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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1404.

II

müge, vnd hab graf Fritzen, irem sun, soliche ansprach vnd vordrang, so si zu den obgenanten von Ow habevon desselben Schadens wegen, gegeben, das er das an si ervordem vnd suchen mug, darumb si doch andersnit begert denn rehts, vnd wer daz nit gelouben well, so hoft graf Fritz daz kuntlich ze machen, als er desainen gewaltzbrief zogt. Vnd darumb so vordert vnd aischet er ouch an die obgenanten von Ow, daz si imvnd den armen lüten ze Messingen solichen schaden keren, den sy siner muter vnd den armen lüten ze Mes-singen getan vnd zugefügt haben in den dingen, das sin müter vnd die armen lüte nit wisten mit in ze schaffendze han; vnd getruwe got vnd dem rehten, das sy daz tun stillen. Vnd disen obgeschriben schaden ahtet sinmüter vnd die armen ltite vmb drti tusent guldin minder oder mer vngeuerlich. Des antwurten die von Ow:sy getrtiwen, daz si im darumb nit ze antworten haben, won si mit einander geriht sien, by der rihtung syouch beliben wellen, vnd sien im vmb den zusprach nichtzit schuldig vnd mtigen darumb tun, wy reht sy,vnd bitten den anlass, den vsspruch vnd den sendbrief, den in graf Fritz gesent hat, zu verhören, daz ouchbeschenhen ist. Darumb sprechen wir: mtigen die von Ow geswern, daz si graf Fritzen müter von Zolr nochiren armenltiten zu Messingen kainen schaden zugefügt noch getan haben, das sy denn des Zuspruchs entladensien; wolten oder mohten si aber des nit geswern, so sol darnach aber geschenhen, daz reht ist.'- Mon. Zol-leran. I, 433.

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1404, Juni 16.

13. Graf Hans von Fürstenoerg, Kirchherr von Frauenfeld überlässt die Wahl des Messners

dem Rath und den Kirchenpflegern zu Frauenfeld.

Ich graff Hans von Fürstenberg, ze den ziten kilcherre der kilchen ze Frowen-ueld ob der stat') 2 ), vergicb offenlich vnd II tun kunt aller menglich mit disem brief,das ich mit guter vorbetrachtung nach rat vnd vnderwysung miner II guten fründ rdie da bi waren, den ersamen hiten, dem rat vnd den kilchenpflegern der egenantenkilchen den gewalt vnd die macht geben han, vnd gib inen den für mich vnd füralle min nachkomen, also das si vnd alle ir nachkomen, welhi denne ze mal ie kilchen-pfleger oder des ratz ze Frowenueld sint, vollen gewalt vnd ganz macht haben süllenvnd mügen mit krafft vnd macht ditz briefz, ainen niesmer zu der egenanten kilchenze erwellend vnd ze nemmend vnd och den ze setzend, welher si denne aller nützestvnd aller best dar zu dunkt, als dik das denne ie nottürftig wirt, an miner vnd allerminer nachkomen ierrung vnd Widerrede. Vnd han mich och dez allez verzigen fürmich vnd min nachkomen, also das wir damit nicht ze schaffend noch ze tünd habensüllen noch mügen noch si daran nit sumen noch ierren in kain wise, denne so verre:als dik si ainen mesmer zu der egenanten kilchen nemend vnd setzend, den sont simir vnd minen nachkomen presentieren vnd antwurten vnd dem süllen wir ouch dennedas vorgenant mesen (sie) ampt vnuerzogenlich lihen vnd in darzü bestaten vnd con-firmieren nach siner notdurft an alle Widerrede, vnd doch mir vnd minen nachkomenan der widern daselbs vnd an allen vnsern rechten vnschadlich vnd vnbegriffenlich an

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