^wHpjBHniHBHlHI BnaiaaiBWj'iw^ jEaüraawtaraffläiä&SBGaiBaäwfii FÜESTENBERGISCHES URKUNDENBUCH SAMMLUNG DER QUELLEN ZUR GESCHICHTE DES HAUSES FÜRSTENBERG UND SEINER LANDE IN SCHWABEN. HERAUSGEGEBEN VON DEM FÜRSTLICHEN HAUPTARCHTV IN DONAUBSCHINGEN. II. BAND. ffll I Hl fflr&ä 111111 ■ m all SÖÖS öS'* !$M ■ Hl äfiftft TUBINGEN. IN COMMISSION DEE H. LAUPP'SCHEN BUCHHANDLUNG. 1877. '"'?"'■''" '" :■:■■>■■■.":":■*,''.■■■■-■■■•}*■■*■'-■■? ■ FÜESTENBEEGISCHES URKUNDENBUCH. IL BAND. QUELLEN ZUR GESCHICHTE DER GRAFEN VON FÜRSTENBERG VOM JAHRE 1300-1399. BEARBEITET VON De. SIGMUND RIEZLER, FÜBSTL. AECHIVEATH. TÜBINGEN. IN • COMMISSION DER H. L A U P P 'SCHEN BÜCHHANDLUNG. 1877. £2r?i> 10 1300, Dez. 9. Vöhrenbach. 1« Graf Gebhard von Fürstenberg verzichtet gegenüber Kloster Salem auf den Zehnten im Thale Linach und eine Wiese bei Vöhrenbach. Quare Gebehardus comes de Vrstenberck renunciat inpeticioni, quam nobis mouit in possessionibus apud Verenbach. Uniuersis presenciuru inspeetoribus, lectoribus seu auditoribus tarn posteris quam modernis Gebhardus comes de Fivrstenberc rei subscripte noticiam cum salute. No- uerint vniuersi, quos nosse fuerit oportunum, quod, cum nos reuerendos in Christo . .") abbatem et conuentum monasterii in Salem super decima vallis dicte Lina et super prato, dicto div Owe, sito apud villam Verenbacb, vexauerimus et inquietauerimus, licet minus iuste, nös Gebhardus comes iamdictus super hiis inquisicione b ) diligenti prehabita, ex relacione antiquorum et plurium fide dignorum edocti fuimus et clidi- cimus, nichil iuris in premissis nobis conpetere uel debere, quare, conposicione ami- cabili inter nos et dominos predicti monasterii interueniente, nos Gebehardus comes antedictus omni inpeticioni, inquietacioni seu vexacioni super decima et prato predictis seu super quibuscunque bonis dominorum predicti monasterii, quocunque nomine cen- seantur, libere et uoluntarie renunciauimus et presentibus nunc et in antea renun- ciamus. Et in premissorum testimonium euidens et robur perpetuum nos Gebehardus comes de Fivrstenberc sepedictus . . a ) abbati et conuentui monasterii antedicti pre- sentes literas patentes tradidimus nostri sigilli munimine roboratas. Datum Verenbacb anno domini 1300, 5. idus Decembris, indictione 13. Salemer Copialbuch (gleichzeitig oder wenig später) II, 347, Nr. 330. Karlsruhe, a) Punkte in der Urk. b) Copialbuch: inquisicone. 1 ■■■■■ •r\j j. j B ■ I iWäj» fin&Sä™ iK^fflSW ■■ ■ ■■■..»:. •'■'*"' ^■1 ■1 WaxBnSB ■■I 1301, Febr. 8. 2, Tarne von Waltstain bekennt, dass Graf Egen von Fuirstenberc und dessen Erben die sechs Lehen zu Tietental obenan in Milnbach, die Widern und Zügelt seiner (des Ausstellers) ehelichen Wirthin, Frau Lugart sind, und die Graf Egen seiner n. l ■ aam ■■HL flgBBiSBBg| ■ ■■1 MH ^Sf^^^^m^^^^Pß^m^^^Mim^M^^^^^^, "■' '^i^'gSj^CTCTS^fefitf^BSriiirtti m M ■ •■■..■■ mm www ä ' . 1 I : * h ■m £mP3 ""■MB Hl M 2 1301. Tochter Gerdrut geliehen hat, um 35 Mark sollen wiederlösen können, wann sie wollen. Gegeben 1301 an der nehstun mitkun nah st. Agetun dag. Das sehr beschädigte Siegel Eüdolfs von Snellingen, „inines" (des Ausstellers) Oheims 1 ); (ein nach rechts „schnellender" Fisch; von der Umschrift nur mehr : S........DE . SE (sie) NE ... EN.) Perg. Or. Donaueschingen. 1) Waltstain wird in der Urk. auch der Oheim Eüdolfs von Snellingen genannt. „Ich Rudolf von Snellingen, von mihes ohaimes bet von Waltstain, henke • min insigel" u. s. w. Oheim ist also hier nicht in der verwandtschaftlichen Bedeutung, sondern als Ausdruck der Oourtoisie gebraucht. 1301, Mai 23. 3. Konrad von Hüfingen gibt mit Bewilligung des Grafen Egen von Fürstenberg seiner Tochter Ursida und deren Gemahl Wilhelm von Prassberg die Vogtei über das sankt- blasianische So/gut zu Dürrheim zur Aussteuer. Dirre brief tvt kunt allen den, die in gesehent vnd hörent lesen, das her Cvn- rat von Hvuingen het geben II mit sins herren, grauen Egen von Vürstenberg gunst vnd willen Wilnhelm von Brastberg vnd Vrselen, siner tohter, ze ainer II rehter hin- stiire die fogtaige des hofes vber sant Blgsins gut ze Dürrehain vür dricehendehalp mareke silbers luters vnd lötiges, mit solicher beschaidenhait: swenne der edel herre graue Egen von Fürstenberg ald sin erben ald her Cvnrat von Hvuingen vnd sin erben das vorgeschriben gut lozsen wil vmb das vorggnant gut, so sol ims der vorgenant Wilnhelm vnd Vrsele sin elichv fröwe gen ze lözsenne ane alle Widerrede vmb dricehendehalp mareke silbers, als vorgescriben stat. Wir graue Egen herre von Fürstenberg veriehen an disem brief, das clis vorgescriben ding mit vnserm guten willen vnd gunst besehenen ist, vnd das wies stete wellen haben an guten trüwen in der beschaidenhait , als es da obenan geseriben stat. Und das dis war si vnd har nach stete belibe, so haben wir graue Egen vorgenant vnser insigel an disen brief gehenket, der wart gegeben an dem zinstage in der pfingestwochen, do men von gottes gebürte zalt drvzehenhvndert jar vnd ain jar. Das Siegel des Grafen Egen von Pürstenberg (wie Bd. I, Nr. 636.) Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter). Mone, Zeitschrift XI, 381. ö ■ m ■ H Ja 1 Bf I 1 I '" ■ :; '"' r::: :" '■"■■- '''■" 1301. 1301, Mai 29. Wolfach. 4. Graf Konrad von Fürstenberg, Domherr zu Constanz, verkauft dem Kloster Kniebis die vierjährige Nutzung seiner Kirche zu Dornstetten. In gotes namen amen. Wir graue Cünrat von Fürstenberg, ain tünherre ze Kostenze, tun kunt allen, die disen brief an sehent oder borent lesen, daz wir haben II verküfet mit rebtem küfe rebt vnde redelicbe alle die nücze, die wir haben solten oder haben mohten von vnserre kirchen ze Dornsteten vier jar, vmbe vier II zig vnde hundert phunde baller . . . a ) den erbern herren, dem probeste vnde dem conuente des huses a (sie) dem walde ze Knieboz, also daz sie an süln gan niezzen von sante Johannes messe ze süngihten, so nu nehste kümet, vber ain jar, vnd haben daz selbe gut von in enphangen genzlich vnde gar vnde in vnsern nütze verkieret. Wir haben och mit in geredde (sie) vnde gedinget: were daz wir phaf Cünrat dem lütpriester, der iez ze Dornsteten singet von aller bailigen messe, so nu nehste kümet, vber ain jar niht enwerten nun phunde haller, die wir ime schuldig sin vnde Eberharten von V Ondingen vnde sinen bruder zwainzig phunde haller, die wir im och schuldig sin ze dem selben zil, so süln ez die selben herren für vns inen rihten vnde süln dar vmbe aber ain jar zu den vier jaren vnser nütze der selben vnserre kirchen ze Dornsteten han in dem selben reht vnde küfe, als dm vier jar, vnde vns nach geben so vil phen- ninge vmbe daz selbe jar, als ez sich an dem küfe dar vmbe gebürt. Wir haben och geredde vnde gedinget: were daz die selben herren von der vorgeschribener vnserre kirchen ze Dornsteten ihzit rihten müzen oder gen von des babestes oder des bischofes wegen vnde dar zu fünf phunt. haller, die wir in iez schuldig sin, daz sie daz niezzen süln vnde nemen von dem nehsten nutze der selben vnserre kirchen ze Dornsteten nach den vier iaren oder den fünuen, ob vmbe daz fünffte iar ze schulden kümet, als hie vorgeschriben ist, wellen och wir die kirchen besezzen mit ainem lütpriester, daz sült wir mit der selben herren rate vnde willen tun. Were och, daz got wende, daz wir abe giengen oder die kirchen vf geben oder in sveln weg wir der von komen, so haben wir in ze wern vnde ze trostern gegeben vnsern brüder, grauen Gebeharten von Fürstenberg, vnde grauen Hainrich von Fürstenberg, vnsers brüder grauen Frideriches seligen sun, daz in stete vnde ganz belibet ir küf vnde ir nütze, als hie vorgeschriben stat. Vnde daz diz war vnde stete belibe, so henken wir vnser insigel an disen brief ze ainem offenne vrkünde dirre dinge vnde biten die vorgenanten vnsern brüder grauen Gebeharten vnd vnsers brüder sun grauen Hainrichen, daz sie iriu insigel mit- dem vnsern an disen brief henken ze ainem vrkünde dirre dinge. Wir aber graue Gebehart ■ ■ ■; iiii§ I v .Vit ■I ■ ■ I I - ' • I I -}U^ . ■•-• - IM ■ ■■■■1 ■ I ■■ Hl 'm ■tf^S^eö 1303, Sept. 19. 19. Kürzere deutsche Ausfertigung der obigen Urkunde. Wir grave Cvnrat fon Fivrstemberg, tvmherre ze Kostenz vnd kilchherre ze Vilingen II tvn kvnt allen den, di disen brief gesehent oder gehörent lesen, daz wir den II II. 3 H Wm mm i RS II ■BSRSBUHBHHBBnBfl^BBHHKHKBbHHI- 8 BaGHsftgg&Bsiara I I Ü 18 1303. erbereu vrowen , swester Katherinen, swester Hailewige vnd swester Mehthildin , di mit vnserm gvnste, willen vnd vrlobe eine closen han gebvwet an sante Nyclaweses cappelle in der alten stat ze Vilingen , han gelvhen vnd gegeben rebte vnde redelich di borkilche, di gemachet ist in der vorgenanten cappellen, dvr daz, daz dl vorgenanten swestern deste gervweclicher gotte mvgen gedmen vnd daz si ovch vnser vnd vnserre vordem getrvwelichen gedenken, di wile si leben, vnd ovch daz wir teilhaft sigen alles des gvtes, so in der vorgenanten closen fmer geschiht. Wir geloben ovch an disem gegenwertegen brive, daz wir hi wider nimer niht getvn wollen noch mvgen. Hervmbe daz dis stete blibe, so han wir der vorgenante grave Cvnrat von Fivrstem- berg vnser insigele gehenket an disen brief, der wart gegeben, do man zalte von gotes gebvr (sie) drvzehen hvndert iär vnd drv iär an dem nehsten dvnrestage vor sante Matheus tage. Das Siegel des Ausstellers (wie Bd. I, Nr. 642). Perg. Or. Donaueschingen. m 1303, OH. 10. Vi? wSSajöp Stvassburg. 20. Gräfin Vdelhilt, Witwe Graf Friderichs von Fvrstenberg sei., und ihre Söhne, die Grafen Heinrich, Conrat und Friderich, verzichten auf den Bückkauf der Burg Fvrstenecke und „der merketstat Oberkirchen, die in der gegene zv Mortenowe gelegen sint," und verkaufen dieselben nunmehr um 1150 Mark Silber, mit Ausnahme des Hofes zu Nvsbach, an den Bischof Friderich von Strazburg. Die Grafen geloben Gewährschaft gegen Jedermann, insbesondere gegen ihre Schwester Anna, Herrn Hane- manns von Geroltzecke Ehewirthin und deren Kinder. Diz geschaclr zv Strazburg in hern Johanneses hof von Ochsenstein, des kör- bisschoffes vor der cappellen, die in dem selben houe stat, an dem nehesten dvnrestage nach sante Dyonisien tag 1303. Zeugen: her Heinrich von Lvpfen, der tvndechan von Strazburg, her Heinrich von Ernberg, her Herman von Tiersten vnd her Conrat von Frankenstein, tvmeherren zv der vorgenanten stift, her Conrat von Blvmenberg, her Cvne von Geisboltzheim, her Nyclawes Zorn der schultheisse von Strazburg, her Beinbolt Beinböklelin, her Hvg Wirich, her Johannes Schilt, rittere, Eberhart Sycke, Conrat Cleine, bürgere von Strazburg , Weltin von Mintzenbach, Johannes der schultheisze von Wolfahe vnd andere erbere lvte gnvge. Ü& mm 1304. 19 Die Siegel der Ausstellerin und ihres Sohnes, des Grafen Heinrich (beide in rothem Wachs, letzteres Eeitersiegel) und des Chorbischofs, Johannes von Emberg; das der Stadt Strassburg fehlt. Perg. Or. Strassburg. Mone, Zeitschr. IV, 285 nach dem Orig. Bader, Badenia III, 257 nach einer alten Copie. Ueber das Verhältniss beider Schriftstücke, die sich ergänzen, siehe Mone a. a. 0. Eine notariell beglaubigte Abschrift aus dem Stift Strassburger Copialbuch von 1357 befindet sich in Karlsruhe. 1304. 21, Anno 1304 siglen mit Gottfrid comes de Tuwingen et Elisabetha, conjux eius, nobiles domini Egeno et Gebhardus comites de Fürstenberg. Auszüge aus Oswaldi Gabelkoveri opus manuscript. de familiis Germaniae illustribus in dem Copial- buche des Archivars Döpser, I, 163. Donaueschingen. 1304, Jan. 5. Wolfach. 22« 1304 am nehsten tag vor dem zwölften tag quittiren gräfin Udelhild von Fürstenberg und ir söhn, graf Heinrich von Fürstenberg, den bischof von Straßburg um die gilt, die er inen schuldig ist von wegen des kaufs um das gut zu Fürsteneck. Es siegelt graf Heimich allein. Datum Wolfach. Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 380. Stuttgart. ■VM ■HR ■ 9fl 1304, März 17. oder 24 \), 23. Die Grafen Hainrich, Cünrat und Fridrich, Gebrüder von Fürstenberg, verkaufen an Abreht von Blümenberg und seines Bruders, Herrn Johans sei. des jungen, Kinder die Dörfer Eschhain und Othvridmgen a ), Leute und Güter, für lediges Eigen um 132 Mark lauteres und löthiges Silber Vriburger Geweges, wovon sie der Summe von 57 Mark gewert sind. Die Käufer sollen diese Güter um 30 Mark lösen von Herrn Hainrich von Blümenberg, der zu Blumen egge gesessen ist, und um 45 Mark von Huge von Rifenberg. Gegeben 1304 an dem nehsten zistage vorvnserre vrowun tage in an (sie) vastun. Die Siegel der drei Aussteller (Bruchstücke). Perg. Ol - . Donaueschingen. a) An einer andern Stelle der Urk.: Eschain u. Ohtvridingen. I ■HH ■■■■■■ flBBHBSB Mi I .". »Ms)» Kg B^B^BfäxSa^aiesmM-i^^^^^t^^ib.^ß »SiHBI^WB3aLMB£i^HMEBK£3HKi&äiiH9t 20 1304. 1) Maria Verkündigung ist in diesem Falle nicht mit Sicherheit zu bestimmen; vergl. Weidenbach, Calendarium unter: Frauentag in der Fasten. 1304, Nov. 8. 24. Graf Cünrat von Fürstenberg, Chorherr zu Costenze, und Graf Heinrich von Fürstenberg, Landgraf in Bare, versetzen ihrem Diener Hvgen Stahelekke zu rechter Heimsteuer und Zugelte seiner ehelichen Wirthin Annen, Tochter Cünrats von Grünburg, 8 Scheffel Kernen, Gelts und so viel Haber, als man jährlich zu Leoffingen gibt zu Vogtsteuer und Vogtrecht von folgenden Gütern: von dem Maierhofe, von einem Erblehen zu St. Blesine, von der Wideme, von dem Lütlehen, von des Fröwelers Gut, von Genschazes Gut, von des Langenstainers Gut, von Berhtolts des Frien Gut und von der Widern, für 8 Mark Silber Friburger Geweges. Diz beschahe an dem nahesten sunnendage vor st. Martins dag des iares, do man zalte von gottez gebürte drüzehenhundert iare vier iar vnd in dem fünften iar (sie). Die Siegel der beiden Aussteller. Perg. Or. Donaueschingen. www 1 fh ■hbü mm taxier am m ■sr H mm 1304, Nov. 16. 25. Hainrich, ein Edelknecht von Gütmettingen l ) verkauft „mit willen, gunst vnd hantgetat" seines Herren, Grafen Hainrichs von Fürstenberg, Grafen Fridrichs sei. Sohns, den ehrsamen Frauen, „der priolinun" 2 ) und dem Convent Vffen Hove ein Eigen, heißt des Gölren Gut, zu Gütmettingen, und die Eigen, die er geerbt hat „von Spänne wegen" von Gütmottingen und die Hofstatt daselbst, die bei Spiinne Hof gelegen , „vnd die erbschaft ze der halben tail, du mich an solt vallen von swester Gerinun Spünninun an drin ekkern, vnd von Hainrichen dem Golen," für rechte ledige Eigen (ohne Spünen Hof, den er sich vorbehält) um 6 Mark lauteres, löthiges Silber „ains vierdeguns minrre, Vilinger geweges", worüber er quittirt. Zeugen: Johans von Almshoven, Johans von Eschingen 3 ), Claus Fiesh (sie), Hainrich der Mdinger, Spün von Gütmettingen, Berhtolt der Vischer, Hainrich Viswan von Gütmettingen „vnd anderre biderbe lüt vil." Gegeben 1304 an st. Othmars tag. Die wie alle Siegel der Urkunden des Klosters Neidingen in leinene Säckchen eingenähten Siegel des Ausstellers (der im gegitterten Siegelfelde stehende Schild zeigt 2, 1 Kader *); f S. HAINRICI. DE. GVTME- TINGEN.) und des Grafen Heinrich von Fürstenberg (Reitersiegel, wie Bd. I, Nr. 645.) Perg. Or. Donaueschingen. -»Ufi. 1305. 21 1) Da das Wappen der Edelknechte von Gutmadingen genau dem der Eschinger (von Donaueschingen) gleicht, sind sie wohl Stammesgenossen mit letzteren. 2) Die Form „Priolin" statt Priorin ist in Urkunden dieser Gegend die häufigere. 3) Donaueschingen, Sitz des B.A. Ueber das Geschlecht der von Eschingen, s. die Geschichte von Donaueschingen in den Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar, II, 9. 1305, Jan. 13. Haslach. 26- Graf Egen von Fürstenberg beurkundet, dass er seinen Zehnten im Dorfe und Banne zu Dürrehein, den die Bergeli von Vilingen von ihm zu Lehen haben, um seiner Seele Heil willen und auf Bitten des Bruders Gotbold von Blümenberg, Comthurs des Hauses zu Freiburg, dem Johanniterhause zu Villingen ledig und leer gegeben habe. Geben ze Hasela. . 1305 an st. Hylarien tag. Mit dem schadhaften Eeitersiegel des Grafen. Mone, Zeitschr. XI, 442. Or. in Karlsrahe. 1305, März 25. Freiburg. 27. Graf Egen von Vurstenberg und Heinrich, sein Sohn, versöhnen sich mit der Stadt Freiburg wegen alles seit Martini 1303 gegenseitig zugefügten Schadens. Zu dessen Ermittlung und zur Handhabung der Sühne stellen sie auf die Ritter Burcart den wissen Beger und Berhtolt den Sermenzen von Nuwenburg; als Bürgen stellen sie den Bürgern die Markgrafen Heinrich und Rudolf von Hahberg, Brüder, und Herrn Cuonen den jungen von Berghein. Gegeben ze Friburg 1305 an dem nehsten dunestage vor der mittervastun. Die Siegel der zwei Aussteller (abgebildet bei Schreiber a. a. 0., Siegeltafel 3) und der drei Bürgen. Perg. Or. im Stadtarchiv Freiburg. Hienach bei Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg, I, 178. 1305, April 26. 28. Freiheitsbrief der Gräfin Udelhild und ihrer Söhne, der Grafen Heinrich, Konrad und Friedrich von Fürstenberg für die Stadt Wolfach. Wir Vdelhilt greuenne von Fivrstenberch J ), graue Hainrich, graue Cvnrat vnde graue Friderich, ir sivne, tvn kvnt allen den, die disen brief sehent oder hörent lesen, daz wir vnserre stat ze Woluahe bedahtclich vnde beratenlich soliche frihait haben WffismE BS •• I r f t* I I i §£PSf mm mmm :^äI^Weii^^&u'^ l^i^äd^SSätSSla^iSjB/t^'^g^jpi^^^ 22 1305. ■ ■ geben, alse hie an diseni brieve vnclerschaiden ist. Div selbe stat Woluahe sol vns iergeliches dienan zwainzek marke Silbers Woluacher geweges, zelien marke ze sante Walpurge tage ze geben vnde zehen marke ze sante Martins tage; vnde sulen fivrbas die bvrger ze Woluahe vmbe kamen dienest benoten noh zwingen noh vorderonde sin, wan alse verre, so die bvrger gerne vnde willicliche tvnt; vnde der banwin vnde daz vngelt sol der bvrger sin vnde sol man da mitte die stat bvwen. Wir veriehen och an diseni brieve: swele man bvrger wil sin ze Woluahe, swer der ist oder swannen der kvnt, er sie aigen oder frie, der sol die selben frihait haben, die wile er in der stat seshaft ist, vnde swele bvrger von der stat wil varn, den sulen wir belaiten von der stat aine mile, ist er ain fri man; ist er aber vnser aigen man, dem sulen wir nah varn'vnde svlen vns mit ime berihten, alse wir wenen rehte tvn. Disiv vorge- schriben dinc geloben wir stete ze haben iemmer me ane alle geverde. Ynde haben wir, div vorgenante greuenne, dar vber vnser trivwe geben an aines- aides stat; so haben wir graue Hainrich, graue Cvnrat vnde graue Friderich die vorgenanten gesworn zen hailigen, stete ze behalten disiv selben dinc ane alle Widerrede vnde haben dar vmbe vnseriv insigel an disen brief gehenket. Wir haben och gebetten grauen Cvnrat von Fivrstenberch, daz er sin insigel mit vnseren insigeln an disen brief henke ze ainem vrkivnde, alse hie vor geschriben ist. Wir graue Cvnrat von Fivrstenberch, körherre ze Costenze, der vorgenante, dur bette der vorgenanten greuenne, vnser swester (sie) 2 ), vnde ir sivne der vorgenanten haben vnser insigel an disen brief gehenket ze ainem waren vrkivnde aller dirre vorgeschriben dinge. Dis dink geschach vnde dirre brief wart geben ze Woluahe, do man zalte von gottes gebvrt drivzehenhvndert jare vnde fivnf jare an dem mentage nah sante Geo- rien tage. H An hänfenen Schnüren, anscheinend von gelber, rother, blauer und weisser Farbe hangen die Siegel der Gräfin Udelhild (darauf nach Angabe v. Lassbergs Udelhild, zu ihrer Eechten das Wappen von Wolt'ach; das Wappen links wie die Umschrift unkenntlich), des Grafen Heinrich (Eeitersiegel), des Chorherrn Konrad und der Grafen Friedrich und Konrad von Fürstenberg. Dem Original im Stadtarchive Wolfach entnommene Copie des Herrn Archivdirectors F. J. Mone; daneben wurde eine Copie des Frhm. Josef von Lassberg im f. f. A. benützt, welche mit der eisteren in allem wesentlichen übereinstimmt. 1) Hier zuletzt als lebend erwähnt. Das Neidinger Anniversarienbuch von 1494 im f. f. A. verzeichnet unterm 27. April: Obiit fraw Vdelhilt grafin von Wolfa vnd ir swester von Zimmern. 2) Gräfin Vdelhilt war die Schwägerin des Chorherrn Grafen Konrad. Der Ausdruck „swester," der durch die Uebereinstimmung der beiden von einander unabhängigen Copien verbürgt ist, dient demnach nicht zur Bezeichnung der Verwandtschaft, sondern als Formel der Höflichkeit. '-"■'"■ :v' ' : iv>: 7*/: '■."''■■■•-.■ 1305. 23 1305, Mai 30. ■ Vor Fürstenberg. 29. Sühnebrief zwischen dem Grafen Heinrich von Fürstenberg, seinen Brüdern und Vettern einerseits und König Albrecht und dessen Söhnen anderseits. Allen den, die disen gegenvvrtigen brief ansehent oder hörent lesen, kvnde ich graue Hainrich von Fürstenberg, daz dv mishelli, dv entzwischent II minem herren Albrehte von gotez gnaden dem Konischen kvnge, ainem merer dez riches, vnd her- zogen Fridrice sinem svne ainhalb vnd mir ändert II halben gewesen ist, verslihtet vnd gerihtet ist, als hie nach geschriben stät. Von erst han ich graue Hainrich für mich vnd mine brüdere minem herren herzogen Fridriche an siner vnd siner brüder stat gegeben allez daz reht, daz wir haben in der stat ze Brulingen, ez si an lüten oder an gute ald an gerihten, vnd sont sv mir vnd minen brüdern dar vmbe geben drit- halbhvndert march lötiges silbers Schafhuser gewihtez, die sv mir vergwisset habent ze gebenne ze vsgender nästen phingstwchen. Ich hab öch für mich vnd mine brüdere minem herren dem Römschen kvnge vnd herzogen Fridrich sincm svne ze besserunge vfgegeben vnser gräschaft (sie) vnd die bürg ze Kvrenburg vnd die stat ze Löffingen vnd han daz ze lehen enphangen von dem vorgenanden herzogen Fridriche vnd sinen brüdern. Ich verzihe mich och für mich vnd mine brüdere allez dez schaden, so mir vnd minen brüdern geschehen ist von minem herren dem kvnge vnd von herzogen Fridriche sinem svne oder von ir dienern. Och verzihent sv sich allez dez schaden, der in vnd dez richez steten vnd dez herzogen steten vnd irn dienern von mir vnd minen dienern geschehen ist. Sich verzihet öch graue Cunrat von Fürstenberg, min veter, korherre ze Kostenze, allez dez schaden, so ime geschehen ist an der stat ze Löffingen ald anderswa von den von Stofeln oder von anderen dez kvngez oder dez herzogen dienern. Dar nach vmbe mine vnd miner veterren lüte, grauen Cünratz vnd grauen Gebhartz sinez brüders, die ze Brvlingen burger worden sint, die wir her braht haben, sv sin aigen oder lehen oder vogtlüte, ist also gered: went sv ze Brulingen bliben vnd da sitzen, dez enson wir vnd vnser veterren die vorgenanden in niht en- werren vnd sont sv dar vmbe niht besweren; wer aber, daz sv da niht beliben vnd sitzen woltin , so son wir vnd vnsere vetern die vorgeschribene die selben lvte haben vnd besitzen als öch vor. Wer och, daz ieman miner oder miner veterren der vorgenanden grafen lüte oder vnserre dienere lüte, die ze Brulingen bliben vnt sitzen woltin, sv sin fri oder vogtlüte, so ensol mich vnd mine brüdere vnd mine veterren die vorgenanden der vorgeschriben herzog Fridrich vnd sine brüdere niht enirren an dien gutem, so dieselben lüte hant, wir mugen sv niessen reht vnd redelich in allem dem ioh OhShsS sSffiasmä Ssfläa TOjKr ä ^™ i: ™ l "*Tf^'° £QS£uMna&l9MDts3Hi M 24 1305. «I I HB m I rehte an alle geuerde, als och vnser vordem dv selben guter hant genossen. Ez ist och also gered, daz der vorgenande vnser herre der kvnig vnd herzog Fridrich vnd sine brüdere hinnan hin enhainen man, der der min vnd miner bruder oder miner vetern aigen ist, enphahen son ze burger ze Brülingen. Wer aber, daz dehaine vnser vogtman oder fri ist, burger wrde ze Brülingen, die mugent der vorgenande herzog Fridrich vnd sine bruder wol enphahen, also ob sv da sezhaft went sin vnd da be- liben. Vnd dieselben gnade, die mir vnd minen brüdern vnd minen vetern hat getan vnser herre der kvnig vnd der herzog Fridrich vnd sine bruder vmbe die aigen lüte oder die frien alt die vogtlvte, die hant sv uch getan dien von Blümenberg, dien von Blvmenegge, dien von Kvrnegge, dien von Almshouen, Huge von Riffenberg, hern Fresselin, dien von Aitlingen, Hainriche dem schulthaissen von Vilingen, Cünrat von Hvfingen, Johanse von Gepzenstayn vnd dien, die vf dem berge sitzent ze Fürstenberg. Aber vmbe die edelen lüte ist also gered: went sv oder ir dehainer burger werden ze Brülingen, dez ensol ich vnd mine briider oder mine vetern in niht enwerren, uch ensol in der kvng oder der herzog Fridrich niht enwerren, ob sv dammn varn woltin. Vnd daz diz allez, daz da vorgcschriben stät, war si vnd state blibe, so hab ich für mich vnd mine brüdere disen brief besigelt mit minem vnd minez vetern grauen Cün- ratz yngesigeln. Ich graue Cünrat von Fiirstenberg, korherre zeKostenze, vergihe an dem gegenwrtigen briefe, daz allez, daz da vor geschriben stät, geschenhen ist mit miner vnd minez brüders grauen Gebhartz dez vorgenanden wissende, gunst vnd willen, vnd verzih mich allez dez schaden, so mir geschehen ist an der stat ze Luffingen ald anderswa, als da vorgeschriben stat, vnd ze ainem vrkünde der selben dinge so henk ich min yngesigel an disen brief zv minez vetern yngesigel dez vorgenanden grauen Hainrichs. Diz beschach vnd dirre brief wart gegeben in dem gesesse') vor Fürstenberg, do man zalte von gotez gebvrte drüzehenhvndert jar vnd dar nach in dem fvnften jare an dem svnnentage nach der hailigen vffart vnsers herren 2 ). Das (Keiter-)Siegel des Grafen Heinrich ist schadhaft, das des Grafen Konrad wohlerhalten. Perg. Or. Karlsruhe (Lupfen). m ■8 1) Gesesse hier = Lager, Belagerung. Vergl. Lexer, Mittelhochdeutsches Wörterbuch unter gesezze. 2) Vergl. die Bemerkungen Roths von Sehreckenstein im Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit, 1866, S. 331, wo derselbe die Urk. mitgetheilt hat. Mit Recht hält er es für zweifellos, dass König Albrecht und Herzog Friedrich sich vor Fürstenberg gelagert hatten und dass hier, im Lager, dieser Vergleich zu Stande kam. Falls es zu einer förmlichen Belagerung kam, kann dieselbe nicht lange gewährt haben; denn noch am 22. Mai urkundete König Albrecht zu Rottweil. S. Böhmer, Reg. imp. König Albrecht, Nr. 507. bSm^ : ■■'■ .-'.U'-.vvW -»'■.'■■'•■.-'■■" ■'- ■Mk^b^bM 1306. 25 (1306.) 30. In diesem Jahre, wahrscheinlich bei Gelegenheit der Anwesenheit des Königs Albrecht am 28. Januar in Zürich, ließ ein Ritter Wisso seine Wohnung zum Loch in Zürich mit Wappen schmücken, deren Nachbildungen neuerdings von Z. Zeller-Wertmüller (Die heraldische Ausschmückung einer zürcherischen Ritterwohnung, in den Mittheilungen der antiquarischen Gesellschaft in Zürich, 38. Heft, 1874) veröffentlicht wurden. Darunter findet sich (Nr. 61 auf Tafel II) das freiburgische oder fürsten- bergische Wappen ohne Helmschmuck, die unseres Wissens älteste colorirte, nicht auf einem Siegel angebrachte Darstellung, die mit den sonst bekannten völlig übereinstimmt. Man hat Gruud zu der Annahme, dass die Besitzer der hier abgebildeten Wappen sich damals in König Albrachts Begleitung in Zürich befanden und dass dieß eben die Veranlassung zur Anbringung ihrer Wappen im Wiss'- schen Hause bot. Wenn auch durch die Urkunde Nr. 29. von 1305, Mai 30. nachgewiesen wird, dass die Grafen von Fürstenberg kurz vorher in Zwiespalt, vielleicht Kampf mit König Albrecht lagen, so ist das Wappen doch wohl eher einem von ihnen als einem Grafen von Freiburg zuzuweisen, weil sich in der Reihe der Wappen auch das eines fürstenbergischen Vasallen von Kürnegg findet (Nr. 160 auf Tafel IV). H 1306, Aug. 28. Villingen. 31. Graf Egen von Fürstenberg beurkundet, dass er mit Gunst und Willen seiner Brüder, der Grafen Cvnrat und Gebehart, dem Comthure und den Brüdern des Johan- niterhauses zu Villingen, welche seinen Sohn Egen in ihren Orden aufgenommen, zu einem Almosen gegeben habe den Widemhof zu Grvningen und den Kirchensatz, sowie das Vogtrecht über uäher bezeichnete Güter zu Vberbeckon, die Fischenz in der Bri- ginne von Beckoven bis Vfhein, und die eigenen Leute, die Schrötere von Nidingen und Rudolf Fülling von Eschingen. Zugleich eximirt er diese Güter von seinen Gerichten und verzichtet auf Steuer und Dienste. Geben ze Vilingen drüzehenhundert vnd in dem sehsten jar an st. Augustinus tag. ■ ■ all mßSssm ■BH Es siegelten Graf Egen von Fürstenberg, dessen Sohn Graf Heinrich v. F., dessen (Egens) Brüder Graf Konrad und Graf Gebhard v. F., Abt Berchtold v. St.' Georgen und der Burgermeister und Kath der Stadt Villingen. Mone, Zeitsehr., XI, 443. Or. i. Karlsruhe (Johanniter, Grüningen). liii ■ ■ SKkS ^•ftli%#%' II. ~::w »SB ■ ■ 11 ■ Hl H «S* .■- &&$& ..-■•« ■.:■->-;.-..•Vrf.^i.i 1 .''i/''^. «£ iHHHHSiBflHsSKHHnBMHH^MiBHilBB BB 26 1307. i307, .Pe6r. 25. Villingen. 32. 6rra/" Jftjren von Fürstenberg, Landgraf in Baar, beurkundet, dass seine Diener Heinrich und Burkhard Gebrüder von Kürnegg durch seine Hand Eigenleute zu Schwenningen an die Johanniter zu Villingen verkauft haben. Wir graue Egen von Fvrstenberg, lantgraue in Bare, tvn kvnt allen den, die disen brief ansehent oder hörent lesen, das vnser lieben diener, Hainrich vnd Burkart gebrvder von Kvrnegge, ir aigen lvte ze Swenningen gesessen, die hie nach geschriben stänt, Mehthilt Böppinvn, Cvnraten iren svn, Irmengarten vnd Adelhaiten, ir tohtera, vnd der selben vrowen kinde ellv, Mehthilt die Kvtzhvtinen vnd Adelhaiten ir tohter, mit liben vnd mit gvten haut ze köfenne geben ledeclich reht vnd redelieh mit vnserre hant, gvnst vnd gvtem Willem den ereberen vnd gaistlichen lvten, dem commendvre vnd den brvdern des hvses ze Vilingen ordens von dem spitale sant Johannes ze Jerusalem ze habenne vnd ze besitzenne fvr aigen vmbe fvnf pfvnt pfenninge Brisger vnd hant vergehen vor vns, das sv der selben pfenninge von inen sien gewert genze- lich vnd gar vnd das sv och in iren nvtze komen sien vnd das dis wäre si vnd stete belibe, darvmbe han wir vnser ingesigel dvrch der vorgenanter gebrvder Hainriches vnd Burkartes von Kvrnegge bette ze offenem vrkvnde gehenket an disen brief. Der wart geben ze Vilingen an sant Mathyas abende in dem jare do man zalte von gottes gebvrte drvzehenhvndert vnd siben jare. Hie bi waren herre Brvne vnd o her Jacob gebrvder von Kvrnegge, her Cvnrat von Hvvingen, Virich der Vlieher, gesessen ze Swenningen vnd ander erber lvte vil. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter, Ausland, Schwenningen). 8 ■ m 1307, März 17 l ). 33. Hug von Almenshofen, Sohn Friderichs sei. von Almenshofen, verkauft mit Zustimmung seines Herrn, Grafen Hainrich von Fürstenberg, dem Kloster zu Friedenweiler seine Güter zu Dittishausen zu ledigen Eigen um 22 Pfund Pfennige alter Brisgauer, worüber er quittirt. Zeugen: Johannes von Brunnberg a ) und sein Bruder Herman, Hartmann .der Propst von Friedenweiler, Ernfrid von Dittishausen, Eberle der Maier von Löffingen. Geben an Vns. L. Frauen abend in der fasten 1300 jähr, darnach in dem 7. jähr. 1307, März 29. Wartenberg. 34. Anna comitissa de Friburgo, domina de Wartenberg, H. comes de Furstenberg et Adelhaidis magistra ac conventus monasterii in Amptenhusen capitulo Constantiensi praesentant Rüdolfum. sacerdotem dictum Muller de Gisingen ad ecclesiatn Evingen ex morte quondam Petri rectoris eiusdem vaeantem, cuius jus patronatus eis pertinet. Datum Wartenberg anno domini 1307, 4. kal. Aprilis, indictione 5. Von den Siegeln der Aussteller ist das Graf H.'s von Furstenberg (beschädigt) erhalten. Perg. Or. Karlsruhe (Archiv St. Georgen, Oefingen). ifp^iifiii ml 1307. Das Original siegelte Graf Heümeh von Fürstenberg. Friedenweiler'sches Copialbuch v. 1663, fol. 62. Donaueschingen. a) Soll wohl heissen: Blumenberg. 1) Über die Bestimmung des Datums vergl. Weidenbach, Calendarium 193. 27 ■m* 1301, April 19. 35. Hainricus et Burkardus fratres dicti de Kvrnegge venditionem possessionum ab Hainrico quondam patre suo monasterio St. Georgii factam') confirmant et insuper per manum et eonsensum domini sui comitis Egenonis de Fvrstenberg homines sibi jure proprietario pertinentes residentes in valle dicta Honbacb, viclelicet liberos . . . a ) dictae Entelbvchin, quotquot sunt utriusque sexus, praefato monasterio vendunt pro duabus libris monetae Brisgaudiensis. Testes: Hvgo dictus Stehelli, scultetus, Otto dictus Vetter, civis in Vilingen, Gervngus et Brvnwardus dictus ze Brügge de Rotwil. Datum 13. kal. Maii anno 1307. Von den Siegeln des Grafen Egen von Furstenberg, des Kitters Brvno von Kvrnegge und der Brüder Hainrich und Burkard von Kvrnegge sind 1 und 3 erhalten. Perg. Or. Karlsruhe (St. Georgen). a) Punkte in der Urk. 1) S. die Urk. v. 1292, Juli 8. (Bd. I, Nr. 626.) WM ran! iilll! mm* j .,;:'■•.-.•■ '''-•" '■'■• '"■■ '■■ ^^^^'''^^''^^^^^i^^m ^ ^^ iti^iiä^m^ ■■- 28 1307. 1307, Juni 13. Fürstenberg. i] H RSSS I 36. Herr Wezzel von Rischa, Schultheiss zu Fürstenberg beurkundet Namens der Stadt einen mit dem Kloster Neidingen unter Einwilligung des Grafen Heinrich von Fürstenberg vollzogenen Tausch einer Weggerechtigkeit. Allen den, die disen brief ansehent oder horent lesen, tvn wir her Wezzel von Rischa ain ritter, schvlthaisse ze Fvrstenberg, II vnd die burger gemainlieh von der selben stat Fvrstenberg kvnt, das wir mit vnseres herren grauen Hainriches II von Fvrstenberg hant, gvnst vnd gvtem willen vnd mit der gebvren willen von Nidingen den weg, der gan solte dvrch den Mataker gelegen vnder dem closter ze Nidingen Vffen Hove, geben haben reht vnd redelich vnd geben mit disem gegenwärtigen brief in ainem rehten wehsei den ereberen vnd gaistlichen lvten, der priorinvn vnd der same- nvnge des selben closters ze Nidingen iemer ze habenne aigenlich vnd ze niessenne nach irem willen, vmbe den weg ob dem vorgenanten Mataker, der ir aigen was, vnd geloben mit gvten trvwen disen selben wehsei iemer stete ze habenne äne geverde vnd da wider niemer ze komenne mit worten noch mit werken, weder sus noch so, vnd das dis wäre si vnd stete belibe, darvmbe han wir der schvlthaisse vnd die burger von Fvrstenberg da vorgenant disen brief besigelet mit vnserre stette vnd mit des vorgenanten vnsers herren grauen Hainriches ingesigelen ze ainem vrkvnde der warhait. Wir graue Hainrich von Fvrstenberg davorgenant veriehen offenlich an disem brief, das dirre wehsei mit vnserem gvnst vnd gvten willen besehenen ist, vnd darvmbe so han wir vnser ingesigel zv der vorgenanter burger von Fvrstenberg ingesigel vnd dvrch ir vnd der gebvren von Nidingen bette ze offenem vrkvnde gehenket an disen brief, der wart geben ze Fvrstenberg an dem nehsten zinstag nach sant Barnaben tag in dem iare do man zalte von gottes gebvrte drvzehvndert vnd siben iare. Die Siegel des Grafen Hainrich von Fürstenberg (Keitersiegel, wie Bd. I, Nr. 645) und der Stadt Fürstenberg (liier abgebildet). Perg. Or. Donaueschingen. WM I mam m@mm 1307. 29 1307, Aug. 22. Wartenberg. 37. Johannes von Baldingen, gesessen zn Vriburg, verkauft mit Zustimmung seiner Frau, der edeln Gräfin Annen, Grafen Hainrichs sei. von Vriburg ehelicher Wirthin'), und seines Herrn, Grafen Hainrichs von Fvrstenberg, ihres Tochtermannes, seinen Hof zu Baldingen, den der Töchinger baut, um 23 Mark Silber Vriburger Gewgges den ehrbaren Frauen, der Priorin und dem Convent des Klosters zu Nidingen Vffen Hoven als lediges Eigen. Geben ze Wartenberg 1307 an dem nehsten zinstag vor st. Bartholomeus tag. Die Siegel (da der Aussteller eigenes nicht hat) der Gräfin Anne (in dem von der abgeschliffenen Umschrift umrahmten Siegelfelde ohne Wappenschild r. der Freiburgische Adler, 1. der Wartenberger aufgerichtete Löwe; eine Abbildung des Siegels s. bei F. K. (Fürst zu Hohenlohe-Waldenburg), Das heraldische Pelzwerk, S. 39. und in desselben „Mittelalterliche Frauensiegel" im Correspondenzblatt des Gesamrntvereines der deutsch. Geschichtsund Alterthumsvereine, Jahrg. IX, S. 18.) und des Grafen Hainrich von Fvrstenberg (.Reitersiegel, wie Bd. I, Nr. 645.) Perg. Or. Donaueschingen. 1) Geb. von Wartenberg. msm 1301, Sept. 9. Fürstenberg. 38. Johans von Eschingen verkauft mit Willen seiner Herren, der Grafen Hainrich, Cünrat und Friederich, Gebrüder von Fvrstenberg, an das Kloster zu Nidingen Vffen Hove die Güter zu Haindingen, die ihm wurden von Cünraten Verlin, nachdem 'sie mHitN mm jSjpffifcffi^flM^ mYitffliimiriifff 30 1308. seine vorgenannten Herren von Fvrstenberg, von denen sie Lehen waren, für lediges Eigen gefertiget. Geben ze Fürstenberg in dem iare, do man zalte von gottes gebürte drüzehen- hundert vnd siben iare an dem nehsten samestag nach vnserre vrowen tag der ivn- gerun. Die Siegel der drei Grafen: 1. Heinrich (Reitersiegel, wie Bd. I, Nr. 645), 2. Konrad (hier abgebildet), 3. Friedrich (hier abgebildet). Das letztere zeigt einen ebenso sonderbaren kleinen Helm mit Kleinod wie das des Grafen Egen an Nr. 15 und ist wahrscheinlich von demselben ungeschickten Stempelschneider gefertigt. Perg. Or. Donaueschingen. H III 'ÜP m J ■■ BS s Hl I M I ■ ÜB (c. 1308.) 38% Ein besiegelter Brief des Grafen Egen von Fürstemberg weist, dass man des Gotteshauses zu Alperspach Leute und Güter handhaben und schirmen soll, wie andere der Herrschaft von Fürstemberg eigene Leute und Güter. Als „gegeben vor 115 Jahren" erwähnt in einer im Stuttgarter Archive liegenden Perg. Or. Bestäti- CTungsurkunde der Grafen Hainrich und Egen von Fürstemberg, Landgrafen in Bar von 1423, Jan. 21. (s. unten unter diesem Datum) für Kloster Alpirsbach. 1308 (vor Febr. 5.)% 39. Anno 1308 gibt Virich Aichlinger *) ein Gut zu Mainheim 2 ) an das Gottshauß 3 ) mit Fraw Anna, Grav Heinrich von Freyburg ehlicher. Gemahl, und mit Grav Heinrichs von Fürstenberg, ihres Tochtermanns, Consens 4 ). Auszüge aus Oswaldi Gabelkoveri opus manuscript. de familiis Germaniae illustribus in dem Copial- buche des Archivars Döpser, T, 165. Donaueschingen. !.■'■■"""■'■'■-'■''■•'"-■•■;"■"''■'■ ■^■lBlBal A/Mi ' li fl BWiffill ■Huf 1308. 31 1) Aitlinger wird zu lesen sein; in den Auszügen bei Döpser lässt sich wenigstens an einer andern Stelle (ürk. v. 1310, Juli 29.) der Lesefehler Aichlingen statt Aitlingen nachweisen; vergl. auch Anmerk. 4. 2) Mauenheim, B.A. Engen. 3) Neidingen, das in dem vorhergehenden Regest Gabelkofers genannt wird. 4) Ein Auszug von Pregitzer (Donaueschingen) erwähnt: Herr Conrad von Wartenberg erlaubt Ulrich von Aitlingen, vasallo suo, ein Gut zu Maienhaim an das Kloster Neidingen zu veräußern. Actum Tuttlingen, 1308 an st. Agtha tag. 1308, Febr. 24. Villingen. 40. Graf Egen von Fvrstenberg, Landgraf in Bare, beurkundet, dass Gerolt ze Brvgge von Rotwil einen Zehnten zu Dvrrehain, genant Wvlen Zehnten, der von ihm Lehen war, demComthur und den Brüdern des Johanniterhauses zu Villingen um 16 tf Pfenn. Breisgauer zu kaufen gegeben habe, und gibt seine Zustimmung hiezu, indem er zugleich den Lehensverband aufhebt und den Zehnten der Kirche zu Dvrrehain zuweist. Geben zu Vilingen an st. Mathyas abende 1308. Das Siegel des Ausstellers (sehr beschädigt). Mone, Zeitschr. XI, 450 nach d. Or. in Karlsruhe. ■ 1 "s>M H 38371 ; Ä nranna 1308, Mai 7. Villingen. 41. Cvnrat von Burberg a ), Sohn der von Nvwenegge, gibt den ehrbaren und geistlichen Frauen, der Meisterin und der „samenvnge" des Klosters von Nvwenhvsen, St. Ciaren Ordens, gesessen zu Vilingen in der Stadt, darum dass sie seine Schwester Ciaren zu sich empfangen haben, seinen Hof zu Wiler bei Zelle, den Wernher Grin- hart und Berhtolt der Maier bauen, und einen dazugehörigen Zehnten, den Bvve baut, als lediges Eigen. Graf Egen von Fürstenberg, Landgraf in Bare, gibt seine Zustimmung. Hie bi waren: Herr Hainrich von Blümenegge, Herr Hvg von Burberg, Herr Brvne und Herr Jacob, Gebrüder von Kvrnegge, „Bittere," Johans von Tannegge, Hvg Stehelli der Schvlthaisse, Burkart Hgmerli der Burgermeister, Otte der Vetter, Berhtolt von Tanhain, Cvnrat Bergeli, Burger zu Vilingen, und andere ehrbare Leute viel. Dis geschach vnd wart och dirre brief geben ze Vilingen an dem nghsten zinstag nach st. Walpurg mese 1308. Das Siegel des Grafen Egen von Fürstenberg (Reitersiegel, beschädigt). Perg. Or. Donaueschingen, a) An einer andern Stelle der Urk.: Burgberg. w, «ÄS ÄiÄ« & ffs£fjfa$S&. wmtBffB&BBvaBmäBBBBn THTWfiWgfi^iiiimniBrn -«puM» 32 1308. 1308, Juli 12. Horb. 42. Graf Burcart von Hohenberc und Graf Rudolf von Hohenberc, seines Bruders Sohn, erwerben von dem edeln Herrn Johans von Gerolzegge x ) und dessen ehelicher Frau Anne, genannt von Fürstenberc, um 500 Mark Silber „Dornstetten die stat in allem dem reht, als Dornstetten der vorgenanten vrown von Fürstenberc ze rehtem zvgelt gegeben wart." . . „Ist och, daz er (Joh. v. Gerolzegge) oder sin erben haissent dem edelen herren graue Heinrichen von Fürstenberc die stat vnd daz darzv höret wider ze losenne geben vmbe fünfhundert mark silbers, dez sun wir gehorsan vnd gebunden sin." Gegeben ze Horwe an st. Margaretun tag 1308. Die Siegel der beiden Aussteller. Schmid, Mon. Hohenberg. 168 nach d. Or. in Stuttgart. 