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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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390 NACHTRÄGE.

Geben zu Constanz 1280 den 3. Juli.

Das Or. siegelten der Aussteller, Graf Heinrich von Fürstenberg und beide Parteien.Nach einer 1769 notariell beglaubigten Copie eines 1763 notariell beglaubigten, doch sprachlich in-correcten Auszuges aus einer beglaubigten Abschrift (des offenbar lateinischen Originals). Donaueschingen.

1281.

589. Graf Heinrich von Fürstenberg spricht als Schiedsmann zwischen dem Ritter

Diemo Kächeler und dem Kloster Rottenmünster aus, dass das letztere bewiesen hat,dass es den Hof zu Aicha mit Wissen und Willen des Pfalzgrafen Hugo von Tübingenvon Ulrich von Rothen stein erkauft hat.

Erwähnt in der Beschreibung des Oberaints Spaichingen (1876), S. 235.

1299, April 22.

590. An st. Georgen anbendt anno 1299 hat Haug von Dittißkaußen, ritter, mit kandt, gunsfc vnd

willen graf Conradts von Fürstenberg alß pfleger seines brueders, graf Friderichs seeligen kinder,graf Heinrichs, erstbemelts graff Friderichs söhn, dem gottshauß Fridenweyler sein guet zue Weylerverkhauff't vnd darüber besiglet erstgemelte Herrn, graf Conradt vnd graf Heinrich.

Verzaichnus (17. Jahrhdt.) alter Documente beim Gottshaus Fridenweiler. Donaueschingen.

c. 1310-1311.

591. In dem jetzt nicht mehr stehenden Thurme zu Erstfelden oder Örschfelden, eine Wegstunde

ob Altdorf im Lande Uri, fand sich unter 78 Wappen von Fürsten, Grafen und Herren als das achtedas fürstenbergische angebracht. Wahrscheinlich sind die Wappen solchen zuzuweisen, die neben demBesitzer des Thurmes, vielleicht dem Grafen Wernher von Homberg, unter König Heinrich VII. nachItalien gezogen sind. S. die auf einer Keproduction von Rennward Cysat in einem Collectaneenbandeder Stadtbibliothek Luzern, Mspt. 124, beruhende Mittheilung von Zeller-Wertmüller: Die Wappenim Thurrn zu Erstfelden; Anzeiger für Schweizerische Geschichte, 1875, VI. Jahrg. Nr. 1. DassGraf Heinrich IL von Fürstenberg den Rönierzug König Heinrichs VII. mitgemacht hat, ergibt sichaus der Urkunde, oben Nr. 58.

1315, Jan. 14.

Villingen.

592. Graf Egen von Fürstenberg urtheilt in einer Klage derer von Almenshofen und HugenBd> n, von Langenstein wegen einiger Güter im Villinger Banne.

Nr. 78.)

Wir graue Egen von Fürstenberg, lantgraue in der Bare, tun kunt allen den,