von dem Königreiche Portugall.
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s.Alfotts'is Hcryogs von Portugal!/wurde aber A.11Z9M König, durch einhellige wahlves kriegs-heers / seinertapffern chaten und wider s Mohren > Königebey Ouriczue einem alten schlösse / unweit desflusses isjo, erhaltener Vinnen halber / zumAömge in portugall erkläret/ undA.1145auf dem Reichs-tage zu l^msgc, dessen zeptevdurch eine genauere Reichs - Verfassung bestäti-get. Dazumahl hatten dieTeutschen/ welchenach dem gelobten lande segeln wollen / durchdas ungewitter aber an die Portugiesischen kü-sten waren verschlagen worden / ein grosses zudem erhaltenen siege beygetragen/weßwegen siedieser König mit sonderbaren Privilegien / dererdieeingebohrnenftlbsten nicht zu gemessen hat-ten/begnadigte.
Nach ihme haben zwölff Könige von seinennachkommen in absteigender linie durch viergantze lecu!« den thron besessen/und dcnenMau-rern eine stadt und stück landes nach dem an-dern mittelst fchwerdtschlages entrissen / und ih-rer Cron incorporiret / biß der XlV König/Mmnliel. nahmens Emanuel/ zum regimcnt kolninen/welcher es seinen vorfahren an tnacht und glück-stligkeil zuvor gethan/und auch ausserhalb Eu-ropa iuAfrica und Ost-'Indien durch dasschwerdtso stattlicheeonqucsten gemacht/ auchdie Nation dermaßen durch die eommercien be-reichert/daß sie seine und seines sshns regierungMdmezeitdie güldne zeit genennet. Er trat A.rggs inWoitugi.!!. ^e^jet ung /' und war seine erste Verrichtungdieft/daß er die aus Spanien vertriebene Ju-den ausnahm/ und dieHertzoge von Ll-»Zan?z,welche bey der vorigen regierung aus Portugal!weichen müsien/wiederum in ihre guter und eh-ren-stellen einsttzte. Nach der zeit/ nemlich A.1497/ kam ihm in den sinn/ die Juden wiederumabzuschaffen/ jedoch mit dem beding / daß alleihre Knaben/so unter 14 jähren alt waren/zurü-cke bleiben/und ivder Christlichen retigion erzo-gen werden sotten / welches die eltern zu solcheraesse5«tion brachte/ daß viele ihre kinder ersta-chen/ersauffeten/oder auf andere weise ermor-deten. ' Ein solcher religions - zwang machteviele heuchlerische Christen aus furchtsamen Ju-den. Dargegen wurden die Maurer etwasgelinder rrattiret/ indem man ihnen die wählgab/ entweder Christen zu werden / oder in ihrVaterland zurücke zu kehren; und dieses geschä-he deßwegen/ weil sich K. Emanuel bejorgete /daß widrigen falls die Saracenen in Africa undAsia denen daselbsi wohnenden Christen gleich-maßige grausamkeit beweisen möchten. Sodann schickte er A.1497 den berühmten see-hel-den Valco (Zama mit 4 sihiffeit in Indien / neuelander zu entdecken / und diestr landete A.1499ausder Insul an den Africanischen
küsten / welches die Portugiesen vor einen der-maßen imjzorrZnren ort zu tacllitirung der In-dianischen schiffahrten hielten / daß sie ein tdrcdaselbst erdaueten / woselbst sie auch noch heuti-ges tages ihre waaren ausladen. Dieser(ZzmL ist unter allen Europaern der erste gewe-sen/ welcher die Oestliche küste von /^Miossen/die Jnsulen , t-jonbs^s und
entdecket hat. Hierauf gieng A. isOopeb - o ausKönigl. befehl / mit
einer fiotte vonrz kriegs-schiffen insee/ und ge-^angete an die Lrallllansschen küsten / welchep dieZweM HnnppHandlun^
