Druckschrift 
Friedrich Leutholfs von Franckenberg Europäischer Herold, Oder Zuverläßige Beschreibung Derer Europäisch-Christlichen Käyserthums, Königreiche, freyer Staaten und Fürstenthümer; Nach ihren Natürlich- und Politischem Zustande, Kriegs- und Friedens- Religions- und weltlichen Verfaßungen : Biß auf dieses 1705 Heil-Jahr
Entstehung
Seite
267
Einzelbild herunterladen
 

von denen Königreichen Dänemarck und Norwegen»

267

'-.. '5^

U w .

!o,

>

. 7 ^ .- ,'„ -°cr

.'ä

>'

'V

VMSW

»»seHe

"7^. '" ' Xö>».^7' 1 . .^-u

. >' / ''"' '^Z.rL

7^.

>>W

--L. '«W

" '' '-.. !Ä!'^

»

7'/ - ^ -Ü'Ä-ZWlM

I -. »«IS ^

. . !7 '

7"^ '7-Ä^W

.^»5--

'-- - ' - -V l^A".

. ^'5'. .".'.7 c^NAM

-ßM.7.^7'' M.^ -

/.'^

^» ^'- ^ I

-- , '" "". -4...^. A/F

/l.

D.^7

»z^

<t.

mit rath und that; dannenhew es bald zum ac- ceßin darzu kommen. Danemarck hat sich abereord kam/und die conspi^nren in Hamburg mit dennoch der gemeinen Wohlfahrt prsevakret/undgebührender straffe angesehn wurdemGewiß ist Kayserl. Maj. zum gegenwartigen kriege ine6/daß weder der Rayser/weder die benach- Italien ein gewisses corpo überlassen,harte Chur - Fürsten und Stände / noch Die Schwedische ist wo! die eintzige Na-auch die Staaten der vereinigten Nieder- tion / darauf Dänemarck hauptsächlich zulande und Engelland nicht zulassen können kriegs--und ftiedens -zeiten zu regeren hat. Zuoder werden/ daß Hamburg zur Danischen geschweige« der alten angeerbten mißHelligkeit/mumcipal-stadt gemacht werde/es müsten und daß eine Nation die andere nicht wohl Ver-sich denn fonderbahrecvnjunÄuren ereignen/die tragen kan; so^hat Dänemarck der Cronstadt in innerliche zwistigkeit verfallen/ öder böse Schweden schwäche und Unterdrückung seitherleutesichder gewaltpr^valiren/undes aufver- der zeit/da Schweden wieder seine sonderbarenrätherey spielem Diese aber glücklicher als Königegehabt/eiserig/wiewol mit grossem scha-die bißherigen/ welche sehr schlecht abgelausten/ den/und zu dieser Cron besonderer svaar^e ge-von statten gehen/wenn andere Potentaten ihre suchet. Dann darinn hat Dänemarck denmacht nicht an der Hand/ sondern bey entfernten Schweden grossen vortheil lassen müssen/indemkriegs-operacwnen/ der Kayjer auch entweder. nicht nur durch das Norwegische amt Ba-nicht in starcken waffen / oder diese in der weite hus lVest. Gotherland bedecket / sondernstünden/und Dänemarck könte der stadt einen auch durch Schonen und die übrigegegen Dä-streich anbringen/stünde doch dahin/ wie lan- nemarckstossende Provintzien die überfahrt undge man derselben solchen wichtigen ort lassen angriffleichter gemachet worden/ so gar / daß/würde. ^ ^ wenn der König aus seiner kmnmer stehet/er dieFerner macht die CronDänemarckauch am Schwedische macht und gräntze betrüblich er-sprüche aufdie Insulen orcaäes, weil dieselben blicken muß. Die Schweden haben auch ausdem König in Schottland vor eine gewisse sum-- den Teutschen Provintzien viel bequemlichkeit'me geldes verpfändet worden/mit dem bedinge/ in Jütland einzudringen. Die alliantzen / sodaß sie nach der einlösung wiederum an das Kö- seither langer jähre geschlossn worden / habennigreichNorwegen gelangen soltenzwclche sum- ihr geheimes absehn darauf gerichtet/ wie manme geldes aber/ wie oben erwehnung geschehen/ Schweden abbruch thun möchte. Allein we-von dem König in Groß-Britannien nach der der Franckreich/noch Engelland/ noch dieHand weder angenommen / noch gedachte lande General-Staaten werden ihrer mterestrettitmretwerden wollen. sen halber die conjunHion derdrepNordi-Mgl. w Der Staats-nutzen dieser Crone erfor- schen Cronen gerne geschehen lassen/ nochMe m daß der Velt und Mittclfahrt/ zumal zugeben / daß ein oder der andere Aonig' aber der Sund/ als schläfst! des Baltischen mächtiger werde/als er iyo lst. Und gleich-meers und des ganyenRonigreichs/in guter wie der König in Dänemarck Schweden nichtsicherheit erhalten werden. Zu welchem ende aus dem sattel beben kan: Also muß auchRönig Friedrich il Rronenburg erbauet. Schweden mit gäntzlicher Unterdrückung dieserEine mächtige flotte aber verwahret weit mäch- Cron zurück halten/ dargegen aber auch verhü-tjger. ^ ten / daß die con^ueken nicht wieder an Däne-Mit Teutschland und dem Reiche hat Dä- marckkommen. A. 1675 waren die geheimtennemarck nicht anzubinden/einmal weil dasHer- conlilia dahin gerichtet / wie Dänemarck dieyogthum Holstein ein Reichs-lehn und der Cron Schweden in Schweden selbst angreistKönigdeßhalber ein Reichs-Stand mit ist/ fen möchte / als daz^lbst die Grossen in f^Ätonesund dann auch/weil die Danen ohne die Teut- getheilet und das volck in grosser bestürtzungsche land-militz von schlechter macht sind / und zu- war. Man wolte auch Mossau mit ssiner ar-mal gegen Teutsche soldaten wenig volck aus- mee in Finnland ziehen/und dessen flotte solte inführen lassen können. Hergegen haben sie sich die Botnische sse-zungen einlauffen/ und feurauch von dem Kayser und dem Reiche wenig und schwerdt in das Hertz von Schweden ein-nachtheiliges zu besorgen/ weil Teutschland zur dringen. Es versicherte auch Dänemarck/daßsee ohnmächtig / und es selten so wol als den der Brmeeßin Ulricen an KmiiaSchweden A.i6s8 und 1660 fallet/ da ihnender winter die brücken gebauet. Es würdeauch an der rechtfertigenden Ursache zu einemsolchem angriffe ermangeln. Der vortheilaber eines guten Vernehmens bestehet darinn/

