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Was er droben da aus — „als Thicregesandtcr" — gerichtet.
Denn als Feldherr saß der Gerüstete hoch auf hoher Giraffe,
Ihr zum Führer das Acffchcn des Vaters mit purpurner Nase;
Rings um sich her in Gebüschen versteckt die gerüsteten Thiere,
Neben sich: den ganz Rcichesverweserlich-prächtig geschmücktenStattlichen Bär auf hohem Kameel, und zur tzeibwach'
Rund um ihn-zwölf schneeweiße getiegerte Rosse von Adel,
Alle die Köpf' am Kameel, und hinauszu die Füße zur Abwehr,
Wie sie sich gegen den Wolf aufstellen, mit Hufen ihn tödtend.
Doch heut schauderten bange sie nicht vor dem bucklichcn Freunde,
So wie im Frieden; denn jetzt war Krieg, und beute sogar Schlacht,
Also sie mehr wie im Frieden mit Herz und Seele vereinigt,
— Rechts: die „Gesellschaft" Esel, den Herrn Haupt-Esel zum Führer,Mit den entsetzlichen Stimmen annoch in den Kehlen verhalten;
— Links: die „Gesellschaft" Küh', den erwähleten Dullen zum Hauptmann;-Vor ihm die Ochsen, geführt von dem heiligen Herrn Elephanten;
Hinter ihm: alles was Odem hat: Bock' und Wölfe und Schaafe;
— Neben sich nahe den Hasen, der klug zu dem Schrcckensgeschrci rieth—Sieh', und nun gab zu dem Schrcckensgeschrei das Zeichen der Feldherr.Und nun plärrten die Esel gesammt, und die Ochsen sie brüllten;
Alle die Kühe sie muhten; die Kälber sie blöckten, die SäueGrunzten, die Ziegen und Böcke, sie meckerten laut, und die RosseWieherten; laut auf bollcn die Hund', aus miauten die Katzen,
Quickten die Ferkel. So stürmtet: sie aus die erschrockenen Vögel,
Welche vor Furcht erst schwiegen, dann schnatterten, krächzeten, krähten,Gackerten, klapperten, hoch in die Lüste sich retteten, schrieen,
Und aus Aller Geheul ward Ein solch Riescngeheule --Daß sich die Erd' aufthat und drunten in modriger HöhleAller gestorbenen Thier' Urgeyer erschien, der hinauf rief:
„Was soll Das mir bedeuten? Was Neues geschieht in der Welt noch?„War nicht völlig am Alten genug ? Wie? Führen die Thiere noch auch Krieg?„Das zweibeinige böse Geschlecht da mit Bart und mit Haupthaar„Sich so um nichts, als die Wuth in der Brust, sich ermorden zu sehen,„War ich gewohnt und gern, denn eS brachte mir Todte zum Schmaus ein;„Aber daß auch das gelassne Geschlecht, das erhabene, weise„Mit vier Beinen, und über behaart, wie verstandlos„Gleich Zweibeinigen, sich umbringt und das Kriegsspiel spielt, das für Kinder„Nur der Unsterblichen taugt; das verdrießt, das betäubt, das entsetzt mich."Wieder da lappte die Erde sich zu — und die Thiere nun hattenJetzo die Schlacht so gewonnen, zugleich sie verloren. Die VögelAber vermochten, erschöpft, nicht lange sich droben zu halten;
Zur unglücklichen Stunde wohl nur auch hatte der DompfaffBeim Urvogel, dem Ruck, um gnädiges Wetter gebeten,
Oder verschmäht' er: die Seelen der Gimpel zu Sklaven zu machen —Plötzlicher Sturm brach aus dem mit Schlossen geladenem weißenGürtel der Wolken; dem Blitz nachschmetterte krachender Donner,
Schlossen entrassclten klappernd zur Erd'- und prasselten wuchtigAuf die gefiederten Vögel, die bang an den Boden sich duckten.
Aber das reizte die Thiere mit Huf und Klauen und HörnernSie zu zertreten; und unbarmherzig zerstampften die BüffelWild sie mit Schnauzen und Knie. Viel Gänse da treten sie bucklick;Enten da labm; Truthühner da krank, und zermalmten noch Todte.
Das war gräßlich die Stunde der Ehr' und ewigen NachruhmsBeiden, dem Feldherrn Fuchs, und dem Bären, dem Reichesverweser!
Und froh rief er: „Wer nie sein Schlachtchen gewonnen, der hat auchRecht nie gelebt! Und Hab' er den Wald nur gefegt von den Raupen,