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pfund haller vnser morgengaub an legen oder bewenden in der mäs, ob wir vns ver-änderte oder von todes wegen abgiengin, daz denn vnser sun wisse, wa er denn dietusent pfund haller finde vnd im die wider werdin vnd daz der selb, von dem wirpfandotin oder kofftin, ess war herren oder statt, ainen vergibt brief gebe vnder sineminsigel vnd ains bidermanns insigel zu dem selben ze zügnüst. Wenn daz war, dazwir vns verandertin vnd ainen elichen man nämin oder von todes wegen abgiengin,daz denn vnser sun die tusent pfund haller da selbst findin vnd inen wider erfolginvnd werdin. Wir gelobin och by guten trüwen vngefärlich all vorbedingot sach, stukvnd artikel stät ze haltend. Dez allez ze offem vrkünd geben wir disen brief, besigeltmit vnserm aigenn insigel, gehenkt an disen brief. Vnd ze zügnüst haben wir erbettenvnser lieb fründ, graue Fridrich von Zolr, korherren ze Strausburg, graue Fridrichvon Zolr, genant Schwartzgraue, grauf Rudolfen von Hohenberg vnd graue Itelfritzen,minen sun, daz sü irü insigel ze zügnüst, in vnschadlich, gehenkt händ an disen brief,won sü och hie by vnd mit gewesen sint vnd daz vertädingot händ.
Geben an sant Thomas aubent in dem jär, do man zalt nauch Cristz gebürtvierzenhen hundert jär da nauch in dem dritten jär 2 ) 8 ).
Die Siegel der Gräfin Adelhaid (wie an der Urkunde von 1387, Febr. 14.), des Grafen Fridrich vonZolr, Chorherrn zu Strausburg, des Grafen Fridrich von Zolr, genannt Schwartzgraue, des Grafen Rudolf vonHohenberg und des Grafen Itelfritz, Sohnes der Ausstellerin.
Mon. Zolleran. I, 385 nach dem Perg. Or. im kgl. preuss. geh. Hausarchive.
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1) „Die tusend pfund haller, so vnser lieber herre vnd vatter vnser lieben frowen vnd müter gräffinAdelhaid von Fürstemberg zu ainem rehten widergemacht geordnet vnd gewist hatt, da von wir ir jerlichgeben hundert pfund geltz von Messingen dem dorf nach irs houptbriefs lut vnd sag, den sy darumb hat",werden auch erwähnt in dem Briefe über die brüderliche Erbtheilung zwischen den Söhnen des Grafen Fritzdes älteren von der Hohenzolr von 1402, Sept. 22. (fritag vor st. Michelstag). Mon. Zoller. I, 364 nach demOr. im k. preuss. geh. Hausarchive.
2) 1405, April 4. (an st. Ambrosius tage) stellt Gräfin Adelheit von Zolr, geborne von Fürstenberg,einen Revers aus wegen ihrer auf Messingen verschriebenen Morgengabe. Das Witwensiegel der Gräfin Adel-heit (abgebildet in Mon. Zolleran. 1. c., sehr ähnlieh dem unten an Nr. 19. von 1405, Sept. 10. abgebildeten)und die Siegel des Schwarzgrafen Fridrich von Hohenzolr und des Grafen Ostertag, seines Bruders. Mon.Zollerana, I, 397 nach dem Or. im k. preuss. geh. Hausarchive.
3) In dem Schiedspruche zwischen denen von Ow und Grafen Fritz d. ä. von Zolr, dem Sohne derGräfin Adelheid, von 1410, Juli 9. findet sich: „Ouch clagt graf Fritz zu den von Ow: als si siner müter irarmen lüte ze Messingen hüser vnd guter verbranten vnd namen, da doch sin müter vnd die armen lütenichtzit wisten mit in ze schaffend ze hän; vnd dieselb sin müter dik vnd vil kerung ervordert hab, vnd vnsnachgefaren sy gen Böblingen, gen Herremberg, gen Tüwingen vnd gen Stüggart, vnd hab vns allweg gebetten,daz wir ir beholfen wellen sin, daz ir vnd iren armen lüten solicher schad bekert werd von den von Ow, densy ir vnd iren armen lüten also getan vnd zugefügt haben, won si doch vnser burgerin ze Balingen zu denziten gewesen vnd noch sy. Nu sy sin müter zu solicher krankheit komen, daz si vns nit mer nachgefarn
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