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UND DES GESCHMACKS.
die Richtung der Maler und die Beschaffenheit der Werke, von welchenman eine zahlreiche Reihe entdeckte.
Schlegel hatte in Wolframs von Eschenbach anziehendem Rittergedichtvom Parcival eine Stelle gefunden, welche die Meinung, die sich unsereFreunde von der Wichtigkeit der Deutschen Kunstwerke dieses so fernenZeitalters gebildet hatten, unterstützte; diese Stelle beweist nämlich, dafsdie Trefflichkeit der Meister von Köln und Maastricht zu Anfange des drei-zehnten Jahrhunderts in Deutschland sprichwörtlich geworden war.
Die Ähnlichkeit, welche unsere Freunde zwischen einem Gemälde derVorhalle der Lorenzkirche in Köln und einem andern wahrnahmen, welchessie zu Paris gesehen hatten, und das aus der Ludwigskirche zu Rom her-kam, zeigte klärlich, dafs beide Gemälde gewissermaafsen gemeinsamenUrsprung, eine gemeinsame Quelle der Eingebung haben mufsten, und dafsalso der Byzantinische Styl sich nicht minder einleuchtend in den Italie-nischen Gemälden des vierzehnten und fünfzehnten Jahrhunderts, als inDeutschland zu derselben Zeit offenbarte, obwohl mit der unterscheiden-den Eigenthümlichkeit dieser beiden Länder.