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einwohner mit spiegeln verblendete / und imnahmen seines Königs die pvüellioa ergriffe/biß Nachmahls Hmencus Velomius krallliettnoch genauer untersuchte/ aucydie ehvehatte/,daß der neue oder vierdte theil der welt nach sei-nem nahmen genennet wurde. Folgends e-guipssrte einer/nahtnens LÄZparcl Lvfkerea!, einschiff aufeigene kosten/und segelte gegen Nor-den/allwo er ein durch ihn entdecktes land ea-po Ver6c nennete. A. Isc>4 landeten die Pov-^tugiesen aufder Insul 8t. acllowT, und machtmsich den Fürsten von ?sngvebur unterwürffig^Im folgenden jähre schickte K. Emanuel einesiotte von 16 schiffen und 6 esr«veiien/unter demcommando kremcilci ^Zmeicls, in Indien/unddieser wurde zum Vice-Re des ganhen conque-r-rten landes bestellet. Dazumahl entstündeein grausamer aufruhr zu Lissabon wegen einesJuden/welcher sich zur Christlichen religio» be-kennet/jedennoch aber übel von einer geweihe-ten Hostie geredet hatte. ^ Dieser wurde nichtallein von dem rasenden pöbel ins feuer geworf-fen/ sondern zwey tumultuirende münche mitcreutzen in den Händen entzündeten die aufrüh-rer dermaßen zur räche/daß an selbigem tageeine grosse menge Juden und neu-bekehrte/welche sich des Judenthums wegen verdachtiggemacht hatten/ ums leben kamen. Solchertumult aderdieneteK. Emanuelen darzu/daß erderstraffbaren stadtLissabon alle privilegien/s»sie von seinen vorfahren erlanget / einziehen kon-te. Hiernechst eroberten die Portugiesen krs..VZ, eine in der Asrieanischen landschafft ^3 NA VC-bar liegende stadt / und der tapffere ^lkonM /^l»bu^uer^ue bemächtigte sich der stadt 0rmu5, N05thigte auch den König selbiger Insul/l ttder Cron Portugal! zinsbar zu werden / und.bauete hieselbst eine citadelle. Diese und an-dere rühmliche thaten beförderten ihn zu der eh--ren-würde eines Vice-Königes in Indien/wor-auf die Portugiesen A.isic) aufder Insul 8u-msrr^ zmn erstelnnahl fuß fasteten/ ^lbuczusrczu»aber eroberte in eben selbigem jähre die welt-be-rnffene stadt Lo», welches nachmahls die Haupt--stadt der Portugiesischen länder in Jndien/uttddie ordentliche resident; der Vice-Königewur-de/ allwo der Pabst über dieses auch ein Ertz-Bischoffthuin aufrichtete. A. isu w'arde ervon der stadt ^lac^nttister/und war die beutedasslbst so groß/ daß der fünffce tbei! / so demKönig in Portugattgehörete/durch einige kauf-^leute mit iOOOOO gold-gülden bezahlet wurde/worauf die Portugiesen zu ende des jahres die.Insu! llancla entdecketeln Allein A.isiz erhiel-te die Portugiesische siotte unter descomnmndo einen sieg/dergleichen in Indien nie-mahls erhöret worden : Denn es verlohremdie ungläubigen 109 grosse schiffe/ nebst einergrossen anzahl fluten und briAsnünen/wie auHbiß 8OOO mann/ welchetheils getödtet/ theilsgefangen wurden/wodurch die überwundenenin solche furcht geritthen / daß ^lsca numehrsvor allem feindlichen anfall sicher war. Mit-ler weile waren die Portugiesen wiederuin ausOrmus gejaget worden z dahero ^jbuc^uerczusdiesen Verlust ersetzte/und A. im den Souvetair»des landes nicht allein abermahls zum tributnöthigte/sondern auch die vormahls angefan-gene citadelle fortbauete. Wiewohl der
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lohn