1) Vergl. unten Nr. 114, Anmerk. 1. SS SS v 'VI 1308, Okt. 29. 43. Graf Egen von Fürstenberg eignet dem Burkhard Haemerli, seinem Bürger zu Villingen, ein Lehengut zu Wolterdingen. Wir graue Egen von Fvrstenberg, lantgraue in der Bare, tvn kunt allen den, die disen brief ansehent oder hörent lesen, das Burkart Hgmerli, vnser burger ze Vi- lingen, vns vfgap ledig vnd lere ain gvt, das vnser aigen was, vnd er von ins ze lehen hette, das ist gelegen ze Wltertingen, vnd das Hainrich Brachat von Wulter- tingen bvwet, vnd giltet jergelich aht scheffol kernen, aht scheffol roggen vnd sehs- zehen scheffol habern Vilinger messes, vier Schilling pfenninge, zwai viertail aiger vnd sehs hvnre. Nv han wir dis selbe gvt mit allem reht dem vorgenanten Burkart H§- merlin dvrch sin liebi vnd dvrch sinen dienste wiclergegeben fvr ain aigen im vnd sinen erben iemer ze habenne vnd ze niessenne vnd geloben mit gvten trvwen an disem gegenwertigem brief fvr vns vnd fvr vnser erben des vorgenanten gvtes were ze sinde fvr aigen gegen alremenglichem nach reht. Vnd das dis wäre si vnd och stete belibe dem vorgenanten Burkart Hemerlin vnd sinen erben, clarvmbe han wir vnser ingesigel ze offenem vrkvnde gehenket an disen brief. Der wart gegeben ze Vilingen an dem nghsten zinstag vor aller hailigen messe in dem jare, do man zalte von gottes gebvrte drvzehenhvndert vnd aht jare. Das Reitersiegel des Ausstellers. Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter, Wolterdingen). '*!■-■■■"■:■■ : ■:■:■: ;■"-.:=-'.-,■■.•;-■•, -:'■: HaiflBIBPtMTtimfflfflirifinfTrfflrlM 1309. 33 1309, Jan. 8. Villingen. 44. Die Grafen Heinrich und Konrad von Fürstenberg, Gebrüder, schenken den Villinger Johannitern, die ihren Bruder Friedrich in den Orden aufgenommen haben, ihren Hof und Kirchensatz zu Pfohren. Wir graue Heinrich vnd graue Cvnrat gebrvdere von Fvrstenberg kvnden allen den, die disen brief an sehent oder horent lesen, das wir mit gvnste vnd mit willen graue Cvnrates vnd graue Gebhartes, vnserre vetteren, hau gegeben vnd vf gegeben, den erbern II geistlichen lvten des spittals von Iherusalem sante Johannes ordens vnd svnderbar dem comendvr vnd den brvderen gemeinliche des hvses ze Vilingen des selben ordens, die vnseren brvder Frideriche hant enphangen ze brvdere zv irme ordene, ze einem almvsen vnd II dvrch got eigenliche den hof ze Phorren, do Johannes der Svter vffe sas, do das selgelende zv huret, das Heinrich der Bischof bvwet, das giltet iergelich sehs scheffol kernen vnd als vil habern Nidihger mes, vnd mit namen der kylchen saz, der dar in höret mit alleme rehte vnd die widemen, die dar zv horent, die hie nach gescriben stant: Die wideme, die Hiltebrant bvwet, die giltet iergelich eilf scheffol kernen vnd als vil habern vnd fvnf Schillinge phenninge; die wideme, die Heinrich der Eher bvwet, die giltet siben scheffol kernen vnd als vil habern; dv wideme, die Wernhers seligen des widerners wirtin bvwet, die giltet iergelich siben scheffol kernen vnd als vil habern; dv wideme, die Johannes Eettehabere bvwet, dv giltet iergelich siben scheffol kernen vnd als vil habern; dv wideme, die Welti von Thei- ningen bvwet, dv giltet iergelich zehen viertel kernen vnd als vil habern. Vnd vergehen, das wir den vorgenanten hof ze Phorre vnd den kilchensaz, der dar in höret mit den widemen, die dar zv horent, han geben den vorgenanten herren von sante Johannese mit allem rehte, mit aller ehaffte vnd mit aller zvgehörde, bi wasen vnd bi zwige, fvndens vnd vnfvndens in dem etter oder vzerthalp, an holz vnd an velde vnd gemeinlich mit aller zvgehörde, es si benemet oder vnbenemet, vnd verzihen vns an disem brieve gegen den vorgenanten herren von sante Johannese vnd allen iren nachkomen fvr vns vnd fvr alle vnser erben vnd nachkomen aller der anspräche vnd aller der widerforderunge, so wir oder vnser erben oder vnser nachkomen an den vorgenanten hof ze Phorre vnd den kilchensaz mit den widemen, die dar zv horent, hettent oder haben mohtent, vnd geben in den selben hof ze Phorre vnd den kilchensaz mit den widemen, die dar zv horent, vf vnd entwirten sv in ir gewalt fvr lidig eigen vnd fvr vnverkvmbertv gvt in vnd iren nachkomen ze habende vnd ze behabende vnd besizzende vnd ze niezende fvr eigen vnd fvr lidig vnd fvr lere ze besezzende vnd II. ' 5 Wk i ■ ■ . ■ • . Sf*§\3H mm £änp? ift»*!E MS— ,"■:■• . ■ ■ ■ 3Wjm(m 34 1309. ze entsezzende nach ir willen. Wir geloben och mit gvten trvwen vnd binden vns des an diseme brieve fvr vns vnd alle vnser erben vnd vnser nachkomen gegen in vnd allen iren nachkomen des vorgescribenen hoves ze Phorre vnd des kilchensaz vnd der widemen, die dar zv hörent, wer ze sinde fvr eigen an geistlicheme vnd an welt- licheme gerihte vnd ze allen tagen, an allen stetten, gegen allermengelicheme nach rehte. Wir vergehen och an disme vrkvnde, das alle die lvte, die vf den vorgescribenen gvten seshaft sint oder noch werdent, lidig sint ewecliche von vnserme gerihte vnd da mitte nvt ze schaffende hant, vnd das sv vns noch vnsern erben noch vnsern nachkomen enkeiner stvre noch anderre dienste gebvnden sint. Dar zv verzihen wir vns, vnser erben vnd nachkomen gegen den vorgenanten herren von sante Johannese vnd iren nachkomen alles schirmes der gerihte, geistliches vnd weltliches, gemeines vnd svnders, aller gewonheit vnd aller gesezzede der herren, der lande vnd der stette vnd alles getwinges vnd der brive des babestes, der kvnige, der bischove vnd der anderen herren vnd der rihter vnd och lebender gezvge vnd gemeinlich aller bewe- rvnge vnd aller dinge vnd aller gedinge, mit den wir oder kein vnser erbe oder nachkomen mohtin wider komen zv der eigenschaft der vorgenanten, des hoves ze Phorre vnd des kilchensaz, der dar in höret, vnd die widemen, die dar zv hörent, mit den lvten vnd mit alleme rehte, als do vorgescriben stat, oder do mitte wir oder vnser erben vnd nachkomen disen gegewertigen brief oder dekeine ding, dv dar an gescriben vnd bement (sie) sint, geirren, gesvmen oder widertriben mohten de keinenweg oder de keinewis. Das dis w T ar si vnd stete blibe, swas hie vorgescriben stat vnd mit worten bescheiden ist, so han wir die vorgenanten graue Heinrich vnd graue Cvnrat gebrvder von Fvrstenberg den herren von sante Johannese do vorgenant gegeben disen brief besigelt mit vnseren ingesigelen vnd dvreh vnser bette ze einem offenen vrkvnde mit vnserre vetteren graue Cvnrates vnd graue Gebehartes der vorgenanten ingesigel. Vnd wir graue Cvnrat, korherre ze Kostenze, vnd graue Gebhart von Fvrstenberg, die vorgenanten, wan dis mit vnserme wille vnd gvnst geschehen ist, dar vmb so henken wir vnser ingesigel an disen brief zv einem woren vrkvnde vnd ze einer rehter vnd steter werschaft aller der dinge, so dar an gescriben stat. Dirre brief wart gegeben vnd geschach och das ze Vilingen, do man zalte von gottes gebvrte drvzehenhvndert jar vnd in dem nvnden jare an der mittewehen nach dem zwelften tage. Hie bi waren, do dis beschach vnd bestetiget wart, die gezvge, die hie nach gescriben stant: her Cvnrat von Valkenstein, ein ritter, Eygelwart von Valkenstein, Wernhern von Zymeren, her Brvne von Kvrneke, her Sthökelin von Kapelle , rittere, Brvne von Kvrneke, her Burchart der techan von Hvvingen, Arnold '■ : y- ""■■".;•■'■'■■■'■>■'" ! '■■■''- ' 1309. 35 Stökelin, Heinrich der Schvlthesse von Hvvingen, Johanue der Bvrger, Berhtold von Tanhen, Walther der Keller von Esehinge vnd ander biderber lvte vil. Von den Siegeln der vier Grafen von Fürstenberg (der beiden Aussteller und ihrer beiden Vettern) ist das des Grafen Konrad (Vetters der Aussteller) erbalten. Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter). K ■ m 1309, Jan. 8. Villingen. 45. Graf Konrad von Fürstenberg, Chorherr zu Constanz, begibt sich zu Gunsten der Villinger Johanniter seiner Rechte auf die Kirche zu Pfohren. Ich grave Cvnrat von Fvrstenberg, chorherre ze Kostentz, kvnde allen den, die disen brief sehent oder hörent lesen, das ich alles das reht vnd das wärtspil, so ich hgtte an den II kilchvnsatz vnd an die kilchen ze Pforren nah mines brvder grave Gebehardes töde, ald ob er si bi labendem lip vf ggbe, han gegeben vnd vf gegeben mvtwilleclich dvrch II götte den erberen gaistlichen lvten, den herren dez spitales von Iherusalem sant Johans orclen vnd svnderbar dem . . . a ) comentvr vnd den brvdern dez hvses ze Yilingen vnd verzih mich gegen inan vnd gegen allen iren nach komen aller der ansprach vnd aller der widervorderung, so ich an dem kilchvnsatz oder an die kilchvn ze Pforren oder an dekain reht, das dar zv höret, hgtti oder haben möhti, süsse oder so. Ich verzihe mich och an disem brief gegen den vorgenanten herren von sant Johans vnd allen iren nah komen alles Schirmes, gaistliches vnd weltliches gerihtes, gemains vnd svnders, aller gewonhait vnd aller gesetzet der lande vnd der statte vnd aller brief dez babestes, dez . . a ) kvniges, der . . a ) bischöfe vnd ander herren vnd ander rihter vnd gemainlich aller dinge vnd gedinge vnd och lebender gezvge vnd aller bewervng, mit der ich wider möhti komen zv dem vorgenanten kilchvnsatz vnd der kilchvn ze Pforren oder ze kainem reht, das dar zv huret, da mit ich die vorgenanten herren von sant Johans becrenken oder geirren möhti oder dehain ir nah komen ald disen gegenwertingen brief gevglschen oder widertriben möhti ain wege oder den andern. Das diz war si vnd stgte belibe, dar vmb henke ich min ingesigel an disen brief zv ainem waren vnd stgten vrkvnde aller der dinge, so dar an geschriben stät. Der wart gegeben ze Vilingen, do man zalt von gottes gebvrte drvzehenhvndert jar in dem nvnden jar an der mitwochen nach dem zwölften tag. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter), a) Punkte in der Urkunde. W* ^K&wa IS!!! FJbeIp m, ■ Wmsm ■ ^H I fe«">>':; ;'^ r !fewS^a^^^^ii WlmSmm 1309. 37 ■■«"»-*»»« w; rieh, miner tohter man, vnser ingesigel an disen brief zv ainem waren vrkvnde vnd zv ainer rehter vnd steter werschaft aller der dinge, so dar an geschriben stät. Der wart gegeben ze Yilingen, do man zalt von gottes gebvrte drvzehenhvndert jar in dem nvnden iar an dem fritag nach dem zwölftentag. In braunem Wachs die Siegel der Gräfin Anna von Freiburg (ohne Schild r. der Freiburger Adler, 1. der Wartenberger steigende Löwe, Umschrift zerstört), der Gräfin Verene von Fürstenberg (in Schild der Freiburger Adler; von der Umschrift ist nur erhalten: S......DE.. RIBVEG) und des Grafen Heinrich von Fürstenberg (Eeitersiegel). Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter). a) Punkte in der Urk. 1) Wald Unterhölzer, der heutige fürstliche Thiergarten bei Wartenberg. ■ ■ I ■ ■ 1309, April 30. 47, Goetfridus comes de Tüwingen monasterio de Alba villam suam Gaechingen vendit cooperante nobili domina Elizabet comitissa de Fürstenbere, eius consorte legi- tima, et quia dieta villa praefatae consorti ab eo fuit dotis nomine deputata, per assignationem villarum Tagershain et Darmeshain eidem uberiorem facit reconpensam, cui Elizabet dat consensum J ). Datum in Bebelingen anno 1309., 2. kal. Maii. Von 7 Siegeln hängen noch 5, darunter das der Gräfin Elisabeth. Mone, Zeitschr. V, 359 nach dem Or. im Archive des Klosters Herrenalb, Karlsruhe. 1) Vergl. oben Nr. 10 von 1303, Jan. 1. mm 1309, Juli 10. Villingen. 48. Graf Gebhard von Fürstenberg beurkundet und verbürgt, dass sein Diener Berthold Starke das Kloster Salem wegen des diesem gehörenden Gutes in Überbecken, genannt Pfaffen Schameis Gut, nicht iveiter belästigen werde. Quod Ber. dictus Starke renunciauit iuri, quod babebat in possessionibus sitis in Vberbeken. Uniuersis presentium inspectoribus, lectoribus seu auditoribus, tarn posteris quam modernis Eberhardus a ) (sie) comes de Fvrstenberg subscriptorum notitiam cum salute. Nouerint igitur omnes et singuli, quos nosse fuerit opportunum, quod, cum WtMm hi ■SnO* I ■■■ I ■ ^Hj ■ 0, 1 WSsSSma 38 131 °- Bertoldus dictus Starke, famulus nieus, super predio sito in Vberbekken, dicto phaffe Shamels gvt, quod Adelhaidis vidua dicta de Tharthain nunc excolit, aliquamdiu cum religiosis viris, domino abbate et conuentu monasterii in Salem, Cysterciensis ordinis, discordasset, inferendo eisdem in dicto predio grauem violentiam, iniuriam et iactu- ram, tandem idem Bertoldus, recognoscens publice, se iustam habere causam, ut pre- dictum predium prefatis dominis de Salem et ipsorum monasterio proprietatis titulo pertinere (sie), renunciauit simpliciter et in totum coram me et aliis quam pluribus omni iuri et impetitioni, que in sepe dicto predio habuit uel habere potuit quoquo modo, nullam ipsis in eodem predio de. cetero molestiam illaturus. Ea propter ego Eberhardus a ) comes predictus sentiens, predictos dominos circa premissa nimis contra iustitiam pregrauatos, promitto bona öde et presentibus me astringo, ipsos et homines dictum predium colentes in eodem defendere perpetuo pro viribus a violentia et iniuria predicti Bertoldi famuli mei specialiter et generaliter omnium aliorum cum legittima per me facta et exhibita warandia. In cuius rei testimonium sigillum meum presentibus est appensum. Ego Bertoldus dictus Starke predictus confiteor publice per pre- sentes sub sigillo domini mei predicti, quo in hac parte contentus sum, quia proprium non habeo, premissa omnia et singula de mea stipulatione et voluntate legittima pro- cessisse in omnem modum, prout superius est expressum. Testes etiam, qui inter- fuerunt, sunt: Ber. sacerdos ineuratus in Verenbach, C. dictus Hainburge, H. villicus de Truningen b ) (sie), ciues in Vilingen, H. villicus residens in Grvningen et quam plures alii fide digni. Datum Vilingen anno domini 1309. feria quinta proxima post oetauam apo- stolorum Petri et Pauli. I 1 Salemer Copialbuch (gleichzeitig oder wenig später), IT, 415, Nr. 420. Karlsruhe. I a) Soll heissen: Gebehardus. In den Salemer Copialbüchern erscheint dafür fast durchgehend die irrige ■'.-'! Lesart: Eberhardus: vergl. unten Nr. 62. i b) Das Original hatte vielleicht: Gruningen oder Tuningen. Ein Ort Truningen lässt sich in der hier in Betracht kommenden Gegend nicht nachweisen. .' m wm 1310. 49. Item discordia, que mota fuit, et lis inter nos ') et ciues ac ciuitatem in Vilingen pro possessionibus in Roggenbach 2 ) sedata fuit anno domini 1310 per arbitros seu amicabiles compositores, dominum Egenonem de Fürstenberg et dominum H. mar- grauium de Hachberg, et super hoc habemus literas sigillatas sigillis eorundem . . et ciuitatis in Vilingen et sie •complanatum fuit et sonat taliter instrumentum. 1 :•"■':-■■■- -■-.■•> v '■;-,'■ '■■■■:■■■ ■' 1310. 39 HMBi Folgt ein Auszug der Urk. Thennenbaeher Urbar (a. d. 14. Jahrbdt.) fol. 249, in Karlsruhe. 1) Kloster Thennenbach. 2) Koggenbach, dessen Namen noch jetzt ein Hügel bewahrt, unweit Unterkimach, B.A. Villingen. Vergl. darüber Fickler in Schriften der Alterthums- und Geschichtsvereine zu Baden und Donaueschingen, III. Jahrg. 1848, S. 189 flgd. 1310. St. Blasiert. 50. Johans der Burger von Gisingen vergleicht sich nach der Misseheilung, die er mit dem Kloster St. Blesien wegen des Zehntens zu Emingen in der Bare') hatte, mit dem Kloster dahin, dass man ihm jährlich von dem Zehnten 4 Schillinge und 1 Pfund Pfennige, die da zu Emingen gäng und gäbe sind, zu rechter Vogtstener geben soll. Die Frau Graf Hainrichs sei. von Vribvrg, gebürtig von Wartenberg, und Graf Hainrich von Fvrstenberg bestätigen den Vergleich ihres Dieners. o Zeugen: herre Virich von Gvtenburg, ein Freier, Hainrich von Immendingen, Chvnrat von Gisingen, Hvg von Arzingen, Fridrich, sein Sohn, Herman Crelle, Johans von Swandoi'f, Chvnrat von Tainingen u. a. Dis beschahe ze St. Blesien 1310. Die Siegel der Gräfin von Vribvrg, des Grafen Hainrich von Fvrstenberg und des Ausstellers. Perg. Or. Karlsruhe (Archiv St. Georgen, Hochemmingen). 1) Hochemmingen; der Zusatz „in der Bare" unterscheidet von Einmingen ab Egg, im Hegau. .■ ■■ ■ w^mmt t I I I 1310, Jan. 23. Villingen. 51. Graf Egen von Fvrstenberg, Landgraf in der Bare, kömmt mit dem Schultheiß, dem Burgermeister und den Burgern gemeinlich von Vilingen überein, dass er ihnen zum Nutzen seiner Stadt Vilingen erlaubt zu fahren und zu wandeln den Weg durch die Vra oder für Verenbach oder wo der neue Weg hingeht oder gehen wird von Vilingen gegen Vriburg. Er gelobt sie daselbst zu schirmen und setzt für alle Vilin- ger Burger oder dort sesshaften folgende Zollsätze fest: von einem geladenen Karren mit Gewand 4 Schillinge, von einem andern 2 Pfennige, von einem geladenen Wagen mit Gewand 4 Schillinge, von einem andern-4 Pfennige, von einem geladenen Ross mit Gewand 1 Schilling, von einem andern 1 Pfennig, von einem feilen Ross 1 Pfennig, von einem Rind 1 Pfennig, von 100 Schafen, „die vnser bvrger oder seider ze B l&EiaSSiäN ■ ■ Hü mm ■ | ig^ ^^mmmf^xiisi^S^ksm^^b^^^ ^ 40 1310. iSBst ■ Vilingen köffent ze santWalpurg messe vnd dvrch den svmer gewaidet" 1 Schilling; die Schafe aber, die sie zu Herbst kaufen, sollen sie verzollen wie andere Leute (nicht Vilinger). Wer unrechte Wege oder unverzollt fährt oder fremder Leute Gut auf der Strasse annimmt, soll ihm 60 Schillinge Pfennige schulden. Alles Münze, die in Vilingen gebe ist. Geben ze Vilingen an dem nghsten vritag nach st. Vincencien tag 1310. Das Eeitersiegel des Ausstellers (beschädigt). Perg. Or. Villingen. 1310, Mai 1. Zürich. ■ ■ e 52. Elisabeth weiland Königin von Eom und Lüpolt, ihr Sohn, Herzog von Oster- riCh und Stir etc. bekennen dem edlen Manne Rudolf von Arburch 200 Mark löthiges Silber Züricher Gewichtes zu schulden, die sie ihm gelobt haben zu geben als Heimsteuer der edlen Jungfrau Benedicten, des edlen Mannes Herrn Rudolfs von Hewen Tochter, die er zur Ehe genommen. Als Bürgen stellen sie: Graf Rudolf von Habs- purg, Graf Friderich von Toggenburg, Graf Heinrich von Fürstenberg, Herrn Heinrich von Griezzenberg und die Ritter Chunrat von Blumenberg, Johans Truchsessen von Dietzenhoven, Hartmann von Paldeke, Rudolf von Halwil, Rudolf von Trostberg, Burchart den Sennen von Mtmsingen, Ulrich den Lieblos von Bütikon und Egbrect von Goldenberg. Diejenigen Bürgen, die enhalb der Lindemag gesessen sind, sollen leisten zu Zovingen, die dießhalb, zu Zürich, der von Tokenburg aber zu Kostentz. Geben tze Zürich an st. Walpurgen tag 1310. Das Original siegelten die Aussteller. Nach dem Orig. im Pinanzarchive des Cantons Zürich gedruckt in Argovia, V, 21; nach demselben auch bei v. Liebenau. Urkundliche Nachweise zu der Lebensgeschichte der Königin Agnes von Ungarn, S. 21. m jota 1310, Juni 10. Neustadt im Schwarzwald. 53. Graf Conrad von Fürstenberg, Chorherr zu Costanz, gibt mit Zustimmung seiner Vettern, der Grafen Hainrich und Conrad, Gebrüder von Fürstenberg, Grafen Friedrichs sei. Söhne, dem Gotteshause und der Sammlung zu Friedenweiler 6 Güten zu Dittishausen unter der Bedingung, dass sie von ihm oder nach seinem Tode von seinen Vettern um 6 Mark Silber wieder gelöst werden können. "'"AVi.^~»-- •yyiKi"::*!-»-;' 1310—1311. 41 Geben zuNewenstatt an dem mitwochen in pfingsten, die da heißt fronfasten, dp man zalt von gottes gepurt 1300 jähr, darnach in dem 10. jähr. Das Original siegelten die drei genannten Grafen von Fürstenberg. Friedenweiler'sches Copialbuch v. 1663, fol. 61. Donaueschingen. 1310, Juli 29. Villingen. 54. Hainrich von Aitlingen verkauft mit Zustimmung seines Herrn, Grafen Hain- richs von Fvrstenberg, den ehrbaren und geistlichen Frauen, der Priorin und der „samenvnge" des Klosters zu Nidingen Vf Hoven um 48 ■u Pfennige Brisger, worüber er quittirt, ein Holz, heißt Habsekke, entswischent der öden kilchen vnd Mistelbrvn- nen'), das er von den von Langenstain kaufte. Geben ze Vilingen an der nghsten mitwochen nach st. Jacobes tag 1310. Die Siegel des Grafen Hainrich von Fvrstenberg (Eeitersiegel, wie Bd. I, Nr. 645) und Hainrichs von Aitlingen (der Schild zeigt auf gegittertem Grunde einen stehenden Vogel (Hahn oder dergl.), der etwas im Schnabel zu halten scheint; von der Umschrift: S.H... AITELINGEN.) Perg. Or. Donaueschingen. 1) Wald Habseck, südl. von der Straße von Hubertshofen nach Mistelbrunn, B.A. Donaueschingen. HBhH «■I ■ H I ; 1310, Nov. 10. Villingen. 55. Graf Egen von Fürstenberg zu Vilingen und Markgraf Hainrich von Hachberg schlichten als Schiedleute die Missehelle zwischen Kloster Thennebach und der Stadt Vilingen wegen des Hofes zu Rockenbach und des dazu gehörigen Gutes, der Grenzen und des Viehtriebes. Dis geschach ze Vilingen vnd ward da geöffnet in gemainem rath an st. Martins abend 1310. Pap. Copie des 17. Jahrhdts. Villingen. ■ ■9HHI ■ I 1311, Januar 31. Freiburg. 56. Johannes von Kvrnegge von Friburg und Sneweli Bernlape, Herrn Cünrat Snewelines sei. Sohn, eines Ritters von Friburg, verbürgen sich dem edlen Herrn Graf Egen von Vrirstenberg, den Sigeharten, den Peyer bis zur nächsten alten Fassnacht „wider zu entwürfen", oder 25 Mark Silber „Friburger geweges" zu geben. Einlager n. • 6 ! ■B|nH| . < ■■■ m^> 42 1311. ze Waltkilch in die stat, bis sie gen. Summe erlegt haben „vnde vcli dar zu geweren von Jungherren Diethelme von Stöfen einer offenvn süne mit guten trüwen ane alle geuerde." Geschach vnd wart dirre brief gegeben ze Friburg 1311 an dem nehsten svn- nentage vor.vnserre frowen tage ze der liehtmes. Die Siegel der Aussteller fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1311, Febr. 18. 57. Die Grafen Egen von Pvrstenberg und Cvnrat von Friburg an der Spitze der Zeugen, als Markgraf Heinrich von Hachberg alle seine freien Leute zu Gutenrode, Musbach, Schönenbrunnen u. s. w., dem Johannes Wolfram von Hachberg verpfändet. Geben 1311 an dem nehesten dvnrestage nach st. Vellentines tage. Mone. Zeitschr. XII, 77 nach d. "Or. i. Karlsruhe. 1311, April 19. Mailand. 58. Graf Heinrich von Fürstenberg quittirt dem Herzog Leopold von Oesterreich über einen Theil seines Dienstgeldes für den italienischen Feldzug. Wir graue Heinrich von Fürstenberg bekennen an disem gegenwertigen briefe, daz vns der edel II fürste hertzog Lüpolt die sehtzig mark Silbers, die er vns schuldig beliben waz vmb vnserü II dienst vber daz gebirge, gerihtet hat gar vnd gentzelich vntz an vier vnd zweinzig mark Silbers, vnd haben gelobet, daz wir die briefe, die wir dar vber haben, im süllen wider geben, wenne wir ze lande wider komen, ane alle vürzog vnd ane geuerde, vnd teten wir dez niht, so sol doch der brief, den wir haben vmb die sehtzig mark, niht fiirbaz kraft han denne vmb die vier vnd zweinzig mark silbers, wand wir der vorgenanten sehtzig mark silbers Conraten von Schlat sehszehen vnd Johannesse von Eschingen zweinzig mark geschaffet haben. Vnd ze einem vrkünde diser vorgenanten dinge ist diser brief besigelt mit vnserm ingesigel. Diser brief ist geben ze Meielan an dem mentag vor st. Georgien tag, do man zalte von gotz gebürte dritzehenhundert iar vnd da nach in dem eilften jar. Das Eeitersiegel des Ausstellers. Perg. Or. Wien. '"'"'?""-' :"i'\ .'V'o '""* "' ' ■'" 1311. 43 1311, April 24. 59. Johans Ritter von Schiltegge gelobt für sich, Johaus seinen Sohn und alle seine Erben eidlich, nie wider ihren gnädigen Herrn, Graf Egen von Fürstenberg und alle seine Erben zu sein; nur soll er Graf Rudolf von Hohenberg und dessen Bruder, Graf Abreht, und deren Erben gegen Graf Egen mit allen Dingen beholfen sein, ebenso seinen „erbornen magen" in allen Sachen, da ihnen derselbe „gewalt tut wider das reht." Geben 1311 an dem nehsten tage von deine Georgen tag. Das sehr beschädigte Siegel des Ausstellers (zwei Fittige; von der Umschrift nur: f S. IONIS. Perg. Or. Donaueschingen. B. •) ■■ IIBÄ 1311, Mai 7. Constanz. 60. 0. de Clingenberg maioris et Alber. de Castello st. Stephani ecclesiarum Con- stantiensium praepositi, reverendi in Christo patris ac domini G. dei gratia Constan- tiensis episcopi generales, cum honorabilis Cünradus de Fürstenberg, canonicus Con- stantiensis et rector ecclesiae in Dornstetten volens saluti suae prospicere universos redditus et proventus dictae ecclesiae suae, praebenda sacerdotis ipsam ecclesiam offi- ciantis in divinis dumtaxat excepta, religiosis viris praeposito et conventui monasterii in Knieboz percipiendos integraliter a festo beati Johannis Baptistae proximo ad com- pletum trium annorum spatium immediate subsequentium in remedium animae suae donaverit, vendiderit et tradiderit, eius petitione permoti auctoritate ordinaria hanc donationem, venditionem et traditionem approbant, et confirmant, salvis domino epis- copo suo juribus episcopalibus in eadem ecclesia et anno gratie, si eam vacare con- tigeret. Datum Constantiae anno 1311. non. Mai. indict. 9. Das Siegel des Bischofs von Constanz fehlt. Perg. Or. Stuttgart. B. sttsBB 1311, Juni 4. Rottioeil. mmm> 61. •. Herr Herman von Svnthvsen, ein Ritter, Berhtolt und Hainrich, Gebrüder, Hainrichs sei. seines Bruders Söhne, vertragen sich mit den ehrbaren Leuten, Eberhart 6* pylylillSIs :. .vi«:» IdBHi ..\ ,, v, ■.•*.■■'■*.-<.. wtMiHffip¥iffB8iffl^ffinn 44 1311. BaH ü I Hü . ■ m bbbm m Bfi : H ü Waltkvn und Rvdolf von Volkenswiler'), Burgern zu Vilingen, .mit denen sie Stöße und Missehelle hatten um zwei Güter gelegen zu Haidenhoven, deren eines baut Walther Mvge, gilt jährlich 9 Scheffel Kernen, 8 Scheffel Haber, 3 Schillinge der Pfenninge, so zu Vilingen genehm sind, und 4 Hühner, und deren andres baut die Mgrerin, gilt jährlich 7 Scheffel Kernen, 3 Schillinge der genannten Pfenninge und 4 Hühner. Die genannten Vilinger Burger und ihre Erben, Töchter wie Knaben, sollen diese Güter stets von denen von Svnthvsen und deren Erben zu Lehen tragen. Zeugen: „vnser herre, grave Egen von Fvrstenberg", Herr Cvnrat von Blvmen- egge, Herr Brvne von Kvrnegge, Herr Johannes von Kvrnegge, Herr Johannes von Brandegge, Bittere; Bernhart Hägge der Burgermeister, Virich Blitze der Burgermeister, Cvnrat der Adelar, Hainrich der Jvstinger und Cvnrat der Stvlze, Burger zu Botwil, Hvg Stähelli der Schvlthaisse, Eberhart Wällinger, Burgermeister, Walther der alte Lächeler, Walther, sein Sohn, Otte der Vetter, Cvnrat der Hainbvrge, Hainrich, sein Sohn, Berhtolt von Tanhain, Burger zu Vilingen u. a. Dis geschach vnd wart och dirre brief geben ze Botwil an dem vritage in der pfingestwochen 1311. Die Siegel des Herrn Herman von Svnthvsen und Bertholds von Svnthvsen, („der och mich den vorgenanten Hainrichen heran wol begnvget, won ich aigenes ingesigeles niht han"). Im dreieckigen, in Bertholds Siegel mehr geschweiftem Schild ist die etwas größere obere Hälfte durch einen Querbalken getheilt, die untere erhöht; Umschriften: f S. HER......DB. SVNTHVSEN; und: f S. BERTOLDI. DE. SVNTHVSEN. Perg. Or. in duplo. Donaueschingen. 1) Abgegangener Ort, dessen Name in dem Gelände Volgersweiler an der Strasse von Villingen naeh Vöhrenbach fortlebt. 1311, Sept. 10. Villingen. 62# Graf Gebhard von Fürstenberg, Pfarrherr in Grüningen, beurkundet, dass die Kirche Grüningen auf gewisse zwischen Vöhrenbach und dem Bregenthal gelegene Güter, welche zwischen ihm und dem Kirchherrn Burkhard von Vöhrenbach streitig waren, kein Recht habe. Super decisione litis inter ecclesiam nostram in Vernbach et Eber. a ) (sie) comitem de Furstenberch super possessionibus sitis inter Vernbach et vallem Bregen. Nos Eberhardus a ) (sie) comes de Furstenberch, rector ecclesie in Grvningen, notum fieri uolumus presentium inspectoribus vniuersis, quod, cum inter nos nomine 9HBJS9 1311, Dez. 13. Esslingen. 63. Frau Elsebete von Furstenberg verpflichtet sich mit ihrem Gemahle, dem Grafen Gottfried von Tübingen, ihrem Sohne Wilhelm und ihren übrigen Kindern der Stadt Esslingen gegenüber wegen einer Schuld von 4572 tt Heller an das Kloster Bebenhausen, für welche Schuld die Stadt eine Zahlungsverbindlichkeit übernommen hatte. Geben ze Ezzelingen 1311 an st. Lucien tag. Unter den 7 Siegeln das der Gräfin Elisabeth. Mone, Zeitschrift, XVIT, 93. Or. in Karlsruhe. islllllllllli 1311-1312. 45 dicte ecclesie nostre ex vna, et dilectum in Christo Burchardum sacerdotem incuratum in Verenbach nomine eiusdem ecclesie in Verenbach ex parte altera, super bonis sitis inter Verenbach et vallem Bregen, hie speeificatis, videlicet super feodo Cünradi dicti Mekken, feodo Gerdrudis vxoris quondam . . . fratris eiusdem Cünrati, feodo C. dicti Corber, et feodo sito aput Verenbach vf dem aigen in Lina, quod colunt H. dictus Bernolt et vxor H. quondam Hermanni dicti Vf dem aigen lis seu questio verteretur, nos facta inquisitione diligenti a subditis dietarum ecclesiarum senioribus et sapien- cioribus, quos super dictis bonis corporali subieeimus sacramento, invenimus ex dictis et deposicionibus eorundem, quod sepe dieta bona cum omnibus appendieiis et iuribus pertinent et pertinere debent de iure ecclesie in Verenbach memorate, et nullo penitus iure in eisdem bonis predicte nostre ecclesie in Grimingen competente. Et hoc publice recognoseimus per presentes promittentes pro nobis nostrisque in dieta ecclesia in Grüningen successoribus vniuersis, quod predietam ecclesiam in Verenbach vel eius rectores super prenotatis bonis seu prouentibus eorundem nunquam grauabimus, mole- stabimus seu in iure uel extra ius molestari procurabimus quoquomodo. In cuius rei testimonium et robur perpetuum sigillum nostrum duximus presentibus appendendum. Datum in Vilingen anno domini 1311. feria sexta proxima post natiuitatem beate virginis, indictione 9. Salemer Copialbuch (gleichzeitig oder wenig später), T. IV, 42. Nr. 61. Karlsruhe, a) Das Original hatte 'wohl: Gebehardus. Vergl. oben Nr. 48. HBUBj 1312. 64. Anno 1312 ist graf Conrat von Furstenberg chorkerr zu Constauz vnd graf Heinrich sein bruder (?). Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 369. Stuttgart. >.:t; ffl W W M l ÜH ^^^^^f^^^w^mSmim^i^^^^tmiiitii^: 46 1312. 1312. 65. Anno 1312 verschreibt Hans der Bock von Kolbenstain, ritter, hern Johanni von Gerolzeck Öffnung in der bürg zu Witechenstain, die zu Sulz in die herscbaft gehört, ohne gegen graf Heinrich vnd graf Conrat, gebrüder, herren von Fürstenberg. Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 364. Stuttgart. 1312, April 18. Fürstenberg. m& £ ■ 1 HL wSm m m iäfflw 66. Rudolf von Baldingen und Johans, sein Bruder, verkaufen „Wilden mvli vnde bvrg vnde bvrgstal vnde alles, das zv der selben mvli verlvhen ist, vnde ainen brvgel, haisset Berenbrvgel, vnde die wisan, vnde die egerdan, die darobe ligent, vnde in Pforrer ban, mit allem rebt, mit aller ehafti vnde mit aller ziigehörde" mit Consens des Lehensherrn, Graf Hainrieh von Fvrstenberg, den erbern und geistlichen Frauen, der Priorin und dem Convent des Klosters zu Mdingen Vffen Hove, Prediger Ordens, um 60 Mark Silber „Vilinger geweges." Zeugen: Hainrich der Nidinger, der schulthaisse ze Fvrstenberg, Cvnrat der Beringer von Blvmenberg, Hainrich Gvngenbvhel, Hainrich ob der kilchen, Burkart der Smidinvn, Hainrich der Bote, Burkart der Nidinger, Hainrich Wetzel u. a. Geben ze Fvrstenberg an dem nehsten zinstag vor st. Gerientag 1312. Die Siegel des Grafen Heinrich von Fürstenberg (Reitersiegel, wie Bd. I, Nr. 645) und der Stadt Fürstenberg (wie oben Nr. 36). Perg. Or. Donaueschingen. B. 1312, Juni 22. Avignon. 67. Papst Clemens V. befiehlt dem Äbte von Beichenau die Excommunication und das Inter- dict beobachten zu lassen, welche der Bischof von Constanz über den Grafen Egen von Fürstenberg-Haslach verhängte, iceil derselbe dem Kloster Katharinenthal den Liutoldshof und einige Einkünfte des Hofes Überauchen entriss. Clemens papa V. abbati Augiae maioris a ) salutem. Nobis priorissa et conventus monasterii in valle st. Katharinae petitione monstrarunt, quod olim in concilio Magun- tinensi per fratrem nostrum. archiepiscopmn eiusque suffrageneos extiterit inter alia constitutum, quod raptores, invasores et rerum ecclesiasticarum nisi canonica monitione premissa bona et res huiusmodi restituerint, de offensa excommunicationis incurrant ^l^tjS^^ ^hi i a Ef ^P^^^I^S S ^ SSXj B^Sf^^ . 1312. 47 sententiam ipso facto et excommunicati publici nuntientur ac ecclesiae, quarum rap- tores ipsi parrochiani existunt, et loca, ad quae asportata huiusmodi deuenerint, sub- jaceant sententiae interdicti. Cumque postmodum nobilis virEgeno comes deFursten- berg priorissam et conuentum curia Lutoltzhofe') indebite spoliasset ac nonnullos redditus et prouentus ad monasterium prefatum spectantes de curia Vberach fecisset uiolenter asportari, vicarii venerabilis fratris nostri episcopi Constantiensis predictum comitem canonice monuerunt, ut curiam Lutoltzhofe eisdem priorisse et conuentui restitueret ac de offensa sätisfacere procuraret. Et quia dictus comes hoc facere non curauit, iidem vicarii per venerabilem fratrem nostrum episcopuru Constantiensem contra raptores bonorum et rerum ecclesiarum et ecclesiasticarum personarum decre- uerunt, eundem comitem predictam sententiam incurrisse ipsumque fecerunt excom- municatum publice nuntiari necnon declararunt, ecclesias, quarum predictus comes parrochianus existit, si per triduum in earum parochiis moram faceret, et loca, ad quae asportata deuenerint, interdicti sententiae subjacere. Quocirca discretioni tuae mandamus, quatinus sententiam nostram facias obseruari 2 ). Datum Auinione 10. kal. Jul. pontif. nostri anno 7. Aus dem Copialbuche des Klosters Katharinenthal, III, 5, Q, im Cantonsarchive zu Frauenfeld mitge- theilt von Archivar Dr. Pupikofer. a) Die Copie hat: minoris, was wahrscheinlich in der angegebenen Weise zu berichtigen ist, da Kloster Weis- senau, Augia minor, in der Baar nicht begütert war. Abt von Reichenau war damals Diethelm IL von Kastell. 1) Später Häringshof, nun Käshof bei Pfaffenweiler, B.A. Villingen. 2) Vergl.'unten Nr. 76. pyiüü StäESK mm mm 5K8 1312, Aug. 16. (?) Freiburg. 68. Markgraf Heinrich von Hachberg verbündet sich zu Schutz und Trutz auf fünf Jahre mit seinem Schwager dem Grafen Egen von Fürstenberg. Ich margrave Heinrich von Hachberg tvn kvnt allen, die disen brief sehent oder hörent lesen, das ich gesworen han einen II gestabotten eit ze den heiligan, von der alten vasenaht, so nv neheste kvmet, vber fvnf jar, ze minem swager grauen Ege- II nen von Fvrstenberg, im ze ratende vnd ze helfende gen mengelichem des besten, so ich mag, ane alle geverde, wan wider die bvrger von Friburg vnd wider die bvrger von Rotwil, es were denne, das die vorgenanten bvrger wider vns vnd die vnsern wolten sin, so svln wir vns gen in weren des besten, so wir mvgen. Were och, das min vorgenanter swager dekeinen krieg anevienge ennvnt Waldes oder disent Waldes, so sol ich mich -zv im sezzen ine krieg mit bereiten lvten, ane sinen schaden, so ich 'mM ^H BK ■ . --" ■ Wgim * f ' ; ^T. WWSBstß ■■■ .,-. ,;.-,..;, ^;,..;^;,.,.- OH 48 1313. besten mag, ane alle geverde, swenne er mich helfe mant, mvnt gegen mvnde oder mit sinem briefe, so sol ich mich in den nehesten aht tagen zv im sezzen, alse da vor geschriben stat, bi dem eide, den ich im dar vmbe ze den heligan getan han, vnd swas in dem kriege denne gevellet von gedinge vnd von gevangenen, das sol halbes min sin, vnd swas wir och rubes nemmen, da vnser gesinde beidentalp bi gewesen ist, der sol och gemeine sin ane alle geverde. Were och das ich keinen schaden neme von mir selber oder von minem gesinde, von rossen oder von gevangnvste, den schaden sol ich in selber abetvn, ane mines swagers schaden, das selbe sol er och sinem gesinde tvn ane minen schaden, vnd were das ich alles das da vor geschriben stat nvt entete, das got wende, so wer ich meineide vnd hatte mine trvwe vnd min ere verlorn. Har vber ze einem vrkünde, das dis alles war vnd stete belibe, ane alle geverde, so han ich min ingesigel an disen brief gehenket. Dis geschach vnd wart der brief geben ze Friburg in dem jare, do man zalte von gottes gebvrte drvzehen hvndert jar vnd zwelf jar an dem nehesten gvttemtage nach sante Gierines tage '). Das Siegel des Markgrafen Heinrich von Hachberg (sehr schadhaft.) Perg. Or. Donauesehingen. 1)" Oben als Hilaria angenommen, da Hilarius im Alamannischen als Glaristag vorkömmt; s. Grote- fend, Handbuch der hist. Chronologie, S. 87. «a&l i 1 I ! Hm H Hl 1313. (59, Anno 1313 verschreibt Grav Heinrich zu Fürstenberg der Priorin und Convent zu Neidingen Riethberingen das Dorff cum pertinentiis um ein Hauptgültt, die 575 fl. anlieff gegen iährlicher reichung 28 Böhmisch Zinß. Auszüge aus Oswaldi Gabelkoveri opus manuscript. de familiis Germaniae .illustribus im Copialbuche des f. Archivars Döpser, I, 168. Donauescbingen. 3*)fS ■■. \ ; 1313, Aug. 28. 70. Konrad Zünde und seine JEhewirthin Ottilie verkaufen dem Grafen Egen von Fürstenberg ihr Gut zu Maliers um 30 Mark Silber. Allen den, die disen brief an sehent oder hörent lesen, künde ich Conrat Zünde, Otthilie min elichv wirtinne vnd vnser erben, II das wir vnserm edeln vnd gnedigen herren, graue Egen von Fürstenberg vnd sinen erben a ), ze kofpfende hen gen reht II R9HEHB9BB9RHHME9IHHE 1314. 49. vnd redelich vnser gut, das da lit vnd geleigen ist ze Müliers vornan in dem tal, mit velde, mit holze, mit zwige II vnd mit allen nützen, beidv vnder der erde vnd ob der erde, als dv gilt do her geleigen sint vnd wir sv genossen haben vnz an disen hütigen tag, vmbe driseg marke lötiges silbers Haselacher geweges, der wir von in ge wert sin, gar vnd gen dich vnd sv in vnsern nutzen hen gekeret, vnd wan wir das selbe gut ze lehen hen von Geroltzegge, so hen wir es ze tragende gen, geentwirt vnd geuertigat an des riches strazse Claus von Büchorn, dem voget von Haseiahe, Friderich dem Schüler vnd Friderich Scholei, die och man sint der herschaft von Geroltzegge, an des vorgenanten herren stat, grauen Egen von Fürstenberg. Hie bi was, do dis beschach, her Hartman Vasan der ritter, her Bertolt von Ramstein der ritter, Heinrich der amman, Claus der voget vnd Friderich sin brüder, Walther der o Biegger, Friderich der Schüler, Friderich Scholei vnd Virich der Biegger vnd ander erber lüte vil. Vnd das dis steite vnd war belibe, so hen wir in disen brief besigelt mit vnserm ingesidel zu einer steitkeit dirre dinge. Dirre brief wart gen, do man zalte von gottes gebürt drüzehen hundert iar, dar nach in dem drizehende iare, an dem nechsten tage vor sante Johans des toffers tag, do er enthoptat wart. Siegel abgerissen. Perg. Or. Donauesehingen. a) Die Urkunde hat den Schreibfehler : erbern. iiiSiSaäSiai ■' 11« 1314. 71, Anno 1314 ist bei einem Kauf gewesen Graf Conrad der jünger von Fürstenberg, Conradi senioris canonici Coustantiensis ex fratre Friderico praedefuncto nepos, frater Heinrici et Friderici. Auszüge aus Oswaldi Gabelkoveri opus manuscript. de familiis Germaniae illustribus in dem Copial- buche des Archivars Döpser, I, 168. 1314, Februar 25. 72. Friderich von Büchorn vermacht mit Zustimmung seiner Brüder Niclaus und Virich Elsun, seiner ehelichen Wirthin, 15 Mark Silber „Haselaher geweges" von seinem Gute, das Walther Molsheim hat, und auf dem sein Haus steht, von des Lehemans Gut und vom Groppen Gut, in der Art, dass dieselbe diese Güter, wann sie ihn überlebt, lebenslänglich haben und bei ihrem Tode für ihr beider Seelenheil stiften soll „an II. 7 9L wsm H3£b litis Sri@tS 50 1314. die stette, do es (ihnen) beiden trostberliche vnde nütze ist"; überlebt aber er dieselbe, so soll er diese Stiftung machen; wollen endlich seine vorgenannten Brüder diese Güter haben, so sollen sie dieselben um 15 Mark Silber „Haselacher geweiges" lösen. Da die Güter Lehen vom Reiche sind, gibt Friderich seiner Ehewirthin als Träger seinen gnädigen Herrn , Graf Egen von Fürstenberg und seinen Bruder Mclaus von Büchorn; sollte von diesen der eine sterben, so soll der überlebende sich einen Mitträger wählen. Zeugen: Graf Egen, Herr Hertewig Vasant der ritter, Heinrich der amman, Friderich Zünde, Albreht Appolt, Conrat der Zoller, Hug der Clotzinger. Geben 1314 an dem nehsten meindage nach st. Mathis des zwelfpoten tag. Das Siegel des Grafen Egen, da die von Buchorn „eigene ingesidel" nicht haben; das der Burger von Haseiahe fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1314, Juni 11. Villingen. mm 73. Hainrich Steheli, ain Burger zu Villingen, übergibt mit Gunst und Willen seines Bruders Hugen, Schulthaissen zu Villingen, der Anna von Waldstain seinen Theil des Dorfes Münchenweiler und des Kirchensatzes allda, der Segmühle und des Waldes zu Stockburg, welche gleichwohlen nach seinem Todte seine Erben oder sein Bruders Erben inner den ersten 5 Jahren mit 40 Marck Silber wider außlößen können. Alles vorgegangen mit seines Herrn, Grafen Egen von Fürstenberg Hand, Gunst und Willen ] ), wie dann auch drey unversehrte Siegel, nemblich Egenis comitis de Fürstenberg, Hu- gonis Stehelin und Hainrich Stehelin zu Villingen daran hangen. St. Georger Jahrbücher, (Karlsruhe) Bd. VI. ad ann. 1314, unter Berufung auf die Or. Urk. 1) Ein anderes, im übrigen gleichlautendes Instrument enthält nach Angabe der St. Georger Jahrbücher diesen Zusatz nicht und nur das Siegel der Stadt Vülingen. Erst nachträglich erinnerte man sich also oder ward durch den Grafen von Fürstenberg daran erinnert, dass dessen Zustimmungserklärung nöthig sei. 1314, Juli 15. 