,46 Des Europais. Herolds zweyte Haupt-Handlung von dem Kbnigr.Spanien.
diele andere alte und neue / männlichen und büsstten im see-treffen in West-Indien ein. A.
weiblichen aeschlechts/ heiligen sind wegen der 1657 wurden sie von i^ucare mit grossem Verlust
ihnen zugeschriebenen wunder in ehren. Doch weggeschlagen / und bekam auch der Cardinal
werden die meisten allmostn poramorNe ja ma- Infame gute schlage bey kiaubeuße. A. 16Z8
<irs 6e vlOL, U!N der Mutter GOttes willen/ nahmen ihnen die Frantzosen ccalkslernzit stürm.
gesuchet / wenn gleich der umlauffende btttel- A. 1642 verlohren sie Poznan,samt der Grastmünch einen andern heiligen auf seiner schüM schafft
stehend hat.
R.c)U5fiNon, it. 8a!m,?rixmec!a und ^ciclti.Zo in Castilken/crlidten auch durch der Portu-giesen streiffereyen schaden. A.164Z wurdenMan hat angemercket / daß der monat Sc- sie zur sie bey LarM^na von den Frantzosen/ptember denr König!. haust in Spanien 5aral und zu lande bey Antwerpen von denSraati-fty/indem K. Philipp l, 11 und iv , wie auch scheu geschlagen. A. 1644 büssetcn sie den schlüs-Carl v darinnen gestorben/ingleichen LreZmia stl von Flandern und Braband / ncmlich Saß^aximil-sna., Ertz-Hertzog Carls tochter und von Gent/ Ml. Und Frankreich nahm 8ancK. Philippi llt braut/so wohl beonora anfangs iln Ateylandischen weg. Ferner A. ^645Königin in Portugal!/ hernach in Frankreich/ ViZuevano, A. 1646 5urnes, A. 1652 Houston ,jc. vc>Q susli m ^ulicia. Es verlohr auch die A. 1654 und ^aubsuge. A. i6ss wur-
Princeßin Margareta ihren gemahl oötavi- den sie von den Frantzosen in die flucht geschla-vm karuefs, Hcrtzogen zu Parma/ in eben die- gen. A. i6s8 inusten sie ^uclenarsts ,kisriene undfem monat. A. 1602 verlohren die Spanier iperKsich nehmen lassen / und kriegten amflusse<3rave> vertrieben A.1609 die 9-00000 Mohren schlage. A. 1662 verlohren sie Llcalon undund verödeten ihre lande. A. 1610 lidten sie in die schlacht gegen Portugal!. A. 1674 stieltenCatalonien und Arragonien starcke empörun- die Frantzosen aufSicilien meistcr. A. 168z
gen. A.1611 znißlunge der anschlag aufUQeibe in uberzogen die Frantzosen die Spanischen Nie-
der Barbarey. A. 1628 wurde ihnen die reiche derlande lnit drey arlneen.A. 1689 wurde in Ca-
silber-flotte von dem Admiral aus Holland/Pe- talonien eine gefährliche consta-anoa angeston-
tcr Heynen/Hinweg genommen/und die Infan- nen. A. 169^ lidten sie die schärfst reocomr? von
tin zu Brüssel dadurch bewogen/die commercien den Frantzosen bey clevres. Doch ist ihnen
mit Holland auf der Schelde zu der General- dann und wann auch etwas glückliches begeg-
Staaten grossem vortheil zu reMruiren. A. net/dahin der Ryswickische friede Ä. 1697 zu
1629 ergab sich Hertzogenbusch an die Staaten, rechnen/da sie Luxemburg und andere verlohrne
A.i6zi verlohren sie die Antwcrpische flotte/rnM platze wieder bekommen.
er zweyten Maupt-Zand!ritterMupt-Mheil:
Wohu ^ortugaü den
ttrfvruttqdieses Kö-nigreich s.
Ortugall soll den nahmen vonPort oder Hafen / und Cnle/einem gegen den; munde desflusses Dürrns übergelegenen/und des fisch - Handels halberberühmten stadtlein haben: dann es ist dieserortvon einem geringen ansimge/endlich zu einerreichen und machtigen stadt/anch noch itzo vondenHolländern sehr tl-eguemirtem handeis-pla-tze/Z ?orr genannt worden/und hat von sei-nem nahmen Portugal! das gantze Reich be-nahmst!. Zu der Römer Zeiten führest dieseProvintzden nahmen buucan-a:, und wurde ih-nen von denen Gothen weggenommen/ auchvon diesen so lange beherrschet / biß sie unterdem letzten Könige Boderichen in der Mau-rern Hände gerathen / und von diesen auch einelange zeit behauptet worden. ^
Den urstrung aber des Königreichs Portu-g al! setzen einige aufdas jähr Christi mo. An-dere machen es älter/und rechnen von 1089 an/zu welcher zeit Henrich / Herzog von ^orhn-n'ngen/ und Grafzn Himburg/ oder vielmehrans Hertzogtichem Burgundischem stamme/und
Hertzog Hugens: zu Burgund bruder/inSpa-nien konunen/und durch seine Heldentharen sichbey dem Alfonso vi, Könige in Cnststlen und-6-eon/ derlnasstn beliebt gemacht/ daß er ih-me seine natürliche tochter l beretzam ehelich bey-geleger/ und zum Heurath-gute ein beträglichstück landcs/so damahlszu Lusitanien und Gal-licien gehöret / Nachmühls aber den nahmenPortugal! bekommen/und in den srädten/ cc>lm-bra, LraZa, ?orw, Vsteo. I.zmeZv und der ga!4-tzen gegend/ welche sich von Luimai-ae- biß andas schloß i>Oubeyra erstrecket/bestünde/ unterdem rittst einer Grafschafft übergeben/ und der-gestalt zu lehn gereichet/daß er dieses/und waser denen Manrermnoch weiter jure belli abneh-men würde/ vom Königreiche Leon zu lehn tra-gen/und mit zoo pftrden verdienm solle. Nachtödtlichem hintritt Hertzog Henrichs folgte ihmsein söhn Alfonsus A. 1112 nach. Dieser legteschon im achtzehenden jähre seines alters grosseehre ein/indem er anfänglich seine unartige mat-ter / und kurtz darauf die von ihr aufgehetztenCastilianer in öffentlichen treffen zu paaren trie-be- Er sichrere zu erst das krsckcst eines
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