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die er in seinem Quellenverzeichnis nirgends nennt, nur ausStumpfs gedrucktem Werke gekannt zu haben.
Ausgabe. In der vorliegenden Ausgabe von Briefers Chronik, der wir
die Zürcher Handschrift zugrunde legen, lassen wir zur Ver-meidung unnötiger Wiederholungen die erzählenden Abschnitte, '■>deren Inhalt ausschliesslich aus Blauenstein oder aus Schnittstammt, durchweg aus. Und ebenso übergehen wir die zumteil umfangreichen Auszüge aus Bernold von St. Blasien undLambert von Hersfeld, soweit sie sich nicht speziell auf Baselbeziehen 1 ). Was hingegen die Compilation an ergänzenden i°Zusätzen bietet, das fügen wir in eckigen Klammern bei. Auchhier jedoch fällt zum voraus alles weg, was dem gedrucktenWerke Stumpfs entnommen ist 2 ). Und auch von dem, was ver-mutlich aus der verlornen Vorlage des Turnierbuches stammt,schliessen wir alles aus, was sich auf Schnitt zurückführen lässt. 16Das Wenige aber, was die Compilation hinsichtlich der Weih-bischöfe mehr enthält als Schnitt, das wurde oben schon derWappentafel beigefügt 3 ). Gleich den Auslassungen am TexteBriefers werden übrigens auch diejenigen an der Compilationdurchweg in den Anmerkungen erwähnt, wobei wir diese Hand- 2Üschrift fortan einfach mit C bezeichnen. Als Beilage lassenwir, wie schon früher bemerkt 4 ), aus dem Turnierbuch zunächstdie bis 1555 reichende Fortsetzung samt den Nachträgen bis1580 folgen. Und aus derselben Handschrift geben wir alszweite Beilage die der Chronik der Bischöfe von späterer Hand **noch beigefügten Bandbemerkungen.
Recht- An Briefers Rechtschreibung vereinfachen wir blos die sehr
Schreibung, häufige, jedoch sprachlich bedeutungslose Verdopplung von tim Auslaut hinter e und hinter r, ferner die übrigens sehr seltenevon n hinter e und in »unnd«, sowie auch die von f zwischen» 0zwei Consonanten. Hingegen behalten wir scheinbare Ent-stellungen, wie z. B. : schick<' für schickt«, »nach< für »nacht«,»stiff« für »stifft«, oder »sy« für >sich« unverändert bei, dasie in der mundartlichen Aussprache ihren Grund haben, Ibden Zusätzen aus der Compilation aber vereinfachen wir nur s 6die dort sehr häufige Verdoppelung von n vor d, t und tz.
1) S. oben S. 368.
2) S. oben S. 371.
3) S. oben S. 319.
4) S. ebend.