74. Graf Heinrich von Furstenberg beurkundet, dass vor ihm stand Frau Msehthilt, Rudolfs sei. von Ortenberg, seines Dieners, eheliche Wirthin, Cunrads sei. von Tengen o Tochter, und bekannte, class sie mit Zustimmung Cunrads, Sophien, Virichs, Katerinen, Berhtolds und Adelhaiden, ihrer Tochtermannen und Töchter, den ehrbaren und geist- "''.-;■■■■■■:.■ ..■.'-- ; ■■.■■'*,•''■' "■''■'""''"''' -' ; 1314. 51 liehen Frauen, der Priorin und dem Convent des Klosters zu Nidingen Vf Houeu zu ihrem, ihres Wirthes Rudolf, ihrer Vordem und Nachkommen Seelenheil 2 Scheffel Kernen und 2 Scheffel Haber jährlichen Geldes von dem Hofe zu Baldingen, den Berh- tolt der Tochinger baut, zu rechtem Eigen gegeben habe. Zeugen: Bruder') Berhtolt der Phister von Nidingen, Eberli der Maier und Rud. Azze von Phorren u. a. ehrbare Leute. Diz geschach 1314 ze st. Margereten tage. Das (Eeiter-)Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Donaueschingen. 1) d. i. wohl Laienbruder im Kloster Neidingen. 1314, Sept. 25. 75. Walther Herr zu Geroltzecke verlängert die Gemeinschaft, die er mit seinem Vetter Georige von Veldenzen an Festen und Gütern in Elsass, in Mortenauwe und in Swaben hat, vom nächsten st. Martinstage über ein ganzes Jahr. Zu Siegelzeugen bittet er: „die edellute, graue Ecken von Furstenberg, mynen sweher," u. a. Gegeben 1314, acht tage vor st. Remigis tage. Acta aeademiae Theodoro-Palatinae, Vol. IV. histoiieum, (1778) p. 310, nach d. Or. ffölSH m H 1314, Okt. 15. Villingen. 76. Graf Egene von Fürstenberg, Landgraf in der Bare, bekennt, dass er sich mit der Priorin und dem Convente des Klosters zu Diessenhoven Predigerordens im Costenzer Bisthume ausgesöhnt habe wegen des Streites um den Hof bei Pfaffenweiler, der da heißt Lütoldeshof, und um die dazu gehörige Sägemühle. Er gibt dem Kloster diesen Hof und die Sägemühle um 20 Mark Silber Villinger Währung als lediges Eigen und verzichtet auf alle Ansprüche '). Zeugen: her Albrecht von Blümenberg, her Hainrich von Randegge, her Brune von Kürnegge, her Johanns von Kürnegge, her Wetzel von Rischa, ritter, Burkart Hemerli, Cünrat der Hainburge, Berchthold von Tannhaim, Cünrat von Tannhaim, Johannes von Tannhaim, burger zu Villingen vnd andere biderbe Leute viel. Dis beschach vncl wart och dirre brief geben ze Villingen an st. Gallen abent 1314. Das Siegel des Ausstellers. « WmmW • f.-'X l .»■ i QHföKeg ■ ■nHBH ' : f.\v 52 1314—1315. Nach einer von Hofrath Dr. Warnkönig in Donaueschingen nach dem Perg. Or. des Klosters Katha- rinenthal bei Diessenhofen genommenen Abschrift. 1) Vergl. oben Nr. 67. 1314, Okt. 17. Villingen. 77. Graf Egen von Fürstenberg, Landgraf in der Bare, beurkundet, dass er seine lieben Burger, den Schultheiß, den Burgermeister und den Rath von Vilingen „erbetten" hat, dass sie die ehrbaren und geistlichen Frauen, die Priorin und die „samenvnge" gemeinlich des Klosters zu Diessenhouen zu Burgerinen empfangen haben, und gelobt dieselben zu schirmen. Geben ze Vilingen an dem nehsten dunrestag nach st. Gallen tag 1314. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Villingen. "-' m WM \ 1315. 78. 1315. Graff Egon von Fürstenberg, Land Graff in der Bare, Conrad Herr von Blumenberg, Wetzel von ßeischach, Ritter, vergleichen etliche Streitigkeiten zwischen den Closterfrawen der zweyen Clöster der Vätter- vnd Kürnegger Samblung, Siechenspittal, etlichen Burgeren zu Villingen vnd den Mayern zu Grüeningen eines Theils, anderen Theils zwischen den Edlen von Allmenßhoffen vnd von Langenstein. Fürstenbergische Chronik des 17. Jahi-hdts. im f. f. A. ü ü 1315, März 24. (Wahrscheinlich Strassburg). 79. Graf Heinrich von Fürstenberg verspricht dem König Friedrich und dessen Bruder, Herzog Leopold, im Kriege gegen Ludioig den Baiem mit zwanzig Helmen zu dienen. Wir graue Heinrich von Fürstemberg veriehen vnd tun kunt allen den, die disen brief ansehent vnd horent II lesen, daz wir dem hochwirdigen herren hern Fri- deriche dem Romischen künige vnd hertzoge Lüpolte sinem brüdere II gesworn haben ze den heiligen, inen vnd iren brüderen vnd helferen ze ratend vnd ze helfend mit lüte, mit gute vnd mit vesten, mit vnsere selbes libe vnd svnderlich mit zweintzig helmen, die wil der krieg weret, der zwisschent inen einsit vnd hertzoge Ludwig von P* sr "'"'.•"'*'"""''■"; ■■'"■' : - S85-18?SÄ -■;.■•'•-• . >" ■neh äfiBjilsIS' EsStSsu mmmSMP. 1315. 53 Peyern vnd sinen helferen andersit erhaben ist, mit guten triwen ane geuerde. Vnd ze einem vrkünde dirre dinge ist diser brief besigelt mit vnserm ingesigel. Der ist geben ze S .. . .') bürg an dem mantag in den osteren, do man zalte von gotz gebürte dritzehenhundert jar vnd da nach in dem fünftzehenden jar. Das Siegel des Ausstellers in dunkelgrünem Wachs. Perg. Or. Wien. 1) Hier ist ein Stück der Urk. abgerissen. Wahrscheinlich ist zu ergänzen: Strassburg, da sich Friedrich am 24. März 1315 daselbst befand. S. Böhmer, Reg. imp., Friedrich d. Schöne, Nr. 16. n 1315, Juli 21. Vor Esslingen. 80. Graf Hainrich von Fürstemberg belehnt Bertholt Walter, des Maigers sei. Sohn von Horwe, und falls derselbe stirbt, Hiltbot von Isemburg und Hvg Laimmelin, einen Burger von Horwe, beide als Lehenträger für Bertholt Walters eheliche Wirthin Anne, Tochter Cvnrats sei. von Isemburg eines freien, mit dem Laienzehnten zu Rordorf. Hie bi warent: Herr Voltze der Lamp von Witingen, Herr Virich von Waenin- gen, Ritter, Dietrich von Stainhüli, .. der ältere Velsaberg, Bertholt Danckolf, Eberhart von Bossingen und Cvnrat der jüngere Laimmeli, Burger von Horwe, u. a. biderber lüte vil. Gregeben vor Esselingen') an ste: Marien Magdalenen abent 1315. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donauescliingen. 1) Wohl im Heerlager König Friedrich des Schönen. SjHjHhH H I H 1315, Sept. 10. Im Felde bei Irsingen an der Wertach. 81. König Friderich und sein Bruder, Herzog Lüpplt von Oesterreich schulden dem Grafen Eberhard von Wirtemberg 380 Mark Silber Constanzer Gewicht und geben ihm desshalb zu Bürgen die Grafen Virich von Helfenstain, Rudolf von Werdenberg, Rudolf von Hohemberg, Hainrich von Schälklingen, Friderich von Tockenburg,. Hainrich von Fürstenberg, Friderich von Zolr von Schalgsburg, Friderich Zolr den Ostertag, Virich von Aichelberg und 29 genannte Herren, Ritter und Knechte, die sich zum Einlager zu Rütlingen oder ze der Nüwenstat ze Rotenburg verbindlich machen. m n HHHI ■ ■3^ : ' 1B HB ■■■■■1 :..^^.J^r. ii; ,,VV /l>,/ .;.„... '-^,.. .?,„ ufeSaa&siciSa 54 1315—1316. Geben ze uelde bi Vrssingen vff der Wertach ... 1315 an nähsten mitwochen nach vnser vrowen tag ze herbest, in dem ersten iar vnsers riches. Mit dem Majestätsiegel König Friedrichs. Schmid, Mon. Hohenb. 204 nach d. 0. in Stuttgart. Der Abdruck bei Sattler, Grafen I, 56 (Beil. 53), aus Senkenberg. Select. jur. 273, (hienach auch das Eegest in Mon. Zoll. I, 71) ist sehr ungenau. 1315, Nov. 14. 82. Herr Johans von Blümenegge übergibt durch die Hand und mit Zustimmung seines Herrn Grafen Hainrich von Fürstenberk den Hof zu Lenzkilch, genannt Stollenhof, den Kirchensatz und den Zehnten, der Betmeringes war, den Hof zu Gösserswiler, den Vogteli baut, und den dazu gehörigen Kirchensatz, die sein Eigen sind, mit allem Recht und aller Zubehör, an Frau Elzbethvn von Bisingen, Herrn Cvnrats sei. Wirthin von Blümenegge, seines Vetters, „so verre: were, das dekain gewaltsami von geriht, von getwinge aide von bennen in den vorgenanten hof ze Gösserswiler von alter gehöret hetti, damitte sol si mich noch min lüte noch enhain min gut, das ich in dem vorgeschriben dorf ze Gösserswiler han, nit bekvmerren noch mvgen enhain wek noch nit ze schaffen han won allain mit dem, der vf dem hofe sizzet vnd in büwet." Geben 1315 an dem fritage nach st. Martins tak. Von den Siegeln des Ausstellers und des Grafen Hainrich von Fürstenberk ist das zweite erhalten. Perg. Or. Karlsruhe "(Johanniter, Lenzkirch). m m m WN 1316, Febr. 14. 83. Ritter Johann von Blumegg gibt mit Willen und Hand des Grafen Heinrich von Fürstenberg an Elisabeth von Bisingen, die Wittwe seines Vetters Konrad von Blumegg, das neue Gut zu Lenzkirch, das sein Eigen ist und zur Burg Urach gehört, mit aller Zugehör, jedoch die Burg Urach ausgenommen. In gottes namen amen. Ich her Johans von Blumenegge, ritter, kvnde allen den, die clisen brief sehent, lesent aide hörent lesen, daz ich vberain bin komen II mit mines vettern seligen elichun wirtinne, fron Elizabethvn, hern Cvnratz seligen von Blümenegge, vmbe daz nvvve gut ze Lenzkilch, daz min aigen ist, II daz da höret zv der bürg ze Vra, mitte solicher vsnemvnge, als hie nah geschriben stat, daz ich ir gibe vnd han gegeben mit gvnst vnde willen vnd uch haut mines herren grauen : if«!»-?» 5 *?' gqK^M raw gft ^M K iiy j ^a 1316. 55 Hainrichs von Fvrstenberg d(az) a ) selbe nüwe gut ze Lenzkilch mit allem reht vnd mit aller zvgehvrde, bi wäsen vnd bi zwie, in holz vnd in velde, fvndens vnd vnfvn- dens, mit wasser vnd mit wai(de ... gebü) a )wens vnd vngebüwens, vnd gemainlich mit aller ehafti vnd zvgehörde, es sie benemt aide vmbenemt, vnd bin 6ch des ir wer an gaischelich(em vnd weltelichem) a ) gerihte vnd zv allen tagen, gein aller mengelichem nach rehte, äne die bürg ze Vra vnd den hof drvnder, als dv ebeni gät, vnd dv mvl- (............ . a )n ich dar vs genomen, vnd son dv mir beliben vnd minen . . b ) erban. Vnde swa min lüte in ir gerihte sezhaft wenn aide min gut in ir ger(ihte)") ze Lenzkilch leige, aide ir lüte aide ir gut in dem minem, so sol si weder vber min lüte rihten noch über min gut, noch ich vber daz ir, wan vnser ietweders sol rihten vber daz sin. Vnde vahet ir geriht an, da dv Hasela der kilchvn halb in die Wüta gät, vnde die Hasela vf vnze an den wek, der da gät gein Seig, vnd den selben wek ff vnze an den alten wek. Vnde gät daz min geriht enhalb den selben strich vf och vnze an den alten wek. Vnd swenne ich ze Vra mit dem hvse bin, so sint die vischen- zan min vnd ir gemaine. Were aber, daz ich mine bürg besazti mit ainem edeln knehte aide mit ainem erbern manne, der sol ainen vischer hau, der ime vischei in dem wasser, ob er wil. Es son och die wiltpenne ir beliben in ir geriht, vnde swas sperwer ir die weide geltent, die son mir halbe werden. Ich vergihe och, daz vnser lüte ze Lenzkilch, sv hören zv. dem nüwen gut aide zv dem alten, die wir da haben baidvnthalb, wunne vnd waide, an holz vnd an velde gemainlich niezen son in allem dem rehte vnde gewonhait, als es von alter her ist komen. Ich gibe ir och daz gut, daz min vetter selige köft vmbe Cvnraten den schulthaissen von der Nüwunstat, vnd verzihe mich für mich vnd alle min erben aller der anspräche vnd aller der wider- vordervnge, so ich aide dehaih min erbe hettin aide haben möhtin an dv vorgeschriben gut, vor geriht aide äne geriht, äne dv gut, dv ich mir vs han genomen, dv son mir beliben als da vorgeschriben stat. Ich verzihe mich uch alles schirmes, gaischeliches vnd welteliches gerihtes, gemaines vnd svnders, aller gewonhait vnd aller gesezede der lande vnd der stette vnd aller briefe des . . b ) bäpstes, des . . b ) kvniges, des . . b ) bischofes vnd anderre herran vnd ander rihter vnd gemainlich aller dinge vnd gedinge, <3a mit ich disen brief ald.e dehain clink, daz daran geschriben stat, geierren, gevppigon aide wider triben möhti, ain wek aide den andern. Vnd daz diz wäre vnd stete be- libe, darvmbe henke ich min ingesigel an disen brief ze ainem waren vnd steten vr- Trvnde aller der dinge, so da vorgeschriben staut, vnde bitte minen herren grauen Hainrichen von Fvrstenberg den vorgenanten, daz er sin ingesigel henke an disen brief. Ich graue Hainrich von Fürstenberg, dur bette des vorgenanten hern Johans m MM 1 raBR£*;&$i Ksjlalllil Hl I ■ •wESfiSjägaflE .- ,r- 7 "':' wi. mm (21! PS wJMiillMiW^ 56 1316. von Blüruenegge vnd ze ainem waren vrkvnde, daz diz dink beschehen ist mit min er hant, gvnst vnd willen, darvmbe henke ich min ingesigel an disen brief. Diz beschach vnd wart dirre brief geben, do man zalt von gotz gebürte drü- zehen hvndert jare, darnah in dem sehzehendem jare an sant Valentins tag. Beide Siegel fehlen. Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter). Mone, Zeitschr. XII, 228. a) Durch Mäusefraß zerstörte Stellen. b) Punkte in der Urkunde. m 1316, April 5. 84. Notandum, quod quedam decima est in Welschensteina vnder der kilchen, que decima fuit Jo. de Bondorf armigeri et Jo. filii eius, quam decimam vendiderunt vna- nimi consilio et bona deliberatione propter necessitates suas Lucun de Hüfingen, sorori eiusdemJo., et Katerine filie eius pro 26 marchis legalis argenti, et pro eadem decima promiserunt eisdem emptricibus et omnibus earum successoribus warangiam plenam bona fide temporibus et locis quibuscumque contra impetitores quoscumque, et vt eedem emptrices possent pro lybito suo dare, alienare eandem decimam ^ pro de- bito vendere vel obligare. Et super hiis omnibus dederunt fideiussores, defensores et warangiarios nobiles dominos, videlicet Egenonem de Fiirstenberg, Rüdolfum militem de Snellingen, Ber. militem de Ramstein, Hanman de Hüfingen etc. Literae datae anno domini 1316 crastino beati Ambrosii episcopi. Thennenbacher Urbar (a. d. 14. Jahrhdt.) fol. 272, in Karlsruhe. 1316, Juni 23. 85. Die Grafen Egen und Hainrich von Fürstenberg schenken auf Bitten des Ritters Johannes Bock von Kolbenstain a ) die Eigenschaft des Gutes zu Bechelin der Frauenklause zu Oberndorf bei Oberkirch '). Geben an st. Johannes abent ze svngihten 1316. Mit den Siegeln der beiden Grafen von Fürstenberg und des Bitters Johannes Bock. Mone, Zeitschr. XII, 243. Or. in Karlsruhe. a) Or. Kobenstain, Schreibfehler, wie sich aus der Form: Kolbcnstein in der unter Anm. *) erwähnten Urkunde ergibt. 1) Am selben Tage beurkundet Graf Conrat, Herr zu Friburg, diese Schenkung. Mone a. a. 0. 241. Or. in Karlsruhe. 1316-1317. 1316, Juli 6. hl Freiburg. 86. Johannes Bitterolf von Friburg schwört dem edeln Herrn Grafen Egenen von Fvrstenberg und den seinigen Urfehde wegen der Gefangenschaft zu Hasela, in die ihn Walther, Graf Egens Keller, gebracht; jedoch soll Hug Zvnde nur dann in derselben begriffen sein, wenn er Bitterolf den Hengst zurückgibt, welchen er demselben bei seiner Gefangennahme genommen hat'). Geben ze Friburg 1316 an dem neuesten zistage nach st. Peters vnde st. Pawels tage. An weissen Leinenbändeln die Siegel: 1. des edeln Herrn Markgrafen Heinrich vonHachberg (kleines Bruchstück), 2. des Herrn Heinrich von Mvnzingen, Bürgermeisters von Friburg, (dreieckig geschweift, der ebenso geformte Schüd mit 1 Schrägbalken bildet das Siegelfeld; Umschrift: f S' HEINRICI.....NZINGE..) 4. des Herrn Snewelins Bernlapen, des Schultheissen von Friburg (im rankenförmig damaszirten Siegelfeld Schild, getheilt, oben gegittert; Umschrift zerstört). Die Siegel 3. des Herrn Snewelin in dem Hove und 5. des Herrn Cvnrat Dieterich Snewelin fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1) Dieselbe Urfehde hat Biterolf schon 1316 an dem nehesten fritage vor mitterfasten (März 19) zu Friburg ausgestellt. Damals siegelten Markgraf Heinrich von Hachberg, Herr Snewelin in dem Hove, Bürgermeister zu Friburg, Herr Snewelin Bemlape, Schultheiss von Friburg, Herr Heinrich von Mvnzingen, Herr Cvnrat Dieterich Snewelin, Bitter. Erhalten sind nur an weissen Leinenbändehi die Siegel 2. Snewelins in dem Hove; dreieckig, geschweift; der ebenso geformte, getheilte, oben gegitterte Schild bildet das Siegelfeld; Umschrift: .. SNEWELIN I .........OVE. und 4. Snewelin Bernlapen; im rankenförmig damaszirten Siegelfeld derselbe Schüd wie bei 2; Umschrift: f S\ SN.......BERNLAPE. MILITIS. Perg. Or. Donaueschingen. B. ■I Hj I 'mm.. 1317, Febr. 4. 87# Egon de Fürstenberg comes, commendator vicarius commendae in Villingen, transigit super Servitute hominuni de Weigheirn inter monasterium St. Georgii et commendam ordiuis st. Job.. Jerosol. Villin gae. Dat. feria 6. post purificationeni 1317. St. Georger Jahrbücher, Bd. VI. ad 1317. Karlsruhe. n 1 1317, Mai 21. 88. Burkard von Tryberg, Ritter, kommt mit Bruder Egen von Fürstenberg, des Commenfchurs von Villingen Statthalter, wegen einiger Leibeigenen überein. Geben an dem pfingst abend 1317. Baumgartner, collect, ex arch. Johann. Villingen v. 1785. Mspt. in f. f. Hofbibl. Donaueschingen. B. II. 8 . .. ml&Km iüM B?;R CAS ■n ^b| H H 9 fö/Jwn 9 sliPiliP % H SÜSS SUIS m mz 58 1317. 1311, Okt. 31. Villingen. 89. Graf Egen von Fürstenoerg und seine Söhne, die Grafen Johans und Götz, verbinden sich mit Villingen wegen des Kriegs gegen ihren Vetter, Grafen Heinrich von Fürstenberg, Friedrich von Hornberg ttnd deren Helfer. Allen den, die disen brief ansehent oder hörent lesen, tvn wir graue Egen von Fürstembgrg vnd graue Johans vnd II graue Götze, sine svne, kvnt vnd vergehen offen - lich an disem briefe, daz wir lieblich vnd ainhelliclich mit vnserre fründe II rathe mit vnseren lieben bürgern, dem schulthaizen, . . dem burgermaister, dem rathe vnd den bürgern gemainlich von Vilingen sien vberain komen, als hie nach geschriben stat, vnd haben 6ch des ze den hailigen gesworn, daz wir vnibe den crieg vnd vmbe die missehellunge, als wir vnd vnser burger von Vilingen mit grauen Hainriche von Fur- stemberg, vnserme vetern, vnd mit Frideriche von Horenberg vnd mit iren hglfern haben vmbe den weg vnd vmbe ander gebresten, daz wir da von niemer gelan son denne mit der bürger von Vilingen rathe vnd gehaize. Wir svlen och in disem criege vffen vnser vorgenanten ayde mit vnseren fründen vnd mit vnseren dienern werliche ze dienste sitzen, als die bürger von Vilingen dvnket, daz ez inen vnd vns nvtzlich sie. Wir svn och vffen vnser vorgenanten ayde dem rathe vnd den burgern gemainlich von Vilingen gehorsan sien äne alle Widerrede, swenne sü vns haizent ze tvnne vnd ze nemenne daz reht an allen steten, da ez die bürger von Vilingen gelimpflich dvnket, von vnserme vorgenanten vettern vnd von dem von Horemberg vnd von iren hglffern in dem vorgenanten criege. Wir vergehen och: wfri, daz die bürger von Vilingen von vnserre soldener wegen in dehainen schaden kumen von dis crieges wegen, swie sich daz gefuegti, sus oder so, den schaden son wir inen abe legen genzlich vncl gar ane alle Widerrede. Vnd daz diz war sie vnd lue nach stete belibe, dar vmbe gibe ich der vorgenante graue Egen von Fürstemberg den vorgenanten bürgern von Vilingen disen brief besigelt mit minem insigel vnder dem insigel. Wir graue Johans vnd graue Götze, sine svne, wan wir aigener insigel nit haben, vergehen stgte ze ha- benne allez, daz vorgeschriben stat an disem briefe, der wart gegeben ze Vilingen, do man zalte von gotes gebürte drivzehenhünclert jar dar nach in dem sibentzehenden jare an aller hailigen abende. Das Siegel Graf Egens von Fürstenberg, wie Bd. I, Nr. 636. Perg-. Or. Villincren. "'"'"'■'■■■"■"•'• B^mga^ jSj^M w wajj^ i PSB ggffia 1318. 59 ■■■■ (Zwischen 1318 und 1324) '). 89 3 . Dominus Egeno comes de Furstenberg habet in feodo (ab ecclesia Argentinensi) medietatem curtis in Herdern jnxta Friburgum cum jure patronatus ibidem ecclesie. Item dominus Conradus comes de Friburgo etc. Codex feudalis ecelesiae Argentinensis 14. seculi, bei Grandidier, Oeuvres historiques inedites, IV, 555. 1) Grandidier setzt die Aufzeichnung c. 1336. Die Namen der Grafen Egen von Fürstenberg, worunter nur der Begründer der Haslacher Linie, und Konrad von Freiburg, worunter nur Konrad II., Sohn des 1318 verstorbenen Egen I. verstanden werden kann, weisen jedoch auf den oben angegebenen Zeitraum. . J?*J 1318, Jan. 1. 90. Graf Rudolf von Werdenberg, Graf Wilhelm von Montfort, Graf Hug von Bre- gentz, Graf Heinrich von Fürstenberg und Wilhelm von Ende vermitteln die Erbthei- lung zwischen ihren lieben Vettern und Freunden, Graf Rudolf von Montfort, Dompropst zu Cur, Graf Virich, dessen Bruder, und den Grafen Fridrich und Hug, deren Bruderssöhnen. Datum anno domini 1318 in circumcisione domini. NbR ■'-'"'•: HHHHH mm «MB Chmel, Der österreichische Geschichtsforscher, I, 182, nach dem Orig. Bei Vanotti, Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg, S. 74; ist irrig das Jahr 1319 genannt. 1318, Febr. 21. 91. Anne von Gerolczecke und Gräfin von Furstenberg und Walther, ihr Sohn von . Geroltzecke, geben die Eigenschaft an Heilwig, Berhtolts des Maiers Tochter von Ho- pfowe, des Scribers Tochter '), Canraten ehelicher Wirthin von nideren Tobel, dem erbern Gotteshaus und Kloster ze Alperspach. Geben an deme mentage nach st. Mathyas tag 1318. Die Siegel der Aussteller fehlen. Perg. Or. Stuttgart. B. i ■ | 1) wird eine zweite Person sein. i j 1 . . ig ■■ mm i ■■■ ■■ ■ j .■■'■.'■'■■»■ '-v...-:.'.--" ;■ m 60 1318. 1318, März 9. 92- Graf Heinrich von Fürstenberg, Landgraf in Baar, verkauft dem Kloster Friedenweiler die neuen Lehen in dem Sidelbach und in dem Eckbach, die einerseits an die Welschenorna, anderseits an der von Falkenstein Gut stoßen und jährlich 6 Schillinge und 6 Pfund alter Brisgewer, 30 Hühner und 1 Scheffel Haber Löffinger Maaß gelten, und allen Zehnten, der jährlich von diesen Lehen geht, ferner die Pfennige, die von des Klosters Gütern zu Löffingen dem Aussteller als Vogtrecht gehen, und von einem Gut zu Seppenhofen 2 1 /« Schillinge, 2 Viertel Kernen und 2 Viertel Haber Zürcher Maaß, alles zusammen um 40 Mark Silber Vilinger Geweges, worüber er quittirt. Zeugen: der von Waldsperg, Herr Johannes von Almeshofen, der von Wenigen, Ritter, der Kirchherr von Löffingen, der Priester von der Newstatt, Burkhard der Keller u. a. Geben 1300, darnach in dem 18. jähr an dem neusten clunstag vor st. Gre- gorius tag. Das Original siegelte der Aussteller. Friedenweiler'sches Copialbuch v. 1663, fol. 111. Donaueschingen. 1318, März 31. 93. Graf Burkart') von Hohenberg nimmt die Johanniterhäuser in Hemmendorf und Rexingen in seinen Schutz, auf Bitten des Bruders Hermann, Markgrafen von Hochberg, Meisters des Ordens im obern Land, des Grafen Eberhard, seines Oheims von Neuenbürg, Bruder Egens von Fürstenberg, Comthurs zu Villingen u. a. Geben 1318 an dem nechsten fritag vor mitvasten. Schmid, Mon. Hohenb. 219 (irrig zum 30. März) nach einer Abschrift vom Jahre 1596. 1) So zu Eingang der Urkunde, dagegen „wir der vorgenante graue Euodolf von Hohemberg" in der Siegelformel. 1318, Juni 20. Wartenberg. 94. Graf Hainrich von Fvrstenberg, Landgraf in Bare, verkauft mit Zustimmung seiner ehelichen Wirthin, Frau Verenen, und seines Bruders, Grafen Cvnrats, dem itt -r, MM ' V ' L -""■'".'' ( ;-';V i: *'■■■■■-'■'■•''■;'■' ■■"■■.■' ■;."■■''■ <•''-■ '■' ' ''""'■■ 1318. 61 Herrn Jolians von Blümenegge, einem Ritter, um 60 Mark Silber Schafhuser Gewichtes, worüber er quittirt, den Hof zu Schlühse mit aller „ehafti" und Zugehörde der Leute undj[Güter, „als der vnderganc beschah vf dem Honfirst ", für rechtes Eigen. Geben ze Wartenberg 1318 an dem zinstage vor st. Johans tag ze svngihten. Von den Siegeln des Ausstellers, seiner Frau Verene und seines Bruders Konrad ist nur das hier abgebildete der Gräfin Verene erhalten. Perff. Or. Donaueschingen. 1 - | 1 '. I gjjg WM 1318, Aug. 29. Freiburg. 95. Graf Conrat Herr zu Friburg gibt jedermann und sonderlich dem Schultheissen, dem Bürgermeister und dem Rath von Vilingen bekannt, dass er . in der Missehelle, welche die genannten Burger mit seinem Vetter Graf Gebhart von Fürstenberg hatten und wegen der auch er ihnen „widerseit" hatte, ihnen nimmer Schaden noch Beschwerde thun wolle, da sie mit Graf Gebhart, wie derselbe ihm „kvntlich gebot- schaftet" habe, „lieplich vnd gütlich verrihtet" seien. Gegeben ze Friburg an dem Ginstage nach st. Pelaigen tag 1318. Das Eeitersiegel des Ausstellers. Perg. Or. Villingen. säüfeifsB BfaSa&zBl Müft 1318, Sept. 29. 96. Johans Fassent, Edelknecht, verkauft Thammen und Künratten von Ramstein Gebrüdern, Herrn Thammen von Ramstein sei. Söhnen, das Thal Vischerbach, die Höfe zu Nul, das Thal Rehpach und die Güter, Aecker und Matten — „ensit Reh- pacher ecken obenne vm Espach gelegen vnder dem hörn vor Eplisberg, die och in «Hm ■ ■ BUH IPIS mmm ■ ilti^ttf^^^^^^^^^^^^W^il^iMim MBi 62 1318—1319. Rebpach gehörent, doch so gat ein Schilling dn. zu zins von der Giselmatten in die guter ze stur vnden ym Eschpach dar vm, daz sie nit heruff faren sant mit yrem fich", — wie er das alles vormals von Töbellin von Vischerbach gekauft hatte, vorbehaltlich des dem Grotteshause Gengenbach zustehenden Leibfalles. Zeugen und Siegler: Graf Heinrich von Furstenperg und die festen Herr Heinrich von Schneiingen, Hug von Waltstein, Walter von Schneit und Hans von Ramstein zu Wiler, die alle „anstosser" der genannten Thäler und Güter sind. Ferner läßt Abt Walther zu Gengenbach, mit dessen Gunst und Willen der Kauf geschehen, seines Klosters kleines Siegel anhängen. Zeugen der Bitte um die Siegel: Herr Erckenbolt von Ortenberg, Burekart von Ramstein zu Wiler, Töbellin von Vischerbach der jung, Hanß von Schnellingen und der Schultheiß und der Rath zu Haßlach. Geben an st. Michels tag 1318. Von den Siegeln des Ausstellers, der oben genannten 5 Zeugen und des Abtes zu Gengenbach sind die von Füt-stenberg (Reitersiegel, wie Bd. I, Nr. 645) und Schnellingen erhalten, das letztere in Holzkapsel; der Wappenschild des letzteren wie oben Nr. 2.; Umschrift: f S. HENRICI. D.' SNEL .... MILI ... Die Schrift dieser Perg. Urk. gehört der 2. Hälfte des 15. Jahrhdts., die beiden erhaltenen Siegel dagegen der angegebenen Ausstellungszeit an; die letzteren werden demnach von dem wahrscheinlich beschädigten Original auf diese Copie übertragen worden sein, um dieselbe als Original ausgeben zu können. Perg, Cop. Donaueschingen. 1318, Nov. 21. 97. Eberhart der Maier und die Geburschaft gemeinlich zu Phorren verkaufen mit Willen und Gunst ihres Herren, Grafen Hainrichs von Fürstenberg, der über das Dorf zu Phorren Vogt und Herr ist, den ehrbaren geistlichen Frauen, der Priolin und dem Convent gemeinlich Vffen Houe um 5 Pfund 5 Schillinge Pfenninge alter Brischer „den weg, der dur Bernbrügel gat vnd den espan ') darvffe, die vnser reht alman sint." Gegeben 1318 an dem neusten mentage nah st. Cünratz tag. Das (Reiter-)Siegel des Grafen Hainrich von Fürstenberg. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Espan, ezzischban, freier Platz in einer Flur, der zur Viehweide benutzt wird. Lexer, Mhd. Wörterbuch. 1319. 98. Herr Berchtolt, truchsäß von Waldtpurg, ritter, hat gar ain erliche tugentreiche frawen, vom geschlecht aine von Bodman, genannt Elsbeth, die het im geboren ain dochter, genannt Anna. Mit I i ^Ptc '" : "' : * ! " : " ''■■'""■?'' '"■■■'■"',- " mnBHBsMHB 8HE 1319. 63 disem herrn Berchtolten handlet herr Eglof von Falkenstain durch hilf und rath gräte Gebharts von Furstenbergs, domherrn zu Costanz und chorherrn zu Vilingen (sie), die herrn Berchtolten, truchseßen, insonderhait gehaim waren, sovil, das derselb gedachte sein ainige dochter, junkfraw Anna, herrn Wörnhem vermehelt. Das geschach anno domini 1319. Iezgedachter grave Gebhart von Furstenberg, durch den diser heurat zuwegen bracht, was ain brueder fraw Elsbethen freiin von Falkenstain und grave Egons, der lange jhar herrn Wörnhers furmünder gewesen war *■): Zimmerisclie Chronik, herausgegeben von Barack, I, 178. 1) Vergl. Bd. 1, Nr. 603, c. 1289. - 1319, März 2. Constanz. 99- Graf Hainrich von Fürstenberg siegelt nebst anderen schwäbischen Grafen und Herren den Erbtheilungsvertrag der Grafen Eudolf und Virich, Gebrüder, und Friderich und Huge, Gebrüder, von Montfort. Geben ze Costenz 1319 an dem nächsten vritag nach st. Mathias tag. (v. Hormayer) Historisch-statistisches Archiv für Süddeutschland, 1807, I, S. 168. Bei Vanotti, Gesch. der Grafen von Montfort und Werdenberg, S. 74, ist irrig das Jahr 1318 genannt. 1319, Juli 13 ')■ 100. Bruder Hermann von Hochberg, Hochmeister zu Teutschland st. Johannis Ordens und Wolf von Werdenberg, Comthur zu Hemmendorf, beurkunden, dass sie mit dem Grafen Rudolf von Hohenberg die Burg Rorow gegen den Fronhof zu Dettingen getauscht haben. Bruder Egeno von Vürstenberg, Comthur des Hauses zu Wuerzburg 2 ) (sie) als Zeuge und Mitsiegler. Geben an fritag vor sant Margreten tag 1319. Schmid, Mon. Hohenb. 227 nach einer Abschrift im Staatsarchive Stuttgart, ßd. VII, fol. 392. 1) Schmid berechnet das Datum auf 6. Juli; indessen ist die Urk. wahrscheinlich in der Diöcese Constanz ausgestellt, wo Margaretha am 15. Juli gefeiert wurde. 2) Die Stuttgarter Copie hat nach gütiger Mittheilung aus dem kgl. Staatsarchive daselbst in der That: Wuerzburg; wahrscheinlich ist dieß aber Fehler des Abschreibers für Vriburg; vergl. die folgenden Urkunden. Das Original findet sich nicht in Stuttgart. iUmmiiH : ^©'ftwt JmmHM i>jJ»Ss ; S ; J pBi pj 3;^.i^ ||lgäPjS : $jm 3s|£ljifiS WH 1 ! ' ■ je^^sBf , : | 64 1319. 1319, Aug. 18. Freiburg. 101. Bruder Egen von Fürstenberg, Comthur zu Friburg, und die Brüder desselben (Johanniter-)Hauses verzichten gegen die Domherren zu Constanz auf ihre Ansprüche an ein Lehengut derselben zu Gloter. Gen ze Friburg 1319 an dem nehsten samstag nach vnser frowen tag ze mitten Ogesten. Das Siegel des Freiburger Johanniterhauses. Hone, Zeitschr. XX, 371. Or. in Karlsruhe. Hai 1319, Sept. 28. Im Johanniterhause zu Freiburg. 102. Bruder Egen von Vürstenberg, Comthur und die Brüder gemeinlich st. Johannes ordens, Spitales von Iherusalem, des Hauses zu Friburg im Brisgöwe, verkaufen 4 & Pfennige gewöhnlicher Brisger von einer jährlichen Gilt von 6 U Pfennigen, welche sie von einem Hause zu Friburg zu beziehen haben, an den Friburger Bürger Grosse Volniar von Munzingen um 24 Mark Silber. Das besagte Haus liegt „an dem markete, bi der tolun, vor dem steinbogen vber, an dem orte, dem man sprichet ze dem gul- dinne orte." Gegeben in dem vorgenanten huse 1319 an sante Michels abunde. An weissen Leinenbändeln hängen die etwas beschädigten Siegel des Comthurs Bruder Egen von Fvrstenberg (der fürstenbergische Wappenschild, dreieckig; Umschrift: t S'FßlS.....S. D. FVRSTENBERG.) und des Johanniterhauses zu Freiburg. Mone, Zeitschr. XII, 248. Orig. in Karlsruhe. 1319, Nov. 11. Freiburg. 103. Götfrit von Stöfen, ein Ritter, vergabt mit Wissen und Willen seines Vetters, Herrn Johannes von Stöfen, den halben Kirchensatz der Kirche zu Grissehein an den Comthur Bruder Egen von Vürstenberg und die Brüder des Hauses zu Friburg st. Johannes ordens zu einem Almosen. Geben ze Friburg 1319 an sante Martines tage. Mit den Siegeln des Gottfried und Johann von Staufen. Mone, Zeitschr. XII, 249. Or. in Karlsruhe. '■'■'■""■ 1 * "V 1 , 1 :" 1 : 1 ' Vf ; "y-'-" ■■.'■,■:- •:>: ■■■■-■.*;;".'.■■■■... 'V ' 1319-1320. 65 1319, Dez. 13. 104- Elizabet von Vurstenberg, Grafen Götgfridens sei. von Tuwingen eheliche Wirthin, und ihre Söhne, die Grafen Willeheln, Heinrich und Gögtfride (sie) vergleichen sich in Folge schiedsrichterlichen Urtheils mit dem Kloster Bebenhusen wegen ihrer Ansprüche auf die Güter zu Bleningen auf welche die Gräfin mit ihrer Morgengabe von ihrem Gemahle verwiesen war, gegen eine Entschädigung von 140 Pfund Heller. Gegeben 1319 an st. Lucien tag. Unter den 10 Siegeln das der Gräfin Elisabeth (die tiibingische Fahne; S' ELISABET. COMITISSE. DE. TVWINGEN.; vergl. die Abbildung im Sphragistischen Album des Fürsten F. K. zu Hohenlohe-Waidenburg, Beilage E zu Fürstenberg, Nr. 15.) Mone, Zeitschr. XIX, 245. Or. früher in Karlsruhe, jetzt in Stuttgart. ""■y\i' H I Hü 3HH raBWw 1320. 105. Anno 1320 commendani st. Joan. Villingensem ordin. Hierosol. adininistravit Egon de Fürstenberg (1317 nominatur viearius hie comes). St. Georger Jahrbücher Bd. VI ad ann. 1313. Karlsruhe. 1320, Jan. 28. 106- Olberech Bvlenderlin, Reinbolt Hvffelin und Johannes von Mvlnheim, „ritter vnd scheffeln zv Straczburg", beurkunden, dass sie dabei waren und sahen und hörten, da der edle geistliche Herr, Bruder Herman von Hochberg, der Hochmeister st. Johannes Ordens in Thvczemelande zugegen war, da Wernher von Phettensheim, Hesse Phaffenlab und Cvncze Phaffenlab, „der gefangen waz", vor Rath und Meister von Straczburg eine Sühne schworen, darum dass der edle Juncher Graf Johannes, Grafen Egen Sohn von Fvrsstenberg, den genannten Cvnrat Phaffenlab gefangen hatte; Cvnrat Phaffenlab und die beiden andern genannten gelobten wegen dieser Haft dem Grafen Johannes und seinem Vater Grafen Egen wie allen den ihrigen kein Leid zu thun. Dis geschach an dem mentage vor der leichtemes 1320. Von den schwärzlichen Siegeln der drei Aussteller sind nur 1. und 3., sehr beschädigt, erhalten; 1. Schild getheilt, oben Stern, unten dicht gegittert; von der Umschrift:.......EVLENDELIN; der gesäumte Schild von Nr. 3 zeigt eine fünf blättrige Blume; von der Umschrift:-----ANNIS. MILITI...... Perg. Or. Donaueschingen. IL 9 ■ I ■ --• ...:f- ■ ■ ■ I ■ "s ..(. ■ : ^jjsjjsl^^r^^^^^^^iml^m^t : I GG 1320. 1320, Febr. 21. Schaffh lausen. 107. Sühne zwischen Abt Diethehn von Reiclienau und Grafen Heinrich von Fürstenberg. i i ■BSE Wm Wir Diethelm von gottes genaden abbte in der Reichenawe, sanct Benedicten Ordens, gelegen in Costanzer bistumb, khünden allen, die disen brieff ansebent oder börent lesen, das vmb die vngunst vnd die mißehellung vnd vmb die stoße, die entzwiscben vns vnd dem edlen berrn grauen Hainrieb von Fürstemberg sindt gewesen, allso getädinget ist, vnd wir mit ainandern vberain kbomen seyen, alls hienacb gesehriben steet. Wir sollen leiden vnd aussrichten, wie graue Ruedolf von Werdenberg vnd graue Haug von Bregenz oder ir ainer vns schaidet mit graue Hainrich von Fürstemberg vnd äuff die zeil (sie) ") alls sy sebaident vmb die kost, so graue Hainrieb gethon bett von täding wegen, vnd soll aueb das grauen Hainrieben beniegen; fürbas me sollen wir gebunden sein vnd aussriebten herr Aigelwartb von Valckbenstain, was graue Hainrieb von Fürstenberg, berr Conrat von Homberg vnd herr Albrecht von Clingenberg schaident vnd haissent gen vnd ze den zilen, als sy schaident für das recht vnd die ansprach, die er gen vns hatte von seines eehaims erbes wegen, berr Diethelms seeligen kilebbere ze Vlme. Wir veriehen auch, das wir schaden hann sollen vmb zwainzig marckb silbers Costanzer gewiges, das graue Hainrich von Fürstemberg vnd alle, die bey dem schaden wärent, von dem ban khoment, vnd sollen das forder (sie) mit vnseren briefen, so wir best mögen, one gefahr. War auch, daz wir mit nezwerem (sie) h ) guet clenne zwainzig marekh geschaffen mögen, das soll vns abgon; war aber daz wir daz mit zwainzig marekhen nit geschaffen möchten, wa denne graue Hainrich me schaden darumb will hau, da sollen wir mit im halben schaden ban, vnd wa der graue nit fürbas schaden will ban vnd abelath, so sollen auch wir entbunden vnd ledig sein. Wir abbte Diethelm der vorgenant verjehen auch, daz wir mit den lehen, die erb (sie) ahne die alte grauen Hainrich es wilent, was eheliche wittenne c ) von Friburg von Awe ze lehen hett, tbuen sollen mit vfnemen, mit leihen ald mit gemachten ir vnd wem si es bittlichen an den stetten alls sy es begert vnd was die drey haißent, herr Conradt von Bluemenberg, herr Hainrich von Randegge vnd herr Albrecht von Clingenberg , die wir baidenthalb darüber genomen hent, vnd als dickh si es haißent mit vnsere handt vnd mit vnserem brief. Ist auch, das die drey haißent, das wir das lehen trägen von dem khönige, das sollen wir dan thuen inrenth vier meillen von Owe vnd seyen nit fürbas gebunden vnd sollen das tbuen inrent ainem jar, es wäre danue, das der khönig in die gegen nit khäme in der jarsfrist, so hondt die drey gewalt fürbas tag ze geben ain jar, daz ze vollefüeren. War auch, daz der dreyen ainer abgieng, ehe die sach ain ende wurde, so sond die zwen auff den aide ainen andern nemen, der alls gemain seye, alls der abgegangen ist, vmb dis stuckh vnd vmb das naebgenclig stuckh vnd wa wir das lihen nit vollebrechten vnd vollfierten, als da vorgeschriben ist vnd vns die drey haißent vnd vns auch die drey darumb schuldig geben, so wären wir genauen dem vorgenanten grauen Hainrich fünffhundert marekh silbers Costanzer gewiges; darumb haben wir im vierzig gesebworn bürgen, geben, die hienacb gesehriben stond. Wir seyen auch gebunden, das wir nieman sollen bannen vnd nieman von vnseren wegen vmb die vorgenante schulde; war aber, daz wir des vergeßen betten, daz wir es täten ald khain wise geworben betten, vnd geschaffet, das wir grauen Hainrich ald dehainen, der an der venckhnus schuldig ist, von derselben schuld bannen , vnd vns des die vorgeschriben drey schuldig geben, wenne wir des von denselben drey schuldig geben werden vnd von inen gemant 11 ) werden, 9 HSftb S Wfctf4iW9 ! ^^!ff&L^ 1320. 67 daz wir das wider tüegen, das sollen wir widerumb inert aineni monat, oder wir seyen grauen Hainrich gebunden vnd gefallen dreyhundert marck silbers vnd haben im darumb die voi-geschriben bürgen geben vnd gesezet, alls hienach geschriben steet. Wir verjehen, das wir vber die vorgeschriben sacben ze bürgen vnd ze gisel haben geben: grauen Wilhelm von Tettnang, grauen Eberhardt von Neuenbürg, Walter Virich von Thüengen, herr Hainrich von Tüengen, herr Conradt von Bussenang, herr Lütoldt von Grießenberg, herr Lütoldt von Crenckhingen, Ruodolfen von Hewen eleu jungen, herr Ruedolfs söhn, herr Hainrich von Granegge, herrn Albrecht von Castelu, herr Nicolaus von Kheuzingeu, khorherren ze Costanz, herr Johans seineu brueder, Johans deu Truchsäßeu, kilchherren ze Rittlingen, herr Couradt von Tierberg, herr Conradt von Haidelberg, herr Albrecht von Cliugen- berg, herr Hainrich von Honberg, herr Conradt seinen brueder, herr Virich von Ramschwag, herr Gebhardt seinen brueder, herr Hainrich von Hewdorf, herr Egbrecht von Goldemberg, herr Gerhart den Sehenckhen von Kasteln, herr Friderich vom Rieth, herr Ruedolf von Rameusperg, herr Vlrich von Khönigseegg, herr Ruedolf von Clingenberg, herr Johans den Truchsäßeu von Dießeuhofen, herr Hainrich seinen brueder, herr Haiurich von Meckhingen, herr Friderich den vogt von Acbe, herr Friderich den schulthaiß vou Schaffhausen, herr Haiurich von Fridingeu vnd herr Herman von Liebenfels, ritter, Johans von Meckhingen, Albrecht von Stoffeln, Vlrich von Obriethern, Jacoben den Rettier, Conrat den Casteler, Johansen Schönenstain vnd Johans den Steber; die bürgen sont laisteu ir yege- licher in der vier stette aiue: ze Costanz, ze Stau, ze Dießenhouen ald ze Schaffhausen, mit seinem libe. Welle des nit thuen wüll, der soll ainen legen mit ainem mindern, der die gesellschaft laist an seiner statt ohne geuahr; welli aber in den vorgenauten stetten geseßen sint, es seyen pfafen oder layen, die sont laisteu in den anderen drey stetten ainer, so sie gemant werdent darnach in acht tagen. Die vorgenauten bürgen sint auch nit me gebunden, wan vmb weles stuckh der vorgenanten sy zum ersten gemant werdent, das gebrochen war, darumb sont sy laisteu alle die weyle, vnz das auffgericht vnd außgericht wirt, vud wenne das vsgericht würt, so sint sye von dem stuckh ledig; wa sie auch vmb ain ander stuckh gemant werdent, das gebrochen war, darumb sont sy aber laisteu, vntz das vsgericht würt, vnd sint der vorgenanter stuckhen gebunden ze laisteu mit ainer laistung, vntz aines nach dem anderen vsgericht wirt. Wa aber wir der vorgeuaut abbet Diethelm absterben, so sint die vorgenanteii bürgeu. fürbas alle sament ledig vmb alle stuckhe, die da vorgeschriben stont, ohne allain vmb die schidung der vorgenauten grauen Ruedolfs von Werdemberg vud graueu Huges vou Bregentz ald ir ainer, die sy thuende gen grauen Haiurich von Fürstemberg, vnd vmb die schidung herr Aigelwartes von Falckhenstein, die graue Hainrich von Fürstenberg, herr Couradt von Homberg vnd herr Albrecht von Clingenberg thuen sont, des seyen wir vnd die bürgeu gebunden, vntz es vollefiert wirt. War aber, das der bürgen dehaiuer bräche die vorgeschribeu gesellschaft bey vnserm leben, gegen dem ist grauen Hainrich vmb den bruch sein recht behalten uach vnserm tode, als ob wir lebent wärent. Die vorgenauten bürgen sollen auch in den vorgeschribnen Sachen nit schirmen weder gaistlich noch weltlich gericht, sy seyen der bürgschaft gebunden, alls da vorgeschriben steet. War auch., das der bürgen dehaiuer abgieng von todeswegen ald von anderen Sachen, wenne vns danne graue Hainrich ermant, so sollen wir im darnach inrent ainem monat ainen anderen bürgen gen au des statt, ald täten wir des nit, so hatt graue Hainrich gewalt zehen bürgen ze manen, welle er will, die sont im darumb die gesellschaft laisteu, als da vorgeschriben steet, vntz wir im den bürgen brechteu. Vnd das wir alles daz steet haben vnd behalten, daz da hie vorgeschriben steet, 9* m^ ®H ipili Sei«! slii&lliiltll ■:■'■ |Hj '.:>"'" , ',. m ■ \ I I ' WBms ■ ■ ■ ■ 11111111 ^^f^^^^^^^^^m^i)Pi/j^. 