X. und XI. Jahrhundert. 323
Adelbertus und Uolricus 1 ), disse beide sind bischoff zuBasel gesin under dem keyser Conradt dem anderen und underdem bapst Johanny dem XL, circa annum 917 jar.
Theodoricus ein biscboff zu Basel bat geregeirt under dem5 keysser Heynrich dem ersten, und under dem bapst Jobannydem XII., circa annum 930 jar.
Beringus ein bischoff zu Basel regeirt under dem keysserOttho filius Heinrici und under dem bapst Johanni dem XIII.,circa annum 938.'o Burcbardus ein fryher zu Hasenburg 2 ) was bischoff zu
Basel under Othony primo 3 ) und bapst Benedicto V., circa an-num 975 jar.
Kung Henrich der vorgenant Niger hat geben dem bischoff
von Basel zu eygen die landgraffschaft im Siszgouw und Äugst,
15 anno 1041 4 ). ic4i
Rudolphus graff zu Homburg 5 ) was bischoff zu Basel under
Hennrico dem II. und dem bapst Johanny dem XX., circa
annum 1103 jar 6 ).
[Hennricus Claudus ein hertzog usz Beyeren anno 1104 7 ).]
3. Johanny dem XI, corrig. aus: Sorgio IV.
5. Johanny dem XII. corrig. ans: Nicoiao dem II.
8. Otho filius Heinrici auf Rasur.
11. Hs.: »Otthony primo« auf Rasur, und dahinter »fünften«, ferner »Benedicto V.« corrig.aus: Honorio II. T nur: under Heinrichen II. anno 1020.
13. Dieso Notiz in d. Hs. durchgestr. 17. II. auf einer Kasur; T: IV.
18. T: 1114 jar. 19. Hs.: Hennricus Clauus.
1) Während Adalbero I. hier verschoben ist, folgten Adalbero II. undUdalrieh II. unmittelbar auf Landelous.
2) Uebcr Burkhards wirkliche Herkunft s. oben S. 114, A. 5.
3) Das hinter dem auf einer Rasur stehenden >Othony primo« nochunradiert gebliebene »fünften« zeigt deutlich, daß hier ursprünglich Hein-rich V. genannt war; vgl. oben S. 312.
4) D. h. die Grafschaft Augusta, im Sisgau und Augstgau gelegen,Welche Heinrich III. dem Bischof Theodorich schenkte; s. Tr. I No. 113.Dass Schnitt diese Schenkung von 1041 erst hier erwähnt, erklärt sich ausder irrigen Zeitbestimmung der vorausgehenden Bischöfe, laut welcherTheodorich schon um 930 gelebt hätte. Zur nachträglichen Streichungdieser Nachricht aber bewog ihn vermutlich der Umstand, dass diese Schen-kung andrerseits erst Heinrich VII. zugeschrieben wurde; s. unten beiBriefer den Zusatz zu Bischof Otto von Grandson.
5) Ueber Rudolfs III. Zugehörigkeit zu diesem Grafenhaus s. Merz,B urgen d. Sisgaus II Stammtafel 5.
G) Er erscheint 1103 als Dompropst, hingegen z. J. 1114, wie T hat,>n mehrern Urk. als Bischof; s. Tr. I No. 146 u. 158 ff.
7) Da ursprünglich wohl Heinrich II. gemeint ist, so mag 1104 auf■Entstellung beruhen von 1014, dem Jahr seiner Kaiserkrönung.
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