»,-' ' - ^7
'>7^ G
"" ^ '^»«^- - -v<>^
^?f- ^
7, ^^l»zW,M>- ^ .'q,
von dem Königreiche Polen.
ZO9
' " 'D
>»«!>
' - -Vit-W! WM-'-.
" '?>b n H >Mtz tz- "-«.^^Zsillld'i» -
!»is«ch
schahe in der schlacht bey der Liegs?iy /und wur-de einer zauberfahae/ darinnen ein X und einschwartzbärtiger menschen-kopss das emblemawar/viel zugeschrieben. Wal sich nun Bo-leslaus inHungarnzu seinemSchweher-Herrnvater reNrirte/wolten die Polen inzwischen nichtohne Haupt seyn / sondern trugen Boleslaven/dem Rahlen/ die regierung auf/ wormit aberHeeyog Tonrad inMasuren übel zufriedenwar/und das zepter aiksAirete. Darüber wur-de Boleslaus aus Hungarn zurück geruffen/und muste mit itztgedachtem Hertzog Conradenzweiffelhaffce rencontrez thun / ehe er sich befe-stigte. Er bezwange auch die Lithauer undTartarn/ und starb A.1279.
Müs vt Sein Nachfolger Leskus Vs, zugenahmt derder Schmr/^^^^e/hatte mit den Tartarn und Rus-^ sen anfangs gefahrliche kriege: Schlug sichaber durch/und erlegte auch der Lithauer einsten14000 in einer bscallle. Angleichen vertilgeteerdiel^/Ze, ans podlachien/ wurde aberdurch einen abermaligen einfall der Tartarnüberwunden/ welche ohne die grosse anzahl ver-heyratheter Personen und kinder über 20000jungftrn mit sich in die sclaverey führeten. Hier-auf erregte Paulus/Bischoffzu Krakau/ einenausruhrwiderihn/ alsodaßergezwungenMlr-de/ sich in Ungarn zu üaviren/und blieb ihm da-zumal nur allein die stadt Krakau getreu/welcheLeskus vi mit einer in Ungarn versammletenarmeevon der belagerung derrebelien befreye-te/ und Conraden/ Hertzogen in Masovien/sei-nen gegcn-part überwand/ woraufder siegrei-che Förste A. 1289 mit tode abgieng. Die Po-len konten sich hierauf wegen der wähl nicht ver-gleichen / und obwol Heryog Heinrich derZromme zu Breßlau/ weil er aus dem Piasti-schen geschlechte entsprossen/zur regierung kain/ward ihm selbe doch alsofort vonöolLsiao.Her-tzoge in Masovien/weniger nicht von VlaUislsol.oÄico,als nächsten Polnischen erben/ hefftig6ihmiret; daher ihn auch einige nicht mit un-ter die Polnischen Regenten zehlen.wmis- Endlich behauptete A. 129s der Hertzog vonAbt ^Groß-Polenpremislaus ll,welchergleich-ttM O, falls von dem Piastischen geschlechte herstam-mete/undzugleich die landschafft Pommern be-faß/das Reich/ setzte alle dessen innerliche undäußerliche feinde durch seine heroische entrepn.ken in schrecken/ suchte das Königreich zum vori-gen flor und macht zu bringen/ und nahm dasRönigl. Axioms, welches nun über 200 jährenicht in rechter Übung gewesen / wieder an.Wurde aber im siebenden monat hernach vondenen meuchel-mördern/ welche die Macggra-fen zu Brandenburg/ Otto der Lange undJohannes / in das stadtleinRogosno aus-gesendet gehabt / eben bey einer fastnacht über-fallen/ und jämmerlich ermordet.