68 1320. so henckhen wir vnser insigel an disen brief. Wir die vorgenanteri bürgen alle verjehen , das wir bürgen seyen worden, als da vorgeschriben steet, vnd des ze ainem vrkhunde, so benckhen wir vnsere insigel an disen brief, vnd welli daran nit henckbent ir insigel, die veriebent der vorgescbribnen ding vnder der e ) anderen insigelu, die daran gehenckhet sint. leb aueb graue Hainricb von Fürstemberg der vorgenant vergibe aller der vorgesebriben und jegliches sunderlingen ainer wabrbait, das sie mir allso gebunden sint, alls da vorgesebriben steet, vnd mich des beniegen soll, vnd wenne ain stuckh auß- gericht wtirt, des soll ich meinen brief geben mit meinen insigel besigelt, das das stuckh ab ist vnd mein herre von Owe des ledig ist. Vnd ze ainem vrkhundt der warhait so henckhen ich auch mein insigel an disen brieff. Diß richtung geschach vnd ward diser brieff geben ze Schaffhausen, da man zalt von gottes geburt dreyzehenhundert jar darnach in dem zwainzigisten jar an der nechsten mittwochen nach saut Mathias tag des zwelfbotten. i ) Copie (unzuverlässig nicht nur in Schreibweise, sondern besonders im Anfange auch im Wortlaut) im Copialbuche des Archivars Döpser, I, 1020. Donaueschingen. a) Soll wohl aiel heißen. b) Wohl .... merem. c) Wohl wirtinne; die ganze Stelle ist corrupt. cl) Cop. genant. e) Cop. vnd der. Eh m m m ■i BSE 1) Gallus Öhem (Chronik von Keiehenau, herausgegeben von Barack, Bibliothek des Lit. Vereins in Stuttgart, Bd. 84, S. 148) berichtet über diese Vorgänge: „In denen zitten erwuchs och ain widerwill und unrüw zwüschent abbt Dietthebn und dem edlen herren, grave Hainricb von Fürstenberg, herlangende von des erbfals wegen her Dietthelms sebgen, kilchhere zu Ubne, sines öhems; und fieng graff Hainrich abbt Diett- helmen, behielt in der fengknus, bis sy gericht wurdent; und wurdent zu baiden parthyen veranlausset und vertedinget uff grauf ßüdolffen von Werdenberg und grave Hugen von Bregantz, wie sy entschaid tätten daby zu bliben." Er berichtet dann über die Bedingungen, Bürgen und Datum der Sühne in einer Weise, die keinen Zweifel lässt, dass er obige Urkunde vor sich hatte. Bei den Namen der Bürgen ergeben sich einige abweichende Lesearten: Walther Uolrich von Clingen statt Walter Virich von Thüengen, Hainrich von Tengen statt Hainrich von Tüengen, Hainrich von Stamegk statt Hainrich von Granegge, Eüdlingen statt Eittlingen, Honburg statt Honberg, Burckhart (von Eamswag) statt Gebhardt (von Ramschwag), Burckhart Schenk von Castel statt Gerhart Schenckh von Kasteln; Friderich vom Eieth bis Herman von Liebenfels fehlen bei Gallus Öhem; Fridrieh von Meckingen statt Johans von Meckhingen, Uolrich Obrieth statt Virich von Obriethem, Jacoben den Bettler statt Jacoben den Rettier und Johanns den Seber statt Johans den Steber. (Die Namen der Bürgen bei Tschudi, Chron. Helvetic. I, 291, stimmen mit denen bei Gallus Öhem überein, nur findet sich dort zu Johans dem Truchsessen der Zusatz: von Diessenhofen, und zu Jacob dem Bettler der Zusatz: zu Herdern.) Nach dem im übrigen übereinstimmenden Verzeichnisse der Bürgen fährt Gallus Öhem fort: „Nun bin ich ungezwivelt, das diser ettliche abbt Diethelms angepomen fründ werendt, ouch alle leben oder dienst- lüt, und also ußer verpflicht des lehenaids im understünden zu hilff von der gefengknus zu komen; aber nit minder ee sölliche abredung, bschluß, bürgschafft und hindergang beschechen sige, daz gotzhus habe deß ainen mereklichen costen und schaden erlitten." Auf die Gefangennahme des Abtes Diethelm durch Gi'afen Heinrich von Fürstenberg werden in dem Gedichte Planctus Augiae u. s. w. die Verse 7 und 8 anspielen: Tu captivato pastore tuo doluisti Et male traetato sibi recompassa fuisti. ■EH ,(•*■; , . ■■1 _Bn ■ .. rDB ■ 1320. 69 (Gallus Öhein a. a. 0. S. 23). Denn dieses kleine Gedieht gehört jedenfalls nicht, wie man früher annahm in das 13. Jahrhundert sondern in jüngere Zeit. Vergl. Frhrr. Eoth von Schreckenstein, Über den Verfasser des Planctus Augiae (Forschungen zur deutschen Geschichte, XV, 135 flgd.); Breitenbach, Die Quellen der Eeichenauer Chronik des Gallus Öhem (Neues Archiv d. Gesellschaft f. ältere deutsche Geschichtskunde, II, 188). Über den Handel zwischen Abt Diethelm und Grafen Heinrich vergl. auch unten Nr. 150 und Anmerk. und Schönhuth, Chronik des ehemaligen Klosters Reichenau. 208 flgd. Eigenthümliche, auf brieflicher Mittheilung eines „annalista e Petri domo" beruhende Nachrichten bieten die im 18. Jahrhundert (nicht vor 1747) verfassten Annales Augiae divitis, I, fol. 290—292 (handschriftlich in der Münchener Hof- und Staatsbibliothek, Cod. lat. 15015). „Diethelmus sollertissimus rerum curator, postquam a demente V. anno 1306 nondum Augiae abbas confirmationem omnium exemptionum, Libertatum et immunitatum ac privilegiorum obtinuerat, postea jam abbas Augiae et Petri domus gubernator, ab eodem pontifice obtinuit mandatum apostolicum ad abbatem Albaugiensem, ut tanquam comissarius apostolicus abalienata abs Petri domo bona recuperet etiam censuris adhibitis. Qui quidem abbas omnem adhibuit diligen- tiam ut injustos possessores et Henricum ptaeprimis comitem (Fürstenbergicum) ad ea restituenda promoveret, at frustra omnia etc. Non destitit Diethelmus et iterum ad abbates ad Scotos Constantienses et Rhenaugiae, simul ad Henricum de Tissendorf canonicum Curiensem strictius obtinuit mandatum. Qui quidem commissarii mandatum apostolicum tum erga ipsum Heinrieum tum etiam alios solertissime executi sunt, aliquos ad resti- tutionem adegerunt, Heinrieum vero comitem potentia sua nixum omnia spernentem summo pontifici relique- runt, qui eum anno 1308 fuhnine ecclesiastico ab ecclesia separavit. Heinricus vero spreta ecclesiae sententia graviorem adhue incurrit s. pontificis disgratiam eo, quod ipse tunc temporis adhuc advocatus Petri domus seu potius tyranus post translationem Diethelmi in Augiam timens, ne potentia et potestate ipsi jam major Diethelmus ab advocatia illum vi depelleret, quam tarnen usurpative tantum contra Friderici I. et II. de anno 1214, Hemrici VII. alias VI. anno 1226 et Willhelmi anno 1249 et novissime sub eodem Diethelmo Heinrici VIH. alias VH. annis 1309 et 1312 emanata caesarea mandata violenter retinebat. Quare translato in Augiam Diethelmo mox comes Heinricus Petri domum invadit utque dimisso Diethelmo consanguineum suum Ulricum comitem de Buchhorn monachum Petrhusianum abbatem eligerent severe mandat, fratribus vero et ipso etiam Ulrico contradicentibus seque juramento et seripto promisso, ne a Diethelmo discederent, affirmantibus, ille anno 1316 Petri domum despoliat, omnia diripit et spoliis onustus, ivarum plenus discedit. Quod dum Diethelmus tum papae tum imperatori conqueritur, ab isto advocatia privatur, ab illo autem denuo excomunicatur. Heinricus vero omnia sacra et sancta contemnens • Diethelmum abbatem insidiose capit et carceri includit nee eum nisi post triennium, iniquissimis cerie et Augiae aeque ac Petri domui damnosissimis conditionibus coacte initis et extortis, libertati restituit. Hactenus annalista Petrhusianus." Der Annalist scheint aus Petershauser Urkunden geschöpft zu haben, die man nunmehr im Karlsruher Archive erwartet. Doch ward mir auf eine dort gestellte Anfrage mitgetheilt, dass sich nichts derartiges finden lasse. Dass Diethelm von Reichenau zugleich Abt von Petershausen war, weiß auch Staiger, Die Insel Reichenau, S. 117, und Die ehemalige Benediktiner- und Reichsabtei Petershausen (Freiburger Diöcesanarchiv, VII, 249). Diese Händel weiden kaum damit zusammenhängen, dass wahrscheinlich Diethelm 1312 in päpstlichem Auftrage über den Grafen Egen von Fürstenberg, Heinrichs Vetter, wegen Beschädigung des Klosters Katherinenthal die Excommunication aussprach; (s. oben Nr. 67); denn diese Sache ward bereits 1314, wie es scheint, völlig beigelegt (s. oben Nr. 76). Für eine Vogtei des Grafen Heinrich von Fürstenberg über Petershausen ist bis jetzt kein anderweitiges Zeugniss bekannt; sie muss als unwahrscheinlich, die Angabe von Verwandtschaft Heinrichs mit einem Grafen Ulrich von Buchhorn aber als irrthümlich bezeichnet werden. MB: fas*Säg*jj8 f ■ ■ Wjttrfcffiiffl raff* 1111111 Im iill ■ SpSäSs jat^rei^j^^WKMwiii^^fW^ii? 70 1320. 1320, Aug. 1. u. Dez. 25. 108. 1320. Auff den 1. Augusti gestorben Fraw Anna Gräffin von Freyburg *), geborne Freyin von Wartenberg; diser ist im zeitlichen Tod auff den h. Christtag nachgefolgt ihr Fräwlin Tochter Verena Gräffin von Fürstenberg 2 ). Ligen beyde zu Aniptenhausen begraben. Fürstenbergische Chronik des 17. Jahriidts. Donauescliingen. 1) Gemahlin des Grafen Heinrich von Freiburg von der Badenweiler Linie. Auch das im Jahre 1665 nach einem älteren copirte Amtenhauser Jahrzeitbuch im f. f. A. nennt auf S. 74 zum 1. August: Jahrzeit Frauw Annae Gräffin von Wartenberg. 2) Nach dem Wortlaut dieser Angabe wäre der Tod der Gräfin Verena 1320, Dez. 25 zu setzen; Nr. 112 zeigt aber, dass Gräfin Verena noch 1321, März 26. am Leben war. Das oben erwähnte Amtenhauser Jahrzeitbuch verzeichnet zum 26. Dez.: Jahrzeit Frauw Verenae der Gräffin. 1320, Aug. 6. 109. Bruder Egen von Fürstenberg st. Johanserordens, Comthur zu Villingen, und die Brüder des Hauses daselbst vertragen sich vor dem Grafen Egen von Fürstenberg mit Herrn Johans von Kürnegge, Ritter, wegen des Johanniterhofes zu Sweningen. Derjenige, welcher diesen Hof baut, soll vor dem Comthur in Villingen zu Recht stehen, insoferne er beklagt wird. Tritt er aber als Kläger auf, so soll Herr Johans von Kürnegge richten. Auch ist derselbe allen Einungen unterworfen, welche die „gebvre" von Sweningen oder die Mehrzahl derselben über Holz und Feld aufsetzen sollten. Geben 1320 an der nehsten mitwochen vor sant Laurentientag. Es siegelten Graf Egen von Fürstenberg, der Comthur Graf Egen von Fürstenberg und Herr Johans von Kürnegge. Nach einer vom Cr. in der Johannitercommende Villingen genommenen Copie von Jos. Casp. Baumgartner. Donaueschingen. 1320, Okt. 8. Wolfach. 110. Graf Heinrich IL von Fürstenberg ertheilt dem Kloster Engelthal die Gnaden und Freiheiten, in der Klosterkirche, die zur Pfarrkirche in Dornstetten gehört, tco ihm das Patronat- recht zusteht, eine Begräbnissstätte und- einen eigenen Priester zur Haltung des Gottesdienstes und zur Spendung der heiligen Sacramente zu haben, Schenkungen und Stiftungen anzunehmen und frei zu sein von edler Zehntabgabe innerhalb seines Etters. Heinricus comes de Fdrstemberg vninersis Christi ficlelibus presens scriptum intuen tibus salutem cum noticia subscriptorum. Humana prouidencia gesta hominum '■'''■' r "'■" ' ■■''"■• •■■■•■:■■"'■ '>. ■ BEN 1321. 71 decreuit racionabiliter litteris stabilire, vt earumdem testimouio , tersa nebula, cesset scrupulus et, veritate cognita , posteris litigose tollatur materia questionis. Hinc est, quod u os honorabili in Christo priorisse et sororibus cenobii in Engeltal sub regula beati Augustini et cura fratrum predicatorum viuentibus, ibidem constructum , gracias et libertates infrascriptas, ob precum suarum instanciara, in augmentum salutis nostre et in anime nostre ac animarum predecessorura et posterorum nostrorum, viuorum et defunctormn, remedium et medelam, quantum nostra interest, presenti scripto sollemp- niter duximus largigendas , viclelicet, quod in ecclesia ipsarum Engeltal, que pertinet ecclesie parrochiali in Dornstetten , cuius juspatronatus ad nos dinoscitur pertinere, • liberam sepulturam et sacerdotem specialem in perpetuum habeant, ipsis diuina officia celebrantem , a quo eciam , sicut a quolibet fideli sacerdote , ecclesiastica valeant reci- pere sacrameuta, et quod omnes obolaciones acl dictam suam ecclesiam portate et sacrificate ac remedia ipsis data sev legata in perpetuum ipsis remaneant , ac omnia sua bona infra scepta sua sita ab omni decima , tarn maiori quam minuta , seinpiter- naliter libera remanere debent sine contradicione qualibet et soluta. Et in euidens testimonium et robur omnium premissorum sigillum nostrum presentibus duximus appendeiidum. Datum in Wolua amio doniini millesimo treeentesimo vicesimo 8. idus Octobris '). Das Eeitersiegel des Ausstellers. Mone, Zeitschr. XV, 370, wo 8. wohl irrig zur Jabrzahl gezogen und das Datum demnach auf 1328, Okt. 15. berechnet ist. Or. in Karlsruhe. IS H 1) 1320 (c. Okt. 8.) gibt C°nradus de Fürstenbeig, canonicus eeelesie Argentinensis, rector ecclesie in Dornstetten, dem Kloster Engelthal eine im wesentlichen mit obiger gleichlautende Urkunde. Anno millesimo 300. vicesimo .. Das Siegel ist abgegangen. Mone, Zeitschr. XV, 372. Or. in Karlsruhe. Wegen des Datums gilt die Bemerkung zur vorhergehenden Urk. 1321, Febr. 14. Villingen. 111. Leibgedingsbrief des Constanzer Chorherrn, Grafen G'ebhard von Fürstenberg, für Katharina, die Tochter seines Bruders, des Grafen Konrad von Fürstenberg, Klosterfrau in Friedenweiler. KM H Wir graf Gebhart von Fiirstenberg, chorherr ze Kostentz, tun chunt allen den, die clisen brief ansehent II oder hörent lesen, daz wir mit verdachtem müt vnd mit gantzem willen vnsers brüders, graf Egen, vnd II siner sün, graf Hansen vnd graf Götzen, vnd aller vnser erben han gegeben ze ainem rechten erb vnsers brdder graf Chunrats seligen tohter Katerinen '), diu ze Fridenwiler in dem kl oster ist, ze niesen, ^&^tf*e£^3i 8 S&äMBfeÖ :■■..... i,: , -,\:& 72 1321. die wil siu lebt, vnd ze haben driu phunt phening Prisger, die denn ze Vilingen geb vnd genig sint, vnd die selben phening sol seu han von vnserm gut ze Tanhain an den zinsen, die hie gesehriben stant: der git Walthers gut von Niclerhofen sechs Schilling, Rudolf des Taters gut sechs Schilling, Itten gut des Fuchsers müt (sie) sechs Schilling, Hainrichs Schnewelins gut sechs Schillinge, Berchtols Ymen gut sechs Schilling, Eberlins Ymen gut sechs Schilling, Rudolfs Hetzein vnd Burghars Herr, der baider gut sechs Schilling, Eberhartes des Bertlers gut sechs Schilling, Bertolts des Widemers gut dri vnd fünf Schilling, Berchtols des Chünges gut dri vnd zwen Schilling, Burghartes des Husers gut dri vnd zwen Schilling, Burghars Ymen gut dri vnd zwen Schilling, vnd die selben phening sol man ir gen iereclich ze sant Nycolaus tag vor wihennachten. Wer aber och, daz der lut nicht enwer, die den gut ine hant, vnd mit swelhen lütten siu denn besezet werdent, die sint der selben phening schuldig vnd gebunden ze geben in dem recht, als vor gesehriben stat. Wir wellen och: ob der vorgenanten wröwen Katherinen, vnsers brüder seligen graf Chünrades tochter, nicht wer, so sol daz selb gut wider vallen an vns oder an vnser.erben, ob wir enweren. Daz dis stet vnd war belib, geben wir graf Gebhart vnd vnser brüder graf Egen vnser baider ingesigel an disen brief ze ainem waren vrchunt der sach, die hie vor gesehriben stat. Wir graf Hans vnd graf Göcz veriehen an disem brief vnder vnsers vaters ingesigel durch bett vnsers vettern graf Gebhartes ze stet ze henne aller der dinge, die an disem brief gesehriben stant, wan wir nicht aigen ingesigel haben. Daz brief ist gegeben ze Vilingen, do man zalt von Christes geburt driuzehen hundert jar dar nach in dem ains vnd zwainzigisten iar an sant Valentis tag. Die Siegel der Grafen Egen und Gebhart von Fürstenberg, letzteres hier abgebildet. Perg. Or. Donaueschingen. MM« afS| i B 11 1) Wohl eine uneheliche Tochter des Grafen Konrad; denn von einer Gemahlin desselben ist nichts bekannt und schon 1282 erscheint er als Domherr von Gonstanz. '.'«V ssasft i^a ^MBromwM j ^j w 1321. 73 1321, März 26. Constanz. 112. Das Generalvicariat in Constanz beurkundet, dass Berhfcoldus de Svnthusen, miles, nee non Hermannus rector ecclesie in Haidenhouen, Berhtoldus et Hainricus fratres earnales, quondam Hainrici de Svnthusen armigeri filii, an den St. Marienaltar in Svnthusen nachfolgende Güter gestiftet haben: videlieet curiam suam in Büsenhain, quam colit C. dictus Bugge, soluentem singulis annis duodeeim modios tritici et sili- ginis et duodeeim modios auene, mensure in Nidingen, vnam libram denariorum vsua- lium in Vilingen, vnam scoposam sitam in inferiori Baldingen, quam colit dictus Tvselinger ibidem, soluentem annuatim quinque modios tritici et siliginis, et in villa Baldingen pratum situm ze Heichenwage, et scoposam vnam sitam in Geptenhusen l ), quam dieta Maierin colit, soluentem singulis annis quinque modios tritici et siliginis et tottidem auene, et in villa Svnthusen pratum, quod nominatur die Clainheige. Diese Vergabung erfolgte consensu et voluntate nobilium personarum: domine Anne relicte Hainrici quondam comitis de Friburg, domine in Wartemberg, et domini H. comitis de Fürstemberg, generi sui, et domine Verene uxoris ipsius, ad quas personas juspatronatus predicte ecclesie in Svnthusen dinoscitur pertinere, nee non Nicolai sacerdotis dicti Müller de Gisingen, rectoris ecclesie prelibate. Denen von Svnthusen wird, mit Einwilligung der Patronatsherrschaft, die Col- latur der von ihnen gestifteten Messpfründe zugestanden. Praesentiren sie bei einer durch Tod, Resignation oder Absetzung erfolgten Vacatur keinen tauglichen Priester binnen Monatsfrist, so soll für dieses mal die Collatur der Meisterin des Klosters Amptenhusen zustehen. Folgen weitere Bestimmungen, die Rechte des Pfarrherren betreffend. Datum Constantie anno domini 1300. vicesimo primo 7. kalendas Aprilis, in- dictione quarta. Es siegelten a) das Generalvicariat; b) Anna von Wartemberg, verwittwete Gräfin von Freiburg c) Graf Heinrich von Fürstenberg (abgefallen); d) Gräfin Verena von Ftirstenberg; e) Nicolaus Pfarrherr in Sunthausen; f) Berhtold Ritter von Sunthausen; g) Hermann Pfarrherr in Heidenhofen (abgefallen); h) Berh- told von Sunthausen; i) Heinrich von Sunthausen. Mone, Zeitschr. XII, 358. Orig. in Karlsruhe. 1) Dieser Flurname deutet auf eine abgegangene Niederlassung, die in der Nähe von Baldingen zu suchen sein wird. sfiCTESaäSj IL 10 ■ ! m JP&r-i mffltjfllljji^ vi 74 1321. ■ U ... ■ m 1321, nach Mai 1. 113. Markgraf Heinrich zu Hachberg und Graf Egen von Fürstenberg ratificiren den Verkauf über die nachbenannten Güter und über den Flecken Widensol, so ihrer beide Söhne, Markgraf Rudolf, Commenthur zu Rheinfelden, und Graf Egeno, Commenthur zu Vilingen, an Frau Adelheit Gräfin zu Strasperg a ), Herrn Walters von Horburg Gemahlin, hiebevor zu kaufen gegeben haben '), und verzichten auf alle Ansprüche daran: „erstlich dess grafen brügel 2 ) von Richenberg der nidrer, vndt ziehet vf den nideren weeg, von dem gehent zwey vnd dreyssig fiertel roggen vnd gersten vnd die matten, heist die Strut, daruon gehet acht und viertzig viertel roggen vnd gersten vnd souil cappen 3 ), vnd die matten ziehet vf den Vietbronnen, vnd liegent vorgenannte güeter in Collmar bann; item der herren gebreite zue Widensol, heist seelguet, daruon gehet sechs fiertel roggen vncl gersten, item vom gemeinen zehenten daselbst vier vnd fünffzig fiertzel roggen vnd gersten, item von der bethe zue Widensol zwentzig fiertzel roggen, item von dinghoffe daselbst acht fiertzel fueters ze zünß vnd vierthalb pfundt Bassler wehrung, item von der herren hart, die da lit vor der kurtzen hart vier vnd dreyzehen Schilling vf Martini, item von der herren eigenthumb daselbst, so holz gewesen vnd jetz acker seindt, sieben vnd dreyssig cappen 3 ), item alle anndere recht zuo Widensol, welche herr Walter selig der herr von Richenberg daselbst hatte, an zwinge, bann, lüthen, güetern, gerichten, dinghoffen, kirchensatz mit ihren rechten vncl auch alle die güeter vnd recht, die er, herr Walter von Richenberg, vnd fraw Agnes von Hachberg sin gemahl im bemelten dorf vncl bann Widensohl verlassen haben etc. Datum nach dem Mayentag anno 1321. Aus einem Repertorium der Abtei Paris von 1625, fol. 616, in Colmar niitgetheilt von Bezirks- archivar Dr. Pfannenschmid daselbst. a) Repertor.: Strasburg. 1) Geschichte und Beschreibung' des Elsasses, Basel, 1782, S. 155, erwähnt (ohne Angabe der Quelle): Hermann von Hochberg, Heermeister des Johanniterordens durch Germanien, verkaufte den Dinghof in Widensol seinen Vettern Egon von Fürstenberg und Rudolf von Hochberg, bemeldten Ordens Kommenthuren, für 260 Mark Silber Colmarer Gewichts. Von diesen wurde er Adelheiden von Strasberg, Walthers von Horburg Gemahlin, 1321 käuflich überlassen. Grandidier, Oeuvres hist. inedites, IV, 190 erwähnt der Sache unter Berufung auf Chartul. membran. eccles. Argent. nr. 146. Statt „Hermann Egon de Furstemberg" ist bei Grandidier zu berichtigen: „Egon de F." 2) Brügel elsässisch = brühl. 3) Cappen = Kapaunen. v ' ■ SWfP j S ^^* *'WS !| W S!E i ^?^f'S 1321. 75 1321, Sept. 3. Metzingen. SsäfflS 114. Anna Gräfin von Fürstenberg, Herren Hanmans sei. von Geroldseck Wittwe, und ihr Sohn, Walther von Geroldseck, Herr zu Sulz, stellen den Grafen von Wirtemberg und Hohenberg einen Revers aus in Betreff der Lösung der Stadt Dornstetten. Wir Anna gräuin von Fürstenberch, hern Hanmans') seilig von Geroltsegge elichiv wirtin, vnd Walther von Geroltsegge, ir sun, herre ze Sultz, veriehen offen- lichen an disem brief vnd tun kunt allen den, die in anselient oder hürent lesen, das wir haben gesworn zu. den hailigen, das wir vmb die stat ze Donrsteten (sie) an vnser liebe öhaime, die edeln herren grauen Eberharten von Wirtenberg, grauen Vlrichen o smen sun vnd grauen Vlrichen sines sunes sun, noh an grauen Bürgin von Hohenberg den iungern kain losunge nimmer süln geuordern mit geriht, gaistlichen oder weltlichen. War aber, das vns vnser, Annen von Fürstenberg, brüder, graue Heinrich von Fürstenberch, vnd vnser, Walthers von Geroltsegge, öhaim oder vnser öhaim graue Rudolf von Hohenberg, mit geriht oder ane geriht, oder ir erben dar zu nötten wölten oder triben, das wir von vnsern ohaimen, den vorgenanten von Wirtenberg, oder von grauen Bürgin von Hohenberg, dem vorgenanten, die vorgeschriben stat Dornsteten losten, des süln wir in vor gan ane alle geuerde, so wir langst mügen. Müssen aber wir mit in dar vmb rehtün, so süln .wir tage machen an die stet, da vnser vorgenanten öhaim von Wirtenberg hin gewerlichen komen mügen oder ir boten, wan ane die süln wir nihtes rehtün; wölten aber si ze den tagen niht komen, vnd das geuarlichen Verzügen, so sien wir in fürbas nihts gebunden, swie vns an dem rethun gelinget. Werden aber wir für einen kunch oder für gaistlich geriht geladen, das süln wir in kunt tun vnd süln bi vns das helfen versprechen mit in selber oder mit iren boten, als vorgeschriben ist. Vnd ze einem vrkünde der vorgeschriben dinge haben wir vnsern vorgenanten ohaimen von Wirtenberg disen brief geben geuestent mit vnsern insigeln, der geben ist ze Metzingen des neusten donrstages nach- sant Egidien tag, do man zalt von Christes gebürt drivzehenhundert jar vnd in dem eins vnd zwainzi- gosten jar. Die Siegel sind abgefallen. Schund, Mon. Hohenb. 233 nach dem Orig. in Stuttgart. 1) So und nicht Hamman wie bei Schmid hat das Original nach gütiger Mittheilung aus Stuttgart. In der Urk. Nr. 42. von 1308, Juli 12. wird als Gemahl der Frau Anne von Fürstenberg Johans von Gerolz- egge genannt (der Druck Schmids ist nach Mittheilung aus Stuttgart richtig). Johans und Hanman sind die- 10* s i ■ 1 Si§ .^M ^pafWfTOft^^P^^MMMt^^mSiM 76 1321. selbe Person, der letztere Name ist Diminutivform des ersteren; vergl. oben Nr. 20. Die Diminutivformen auf mann, so Heinkeimann für Heinrich, Fritschmann für Friedrich, Schmaßmann (für Cosmas oder Maximilian?) sind besonders elsassischen Geschlechtem eigen; vergl. u. a. Lehmann, Urkundliche Geschichte der Grafschaft Hanau-Lichtenberg, I, 37 und die Stammtafel daselbst. 1321, Sept. 30. Königsfelden. m m 115. Frater Egno de Fürstenberg, conmendator domus -hospitalis sancti Joharmis lherosol. in Vilingen et frater Rüdolfus de Hachberg eiusdem ordinis, als Vollstrecker des Testamentes nobilis mulieris Agnetis de Hachberg, relicte quondam Waltheri nobilis de Richenberg, amice et matertere nostre, bone memorie, beurkunden, dass sie zum Behuf e der Erfüllung des besagten Testamentes einen Hof in Ellewile um 235 Mark an die Königin Agnes von Ungarn, beziehungsweise das Kloster Königsfelden verkauft haben. Mit Zeugen. Actum in Campo regis 1321 in die beati Jeronimi confessoris'). Neugart, Cod. dipl. Alem. II, 404, ex archivo Bernensi. 1) Ein Oopialbuch gibt dagegen das Datum: 1321 in crastino beate Lucie virginis (Dez. 14.), in Campo Regis. Hienach ist die Urk. gedruckt bei v. Liebenau, Leidensgeschichte der Königin Agnes von Ungarn, S. 444. ■ ■ 1 » ■ I 1 1321, Dez. 12. Königsfelden. 116. Bruder Egen von Fürstenberg, Commendur des Hauses zu Villingen, und Bruder Rudolf von Hachberg, ebenfalls Johanniterordens, geloben der Königin Agnes von Ungarn und dem Kloster Königsfeld, den Verzichtbrief des Grafen Volmar von Richenberg in Betreff der Güter, die vormals seines Vetters seligen, Grafen Walthers von Richenberg gewesen und nach dessen Tode an Frau Agnes selig von Hachberg, dessen eheliche "Wirthin, gelangt waren, zu Basel in ihres Ordens Haus hinterlegen zu wollen. Geben ze Küngsuelt 1321 an sant Lucien abent. Richenberg." Der Rubrizist bemerkte „diz ist der brief über das gut ze Ellenwilr, das kouft wart vmb den von Argovia, V, p. 39 aus einem Aarauer Copialbuche fol. 61 b. ^'^■V*!^ ■■■■■'r-v'Ä~ : ' ; -'*' : '' '■ '■ '■ 1322. 77 1322, Febr. 3. 117. Graf Gebhard von Fürstenberg, Chorherr zu Constanz, Kirchherr zu Villingen und Pfohren, verpflichtet sich gegen seinen Bruder, Grafen Egen von Fürstenberg, wegen der Verleihung der Kirche Villingen und verpfändet ihm die Kirche Pfohren. Wir graue Gebehart von Fürstembergc, chorherre ze Costenze vnd kylcherre ze Vilingen vnd ze II Pförren, tügen kvnt allen den, die disen brief ansehent oder hörent lgsen, daz wir vnserme lieben bruder II grauen Egenen von Füi-stenberg gelobt haben vnd geloben mit dgm vrkvnde diss briefes: weri, daz pfaffe Johans von Lyehtenfels, dem wir vnser kylchen ze Vilingen verlühen haben, als der brief saget, den er von vns dar vmbe het, von nv svnigihten dgn nehsten vber ain jar nit wol gevallet vnserme bruder gräven Egenen von Fürstenberg vnd vnserre swester, siner elicher wir- tinne, so svn wir den selben pfaffen von der kylchen ze Vilingen triben vnd svn ime wider geben, swaz wir sines gutes vberiges in haben genomen. Dar zu haben wir vnserme vorgenanten bruder grauen Egenen von Purstemberg gesetzet vnser vorgenanten kylchen ze Pforren für nvn marcke lotiges silbgrs Vilinger gewgges, daz er vnd sine erben die selben kylchen mit allen rehten, mit allen nvtzen vnd mit aller zügehörde iemerme haben vnd nieszen svnt,- vnz sv genzlich abe genieszent die nvn marcke silbgrs, dar nach ist vns du selben kylche mit allen rghten, mit allen nvtzen vnd mit aller zügehörde von ime vnd von sinen erben ledig vnd lere ane alle Widerrede. Vnd haben ime ze ainer sicherhait der vorgeschobenen dinge disen brief gegeben besigelt mit vnserme ingesigel. Der wart gegeben, do man zalte von gotes gebürte drüzehenhvndert jar vnd zwai vnd zwainzig jar an sant Bl|sins tage. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter). ■ ■ ktömm; 1322, März 2. 118. Graf Egen von Fürstenberg beurkundet von seinen lieben Bürgern, dem Schult- heissen, dem Burgermeister und dem Rath von Vilingen die 20 Mark Silber erhalten zu haben, die sie ihm geben sollten am nächsten st. Martinstage an seiner Steuer der 20 Mark Silber. Gegeben 1322 an dem zinstage, so man aine wochen geuastet het in der vastvn. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Villingen. ^m t^mgrattoMg«TO8te8»8iMniStaa6effiifflM^ 78 1322-1323. 1322, April 3. 119. Graf Egon von Fürstenberg, Landgraf in der Baar, Herr zu Wartenberg gibt zu seinem Seelenheil an die Capelle des Frauenklosters Friedenweiler 5 Schillinge Eappen Freiburger Münze Ewiggelds jährlichen Zins von der Herbststeuer zu Rötten- bach, die sein Amtmann jährlich bezahlen soll. Geben auf den palmabend 1322. Das Original siegelte der Aussteller. Friedenweiler'sches Copialbuch Nr. II, fol. 5. Donaueschingen. 1323, April 30. 120. Herr Walther von Geroldseck verspricht seinem Schwager, dem Grafen Götz von Fürstenberg, die Auslösung der Heinrich dem Hainbürgen von Villingen verpfändeten Güter zu Linach und Schönenbach. Wir Walther herre ze Geroltzegge tun künt allen den, die diesen brief ansehent oder horent lesen, II daz graue Götze ') min swager vm mich geloset hat vmb drisige vnd hundert mark silbers an der nahgen II digen lösunge in Linach vnd in Schönöwe 2 ), vnd sol im daz gut lidig machen von Hainriehen dem Hainbürgen von Vilingen, vnd sol äugendes vinden ze sant Walburge tage, der nü nahst kunt, sibendehalbe mark silbers, vnd dar nah ze sant Martins tage sibendehalbe mark silbers, von den nützen, die sich ergant von drisige vnd hundert mark. Vnd ist, daz ich im daz gut nit lidigen von dem vorgenanten Hainrichen dem Hainbürgen von Vilingen, als da vor geschriben stat, so sol er alle die versessen nütze slahen zu den drisige vnd hundert marken, vncze ich im daz gut lidig mähen von Hainrichen dem Hainbürgen, vnd wenne min 'swager graue Götze vm mich lösen wil, so sont im die ergangen nütze von den drisige vnd hundert marken ze helfe körnen an den zwainzige vnd hundert marken, dar vm man noch von mir lösen sol. Vnd daz diz wäre vnd stete belibe, so henken wir Walther herre ze Geroltzecke vnser ingesigel an disen brief ze ainem waren vrkünde der vorgeschribenen dinge. Dirre brief wart geben, do man zalt von gottes geburte drivzehen hundert iare vnd driv vnd zwainzige iare an sant Walburge abende. Das Siegel fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. "'■•■"■'•'■■ ■•: ,: " ■'■■■■■■',""-"'.■■■'■'■• ••■■■• 1323-1324. 79 1) Graf Götz von Fürstenberg - Haslach, dessen Schwester Anna mit Walther von Geroldseck vermählt war. 2) Eher Schönenbach (B.A. Villingen) als Schonach (B.A. Triberg). H I ■ 5?' 1323, Juni 20. St. Georgen. 121. Die Meisterin und der Convent gemeinlich des Klosters Fridenwiler st. Bene- dicten Ordens verkaufen mit Zustimmung ihres Herrn und geistlichen Vaters, des o Abtes Virich von St. Gerien in dem Swarzwalde, der ehrbaren geistlichen Frau Margarete von Ramsperg, einer ihrer Klosterfrauen, die Pflegerin des Seelgeräthes Herrn Johannsen sei. des Kirchherrn von Egbettingen, ihres Bruders, gewesen ist, um 22'/* Mark Silber Vilinger Geweges, worüber sie quittiren, den Tengershof in dem Dorf zu Vnodingen, den sie von Johansen von Blumenberg, genannt von der Nüwnburg, gekauft haben. Gegeben ze St. Gerien 1323 an dem nähsten gütemtag nach st. Johans tag ze sünegihten. Die Siegel des Abtes Virich von St. Gerien und des edeln, fürnehmen Herrn Grafen Hainrichs von Fürstenberg, Vogtes des Kloster Fridenwiler, fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. m£ WSm (Vor 1324.) 122. Herr Johans von Brandege, ein Bitter, und Hainrich von Lietenfels, welche ebenso wie des ersteren Söhne Hans, Brvn und Herman, Gebrüder von Brandege, Brvn und Volmar von Liehtenfels, des letzteren Brüder, und Bence und Hainrich von Liehtenfels, deren Vettern, von Herman, Hainrichs Sohn von Liehtenfels, Johans Schwester Sohn um eine „stete svne" gegen den hohen Herrn, Grafen Eggen von Fvr- stenberg und alle, welche dabei waren, als er, Herman, wund und gefangen ward, gebeten wurden, geloben für sieh und alle vorgenannten, „daz ze varn lan vnde aine state svne ze häne". Ohne Datum. Die Siegel der Aussteller fehlen. Perg. Or. Donaueschinsten. B. (1324.) 122% Decanatus Vernbach seu Vilingen.......Item domini Götzo et Johannes mm läSMSä '■&. mMm ^^^ßm^w&^ms ili^ / ^itfmi S i 80 1324. comites de Fürstenberg habent in ipsa ecclesia Vilingen vnara clecimam laicalem et vnam clecimam laicalem in ecclesia Kilchdorf in predicto decanatu, que decime esti- mantur ad summam centum et 60 maltrorum communis frumenti, de quibus annuatim dederunt tres marcas. Liber quartarum et bannalium in dioecesi Constanciensi de anno 1324, herausgegeben nach d. Perg. Or. im erzbischöfl. Archiv in Freiburg von Haid im Freiburger Diöcesan-Archiv, IV, 7. 1324, Febr. 2. St. Blasiert. 123. Chünrat der Bürger von Gisingen begibt sich gegen das Kloster St. Blesien aller Ansprüche auf den Zehnten zu Emingen in der Bare; Graf Hainrich von Fürstenberg und der Schultheiß und die Burger von Gisingen bestätigen diesen Verzicht. Zeugen: Maister Wernher von Einegge, korherre ze st. Stephan ze Costenz, Walther der Lecherer, Schultheiß zu Vilingen, Chünrat, sein Sohn, Johans der Burger, o o Chünrat Megelli, Burger zu Vilingen, Virich von St. Gallen, Burger zu Baden, Virich von St. Gallen, Burger zu Veltkilch, Chünrat Knöring, Waltpropst; Chünrat von Roswangen, Propst zu Clingenowe, Albreht der Camerer, Gerung de Bare, Propst; Berh- tolt von Tainingen u. a. Gegeben ze St. Blesien 1324 an vnser fröwen tag ze der kerzwihe. Die Siegel des Grafen Hainrich von Fürstenberg (Eeitersiegel) und der Stadt Gisingen (r. Warten- berger, 1. Fürstenberger Schild). Perg. Or. Karlsruhe (Archiv St. Georgen, Fase. 14. Hochemmingen). 1324, Mai 30. Villingen. 124. Revers der Grafen Johans und Götz von Fürstenberg gegen die Stadt Villingen ivegen der Ausübung ihrer Herrschaft über dieselbe. In gottes namen amen. Wir graf Johans vnd graf Götze gebruder von Fürstem- berg vergehen vnd tügen kvnt allen den, die disen brief ansehent oder horent lgsen, daz wir II mit vnserre frvnde rathe lieplich vnd gemainlich mit vnseren lieben bürgern von Vilingen, die wir von vnserme lieben vatter seligen, grauen Egenen von Fürstem- berg II geerbet haben, vberain sien komen aller der dinge vnd satzvnge, so hie nach geschriben stant. Wir haben ze den hailigen gesworn den bürgeren von Vilingen bi guten triwan iro lyp, iro gut vnd irü reht vnd iro frihait ze schirmenne vnd stgte ze habenne in allem dem rehte vnd gedinge, als sü von vnserme vatter seligen briefe H 1324. 81 IH hänt, liinnan vnz ze sant Johannes tage ze svnigihten, so nv nehste kvnt, vncl daiman vber zwai jär, vnd so div zwai jär für koment, so svn wir inen ainen herren vnder vns geben, swenne su §z vordernt, dem div stat vnd die bürger dgr rehte vnd der satzünge, die hie nach geschriben stänt, gehorsan svnt sien vnd uch der herre inen. Div stat ze Yilingen sol iemerme ainen herren hän u. s. w. (Das folgende gleichlautend mit der Urkunde von 1284, Okt. 16. Band I, Nr. 591) .....dar vmbe so geben wir inen und iren nachkomnen disen brief ze ainer ganzer veste- nünge besigelt mit vnseren ingesigeln, vnd mit vnserre herren vnd fründe, grauen Ggbehartes von Furstemberg, Chorherren ze Costenze, marcgräuen Hainriches von Hahperg, grauen Cvnrates von Fribürg, grauen Hüges von Brggenze, gräfen Ru- dolfes von Hohemberg, grauen Hainriches von Fürstembgrg vnd hern Walthers von. Geroltsecke ingesigeln. Vncl wir gräf Gebehart von Fürstgmbgrg, chorherre ze Costentze, marcgraue Hainrich von Hahperg, gräf Cvnrat von Friburg, gräf Hüg von Br^genze, gräf Rudolf von Hohemberg, gräf Hainrich von Furstemberg vnd hgr Walther von Geroltsecke haben ze ainem offenen vrkvnde vnd ze ainer bestgtigünge aller dirre vor- gesehribenen dinge in allen wgg, als vorgeschriben stat, durch bethe willen vnserre lieben öhaime, grauen Johannes vnd grauen Götzen gebruder von Fürstembgrg da vorgenant vnserü ingesigel züz (sie) iren ingesigeln gehenket an disen brief, dgr wart gegeben ze Vilingen, do man zalte von Cristes gebürte drüzehen- hvndert jär vnd vier vnd zwainzig jär an clgm nghsten gütemtage vor dgm pfing- gestage. Von den angezeigten Siegeln der beiden Aussteller und der Siegelzeugen fehlt nur das des Grafen Hug von Bregenz. Perg. Or. Villingen. ä» Hl isgm . 1324, Mai 31. 125. Wigerich und Gripping, Gebrüder, Söhne Herrn Rudolfs sei. von Snellingen, theilen mit ihren Brüdern, Herrn Heinrich und Johannes, die Burg zu Snellingen. Dem Herrn Wigerich, Herrn Heinrichs Sohn von Tiersperg, sollen, so lange er Vogt und Pfleger Wigerichs von Snellingen, des Sohnes seiner Schwester, ist, auch dessen andere Brüder gehorsam sein. Entsteht „missehelli" unter den Brüdern, so sollen sie doch innerhalb des Burgfriedens Frieden halten. Der Burgfrieden „gat, alse der Mule- bach gat bi der Kinzege, vnde alse gat der Herrunstein, vnde alse gat der Sulzebach vnde ouch gat du sneslephi an den eggen." Den Wächter sollen sie gemeinsam halten. Will ein Bruder seinen Theil verkaufen oder verpfänden, so sollen die andern das Vorkaufsrecht haben. iL 11 i 9 i i tm:m .^m ■ ^ 82 1324. Gegeben an st. Petronellen tag einer megede ze vsganden Meien 1324. Die Siegel der beiden Aussteller und ihrer Herren, Walthers Herrn zu Gerolczecke und der Grafen Johannes und Gozz, Gebrüder von Fürstenberg. Nr. 1 und 2 zeigen denselben Wappenschild wie oben an Nr. 2.; Umschriften: f S\ WIRICI. DE. SNELLIGEN. und: f S. KRJPPINI. DE. SNELLIGEN. Nr. 3 zeigt den geroldseckiscben von einem Querbalken durchschnittenen Schild; f S'. WALTHERI. DNI. IN. GEROLZECH; 4. das des Grafen Johann von Fürstenberg (beschädigt, ebenso wie das des Grafen Götz, nur statt Gozzonis in der Umschrift: Johannis); 5. das des Grafen Götz, hier abgebildet. Perg. Or. Donaueschingen. 1324, Juni 21. Frankfurt. 126. König Ludwig gestattet den Grafen Johann und Gottfried zu Fürstenberg die Nutzung seiner Juden zu Villingen. Wir Ludowich von gots gnaden Römischer chunich, zu allen zeiten merer des riches, tun II chunt allen den, die disen brief ansehent oder hörent lesen, daz wir vmb besunderiv gunst, II die wir zv den edeln mannen Johann vnd Gotfriden bruder grafen zu Furstenberch vnsern lieben getriwen haben, vnd auch dienst, die si vns getan habent, gegeben haben nutz vnser Juden zu Vylinge, die ietzon do wonent vnd hernach dar choment, als lange von in zehaben vnd in zenemen von vnser wegen, biz daz wir daz wider rüffen. Waer aber, daz wir bei vnsern zeiten claz niht wider ruften, so schullen die vorgenanten grafen der selben Juden nutz inne haben vnd vf heben, als lange biz claz vnser nachomen an dem riche in fumfzich march Silbers gelten vnd si der richten, für die wir wellen, daz danne der nutz ir pfant sei, vnd geben in dar vber zu vrchunde disen brief versigelten mit vnserm insigel, der geben ist zu Franchenfurt des mitihen nach sant Johanns tag zv svnn- wenden, do man zalt von Christes geburde dreutzehenhunclert jar dar nach in dem viervndzweintzgestem jar, in dem zehenden jar vnsers riches. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. Nach demselben auch bei Roth v. Schreckenstein, Wie kam die Stadt Villingen an Österreich? Sitzungsber. der phil.-hist. Cl. d. kais. Ak. d. Wiss. Bd. XLVIII, S.A. S. 39. H HI KHH llKJigr 1324. 83 I 127. Graf Hainrich zu Fürstenberg gibt bekannt, dass Hainrich der Weitterdinger, ein Burger von Löffingen, sein Eigenmann, mit seiner Zustimmung all sein liegendes Gut zu Löffingen und zu Weiler dem Gotteshause zu Fridenweiler gegeben hat, und gibt selbst dem genannten Gotteshause die Mühle zu Verwellenboll') (sie) zu Eigen. Geben an dem sontag vor st. Margretha tag 1324. Das Original trägt das Siegel des Ausstellers. Friedenweiler Copialbueh von 1C63, fol. 40. Donaueschingen. 