die Heyrath der Princeßin Ulriccn an KönigCarlen Xi nicht hinderlich styn solte an derkriegs-cieclarütion. Und würde man gern anChur-Brandenburg Vor-Pommern gelassenhaben/ wann man ein stück von Bremen zurausbeute bekommen können. Um die Wiederer-langung der ProvintzSchonen war es auch für-nehmlich mit zu thun. Holland würde fonder-

5-

..'ß. ^

55

daß man aus Teutschland fast so viel volck wer-ben kan / als wider die Schweden erfordert

wird. Aufden Kayssr köme Dänemarck et- lich der eommercien halber viel freyheit verlieh-

wa einige reiZexjcin machen/i) wegen der an- ren/ wenn nur ein meister über das Norder-

wachssnden macht in Ungarn / und dahero ent- quartier herrschen / und die Ost-sse und den

stehenden gefahr der freyheit in den Teutschen Sund nach belieben öffnete oder verschlösse;

Provintzien. 2) Wann der Kayser mit daher es nicht unterlassen würde/bey sothanen

Schweden in allzu gutem und genauem ver- begebeuheiten wider Schaden rath und volck

srändniß lebet/ und z) nachdem den: Hause Lüne- herzuschiesssn. Hergegen hat man auch wahr-

burg wegen der Sachssn-Lauenburgischen und genommen / daß Engelland bey sslchen fällen

Chur - sache so grosse gnade bezeiget worden: die macht balanciret/und sich mehr vor Schwe-

Und die nahe alliantz zwischen dem Römischen den erkläret/ wann Dänemarck vortheil über

König Josephen und der Hannoverischen Prim Schweden gewinnen wollen. Aber es gehet

AwepteHanpf-HiMdltMg. L l 2 dich