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barmenden Wink auf die verwüstete Klausen-Kapelle und ordnete deren Re-stauration an. Auf Wunsch dieses Bischofs entwarf der berühmte MeisterJohann Schraudolph, der eben mit Ausführung der Domfresken in Speyerbeschäftigt war, das Bild der heiligen vierzehn Nothhelfer, gemalt auf Gold-grund durch Zeichenlehrer Zech in Speper, welches den Hauptaltar derKapelle schmückt.
„1846 weihte Bischof Nikolaus die Kapelle und Altar aufs Neue einund sprach den entschiedenen Willen aus, daß das christliche Volk wiederseine früher beliebten Andachten und eine Zufluchtsstätte in seinen Leiden beiden heiligen vierzehn Nothhelfern finden solle.
„1860—1864 wurden nach den verfügbaren Mitteln die nöthigenReparaturen am Bau der Kapelle vorgenommen, um sie zum Gottesdienstwürdig herzustellen.
„Mit Genehmigung des Bischofs Nikolaus wurde am 20. Juli 1864das Hauptfest der heiligen vierzehn Nothhelfer mit einer Wallfahrt eröffnet,und in feierlicher Prozession nach dem Gnadenort gepilgert, und dieser Tagfür die Folge als Hauptfest bezeichnet.
„Die Kapelle besitzt Stiftungsgut:
a. 80 Dezimalen Wiese;
d. 3 Tagwerke und 27 Dezimalen Wald, welche durch 13 Steine mitder Jahreszahl 1776 als Kapellengut begrenzt sind.
„Nach mehrjährigen Unterhandlungen wurde am 23. Juni 1863zwischen der Kirchenverwaltung von Ruppcrtsberg und Königsbach eine Ver-einbarung geschlossen, nach welcher die sämmtlichen Einkünfte der Kapelle,welche bis dahin zu ein Drittel an die Kirche zu Königsbach und zu zweiDrittel an die Kirche zu Ruppcrtsberg flössen, vom Jahr 1863 an zurUnterhaltung der Kapelle und zur Anschaffung von Utcnsilien ausschließlichverwendet werden sollen. Von diesem Jahre an hat die Kapelle ihre eigeneRechnung.
„Die besonderen Obliegenheiten des Pfarrers von Königsbach sind:In der Klausenkapelle 'alljährlich am 20. Juli, in tvsto L. Nai-AuritbasVn-Aillis et Nurt/ris, das Hauptfest der heiligen vierzehn Nothhelfcr mitAmt und Predigt zu feiern, wozu eine entsprechende Anzahl Beichtväter zubestellen ist, welche dem christlichen Volke Gelegenheit geben, die heiligenSakramente der Buße und des Altars zu empfangen. Dieses Fest wurdezum erstenmale im Jahre 1864 wieder gehalten, wobei 14 Geistliche an-wesend waren.
„Im Jahre 1865 wurden 250 sl. gestiftet, damit dem Ortspfarrerzur Pflege der Wallfahrt eine kleine Entschädigung für das ouus zufließe;die Entschädigung beträgt alljährlich acht Gulden.
„In welchem Jahr statt der ursprünglichen Eorporis LRristi Andachtenin der Kapelle die Verehrung der heiligen vierzehn Nothhelfer Eingang ge-