1) Schon 1763 wird in einer Erläuterung der Urkunde (im Friedenweiler'sehen Copialbueh Nr. IV, fol. 8) bemerkt, dass man diese Mühle nicht zu finden wisse. Verwellenboll ist wohl Lesefehler des Copisten von 1663, etwa für „der newen Boll"; Boll liegt an der Straße von Löffingen nach Bonndorf. m 1324, Juli 30. Hüfingen. ■ 128. Vergleich zicischen Heinrich und Hug von Almenshofen und dem Abte Walther von Kreuz- Engen wegen des Kelnhofes und der Kirche zu Hausen vor Wald. • Allen dien, so disen brief nv oder hernah an sehent oder hörent lesen, kvnden wir Hainrich vnd Hug von Almshoven gebrvder, II das wir vmb alle die mishellung vnd stöz, so wir von Hainrichs des kellers von Hvsen wegen vnd der kilchen ze Hu II sen hatten, gen dien erwirdigen herren von gottes verhengde, abt Walthern vnd dem conuent des klosters von Krüzlingen, gelegen bi Kostenz, sant Avgustins ordens, in Kostencer bistvm, berihtet sien vnd vberain kvmen, lieblich vnd gütlich, gaenzlich vnd gar, mit dien selben herren nah biderber lvt vnd vnser fründ rat vnd vnder- wisung mit solicher beschaidenhait, als hie nach geschriben stat, das der vorgenand Hainrich der keller vnd sin erben ald sin nahkomen den kelnhof ze Husen vnd die zehenden vnd die zins desselben hoves vnd och dv guter, dv in den selben hof zinsent, haben son in allem dem reht vnd in alle der gewonhait, als sin vordem gehebt hant vnd an in braht ist, won das der vorgenand keller noch sin erben noh sin nahkomen niemer enkaines erbes iehen son zv dem vorgenanden hof, zehenden vnd zinsen vorgenant. Aber dv reht vnd die gewonhait sint also: swenn sant Johans tag ze svn- gihten für kumt, so son die vorgenanden herren ir botten senden gen Hvsen iaerliches, die die früht des vorgenanden houes vnd vorgenanden zehenden, zins vnd guter gesehen son, vmb die ald vmb die herren der vorgenand keller, ald swer denne da keller ist, kofen sol die vorgenanden zehenden, zins, also das inen bedenthalb reht 11* i ^m 84 1324. bescheh, vnd swes der keller mit dien vorgenanden herren ald mit irn botten vber ain kvmt, das sol er inen gewissen, also daz sv sin sicher sient. Wer aber, das der keller nvt möht vber ain kvmen mit dien vorgenanden herren ald mit irn botten, so son die herren zwen man nemen, den sv darumb getrvwen, ainen von Hvsen vnd ainen von Belan, vnd der keller sol och zwen man nemen, ainen von Hvsen vnd ainen von Belan, vnd die vier son sweren zen hailigen, das sv die vorgenanden frvht des iares gesehen, vnd swes sich die erkennent vf ir aide, das der keller geben svl den vorgenanden herren von dien vorgenanden zehenden vnd zinsen, das son sv nemen vnd sol sv des benvgen, vnd er sol inen daz gewissen, also das sv sin sicher sien. Swenn och der keller hie vorgenand enist, so son sin erben ald sin nahkomen den vorgenanden hof enphahen von dem vorgenanden abt Walthern ald von andern Bebten sinen nachkomen, als dike ain ander abt wirt, vnd sol er alder sin erben alder nah- v komen da von erschatz geben, als gewonlich ist. Och sol der vorgenand abt Walther alder sin nahkomen ander sebt den vorgenanden hof lihen dem vorgenanden keller, sinen erben ald sinen nahkomen, ane alle Widerrede in dem reht, als da vor beschai- den ist. Der vorgenand abt Walther noch sin nahkomen son och den vorgenanden hof niemanne lihen, won der irs gotzhus vorgenant aigen ist, vnd die vorgenanten herren son öch ir kilchen ze Husen vorgenant besingen vnd besetzen, swie sv wellent, mit irn herren alder mit andern gaistlichen ald weltlichen, vnd enson. inen des nvt vor sin noch enkainen weg daran ierren, won swen sv dar setzent, den loben wir an disem brief ze schirmenne mit guten trvwen, als billich vnd reht ist. Vnd zv ainem waren vrkünd clirr vorgeschribnen ding, so haben wir vnsrv ynsigel an disen brief gehenket vnd disv tegding vnd disv berihtung beschallen ze Hvuingen, do ze gegen waren dis fron (sie) lüt hienah geschriben: grave Hainrich von Fürstenberch , jvnch- herr Diethelm von Wissenburch, her Johans von Almshoven ain ritter, Albreht von Blvmenberch, Hainrich der schvlthaiz von Hvuingen vnd Burchart sin brvder, do man zalt von gottes geburt drüzenhundert jar in dem vier vnd zwainzigosten jar, an dem nehsten mentag nah sant Jacobs dult des zwelfbotten, in dem Hömanot, do Bomer zins iar was in dem sibenden. \ Die beiden Siegel fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 1324, Äug. 9. Freiburg. 129. Graf Heinrich Herr von Vürstenberg und der Schultheiß, der Rath und die Burger gemeinlich von Woluach erklären, dass sie und die ihren den Burgern von V ■■•■. ,^ •■...■■■■■-. '■- i ..... ■- .■.:■'.■■■■.■ | >m I I^H I ■ I £» 11 llil HB 1324. 85 Friburg, die „in irem turne getrangen hatten" Heiiirichen von Hademarsback, Hein- riches Rüdolfes sei. Sohn von Hademarsbach, und Johannes Murnharten, zwei Burger von Woluach, von der Rinder wegen, die Johannese Visibrote dem Mezzier, ihrem Burger, und andern Mezziern von Friburg beiBrugga vff den mattan genommen wurden, um diese That nimmer Leid noch Schaden thun werden. Heinrich, Heinrichs Rudolfs sei. Sohn von Hademarsbach, der gefangen war, und Johannes, sein Bruder, und Johannes Rudolf, sein Vetter, und Johannes Murnhart, der auch gefangen war, und Heinrich der Mezzier, sein Vater, Burger von Wolfach, haben einen gestabten Eid zu den Heiligen geschworen, das gleiche zu thun. Gegeben ze Friburg 1324 an st. Laurencien abunde. Das Siegel des Grafen Heinrich von Vürstenberg, unter dem sich, da sie eigenes Insiegel nicht haben, auch die Burger von Wolfach verbanden, fehlt. Perg. Or. Freiburg. H UPI «SS» 9 1324, Nov. 6. (Villingen). 129 a . Graf Gebhard von Fürstenberg, Pfarrherr von Villingen, genehmigt und beurkundet die vom Villinger Priester Berthold Hainburg vollzogene Stiftung des Altars der hl. Maria und des hl. Kreuzes in seiner Pfarrkirche. Vniuersis Christi fidelibus presentium inspectoribus . . a ) lectoribus seu . . a ) au- ditoribus presentibus et futuris G-ebhardus comes de Furstenberch, canonicus ecclesie Constantiensis maioris necnon II rector ecclesie in Vilingen subscriptorum noticiam cum salute. Vt ea, que geruntur in tempore, ratione vetustatis temporis ab hominum ne labantur memoria, necesse est, vt scripturarum ac sigillorum II munimine fultiantur. Hinc est, quod ad vniuersorum noticiam tenore presentium uolumus peruenire, quod vir discretus, Bertoldus dictus Hainburg, sacerdos de Vilingen, pro salute anime sue suorumque progenitorum ac omnium fidelium clefunctorum altare perpetuum ad honorem sancte virginis Marie, sancte crucis ac omnium sanctorum eiusdem altaris pa- tronorum in nostra ecclesia parrochiali sita in oppido Vilingen infra muros iuxta chorum sub turri situm ex opposito domus . . a ) ciuis dicti Zän fundauit et dotauit accedente nostra licentia speciali, pleno pariter et fauore, saluis tarnen subnotatis conditionibus Omnibus inuiolabiliter obseruandis, ita videlicet, quod idem Bertoldus, predicti altaris fundator et dotator, potest et debet pro tempore vite sue dictum altare cum sua dote ac aliis juribus sibi pertinentibus conferre . . a ) sacerdoti discreto ac bone conuersacionis famoso, dicto ver.o Bertoldo fundatore necnon dotatore viam vni- mm bhHM 1 1 M fi ffi^i S^ ^ 86 1324. «S| I I Da uerse carnis ingresso Johannes dictus Hainburg sacerdos, Hainricus et Burkardus dicti Hainburgen de Vilingen, layci, possunt' et debent prebendam predicti altaris deinde infra vnum mensem conferre sacerdoti honesto, si ipsa prebenda vacabit a priori sacerdote. Et ad hoe faciendum iidena tres Hainburgi obligauerunt se stipulacione sollempni, fide data nomine juramenti. Quandocumque vero vnus predictorum trium decesserit, duo superstites de progenie tantum prefatorum Hainburgen loco ipsius de- functi infra vnum mensem proxime subsequentem debent ac possunt eligere et assu- mere, quem viderint ad hoc melius expedire. Qui coniurabit eisdem faciendum pre- missa per modum expressum. Sacerdos vero, qui pro tempore fuerit officians altare sepedictum, cottidie si uult, nisi legittime fuerit impeditus, debet et potest dicere missam in eodem altari post eleuacionem corporis Christi misse prioris, que cantatur in ecclesia memorata, sine quolibet preiudicio ecclesie parrochialis iamdicte. Et in premissorum omnium robur perpetuum presentes literas nostri sigilli karaktere duxi- mus consignandas. Actaque sunt etiam omnia premissa auctoritate, voluntate et con- sensu reuerendi in Christo patris ac domini Küdolfi, dei gratia episcopi ecclesie Con- stantiensis, ac Johannis necnon Gotzonis comitum de Furstenberch, fratrum filiorum quondam fratris nostri bone memorie Egenonis comitis de Furstenberch, ad quos jus- patronatus ecclesie in Vilingen dinoscitur pertinere. Nos vero Eüdolfus, dei gratia episcopus ecclesie Constantiensis, ac Johannes atque Gotzo fratres, comites de Furstenberch prefati ad instantem peticionem Gebhardi comitis de Furstenberch predicti premissa omnia per orclinem, prout supra sunt expressa, perpetuo robore tenore presen- cium confirmamus, et in perpetuam confirmationem premissorum omnium presentes literas nostrorum sigillorum munimine duximus consignandas. Acta et confirmata sunt hec anno domini millesimo trecentesimo vicesimo quarto S. idus Nouembris indictione 8. An weissen Leinensehnüren die Siegel des Bischofs Rudolf von Constanz (spitzoval; unter 3 Spitzbogen Porträt des sitzenden Bischofs, darüber 2 knieende Gestalten, undeutlich; oben ein kleiner Schild mit Kreuz (Constanz), unten ein gleicher mit Fahne (Montfort, aus welchem Hause Bischof Rudolf war); RVDOL- FÜS. DEI. GRA.... ISCOPUS. OSTANCIEN.), des Ausstellers und der Grafen Johann und Götz von Fürstenberg (wie oben). Perg. Or. Villingen. a) Punkte im Or. 130. 1324, Dez. 7. Villingen. Graf Johans und Graf Götze Gebrüder von Fürstemberg bekennen, dass sie zu ayBW B Mffl>WWI8iW 1324. 87 den Heiligen gelehrte Eide geschworen haben, ihren lieben Burgern, dem Schultheiß, dem Burgermeister, dem Käthe und den Burgern gemeinlich zu Vilingen mit Leib und Gut und ihren Festen zu helfen gegen ihren Vetter, Grafen Hainrich von Fürstemberg, und Herrn Diethelm von Krenkingen und wider die von Almeshoven und alle deren Helfer, und keinen Frieden mit ihnen zu schließen ohne Willen und Wissen der von Vilingen. Gegeben ze Vilingen an dem nehsten fritage nach st. Nyclauss tage 1324. Die Siegel der beiden Aussteller. Percr. Or. Villingen. I ■ J«:r: mm ■ m I 1324, Dez. 7. Villingen. 131. Die Grafen Johans und Götz von Fürstenberg bestätigen mit Zustimmung der Stadt Villingen den Zünften derselben ihre Rechte und der Stadt ihre Verfassung. In gotes namen amen. Diz sint du reht, da mit wir graue Johans vnd graue Götze gebruder von Fürstemberg mit des schülthaizen, mit II des bürgermaisters, mit der vier vnd zwaintziger, mit des grözen räthes vnd der gemainde vnserre stat ze Vilingen gutem willen, wiszende vnd räthe II vnser zvnfta stetigen ze Vilingen, als hie nach mit worten vnderschaiden ist. Wir kvnden allen den, die disen brief sehent oder hörent lesen, daz wir . . a ) den bürgermaister vnd vnser zvnfta, die wir ze Vilingen gesetzet hän, stetigen in allem dgm rghte, als wir si gesworn hän für vns vnd für alle vnser nachkomende also, daz ieglicher vnserre nachkomende, swenne wir ensin, vnd er den bürgern vnd der stat swert irü rght ze habenne, so sol er in den sglben ayt nemen, daz er den bürgermaister vnd die zvnfta in dem selben rehte halte, als wir si gesetzet hän an clisem briefe. Wir setzen bi de^n ersten, wie man ainen bürgermaister kiesen vnd ngmen sol: das svlent die vier vnd zwainzig vnd die zvnft- maister, ie der zvnftmaister selbe fünfte vffen den ayt nach der maisten vrtailde, der vns, vnserre stat vnd dem lande wol füege, vnd sol der ain bürger sin ze Vilingen, vnd swelen sü dar zu kiesent, der sol ez tun äne Widerrede. Wölti aber er des nit tun, so sol in der rath von der stat twingen, daz §r daz an sich ngme also, ob er fz nit tun wil, daz er ain jar von der stat varn sol, vncl so er wider in die stat kvmt, so sol er in die geswornen aynünge aine marke silbers ggben. Vnde swgr bürgermaister ist, dgm sülen die bürger geben jerglich vmbe sinen dienst s§hs marke silbers, vnd sol och ledig sin der stüre, alle die wile er bürgermeister ist. Der bürgermaister sol och swern vnserme herren, grauen Johanse, grauen Götzen vnd der stat EawWTCäHf ^ jjBBgfflCTi&^^ 88 1354. aSS ze Vilingen ze räthenne vnd ze helfenne, swaz der stat nvtze vnd gut sie, als verre er kan vnd mag, vnd der zvnfte ir reht ze behaltenne äne alle geverde. Swen och wir ze bürgermaister ngmen, so sich sin der angenimet, dem sülen die bürger ge- mainlich swern alle die ob sehtzghen jären sint, ime gehorsan ze sienne rehter vnd erberer dinge vnd geböte in der stat vnd vffe dem velde an des herren stat vnd der stet ane geverde vnd der zvnft irü reht ze behaltenne ane dgn schulthaizen vncl ane die vier vnd zwainzig, die sülent £z geloben vffe dem ayt, den sü vnseren herren vnd der stat gesworn haut. Swenne och ain bürgermaister ab gesetzet vnd verstözen wirt, nötet in denne ieman vmbe dehain ding, daz er tet durch der stet willen, die wile er bürgermeister was, so sol in du stat gemainlich da vor schirmen vnd ime beholfen sin, als do er bürgermaister was, es sie denne, daz der, der in kvmbert, sich entslahe ze den hailigen, daz gr gz dar vmbe nit entvge; ane vnseren herren grauen Johansen vnd grauen Götzen, den sol der bürgermaister dar vmbe ze kainem ayde triben. Wir setzen och, wie man die zvnftmaister kiesen sol: der schülthaize vnd der bürgermaister die svlen vffe den ayt in ainer zvnft nvne zu in nemen vncl sülen der zvnfte ainen zvnftmaister geben, der vnserm herren, den bürgern vnd der stat gemainlich wol füege, als sü dvnket vffe den ayt, vnd also sol der schülthaize vnd der bürgermaister ieglicher zvnfte iren zvnfmaister (sie) geben; wölten aber der schülthaize vnd der bürgermaister dar zv nit, so sol ie du zvnft ainen zvnftmaister selbe ngmen, der si gut dünke vffe den ayt. Swenne och der bürgermaister vncl die zvnftmaister vnsers herren, vnserre stete alder des landes dinge ihtes berihten wellent, da bi sol och der schülthaize sin. Wir geben och den zvnftmaistern gewalt, das sü alle, die vncler inen sint, mügen mit aynüng an betwingen für sü ze körnende, wäfen ze habende vnd vz ze varnde durch vnsers herren vnd durch der stet not vnd och ir zvnfte ze besetzenne. Wgri aber, daz dehain clage da von körni dem bürgermaister vncl dgn zvnftmaistern, das sülent sü in ain beszers endern nach der merren vrtailde, als sü gut clünket vffe den ayt. Wir haben och gesetzet, daz man . . a ) den bürgermaister vncl die zvnftmaister kiesen vnd setzen sol allü jär ze dem svnigihten, vncl swele von ieglicher zvnfte ze zvnftmaister gesetzet wirt, wölte der des vngehorsan sin, so sol er in den selben siben nehten vzzer der stat varn vnd sol ain ganzes jär vzzer sin vnd sol dar nach niemer wider in komen, er gebe denne aine mark silbers der zvnfte, der maister §r solte sin, vnd da mit betwingen wir ieglichen ain jär, der es nit trin wil. Wir haben öch gesetzet, wie man die ryhter kiesen sol, daz sülent tun . . a ) der schülthaize,. . a ) der bürgermaister, die vier vnd zwainzig vnd der gröze räth gemainlich ald der merre tail des räthes vffe den ayt den erbersten vncl den witzigosten, der der stat aller beste ge- räthen vnd gehelfen kan vncl mag. Wir haben och gesetzet, daz der ryhter sol sin ■ -'■'•'•••••■ m ■■■.- ■,-■.•-, ..... • ■ ■H r 1324. S9 HB alle wgge vier vnd zwainzig mit dem schulthaizen vnd mit dem burgermaister, vnd swenne dikainer abe gät, swie sich daz gefüeget, so sol . . a ) der schulthaize, . . a ) der burgermaister, die vier vnd zwainzig vnd der gröze rath gemainlich oder der merre tail des räthes ainen andern ngmen an des selben stat dar nach inrenthalp ainem manod dem nehsten, alder man sol nit rihten in der stat, biz daz beschult, won vmbe den blüetenden slag vnd gesten 1 ). Wir haben och gesetzet, daz nieman schulthaize, burgermaister, ryhter, zvnftmaister sol sin noch in den rath enwgder in dgn clainen noch in den grözen sol gän, won der burger ist. Wir haben och gesetzet, wie man ainen ze burger neinen sol: daz sol tun .. a ) der schulthaize, der burgermaister, die ryhtgr vnd der gröze rath gemainlich ald der merre tail des räthes. Vnd swar zv man der stet ingesigel bedarf, da sol man den grözen rath vmbe vorsehen vnd swaz der ald der merre tail haizet sigeln, daz sol man tun. Wir setzen och: swa dekain burger ald seider ze Vilingen dekain ding wrbi, da von ain briich möhti geschehen gegen dem herren alder vnder dgn bürgern alder der stat sch§delich weri, komi daz den burgermaister für, der sol in dar vmbe lvtern vffe den ayt, vnd swelen man dar vmbe schuldiget, entsieht sich der nit ze d§n hailigen, daz gr des vnschüldig sie, der sol vnsers herren hulde hän verlorn vnd sol enkain rght han in der stat ze Vilingen. Wir setzen och, daz die zvnftmaister allesament svlen in den rath gan vmbe allü ding, vud wfri, daz den burgermaister oder der zvmftmaister dekainen dühti, daz man des grözen räthes bedorfte, der sol haizen dar in lvten vnd sol man daz tun vnferzeggnlich vnd swele zvnftmaister sint, die siilent nit da von ledig werden, e sü ainen burgermaister gengment vnd gesetzent in dgm rehte, als da vorgeschriben stat. Vnd daz diz war sie vncl stfte hie nach belibe, dar vmbe so haben wir graf Johans vnd graf Götze da vorgenant, won ez mit vnserme günste vnd willen zu gegangen vnd beschelien ist, vnserü ingesigel vnd wir..") der schulthaize.. a ) der burgermaister, die zvnftmaister, der gröze rath vnd du gemainde da vorgenant vnserre stet ingesigel ze Vilingen ze offenem vrkvnde gehenket an disen brief. Diz beschach ze Vilingen an dgm nehsten fritage nach sant Nyclauss tage in dgm järe, do man zalte von gotes gebürte druzghenbvndert jar vnd vier vnd zwainzig jar. Die Siegel der Grafen Jolmns und Götz von Fürstenberg und der Stadt Villingen. Perg. Or. Villingen. a) Punkte im Or. 1) D. h. und um Gäste, weil die Eeclitsprechung hier keinen Aufschub erleiden konnte. In dem Überlanger Stadtrecht des 13., 14. Jahrhdts. (Copie im f. f. A.; eine Veröffentlichung nach dem Or. wird demnächst in der Zeitschr. f. d. Gesch. d. Oberrheins erfolgen) wird der „Gast" dem Bürger gegenübergestellt; in derselben Bedeutung ist das Wort auch hier gebraucht. IL 12 V jOfi^jMflfr^™^^ 90 1324—1325. . 1324, Dez. 8. 132. Die Grafen Johans und Götz von Fürstenberg geloben den Villingem, dass derjenige von ihnen, auf welchen die Herrschaft über die Stadt übergehen ivird, ihnen ihren Zunftbrief erneuere. Allen den, die disen brief ansehent oder horent kjsen, tun wir II graue Johans vnd graue Götze gebruder von Furstemberg kvnt: II swenne ez dar zu. kvnt, daz wir den burgern von Vilingen vzzer vns zwain ainen herren geben, so sol denne der sglbe herre den burgern von Vilingen vnder sinem namen vnd och mit sinem inge- sigel ainen zvnft brief ggben vnd ewigen, der brief von worte ze worte stände als der zvnft brief, den sü von vns beden hänt x ), mit vnser beder ingesigeln besigelt, vnd haben inen her vber ze ainer sicherhait disen brief gegeben besigelt mit vnser beder ingesigeln, d§r wart gegeben, do man zalte von gotes gebürte drüzehenhvndert jar vnd vier vnd zwainzig jar an dem nghsten sameztage nach sant Nyclauss tag. Von den Siegeln der beiden Aussteller ist nur das zweite beschädigt erhalten. Perg. Or. Villingen. 1) S. die vorhergehende Nr. 131. 1325. 133- Eine Dispensatio ad matrimonium pro Henrico domino a Fürstenberg l ) von diesem Jahre findet sich zu Rom im Bullarium Papst Johanns XXII. Bd. III. ep. 7. Mittheilung des Archivars Dr. Th. von Liebenau in Luzern. 1) Heinrich III. von Fürstenberg, vermählt mit Anna von Montfort, oder Heinrich von Fürstenberg- Haslach, vermählt mit Irmengard von Werdenberg? 1325, Jan. 2. Freiburg. 134. Bruder Johannes von Eichenstem, Comthur des Johanniternauses zu Friburg, und die Brüder daselbst gemeinsam verkaufen die Feste, die man nennt der Wyer, die gelegen ist zwischen Hahberg und Enmettingen, nebst aller Zugehör, an Herrn Cimrat Dietriche Sneweline zu Friburg, einen Ritter, um 55 Mark Silber als freies Eigen. IHM ^■■■MfJ 1325. 91 Har vber ze einem waren vrkünde vnd ze einer ewigun bestetegunge so han wir vnserü des vorgenanten huses ingesigele gehenket an disen brief vnd wir bruder Rudolf von Büttinkon, comendür ze Clingenöwe, der des meisters stat haltet ze Oberlande, bruder Hug von Werdenberg, comendür ze Bubinkon, bruder Egen von Vürsten- berg, comendür ze Vilingen, vnd bruder Rudolf von Hahberg, brudere des vorgenanten Ordens, veriehen och offenliche....., das dirre vorgenante köf . . mit vnser aller wissende vnd willen vnd mit vnserme rate geschehen ist. Gegeben ze Friburg in Brisgöwe 1325 an der nehstun mittewochen nach sante Siluesters tage. Mit sechs Siegeln an weissen Leinenbändeln, darunter 5. Egens von Fürstenberg (der fürstenbergische Wappenschild, f S'. FRIS. EGENONIS. DE. FVRSTENB'G.) Mone, Zeitschr. XII, 379. Or. in Karlsruhe. 1325, Jan. 2. Freiburg. 135. Die in der obigen Urkunde genannten Comthure des Johanniterordens verpflichten sich dem Ritter Cünrat Dietriche Sneweline eine in aller Form ausgefertigte, besiegelte Urkunde des Johannitermeisters in deutschen Landen, Bruder Abrehtes von Swarzburg, über vorstehenden Verkauf bis Mariae Geburt einzuhändigen. Geschähe das nicht, so haben die edeln Herren Graf Cimrat, Herr zu Friburg und Herr Hug, e Herr von Vsenberg Macht darüber zu erkennen und Tage zu geben. Datum wie oben. im i ■ HÜ m Mit sechs Siegeln -wie oben. Mone, Zeitschr. XII, 381. Or. in Karlsruhe. 1325, Jan. 16. Auf dem Hof zu Neidingen. 136. Hiltpurg, Herrn Virichs sei. von Almeshouen Tochter, die „etwenne" Eberharts- sei. des Maigers von Trossingen eheliche Wirthin war, gibt 4 Eigengüter zu Teggin- gen, die sie von Rudolf sei. von Almeshoue, Frideriches sei. von Almeshoue Sohn, kaufte und die ihr Herr Wernher sei. von Zimmer, ein Freier, für Eigen fertigte, ihrer Tochter Katherinen, die weltlich ist, und ihrer Tochter Hailwigen und ihren Schwestern Berhten und Katherinen, die Klosterfrauen Vf Houen zu Nidingen sind, unter der Bedingung, dass sie (die Ausstellerin) diese Güter bei Lebzeiten selbst haben und nießen solle; nach ihrem Tode soll die eine Hälfte an ihre weltliche 12* vmr. ^ r^^mw^^^^^^^^ m m iia ri I<1 li 92 1325. Tochter, die andere Hälfte an ihre geistliche Tochter und die geistlichen zwei Schwestern fallen; aus der letzteren Hälfte sollen 5 Viertel Kernen, 1 Scheffel Haber und 1 ii Viertel Eier für ihre (der Ausstellerin) Jahrzeit an das genannte Kloster gegeben werden. Es folgen weitere Bestimmungen über den Erbfall dieser Güter und fernere Jahrzeiten. Katherine, die weltliche Tochter der Ausstellerin, deren Vogt, Cünrat von Giselingen, sodann Graf Hainrich von Fürstenberg, der gnädige Herr der Ausstellerin, geben ihre Zustimmung. Zeugen: die ehrbaren Leute: Hug von Langen- stain, Cünrat von Giselingen, Bruder Berhtolt, Schaffner des Klosters Vf Houe, Cünrat Funke, Hans der Vischer, Gerunge Hans, Frau Diemüten Sohn, und andere ehrbare Leute genug. Geben in dem vorgenanten closter Vf Houen ze Nidingen an dem nesten gütemtag nach st. Hylarien tag 1325. Das Eeitersiegel des Grafen Hainrich von Fürstenberg wie Bd. I, Nr. 645. Perg. Or. Donaueschingen. 1325, Juni 29. Würzburg. 137. Bruder Albrech von Swarczburg „groz gebider vber mer, meister zu Deutschemelande" des Johanniterordens bestätigt jenen Verkauf der Feste Wyer, den Bruder Johans von Eichenstem, Comthur zu Friburg, gethan hat und wegen dessen er nebst den Brüdern Egono von Furstenberg und Rudolf von Hochberg dem Bitter Cünrat Dieterich Snewelin besiegelte Briefe ausgestellt hat. Gegeben zu Werzeburg 1325 an deme samestage nach sancte Johannes dage, also er geboren wart. Mit dem Siegel des Ausstellers. Mone, Zeitschr. XII, 382. Or. in Karlsruhe. 1325, Juli 21. Rottenburg. 138- Graf Götz von Fürstenberg besiegelt als Bürge für Herzog Lüpolt von Oster- rich den Vertrag, den dieser mit Graf Virich von Wirtemberg über das Erbe des Grafen Virich von Phirt eingeht. Geben ze Rotenburg an samztag nach st. Jacobes tag 1325 *). Perg. Or. Stuttgart. 1325—1326. 93 1) Auszüge aus Oswald Gabelkovers opus manuscript. de familiis Germaniae illustribus in dem Copialbuche des Archivars Döpser, I, 173 (Donaueschingen) setzen dieß irrig ins Jahr 1328. IH : ; BHl ■ mt 1325, Sept. 29. St. Georgen. 139. Abt Ulrich zu St. Georgen gibt zu dem Siechenhaus zu St. Georgen einen Theil von dem Leibgedinge, welches er und seine Brüder sei., die Herren Ulrich und Berchtold die Decken, Convents- herren zu St. Georgen, von der Frau Adelheit Gräfin von Wolfach ') und ihrem Sohn Graf Heinrich und von anderen gekauft haben. Eegest in den St. Georger Jahrbüchern, Bd. VI. ad ann. 1325. Karlsruhe. 1) Adelheid, genauer Üdelhilt von Wolfach, Witwe des Grafen Friedrich I. von Fürstenberg. IM! m !&3« 1326, Febr. 27. Wartenberg. 140. Graf Hainrich von Fürstemberg verkauft den ehrbaren geistlichen Frauen, der Meisterin und der Sainenunge gemeinlich zu Fridenwiler um 40 Mark löthiges Silber Schafhuser Geweges, worüber er quittirt, seinen Hof in dem Dorfe zu Teggingen, wohin der Kirchensatz gehört, gilt jährlich 14 Scheffel Kernen, 14 Scheffel Haber, 3 Pfund Pfennige, und „den wisat, so darzv höret", behält sich jedoch den Kirchensatz, die Gerichte, Twinge und Bann und die Taverue vor. Geben ze Wartemberg an dem dunrestag nach st. Mathyas tag 1326. Das Eeitersiegel des Ausstellers. Perg. Or. Donaueschingen. 1326, März 12. 141. Graf Heinrich von Fürstenberg befreit die Brüder und Schwestern des Johanniter Stiftes zu Lenzkirch vom Zoll und Ungeld in seinem Gebiete und verleiht denselben Gemeinschaft an dem Titisee. Wir graue Hainrich, herre ze Fürstenberg tun kunt allen den, die disen brief ansehent oder hörent lesen, daz wir durch gotte vnd durch vnser vnd durch vnserer vorderen vnd nachkomenden seien hailes willen den erberen gaistlichen lüten, brüdern vnd swesteren der stifte ze Lentzkilch, gelegen in Kostentzer bistüm, sant Johannes orden des spitales von Jerusalem, haben genade getan vnd die vrihait gegeben für • mä I 94 1326. vns vnd alle vnser erben vnd nachkomen, vnd das die vorgenante stifte deste baz gefürdert, gebezzert vnd genierot werde, daz sü hinnan für iemer me an allen zol vnd vngelt, es sige iezo gesetzet oder werde noch gesetzet, von vns, vnseren erben oder nachkomen, varen sülin vffe vnseren strazzen in allem vnserme gebiete mit allen den dingen, von den man zol oder vngelt geben vnd nemen solte, an alle ier- runge, sumunge vnd Widerrede vnser vnd vnser erben vnd nachkomenen. Ware och, daz wir oder vnser erben oder nachkomen durch dekainer slahte sache willen von der gewaltsami, die wir haben vifen den strazen in vnserme gebiete, da von wir zol vnd vngelt nemen, giengin mit verkofenne oder mit versetzenne oder mit dekainer slahte Sachen, das sol den erberen gaistlichen lüten, briideren vnd swesteren der vorgenanten stifte ze Lentzkilch ain kaine shade sinn weder sus noch so an der vrihait vnd den rehten, die wir in gegeben haben, d (sie) ze varen vffen vnseren strazen in vnserme gebiete vrilich vnd ledeclich an alle zolle vnd vngelt, als da vorgeschriben stät. Wir vergehen och an diseme brieue der vorgenanten stifte ze Lentzkilch ainer rehter gemainde an dem sewe, der da haiset der Tittense, gelegen bi dem alten wege, in dem Shwartzwalcle, daz der selbe se vnser vnd der vorgenanten stifte ain gemain aigen ist vnd das wir noch vnser erben, ob wir enwarin, die brüder vnd die swesteren der vorgeschobenen stifte, noch si vns sümen noch ieren sülin mit vischenne noch an den kainen dingen, da mit man den se billich niezen sol. Har vber ze ainem waren vrkünde aller der dinge, die da vorgeschriben stant, geben wir der vorgenanten stifte disen brief besigelt mit vnserme ingesigel. Der wart gegeben in dem jare, do man zalt von gottes gebürte druzehen- hundert jar vnd sehs vnd zwainzig jar an sant Gregorien tag. Das (Eeiter-)Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter, Lenzkirch). Nach demselben auch bei Neugart, Cod. dipl. Alenianniae, II, 409. tiffl 1326, Juni 16. Villingen. 142. Herzog Albrecht von Oesterreich nimmt die Bürger von Villingen und ihre Stadt in seinen, seiner Brüder und Erben Schutz und gelobt ihr Leib und Gut in den Rechten und Freiheiten bleiben zu lassen, die sie von dem edlen Mann Grafen Egon selig von Fürstenberg und von seinen Söhnen gehabt haben. Geben zu Villingen an dem achten tag vor st. Johanns abendt zu sonnen- gichten 1326. Copialbuch des Archivars Döpser (Donaueschingen), I, 1058, nach dem Original im Stadtarchive Villingen. .■■■■'■■■''"•;•. 1326. 95 1326, Aug. 23. Offenburg. 145. Graf Eudolf von Hohenberg gibt für seine lieben Oheime, die Grafen Johans und Götz von Fürstenberg, einen Gewährbrief, dass dieselben einen Schiedspruch wegen der Stadt Vilingen einhalten würden, welchen der Herzog Albreht von Uster- rich für sich und alle seine Brüder zu Stande gebracht und bei welchem Bischof Johans von Strazburg, der genannte Graf Rudolf von Hohenberg, Herzog Lutzman von Tegke, Otte von Ohsenstein und Walther von Geroltesegge von Tüwingen als i H "*&£ 1326, Juni 16. Villingen. 143. Der Schultheiß, der Burgermeister, der Rath und die Burger gemeinlich zu Vilingen huldigen dem Herzog Albrecht von Oesterreich und dessen Brüdern als ihrer rechten Herrschaft „in dem recht vnd friheit, als wir brief haben von vnserm herren seligen, graff Egen von Fürstenberg, vnd sinen sünen, die der egenannte vhser herre, herzog Albrecht mit sinen briefen vns ouch geben vnd bestetet hat." Geben ze Vilingen an dem achten tag vor st. Johans abend ze sunglichen 1326. Nach einer Copie aus dem k. k. Haus-, Hof- und Staatsarchiv zu "Wien gedruckt bei Eoth v. Schreckenstein, Wie kam die Stadt Villingen vom Hause Fürstenberg an Oesterreich? S. 40. (Sonderabdruck aus den Sitzungsberichten der phil.-hist. Ol. der k. k. Ak. d. Wiss., 48. Bd., Jahrg. 1864.) SB 1326, Juli 4. Lenzkirch. 144- Virich, Herrn Rudolfs sei. Sohn von Almeshouen, verkauft mit Zustimmung seines gnädigen Herrn Grafen Hainrichs von Fürstenberg an Bruder Gern von Liehten- stain, st. Johanns Ordens des Spitals zu Jerusalem, und die Brüder und Schwestern des Hauses zu Lentzkilch desselben Ordens die Vogtei, die sein Eigen ist, über Johans den Schindeler, Rilun, dessen eheliche Wirthin, und alle ihre Kinder, über Cünrates Wirthin an dem Anger und ihre Kinder, über Rudolf Stainegges eheliche Wirthin Mahtilt und ihre Kinder, über Elizabeth die Rotin uud ihre Kinder „vnd mit namen alle die lüte, die in dem tal ze Lentzkilch wonencl sind, die zu disen vorgeuauten lüten hörent," um 7 1 /* # Pfennige alter Brisger, worüber er quittirt. o Gegeben 1326 ze Lentzkilch an st. Vlriches tage. Die Siegel des Ausstellers und des Grafen Hainrich von Fürstenberg. Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter, Lenzkirch). wm t^^sss^mm^^^^^ ^ g^ 96 1326. Schiedsrichter bestimmt worden waren. Würden die Grafen von Fürstenberg diesen Schiedspruch nicht halten, so solle die Stadt Vilingen unentgeltlich dem Herzoge von Oesterreich und seinen Brüdern zufallen. Auch sollen die Vilinger Bürger, die zu Haslach gefangen liegen, ihrer Gefangenschaft entlassen werden. Geben ze Offenburg an samztag vor sant Bartholomes tag drüzehenhundert iar darnoch in dem sechs vnd zweinzigisten iar. Es siegelte Graf Kudolf von Hohenberg. Schmid, Monum. Hohenberg. 249. Mone, Zeitschr. VIII, 379 (wo das Datum irrig auf den 22. August berechnet ist). Or. in Karlsruhe. 1326, Okt. 9. Bettingen. 146. Urfehde des Wernher von Dettingen für die Grafen Johans und Götz von Fürstenberg. Allen den, die disen gegenwürtigen brief sehent, lesent oder hörrent lesen, kvnd ich II Wernher von Tettingen vnd vergibe offenlich.an disem brieue, daz ich vrünt worden II bin der hohgebornen herren grauen Johansen vnd grauen Göttzen von Fürsten- berch gebruder vnd aller der, die da bi waren, da ich gefangen wart bi Brülingen, an die von Vilingen, dero vrimt sol ich nüt sin, ich tüge ez denne gerne, vnd han gen den vorgenanten herren vnd den anderan gesworn zen hailigen ein schlehte vr- veht an alle gev&rde, vnd zainem waren vrkünde der dinge, so hie vor gesehriben sint, gib ich min insigel an disen brief ze henkenne. Dis sahen vnd hörton die vür- komen lüte, her Diethalm von Marpach ritter vnd Cunrat von Hohenuels, die hab ich gebetten, daz sü baicle im insigel an disen brief henken zainer gezügnüst, daz sü da bi gewesen sint, da ich die vorgenantenn vrveht swür. Wir die egenanten her Diet- haln von Marpach ritter vnd Cunrat von Hohenvelse dur bette dez megenanten Wern- hers von Tettingen henken vnserü insigel an disen brief zainer gezügunge alles des an disem gesehriben ist. Dis beschach vnd wart och dirre brief gen ze Tettingen, do man zalte von göttes gebürte drüzehen hundert jare darnah in dem sehz vnd zwainzigosten an sant Dyonisien tage indictione 10. Von den Siegeln hängt noch das des Cunrat von Hohenvels (im rautenförmig damaszirten Siegelfelde ein dem Beschauer zugewendeter Topfhelm mit zweien Jagdhörnern als Kleinod; Umschrift: f S'. CVNRADI. DE. HOHENVELS.) Perg. Or. Donaueschingen. WHjj 1 H §§. : '%sifmma^ m^m s Mun^ni 1326. 97 BBB' bhhl 1326, Nov. 30. Ensisheim. 147. Die Grafen Johans und Götz von Fürstenberg verkaufen dem Herzoge Albrecht von /? Oesterreich und dessen Brüdern die Stadt Villingen, die Burg Warenberg, die Dörfer Kiengen, Beckhofen, Grüningen und das Brigthal um 7500 Mark Silber. Wir Johans vnd Götze gebrüder grauen von Fürstenberg veriehen vnd tun kunt offenlich mit disem gegenwürtigen briefe allen den, die inn ansehent oder hörent lesen, daz wir einmütiklich mit wolverdahtem mute vnd vnbetwungenlich, mit günst vnd mit rate vnser fründe vnd diener, vnd ze den ziten, clo wir ez wol getün mohten, verkoufet haben vnd ze koufen gegeben haben reht vnd redelich den hochgebornen fürsten hertzogen Albrechten von Osterrich vnd von Styr vnd allen sinen brüdern vnd iren erben die stat vnd den kirchensatz ze Vilingen, die bürg ze Warenberg, die dorfer Kliengen, Betchonen vnd Grüningen vnd daz Brigenthal, mit lüte, mit gut, mit vogtey vnd mit allen rehten vnd nützen, so darzü gehörent, ze stat, ze dorfe, ze walde, ze wasser, ze velde, si sien gesucht oder vngesücht, gestiftet oder vngestiftet, funden oder vngefunden, mit twinge vnd mit banne vnd mit allen rehten vnd gewonnenen, als vnser vatter seliger graue Egen von Fürstenberg di vorgenanten guter an vns braht hat, vnd als wir si vntz her braht haben, vmb achthalb tusent mark silbers löthiges vnd gebes, Vilinger geweges, des wir von inen gar vnd gentzlichen geweret vnd verrihtet sin vnd daz wir ze vnserm nvtz vnd fromen angeleit vnd gewendet haben. Vnd darumbe haben wir vns verzigen vnd verzihen vns offenlich mit disem brief für vns selbe vnd für alle vnser erben vnd nachkomen, swie die genant sin, aller ansprach, di wir ald vnser erben gegen den vorgenanten herzogen vnd iren erben in dekeinem weg gehaben mohten, an geistlichen ald an weltlichen gerihten, vmb di vorgenanten stat, bürg, dorfer vnd guter vnd swaz darzü gehöret, als do vorbenennet ist, also daz wir ald vnser erben wider den vorgenanten kouf nimmer kommen süllen mit gerihte, mit gewalt, mit chvnst, mit sinnen noch mit keinen funden, vnd ouch nieman ander gunst oder weg dawider geben vnd Verheugen süllen. Doch haben wir vns mit namen vzgenomen vnd behept vnverkoufet vnd vnbekumbert die hernach geschrieben guter, Hertzogenwile daz dorf, Durach daz tal, Waldowe daz dorf, Linach daz tal, Langenbach daz tal, Glasbach daz tal, Sünchingen daz dorf vnd Schönnowe daz tal, mit aller zügehörde vnd rehten, alz es vnser vorgenenter vatter an vns braht. Vnd haben vns ouch behept daz erbe, des wir von vnserm vettern grauen Gebharten von Fürstenberg wartend sin, also daz daz in den vorgenanten kouf uvt genomen ist vnd vns vnd vnsern erben vnbechvmbert sol beliben. Vnd darüber daz der vorge- II. 13 I i m I aa '■ I 8 ■9 §9 lüasi m? i '.'■-■' l 98 132C. schriben kouf von vns, vnsern erheu vnd nachkomen stete vnd vnzebrochen belibe, haben wir den vorgenanten herzogen vnd iren erben diesen brief gegeben ze einem urchünde, besigelten mit vnser baider insigel, vnd haben gebeten vnser lieb oheim, grauen Rudolfen von Hohenberg, hern Otten herren von Ohssenstein vnd herzogen Ludwigen von Tecke, di bi disem köffe mit andern erbern luten gegenwärtig waren, daz si dri ovch ir insigel zw den vnsern henken ze einem vrchunde an disen brief. Wir di vorgenanten graf Rudolf von Hohenberg, Otte herre von Ohssenstein vnd herzog Ludwig von Tecke veriehen, daz wir gegenwärtig waren bi dem vorgeschriebenen kbffe vnd daz wir durch bete der vorgenanten grauen Johans vnd Götzen von Furstenberg vnser insigel gehenket haben an disen brief ze .einem waren vrchunde aller der vorgeschrieben dinge. Ditz ist geschehen vnd der brief ist gegeben ze Ensesheim, do man zalt von Krists gepurde drüzehenhundert iar vnd darnach in dem sehs vnd zwainzgistem iar an sand Andres tag'). Fünf Siegel hängen. Nach dem Perg. Or. in Wien gedruckt bei Koth v. Schreckenstein, Wie kam die Stadt Villingen vorn Hause Furstenberg an Österreich? S. 41. «SB i& iti B 1) Johann von Winterthur erzählt, wie die Grafen von Fürstenberg Villingen verloren: Pape Johan- nis XXII. tempore civibus in Philingen mala seva et atrocia evenerunt, videlicet quod a dominis suis comi- tibus pociores ex eis in oppidum vocatum Haslach, ubi domicilium tunc habebant, accersiti fuerunt. Qui dum detractis armis laute cum ipsis cibo potuque refecti fuissent, mox detenti sunt et turri mancipati, quousque pecuniam inmensam et inportabilem, quam indebite ac irracionabiliter ab eis exegerant, exsol- verent. Quam, quia nimia erat, invenire manus eorum non potuissent, duces Austrie ipsorum calamitati et miserie condolentes et sue utilitati providentes unam partem, puto mediam, expediverunt et sie eos rede- merunt et libertati restituerunt, sibi ac suis heredibus eos in perpetuum vendicantes. Insuper propter prelium inter eos et comitem de Vürstenberg suscitatum terra tota circumposita per incendia et rapinas depopulata est. Nani mutuo plurima mala multis diebus sibi intulerunt. Cum autem diu se alteratrum dampnificassent et ferociter afflixissent, tandem paeis tranquillitas inter eos amicabili conposicione reformata est. Per hec mala Philingenses per plura annorum curricula in rebus inestimabiliter attenuati fuerunt, sed demum ad pingwiorem fortunam domino adjuvante dedueti sunt, paulatim res amissas recuperando. Johannis Vitodurani chronicon ed. v. Wyß, Archiv für Schweizerische Geschichte, XI, 97. Vergl. über diesen Bericht die Bemerkungen Roths v. Schreckenstein, Wie kam die Stadt Villingen vom Hause Fürstenberg an üesterreich, S. 29—31. Die Villinger Chronik und hienach eine Notiz des 16. Jahrhdts. in der Handschrift Nr. 87, BI. 75, von St. Georgen zu Karlsruhe, (Mone, Quellensammlung, II, 82 u. I, 220) besagt: Anno 1325 hat sich Villingen vom grafen von Fürstenberg abkauft umb 41000 guldin, do sind die newen wißen ain allmend geweßen und der obern Herdt ain vyckwayd gesin, da hat man die almendt erkauft, das jetzt die newen wisen sind, und haben ettlich guott burger gelt darzue gelyhen, damit man sy vom grafen erlößt; und die wyßen sind zehendtfrey zue ainer ewigen gedechtnus gemacht worden. ; ' ■"' BH SSM 9S I ■■' * «BoraSHl ■'■'' ' ■'■ '■■ 1326. 99 tfflgx 1326, Dez. 1. Ensisheim. 148. Sühnvertrag des Herzogs Albrecht von Oesterreich und der Stadt Villingen mit den Grafen Johans und Götz von Fürstenberg. Wir Albreht von gotes gnaden hertzog in Österlich vnd in Styr veriehen an vnser vnd vnserr brüeder II stat vnd tuen chunt allen den, die disen brief sehent oder horent lesen, daz wir verriht sient vnd verriht II habent vnser burger von Vilingen mit den edeln herren graue Jehansen vnd graue Götzen seinen bruder von Fursten- werch , also daz ez ein rehte gesworne siine ist vnd sin sol, vmb die vorgenanten grauen Johansen vnd graue Götzen von Furstenwerch vncl vmb alle die, die da bi woren, do si ze Haslach geuangen wurden, vnd vmb alle sach, daz in seitmales be- schehen ist, vnd vmb allen schaden, der do beschach, vnd veriehen auch wir vnd die vorgenanten burger von Vilingen, daz ez also geriht ist, daz der vorgenanten herren von Furstenwerch diener in allen dem reht sein sullen, als si von alter her gewesen sint gen der stat ze Vilingen. . Wir veriehen auch vnd die vorgenanten burger von Vilingen, daz wir den vorgenanten von Furstenberg vnd irn erben chain ir vogtman noch ir aigenman enphahen sullen zu burger, wann daz sü in der rinchmür sezzhaft sein sullen, vnd vf chain ir gut böwen sullen wan mit ir gueten wille; wer aber daz, daz sü chainen ir aigen man enphiengen, mügen si den besetzen in iares frist, als reht ist, so sullen wir die vorgenanten burger von Vilingen in niht schiermen oder swer in besetzt von vnsern wegen, so sullen sü vns doran niht irren. Ez son auch die burger chain ansprach noch chain reht haben gen den vorgenanten herren von Furstenwerch vmb solich schulde, so ir vater da solt, si wer wizzent oder vnwizzent, oder swie si dar chomen wer, die sol alle tode vnd abe sin, vnd swaz die vorgenanten "herren von Furstenwerch, graf Johans vnd graf Götze, vnsern burgern von Vilingen kuntlicher gult gelten sullen, die son sü in gelten ane alle Widerrede. Ez sol ouch chain schade vf die vorgenanten von Furstenwerch gan von Juden noch von gyselschaft noch dhainen weg sid des males, daz wir mit in ze Offenburch geriht würden. Vnd doruber, daz die vorgeschriben richtung stet vncl vntzebrochen Mibe, haben wir hertzog Albreht vnser insigel vnd wir die burger von Vilingen vnserr stat insigel zu einer ge- zugnusse vnd zu einem vrchunde gehen chet an disen brief, der ist geben ze Enseshein, do man zalt von Christes gebärt drutzehen hundert jar vnd darnach in dem sechs vnd tzweintzigisten jar an dem nehsten montag nach sand Andres tag. Die Siegel sind abgefallen. Perg. Or. Donauesehingen. Nach demselben auch bei Eoth v. Schreckenstein a. a. 0. S. 43. 