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in meinei, Geldbeutel kommt, nicht wieder hin-auskann, bis ich es erlaube.
Da verfinsterte sich des Engels Gesichtüber die drei thörichten Wünsche, die ihm selbstzum Verderben gereichen konnten, und er gingzürnend von dannen.
Der Schmiede arbeitete indeß unverdrossenund trank Whysky, so lange er Geld hatte;da es ihm indeß zu Zeiten doch gar zu schmalging nnd er den Whysky ganz entbehren mußte,so dachte er darüber nach, wie er seine Lageverbessern und ans den drei Wünschen Nutzenziehen könne.
Eines Tages schleuderte er müßig umherund sprach ein über das andere mal vor sichhin: Für einen Keller voll Whysky und einsorgenloses Leben würde ich meine Seele demTeufel verschreiben, und er könnte mich in fünfJahren holen.
Der Teufel hat feine Ohren, und wennvon ihm gesprochen wird, so ist er gleich beider Hand und bietet seine Dienste an. Sotrat er auch diesmal vor den Schmied undsprach: Wenn dir dein Anerbieten ernst ist,so setze nur rasch deinen Namen unter diesenContract. Der Schmied war keiner von denen,welche eine Katze im Sacke kaufen, darum buch-stabirte er sich erst das Papier durch, und daer fand, daß er richtig für seinen Leib undseine Seele das Gewünschte erhalte, so ritzteer sich den Arm, daß ein halber Blutstropfenhervorqnoll, tauckte die dargereickte Hahnen-feder hinein und schrieb seinen Namen ohneFurcht und Zögern darunter.
Hammer und Zange hatten nun gute Tage,der Whysky aber spielte eine Hauptrolle undder Schmied führte ein Leben, wie Gott inFrankreich. Den Kalender batte er indeß gutin, Kopfe und als die fünf Jahre zu Endewaren, ging er in die Schmiede, um den Teufelzu erwarten. Der ließ auch nicht lange aufsich warten, sondern kam mit höhnischem Ge-lächter herein und hielt ihm den Contract vordie Nase.
Nun, in Gottes Namen, sprach derSchmied, setzt euch eine Weile auf den Stuhlda, daß ich von Frau und Kindern Abschiednehme.
Der Teufel that, wie ihm geheißen. Daschlug der Schmied seinerseits ein Helles Ge-lächter an, ging hinaus, schloß die Schmiedezu und freute sich, daß er den Teufel gefangenhatte. Der aber war nicht gewillt, seine Beutefahren zu lassen, sondern wollte aufspringenund den Schmied greifen. Aber er saß festund vermochte nicht, sich zu erheben. Einen
und vermochte nicht, sich zu erheben. Einen
Tag und eine Nacht hielt er es aus, dann be-gann er zu brüllen und zu schreien, daß dasganze Dorf herbeilief, den gefangenen Teufelzu sehen.
Laß mich los, sprach er, und ich will denContract auf weitere fünf Jahre verlängern.
Wenn du zehn giebst, ist der Handel ge-schlossen, gab der Schmied zur Antwort.
Meinetwegen denn l brüllte der Teufel, undward von seinem Stuhle erlös't.
Die bedungenen zehn Jahren gingen eben-falls mit Whysky trinken und Faullenzen herumund der Tag des neuen Termines rückte heran.
Wieder ging er in die Schmiede undbegann auf dem kalten Amboß zu hämmern.Plötzlich stand der Teufel mit racheschnanbendemGesichte vor ihm. Indem er seitwärts nachdem Stuhle schielte, sprach er: Wirf den Ham-mer in die Ecke und komm, ich habe des War-tens satt. Der Schmied aber that, als ober ihn gar nicht sähe und ließ Zich nichtstören. Da riß dem Teufel die Geduld. Erwollte ihm den Hammer entreißen und ihn aufdie Schulter packen; aber, o wehe, sobald seineKrallen den Hammer erfaßten, fing er an zuklopfen, wie besessen, und der Schmiede standdabei und lachte. Der schweiß rann dembetrogenen Teufel endlich aus allen Poren,die Zunge hing ihm vor dem Munde und erschnappte nach Athem, wie ein Windhund.Dennoch mußte er hämmern, und es würdewohl so bis in Ewigkeit fort gedauert haben,hätte der Schmied nicht einen Vergleich vor-geschlagen. Gib mir noch fünfzehn neue Jahre,sprach er, so bist du frei.
Deß war der Teufel froh. Er willigteein und machte sich rasch ans dem Staube.
Indessen gingen auch die fünfzehn Jahreum, und der Schmied stand zum drittcnmalein der Schmiede. Der Teufel aber hatte sichvorgenommen, diesmal klüger zu sein; in einGoldstück verwandelt, lag er auf dem Amboßund wartete des Augenblicks, wo der Schmiedihn einstecken würde, um ihn davonzntragen.
Der Schmied zog seinen Beutel ans derTasche und schob das Goldstück mit einemStücke Eisen hinein. Nun war der Teufelabernials gefangen, und diesmal ging es ihmschlechter, ' als st, denn der Schmied nahmseinen schwersten Hammer und begann ihn zubearbeiten, daß ihm alle Rippen krachten, under wie ein altes Weib heulte.
Du bist die längste Zeit Teufel gewesen,dachte er, wenn du nicht klein beigiebst^ darumschrie er: Laß mich los und ich will dir nichtsanhaben, bis zu deinem Tode.