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Friedrich Leutholfs von Franckenberg Europäischer Herold, Oder Zuverläßige Beschreibung Derer Europäisch-Christlichen Käyserthums, Königreiche, freyer Staaten und Fürstenthümer; Nach ihren Natürlich- und Politischem Zustande, Kriegs- und Friedens- Religions- und weltlichen Verfaßungen : Biß auf dieses 1705 Heil-Jahr
Entstehung
Seite
149
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von domKönigreicke Porttlgall.

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Reichs-grund-gesetzo lieffe/ kraffc deren keineunächte personen zur Reichs-erbfoige ca-pables sind. Das Hertzogl.hauß bta^anxa chct.

PsrlUgatt ft^sst/ UNd selbiges mit contisera-blcn scehafen zur Handlung sehr bequem ma-

erlangte bey diesem evenr weiter nichts/ als die Das Königreich )l!garbia / st diesemcharge eines erblichen Constabels in portu- Königreich einvergliedert/ ist an land und leu-gaü.Von dieser zeit an istpo:tuga!l stets un- ten nicht so gar groß/ hat aber vier schöne stad-ter der Castilianischen regierung der Rö- te/nemlich 77.vil., , 5y!ve5 und ^ciros.uige vo»? Spaltien biß auffs jähr i640 ge- Die vornehmsten ste - Hafen in Portugal!wesen/bey dessen endigung es vermittelst eines stynd 8. ttubes an dem Flusse!mu, Lisabonauffruhrs sich abgesondert/ und/wie unten mit an dem last, ferner (iss^is au eben selbemMehrerin Meldung geschehen soll/ einen eigenen fiussv und kvno oder eorva r an dem ou.König erwehlet. rw.

xMbtt Der grosse schaden/ welchen Portugal!bey Die Provintzien/ st zu Portugal! gehö-

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den freyen Handel auss (Spanien und Portu- ckers/halber sehr berühmt. DerSmdlhalier

gallabsthnitte. Dadurch wurden die Hollän- diestr Provintz wohnt zu 8c. Salvacor m der

der veranlasset/ nicht nur selbst in Indien zu sah- Hauptstadt /und 5crnsmbuca ist wegen seiner ü-

ren/ und die Ost-Indianische waaren in gantz beraus lustigen gegend als ein irrdisch paradieß

Europa zu, ssbmren/ sondern auch ihnen einen zu Emiren. Hierzu gehören auch die Insu-

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geschehen wäre/ wann K. Philipp behutsamer sten platze i;-»cai5Q, aliwo sie viel <2sr-,Ken lindverfahren hatte. LMvnen bauen lassen/c.bau! und andere mehr/Mnwt Die Gränkzeu des aüeräusersten Euro- mit welchen sie schier die gantze stite der 'halb-Biligr. p^ischeit Königreichs Portugal! sind gegen Insul disseit des Gangis in Indien im zäumeNorden GaUicleu/ und der fiuß Minius. halten ;(-os aber ist die Hauptstadt/allwo derGegen Osten die Provintzien Cast:!ieu/ -söe- Vice-Re zu reUU .ren pfleget, vm ist im ge-on/ Andalusien/ und Estremadura. Ge- biete des woAuk, ferner die stadt und vestunggen Sud und Niest aber die Mest -See oder ^acac?,auss einer kleinen Insul gleiches Nah-das grosse Atlantische meer. Bokerns wil!/ mens unfern-den grantzen China/ welche vordaß dieses Königreich 879 meilen im innkreis-- einkunffc der Holländer in dieses Reich die sta-jc habe. Andere sagen von 8so/Merula von pel aller Handlung und kauffmannsihassten zwi-880. Die lange ist von 320 und die breite von schen Europa und China war. Hiernechst6c> meilen ihrer Meinung nach. . Insgemein besitzt Portugal! auch einen guten theil der kü-aber wird die lange no/die breite aber 5O Spa- sten an Zlfrica/ die vestung ^ .T-zZän im Ko-nischer meilen gerechnet. nigrcich ^laroc. c>, tzaejmäü, (Zulne^, aus wel-Es wird das land in sechs provinyien/ chem Lande sie dieSchwartzen/oder die einwoh-lunsbeM und so vielGeneral-Gubernamenter vertheilet/ ner daselbst na h Europa fuhren/ den Spani-als Lmre vuro.5c K5in!io, rt2 los ^loiuez, ern verkauffen/ und grosse zöüe davon nehmen/LMemaUurs > ^lentejo, und ^lgsrbe, wiewohl viele örler an deal Lolfo ss LenZzlÄ, Lotala,dieses letztere auch ein Königreich genennet und die Insul 8. äu prmlö. ?ercj!n-,ncioin der tt'tulatur der Königreiche aussgeführet ^^nebon und^krbXi, !viv2al7!^u? oderwird. Die fürnehmsten stadte dieses Reichs -amoi^re, änK«i-i. die Insul c«po Verse, eini-sind : Llsabon/ eine Fürstin des Meeres/ ge der Molukkischen Ilssulen/ die lnlulssund das magazin von Ost- Indien und der lsssprs's^, und s. f. ^assr^ 8Änöko imAt-Europäischen Handlung/ hat einen fürtresslichen lantischen meer. Ormus in Persien (vonHafen/ welchen der Tais machet/ und ist des welcher man insgemein sagt : wenn die gan-Röntgreichs haupt-stadt und resideny der tze welt ein ring wäre/ so würde OrmusMnige. Dann folgen die städteM^, kvo- ein edelgestein desselben sepn) hat diese CronI^ivaz, L-ja, eine ziemlich verwahrte grantz- weiland auch Lnne gehabt/ und allda einenvestung gegen Spanien/ und unweit davon unsäglichenshatzerworben/auch fastgantz Per-bas Königliche lusthauß v,!lg v-clo^, coimorZ, sien und Arabien darmit getrotzet. DeinnachkrZZzn?-,s8em!)2Ü oder S.»abe5, porco- und an- aber die Engelländer ihnen solches mißgegön-dere mehr an der zahl 6zo grosse und kleine, net/haben sie sich mit dem König in PersienMan könte den lustigen ort am i^jo, /Umenn, ^l?Z5 vereiniget/und mit gesammtem zu-wieauch Sglvarierra. wo der Königl. Hof offt- thun A. I62O den Spaniern die Insu! abge-Nlahls sein siverrilpöment nimmet / mit hierzu nommen/ von welcher zeit an sie noch biß datozehlen. Angleichen ist der nicht weit von Lisa- in des Schachs Händen ist. So wurde auchbon Hinunterwerts am 7 axo gelegene flecken Tanger in Aftica A. 1662 dem König von En-kelem zu mercken / allwo in der Kirche derer gelland bey der Heyrath mit derJnfamin Ca-

ttieronttwiten das Königl. begrabniß ist. Die tharina eiaenthümlich übergeben,vornehmsten flln^e/welche dieses Königreich be- Die luffr ist in diesem Könio

seuchi(.n / flynd der Dol.r» oder bessr und rLmperlrter/ als in Spa

7-gjo, (5v.si.na, undi^ns-Ao, welche sich alle- auch das land an stuchtbarkeit diestm/unerach-

sammt !N den grossen Ocesa erglessen/ so an tet es nur den sechsten theil so groß ist/ weit für-

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