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Wie ich die Fahne zu halten gesinnt war, - oder zu streichenSchlachtplanmäßig, da hielt ich mich zehn Jahr wundervoll!... und dasHat ihm die Mücke nur ausspionirt' Die Spione, Spione,
Das sind die Macher des Kriegs und des Siegs, des Gewinns und Verlustes!Ohne die Mücke hier stünd' ich im Glanz glorreichester Feldherrn.
Darum will ich verbannt, enthauptet, verbrannt, dann geviertheiltWerden—!die Mücke nur muß, als ein sechsbeiniges Thier gar,
Erst am Galgen mir hangen! Wenn Das im Lande bekannt wird,
Dann geht Keiner, so lieb sein Hals ihm ist, auf Spionirung!
Hänge du frisch, wenn du Muth hast! Habe den Muth nur:
Nicht entsetzlich betrogen zu jein von verpelzeten Heuchlern.
Ein Thor sollte nur sein, ein goldnes zum Vaterlande,
Wer da herein zog' als einSpion —den sollt' es erq.uetschen,Wie ich die Horniß ruhmvoll erquetscht, daß ihr Stachel heraussteht!"Drauf abtrat er belobt vom Volk, das die Schmach des Verraths trug.
Und zum Könige neigte der Tiger sich: „Thu vor dem Volk' was!
Sind es doch fliegende Maus nur und Mücke! So fliehest du Feindschaft!"
Also wurde die Mücke gehangen am niedlichsten Galgen,
Aber die fliegende Maus an das Scheunthor lebend genagelt,
Namentlich fliegenden Mäusen und Mücken vor allen zum Vorbild.
Nunmehr galt es dem Bär: vor Gericht mannhaft zu bestehen.
Als den so lange gewohnten gebietenden Herrn nun das Volk sahSelber in Elend stehn, doch gefaßt und würdig, da sagt' es:
„Welch ein stattlicher Mann! ein Wunder den Schneidern! der dickeMüller sogar noch muß ihn beneiden." — Der Löwe, nun selbst dürr,
Ab, von der Reise, gemagert, beschaut ihn mit stummem Behagen.
Sein Schock Orden, das Halbschock vorn, und das andere hinten— Daß rund um an ihm stets sein Amt als Verweser zu schaun war —Ward ihm vom Leibe genommen, doch reglos ertrug den Verlust er.
Und mit Bedauren sprach zu dem Armen der gütige König:
„Ganz unerhörte Versehn und Streiche sind unbestrafbar!
Und was macht man mit Dummen? für Dummheit strafen, ist Unsinn;Und für Dummes? das heißt den Eichbaum strafen für Eicheln.
Nicht, das Du Krieg Dir geführt — wozu Habsucht manchen dahinreißt —Nein: daß Du Frieden gemacht, daß bestraf' ich an Dir mit Verweisung!Schlachten gewinnen, ist etwas; den Krieg zu gewinnen, ist schon mehr —Frieden gewinnen, ist Alles! daS ist den Verstand sich erobern:
Nicht ein anderes Mal doch erst Krieg zur Vernichtung zu führen IUnserem Feind' muß Rache an Uns unmöglich gemacht sein,
Jetzt bei unserer Zeit, und dereinst noch an unseren Enkeln.
Drum: dumm Frieden zu schließen, ist Krieg anlcgen wie Waldbrand.Fried' auf Wort, ist betrüglicher Hauch... wie der Wind weht,
Brich du der Schlange den Giftzahn aus — das heißt mit der SchlangeWirklichen Frieden gemacht, denn die ruht nicht eh' bis sie todt ist.Alberner als mit den Vögeln, nur war noch ein Krieg mit den Fischen!Doch ein heiliger Krieg wär' Der - und dazu dränget uns Alles:
Der mit den Glatt-Haut-Thieren, mit Bart im Gesicht und Kopfhaar.Wären Wir mehr, viel mehr nur als sie, die so stolzen, die uns kaumAnsehn und die da anzuschaun man sich graut, und sie meidet,
Wo man nur weiß und kann! Die sind uns die schrecklichsten Feinde!Möchten Sie Sich aufreiben! Doch fressen sie nicht sich lebendig —Aber uns Todte!--. gebraten... gekocht... unv in Schmalze gebacken;Die uns mästen mit Trug; Mann, Frau und Kinder zusammen