13* i tssssff ^ ■m BOB 100 1326. ■i ■ 1326, Dez. 2. Ensisheim. 149. Herzog Albrecht von Oesterreich stellt der Stadt Villingen wegen übernommener Bürgschaft einen Schadlosbrief aus. e Wir Albreht von gotes gnaden hertzog ze Osterrich vnd ze Stir veriehen vnd tuen II kunt offenlichen mit disem brief, daz wir vnsern getriwen lieben .. a ) dem Schultheißen , . . dem bur II germeister vnd dem rate ze Vilingen gelobt haben vnd gelüben mit disem brief, swann sv dv zwei tusent mark Silbers, dv sv rihten svllen . . den grauen von Fürstenberg, rihtent vnd vns di tusent mark silbers, dv wir inen gelihen haben, swaz sv dann schaden nemen oder gewunnen von der giselscheft, mit leisten oder mit brechen, vmb claz gut, daz wir dar noch den egenanten grauen von Fürstenberg rihten vnd geben svllen, dar vmb dv vorgenanten vnser getriwen lieben . . von Vilingen mit vns gvlt vnd für vns bürgen sint, daz wir sv von dem schaden wisen vnd bringen svllen, vnd des ze eim vrkunde haben wir vnser insigel gehenket an disen brief, der ist geben ze Ensizhein an zinstag vor sand Nyclaus tag, da man zalt von Kristes gebürt drützehen hundert iar dar noch in dem sehs vnd zweintzigisten jar. Das Siegel ist abgefallen. Perg. Or. Villingen. Nach demselben auch bei Roth v. Schreckenstein a. a. 0. S. 44. a) Diese u. die folgenden Punkte im Or. «GJa m M* JPasfi HB 1326, Dez. 19. Petershausen. 150. Ylricus, divina permissione abbas monasterii de Petridomo ordinis sti. Benedicti Constantiensis dioecesis, reverendo patri in Christo et domino, domino Johanni, dei et apostolicae sedis gratia episcopo ecclesiae Argentinensis, cum ei a sede apostolica sit commissum, ut ad incorporationem ecclesie Ulmensis monasterio Augie maioris facien- dam procedat, significat, sibi constare, „quod in monasterio Augie maioris tantum illustres seu nobiles et libere conditionis persone hactenus sunt recepti (sie) et sub regulari obseruantia ordinis sti. Benedicti cum hospitalitate debita commorantur, quod- que venerabilis pater dominus Diethelmus, dei gratia nunc abbas ipsius monasterii, et ipsum monasterinm multa seruitia in hominibus bellicosis et aliis rebus suis illustri quondam prineipi, domino Lüpoldo, duci Austrie, obsistenti domino Ludwico, duci Bawarie, impendit a ), propterque et quam guerram pluribus annis transactis idem monasterium multis suis possessionibus iugiter spoliatur et pertulit ac perfert plures ' \ nMHBSHHMSHBHHHHMBi sag« 1327. 101 iniurias et iacturas, item quod nobilis vir, dominus Hainricus, comes de Fiirstenberg, predictum dominum Diethelmum abbatem captiuauit et captum tenuit, quousque sibi et suis quadringentas marcas argenti pro sua liberatione persoluit ac cum et suos filios de certis possessionibus monasterii infeodauit, et quod propter premissa facul- tates ipsius monasterii sunt non modicum attenuate" '). Praemissa adeo sunt notoria, quod nulla possunt tergiuersatione celari. Datum in Petridomo 1326 feria sexta ante festum beati Thome apostoli in- dictione 10. 2 ). Sigillum abbatis monasterii Scotorum extra muros Constant.' (quia abbas Viridis penes se non Labet proprium); spitzoval, im Siegelfeld stehendes Porträt des Inhabers in geistlicher Tracht mit Hirtenstab in der 1. Hand; Umschrift: S'. DONATI. ABBATIS. SCHOTO....... Perg. Or. Donaueschingen. B. a) In der Urk. fehlerhaft: impedit. 1) Mit denselben Worten berichtet über die Gefangensetzung des Abtes Diethelm durch Grafen Heinrich von Fürstenberg ein dieselbe Bitte vortragendes Schreiben des Reichenauer Propstes Rvmo an denselben Bischof Johans von Strassburg, von 1326, Dez. 30 (anno 1326, feria secunda proxima ante festum natiuitatis domini, indictione 10.) Neugart, Episcopatus Constantiensis, T, t. 2, p. 694. Vergl. oben Nr. 107. 2) An demselben Tage gab Johannes, decanus ecclesie maioris Constantiensis dem gen. Bischöfe ein völlig gleichlautendes Zeugniss. Datum Constantie. Das spitzovale Siegel des Ausstellers (das Siegelfeld ist durch zwei überdeckte Rundbogen, unter deren jedem ein Heiliger, 1. mit Bischofstab und Bischofsmütze, steht, getheilt, oben die Jungfrau mit dem Kinde; j S. IOHIS. DE. PORTA.. ECANI. ECCE. DSTAN.). Perg. Or. Donaueschingen. [fl i 3ÜS! i 81 dB 1 1327, Juni 1. 151. Cünrat von Ortenberg, eines Ritters Sohn, verkauft Franczen von Berenbach alle ihm von den Vordem hergebrachten Rechte auf des Meygers Gut von Büchorn und Berschins Gut zu Ende um 23 tf Hall er und behält sich die Wiederlösung auf 4 Jahre vor, nach deren Ablauf der Kauf unwiderruflich sein soll. Bertholt Slegel- holcz tritt für sich und sein Weib als Tröster und Währe ein. Geben an dem neuesten mäntag nach dem phingestag 1327. Die Siegel des Grafen Johans von Fiirstenberg, des Ausstellers, (seines Dieners) und Bertholts Slegelholcz fehlen. Perg. Or. Donauesehingen. 152. 1327, Juni 23. Waseneek. Elizabeth von Vroburg, Herzog Luczmanns von Tecke eheliche Wirthin, verspricht, i i jflpWiTiiiM 102 1327. ihre lieben Oheime, die Grafen Johans und Götfrid, Gebrüder von Fürstemberg, an den 110 ti Haller jährlichen Geldes, die sie von ihrem Gatten, Herzog Luczmann, und ihrem Schwager, Herzog Friderich, ab deren Geld ze Oberndorf, die ihr „gesetzet" sind, gekauft haben, nicht zu irren. Geben ze Wassenegge an st. Johans abent ze süngihten 1327. Das Siegel der Ausstellerin fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1327, Aug. 3. 153. Burkarte Spete, ein Ritter, und Merkeli, sein Bruder, Wernher, Jacob, Andres und Fritsche, Gebrüder von Tiefenöwe, Edelknechte, verzichten gegen die edeln Herrn, Grafen Johannes und Grafen Götze, Gebrüder von Fürstemberg, ihre gnädigen, auf alle Anspräche wegen des Meiden'), den sie in deren Dienst zu Nüwenecke verloren und alles Schadens, den sie in demselben erlitten, da sie heute dafür entschädigt wurden. Geben an mendag vor st. Laurencien tag 1327. Die Siegel der Spete und Wernhers, mit denen sich die andern von Tiefenöwe verbunden, da sie kein eigenes Siegel haben, fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1) Meidem, Maid, männliches Pferd, Hengst oder Wallach. BS 1321, Sept. 25 und 27. 154. . Das geistliche Gericht zu Strassburg bezeugt, dass Graf Heinrich von Fürstenberg mit Zustimmung seiner Söhne Conrad, Johans und Heinrich und seines Bruders Conrad, Kanonikers zu Strassburg, seinen Hof zu Nüszbach, gelegen neben den Gütern des Klosters Allerheiligen einerseits und dem Hofe der Roderin anderseits, sowie einen dazu gehörigen zweiten Hof, (cum curia inferiori in villa Nüszbach, spectante ad curiam predictam) und das Patronatsrecht in der Pfarrkirche zu Nüszbach und den mit der Pfarrkirche verbundenen Capellen dem Kloster Allerheiligen, Praemonstratenser- ordens und Strassburger Sprengeis, um 200 Mark Silber als freies Eigen verkauft habe. Die Übergabe erfolgte „per porrectionem ealami." Bischof Johannes von Strassburg gibt als Diöcesanbischof seinen Consens. Actum quo ad ipsum dominum Heinricum de Fürstenberg et eius liberos ante- dictos 7. kal. Octobris, actum vero quo ad domnum Conradum canonicum predictum 5. kal. Octobris, anno domini millesimo tricentesimo vicesimo septimo. Hm 1328. 103 Mit den Siegeln des Bischofs Jolians von Strassburg, des geistlichen Gerichts daselbst und des Grafen Heinrich von Ftirstenberg. Mone, Zeitschr. XII, 460. Or. in Karlsruhe (Archiv Allerheiligen). ■ bH • | m i l m m 1328, Jan. 12. Wolfach. 155. Heinrich und Alber Langebach, Gebrüder, verkaufen dem Alber von Gippichen Güter im Osterbach mit Genehmigung des Lehensherren, Grafen Heinrich von Fürstenberg. Allen dien, die disen brief ansehent oder hörent lesen, tun wir Heinrich vnd Alber Langebach, gebruder, Heinriches seligen svn II von Langebach, burger ze Wolfach, kunt a ), daz wir Alber von Gybechen vnd sinen erben haben gegeben zu köfende reht vnd redelich clise II guter, die hie nach geschriben stant, vmb an eins vierzig phunde, fünf Schilling minre, Strasburger phenning, guter vnd geber, der wir von im gar vnd gen- zelich gewert sien vnd in vnsern nutze komen sint. Dis sint du guter vnd sint gelegen vorus in dem Osterbach in dem meieren teil ein halp lehen vndenan in Osterbach, do Cünrat Morhart vf sitzet, vnd ein halp lehen da bi, daz Cünrat der Kündig buwet, vnd ein lehen, daz Heinzen erben von Kippenhein buwent, vnd ein halp lehen an den Bvnden, daz Heinriches des Köres waz, vnd ein viertel eins lehens, da Fri- derich der Brandegge vf sitzet. Dise guter han wir im gegeben für ein reht lehen, mit wasen, mit zwi, mit stege, mit wege, mit wasser, mit wasserleitina, mit holz, mit velde, mit wunne vnd mit weide vnd mit aller zu geherde," es sie fanden oder vnfunden, benemmet oder vnbenemmet, wie es dar zu. boret oder gehören mag, vnd sien des sin war gen mengelichem nach dem rechten, an geistlichem vnd an weltlichem gerihte vnd wa er sin bedarf an allen stetten nach dem rehten; vnd haben daz getan mit hant, gunst vnd gutem willen vnsers gnedigen herren grauen Heinriches von Fürstenberg, von dem du selbe guter lehen sint. Har vber ze einem vrkünde vnd das der vorgescriben kof stette vnd war belibe, so han wir b ) den vorgenanten grauen Heinrich von Fürstenberg erbetten, daz er sin ingesigel het gehenket an disen brief. Wir der vorgenant graf Heinrich von Fürstenberg vergehen, daz dirre vorgescriben kof beschehen ist mit vnser hant, gunst vnd gutem willen, vnd daz wir die vorgenanten gvter vfnamen von den vorgenanten Heinrich vnd Alber Langenbach vnd lühen sü reht vnd redelich dem vorgenanten Alber von Gybeche vnd sinen erben ze einem rehten lehen, als sitte vnd gewonlich ist, vnd dur ir aller bette so bau wir ynser ingesigel gehenket an disen brief ze einem waren stetten vrkünde aller der dinge, so hie vor gescriben stant. m : . I 104 1328. Dis beschach vnd wart dirre brief geben ze Wolfa, do man zalte von gottes gebürt drüzehenhundert jar dar nach in dem ahten vnd zweinzigesten jar an sant Hylarien abent. Das Siegel des Grafen Heinrich von Fürstenberg fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. a) Im Or. fehlt das Wort: hunt. V) Im Or. fehlt das Wort: wir. 1328, Jan. 28. Auf der Burg Hausach. 156. Gütkorn, Cünin Hertwig, Bürger von Husen, und Eüpreht von Einbach, verkaufen dem edeln, frommen Knecbte Franzen von Berenbach drei Mannsmad zu Annenbach vor der Almende, genannt „des schenken matte," drei Juchart Acker, genannt „in des schenken grübe," zwei Juchart Acker „an der hüterin acker an der höhin," und zwei Mannsmad „in des schenken bomgarte" sammt diesem Baumgarten um 12 # und „ane vier siben Schillinge pfenninge Haller münze." Zeugen: Priderich der Schult- heiss von Woluah, Priderich der Schriber von Woluah, der alte Hertwig, Johannes der Vischer, Fritschi, Jacobes sei. Sohn des Isenmannes, Heinrich der Smit, Johans o der Oler, Johannes der Huser, Fritschi und Johannes von Sulzbach. Geben ze Husen vf der bürge 1328 an dem nehsten dunrestage vor vnserre frowen tage zv der liehtmesse. Das Siegel des Grafen Heinrich von Fürstenberg fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1328, April 6. Wartenberg. 157. Graf Heinrich von Fürstenberg eignet dem Spital zu Schaffliausen ein Gut zu Watterdingen, das demselben sein Lehensmann Konrad von Blumberg schenkte. Wir graf Hainrich von Fürstenberg kvnden allen den, die disen brief an sehent oder hurent lesen, claz für ins II kam Cünrat von Blümenberg, hern CUnrates seligen svn von Blumenberg, vnd gab vns vffe an vnser hant II ain gut, ist gelegen ze Watterdingen, daz derWiße vnd Stvdengast buwent, giltet iergelich siben schöffel kernen, sehts (sie) schöffel habern vnd sehts Schilling phenning Costenzer mvnze, claz er von mir ze lehen hatte vnd Rudolf Göberg, ain burger ze Schafhvsen, von im ze lehen hatte, der sich och verzigen hat an des vorgenanten Cünrates hant, von dem er daz 1328. 105 selbe gvt ze lehen hatte, vnd bat vns der selbe Cunrat vnd och der vorgenant Rudolf Göberg, daz wir die aigenschaft dez selben gvtes dvr got geben dem spital ze Schaf- hvsen, vnd gaben wir dem selben spittal daz vorgenant gvt für reht aigen, won es vnser reht aigen waz, vnd sien och des wer nach reht fvr ain reht aigen. Vnd daz dis war vnd stete belibe von vns vnd von vnseren erben dem vorgenanten spittal, so henken wir vnser ingesigel an disen brief. Ich der vorgenant Cünrat von Blümenberg vergihe och offenlich an disem brief, daz ich dv vorgescribenen ding han getan reht vnd redelich mit allen den rehten, so dar zu huret, vnd daz es war vnd stete belibe von mir vnd von minen erben dem vorgenanten spital, so henke ich och min ingesigel an disen brief. Diz beschach vnd wart dirre brief geben ze Wartenberg an dem nehsten gvtem- tag nach vssegender osterwochen, do man zalt von gottes gebürt drvzehenhvndert jar dar nach in dem ahten vnd zwainzigesten jar. Die Siegel des Ausstellers (Beitersiegel, beschädigt) und Cünrats von Blümenberg (im Schild drei Querbalken, dazwischen Feh). Perff. Or. Stadtarchiv Schaffhausen. 1328, April 15. 158. Vertrag zwischen Hermann von Geroldseck, Domherrn und Chorbischof zu Strassburg, und den Grafen Johans und Götz von Fürstenberg über die Kirche zu Haslach. Wir Herman von Geroltzecke, dümherre vnde korbyschof zu Strazburg, tünt kunt allen den, die disen [| brief gesehent öder gehörent lesen, daz alle die sache vnde atzunge, die da waz zwischent vnsern öhei II men grauen Egenen seligen von Vürsten- berg vnd grauen Johannes vnd Gutzen sinen sünen einsite vnd zwischent vns ander- site, von der kirchen wegen zu Haseiahe in Kentzingental, gerihtet vnd geslihtet sint lieplichen mit vnser beider wille vür vns vnd vnser erben beider site, vnde iehent vnd erkennent mit diseme gegenwertigen brieue, daz wir gewert sint von den vorgenanten grauen hundert mark vnd ahtzig mark silbers, die vns gelobet wurdent von derselben atzunge wegen. Wir iehent ouch, daz wir in bi vnserme eicle wider hant gegeben alle die brieue, die wir hettent von der sachen w T egen, sv werent von liome oder anders wa her dan. in wele wis sü werent erworben. Were ouch, daz wir deheinen brief fündent, der zu der sachen horte, vnd sünderliche den brief vber daz vorgeschri- bene gut, den globen wir in wider zu gebende bi vnserm eide; fündent aber her nach vnser erben deheinen brief, der zu der Sachen horte, oder vber daz vorgenante gut, iL 14 Ünn %£*§ys .^m iieBSiiw^^ 106 1328. alse da vorgeschriben stat, den vncl die brieue wellen wir, daz sv dot sint vnd gar vnd gantz vns vnd vnsern nachkummen vnd erben vnnütze vnd dekein schade si den vorgenanten grauen oder iren erben. Vnd dez zu eime vrkunde vnd einre woren ge- zugnisse, so han wir Herman, der vorgenant, vnser ingesigel gehencket an disen brief, der wart gegeben an dem fritage nach dem ahten tage der ostern, da man zalte von gotz gebürte drüzehen hundert vnde ahtewe vnd zwentzig iar. Ein kleines Bruchstück vom grünen Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Donaueschingen. 1328, Aug. 16. Wolfach. 159. Graf Heinrich von Fürstenberg eignet der St. Nicolaus- und St. Catherinencapelle zu Wolfach Lehengüter zu Wolfach und im Übelbach. Wir graf Hainrich von Fürstenberg tvn kunt allen den, die disen brief an sehent oder hörent II lesen, daz wir luterlich dur got, dur vnser sele hail vnd dur vnser vorderen seien willen II vnd durch bette vnserre bürgere von Wolfa haben ge- aigenet vnd geben ze ainem rehten aigen iemer me dise gvter, die hie nach gescriben stant vnd von vns lehen sint, an die capellen ze Wolfa, die in sant Mcolaus vnd in sant Katherinen eren gestiftet vnd gemachet ist. Dis sint die guter: ain lehen an der Matten, da Schvbeli vffe sitzet, giltet iergelich ain phvnt haller guter vnd geber, zwai viertal habern, vier hvnre vnd sehs kese, vnd ain lehen, ist gelegen in Vbelbach ob des Nvgeburnen lehen, daz Wernher buwet, giltet iergelich ain phvnt vncl sehs Schilling haller guter vncl geber, zwai viertal habern vnd andere reht, so dar zu. hörent Vnd dis haben wir getan mit aller der behvgede, worten vnd werken, so ze solichen dingen höret oder gehören mag, vncl sien des wer für vns vnd alle vnser erben gen mengelichem nach dem rehten. Har vber ze ainem waren steten sicher vrkvnde so henken wir vnser ingesigel an disen brief, der wart geben ze Wolfa an dem nehsten cinstag nach vnser vrowen tag, als si ze himel fvr, do man zalt von gottes gebürt drüzehenhvndert jar dar nach in dem ahten vncl zwainzigesten jar. Das Eeitersiegel (beschädigt) des Ausstellers. Perg. Or. Donaueschingen. •V",,--.^, MflMKMHHHHRNflHEBBE ■■■■ 1328-1329. 107 I 1328, Okt. 10. 160. Cvnrat von Burchberg gibt den Brüdern und Frauen des Johanniterhauses in Lenzkilch seinen Hof zu Nüwehusen, den man nennt den Seihof, den Kirchensatz daselbst „vnd daz gesäße, da daz kloster waz", und den „brügel", der zum Hofe gehört,, dafür, dass sie seiner Schwester Clara von Burchberg in ihrem Hause eine Frauenpfründe gegeben haben. Mit Zustimmung und Siegel seines gnädigen Herrn, des Grafen Heinrieb von Fürstenberg, Landgrafen in Bare. Geben 132S an dem nächsten mäntag vor st. Gallen clvlt, Römer zins stür in dem zwelften jar. Neugart, Cod. dipl. Alem. II, 412. nach dem Orig. im Archive des Johanniterhauses Villingen, jetzt- zu Karlsruhe. 1329, April 30. 161. Wernher von Swaindorf gibt mit Zustimmung des edeln und seines gnädigen Herren, Grafen Hainrichs von Fürstemberg, und seiner lieben ehelichen Frau, Frau Annen, den ehrbaren geistlichen Frauen, „der samenunge gemaiulich Vffen Houen bi Mdingen, Bredier Ordens", seine Eigengüter in den Dörfern Gütmettingen, Pforren und Teggingen, und sein eigen Haus in der Stadt zu Gisingen, das Johannsen des Beschai- denne war, und empfängt all dieß wieder gegen jährlichen Zins von einem Schilling Pfennige alter Brisger und unter der Bedingung, dass es nach seinem, seiner Frau und seiner Schwiegermutter Tode an das Kloster zurückfalle. Graf Hainrich von Fürstemberg und dessen Sohn, Graf Cimrat, bezeugen, dass diese „gifte" ihres lieben Dieners Wernher mit ihren Händen und ihrer Gunst geschehen sei'). Geben an st. Walpurg abent 1329. Die Siegel des Grafen Hainrich von Fürstemberg (Keitersiegel), des Grafen Cünrat (hier abgebildet) und Wemhers von Swaindorf (eine nicht völlig bis zum obern Schildrand aufsteigende Spitze; f S'. WEßN- HERI. DE. SWAINDORF.) Pertf. Or. Donaueschingen. 14 = m 1 HH Ü^JP fjffjftTCBffliiiffi^ 108 1329. 1) Am 3. Juni (an dem nehsten samstag nach der vffert) desselben Jahres stellen die Priorin und die „samenung gemainlich des conuentz Vifen Höfen bi Nidingen" über diese Vergabung einen Revers aus. Perg. Or. mit den Siegeln der Grafen Hainrich und Cünrat von Fürstemberg (wie oben), des Convents (spitzoval; auf einem Streifen mit unleserlicher Aufschrift ein zum Flug die Schwingen ausbreitender, nach 1. gewendeter, aufwärts blickender Vogel; Umschrift abgeschliffen) und der Priorin (rund; das Siegelfeld bildet ein Ead, auf welches ein menschlicher Körper (etwa hl. Katherina von Alexandrien ?) geflochten ist; Umschrift: f S'... 10- RISSE. DCE. VF. HOVEN.) Donaueschingen. 1329, Aug 15. 162. Graf Johans und Graf Götze, Gebrüder von Fürstemberg, bekennen, dass sie „vmbe daz silber, so vns nach vf disen tag die edelen fürsten, vnser gnedigen herren, e herzöge Albreht von Österrich vnd sine brüder schuldig sint vmbe den kof vmbe Vi- lingen, sien gestözen vnd williclich körnen an die erbern lvte, dgn schülthaissen, den bürgermaister vnd an die bürgere gemainlich von Vilingen vmbe tusent marcke silbers der selben werschaft, so man vns och des vberigen silbers weren sol." Über diese e 1000 Mark quittiren sie den Herren von. Österrich und ihren Bürgen. v Gegeben 1329 an vnserre frowen tage ze mittgm Ogste. Die Siegel der beiden Aussteller. Perg. Or. Villingen. 163 1329, Dez. 21. Villingen. Der Schultheiß, der Burgermeister, der Bath und die Burger gemeinlich von Vilingen bekennen, dass sie den Grafen Johans und Götz, Gebrüdern von Fürstemberg, von den 400 Mark Silber, die sie zu st. Martins Tag oder vier Wochen danach zahlen sollten, 340 Mark gezahlt haben und die übrigen 60 „ze aller manne vasnaht, so nv nehste kvnt," zahlen sollen. Dieses Ziel haben ihnen erbeten ihre Bürgen: Herr Johans von Ahneshofen, Ritter, Johans von Tyerberg, Benze Sedellach und Rudolf von Tanhain. Gegeben ze Vilingen an st. Thomans tage vor wyhennahten des zweifboten 1329. Die Siegel der Stadt Vilingen, des Benze Sedellach und Rudolf von Tanhain; das Johansen von Tyerberg fehlt. Perg. Or. Villingen. mBB|^HH ■'■■'••■■'■ ■■'■'' : '" 1330. 109 •I ■ i33tf, Fe6r. 27. Villingen. 164. Johans der Lecheler von Oberescbach und Hani, Walters des Lechelers sei. Sohn von Villingen verkaufen dem ehrbaren frommen Ritter Herrn Hug von Kürnecke und seinem Bruder Burchart die Güter in der Schiltach, in dem Verenbachli und aus dem Eigen, welche von den edlen Herren Grafen Johanns und Grafen Götz, Gebrüdern von Fürstenberg, herrühren. Geben Villingen zinstag nach Mathias 1330. Das Original siegelten die beiden Aussteller. St. Georger Jahrbücher, VI ad 1330 unter Berufung auf das Or. Karlsruhe. 1330, April 18. Freiburg. 165. Vergleich zwischen den Grafen Johans und Götz von Fürstenberg und der Stadt Freiburg wegen des Schadens im Villinger Kriege. Wir der burgermeister vnd der rat von Friburg tun kunt allen den, die disen brief II sehent oder hörent lesen, das die edelen herren graue Johannes vnd graue Götze, gebrüdere, II herren von Vürstenberg, mit vns getegedinget hant vnd über ein sint komen von des schaden wegen, der in dem kriege, den sie mit den von Vilingen hatten, geschach vnseren lüten, Eberlin von Eschach, Johannese dem Mezzyer ze dem Swerte, Wernhere dem Vischer, Cvnzzin von Nidingen, Cimzzen Buckelin, Heinriche dem Greinen, bürgeren von Friburg, vnd Jacobe von Tuttelingen, einem gesessenem seldere von Friburg, also, das die vorgenanten edelen herren hant gelobet, den vorgenanten lüten an dem vorgenantem schaden ze gebende vünf pfunt vnd vierzig pfunde haller, ze disen nahgeschribenen zwein zun, ze sante Johanneses mes ze süngihten, so nu nechste komet, vünf vnd zwenzig pfunde haller, vnd ze sante Gallen tage, so nu nechste komet, zwenzig pfunde ballere. Vnd darvmbe so haben wir getröstet vnd trösten mit disem offenem brieue vür vns vnd vür die vnseren getrüliche die vorgenanten edelen herren vnd alle die iren vnd alle ir dienere vnd alle ir helfere, vmbe die getat niemer leit noch schaden ze tünde, dekein wis mit guten trüwen, ane alle ge- uerde. Weri aber, das vns hie nach vür komi, das dekein andre vnserre bürgere oder seldere von des vorgenanten krieges wegen geschadiget wärin, da vür han wir nüt getröstet, wir sollen aber darzü nüt tun, wir lassen es denne die vorgenanten edelen herren erberlich vor wissen, ane alle geverde. Hiemitte han wir die von Vilingen I w& H ■; .' I I GW?»'»!« ^^jtä^^mäSM^^SamWmmWl^^f, 110 1330. I 1 nütes getröstet. Har vber ze einem vrkünde, vnd das dis vorgeschriben ding war vnd stete belibe, so han wir vnserre gemeinde ingesigel gehenket an disen brief. Dis geschach vnd wart dirre brief gegeben ze Friburg in dem rathuse vor offenem rate, in dem jare, do man zalte von gottes gebürte driizehen hundert jar vnd drissig jar, an der nehstun mittewochen vor sante Gerien tage. An Leinenbändel ein Bruchstück des Siegels der Stadt Freiburg (man gewahrt noch zwei Thürme und ein Stück Mauer; Umschrift zerstört). Perg. Or. Donaueschingen. 1330, Juni 30. 166. Graf Heinrich von Fürstenberg besiegelt auf Bitte seines Vetters, des Grafen Conrat, Herrn zu Friburg, die Urkunde, worin derselbe seinem Sohne, Grafen Friclerich, jährlieh 150 Mark Silber zu zahlen verspricht. Gegeben an dem nehesten samestage nach st. Johannes tag zu süniehten 1330. Unter den 6 Siegeln das des Grafen H. von Fvrstenberg. Mone, Zeitschr. XIII, 93. Or. in Karlsruhe. 1330, Aug. 6. Hagenau. 167. Kaiser Ludwig verpfändet dem Grafen Heinrich von Fürstenberg Harmersbacli um 400 Mark Silber. "Wir Ludwig von gottes gnaden rhomischer cheyser, ze allen zeitten mehrer des reichs, verjehen offenbahr an diesem brieff und thun khundt allen den, die in an- sehent, hoerent oder lesent, dass wir angesehen haben die getreuwen dienst, die dem riche gethan hatt der edell man Heinrich graff zu Fürstenberg, unser lieber getreuwer, und uns noch thun magh und soll, ime und seinen erben versezet haben und auch versezen mitt diesem brieffe Haclamerspach, mitt alle die (sie) und darin gehöret und hernach geschrieben statt, des ersten den Kürenbach, den Hannenbach und öch den Hannenbach (sie), den Gütersbach, den Hüplinsbach, den Roden und den Bürren a ), umbe vierhundert marck lödiges silbers Chostenzer gewichtes, und soll der vorgenannt Heinrich und sein erben die obgenannten guetter innehaben in pfandeswiz und niessen an eins reichs statt mit allen nutzen, rechten, eren, zugehörden und gewonheitten und davon m& 1330. 111 ■99 durch recht gevallen sullent und mügen als lange, bis wir oder unser uachkhommen ahn dem riche die vorgenannten guetter von in erledigen und erlösen umbe die vorgeschrieben vierhondert marck silbers gar und genzlichen. Dovon gebieten wir allen unsern und des reichs amptleutten, landtvögten, Vögten, wi si gnant.sin, ernstlich und vesticlich by unsern hulden, dass si den vorgenannten Heinrich und sin erben an der vorgeschrieben unser satzunge icht hindern oder irren in deheinen wege, und wolt in jemant daran dheinen gewalt tun, da sullen si in zu geraten und beholfen sin, als lieb in unser fordrunge sin. Und darüber ze einem urkhunde geben wir in diesen brieff versigelten mitt unserm cheyserlichen insigell, der geben ist ze Hagenow an sant Sixten tage des pabest, do man zalt von Christes geburt druzehen hundert jhar darnach in dem dreizzigestin jar, in dem sechs- zehenden jar unsers richs und in dem dritten des cheysertumes. Abschrift von einer in der Orthographie und wohl auch im Wortlaut nicht genauen Copie des 17. Jahrhunderts in Karlsruhe nach dem damals angeblich im bischöflich strassburgisrhen Archiv befindlichen Originale. In den Strassburger Archiven ließ sich das Original jetzt nicht finden. In dem Eegest bei Mone, Zeitschr. XII, 323, ist das Datum auf den 6. April berechnet, unter Papst Sixtus also Sixtus I. verstanden. Indessen zeigt das Itinerar Kaiser Ludwigs (s. Böhmers Eegesten), dass Papst Sixtus II. (Aug. 6) zu verstehen sei. a) Eine von Notar Behr in Zabern beglaubigte Copie von 1701 im f. f. A. gibt die Lesart: den Kürrenbach, den Hammerbach und auch den Mülersbach, den HüpUnzbach, den Boden und den Barron. 1330, Aug. 17. Breisach. 168. Herzog Luchvig zu Tech und Graf Johans zu Fürstenberg überlassen die Entscheidung ihres Streites mit Grafen Rudolf von Tlohenberg loegen Stadt und Burg Triberg und Burg Althornberg dem Kaiser Ludteig, dem König Johans von Böhmen und dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg. Wir Lvdowig hertzog zv Tecke vnd graf Johans zv Fürstenberg veriehen vnd tun II kunt an disem brief allen den, die in an sehent, hörent oder lesent, daz wir vmbe di II missellunge, die wir heten gegem dem edeln herren graf Rudolfen von . Hohenberg von der stat vnd der bürg wegen ze Triberg vnd der bürg zv der Alten- horenberg vnd swas dar zv gehöret, daz von dem rieh lehen ist, gegangen sind vnder di hohwirdigen forsten, cheyser Lvdwigen von Rome, Johansen künig ze Beheim vnd hinder Friderichen burgrauen zv Mvrenberg, also swas vns die drey heizzent tun gegen dem vorgenanten graf Rudolfen von Hohenberg, des süllen wir in gehorsam sin vnd volfüren an alle geverde vnd sullen si claz vsrichten vnd vssprechen vf sant Michels H 4SK5 RHHHHHHH 112 1330. tag, der schierst kumpt, vnd dar vmbe ze einem vrkünde haben wir vnser eygen in- sigel gehenget an disen brief, der geben ist ze Brisaeh an dem nehsten vritage nach vnser fröwen tag, als si ze himel für, do man zalt von Christes geburt drintzehenhundert jar dar nach in dem dreizzigestim jar a ). Von den Siegeln der beiden Aussteller fehlt das zweite. Perg. Or. München. 1) Bei Schmid, Mon. Hohenberg. 266 ist die Urkunde irrig vom 18. Mai 1330 datirt. 1330, Aug. 17. Breisach. 169. Graf Rudolf von Hohenberg überträgt die Schlichtung der „misshellunge", die er hatte „gegen den edeln mannen, hertzog Ludowigen von Tecke vnd grauen Johansen von Fürstenberg von der stat wegen vnd der bürge ze Triberg vnd der bürge zv der Altenhorenburg (sie) vnd swas dar zv gehöret, daz von dem rych lehen ist", dem Kaiser Ludwig von Rom, König Johansen zu Böhmen und seinem „bruder" Friderich, Burggrafen zu Nürnberg, die das auf nächsten st. Mychelstag ausrichten sollen. Geben ze Brisach an dem nehsten vritage nah vnser frowen tag, als si ze himel für, 1330. Mitgetheilt von Baader aus München im Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit, Neue Folge, 22. Jahrgang, 1875, Nr. 3, S. 80. 1330, Sept. 28. Haslach. 170. Die Grafen Johans und Götz von Fürstenberg geivähren den Herzogen Albrecht und Otto von Oesterreich für 300 Mark Silber, welche ihnen dieselben schulden, Zahlungsfrist bis auf Martini. Wir Johans vnd Götz gebrüder grauen von Fürsteinberg veriehen offenlich mit disem briefe allen den, die in ansehent oder hörent lesen, daz wir vnsern gnedigen e herren, hertzog Albrehten vnd hertzog Otten ze Osterrich vnd ze Styr, vnd ouch den bürgen, ob ez derselben bürgen wille ist, zil vnd tag geben haben vmb die drühundert mareke Silbers, die siv vns ze wihnahten, die nsehstehin sint, geben vnd gewert solten han, vnd vmbe alle die gülte, der siv vns von hinnen vntz vf saut Martinstag dem nehsten solten rihten vnd geben vf denselben sant Martinstag, der schierest chunt. ■ 'HM99HNHBHBHHHHMH9i ■m 1331—1335. 113 Swa aber die vorgenanten vnsere herren vns vf den egenanten sant Martins tag nit berihten der drier bvndert marcke silbers vnd och anderre gülte, die vns von hinnen vntz dar geuallen sol, da wir ir brief vnd hantfest vmbe haben, so han wir gewalt alle vnser bürgen ze mal mit enander ze manenne, ob wir wellent, alse vnser brief sagent. Vncl dez ze ainem vrkünde geben wir in disen brief besigelt mit vnser beider insigel, der geben ist ze Haselach an sant Michaels abent, do man zalte von gottes gebürte drüzehenhundert iare, darnach in dem drizigosten jare. Die Siegel der beiden Aussteller (schadhaft). Nach dem Perg. Or. in Karlsruhe von Archivrath Dambacher an das f. f. Archiv mitgetheilt. Hk I I ■ ■ Ö Sa 1331, Jan. 21. 171. Markgraf Othe von Hachberg verleiht mit Zustimmung seines Bruders, Markgrafen Küdolfs, und auf Bitte seines Oheims, des Grafen Egen von Fürstenberg, dem Johanniterhause zu Nüwenburg die Benützung des Wassers Holle bei Schliengen. Geben 1331 an st. Agnesen tag. Mone, Zeitschr. XVII, 468 aus dem Copialbuche des Johamüterhauses Neuenburg, Bl. 77. im Karlsruher Archive. I 'mn 1331, Sept. 3. Zürich. 172. Rath und Bürger von Zvrich bitten den edeln, ihren gnädigen Herrn, Grafen Gotzlin von Fürstenberg, ihre Bürger Rudolfen Meyer, Johansen Swerster, Heinrichen Brenschinken, Hiltbolt Rotenbvrgen und Johansen Wakerbolt, „der lip vnd gvt er geheftet" hat, mit dem Gute, das er mit denselben „geheftet" und das ihnen und andern ihren Bürgern gehört, freizulassen, und versprechen dann Urfehde. Geben Zvrich an dem cinstag vor vnser frowen tvlt ze herbste 1331. Das Siegel der Stadt Zürich fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 173. (c. 1332—1335.) Hüg Zvnde und Dyetrich Röffelin von Menshein ersuchen den Herrn Grafen II. 15 H WM ^ r Mf5gliJramgi ; 114 1332. Gotzze von Vürstenberg, dem Herrn Kügger Lezzirn von Ingershein „zil" zu geben und erbieten sich während desselben zur Bürgschaft. Ohne Datum. Das Siegel des Zünde (in dem von Perlenrand umsäumten Siegelfeld ein nach r. gewendeter, von je einer Blume an langem Stiel beseiteter Topfhelm, darauf ein Hirsehkopf mit Geweih, Achtender, als Kleinod; f S'. HVGONIS. DCI. ZV"NDE. D'. LIBBEZELE.); das Siegel Roffelins fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1332, März 31. Wolf ach. o o 174. Virich von Eitlingen, seine Söhne Syfrit, Heinrich, Friderich und Virich, und seine Tochter Else von Beringen verkaufen mit Zustimmung des edeln Grafen Heinrich von Fürstenberg Francen von Bernbach, des erstgenannten V. von Eitlingen Tochtermann, um 30 Mark Silber die Eigenschaft zu Gehtebach in dem Thal. Hie bi waren: der erber gaistlich herre, der apt von Rinöwe, des vorgenannten Virich von Eitlingen Bruder; der Schultheiß von Rinöwe; Friderich der Schultheiß o von Wolfa; Virich Fräzseli; Alber von Gypchen; Alber Langenbach u. a. Gegeben ze Wolfa in der stat an dem neusten cinstag nach mitterfasten 1332. Das Reitersiegel (Bruchstück) des Grafen Heinrich von Fürstenberg; das Siegel Vlrichs von Eitlingen fehlt. Perg. Or. Donauesehingen. 1332, Juli 1. Haslach. 175. Merkeli von Bühele, ein Edelknecht, schwört den edeln und seinen gnädigen Herrn Grafen Johannes und Grafen Götz, Gebrüdern von Fürstemberg, vf vnser frowen tag zu herbest sich in ihre Gefangenschaft nach Haselach in ihre Stadt, oder wohin sie wollen, zurückzubegeben und „alle die wil er zil von in oder von irn erben, ob siv enwerin, habe", an ihnen, seinem Herrn, Grafen Heinrich von Fürstemberg, Grafen Götzen Sohne, allen ihren Dienern und den, welche bei seiner Gefangennahme gewesen, sich nicht zu rächen. Kommt er auf genanntes Ziel nicht zurück, so ist er den Grafen oder ihren Erben G0 Mark Silber „Strazbnrger geweges" schuldig. Als Bürgen für diese Summe setzt er Friderich Bocke, Otten von Bühele, seinen Bruder, und Virich Strazburgere, seinen Schwager, Edelknechte. Einlager 8 Tage nach der Ladung gen Haselach in die Stadt; Friderich Bocke darf hiezu für sich einen erbern Knecht mit '''' ; ' 'KnMRMBH9HBRHBHRHBBi 1332. 115 ■ ■ I 'r einem Pferde schicken. Werden die Grafen oder diejenigen, welche bei Merkeiis Gefangennahme waren, während des Zieles von diesem oder seinen Freunden geschädigt, so soll er sich 8 Tage nach der Mahnung wieder in jener Gewalt liefern; wollen ihm die Grafen noch weiter „zil geben", „swa daz der bürgen eins wille ist, daz sullen die andern haben"; stirbt ein Bürge, so muss Merkeli einen Monat, nachdem es ihm gemeldet ist, einen andern setzen, „oder die lebenden bürgen sollen dar vmbe leisten, der siv mant, vntz es geschieht." Endlich gelobt Merkeli die Bürgen ohne ihren Schaden von dieser Bürgschaft zu lösen. Geben zu Haselach an mitwochen vor st. Vlriches tag 1332 '). Die Siegel des Ausstellers und der Bürgen fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1) 1332, November 10, gelobt Merkeli von Bühele dem Grafen Götz, sieh vf den zwelften tag der wihnachten gen Haselach, oder wohin derselbe sonst will, als Gefangenen wieder zu stellen, bei Strafe von 50 Mark Silber Strassburger Gewichts. Als Bürgen (Einlager gen Haselach) setzt er Johannes von Snellingen und Virich Straz- burger von Offemburg, seinen Schwager. Geben zu Haselach an st. Martinus abent 1332. Das Siegel des Ausstellers (im gitterförmig damaszirten Siegelfeld Schild, darin zwei gekrümmte Fische übereinander, der obere nach r., der untere nach 1. gewandt; f S'. MERKELINI. DE. BVH___); das Siegel des von Snellingen fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. ■ m 1332, Juli 3. Haslach. 176 a . Cünrat Bummeler von Entzberg, ein Edelknecht, stellt den Grafen Johannes und Götz denselben Bevers aus wie Merkeli von Bühele (s. die vorhergehende Nr.) Strafe für das Nichterscheinen 100 Mark Silber, Strassburger geweges; Bürgen: der erber Bitter, Herr Beimbolt von Stöffemberg, Johannes von Bossenstein, Johannes Humbele von Stuffemberg und der älter Walpott, Edelknechte. Geben zu Haselach an st. Virichs abent 1332. Die Siegel des Ausstellers (Schild wie unten Nr. 179, 2; Umschrift unkenntlich) und des Joh. Humbele von Stöffemberg (im damaszirten Siegelfeld-ein dem Beschauer zugewendeter Topfhelm mit einem Becher, „steif", als Kleinod). Die der andern Bürgen fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. I76 b . Ebenso Johans von Flebingen, ein Edelknecht. Strafe 100 Mark Silber Strassburger geweges. Als Bürgen setzt er: die erbern Bitter, Herrn Heinrich von Snellingen, Herrn Hugen von Bettenhusen, Volzcen von Slat, Johansen Vasant und Wirichen von Snellingen, Edelknechte. 15* ^ 116 1332. Geben an st. Virichs abent 1332. Die Siegel des Ausstellers und der Bürgen; nur das des von Slat fehlt. 1. Flehingen; fünf, (2,1,2) innen etwas vertiefte Kreise f S'. IOH. DE. FLYEINGEN. 2. Sclinellingen; damaszirtes Siegelfeld; Schild wie oben Nr. 2, f 8'. HENEICI. D'. SNELLIG.....LIS. 3. — ? drei (2,1) Sterne;.....DE . .. STE . EIN (?). ö.Vasant; vierScepter oder Keulen (?) im Vierpass um einen Kreis;.......SAT . ARM .... 6. Schnellingen; Schild wie oben Nr. 125. Perg. Or. Donaueschingen. B. 176°. Ebenso Baefeli von Mentzingen, ein Edelknecht. Strafe: 100 Mark Silber Strass- burger geweges. Bürgen: Herr Erkembolt von Ortemberg, Herr Johans Gyr, Bitter; Heinrich von Tutenstein, Berhtolt Kolbe, Büdeger von Acher und Syfrid von Michelnbach, Edelknechte. o Geben an st. Virichs abent 1332. Die Siegel des Ausstellers und der Bürgen; nur fehlen die von Ortemberg, Tutenstein, Kolbe. 1. Mentzingen; ein nach r. schreitender Vogel (Eabe ?); fS'.RA___ ARMIGERI. D ___TZINGEN. 3. Gyr; ein kelch- oder becherförmiges Gefäß, „stof", wie das Kleinod des Humbele von Stoffemberg oben an Nr. 176, a. (Gyr also wohl mit letzterem stammverwandt); f S'___GIRE. MILITIS. 6. Acher; im Schild Angelhacken (?) fS-RVDINI (sie) ..ACHERE. 7. Michelnbach; Schild durch einen schmalen Pfahl gespalten, darüber ein Schrägen; f S. SIFR1DI. DE. MICHELNBACH. Perg. Or. Donaueschingen. B. 176 d . Ebenso Virich von Owensheim und Otte, Herrn Heinrichs von Seibach, eines Bitters Sohn, Edelknechte. Strafe: 200 Mark Silber Strassburger geweges. Bürgen: Herr Johannes, Schultheiss von Gengembach, Herr Johannes Gir von Vllemburg, Bitter, Friderich Bocke, Claus, dessen Bruder, Albreht Mörlin der ältere und der jüngere, Claus Böckeier, Berhtolt Kolb, Johannes Müller, Berhtolt Grüninger, Ber. der Enker, Beim- bolt Mutzer, Edelknechte. Geben zu Haselach an fritag vor st. Vlriehs tag 1332 '). Die Siegel der Aussteller und der Bürgen (Grüninger und Mutzer haben jedoch keine eigenen und zwei andere sind abgegangen, andere sind völlig oder größtentheils unkenntlich); einigermaßen erkennbar dagegen 1. Öwensheim: drei gitterförmig damaszirte schmale Querbalken; f S'. .. LRICI. DE. OWENSHEIM. 4. Gir von Vllemburg: wie an Nr. 176, c, 3. 7. Mörlin d. ä.: Adler im Schild (wie unten Anm. 1. bei Wartenberg, Nr. 10); ..... M°ERLI ...... 8. Mörlin d. j.: im gitterförmig daniaszirten Siegelfeld ein dem Beschauer zugewendeter Topfhelm mit zweien nach innen gewendeten Hörnern (soweit gleich Hohenfels; vgl. Nr. 146) und in deren Mitte einem Kindes- oder Frauenkopf als Kleinoden; f S. ALB'TI. M°ERLI. I VNIORIS. 9. — ? im gitterförmig damaszirten Siegelfeld Schild mit einem Angelhacken; Umschrift zerstört. 10. — ? bauchiger Schild, darin 5 Klammem übereinander; die Umschrift läßt nichts sicheres mehr erkennen. 11. — ? geweckt; Umschrift zerstört. Perg. Or. Donaueschingen. B. W -■■■ -■ ■".■<■ .-, -..:■■; ■■■-. •■ "■■ 1332. 117 1) 1332, November 9. versprechen dieselben dem Grafen Götz in gleicher Form, auf den 12. Tag der Weihnachten sich wieder als Gefangene zu stellen. Strafe: 200 Mark Silber Strassburger geweges. Bürgen: der edle Herr Jungherr Walther von Geroltzeck, Herr Johannes von Eckerich, Herr Heinrich von Snellingen, Kitter, Hartman Walpotte, Johannes von Snellingen, Albreht von Sunthein, Johannes Schultheiß von Haselach, Conrat von Wartemberg, Tamme von Waltstein, Berhtolt und Walther von Biderich, Gebrüder, und Berh- tolt der Enker, Edelknechte. Geben zu Haselach an mendag vor st. Martins tag 1332. Die Siegel der Aussteller und der Bürgen, davon fehlen jedoch die des von Eckerich und Heinrichs von Schnellingen, der von Biderich und des Enkers. 1. wie oben. 2. Seibach: gitterförmig damaszirter Schild mit breitem Schrägbalken, dessen Besatz unkenntlich; von der Umschrift nur: f 8\ OT......... 3. Geroldseck; mit gegittertem Querbalken; f S'. WALTHERI. D'. GEROLZEKE. 6. Walpott; durch zwei sich kreuzende Schräglinien in vier Dreiecke getheilt, von denen die an den Seiten erhöht und gesäumt, die oben und unten gitterförmig damaszirt sind; S. HART.......POTO. 7. Johannes v. Schnellingen siegelt mit dem Siegel Wigerichs von Schnellingen, s. Nr. 125, Schild wie an Nr. 2; S'. W... ICI. DB. SNELLIGEN. 