12 II.
Reichssachen-Urkunden 1406 —15.
1406 M ai 29. Klaus Hampusch gelobt, in seinem Rechtsstreit mitWilhelm Biel sich dem Schiedsspruch der Stadt Mainz unterwerfenzu wollen. 163
— s. d. Bescheinigung des Ffter Schöffen Erwin Hardrad über eineLeibgeding-Zahlung der Stadt Miltenberg. 165
1407 J uli 28. Entwurf zu der Erklärung Efts, dass im Städtekrieg,wie sich urkundlich nachweisen lasse, Kuno v. Otterbach, Johannv. Liebenstein, Konrad v. Rosenberg, Dietrich und Otto Knebel u. A.Feinde Ffts waren. 170a u. b
— Aug. 18. Sühnevertrag des Erzb. Johann v. Mainz mit Fft betr. dasUngeld, den Schutz der Messe und das Mainzer Geleite nebst zweiMemorialen über diese Dinge, sowie über die dem Erzb. geliehenen2000 fl. und den Zoll zu Höchst. Abschrift. 172a—c
— Aug. 23. Papst Gregor XII. zeigt der Stadt Fft den Aufstand inLüttich an und bittet sie um Hülfeleistung. 171
1408 J an. 20. Aussöhnung des Klaus Hampusch mit der Stadt Mainzund mit Heinz zum Humbrecht in Mainz. 173
— Nov. 20. Verzichtbrief des Eberhard v. Hirschhorn in Betreff 7seines rückständigen Gehaltes von der Hauptmannschaft desWetterauischen Landfriedens. Ausfertigung u. Entwurf. 174a u. b
14 10 J an. 21. Landfriedens-Manifest Kg. Siegmunds. Abschrift. 176
— Aug. 16. u. Sept. 8. Zwei Manifeste des Erzb. Johann v. Mainzwider den Grafen Ruprecht v. Virneburg. 177a u. b
14 13 Dez. 5. Vergleich, welchen Ruprecht und Wolf v. Bommers-heim über die gemeinschaftlichen Besitzungen in Bommersheim,Ober-Ursel, Gattenhofen, Weisskirchen, Stierstadt, Kromstadt, Griessheim,Eschborn, Gerau, Lindheim, Heidersheim, Wolfskehl, Holzhausen,Höchst u. Heddernheim mit einander geschlossen haben. Abschrift.
179
— s. d. Zeugenaussagen in dem Streite eines Lüneburgers mit demFfter Joh. v. Ergersheim gen. Ubelacker. 180
1414 S ept. 30. Landfrieden Kg. Siegmunds in Franken. Abschrift.
181a—c
— Nov. 1. Königliche Ernennung des Erzbisehofs Johann v. Mainzzum Landvogt der Wetterau. Abschrift. 182
1415 März 15. Bischof Jordan v. Albano verleiht dem Heinz Cruzel-mann und seiner Gattin das Recht, sich einen Beichtvater zuwählen, der ihnen fünf Jahre lang die Sünden erlasse ausser dennur durch den Papst zu erlassenden. 184