Nach diesem mass-cre hatte besagter VlsUiz.lau5i.oAicu8, als erbe von Polen/ abermal ei-,ne zeitlang das regiment in Händen/und bemü-hen sich/als er seines liederlichen lebens wegenabgesetzet worden/mit heeres-macht dasselbe wi-der den A. lZOo von den Polen erwehlten Rö^nig in Böhmen/ N)enzeslaum/ PrimislaiSchwieger-Herrn sohtt/zu behaupten: Kamaber darüber zum exMo, und that eine wall-fahrt nach Rom. Sein beynahme t.0Äjcuz
uz.
wird von l-okiec hergeleitet/ welches so viel/ alseine elle/bedeutet/und wodurch seine kleine ge-stalt angedeutet wurde. Bey seiner Wieder-kehr aus Italien/da ihme Pabst Johannes XXtaus Mißvergnügen und haß gegen Kayser Lud-wigen den Bayern die Königliche Crone wiederaufgesetzt/ um ihn desto gewisser vonderobler-vsntz des Teutschen Kayserthums abzuziehen/machte er sich in Hungarn einen anhang/ brachin Polen ein / und kstißirte K. lDenzeslaumbiß an sein ende. .Darauf versicherte er sichdes Königreichs gäntzlich/ und verteidigte eswider die inlolennen des Teutschen Ordens.MitHertzogHenrichenzuGlogau/ welcheneinige zum Könige in Polen erwählet hatten/zoger sich weidlich herum/ und verursachte/daß die-ser sich unter des Königreichs Böheim schütz de- Schlesiengab/und gang Schlesien von Polen rren. kömmt annete.
Ihme istA.izzz sein Herr söhn/ Rönig Ca- K.Casim.rsimir der Große/gefolget/welcher Rußland ver Grosse,vollends bezwungen/und der Cron Polen -»cor- ^0 Mssu-poriret. Ihme trug auch der Hergog in re»gemnMasovien seine lande zu lehn auf. 'In As."'Polen und Reussen hat er viel Teutsche nie-dergesetzt/und ihnen zugute das Magdeburgi-sche recht eingesühret. Allein mit demTeutschen Orden schloß er einen frieden/welcherder Republic Polen höchst-nachtheilig war/weil er diesem Orden prelstsen/ vanyig undPommern überließ. Er starb von einem fall MsiiMaufder Hirsch - jagt A. 1370 ohne leibes - erben / '»am-es-uild gieng mit ihm der gange männliche ^ Pole?ausstamm des piasti in Polen zu grabe.
DieStände erwehleten zwar auf dessen kost- K. Ludwig,bare recommenUarion semerschwesterElisabe-then sohn/Rön.Ludwigen in Ungarn; Deraber vor der krönung einen eyd ablegen müste/die vielen besonders von er-
worbenen Privilegien nicht allein zu erhalten /sondern auch zu vermehren: Denn biß dahinhatten die Regenten aus dem Piastischen stam-me fast eine absiolme oder doch zum wenigsten ei-ne grössere gewalt gehabt / als ihre Nachfolger.
Welcher König aber sich der Polnischen regie-rung wenig annähme / und den HungarischenMagnaten / die zum grossen der Na-tion in Polen die Staathalterschafft versahen/zu viel nachließe/ dahero schwere klagen undviele mordthaten entstunden: Hierüber wurdeer genöthiget/ aus Ungarn wiederum in Polen
demüthigte/und die Lithauer zu einem friedenzwang. Balddaraufsrarber A iz82 /und hin-terließ zwo töchter/nemlich Marienm Kayser Carls des l v sohns/ der hernach auchKayserwurde/Gemahlin/undPrmceßin Hed-wig. Ob sich nun schon Sißi-munäus sehr umdie Crone bemühte/und dahero stlbst in Poleneine reise that/ so war doch alle seine angewandtepersönliche recvtn.merMurion vergebens: denn diePolen schickten eine ansehnliche Gesandschafftan die Prmceßin Hedwig/welche sich dazumalbey ihrer stau muttcr zu Caschau in Ungarn be-fand. So bald selbige nun in Polen anlange-te/wurde sie noch im besagten jähre zur Königinerwehletund gekrönet/ welches hohe glucke eknett Haussen vornehme freyer erweckte. Un-Qg 3 M