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Friedrich Leutholfs von Franckenberg Europäischer Herold, Oder Zuverläßige Beschreibung Derer Europäisch-Christlichen Käyserthums, Königreiche, freyer Staaten und Fürstenthümer; Nach ihren Natürlich- und Politischem Zustande, Kriegs- und Friedens- Religions- und weltlichen Verfaßungen : Biß auf dieses 1705 Heil-Jahr
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241
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von denm Königreichen Dänemarck und Norwegen.

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iind auch des fmuenzmimers nicht verschonenleOn. M»crhattecrcin und andermal sieq/starb aber A.iois zu Porck.

Sein Herr sohn/Rönigcznum- N.datNlan.Mm-d« ^gen und«,,ge!Im,d/ so eine zeichÄnfrA

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ne aufsetzen lassen ; wiewol die inco^orsnonvon Engelland nur biß aufstine sobne / Haral-den undCanuten den Harten/gedauret;dennnach dieser zeit dk Danen aus solchem Reichewiederum verjaget worden/wie aus der Engli-schen Historie bekandt.

Klebende 8veno Mkrer, Graf Ulfs aus Engeltandder ist ein Urheber der siebenden OrdnungMiAm dieser Könige/ nemlich der Englisch-Oäni-Onze. fchen oder der 8uenonjcl3rum, welche ohngefehrbinnen Z80 jähren drcy und zwanyigRonigezehlet. Ihme folgte A. 1074 sein söhn Haraldvm, und diesem/ nach zwey jähren / dessen bru-der Ronig cüanucus iv , welcher der Geistlich-keit die zehnden im gantzen lande verlnachet.Es wieglete aber sein bruder Olafs/ und samtihm ein rebell/ nahmens Macco, dieJütiän-der wider diese milde stissmng auf/ und bltes-sen solch böse ftuer zu / daßkhn die rebelten A.1086 zu Oden - See auf Amen ulnbrachtcn.K.5am!t iv Die Clerisey nahln daher anlaß/ ihn zu c^noni-A-Äkelt brcn/viel wundcrwercke von ihm auszubreiten/cMnislm. und sein gedachtniß bey denett so genanntenCnuts-gülden mit guten rauschen zu feyremSein bruder und nachfahrer König Olafs vstarb solchen mords wegen/darzu cr nicht wenigVorschub gethan hatte/am Hunger A.iSAs. Des-sen oruder König Lricu; Nl, LiZoM genannt/ist/nachdem er die see-rauber zu Julin gezüchtiget/nach Rom gegangen/und hat/daß die DänischeBischöffe/so bißher unter dem Ertz - Bischvsf zuBremen gestanden/ihren eigenen ^ecropolirg-num haben möchten/erhallen ; wie denn ^cl^eruzals Ery - Nijchofszu Kunden in Schonendiese inlpeäicin zu erst erlanget. Endlich ist erLl. iioy auf Cxpern in der wallfahrt zum ge-lobten lande gestorben / und mit ^rico v,dessentochter sohne/gienge die ruhe des Königreichs zugründe. Denn es zanckten sich Lusno iv tnSchonen/'22nur V in Seeland und Nlalde-mar 1 in Jütland u;n die Crone/und machteneiner des andern regierung zweiffelhaffcig.

7 , ^ Callur wurde zuRoskilt beytn mutze von^venooe

mit Hinterlist / dieser aber von Waldemar»4. Knuts des heiligen söhne und rechtem thron- er-

>. ben in der schlacht bey umgebracht/

und das Reich behauptet.

^ triumphirteKönig Nlaldcmar über diet<t!. 'Insul Rügen / und brachte sie samt mchrernWenden zur Christenheit / durch VischoffAb-salon von Bonden / zerstörete die machtigestadt Julin in ponnnern / und baute das Va.newerke von gebackenen steinen wieder/um de-nen Sachsen die einfalle in Jmland desto nach-drücklicher zu verwehren. Ihme folgte Ll. 1182.sein ältester Herr söhn Ron ig Rannt vi, wel-chen die siege über die Holsieiner/Ditmarßenund Slaven berühmt gemacht. Durch diesegelegenheit kam Hamburg unterDanemarck/dessen gehorsam aber es sich Lt. 1200 nach 27 jäh-ren entbrochen. ^ieft'iand und Esihen hater auch con^ueMret/und zur Christenheit besör-Awc^te Haupt - Handlung.

