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2 (1889)
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Reichssachen-Urkunden 1415- 24.

11. n

'd 1 ? A pril 6. Privileg, durch welches Kg. Siegmund der Stadt Kölndie Befreiung von auswärtigen Gerichten verleiht. Abschrift undUebersetzung. 185a u. b

— Mai 18. Richterspruch zwischen Erwin v. Schwalbach und Bechtramv. Vilbel betr. einen Zehnten zu Dortelweil. Abschrift. 184-a

1417 J an. 15. Kg. Siegmund ernennt den Erzb. Johann v. Mainzzum Landvogt der Wetterau unbeschadet des Rechtes des GrafenPhilipp v. Nassau an die Vogtei zu Wetzlar. Abschrift. 187

1418 S ept. 18. Rachtung des Erzb. Johann v. Mainz und der Stadt Eftbetr. gerichtliche Verfolgung von Ffter Juden und Christen wegenWuchers u. A., Erlanbniss für den Rath, den Gutleuthof selbst-ständig zu verwalten, sowie die Gaden auf Kirchhöfen, die Ent-sagung des Erzb. auf eine eigene erzbischöfliche Herberge in Fftund die Zulassung des Ffter Advokaten zum geistlichen Gerichtein Mainz. 188

1 4 1 9 April i- Manifest des Herzogs Adolf v. Cleve betr. dessenFeindschaft mit seinem Bruder Gerhard v. Cleve. Abschrift. 11)0

— Sept. 4. Kaufbrief, in welchem Gottfried und Eberhard v. Eppsteineine auf dem Schlosse zu Ober-Ursel gelegene Korngülte an Leutevon Cronberg verkaufen. Beglaubigte Abschrift. 191

1420, 1422, 1430, 1431 u. 1512. Den Zwist der Stadt Speier mitihrer Pfaffheit betr. Urkunden. Druck von 1512. 192

1421 S ept. 2. Gilbrecht v. Schönborn erklärt, dass er, als er gegenFft gedient habe, nicht Hauptmann gewesen sei und nichts vomIhrigen empfangen habe. 193

1422 S ept. 24. Schuldverschreibung des Erzbischofs Konrad v. Mainzan die Stadt Fft für 2000 geliehene Gulden. 194

— Dez. 1. Papst Martin V. fordert Fft zur Theilnahme an demFeldzuge gegen die Hussiten auf. 194a

1423 A pril 23. Verschreibung Pauls v. Brakel zu Fft, dass er seinenZwist mit Göttingen der Stadt Fft zur Entscheidung überlasse. 195

— Mai 16. Diether v. Isenburg bekundet, dass er, der Erzb. v. Trierund andere Verwandte der Gräfin v. Sayn dieser und derenKindern zuerkannt haben, dass dieselben mit den Schulden derGrafschaft Sayn nichts zu schaffen und auch von dem Bau zuKönigstein nichts empfangen haben. 196

1424 J uni 9. Paul v. Brakel bekundet, dass er, als er Ffter Bürgergewesen, geschworen habe, so lange er dies sei, gegen Fft unddie Seinen nur in Fft Recht zu nehmen. Original u. Abschrift.

197a u. b