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Des Europaischen Herolds zweyte Haupt-Handlung
Dritter P--
riocinx.der
Goryiänbische..
Christi gelebet haben / und ein mächtigerMenarche über Dänemarck/Schweden/Norwegen/ Groß-Brittannien/ Kurland/Aießland/Vandalien/ Vlngarn und biß an
Zweyter den Rhein gewesen seyn soll. Dieser zeitlaufferstrecket sich auf6y2 sahr/und begreifft neun-Dän'schen Zehen Könige/ deren letzterer von HothersKönige, nachkommen gewesen König Haldan n beyge>nahntt Viergram/ der das glücke gehabt/ Dä-nemarck aus derSchweden Händen zu erretten/und zur vorigen souverainitätzu bringen/auchbeyde Königreiche zu vereinigen. ^Es mangel-te ihn: aber an leibes-erben/drum Übergabe undverließe er vermittelst testaments solches König-reich und lande an Fürst Ungwmen/ Gothi-schen Herkommens / welchen einige vor seinenbruder halten/so nun die dritte liynsNie alffin-get/nemlichdie sogenannte Gothländische.
Sie dauret aber langer nicht als unter vierRöntgen in die fünffundfunffzig jähre/deren' letzterer ist8iv^l.i)V5 ü.Jhme hat tüccecliretK.Durchard aus einem hochgebohrnen geschlech-te inSchonen gebürtig/ daher auch der mit ih-me beginnende vierdte periocius der Schotti-sche genennet wird.
Der Gcho, Auf 126 jähr belaufst sich diese vynaüie unterNische oder vier Röttigen/ und wird vom R.Rünger oderiauff »-.gumo beschlossen. Daraufist derhurtige »in genannt/ Norwegischengebluts/ zur Cron kommen/und hat demsünff-Könige ieu zeitlauffe den nahmen des altern Nor-iegierung ' wegischen gegeben. Ihme haben binnen 485rder funffttv^^^.en zwey und zwangig Könige nachgefol-^ get; unter denen sich König Gottrxck »>nLie5mi!c!e in denen zwischen Rönig Carltt inFrancken / und Rönig Mttektnden inSachsen geführten langwierigen kriegen/durch seine denenSachsen geleistete starcke hüls-fe berühmt gemacht.
Zweyte Dieser periociuz endiget sich mit sival-äo,Novwegi- Rung genannt/und kömmet dargegen zum zep-fchenKönige ter der jüngere Norwegische haupt-stamm / so mit siebenzehn Königen in die 2Z7jähre wahret / unter denen König Erich 1, so A.C. 846 zum throne konnnen/ die glückseligkeitgehabt/ daß er die Christliche religion nichtnur vor seine höchste Königl. person/und stinKö-nigliches hauß angenommen / sondern auchdurch 8. nsgizrium^ry - Bischosten zu Bre-men/ selbige in dein Königreich pflantzen laßen.Wiewol andere es seinem Herrn bruder undReichs- vorfahren » 6 k ^ 1. o 0 zuschreiben.Hergegen meldet R.Erich /gebohrner Heryogin Pommern /in seinem verzeichniß/ voinur-sprunge der Danen/daß dieser König Erich 1den Christlichen glauben wieder verleugnet/und alle Christliche kirchen seiner Reiche undlande schlichen/dieBischöffe undCleristy nie-dermachen lassen / und das volckzum Heyden-thum zurück gezogen habe. Mit seines bru-ders söhn / Rönig Guthorn in Norwegen/habe er ein üuales treffen gehalten / darinnen ne-bens der grossen menge beyderseits armeen/ dieKöniglichen hauser einander dergestalt aufge-de?Dänen neben / daß nur ein eintziger Printz Erichim Christen- Barn/ K.8ivsrci8 k'i sohn/übrig blieben; undth«m. dieser hat die Christliche religion wieder an-genommen und eingeführel/auch in die 40 jähreregieret.
Bey seinen nachfahrern hat die Christlichelehre veränderliche und mehrentheils beschwer-liche zufälle gehabt/ indem weder Regenten nochunterthanen beständig dabey blieben / und balddie heil, tauffe empfangen / bald wieder zumHeydenthum/mit Verfolgung der Christen / sichzurückgeschlagen. A. 887 sind die Danen undNormanner /über die vorhin LnTeutschland/da K. Arnolfus bey Mayntz deren eine grosse Elmmenge erschlagen/und in Italien gethane kor-K^Mi6ab!e einfällt und excuriionez, unter HeryogSiegfrieden inZranckreich mit heeres-machtzum andernmal unter König Rollons anfüh-rung eingefallen/ vor Paris gerücket/habenRönig Carln dein Rahlen die ProvintzNeustrien / so von dieser mvallonannochdieNormandie heißet/ erobert/ Colonien dahin ge-bracht/und sich darinn feste gesetzet.
Unter Königs (Zormo 1 regiment sind dieEn- Die ^gellander von der Cron Dänemarck ab-^l«itrünnig worden/darwider der König sich nicht imUsonderlich gereget. König (-orm (Zamie ließsein schwerdt wider die Christen auch inSchleß-wig wüten ; Rapser Henrich der Vogleraber brachte ihn durch Heers - zwang zur raison,verordnete das Marggrafthum Schleswigwider weitere invsllones desselben / etwa A.C.9ZO/ rte ihn auch dahin/daß er dieChrist-liche lehre im Königreiche dulden muste. Jn-massen er endlich auf bewegliche instantz seinergemahlin Ibyravanebociaus einemSauloeinPaulus worden.
Dessen söhn Harald vi Blaatand be-nahmt/ hat mit Raxser Orten l kriege in Iüt-land geführet / und ist in seinem abwesen diesesland biß an die see verheeret / welche hernach derOöeiuncj, weil der Kayser zum gemerck seinessieges einen spieß dahin verschossen / genennetworden. Wider dergleichen besorgliche ein-fülle hat der König das so genannte Danewtr-ki oder wall zum landes-schütz rc^nren lassen.Mit seinem gottlosen söhne 8ueno, mlt demro-thcn barte beygenahmt / hatte er viel blutigeHändel/ und muste vor ihm/wie David vorAb-solon/fiiehen. Endlich schoß ihn ein soldat ge-fährlich/davon er zu Julin starb. 8ven.0ttofteuete sich über der gelegenheit/daß er nun freyeHand bekommen/die Christliche kirche zu zerstö-ren/und sich an den Pommern und Wendenzurächen. Von denen Sclaven wurde er drey-mal gefangen/und lösete sich einmal mit so vielgoldes/ als er in seiner rüstung schwer war/ undzweymal mit so schwer silber. Daher mustedasfrauenzimmer seinen schmuck -omnlxm'M/dem er dargegen das privile^um gab/ die helffeder lehn - guter zu erben. Der König inSchweden Erich V!i trieb ihn von Cron undlanden/und kam der vertriebene erst nach seinesüberwinders tode wieder zum regiment / undvon der Zpoüaüe endlich zur bekehrung / undbauete aus reu dieHochstiffter zu Schieß"wig/Ripen/Oden-See und Arhusen /führe-te auch ein frommes leben biß in das grab. Än-dere schreiben diestisstung dieser vier Bischösssthümer seinem vater K. Haralden zu/ und mel-den/ daß 8ven-0cro nach seiner busse das fünsstezu Rothschild gestifftet habe. Er that vorseinem ende einen zug in Engelland/ allda Kö-nig Edelxeth alle Dänen jämmerlich tödten/
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