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verehrten Gnadenbilde. Neben der Antoniuskapelle ist jetzt die Grnst derFürstlich Löwenstein-Wertheim-Rosenbergischen Familie.

An der südlichen Seite des Engelsberges steht die Mariahülfskapellean jener Stelle, welche, wie oben gesagt, ursprünglich für den Bau derMichaelskapelle auscrsehen war.

Die Marienkirche zu <Lim6ach in Hlnterfranken.

uf einer freundlichen Anhöhe am linken Ufer des Mains, eineViertelstunde vom Pfarrdorfe Limbach, erhebt sich die schöneSt. Marienkirche. Schon in uralter Zeit stand daselbst eine Fcldkapelle miteinem Muttergottesbilde, vor welchem Gläubige ihre Andacht verrichteten undwohin Bedrängte in Nöthen und besonderen Anliegen ihre Zuflucht nahmen,um die Fürbitte der göttlichen Mutter anzuflehen. Im 16. Jahrhundertgeriet die Wallfahrt in Verfall; die Kapelle wurde baufällig. Der ganzeOrt Limbach und das eine halbe Stunde unterhalb gelegene Dorf Sandhatten nämlich die protestantische Glaubenslehre angenommen. Im Jahre1639 kehrte das Dorf wieder zur katholischen Kirche zurück und da bald auchdas Andenken an die frühere Wallfahrt wieder erwachte, so Lab der Fürst-bischof 1669 die Bewilligung, „eine liebreiche Beisteuer zu sammeln, die ver-gessene Wallfahrt wieder in Aufnahme zu bringen." Da aber die Beiträgenicht bedeutend waren, so konnte man nur eine Kapelle errichten. Es gehtdie Sage, man habe diese in Limbach selbst errichten wollen, aber stets habendie Bausteine, welche man dorthin gebracht, des folgenden Morgens an derStätte der früheren Kapelle gelegen. Daraufhin habe man auch dort wiederdie Kapelle aufgebaut.

Im Jahre 1664 wurde die Kapelle während der damaligen Kriegs-unruhen beraubt, das Gnadenbild wurde vom Altare genommen und in derSakristei aufbewahrt, bis endlich nach langer Zeit ein Wohlthäter dasselbein Folge eines Gelübdes nach Bamberg abholen, dort neu fassen und so nachEltmann zurückbringen ließ, von wo es im Jahre 1699 Pfarrer Ehlen infeierlicher Prozession nach Limbach geleitete und es wieder auf den Hochaltarversetzte. Das Gnadenbild ist aus Holz geschnitzt; über dem Haupte dergöttlichen Mutter, welche das Jesuskind auf dem linken Arme trägt, schwebenzwei Engel, welche eine Krone halten.

Nach einiger Zeit kam durch nachstehendes Ereigniß die Wallfahrt un-gemein schnell in Aufnahme. Im Jahre 1727 bekam die Hirtin KatharinaSchwalvinger zu Limbach nach einer schweren Krankheit ein heftiges Augen-übel, so daß sie in Gefahr war, des Augenlichtes beraubt zu werden. Da