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Und mit Augen von Glas, voll Staub du dann schaurig im Schrank starrst!"Draus vorwärts nicht rückwärts schritten sie grob aus dem Zimmer.

Siebenter Gesang.

Drakelbesrsgung. Der Mann im Monde.

Und Goldhähnchen erschien, von der Königin meldend: Der AdlerHat sich sehen gelassen!....ja auf dem Pallaste gesessen!Heute die Nacht gleich wird sie zum Rattenkönige schleichen Der im verfallenen Schloß als Neun fach-Ein er Prophet sitztSich wahr und falsch sagen zu lassen. Sie spricht höchst weise:

Das ist der glücklichste Weise, der weiß, was zu Jahre geschehen ist,Dies Jahr schon und den Tag! Er allein kann Alles und JedesRichtig bemessen, verfügen indeß sich die Blinden betrügen!!

Me die Anderen leben von Wind! Er lebt von der Wahrheit!

Ein Blatt aus demZujahr" wär goldene Wälder von heut werth!"Ein so vernünftiges Weib zur Königin hast du, o König!

Blut, unsichtbares, schwitzte der Herr Schneekönig vor Angst da;

Denn als König der Vögel besitzt er vas traurige Vorrecht,

Unter den Federn zu schwitzen, wie nur von der Zunge der Hund schwitzt.Jede Verwünschung haftet, verwirret den Geist und erfüllt sich,"

Sprach er und sah ihr nach, die dahin mit der fliegenden Maus flog,

Vor, ihr geleuchtet von drei Irrlichtern mit flackerndem Scheine.

Als ihm die Scheine verschwunden, noch seufzt' er:Da schwebt nun das armeThierchen dahin voll Gram um mich und zumeist um die Kinder!"

Jedes Geschick ausbadet die. Frau mit dem Mann, und betroffner,

Wenn sie mit ihm auch alles genießt, so Gutes wie Böses,

Weiß sie ja, daß sie geborgt nur auf dem erlisteten Thron sitzt;

Und nun scheint ihr die Rache genaht, für frevelen Leichtsinn;

Ja nur die Kinder verloren, ist alles verloren!" so sprach sie.

Elend leben ist leben in Furcht vor traurigem Ausgang.

Kraft, ausdauernden Muth! Denn Klagen, die schicken für keinen.

König sich, weder in Noth noch in Tod! ja geborene Katzen

Sind nur die Klagen, und heulen die Stimme wie Töpfe sich hohl aus!"

Sie sucht mütterlich Hülfe bei Lebenden und bei den Todten.

Und ihr den Weg zu verkürzen unköniglich ist ja die Langeweil',Sagt ihr die fliegende Maus:Ich geh'Großmüttern besuchen,

Um ihr Geschenke zu bringen zum hundertsten frohen Geburtstag!

Alte betagete Frau'n, die das Leben verloren, und JungfraunDie's nicht funden, verhalten sich gern in heiligen. Höhlen,

Sicher und heilig sich selbst da erachtend; und todt schon im Geiste;

Leben ist freilich gesund, wenn todt sein fromm und gesund ist."

Aber die redliche Maus, die die hundertjährige MutterErst recht hoch nun verehrte, verstummt' und deutet' erschrocken,

Denn ganz nah vor den Augen, ergreifbar, prächtig, doch schauerndKroch, schlich, zog ein Wurm, ein feuriger, glänzender, kopflos,

Augenlos, doch viel tausend goldener Augen, wie KörnerGoldenen Mohns im lang ... lang ... endlos gezogenen Leibe,

Jedes der Augen erschien ein Stern, ein Würmchen, erpickbarLeicht für den Hahn, ver als Wache der Herrin mit ihnen gezogen.

Ja der verwegene Hahn mit der weit noch verwegneren HenneSprangen beherzt auf den Rücken des Wurmesdes Heerwurms,"

Wie ihn die fliegende Maus leis nannte; und siehe die HühnerPickten vom Wurm und fraßen sich satt, einmal nur im Leben.