8. Sunthein; von Perlschnur umsäumtes Siegelfeld; im getheilten Schild oben ein schreitender Leopard, unten drei, je siebenblätterige Blumen, 2, 1. Das Kreuz der Umschrift ist mit dem Wappenschild in Verbindung gesetzt; S.' ALBERTI.. E .. VNTHEI.. 9. Schultheiß von Haslach; im gitterförmig damaszirten Siegelfelde ein gesäumter Schild, darin drei (2, 1) mit den Schwänzen sich berührende Fische im Dreipass; Umschrift: f S'. ...... CVLT .....D'. HASELACH. 10. Wartenberg; mit r. gewandtem Adler, wie der freiburgische und fürstenbergische; von der Umschrift nur: f S'. 0.......„.BERG. 11. Waltstein; ein breiter Schrägbalken mit unkenntlichem Besatz; von der Umschrift nur:........DE. WA....... Perg. Or. Donaueschingen. MBS OL ■r i 1332, Nov. 6. Haslach. 177. Cunrat von Bache, ein Edelknecht, verspricht den edeln und seinen gnädigen Herrn, den Grafen Johannesen und Götzen, Gebrüdern von Furstemberg, sich gen Haselache in ihre Stadt, oder in welche Feste sie wollen, 14 Tage nach geschehener Mahnung oder falls er zur Zeit derselben ausser Landes sein sollte, wenn er zurückkehrt, in deren Gefangenschaft zu antworten. Geben zu Haselach an fritag vor st. Martins tag 1332. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perff. Or. Donaueschingen, B. ■ 1332, Nov. 7. 178. Epitaphium zu Haßlach in der pfarrkirchen im chor: Anno domini 1332 in die sancti Flo- rentii episcopi obiit illustris dominus Johannes comes de Firstenberg. Orate pro eo! Notiz des 17. Jahrhdts. Donaueschingen. Der erwähnte Grabstein scheint nicht erhalten, findet sich wenigstens nicht mehr in der Pfarrkirche von Haslach. HS« ^ ^^m ;&'ji.»i 118 1332. 1332. Graff Johann von Fürstenberg stirbt auff st. Florentzen tag J ). Ligt zu Hasslach begraben. Fürstenbergische Chronik des 17. Jahrhdts. Donaueschingen. 1) Das Seelbuch der Prediger zu Freiburg i. B. enthält nach einem neueren Auszug im f. f. Archive den wahrscheinlich auf denselben Grafen Johans von Fürstenberg-Haslach zu beziehenden Eintrag: item 8. idus Novembris (Nov. 6.) obiit dominus Johannes de Fürstenberg. 1332, Nov. 10. Haslach. ■ i: 179. Ludowig von Croschewilre, Conrat Rummeler von Entzberg, Gerlach von Tür- G mentze und Künlin von Owensheini, Edelknechte, schwören dem edeln und ihrem gnädigen Herrn, Grafeu Götzen von Fürstemberg, sich auf den zwölften Tag der kommenden Weihnachten wieder als Gefangene bei Strafe von 100 Mark Silber Strass- burger geweges gen Haselach oder in andere Festen, wohin er will, zu stellen und während des Ziels nichts wider ihn, seinen Vetter, ihren gnädigen Herrn, Grafen Heinrich von Fürstemberg und deren Diener zu thun, oder wenn dieß übertreten wird, 8 Tage nach der Mahnung in die Gefangenschaft zurückzukehren. Zu Bürgen setzen e sie „vnuerscheidenlich den edeln herren Jungherre Walthere von Geroltzecke, Abelin Begere, Hartman Walpotten, Herman Schultheiss von Gengembach, Berhtolten von Grebern vnde Syfride Wigere vür mich, den vorgenanten Ludowig; Albreht von Boßenstein, Heinrich Kirchherren von Eschach, Ber. Stökelin vnde Tarnen von Grebern, o e vür mich, den vorgenanten Conrat; Steimar Saltzuaßen, Virich von Üvvenshein, mich den vorgenannten Rummeler, Burkarte Fruien, Johans Schotten von Stöffemberg vnde Jacoben von Tiersberg vür vns die vorgenanten Gerlachen vnde Kvnlin." „Einlager gen Haselach." Geben zu Haselach an st. Martinus abent 1332. Die Siegel der Aussteller und Bürgen; von letztern fehlen die des Begere, Berhtolt von Grebern, Boßenstein, Stökelin, Tarnen von Grebern, Saltzuaßen, Fruien; einer hatte kein Siegel. Kenntlich sind: 1. Croschewilre; im rankenförmig damaszirten Siegelfeld getheilter Schild, oben ein wachsendes Thier (Löwe, Wolf, Hund?), unten gitterförmig damaszirt; von der Umschrift nur: f S'.......CI. D . CR......... 2. Rummeler von Entzberg; Siegelfeld rankenförmig damaszirt; im Schild ein Ring, der oben einen Stein enthält; Umschrift zerstört; 3. Türmentze; derselbe Wappenschild wie beim vorhergehenden, so dass auf e Stammesverwandtschaft zu schließen ist; Umschrift: . S. GERLACI......RMENZ. 4. Owensheim; drei schmale Querbalken auf gitterförmig damaszirtem Grund (vergl. dagegen den Schild an Nr. 176, d, Nr. 1.); t S'. C.DE.OWE...EIM. 5. Geroltzecke und 7. Walpot wie an Nr. 176, d, Anm. 1. Nr. 3 und 6; Umschrift von 7: S'. HARTMANI. DCI. WALPOTO. 8. Schultheiß von Gengenbach? auf gitterförmig : "■'-■•'.''-"'■".■'"'■• ! ■■ 1333. 119 damaszirtem Siegelfeld der Schild der von Schnellingen; ...HER...I. IVNIORIS. D. G (oder C?)....... 11. ? Wappenschild gleich dem des Schultheißen von Haslach (vergl. Nr. 176, d, Anm. 1, Nr. 9); Umschrift zerstört. 16. Conrad Rummeler; wie oben Nr. 2; f.-ff. CVNRAD1. RVMMELE . . ENZEBERC. 17. ? Bruchstück; ein Adler. Perg. Or. Donaueschingen. B. mSKi 1333, März 10. 180. Johans von Blumenberg, seßhaft zu der Nüwenburg, verkauft den ehrbaren geistlichen Frauen, der Meisterin und dem Convent des Gotteshauses zu Fridenwiller um 63 Mark Silber Vilinger Gewichtes Güter zu Vnnadingen (darunter das Vogtrecht von dem Gute, das Hainrich der Eschinger baut), die theils sein Eigen sind, theils Lehen von dem Grafen Hainrich von Fürstenberg, Landgrafen in Bare; letzterer gibt seine Zustimmung und eignet dem Kloster die Lehen. Gegäben an dem nehsten gütemtag vor st. Gregorien dult 1333, Romer zins- stür in dem 1. iar. Die Siegel des Ausstellers und des Grafen Hainrich von Fiirstenberg fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. I 1333, März 16. 181. Die Grafen Heinrich von Fürstenberg und Konrad, Johans und Heinrich von Fürstenberg, Vater und Söhne, verpfänden dem Wernher von Zimmern für eine Schidd von 10 Mark Silber eine Gilt von 10 Scheffel Kernen aus ihrer Mühle ob Geisingen. Wir gräf Hainrich herre ze Fürstenberg vnd lantgraff in Bare vncl wir grauff Conrat, grauff Johans vnd grauff Hainrich, sin sim, veriehen vnd tügen kunt offenlich an disem brief allen den, die in ansehen oder hörent lesen, das wir vnserm lieben öhain Wernher von Zimmern schuldig sien vnd gelten sollen rehter vnd redlicher schulde zehen march Silbers gutes vnd genemes Vilinger gewiht vnd haben im dar vmb reht vnd redlich versetzzet ze ainem rehten pfände zehen schoffel kernen Ni- dinger messe jargliches geltes ab vnser müli ze-Wiler, du gelegen ist an der Tünöwe ob der statt ze Gisingen, vnd sol die vorgenanten zehen schoffel kernen järglich ane geuerde vor ab niemen vnd niessen rüweklich zem aller ersten von dem gelt, so vns järglich von derselben müli gat vnd dienot, vnd sollen wir in mit guten trüwan an ^ 120 1333. den zehen scheffeln kernen järliches geltes niemer geierren noch gesumen noch ge- schadgan enkainen weg, da mit er naoht an dem vorgenanten gelt beswert werden, won das er es haben vnd niessen sol ane alles ververwen iemer, vntz das wir in der vorgenanten zehen march silbers gar vnd gentzlich gewegen ane aller schlaht geuerde. Vnd des ze ainem waren vrkünde so henkent wir alle vnserü insigel an disen brief, der wart geben an sant Gerdrut abent, do von gottes gebürt warent drüzehen- hundert jar drissig jar darnach in dem dritten jar. Zimmem'sches Copialbuch aus dem 15. Jahrhdt., fol. 319 verso. Donaueschingen. PI 1333, April 29. 182. Vergleich zwischen dem Äbte Johans von Allerheiligen zu Schaffhausen und dem Grafen Götz von Fürstenberg wegen Beschädigungen, welche Graf Johans von Fürstenberg selig in Hallau und Gächlingen hatte verüben lassen. Wir Johans von gotz ordenung abt dez gotzhus ze Allen Hailigen von Schaf- husen II tun kunt allen, die disen brief ansehent oder horent lesen, daz wir vmb die getat II vnd den schaden, so der edel herre graf Johans sälig von Fürstenberg vnd sin helfer vns vnd vnseren liiten ze Hallowe vnd ze Gähtlingen getan hant, luterlich frünt worden sien, vnd haben in gelassen varn vnd hant och in vnser lüte varn gelassen, won graf Götze von Fürstenberg, dez selben graf Johans säligen brücler, in den schaden gebessert hat, vnd darumb veriehen wir, daz wir noch vnser lüte sii noch ir helfer vmb die getat niemer sollen angesprechen noch gemügen mit gaistliehem noch mit weltlichem gerillt noch ane geriht ane alle geuerde, vnd haben dorumb ze vrchünde vnser insigel gehenket an disen brief, der ist gebn, do man zalt von gotz geburt drüzehenhundert jar darnach in dem dritten vnd drizzigosten jare an dem donrstag vor ingändem Maigen. Das Siegel des Ausstellers ist abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen. I 1333. 121 &M 1333, Mai 14. Villingen. 183. Der Schultheiß, der Burgermeister, der Rath und die Burger gemeinlich von Vilingen schließen Sühne mit dem Burgermeister, dem Schultheißen, den Vierund- zwanzigen, dem Rathe und den Bargern gemeinlich von Friburg in Brisgövve von des Krieges wegen, den sie hatten mit Grafen Heinriche, Herrn zu Vürstinberg „vntzint hütte an disen tag." Gegeben ze Vilingen in dem rathuse vor offenem rate 1333 an dem nehsten fritage nach vnsers herren gottes vfvart tage. Das Siegel der Stadt Villingen (beschädigt). Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg, I, 286. 1333, Mai 17. Im Dom zu Strassburg. 184. Dominus Conradus de Fürstenberg, canonicus ecclesiae Argentinensis, ist gegenwärtig, als domicellus Friderich von Zolre, Domherr zu Straßburg, Sohn des weiland Grafen Ostertag von Zolre, und Rudolf von Hechingen, pedagogus prefati domicelli Friderici, vor dem judex curiae Argentinensis der Stadt Straßburg, von deren Meister und Rath sie einige Tage in Haft gehalten waren, Urfehde schwört. Acta in ecclesia majori Argent. 16. kal. Junii 1333. Wencker, Collecta arehivi et caneellariae jura, p. 154. 1333, Juli 20. Baden (Schweiz). 185. /^ Johaus Truchsetze von Diessenhouen, Johans von Halwilre, Herman von Landen- berg und Johans von Arwangen, Ritter, Landvögte der Herzoge von Oesterrich im Ergöwe, Thurgowe, Suntgovve, Elsas und Brisgowe und die Räthe und Bürger der Städte Friburg in Oechtlanden, Brisach, Nüwenburg, Einsichsheim, Rinuelden, Seimigen, Waltzhut, Schafhusen, Frowenfeld, Winterthure, Diessenhouen, Ahe, Vilingen, Zuge, Bremgarten, Surse, Sempach, Baden, Brügge"), Meilingen, Läntzburg, Arowe, Zouingen, das nieder Amt zu Glarus und das Land Suntgöwe, sowie die Räthe und Bürger der Städte : Basel, Kostentz, Zürich, Sant Gallen, Bern, Solotern, und die Grafen Rudolf von Nidowe, Heinrich von Fürstenberg und Eberhart von Kiburg errichten einen Landfrieden bis zu kommendem St. Martinstage und von da an auf iL 16 122 1333. fünf Jahre, innerhalb näher bezeichneter Gränzen. Unter den zur Aufrechthaltung dieses Landfriedens bezeichneten Kichtern ist genannt Hug von Almshouen, Schultheiß zu Fürstenberg. Es siegelten die genannten Herren, Vögte und Städte. Gegeben ze Baden an dem nehsten cistage vor sant Marien Magdalenen tag 1333. Nach einer gleichzeitigen Perg. Copie gedruckt bei Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg i. B., I, S. 287—298. Weitere Drucke sind verzeichnet in der Amtl. Sammlung der altern eidgenössischen Abschiede, I, S. 17. a) Schreiber: Burgge. ■ 1333 (August). 186- Frau Anna von Geroldseck, geb. Gräfin von Fürstenberg bei der Übergabe von Schwanau. Es hat ain herr von Geroltzeck vnd Schwanow, genant herr Walther, ein treffenlichen lang- wirigen krieg mit den reichstetten gehept; anno 1333 sind die von Strofiburg desselbigen jors, an dem grönen dornstag, vor Oerstein gelegen, dasselbig gewunnen, dann es ein durrer sommer was, haben sie das stettlin besetzt, widerumb beimgetzogen von wegen der heiligkait. Darnach vff sant Marx tag sind sie mit hilf Bern, Lucern, Basel, Fryburg in Yechtland, vnder herr Ruland Schwarbar dem houptman, ettwa lang darvor gelegen, vnd nit gewinnen mögen, hat der herr von Geroltzeck vnd ander so im schloß geweßt, vermeinet, so die stett wißtent, daß sie in dem schloß mit profandt vnd andrer notturft so wol versehen sin, wurden abziehen. Vff sollichs haben sie mit den stotten sprach gehalten vnd vnder andrem angetzeigt, domit daß die stott befunden, daß sie im schloß kain sorg hätten, so wollen sie verwilligen vnd ettlich verglaiten das schloß inwendig ires geuallens zu besichtigen. Sollichs die stott mit grossem begeren vnd geuallen annamen, verhofften (das ouch be- schahe) iren vortail dardurch zu erholen, verordneten daruff zwen, ciarunder der ain buchsenmaister was. Als nu die gemelten zwen das schloß, wie es gestalt vnd versehen was, irs geuallens besichtigten, hat der herr von Geroldtzeck zu in gesagt, ob sie vermeinten das schloß zu erobern. Daruff der stötte verordneten nit vil antwurt gaben, dann daß der ain wider in sprach: herr was die band kan machen, das landen ouch die hend wider zerbrechen, vnd sind domit vß dem schloß in das leger gezogen vnd den stotten angetzaigt, daß das gemelt schloß nit wol, sonder swerlich zu gewinnen sig, es were dann, daß denen im schloß ir profandt verdorpt werden möcht; haben ouch die zwen so vil bericht geben, daß die stott vffbrachen vnd sich vff die andren siten legerten, vnd die gemach vnd behaltnis, do deren im schloß profandt lagend, zu oberst erschossen, domit die profand zum taill ver- uallen vnd gegen dem himel bloß lagendt; es hatt ouch in drey monaten nit geregnet, deßhalben sich die stott vil näher haben mögen legeren, dann sie vor nie gedoucht hätten. Doch so hat sollichs dem schloß kainen schaden mögen bringen: dann daß sie vff der bemelten zwaier bericht, so im schloß gewesen, die profant verualten vnd öffneten. Darnach haben sie die heimlichen gemach zu Stroßburg vssgeroumpt, den wiist in thunnen vnd vossern gethon, dasselbig vnd vil ander stincker ffl^Kg?!Ea[^ ^^Wii^ g^ ^S .J Sffi i S6WA ' < ^V t I m 1333. 123 ouß vnd schelmen mit bleiden vnd hantwercken in das schloß geworfen, die profaudt domit verwiest vnd verderpt, domit die im schloß genot, daß sie sich nit lenger haben mögen enthalten vnd sich mit den stotten in sprach begeben, vnd nach viler rede vnd handlung ist betädingt, daß den stotten das schloß Schwannowe vnd alle die vnd das darinne was, vff gnad vnd vngnad auffgeben wardt, vß- genommen was die frow von Geroltzecke 1 ), so dann die zeit im schloß was, vber die vallbrucken tragen, das zu irem leib gehorte, das solte ir zuston vnd gesichert sein. Do nam die gemelt frow von Geroltzeck iren gemahel den alten herrn vff den rucken vnd einen jungen sun vff den arm, vnd trug sie über die vallbrucken, das gehorte zu irem leib vnd sig ir zustendig, des sich die stöt beschwerten vnd vermeinten, die frow solte cleinater, gelt oder ander geschmick zu ir genomen haben vnd nit iren herren oder sune, vnd wolteu ir die stott der nierer teil, wiewol das hoch versprochen was, nitt halten. Nachdem aber dieselbige zeit der adel in den stotten vnd iusonderhait zu Stroß- burg und Basel regierten, vnd die vom adell obgemelt täding gemacht, geschworen vnd besigelt hatten, darumb sich der adell sollichs so hart vnd vil anname, daß die gemelt dädting der frowen gehalten ward, vnd ist die gemelt frow mit irem gemahel dem alten vnd dem sune, vber Rhein in die herrschafft Geroltzeck gefiert ward vnd gelait, vnd sind noch vier herren von Geroltzeck vnd fünfzig vom adell in dem schloß Schwanow ergriffen vnd von den stotten geköpft worden, vnd ettlich vnedel clar- uon ledig gelassen vnd das schloß Schwanow zerrissen. ■ Matheus Marscbalk von Piberbach und Pappenhaim, Dr. jur. und Augsburger Domherr, handschriftliche Chronik des Hauses Geroldseck, verfaßt um 1530, im Auszug gedruckt bei (Eeinhard) Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldseck, Urkundenbuch S. 10 2 ). 1) Anna, geb. Gräfin von Fürstenberg. Der Zimmerische Chronist sagt zwar (I, 364): „gleichwohl jnan grundtlichen nit waist, wer sie vom geschlecht gewest;" doch hätte ihn eine andere Stelle der von ihm benützten Pappenheim'schen Chronik darüber belehren können. Vergl. unten Nr. 245 v. J. 1345. 2) Dieser Quelle folgt wohl der vielfach wörtlich übereinstimmende Bericht der Zimmerischen Chronik (herausgegeben von Barack, I, 363—366), Pappenheims Erzählung aber beruht ihrerseits in der Hauptsache auf Johannis Vitodurani Chronicon (ed. v. Wyss, Archiv f. Schweizer. Geschichte, XI, S. 100—102) und Clo- sener (Die Chroniken der deutschen Städte, VTH, 98) oder dem Closener folgenden Königshofen (Chron. der deutsch. St. IX, 799). Keine dieser gleichzeitigen Quellen erwähnt jedoch der That der Frau von Geroldseck. Was Pappenheim darüber zu erzählen weiß, ist also seine Zuthat und muss in das Bereich der Sage verwiesen werden, wie denn die zum erstenmale vom Kölner Annalisten auf die Eroberung von Weinsberg i. Jahre 1140 angewendete und hier am berühmtesten gewordene Erzählung von Weibertreue bei Übergabe eines festen Platzes mit einigen Abweichungen bei zahlreichen Burgen und Städten in Deutschland und der Schweiz, Italien und Frankreich wiederkehrt. Vergl. die von Bernheim in den Forschungen zur deutschen Gesch. XV, 242, Nr. 9 verzeichnete Literatur. Ob Pappenheim die Übertragung dieser Sage selbst besorgt hat oder nur eine zu seiner Zeit bereits im Geroldseckischen Hause fixirte Familiensage referirt, muss dahingestellt bleiben. 1333, Okt. 20. Fürstenberg. 187. Hainrich, Berhtold, Cunrat und Johans, Gebrüder von Gisingen, Söhne Cünrats sei. von Gisingen, geben mit Zustimmung ihrer gnädigen Herren, Grafen Hainrichs 16 : 'V- ■ ■ ■BHBHHRHI ^ft^i^ii^ffS^riS^ ^f^E^ aS^^^fe 124 1333. von Fürstenberg, Grafen Cünrats, Grafen Johanns und Grafen Hainrichs, seiner Söhne, sowie ihrer (der Aussteller) Mutter, Frau Engelun, den ehrbaren geistlichen Frauen, der „priolin" und dem Convent Vffen Höfen zu Mdingen ihr Gut zu Gutrnettingen, ferner ein Holz, genannt die Halde in Phaffental, und ein Holz an der Lengi ob Gisingen zu ihrem und ihrer Vordem Seelenheil zu rechtem ledigen Eigen. Geben ze Fürstenberg an dem nehsten gütemtag vor st. Gallen tag 1333. Die Siegel der vier genannten Grafen von Fürstenberg und der vier Brüder von Gisingen. 1. Beiter- siegel des Grafen Heinrich. 2. GrafKonrad (wie unten an Nr. 219. beschädigt); 3. Graf Johann; dessen hier abgebildetes Siegel bezeugt, dass dieser Sohn Heinrichs II. vor seiner Verehelichung mit Johanna von Signau dem geistlichen Stande angehörte und Strassburger Domherr war. Die Siegelumschrift lautet: Sigillum Jo- hannis comitis de Fvrstenberg canonici ecclesie Argentinensis. Jedenfalls hat er die höheren Weihen nicht empfangen, worauf vielleicht auch die nicht spitzovale sondern runde Siegelform deutet. Dasselbe Siegel führt Graf Johann noch 1345, s. unten Nr. 248. 4. Graf Heinrich d. j. (hier abgebildet; Umschrift: f S. H. FILII. H. COMIT. DE. FVßSTEBG.) 5. 6. und 7. Gisingen, im strichförmig damaszirten Siegelfeld Schild mit einem Besen; Umschriften: S'. HAINßlCI. D. GIZINGEN; S'. BEE... LDL D. GIZINGEN; S'. CHVNRADI. DE. GIZZINH (sie) EN. 8. Johans von Gisingen, im Siegelfeld ein nach 1. gewendeter Topfhelm, der oben in eine nach vom gekrümmte und mit zwei Besen besteckte Spitze ausläuft, ähnlich einer Narrenmütze; f S. IOH'I. DE. GISINGEN* . Perg. Or. Donaueschingen. Hl 1333, Dez. 7 *)• Haslach. o e 188, Virich von Owenshein und Otte von Seibach, Edelknechte, geloben dem edeln, ihrem gnädigen Herrn, Grafen Götzen von Fürstemberg, sich ihm 8 Tage nach geschehener Mahnung wieder als Gefangene zu stellen und setzen ihm zu Bürgen Heinrich von Snellingen, ßitter, und Berhtolt Enker. Geben zu Haselach an st. Ambrosius tag 1333. Die Siegel: 1. Viridis v. Owenshein (wie oben, 176, d, 1; f S'.........EIM.) 4. des Enker (Bruchstück; ein Anker, von der Umschrift nur:..... RCHTOLD .......). Die Siegel Otte's von Selbaeh und Heinrichs von Snellingen fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1334—1335. 125 1) Da Ambrosiustag (April 4.) in diesem Jahre auf den Ostersonntag fallen würde, ist wohl eher Ambrosii ordinatio (Dez. 7.) zu verstehen. Roth von Schreckenstein. 1334, Jan. 24. Freiburg. 189. Wernher und Brüne, Gebrüder von Hornberg, geben dem edeln Herrn, Grafen Gözzen von Furstenberg, einen Schadlosbrief „vnibe die helfe vnde die gelübede, so er von ihren wegen gelobet hat, alse die siine briefe stant, die sie einander gegeben hau." Geben ze Friburg 1334 an dem nehesten mentage nach st. Angenesen tage. Die Siegel der Aussteller fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1334, März 21. Irslingen. 190. Graf Götfrit von Fürstemberg gibt bekannt, dass sein Diener, der ehrbare Knecht Dietrich von Berne, mit seiner Zustimmung seinen ehelichen Töchtern 60 Mark Silber Rotwiler Geweges auf seine Burg Bern l ) , die er von ihm (dem Aussteller) zu Lehen hat, vermachte zu den 80 Mark, die er ihnen vormals mit Zustimmung Grafen Egens sei., Vaters des Ausstellers, darauf vermacht hat. Geben ze Vrselingen an dem mentage nach st. Gerdrut tage 1334. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Stuttgart. 1) Die Bernburg, '/* St. n. v. Bottweil; vergl. Beschreibung des O.A. Rottweil, 314 flgd. Dass ein dortiger Edelknecht den berühmten Namen Dietrich von Bern führte, zeigt, dass die alte Heldensage vom Ostgothenkönig damals noch lebendig war; vergl. ühland in Pfeiffers Germania, I, 313. 1335. J91_ Graf Konrad von Fürstenberg verkauft den Kirchensatz zu Weinfelden, der ihm von seiner Gattin Adelhaid von Griessenberg und dieser erbsweise von ihrem Vater Lütold von Griessenberg zugekommen war, als ein Leben Oesterreicbs an Hermann von Breiten-Landenberg. Notiz des Cantonsarchivars Dr. Pupikofer in Frauenfeld; Urkunde bisher nicht zu finden. assäs ;....■,;.; ■, .ii.i^i^.L:... na 126 1335. 192. Quittung auf Herzog Albrecht und Herzog Otten (von Oesterreich) von Graf Götz von Fürstenberg um 500 Tt Wiener an seiner Schuld. Erwähnt in den Eepertorien des sogen. Schatzarchivs (16. Jahrhdt.), II, p. 1285. Innsbruck. 1335, Juni 21. 193. Wille und Rudi, Gebrüder von Baldingen, verkaufen den ehrbaren geistlichen Frauen, der „priolinen" und dem Convent des Klosters zu Nidingen Vffen Höfen zwei Aecker in dem Banne zu Nidingen zwischen Gossinger Bach J ) und dem Sichenberg, die Gerunges und des Rates waren, um 40 Pfund Pfennige alter Brisger, worüber sie quittiren, und fertigen den Käufern diese Aecker von ihrem gnädigen Herrn Grafen Hainrichen von Fürstenberg für recht ledig Eigen. Geben an dem nehsten gütemtag vor st. Johannes tag ze svngihten 1335. Die Siegel des Grafen Hainrich von Fürstenberg (Eeitersiegel) und der beiden Aussteller (aufgerichteter Löwe, der unten in einen Fischschwanz zu endigen scheint; der aufgerichtete Löwe wohl von Wartenberg, dessen Lehensmannen die Baidinger waren; ein Fisch vielleicht das ursprüngliche Baidinger Wappen, in welchem Falle hier eine eigenthüniliche Combination des Familienwappens mit dem Herrenwappen vorläge; Umschriften: f S'. WILLONIS. DE. BALDINGEN und f.S. EODULFI. PALDIGN (sie) EE.\) Perg. Or. Donaueschingen. 1) Dieser Name weist auf eine in der unmittelbaren Nähe Neidingens abgegangene Niederlassung: Gossingen. 1335, Aug. 18. 194. Sühne zivischen dem Markgrafen Rudolf von Baden und den Grafen Heinrich und Götz von Fürstenberg wegen der Gefangennehmung des Konrad von Bach, eines markgräflichen Dieners. Wir margraue Rudolf von Baden vergehent offenlich an clisem brieve, claz wir II der edeln vnd vnserre lieben öheime graue Heinrichez vnd siner sine vnd graue II Goczen, herren genant von Fürstenberg, aller ir dienere, ir helffere, bürgere vnd lüte vnd dar zu aller der iren gut frvnt worden sint, vnbetwngenliche vmbe die getate vnd von der getate wegen, daz vnser lieber diener Cvnrat von Bach, ein edel kneht, gevangen wart vor Haselache. Wir trostent och dar zu, für vnz vnd für alle vnsere HB? 1335. 127 dienere die vorgenanten vnsere öheime vnd alle die iren von der getate wegen iemerme ane alle geuerde bi guten drüwen vnd bi vnserme eyde. Vnd dez zu einer waren offenne Urkunde so bant wir vnser ingesygel an disen brief geheinket. Der wart geben an deme fritage nach vnserre vröwen tage, alse si ze bimmel für, clo man zalte von gottez geburt drüzehenhundert vncl fünf vnd drizzig iar a ) b ). Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donauescliingen. a) In derselben Form versöhnt sich Markgraf Eudolf mit den genannten Grafen wegen der Gefangennahme (vor Haselachen) seiner lieben Diener: 1. Eafan der Goler genannt von Eafansperc, 1335, Seist. 4. (an dem nehsten mandage vor vnser vrouwen dage der jungem, als sü gebom wart); 2. Gerlach von Dür- menzze, 1335, Okt. 2. (an dem nehsten mandag nach st. Michels dag); 3. Cünrat der Smogerer von Menshain, ebenfalls Okt. 2; 4. Conrat von Renichingen, 1335, Okt. 23. (an dem nehsten mandage nach st. Gallen o dage des bihters); 5. Vlrich von Auwenshain, 1335, Nov. 15 (an dem nehsten mitwochen nach st. Martins dage.) Das Siegel des Ausstellers (in dem von Perlschnur begrenzten Siegelfeld der Markgraf zu Pferd, nach 1. sprengend, mit dem Schwert in der Rechten ausholend, in der Linken den badischen Schild, auf dem Haupte Topfhelm mit Hörnern; von der Umschrift nur: f S'. RV.............) ist nur bei Nr. 2 erhalten. b) Auf gleiche Weise versöhnen sich mit den genannten Grafen: 1. Herzog Rüpreht von Beigern, ein Pfalzgraf von dem Rine, wegen Gefangennahme seines lieben Dieners Rafan von Mencingen vor Haselachen. Geben an dem nehsten fritage nach st. Bartholomeus dage 1335 (August 25.) Das Siegel des Ausstellers fehlt. 2. Markgraf Herman von Baden wegen Gefangennahme seiner lieben Diener: a) Virich von Gemin- gen, 1335, Sept. 26. (an dem nehsten dinstage vor st. Michhels dage), b) Johans von Auwenshein, 1335, Okt. 23. (an dem nehsten mandage nach st. Gallen dage dez bihters); c) Eberhart Gibel von Flehingen, Okt. 30. (an dem nehsten mandage vor aller heiigen dage); d) Kün von Auwenshein, Nov. G. (an dem nehsten mandage vor st. Martins dage). Das Siegel des Ausstellers nur erhalten bei a. (im Siegelfeld ein dem Beschauer zugekehrter Topfhelm mit Hörnern, deren jedes mit fünf Lindenzweiglein besteckt ist; inmitten der Hörner ein Stern; Umschrift: f S/. HERMAI. MARCHIOIS. D'. BADE.) 3. Graf Vlrich von Wirtanberg wegen Gefangennahme seines lieben Dieners Hainrichs des Kirchherren von Menshein vor Haselachen. Geben an dem nehsten mandage vor st. Gallen dage dez bihters 1335 (Okt. 9). Das Siegel des Ausstellers fehlt. 4. Graf Heinrich von Eberstein wegen Gefangennahme seines Dieners Syfrit von Miehelnbach, eines Edelknechts, vor Haselach. Geben an dem nehesten mentag vor aller heylig'en dag 1335, (Okt. 30). Das Siegel des Ausstellers (im gitter- und rankenförmig damaszirten Siegelfeld Schild mit 1 Rose; von der Umschrift nur: t S'............STEIN.) Sämmtliche Urkunden Perg. Or. Donaueschingen. I Wim I 1335, Aug. 18. 195. Cvnrat von Bacb von Newilre, ein Edelknecht, schwört seinen gnädigen Herrn, ■i oai HHBB M®zm 128 1335. den Grafen Heinrich und Götz von Fürstenberg, des erstem Vetter, und beider Söhnen, ihren Helfern, Dienern, Bürgern und Leuten wegen seiner Gefangenschaft Urfehde und verspricht, möglichst seine Freunde und alle, „die dez tagez, do er gevangen wart, bi ihm vf deme velde warent" denselben zu Freunden zu gewinnen oder den, welchen er nicht hiezu bewegen kann, ihnen anzuzeigen und „vf den beholffen sin mit allen vintlichen dingen, alse obe er ihn selber vmbe (sein) eygenliehe gut angriffe." Als Bürgen setzt er Berholt von Bach, seinen Bruder, Heintzmane Buben *), Albrehten von Kintwilre, seinen Vetter, Küdegern von Achern, seiner Schwester Sohn, Edelknechte. Geben an deme nehsten fritage nach vnserre vrowen tage, alse sie ze himmel für, 1335 a ). Die runden Siegel des Ausstellers und der Bürgen; es fehlt nur das des von Achern. 1. Conrad Bach; die Figur im Wappenschild gleicht der von Acher oben an Nr. 176, c, 6.; doch ist die Spitze gezackt und läuft nicht in einen Hacken aus, sondern krümmt sich nach innen, so dass sie genau dem Helm und Kleinod von Buwix in der Züricher Wappenrolle Nr. 536 entspricht; Umschrift: .... UNR ... VON . BACH. 2. Berthold Bach; Wappenfigur wie bei 1, doch nur die gezackte und gekrümmte Spitze ohne Helm, gleich der Wappenfigur von Buwix; S'.B'TOLDI. ARMIGRI. D'. B . CH. 3. Büb; ein nach r. gestürzter Adler; Umschrift zerstört. 4. Kintwilre; durch einen Pfahl gespalten; S. OBREHT. VON. KINTWILRE. Perg. Or. (doppelt). Donaueschingen. B. 1) Derselbe gehört zur Pamilie Röder, vergl. Mone, Zeitschr. II, 463, Anm. 3. a) In gleicher Weise wie Konrad von Bach schwören Urfehde: 1. 1335, Aug. 18. Otteman Kircheire, Herrn Heinrichs von Seibach Sohn; Bürgen: Heinrich von Seibach der ältere und Heinrich von Seibach der jüngere, Ottemans Bruder, Otteman und Gerlach, Gebrüder, die Bleichen '), seiner Basen Söhne. Geben an dem nehesten fritage nach vnserre vrowen tag, alse sie zu himele vür, 1335. Die Siegel des Ausstellers und der Bürgen; nur fehlt das Heinrichs von Seibach d. ä. 1. Otteman Kircheire, wie Seibach oben an Nr. 176, d, Anm. 1, Nr. 2; f S'. OTTEMANNI. D'. SELEBACH. 3. H. v. Seibach; ebenso; f 8'. HENRICI. DE. SELEBCH. 4. Bleiche; zwei gekreuzte Rechen; S' f GER- LACHCE (sie) f BLAICHE f- 5. Bleiche; Schild ebenso; Umschrift zerstört. 2. 1335, Aug. 30. Johans von Auwenshein, ein Edelknecht; zu Bürgen stellt er: Rudolfen und den langen Trigel, „minbrüder", Wigand und Bertholt, „minvetem", gen. von Auwenshein. Geben an der nehsten mitwochen nach st. Bartholomeus dage 1335. Die Siegel des Ausstellers und der Bürgen fehlen. 3. 1335, Aug. 30. Virich von Gemingen, gen. derSewer. Er gibt über sich „ze troster" Conrat von Gemingen, seinen Vater, Luzzen von Gemingen, seinen Vetter, Wilnhelm und Rafan, genannt von Freudanstein, seine Oheime. Geben an der nehsten mitwochen nach st. Bartholomeus dage dez zwelfboten 1335. Die Siegel des Ausstellers und der Tröster fehlen. 4. 1335, Sept. 4. Bertholt Geiler, ein Edelknecht, genannt von Rafansperc; „ze troster" setzt er Herrn Reinhart von Siekingen, Herrn Dietter von Dalhein, seinen Schwager, Ritter; Dyetrich von Gemingen und Hofwarten, seinen Schwager, Edelknechte. Geben an dem nehesten mandage vor vnsrer vrouwen dage der jiVngem, als sti geborn wart 1335. Die Siegel der Aussteller und Tröster fehlen. *ts&V* W !l 8W$^& W $ W fä &M I 1335. 129 5. 1335, Sept. 4. Rafan Goler, ein Edelknecht, gen. von Rafansperg; Tröster: Conrat von Enzeberg, gen. von Hehanriet, Dyetter von Gemingen, Fürderer genannt Goler und Heinrich genannt der Clen, Edelknechte, Rafans Magen. Geben an dem nehsten mandage vor vnsrer vrouwen dage der Jüngern, als sü ge- bom wart, 1335. Die Siegel des Ausstellers, des Konrad von Enzberg und des Clen; die andern fehlen. 1. Rafan Goler; das Bruchstück zeigt im Schild einen Raben und von der Umschrift: S'. RA VE...... 2. Enzeberg; im runden Schild ein Ring mit Stein; S'. CV .. ADI. DE___BER..; eine Abbildung des durch seine runde Form merkwürdigen Schildes bei F. K. (Fürst zu Hohenlohe-Waldenburg), Das heraldische Pelzwerk, Tafel VI, Nr. 6. 5. Clen; eine stehende Tuch- oder Schafscheere; f S', HEINRICI. DCI. CLENE. 6. 1335, Okt. 3. Gerlach von Dürmezze; Tröster: Herr Burkart, ein Ritter, Hainrich, Friderich und Füten, Brüder, seine Vettern von Dürmenz. Geben an dem nehsten dinstag nach st. Michels dag 1335. Erhalten nur das Siegel Friderichs von Dürmenz, ein Ring mit Stein; S. FRIDR1C.......CE. Perg. Or. (doppelt). 7. 1335, Okt. 9. Arnolt Phawe von Riepbüer, ein Edelknecht; über sich „ze troster" gibt er Herrn Engelhart, seinen Bruder, einen Ritter, genannt von Niperg, Lütfrit von Auwenshein, Reinhart und Heinrich, seine Brüder, genannt von Riepbüer. Geben an dem nehsten mandage vor st. Gallen dage dez bihters 1335. Die Siegel des Ausstellers und der Tröster fehlen. * 8. 1335, Okt. 9. Heinrich, ein Edelknecht, genannt Kirchherre von Menshein; „ze troster" gibt er Herrn Eberhart von Menshein, einen Ritter, Heinrich Glazen von Lomershein, Conrat, des Dreszhers Sohn und Dietter von Illingen, Edelknechte, seine Magen. Geben an dem nehsten mandage vor st. Gallen dage dez bihters 1335. Die Siegel des Ausstellers und Eberharts von Menshein; die der andern Tröster fehlen. 1. Kirchherre von Menshein; Schild == Clen, oben Nr. 195, Anm. a, 5; von der Umschrift: ___FILII. MAH- TÖLFI. D......... 2. Eber hart von Menshein; der dreieckige geschweifte Schild bildet zugleich das Siegelfeld; Wappenfigur wie im vorhergehenden; Umschrift zerstört. 9. 1335, Okt. 10. Cünrat der Smoggerer von Menshain; Tröster: Herr Fulhaber, Herr Cunrat Scho- phelin, Ritter, Albreht Rofelin, alle von Menshain, seine Vettern und Gozzen von Merklingen, seinen „büln". Geben an dem dinstag vor st. Gallen dag 1335. Das Siegel des Ausstellers (Schild wie bei Clen, oben Nr. 195, Anm. a, 5; f S'. CVNR. DCI. SMO e GE....); die der Tröster fehlen. 10. 1335, Okt. 30. Syfrit von Michelnbach, ein Edelknecht; (in der Urfehde ist nur Graf Gozz genannt). Tröster: Walther Brüdel, Hainrich von Svnenshein der junge, Albreht Kes und Rudolf von Vorhech, Edelknechte, seine gebornen Magen. Geben an dem nehesten mentage vor aller heyligen dage 1335. Die Siegel des Ausstellers und der Tröster; nur fehlt das des Walther Brüdel. 1. Michelnbacb wie oben an Nr. 176, c. 3. Svnenshein; ein aufsteigender Löwe; f S'. HEINRICI. DE. SVNSHEIN. IVNIORIS. 4. Kes; Schild wie bei Michelnbach; f S'. ALBREHTI. KASEI. DE. RATENFELS. 5. Vorhech; Schild = Merkeiis von Bühele, oben an Nr. 175, Anmerk. 1, doch hier der obere Fisch nach 1., der untere nach r. gekehrt; f S'. RVDOLF * VOFVRHIM. (sie). 11. 1335, Nov. 6. Fritsche von Tyeffenowe, ein Edelknecht; (in der Urfehde nur genannt Graf Gezz) über sich gibt er zu Tröstern: Herrn Burchart Speten, Ritter, Jacob von Tyeffenowe, seinen Bruder, Bertholt und Cunrat Stollen, Gebrüder, Söhne des Johans Stollen sei. von Stoffenberg, Edelknechte und seine gebomen Magen. Geben an dem nehesten mantage nach aller heiigen tage 1335. Die Siegel des Burchart Spet und des Jacob von Tyeffenowe; die andern fehlen. 2. Spet; im gitterförmig damaszirten Siegelfeld Schild gleich dem des Konrad Bach oben an Nr. 195; S\ BVRCHARDI. DCI. SPETE. MILITIS. 3. Tyeffenowe; Schild = Svnenshein, oben Nr. 195, Anm. a, 10; Umschrift zerstört. 12. 1335, Nov. 6. Kün von Auwenshein, ein Edelknecht; zu Tröstern gibt er Lütfrit von Steinfurt, Bertholt von Auwenshein, Conrat Stoeren von Auwenshein und den Snürrer, Edelknechte, seine Magen. Geben IL . 17 mm fiSSKi ■,....■:.!-:•■'. KBW9BB& Ü@£ 130 1335. an dem nehsten mandage vor st. Martins dage 1335. Die Siegel Bertholds von Auwenshein undLütfrieds von Steinfurt; die andern fehlen. 1. Berthold von Auwensheim; drei sehmale Querbalken; über dem obern Schildrande: HEIN; von der Umschrift:.....EHTOLDI. DCI. STTE. (sie) DE. OVWE..... 2. Steinfurt; der Schild im damaszirten Siegelfeld zeigt zwei Querbalken, deren oberer mit einem Schlüssel besetzt ist; Umschrift: .....FRIDI. DE. STEVNF ... 13. 1335, Nov. 6. Conrat von Remchingen, ein Edelknecht; Tröster: Eberhart Reüfelin, Johans von Becgingen, Johans der Roder und Arbegast, dessen Bruder, Edelknechte, seine Magen. Geben an dem nehsten mandage vor st. Martins dage 1335. Die Siegel des Eberhart Reüfelin und Johans von Becgingen; der Schild Reüfelins = Svnenshein, oben an Nr. 195, Anm. a, 10; Umschrift: . S'. E.....DI. ROVFLIN; der Schild Johanns von Becgingen zeigt drei (2,1) Ringe; von der Umschrift nur.........DE. BEGGINGE .. 14. 1335, Nov. 14. vlrieh von Auwenshein, ein Edelknecht; Tröster: Luzz von Northein, Dyeterich von Northein, Dietter von Oberkein und Beringer von Angelachen, Edelknechte, seine Freunde. Geben an dem nehsten dinstage nach st. Martins dage 1335. Die Siegel der Tröster; das des Ausstellers fehlt. 2. Luzz von Northein; zwei schmale Schrägbalken; Umschrift zerstört. 3. Dyeterich von Northein; Schild ebenso; S*. DI,. .101. DE. NO..... 4. Oberkein; ein Schrägbalken; f S'. DI....L DE. OB..... N. 5. Angelachen; fünf (2,1, 2) Kugeln; f S'. BER...... DE ANGLACH. 15. 1335, Dez. 6. Rvgker derLetscher von Ingershein, Ritter; Tröster: Heinrich von Seibachen, sein Bruder, Heinrich der Kircherre von Menshein, seines Oheims Sohn, Rvgker von Bvnneken und Gerlach") von Ingershein, Edelknechte, seine „möge". Geben 1335 an st. Niclauses tag. Die Siegel fehlen. Sämmtliche Urkunden Berg. Or. Donaueschingen. B. a) Ad einer andern Stelle derselben Urk.: Gerliart. 1) Über die zu Wolfartsweier bei Durlach sitzenden Bleiehe vergl. Mone, Zeitschr. VII, 488 flgd. 1335, Aug. 23. Hausach auf der Burg. 196. Margaret die Smiden von Huserbach, Wittwe Hainrichs des Smides, verkauft mit Zustimmung ihres gnädigen Herrn, Grafen Hainrichs von Fürstenberg und mit Einwilligung ihrer Kinder: Walther, Hainrich, Johannes, Hartmann, Friderich und Margaret, an Franz von Bernbach des Kolers Lehen in dem Huserbach, das Rufeli baut, und das jahrlich 1 tt Pfennige und 2 Kappen giltet, um 5 # Pfennige Strassburger Münze. Geben ze Husen vf der bürg an dem nehsten gutemtag vor st. Bartholomeus tag 1335. Das Reitersiegel des Grafen Heinrich (schadhaft). Berg. Or. Donaueschingen. B. 1335, Sept. 28. (Rottweil). 197. Erkinger Aigel ... i ) von Valkenstain, Hofrichter von seines Herrn, des römi- 1336. 131 sehen Kaisers Ludwig, Gewalt und an seiner Statt auf seinem Hofe zu Rotwil, beurkundet, dass. der ehrbare Mann Voltz von Nüwenegge, genannt von Glatte, seiner ehelichen Frau Annen, die vor Geriebt Voltzen von Nüwenegge den Spiser zum Vogte hatte, 100 Pfund guter Haller „ze rehtem zvgelt" gegeben und sie dafür bewiset habe auf seinen Zehnten zu Aergaezingen, der von dem edeln Herrn Grafen Hainrich von Fürstenberg Lehen ist 2 ) 3 ). Geben an st. Michahelis abent 1335. I Sil Die Siegel des Hofgericlits zu Rotwil, (im Siegelfeld der Adler; Umschrift zerstört), Voltzen von Nüwenegge des Spisers (oben ein Stern, in Mitte ein Querbalken; f S'. VOLZONIS. DB. GLATTE.) und des Ausstellers (kleines Bruchstück). Perg. Or. Donaueschingen. 1) Aigelwart ist zu ergänzen. 2) 1336, Febr. 14. (an st.. Valentins tag) beurkundet Graf Hainrich, Herr zu Fürstenberg und Landgraf in Bare, dass er den Zehnten zu Ergazingen, den ihm Albreht von Ergazingen aufgegeben, auf dessen Bitte Folzen von Nüwenegge, deß Glatt ist, geliehen habe. Perg. Or. mit dem Reitersiegel des Ausstellers. Donaueschingen. 3) 1336, 23. Febr. (st. Mathyes abent) beurkundet derselbe Graf Hainrich, dass Folze von Nüwenegge, deß Glat ist, mit seiner Zustimmung den von ihm lehenbaren Zehnten zu Ergazingen seiner ehelichen Wirthin Frau Annen für ihr „zugelt", das sie ihm zugebracht, gegeben hat, und leiht denselben Zehnten Folzen von Nüwenegge, genannt der Spyzer, als Lehensträger der genannten Frau Annen. Perg. Or. Donaueschingen. Bei dem in Werg gehüllten und in Leder eingenähten Siegel, das an einem aus dem untern Rande der Urkunde herausgeschnittenen Pergamentstreifen hängt, liegt entweder Verwechselung oder Unterschiebung vor. An Stelle des in der Urkunde angekündigten Siegels des Grafen Heinrich von Fürstenberg lässt nämlich das Bruchstück des erhaltenen ein spitzovales erkennen, in dem unter gothischem, in die Umschrift hineinragendem Baldachin eine mit der linken Hand ein Rad haltende Frauengestalt, von der Umschrift nur: GEN. am Schlüsse. Wohl Siegel des Klosters Wittichen, aus dessen Archive die Urkunde stammt. H msm TBStsfc 1336, Febr. 9. 198, Hainrich von Offenburg, ein Burger zu Vilingen, Margaretha, seine eheliche Wirthin, und Cvnrat, Hainrich, Katherina und Margaretha, ihre Kinder, geben um ihrer und ihrer Vordem Seelen willen den Kornzehnten zu Vilingen, der ihr rechtes Lehen ist von dem edlen Grafen Götz von Fvrstenberg, den ehrwürdigen geistlichen Herren, Bruder Geren von Lychtenstain, Comthur, und den Herren und dem Gotteshause zu Vilingen st. Johans Ordens des Spitals von Jerusalem. Graf Götz von Fvrstenberg eignet auf Bitten der Aussteller diesen Zehnten den Vilinger Johannitern. Geben 1336 aht tag nach vnser frowen tag zu der lychtmisse. 17* 9 I ' ; ■■■BBS ■ 132 1336. Die Siegel des Grafen Götz von Fvrstenberg (nur Helm mit den Jagdhörnern) und des Hainrich von Offenburg, unter welch letzterem sich, da sie eigene Siegel nicht haben, auch dessen Frau und Kinder verbinden. Perg. Or. Karlsruhe. 1336, April 4. 199. Cünrat in Sewe, gesessen zu Hüfingen'), gibt den ehrbaren geistlichen Frauen, „der priolinen" und dem Convent des Klosters zu Nidingen Vffen Höfen ein Gut zu Nidingen, heißt „der gut im sewe" ] ), und Graf Hainrich von Fürstenberg, Lehensherr des Gutes, eignet dasselbe dem Kloster. Geben an st. Ambrosien tag 1336. Das Eeitersiegel des Grafen Hainrich von Fürstenberg (beschädigt), wie Bd. I, Nr. 645. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Eine Mühle westlich von Hüfingen heißt noch jetzt die Seemühle. s Wh MB ■6 ärals 1336, April 4. 