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DcsEuropäischen Herolds MyttHaupt-Handlung
Tkeilungdes Reichssehr schäd-
züchtiget/ und als Rapser Henrich V denen und bescheidene billich genennet wurde. Wi-Böhmen lbccurrirte/diesen eine meil weges von der dieLieflander/Russen und Preussen hatAsschBreßlau aufdem so genannten Hundsfelde er glückliche kriege geführet/und die letztern dem u-imMf!in einer blutigen Macht biß aufs Haupt geschla- Staat in Polen unterthänig/anbey auch Dan-"--gen/daßerkaum stlb-ander entkommene wie er tzig seiner grossen stadt gemacht. Musememdenn auch die Pommern und preussen die abgesetzten bruder kttecjzlso m, welcher wiedcr-scharffe des schwerdts fühlen lassen / und jene um nach dem regiments-ruder trachtete/hatte erwiederum zur christlichen religio« gebracht hat/ viel zu streiten/ welchen er aber endlich besiegete/welche sie etlichemal mit demHeydnischen un- und ihn durch seine gütigkeit uberwand/daß erglauben verwechselt hatten. Mit seiner flotte von der herrsch- begierde abzustehen versprach,that er A. C. 1124 eine glückliche llekente in Dieses Casimiri li söhn und Nachfolger Leskus 5«^vDanemarck/und eroberte einen grossen schätz. v,wegen ftiner haare der weisse genannt/muste^MG.Zuletzt verlohr er durch versehen des Woywo->. sich zu antritt der regierung mit seinem Vetter/den von Krakau wider die rochen Russen/ so demalten ktiecislao, wacker herumschlagen/sich zu des tapffern Heldens untergange zusam- auch hernach von dessen söhn vlackzlao, l^zccmo-wen verschworen/in Rußland die schlacht/ bey xu5 oder der schmalfußige/oder schnellauffendett-lic?, darüber er sich A. 1139 imz6 jähre seiner genannt/vielunruheausstchenchie er aber glück-siegreichen regierung zu todte grämte. tich überwunden/indem ^iecj5lau8 Ii! zwar wie-Vermöge feines vaterlichen testaments theil- derum zweymal zum Regenten angenommen/te er die lande also unter seine söhne / daß zwar aber auch wieder abgesetzet/ und Leskus v zumH. viackilau, II den titul eines Regenten drittenmal auf den thron erhoben wurde. Beyund das grosse theil des Königreichs / son- der zweyten wähl war diese bedingung / daß erderlich Schlesien/die anderen drey Herren brü- den Woywoden von 8enllomirien seinen Ze-der aber grosse landschafften zu ihren porrionen treuen Rath/nahmens (Zavvrir^y, von sich vcr-bekamen. Darüber wurde nicht nur die stoßen solte. Er wolte aber lieber nicht Regentmacht des Reichs vergeringert/ sondern auch in Polen seyn/als seinen getreuen ^ckscem ver-viel innerliche kriege veranlasset. Nur besag- lassen/ ob ihn wohl dieser bate/er wolle mehr aufter Hertzog u , 8pur.iror oder der sich und das gemeine wesen sehen / als aufihn/" Speyer genannt/ wolte die brüder auf anhe- der zumahl schon grau wäre. Dem Staat-A^tzen seiner regiersilchtigen Gemahlin Christi- Halter in pomern/ Schwentepolcken/hat-adgeriiw.nen / Kaiser Henrichs v stau tochrer / ihrer te Fürst i>e;Ku5 diese dem Staat in Polen tri-lande berauben/ und seinen Staat dadurch wie- butbare Provintz anvertrauet / und zu verwesender zum Königreiche erhöhen / hatte auch an- übergeben; der diener aber wolte selbsten Herrfangs guten luccek, indem er Lolezlaum aus den seyn/ warffsich zum Hertzog auf / und als ihnWoywodschafften ploczko und Masovien / Leskus auf einen Landtag in Polen verschriebe/Henrichen aber aus der Provintz 8en6omir erschiene er zwar/hiebe aber im einfall alles dar-vertrieb/also daß diese brüder gezwungen wur- nieder/ blellirte Heryog Henrichen den Bar-den / zu dem dritten nach Posen zu fliehen, tigen in Schlesien tödlich/und ließ den Königs.
Weil er aber dabey zu sicher war/überfielen ihn Regenten A. 1226 im bade ermorden. Durch
die brüder/ schlugen seine trouppen/als er Posen diese gelegenheit ist Pommern von Polen
belagern wolte/ in die flucht/und trieben ihn gar abgerissen worden,
aus dem lande/dergestalt/daß er an den Kayserl. Leskus bruder/ Heryog Conrad in lNasu-
hofin Teutschland fliehen muste. ren und Cujavien / wurde von den Preussen
5 Voltslaus An dessen statt wurde sein bruder / Hertzog immerzu vexiret: weil nun sein Herr bruder zu
Boleslaus l v, wegen der krausen haare Oi- rächung des schimpfs und schütze der Provin-
chuz genannt/ A.1146 aufden Fürsten-thron er- tzien nicht bastant war / rieffzener die ^ut-Z^^A
haben/ und von denen Römischen kaysern/ schen Ordens - Ritter / oder so genannte den mwus-
Conraden III und Friedrichen I , als nahen Creug-Herren/welche unterm commando destz"
bluts - verwandten des entwichenen 11 Hochmeisters/ Herrmanns von Salga / nurMei/gM
Gemahlin Christinen/ mit gute und durchs vorher ausAsieninCeutschland verrücket wa-s^' .
schwerdt belanget/dem vertriebenen ältern bru- ren/zu hülste/ und gab ihnen die Culmische
der das regimem wieder abzutreten. Ließ es landschafft / und was zwischen der Meircl/
auch endlich nach vieleur blutvergiessen zum ver- Moker und Orewente liegt/zum besiy und
gleich kommen/ und war zu frieden/ daß ihme eigenthum mit dem bedinge ein/daß/was sie
zum unterhalt das land Schlesien eingeräu- in preussen einnehmen würden / beeden ge-
met worden z welches land hernach von dessen mein seyn solte. Woraus/ weil der Orden
nachkommen in viele kleine Fürstenthümer zer- zu mächtig und inlolenr worden/ der Cron Po-
theilet / und mit der zeit an die Cron Böhmen len nach der Hand blutige kriege zugewachsen
kommen ist. A.C.1164 that Fürst öolesjzuz i v sind.
einen zug wider die preussen / weil sie ihm den Lesko folgte A. 1226 sein Hr. söhn Boleslausgewöhnlichen tribut versagten / verlohr aber sei- v, beygenahmt der Schamhaffte/weil er sei-h"5te.ne meiste armee/ indem selbige durch einen ver- ner Gemahlin Kunigunden/ K. Bela in Un-räther an morastige örter verführet und ruiniret garn frau tochter/nicht ehelich beywohnen wol-worden. Ihme folgte A.1174 sein Hr.bruder/ len. Unter ihm fielen die Tartarn ins land/MAFürsk Miezislaus m oder der altere / welchen verheerten alles mit ftur und schwerdt/ schlugen der Tamm-die Stande seiner tyranney und geitzes wegen die Poleü/welche zur gegenwehr griffen / und. nach vierjähriger regierung verstiessen/und den zehleten die anzahl der erschlagenen mitdeÄrttb/ungern Herrn bruder / Fürst Casimir ! 1 A. denen rechten ohren/derer sie ganger neun
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IV.
F-MieziS-lausiii.
1178 an die stelle setzten / welcher der gerechte grosser sacke voll sammleten. Dieses ge-
' schahe
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