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dert. Kayser Friedrich muthete ihm an/er solteftin Königreich und land von ihm und dem Rö-mischen Reiche zu lehn nehmen/jedoch ließ er sichnicht daraufein.

Sein Herr brudet und luccessor K. Walde-K. Wald«-maruckstßherigerHertzogzuSchleßwig/ warA"noch glücklicher / und herrschete nebst Dane-CMum!!/

marck über K-ieffland / Esihen / Curland/prcussen/ ponunern/ Rügen/ Holstein/S tormarn/Oi tinarßen/ wagrien/ Lübeckund ^auenburg. Uber Norwegen setzteer priny Erlingen zum Könige gegen abstat-tung der lehns-pflicht und tributs ein. Mach-te sich auch außerhalb bekandt/und heyrathetein der zweyten ehe eine Königin aus Portugals/Derengera genannt. Graf Henrich vonSchwerin vertraute ihme bey ftiner reist in ?s-lsettiniim seine gemahlin und land. Dieweilaber der bockzum gartner gesttzet/und die Grä-sin ehbruchs überwiesen worden / nahm derGraf bey seiner heimkunffl den König und dessen söhn Printz Waldemar« A.122Z mitlist aufihren lagern in der Insul l^äoe gefangen/ underließ sie erst nach drey jähren gegen bezahlung6OOOO marckLübischdesarrestes/ undmustendiese hohe gefangene auch sonst wol noch einmalso viel an kleidern/ pserden und jubelen spendi-ren. Zn währender cullvcjje fiel eine land-schafft nach der andern wieder zurück an ihrealte Herren/oder wurde von andern eingenom-men; die cr aber vor seinem ende/ so ins A C.

12.41 fallet/ meistentheils/außer Hamburg/ Lü-beck/Dantzig und Lieffland/rscuperiret hat.

Seinemaltesten Printzen Erichen vi über-ließer die Crone/ denen übrigen aber gewisselande mit der Lcmvefswite, nemlich AbelSchleßwig/ Chnstosien^angeland/ Ra-nurenNlcekingen.Weil aber derKönig seinenbrüdern dergleichen zu verstatten bedencken hat-te / ereigneten sich darüber schwere morus, und^wurde er deßhalber von dem einen bruder Abel/mchr AmSouverain in Schleßwig/ Lt. i2so ermordet.^» brudsr-Hier ward Abel/ und nicht Caitt ein mor."der; muste' aber nach kurher regierung vonden Frießen und Ditniarßen bey Eiderstadtsich A. 12)2 wieder erschlagen lassen. Ihmefolgte sein bruder K. Chrtstovh/ bißherigerSouverain aus Laland und AUstcr. DieGeistlichkeit / und jönderlich Ery - ^ischoffJacob zu Kunden/machte ihm viel zu schaffen/schloß ihn auch endlich gar in bann/ und sagtman/ der Bischoffzu Arhusen / /cknekattu5,sey soschlnnm gewesen / daß er ihm A. 1259 mit giffteim Sacrament vergeben lassen. Wann diesemord-meße gleich unwahr / konte doch der haßgegen die Geistlichkeit aus dem Königlichenhaust so bald nicht verbannet werdet? / daß nichtsein Herr sohnK.Erich vu nach angetretenerregierung einen ecket über dem üblen tractamentseines Herrn vaters empfunden. Doch hatteer dafür sich dewahren können/da er sonst ruhigund Königlich regieren wollen. Indem ihnabergeitz und woüust beherrscheten / und keinsthön weib vor ihm sicher styn konte/ nahm derhaß zu/und hotzeten die pfaffen einige zur conlpi-rarion wider ihn auf/ welche/als cr A. 1286 aufder jagt in einem stecken Findedorp auf derstreu im tiefen schlaflag/ ihn gewaffnet und mss°czug'et anfielen/und mit 70 stichen hinrichteten.

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