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7 (1915)
Seite
326
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326 Schnitts Bischöfe.

Lutoldus fry zu RSttelen 1 ) regeirt 21 jar 2 ) under demkeyser Hennrich dem VI. und dem bapst Celestino dem III.Disser bischoff ist mit Hennrico über mer zogen gen Jerusalem,1197 circa annum 1197 jar 3 ).

[In litteris funden: Disser ist bischoff worden anno 1191, 5Heinricus sextus ward keysser anno 1191, Celestinus III. wardbapst anno 1191*).]

[Schontaler brief 5 ): anno 1190 nonas octobris was erStatthalter.]

Waltherus fry zu RSttelen 6 ) ein bischoff zu Basel regeirt i"4 jar 7 ) under Friderico dem II. und dem bapst Celestinodem IV. 8 ). Disser bischoff ward von sinen cappittelbrüderenim consilio Latterano von wegen sins bösen huszhaltes ver-clagt und abgesetz 9 ), circa annum 1217 jar.

Heinricus graff zu Thuno 10 ) wasz bischoff zu Basel und 1 5

1. fry corrig. aus: graff. 1. IIa.: 11 jar.

2. Celestino corrig. ans: Innocencio dem III. 4. 1197 corrig. ans 1191.12. Hs.: brüderen; C o. T: cappittolbrnderen. 14. 1217 corrig. aus 1240.

1) Dieser Lütold I. war kein Freiherr von Röteln, sondern von Arburg;s. oben S. 116, A. 1.

2) Als Bischof ist er bezeugt von 1192 bis 1213, wo er starb, unddemnach regierte er als solcher 21 Jahre; s. ebend. A. 1 u. 2, und untenAnm. 4. Vorher aber war er Statthalter seines Vorgängers; s. unten A. 5.

3) Ueber diesen Kreuzzug von 1197, während dessen VorbereitungHeinrich VI. starb, s. Marbacher Annalen S. 167 ff.

4) Vermutlich ist hier die Urk. für St. Alban gemeint, welche zw.25. Dec. 1191 und 14. April 1192 ausgestellt wurde; s. B. Urkb. I No. 6),u. Tr. I No. 275.

5) Diese Urk. v. 7. Oct. 1190 ist verloren. Vermutlich war LütoldStatthalter seit April 1189, wo Heinrich von Hornberg zum Kreuzzug auf-brach; s. Marbacher Annalen S. 164.

6) In Hs. folgt er erst auf Heinrich von Thun, doch mit dem nach-träglichen Zusatz: Disser bischoff got dem Hennrico von Thun vor.

7) »4 jar« scheint entstellt aus >2 jar«, da Walther nur von 1213 bis1215 regierte, wo er abgesetzt wurde; s. unten Anm. 9.

8) Dieser Papst stimmt nur z. J. 1240, welches in der Hs. erst nach-träglich in 1217 corrigiert wurde.

9) Zur Klage über schlechten Haushalt s. Tr. I No. 309 u. 310, auchJoh. Bernoulli, Acta Pontificum Helvetica I No. 87. Doch scheint seineWahl von Anfang an streitig gewesen zu sein, da die Marbacher Annalenseine Absetzung damit begründen: quod non canonicc intraverit; s. Mon.Germ. Scr. XVII 173, auch Tr. I No. 307, A. 1.

10) Dieses Geschlecht war nur ein freiherrliches.