200. „Phaf Hainrich Bvmen" gibt den ehrbaren geistlichen Frauen, der „priolin" und dem Convent des Klosters zu Nidingen Vffen Höfen das Petersgut zu Wulter- tingen; Graf Hainrich von Fürstenberg gibt als Lehensherr seine Zustimmung und eignet das Gut dem Kloster. Geben an st. Ambrosien tag 1336. Die Siegel des Grafen Hainrich von Fürstenberg (Eeitersiegel) und des Ausstellers (spitzoval; im Siegelfeld der hl. Geist als Taube mit Heiligenschein; Umschrift: f S'. H. BVMA........IS. D'. VILIG.) Perg. Or. Donaueschingen. 1336, April 4. 201. Hvg von Almeshofen, genannt der Boner, gibt demselben Kloster ein Gut zu Wultertingen; Graf Hainrich von Fürstenberg gibt als Lehensherr seine Zustimmung und eignet das Gut dem Kloster. Geben an st. Ambrosien tag 1336. Das Eeitersiegel des Grafen Hainrich von Fürstenberg; das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B KgMMi ■BBBMBBBMlBli I 1336. 133 1336, Mai 4. Oberndorf. 202. Graf...... a ) von Furstemberg verzichtet gegen den Abt und Convent des Klosters ze Alperspach auf den Kirchensatz ze Gezlingen dem Dorfe und auf die Güter, die darein gehören, da er wohl erkennt, dass er kein Recht dazu hat. Geben ze Oberndorf an dem nehsten samstag nach dez hl. crüces tag ze Maien 1336. ■ Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Stuttgart. B. a) Lücke im Perg., zu ergänzen: Götz, wie im diplomatar. Alpirsbac. zu lesen. 1336, Mai 5. 203. Gebchardus (sie) comes de Furstemberg, canonicus ecclesiae Constantiensis maioris neenon rector et patronus ecclesiae in Vilingen, notificat, quod Hugo sacerdos, dictus Hainburg, rector ecclesiae in Dochingen in salutem animae suae suorumque progenitorum et benefactorum, consentiente ipso Gebhardo et confirmante Nicoiao episcopo Constantiensi sub dictis conditionibus altare perpetuum in honorem st. Ka- therinae et beati Nicolai fundavit et dotavit in sua parrochiali ecclesiae veteris villae Vilingen juxta altare st. Michahelis arehangeli a latere dextro eiusdem ecclesiae ex opposito capellae ossium mortuorum et prebendam perpetuam de bonis suis ordinavit ad praefatum altare. Datum et actum 1336, 3. non. Magi, indictione quarta l ). Die Siegel des Bischofs Nicolaus von Constanz und des Ausstellers (letzteres wie oben). Perg. Or. Villingen. 1) 1336, Mai 3. (5. non. Magi) erklärt Johannes de Liehtenuelz, ineuratus in Vilingen, zu obiger Stiftung seine Zustimmung. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (spitzoval, im Siegelfelde hält eine Pigur den Schild, der ihre untere Hälfte verdeckt; derselbe ist gespalten, r. unkenntlich, 1. 1 Plug; f S. IOHIS. DE. LIEHTEVE........EßSPACH). ^■'i'C&M . . '■ '•'••■■■'••■' * 8m£sSS£imSt%Fm&&: ■■■BH mmammi •KsSäii 134 1336. 133ff, Aug. 23. Zu Feld bei Reichersdorf a. d. Vils. 204. Herzog Otto von Oesterreich erneuert denen von Blumberg das von Fürstenberg erhaltene Privilegium der Nichtaufnahme ihrer Unterthanen in Villingen. Wir Otte von gots gnaden hertzog ze Osterrich, ze Steyr vnd ze Kernden tun chunt mit disem II brif, daz wir dem edeln mann Rudolf von Plümenberch') vnd allem seinem gesiecht von Plümenberch II die gnad getan haben vmb daz recht, daz si vor gehebt habent von den grauen von Furstenberch, e daz die stat ze Vilingen in vnser gewalt chem, daz die purger von Vilingen ir gepauren ze purgern nicht nemen sullen, daz auch wir wellen, daz in die selb gnad also stet beleib mit vrchund des brifes, der geben ist ze veld bei Reychestorf an der Vils an sand Barth olomes abend, da nach Christes gepurde ergangen warden dreutzehen hundert jar, dar nach in dem sechs vnd clreizzigistem jar. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Im Anschlüsse an diese Urkunde folge hier ein Berieht Johanns von Winterthur, der wahrscheinlich auf den obengenannten ßudolf von Blumberg zu beziehen ist. In reditu Swevorum (von dem Kriegszuge zur Hilfe Herzog Ottos von Oesterreich, 1336), quod cum amaritudine cordis mei refero, unus dominorum de Bluomenberg tironem virum strenuum et bellicosum, unum de Tierberg, et multis virtutibus redimitum ex inimicicia letali, dudum ad eum ante habita, cum non longe adhuc distarent a patria sua, occidit. Quod dum cives Vilingenses, quia eorum concivis erat, vindicare vellent, oppidum suum vocatum Hüuingen oppungnando deinde demoliendo, a dueibus Austrie dominis suis refrenati et cohibiti sunt. Tandem, modico tempore elapso, dux Austrie Albertus in terram Swevie egressus, dictum oppidum una dierum transeundo, de Schafusa in Philingen pergebat. Qui eundem de Bluomenberg se seriosis et obnixis precibus pro venia et gracia sua ob- tinenda exorantem, tarnen cum quibusdum pactis adhibitis causa emende, exaudivit. Johannis Vitodurani chro- nicon ed. v. Wyß, Archiv für Schweizerische Geschichte XI, 118. Statt Hüningen ist daselbst zu lesen: Hüuingen. 1336, Sept. 20. 205. Conrat, Johans und Götze, Gebrüder, Conrat Hegenins sei. Söhne verkaufen mit Zustimmung ihres gnädigen Herrn, Grafen Heinrichs von Fürstemberg, an Frentzelin, Bürger von Wolfahe, eine Matte „vsserm lehen" um 8 a ) # Haller. Zeugen: Friderich der Schultheiss von Wolfahe, Sifrit der Wirth, Johans der Becherer, Heinrich Moriin, Albreht, sein Bruder, Fritsche der Hegening. ■HHHm|M| ■H ■ HR IHK 1336-1337. 135 Geben an st. Matheus abende des zwelfbotten 1336. Das Siegel des Grafen Heinrich von Fürstemberg fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. a) viii scheint die erste Aufzeichnung gelautet zu haben; mit anderer Tinte ist dieß überschrieben in xiiii. f I I m B Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Fürstl. Oettingen'sches Archiv zu Wallerstein. ßa 1336, Dez. 11. 206. Bruder Egen von Fürstenberg, st. Johanns Ordens des Hauses von Jerusalem quit- tirt anstatt seines Bruders, Grafen Götzzen, seinen Oheimen, Grafen Ludewig und Grafen e Friderich , Gebrüdern von Otingen, über 200 u guter Heller, die sie seinem Bruder schuldeten von seines Herrn, des römischen Kaisers wegen. Geben 1336 an dem guten tag nach st. Nicolaus tag. I 1337. 207. Conrad von Tanheim und Conrad Stähele, sein Tochtermann, Burger zu Villingen , verkaufen an das Gotteshaus Rottenmünster um 60 Mark Silber fünf Güter zu Hausen unter Lupfen') mit Zustimmung des Grafen Heinrich von Fürstenberg und dreier Brüder von Bieffenberg als Lehensherren. Documentenbuch des Gotteshauses Botenmunster von 1660, fol. 201, Nr. 2. Stuttgart. 1) Das unter dem Lupfen liegende Durchhausen, O.A. Tuttlingen, oder das vom Lupfen etwas entfernter, unter dem Karpfen liegende Hausen ob Verena, O.A. Tuttlingen? Mm H HB piWtiH 1337, Mai 7. 208. 6. non. Maii: Gebhardus de Furstenberg comes, canonicus huius ecclesie, obiit anno domini 1337. Calendarium necrologicum Constantiense, nach dem Or. in Karlsruhe im Auszug mitgetheilt von Böhmer im Geschichtsfreund, XIII, 232, und in Fontes rerum German., IV, 138. HrftM w Hfl ■L Hl KB ■HBR I m ■ .;.■;,!.- ■:'..,lasse 136 1337. 7557, ^lw^. 1. Villingen. 209. Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in Bare, nnd seine Söhne, Graf Cvnrat, Graf Johans und Graf Hainrich geben den Johannitern zu Vilingen ihren Hof zu Pforren, genannt des Suters Hof, wohin der Kirchensatz zu Pforren gehört, den Kirchensatz und die Kirche daselbst mit den Widemen und dazu gehörigen Gütern auf, wie der Brief besagt, den dieselben vormals von ihnen und ihren Vordem erhalten haben 1 ). Geben ze Vilingen aht tag nach st. Jacobes tag 1337. Die Siegel der Grafen Hainrich (Reitersiegel, beschädigt), des Grafen Konrad (im Schild der fürsten- bergische Adler, als Helmschmuck die urachischen Jägerhömer), des Grafen Johans (Schild wie im vorigen Siegel, Helmschmuck die fürstenbergische Kugel); das Siegel des Grafen Hainrichs des Jüngern fehlt. Perg. Or. Kai-lsruhe (Johanniter). 1) S. oben Nr. 44, Urk. von 1309, Jan. 8. 1331, OH. 4. 209 a , Cünrat von Stüzlingen, ein freier Herr, Kirchherr zu Vylingen, bekennt, dass der Altar in seiner Kirche „in der alten stat ze Vylingen", der geweiht ist zu st. Nyclaus, st. Katherinen und aller Heiligen Ehre, gelegen vor st. Mychahels Altar zu der rechten Seite an der Mauer „gen dem bainhus", von dem ehrbaren Priester, Herrn Hug dem Hainbürge, Kirchherrn zu Touchingen, mit seinem Eigengute gestiftet ist, wie in dem darüber gegebenen Briefe von Bischof Nycolaus von Costenz und dem edlen Herrn, Grafen Gebhart von Fürstenberg, weiland Kirchherrn zu Vylingen l ), steht. Geben an dem nehsten sameztag vor st. Dyonisien tag 1337. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Villingen. 1) S. oben Nr. 203. ■q ■M1 1337. 137 1337, Dez 14. ■ 210. f ANNO. DOMI. M°. CCCXXX 0 . VII. OBIIT. COMES. HAINRICVS. DE. FVRSTEN- BERC. XIX. KL. IANVARII. CRASTINA. LVCIE. Anno domini 1337 obiit comes Hainricus de Fvrstenberc 19. kalendas Janvarii crastina Lvcie l ). Inschrift des Grabmals des Grafen Heinrich II. von Fürstenberg in der Neidinger Klosterkirche, hier dem Copialbuche des Archivars Döpser, I, 1106 (Donaueschingen) entnommen. Der Stein ward beim Brande der Kirche im Jahre 1852 zerstört. Bruchstücke vom Kopfe des Grafen, vom Bande, auf dem die Inschrift angebracht war, und von den beiden kleinen Engeln zu Haupten des Steines wurden bei unserer Abbildung benutzt, die sich im übrigen auf Zeichnungen des Grabsteins im f. Archive stützt. Die genaueste derselben, aus der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts rührend, lag der Abbildung des Grabsteines beiMünch, Geschichte des Hauses Fürstenberg, I, 289, zu Grunde und ist vielleicht für diesen Zweck gefertigt worden. Der untere, ebenfalls durch den Brand von 1852 zerstörte Grabstein, der keine Inschrift trug, ist wahrscheinlich dem Grafen Heinrich III. von Fürstenberg zuzuweisen, der 1367, zwischen Febr. 23. und Nov. 15. starb; vergl. unten Nr. 409, Anm. 2. Archivar Müller (f 1814), der noch die Originale der beiden Grabsteine sah, erklärt sie für Arbeiten des 14. Jahrhunderts, während das den oberen Stein tragende Postament jüngere Entstehung verrathe; er nimmt deßhalb an, dass die Steine anfänglich getrennt in der Wand eingemauert und erst später verbunden worden seien. 1) Irrig ist demnach die Angabe des fürstenbergischen Schreibers Andreas Kötz (c. 1500), dass Graf Hermich 1333 vf st. Lucyen abent gestorben. Donaueschingen. II. 18 Wm*mföMfä4ß^f hhi^h m g^ 138 1337—1338. 1337, Dez. 24. Wien. 211. Graf Götze von Furstenberch bekennt von Herzog Otten zu Osterrich, Steyr und Kernden 62 Pfund Wiener Pfennige für ein Ross von der Mautt zu Lintz in dem gegenwärtigen Jahr verrichtet und gewert zu sein. Geben zu Wienn an dem Weihnacht abent 1337. Das Siegel des Ausstellers in rothem Wachs. Perg. Or. Wien. 1338, Jan. 14. 212- Gerung von Mdingen verkauft den ehrbaren geistlichen Frauen, der Priolin und dem Convent des Klosters Vffen Höfen bei Mdingen eine Wiese, genannt der Matakker, gelegen unter dem genannten Kloster, um 40 Pfund Pfennige alter Bris- siger. Graf Cünrat von Fürstenberg, sein gnädiger Herr, gibt dazu seine Einwilligung und fertigt dem Kloster die Wiese für recht ledig Eigen. Geben an dem nehsten gutem tag nach st. Hylarien tag 1338. Das Siegel des Grafen Cünrat von Fürstenberg. Perg. Or. Donaueschingen. 213. 1338, Aprü 1. Sulz am Neckar. Graf Chvnrad von Fürstenberg belehnt Volzen den Spiser von Nüwenegge als rs«V'-»'-: 1338. 13» Lehensträger der Frau Annen von Pfullingen, Volzen von Nüwenegge, zu Glat seßhaft, ehelicher Wirthin, mit dem Zehnten zu Argtizingen und gibt seine Zustimmung, dass die genannte Frau Anne diesen Zehnten für den Fall ihres kinderlosen Todes den ehrbaren geistlichen Frauen des Conventes zu Widechen vermacht. Geschriben ze Sulz am Necker 1333 an der nähesten mitwochen vor st. Ambrosien tag. Das Siegel des Ausstellers (wie oben an Nr. 212). Perg. Or. Donaueschingen. ^vft. $hsss«j M BH 1338, April 14. Haslach. 214. Albreh (sie) von Boßenstein, ein Edelknecht, schwört dem edeln, seinem gnädigen Herrn, Grafen Götzen von Fürstenberg, sich bei Strafe von 150 Mark Silber Strassburger „geweges" auf Montag „zu vsgander phingest" als Gefangenen wieder gen Haselach in dessen Stadt zu stellen. Bürgen: Herr Brvn von Kvrneke, Herr Erkenbolt von Ortenberg, Herr Heinrich von Snellingen, Kitter; Johannes von Kvrneke, Herman von Liehtenfels und Albreht Kes, Edelknechte. Einlager gen Haselach. Geben zu Haselach in der stat an dem zinstage in der Osterwochen 1338 '). Die Siegel des Ausstellers (Adler. Umschrift zerstört), Heinrichs von Snellingen (Schild wie oben an Nr. 2; f S'. HENR.....SNELLIGE. MIL'IS.) und Albreht Kesen (wie an Nr. 195, Anm. a, 10.); die der andern Bürgen fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1) Tags zuvor schwören Albreht und seine Brüder Johans und Andres von Boßenstein dem Grafen Götz Urfehde wegen Albrehts Gefangennahme für die Zeit seines Zieles. Ihr gnädiger Herr, Markgraf Rudolf von Bauden verbürgt sich hiefür seinem lieben Oheim, Grafen Götzen von Fürstenberg. Geben an dem Oster- mentage zu Haselach 1338. Die Siegel zweier Bossenstein (1. und 3; ersteres Albrehts, Schild wie oben; Umschrift: S. ALB.....BOSESTEIN) und des Markgrafen (im blumenförmig damaszirten Siegelfeld ein dem Beschauer zugewendeter Topfhelm mit Hörnern; f & SECTV. BVDOLFI. MARCHIONIS. DE. BADEN.); das Siegel eines von Bossenstein fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. p^m^x!» ■ 1338, April 22. 215. Virich von Eitlingen, Bitter, Sifrit, Hainrich, Friderich, Virich, seine Söhne, und Else von Beringen, seine Tochter, verkaufen mit Zustimmung ihrer gnädigen 18* ■>■'' v ' ; .'-'■"■■"■''■•■■■■.■, < -. •-• !■■..... Üü ,u&. ÄgSS iipys ^ 140 1338. Herrn, der Grafen Cunrat, Johans und Hainrich, Gebrüder von Fürstenberg an Franken von Berenbach, Virichs Tochtermann, ihre „reht aigenschaft ze Gehtebach in dem tal" um 30 Mark Silber 1 ). Zeugen: der erber, gaistliche Herr, der Abt von ßinowe, des vorgenannten Virichs von Aitlingen Bruder, der Schultheiss von Binöwe, Friderich der Schultheiss o von Wolfach, Virich Frazeli, Alber von Gypchen, Alber Langenbach u. a. Geben an dem nehsten gütmetag vor st. Georgen tag 1338. Die Siegel Ulrichs von Ettlingen und der drei Grafen fehlen. . Perg. Or. Donaueschingen. B. 1) Vergl. oben Nr. 174. 1338, Mai 25. Hüuingen a ). 216. Johannes, Sohn Hugos von Almshofen, Bector der Kirche Teegingen b ), tauscht unter Zustimmung des Grafen Kunrad von Fürstenberg, des Patrons der genannten Kirche, Leibeigene mit der Verenakirche Zurzach. 8. kal. Junii 1338. Huber, Die Urkunden des Stiftes Zurzach, S. 4. a) Huber -wohl irrig: Hüningen. b) Huber wohl irrig: Getgingen. Ein solcher Ort ist nicht nachweisbar. 1365, Aug. 19. erscheint Johans von Almishouen in einem Vergleich mit Kloster Kreuzungen als Kirchherr zu Teggingen. Perg. Or. Donaueschingen. 1338, Dez. 19. 217. Graf Götze von Fürstenberg quittirt seinen lieben Oheimen Grafen Ludewig und e Grafen Friderich Gebrüdern von Otingen, Landvögten zu Elsass, über 500 Pfund guter Haller, die sie ihm gelobt hatten und schuldig waren für den edeln ehrwürdigen römischen Kaiser ] ). Geben an st. Thomans abent des zweifboten 1338. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Fürstl. Oettingen'sches Archiv zu Wallerstein. 1) Vergl. oben Nr. 206. ml 1339. 141 sfcsl! 1 I m swss ■ 1339, Jan. 21. Haslach. 218- Graf Götz von Fürstenberg belehnt mit dem Drittheil des Hofes zu Herdern, den weiland Herr Jobans von Munczingen der Romer, Ritter, und Hug von Munc- zingen selig, Gebrüder, „sament gemein hatten", und mit der dazu gehörenden „ge- warsami" Cun von Yalkenstein und Frau Demut, dessen Schwester, weiland des genannten Romers eheliche Wirthin. Gegeben ze Hasela 1339 an dem nehsten donrstag nach st. Hylarius tag. Das Siegel des Ausstellers. Perg-. Or. Freiburg. wsst, 1339, Febr. 14. 219. Rudi von Baldingen verkauft den ehrbaren geistlichen Frauen, der „priolinen" und dem Convent des Klosters Vf Höfen zu Nidingen für Eigen eine Wiese an der Tunowe bei dem Matacker, heißt die Müliwiese, um 13 Pfund Pfennige alter Brisiger,- worüber er quittirt, und Graf Cunrat von Fürstenberg gibt dazu seine Zustimmung. Geben an st. Valetines (sie) tag 1339. Die Siegel des Grafen Cünrat von Fürstenberg (hier abgebildet) und des Ausstellers (wie oben Nr. 193.) Perg. Or. Donaueschingen. m v, ■.'■-. ■;■-. .:,,.•'. ■-,-,üütgü 142 1339-1340. 220. Schlacht bei Laupen. Ceciclit comes de Nydowe, comes Sabaudie, viri spectabiles de Fürstenberg; qui fuge presidio poterant se salvare, sed elegerunt potius periclitari quam uonien glorie sue denigrare. Johannes Victoriensis bei Böhmer, Fontes, I, 437. Dieß ist die einzige Quelle, welche vom Tode von Fürstenbergern bei Laupen berichtet. Der Theilnahme eines (oder mehrerer ?) Grafen an der Schlacht erwähnt auch Königshofen in Chroniken der deutschen Städte, IX, 820. ..Do men zalte 1339 jor, do sameltent sich vil grofen und herren: der grofe von Safey, die grofen von Kyburg, von Nydowe, von Habesburg, von Hochberg, von Tierstein, von Fürstenberg u. a.......mit helfe des herzogen von Osterich und kriegetent uf die Switzer ... und belogent Loupen bi Berne. Do..... gesigetent die Switzer." Melchior Buss (Bidgenöss. Chronik, herausgeg. im Schweizer. Geschichtforscher, X, 98) berichtet, dass „der graff von Fürstenberg den herren allen mit einem großen harst zu hilf kam." Auch Tschudi, Chron. Helvet. I, 357, nennt unter den Theil- nehmern „den Grafen von Fürstenberg mit 100 Helmen". Der Theilnahme eines Grafen von Fürstenberg erwähnt ferner: Panegyricus illustrissimis, potentissimis, excellentissimis etc. Septem Helvetiae Catholicae Cantonibus dictus et a Ehetoribus Bruntrutanis Dicatus. Bruntruti ex typogr. episcopali ap. Jacobum Fratrem. 1696. 4°. p. 41. (nach Mittheilung des Archivars Dr. Th. v. Liebenau in Luzem). Alles spätere und darum unzuverläßige Quellen. Weder Heinrich von Diessenhofen (Böhmer, Fontes IV, 33) noch Johann von Winterthur (Archiv f. Schweizerische Gesch. XI, 147), noch die hervorragendsten Quellen, der Conflictus Laupensis (Böhmer 1. c. 12, 13), die Chronica de Berno (Böhmer 1. c. 4) und Justingers Berner Chronik (ed. Studer, 368) wissen vom Tode oder von der Theilnahme eines Grafen von Fürstenberg. Johann von "Winterthur aber (1. c.) meldet nach namentlicher Aufzählung der gefallenen Grafen: „De Swevia vero unus dominus, vir robustus et fortis viribus, cum multis militibus creatis ante congressum, fugere erubescens, ultro se discrimini ofFerens, vocatus deBlümenberg, peremptus est." Dieß legt den Verdacht nahe,'dass Johann von Victring die Grafen von Fürstenberg mit ihrem Lehensinanne und Nachbarn von Blümenberg verwechselt habe. Soll überhaupt an Johanns von Victring Angabe bezüglich der Fürstenberger etwas wahres sein, so könnte sie nach dei Kunde, die wir über die Lebenszeit der damals dem weltlichen Stande angehörigen männlichen Glieder in beiden Linien des Hauses haben, jedenfalls nicht von mehreren sondern nur von einem gelten, nämlich von Heinrich von Fürstenberg-Haslach, dem Sohne Egens. Auch bezüglich dessen ist die Angabe jedoch sehr unglaubwürdig, da derselbe nach dem Jahre 1306 nie mehr erwähnt wird, wahrscheinlich also in jungen Jahren gestorben ist. Überhaupt entzieht das Schweigen aller anderen gleichzeitigen und gerade der besten Quellen Johanns von Viktring Angabe wohl alle Gewähr. Auch die Theilnahme eines oder mehrerer Grafen von Fürstenberg an der Schlacht kann durch die obigen Quellen kaum als völlig gesichert erscheinen. 1340, Juni 21. 221. Herr Johans von Almshouen, Ritter, Hug von Almshonen, genannt Boner, und Cimrat von Almshouen, Gebrüder, verkaufen ihre Wiese in Wnltertinger Banne bei IffHKB Mllif^ l WlIIMIWiB H ■■■■■■■■■■■■■I 1340. 143 dem Alpach unter der Halden gelegen, genannt Cuni Peters Wiese, die sie zu Lehen haben von Grafen Gotfrit von Fürstenberg, mit Zustimmung des letzteren um 6 Pfund Pfennige alter guter Prischer, worüber sie quittiren, an die Kirche des „guten" st. Kylians zu Wultertingen; Graf Götfricl von Fürstenberg gibt der Kirche die Eigenschaft an dieser Wiese. Geben an dem nehstun gütemtag vor st. Johans dult ze süngihten dez töffers 1340. I BKA m mm j -}*bT Die Siegel der zwei erstgenannten von Almshouen, unter welchen sich, „won er aigens ynsigels nüt hat", auch Cunrat von Almshouen verband, und des Grafen Gotfrit von Fürstenberg fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 1340, Juni 29. 222. Graf Cvnrat von Fvrstenberg belehnt Haintz den Linder, einen Burger zu Horwe, und seine Erben, Söhne und Töchter, mit dem Laienzehnten zu Kordorf, wie ihn Bentz der Maier, sein Schwäher, und dessen Vordem bisher hatten. Geben 1340 an der zwelfboten tak st. Peters vnd st. Paulus. Das Siegel des Ausstellers (wie an Nr. 212). Perg. Or. Donaueschingen. 1340, Aug. 11. Villingen. 223. Die Grafen Chünrat, Johans und Hainrich von Fürstenberg, Gebrüder, kommen mit den ehrbaren wohlbescheidenen Leuten, dem Schultheißen, dem Bürgermeister und dem Rath gemeinlich zu Vilingen überein wegen des Zolls zu der Nüwenstat: „also: swaz carren gen Vilingen gewant, vale oder wolle tragent, die vnser straze varent für die Nüwenstat, daz da ain carre git aht Schillinge, da drü rosse vor gant, vnd da zwai rosse vor gant, sehs Schillinge, vnd da ain rosse vor gat, vier Schillinge, vnd ain sön ze ruggen vffe ainem rosse zwen Schillinge vnd ain halber sön ainen Schillinge, vnd swie ainer anders ainen sön füret, der git zwen Schillinge vnd ain halber son ainen Schilling." Wein, der einem Vilinger gehört, er werde auf Eigen- oder Mieth- karren gefahren, sei wenig oder viel, soll nur zwei Pfennige einer in Vilingen gäng und gäben Münze zahlen; Entführer des Zolls soll der Graf oder seine Amtleute „Intern". m mm WM m ■■■ m iMM HB HB ;;; r ..-'..;.-.' mmm 144 1341. Geben ze Vilingen an dem nehsten fritag nach st. Laurencien tag 1340. Die Siegel der drei Aussteller. Perg. Or. Villingen. 1341. 224. Anno 1341 ist Graf Conrat von Fürstenberg vff Wartenberg. Eius vxor fuit frau Adelhait, hern Leutolds de Grießenberg filia, graf Diethelms de Tockenburg vidua. Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 363. Stuttgart. 1341, Jan. 3. Basel. 225. Graf Egen von Fürstenberg, st. Jobanns Ordens, und Graf Götz von Fürstenberg unter den Zeugen in der Urkunde, worin die Markgrafen Rudolf und Otto von Hachberg, Herren zu Rötteln, den Ritter Berchtold Waldenere mit dem Laienzebnten und Kirchensatz zu HaltiDgen gegen 1400 Gulden von Florencie belehnen; Graf Götz bekennt zugleich, dass er kein Recht hat auf diesen Laienzehnten und Kirchensatz. Zu Basel 1341 an der mittwochen vor dem zwölften tage 1341 l ). Auszug aus dem Or. (Haltingen) bei Herbster, Collectanea de marcliionibus Hochberg. Roetelanis, fol. 16, Manuscript der Karlsruher Hofbibliothek. Kürzerer Auszug bei Schöpflin, Hist. Zaringo-Bad. I, 384. 1) Am selben Tage und Orte bekennt Graf Götz von Fürstenberg, dass er an dem Laienzehnten und darein gehörigem Kirchensatze zu Haltingen kein Recht habe noch haben wolle. Datum wie oben. Auszug bei Herbster a. a. 0. 1341. 145 I M '' I I H ■ 754i 7 Jan. ^5. 226. Anno domini 1341 in die Hylarii obiit dornina Ana vxor d........ . . . ') comitis de Fvrstenberg, nata de Mvntfort. Inschrift des gleichzeitigen, früher in der Dominikanerkirche zu Freiburg, seit 1802 in der Haslacher Pfarrkirche befindlichen Grabsteins, der oben das fürstenbergische Wappen, unten den montfortischen Schild zeigt. 1) Zu ergänzen: domini Gozonis. So Gabel- khofer (Gollectaneen, I, fol. 363. Stuttgart), der den Grabstein völlig zutreffend beschreibt und zu dessen Zeit die jetzt größtentheils zerstörte Schrift der unteren Zeile wohl noch lesbar war. Die mit Übertragung des Steins beauftragte Commission las laut ihres Protokolls vom 21. März 1802 (Donaueschingen) noch: vxor do. .... nis u. s. w. Über den Helmschmuck des fürstenbergischen Schildes vergl. F. K. (Fürst zu Hohenlohe-Waidenburg), Zur Geschichte des Für- stenbergiscben Wappens, S. 23, Anm. 69, wozu nachzutragen ist, dass Annas Gemahl, Graf Götz, den gleichen Helmschmuck führt; s. seinen Grabstein, unten Nr. 230. Die gleichzeitig mit dem Grabsteine der Gräfin Anna von Fürstenberg beim Abbruche der Freiburger Predigerkirche 1802 erhobenen Grabsteine des Grafen Konrad II. von Freiburg, f 1350, und der Markgräfin Anna von Hachberg, f 1331, der ersten Gemahlin des Grafen Friedrich von Freiburg, wurden in das Freiburger Münster übertragen. Ein Bericht hierüber und über den Befund der Gräber findet sich im Allgern. Intelligenz- oder Wochenblatt für das Iand Breisgau, Jahrg. 1802, Nr. 74 und 75. II. 19 &®M >'.■-' ■ am M (Sfijf Hm — nAH Vi ,:■>.;;:■. :ü£ 146 1341. 1341, März 8. 227. Luzige, Witwe des Ritters Berhtolcl von Hüvingen, bekennt, dass sie, nachdem durch den Tod ihrer Tochter Katerin den Herren von Tennibach die Hälfte des Zehntens zu Welschensteina, unter der Kirche gelegen, zugefallen, die andere Hälfte dieses Zehntens, welche sie lebenslänglich als Leibgeding nießen und die nach ihrem Tode ebenfalls an die von Tennibach fallen sollte, — laut eines von Markgrafen Heinrich, Herrn zu Hachberg und Grafen Egen von Fürstenberg besiegelten Briefs — schon jetzt jenem Kloster übergeben und abgetreten habe. Zeugen: Fritschi Borne, Cünrat Borne, Cünrat Salczeman, Heinrich Mutscheller und andere ehrbare Leute. Gegeben 1341 an dem nehsten dunrestag vor st. Gregorien tag des babestes. Das Siegel Clawes Büchornes, Vogtes zu Hasela, fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1341, März 10. München. 228. Kaiser Ludwig gibt seine Zustimmung, dass Graf Albrecht von Eohenberg Burg und Stadt Triberg und Burg Älthornberg mit allen Zugehörden an den Grafen Götz von Fürstenberg verpfände und dass dieser, wenn sie nicht binnen 30 Jahren eingelöst zcerden, das Eigenthum daran erwerbe. Wir Ludowig von gotes gnaden Römischer keyser, ze allen ziten merer dez richs, künden offenbar II an diesem brief, daz die phandung vnd Satzung, die vnser lieber uheim, lantuogt vnd cantzler, graf Albrecht II von Hohenberg der bürg vnd stat ze Triberg vnd der bürg, genant diw alt Horenberg, mit allen iren zvgehörden dem edeln manne graf Götzen von Furstenberg mit vsgenomen worten, ob vnser vorgenanter öheim oder sin erben diw stat vnd die bürg inner dreizzig iaren niht enlosten, daz si sich dann dem obgenanten von Furstenberg veruallen aigenlichen habent, getan hat, mit vnserm wort, gunst vnd willen geschehen ist, vnd wie er im die Satzung mit dem veruallen verschriben hat, also besteten wir ez für vnser nahchomen vnd ampt- ^mmmm^mfMMIM MS8KMMERI 1341. 147 lüt, als die selben sin brief von wort ze wort stend, mit disem vnserm brief, den wir dar vber geben ze einem vrehunde versigelt mit vnserm keyserlicliem insigel, der geben ist ze Munichen an samztag vor Oculi nah Kristes geburt driuzehen- hundert iar dar nah in dem ain. vnd viertzigestim iar, in dem siben vnd zwainzigestim iar vnsers richs vnd in dem viertzehendem dez keysertümes. Ein Bruchstück des kaiserlichen Siegels mit Eücksiegel. Porträt, sitzend, jeder Fuß ruht auf dem Vordertheil je eines knieenden Löwen, auf deren Hintertheilen r. u. 1. noch die Krallen eines stehenden Adlers zu erkennen sind; von der Umschrift nur mehr unten: ........... ROMANORVM. IMP ........; Rs.: ein kleineres Rundsiegel; im runden Siegelfeld ein rückwärtsstehender, wiedersehender Adler; von der Umschrift nur:.....VDICATE. PILI..........(d. h. juste judicate, filii hominum; eine Abbildung dieses Rücksiegels s. bei Fürst zu Hohenlohe-Waldenburg, Zur Geschichte des heraldischen Doppeladlers, S. 24, Abbildungen des Vorder- und Rücksiegels jetzt bei Heffner, Die deutschen Kaiser- und Königsiegel, Nr. 71 und 72). Pei'g. Or. Donaueschingen. P ■Hl »■''■■'■'' '■"."■'.■•■' 1341, April 12. 229. Graf Götze von Fürstenberg verspricht dem edeln, seinem lieben Oheim, Grafen Virich von Wirtenberg und dessen Erben die Briefe, die er hat um die Pfandschaft der Stadt Dornesteten und „der obern gegende" unverzüglich zu geben, da' sie ihn gewehrt haben, bis zu ausgehender nächsten Pfingstwoche 1300 & Heller zu zahlen und die übrigen Schulden, die sie ihm noch schuldig bleiben „mit rehter rechenvnge hant versichert" mit Bürgen und Briefen; er soll auch Voltzen und Alber von Nüwen- egke, Gebrüdern, den Brief wiedergeben, „daran si ihn vergehent der losunge vmb o Dornesteten, vnd waz in darzü versetzet ist, sie sollen Graf Virich von Wirtenberg und dessen Erben der losunge gehorsam sin" und nicht ihm. Geben 1341 an dem dvnrestage in der osterwochen. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Per«?. Or. Stuttgart. B. WH nKHB Jnl H «SPS 19 : SWSK i^M a^assMagtÄ! -■•.'','..■. SSä .■■''. .,'•':. B§......Ei .»äiaSHi 148 1341. (1341, zwischen April 12. und Juni 21.) 230. ^ n di ese Zeit ist, wie sich durch Vergleichung der Urkunden Nr. 229 und 231 ergibt, der Tod des Wm • ■ i ■■■ ■■ ■;,,■.■ WB& .■■■■■'■.■■'■ ■' ■^■■•■■■y- r . ■■.■ i - 1341. 149 Grafen Götz von Fürstenberg - Haslach zu setzen. Ihm wird durch die Tradition der Grabstein ohne Inschrift zugewiesen, von dem wir hier eine Vorder- und Seitenansicht geben. Derselbe befindet sich in der Pfarrkirche zu Haslach, wohin er im Jahre 1802 von der äusseren Mauer derselben Kirche versetzt wurde. Ein Gipsab- guss des Steines ist seit 1871 im Germanischen Museum zu Nürnberg aufgestellt. »gl vgß ■■■ 1341, Juni 21. Sulz. 231- Graf Ulrich von Wirtenberg gestattet dem Grafen Heinrich von Fürstenberg die Burg Aistaig, die Stadt Rosenfeld, den Mühlbach und den Heuberg, ivas derselbe alles von ihm zu Pfand hat, Konrad dem Bussen zu übergeben. o Wir graue Virich von Wirtenberg vergehen offenlich mit disem briefe für vns vnd vnser erben: wan vnser lieber II öheiii graue Heinrich von Fürstenberg, graue Götzen von Fürstenberg seligen svn, von sinen vncl siner geswistergide wegen II mit rat siner fründe het befohlen vnd in gegeben Cünrat dem Rußen, vnserme lieben diener, Eisteige die bürg, Rosenfelt die stat, den Mülbach vnd den Hoberg mit allen iren zügehörden, die von vns ir phant sint vnd die er von ireu wegen inne het, daz in daz an iren rehten, briefen und bürgen, die si von vns vormales dar vmb hant vmb die selben phantschaft vnd svnderlich vmb alz vil schulde, die wir in noch schuldig sin, daz sü dar vmb in keinen scbaden sullen komen noch nemen ane alle geuerde. Vnd dez zu vrkünde haben wir vnserme öheine, dem vorgenanten, vnd sinen geswistergiden vnd iren erben disen brief gegeben besigelt mit vnserme ingesigel, der geben wart ze Sultz an dem neuesten durnrestag vor sant Johans tag dez töffers, do man zalt von gottes gebürte drüzehenhundert jar vnd in dem einen vnd vierzigosten iar. Das Siegel des Ausstellers; drei Hirschstangen; Umschrift: f S'. VLRICI. CO.... WIßT ... G. Per». Or. Donaueschingen. m 1341, Sept. 20. Feldkirch. 232. Margarethe, eheliche Wirthin des Grafen Hugo von Montfort, und Graf Chunrat von Fürstenberg, ihr Bruder, erstere unter Beistand ihres Vogtes, des Grafen Ulrich von Montfort, verheissen die Feste zu Tosters a ) und die Leute und Güter, welche der Margarethe, im Falle sie ihren Gemahl überlebt, auf Lebenszeit verschrieben sind, dem Grafen Rudolf von Montfort, Hugos Bruder, um 450 Mark Silber zu lösen zu geben, so dass Margarethe die Hälfte der Pfandschaft sodann auf Lebenszeit besitzen und diese erst nach ihrem Tode dem genannten Grafen Rudolf heimfallen soll. ^^^1 ■ ■ M ,;';:-'.:.. - : ..: «" 150 1341. Geben ze Veitkirch in der statt an st. Matheus abend des zwelfbotten ze herbst. Mit drei Siegeln. Regest bei Lang et Freyberg, Regesta Büica, VII, 319. a) So ist unzweifelhaft zu lesen statt: Costers, wie am a. 0. steht. 1341, Nov. 29. Oberndorf. 233. Burchart Saltzefasse, Ritter, quittirt die edeln, seine gnädigen Herrn, Grafen Heinrich und Grafen Hugen, Gebrüder von Fürstenberg, Grafen Götzen sei. Söhne, wegen der 150 ^ Heller, die sie ihm von den 1100 # Hellern schuldig waren, welche er ihnen vf Büra, die Burg und Zugehörde geliehen hat. Geben ze Oberndorf in der stadt an st. Andres abet dez zwelfbotten 1341. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1341, Bez. 20. Wartenberg auf der Feste. 234t Die Grafen Konrad, Johans und Heinrich von Fürstenberg, Gebrüder, schenken dem Kloster Neidingen den Kirchensatz zu Gutmadingen und den Brühl daselbst. Wir graue Cönrat, graue Johans vnd graue Hainrich, gebruder von Furstem- berg tun kunt allen deu, die dißen brief ansenhent, leßent oder hörent II leßen, daz wir alle drie mütwilleclich, ainhelleclich, durh got, lutterlich vnd durh singen vnd leßen vnd durh vnsers vatter, grauen Hainrich von Furstemberg II vnd anderr vnser vorderen sele willen den kilchensatz der kilchen ze Guotmiitingen vnd den brul, gelegen in des selben dorffes banne, in dem obern winkel, dem man da nemmet Zaltten, da die vorgenant kilch mit allen rehten vncl nützen vnd gemainlich mit aller ir zvge- horde in höret, gegeben haben vnd geben mit dem Urkunde dis brieues den erberen gaistlichen vrowen, der priolinen vnd dem conuent des vrowen clösters Vffen Houe sant Dominicus ordens iemer me ze haben vnd ze nießend, ze besetzent vnd entzetzent vnd an iren tische eweclich ze hörend vnd dar an ze niezencl an alle Widerrede, mit solichem gedinge, als hie nach gescriben stat, also daz die vorgenanten kilchen Martha vnser base ') vnd Verena vnser swester 2 ), vrowen des selben conuentes, haben vncl niezen, besetzen vnd enzezen sunt, diewile sü lebent, vnd nach ir baider töde swelu vrovve denne priolin ist zv dem selben closter, die sol die vorgenanten kilchen, ob es darzv komet, mit irs capitels ratte iemer nie liehen, besetzen vnd enzetzen, haben vnd ouch nießen, als inen wol fuget vnd nutz ist. Es sunt ouch die vorgenanten vnser bas, vnser swester, du priolin vnd der conuent iemer me gebunden sin von EBSS9BSSHH MB 1341. 151 dem vorgenanten kilchen satz zv vnser vatter jarzit vnd ander vnser vorderen jarclis (sie) an den tische der vorgenanten vrowen vier phnnt altter Brisger geben, iren tische da mit ze besserand vnd ir gewonlichen phrunde nit ze. minrand, war vmbe düse denne allerwilleclichest gent vnd allergernest haut, das da mit den selben tag zv ir gewnlichen phrunde ir essen vnd ir trinken gebesert werde. Vnd ze ainer rehter sicherhait, das disu gäbe vnd gift hernach iemer me statte vnd gantz belibe von vns vnd von vnseren nachkömenn, so verzihen wir vns aller, der reht vnd gesetzde vnd alles schirmes der bapste, der bischöff, kaiser, kunge, lantrihter vnd darzv gemainlich aller rihter, swie su genemt sint, die ieza gesetz sint öder her nach gesetz werdent, da mit disu gäbe vnd gift widertriben mohte werden, vnd geloben sü mit guten truwen dar an nit ze irrand, wan alweg ze schirment. Vnd das alles war sie vnd her nach iemerme statte belibe, so haben wir graue Cünrat, graue Johans vnd graue Hainrich, da vorgenemt, vnsru insigel an dißen brief" gehenket ze ainer warer gezugnust aller der dinge vnd gedinge, die da vorgescriben stant. Dirre brief wairt geben ze Warttenberg vffen der vesti an sant Thomas abent des z vVlfbotten, do man zalt von Cristus geburt druzehenhundert jar vierzig jar vnd dar nach in dem ersten jar. Die Siegel der drei Aussteller, Konrads schadhaft, wie oben an Nr. 212; Johans völlig zerstört; Heinrichs hier abgebildet. Pen?. Or. Donaueschingen. Wh '■,--■■ l. l *^>"■ . ■ ."■;..- 1 i Bi BSPft ■ mm Hga 1) Das Neidinger Anniversarienbuch von 1494 im f. f. A. verzeichnet unterm 23. Juni: Obiit soror Martha von Furstenberg priorin. 2) Wahrscheinlich auf diese Verena bezieht sich der Eintrag in demselben Neidinger Anniversarienbuche zum 10. Mai: Obiit soror Ferena von Furstenberg. (Zwischen 1341 und 1351). 235. Die Grafen....................') verkaufen unter Vorbehalt des Wiederkaufs um dieselbe Summe dem bescheiden Manne Johansen dem.......... 2 ) jährlich NHR90 Firn MHää 152 1342. auf St. Martinstag gen Friburg zu entrichtende Zinse von drei Thälern,........... ____ 3 ) und Schonnow um 400 Friburger Mark Silber und geben als Mitgülten und Bürgen............... 4 ) von Fürstenberg, Grafen Jobansen von Fürstenberg, Herrn Johansen von Rapoltzstein den alten, Herrn Lutolt von Krenkingen, Herrn Walter von Geroltzegke von Sülez,..............Grafen Walraf von Tierstein den jungen, Grafen Herman von Sülcz, Conrat von Valkenstein, des Kamstein ist, Herrn Hanneman den Münch, Custer...........Blümenberg, des Hüfingen 'ist, Herrn Reinhart von Rüti, Herrn Johansen von Kürnegk, Herrn Burkart von Kürnegk, Herrn Werlin von Hadstat, Herrn Dietmar .............Hufingen, Herrn Wigrich von Snellingen, Herrn Conrat von Hofwiler, Herrn Heinrich von Küssenberg, Conczen Sporer von Ep- tingen, Herman von Liechtenfels,..............von Fnrtwangen............... „So sint dise zu Rotwil: Albrecht Hacken, schültheissen zu Rotwil,............... vnd Johansen Basken." Die Gülten und Bürgen werden zu Einlager verpflichtet. Siegler: .............Gerolczegk von Tüwingen, Graf Heinrich von Fürstenberg, Graf Johans von Fürstenberg, Johans von Rap.................... von Luppfen, Virich von Rapoltstein, Graf Walraf von Tierstein der junge, Graf Herman von Sulcz, Conrat......................Blümenberg, des Hufingen.............. Das Datum fehlt. Fragment eines Perg. Vidimus von 1418 (anno primo Martini pape quinti), Sept. 29, als Decke eines Gilt- und Zinsrodels von 1488 dienend. Donaueschingen. 1) Heinrich und Hug von Fürstenberg-Haslach, wie sich aus der erhaltenen Siegelformel ergibt. 2) Gehöre von Friburg, wie aus dem weiteren Text der Urkunde ersichtlich. Derselbe wird 1351, März 29. hereits selig genannt. S. unten Nr. 287. Daher unsere Datirung. 3) Wahrscheinlich ist zu ergänzen: Linach, Schollaeh. 4) Sicher ist Graf Heinrich zu ergänzen, der Vetter der Aussteller, da dieser unten neben Johans von Fürstenberg als Siegler genannt wird. 1342, Jan. 21. 23G. Götze und Wilhelm, Gebrüder, Grafen zu Tübingen versöhnen sich wegen der Gefangenschaft des Grafen Götze mit ihrem Oheim Grafen Virich von Wurtemberg und versprechen demselben in den nächsten vierzehn Tagen gleiche Sühnebriefe zu geben von Grafen Albreht vom Hailigenberge, von Conrad, Johans und Heinrich, Grafen von Furstenberg und von den Grafen Hug und Heinrich, Gebrüdern von Hohenberg, widrigenfalls sie sich persönlich an Kaiser Ludwigs Hof .antworten wollen. Geben Agnesen tag 1342. Sattler, Geschichte des Herzogthums Wfirtenberg unter den Graven, II. Bd. Beilagen, S. 118, Nr. 98. I ■PffffgüBB M! i&£i?yiiisS2£p ^a 1342-1343. 153 P 1 1342, Jan. 25. Wien. 237. Graf Rudolf von Werdenberg - Sargans nennt unter denen, gegen die er dem Herzog Albrecht von Oesterreich seine Lehenspflicht nicht zu erfüllen braucht, die Grafen von Pürstenberg. Geben ze Wien an st. Pauls tag als er bechert ward 1342. v. Mohr, Codex diplomaücus, II, 397. 1343. 238. Anno 1343 wird Graf Heinrich von Pürstenberg von Haslach Eberhardi, Abts in der Rei- chenau, Bürge. Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 364. Stuttgart. 1343, Mai 21. Griessenberg. 239. Graf Konrad von Pürstenberg belehnt den Volbrant Keller von Engelhardsweilen mit dem Hofe Totnach, den dieser von Meister Ott dem Jäheier von Constanz gekauft. Geben am auffartabend 1343 zu Griessenberg. Notiz des Cantonsarchivars Dr. Pupikofer in Frauenfeld; Urkunde nicht zu finden. 1343, Nov. 4. 240. Hänzeli von Trossinggen, sein Bruder Vli, seine Mutter, Frau Katterin, und seine Schwester Eisbette vertauschen ihre Güter zu Teggingen an Schwester Katterinun von Ahneshouen und deren Schwestertochter Hailinun, die im Convent des Klosters zu Nidingen sind, gegen ein Gut zu Ashan; nach dem Tode der beiden Frauen sollen die Güter an das Kloster zu Mdingen Vffen Houe fallen, das dafür ihre und ihrer Ahnen Jahrzeit begehen soll. Zeugen: die ehrbaren Leute, Herr Hans von Ahneshouen, 0 ein Ritter, Hug von Almeshouen, „dem man sprichet der Boner", und Virich Fresseli. Gegeben 1343 an dem nehsten zinstag nach aller haiigen tag. Die Siegel 1. (beschädigt) des Grafen Hainrich von Fürstenberg (da die Aussteller eigene Insiegel nicht haben) und der 3 obengenannten Zeugen: 2 und 3, Schild wie unten an Nr. 287 unter Nr. 39, f S'. IOHIS. MILITIS. DB. ALMSHOVEN und f ... GONIS. DE. ALMSHOVE. 4. Fresseli; aufgerichteter Löwe; t S'. V .. ICI. DCI. FRESELI. Perg. Or. Donaueschingen. IL 20 wl Kl wS 3mkS HSSP "u'r' ■■ ■■/^■^■: 154 1344. 1344. 241. Graf Heinrich von Fürstenberg, Herr zu Hasela, eignet an Kloster Rotenmünster durch Gott ein Gut zu Horgen, das Irmengard Werdin baut. Documentenbuch des Gotteshauses Botenmunster von 1660, fol. 297, Nr. 1. Stuttgart. 1344, Jan. 11. Wien. 242. Quittung der Grafen Hug und Heinrich von Fürstenberg gegen Herzog Albrecht von Oesterreich über 7500 Mark Silber icegen des Kaufs der Stadt Villingen. Wir graf Haüg von Fürstenberch verielien vnd tun chunt offenlich mit II disem prief für vns, vnsern lieben prüder graf Heinrich vnd für vnser baider II erben, daz e vns vnser gnediger herr hertzog Albreebt von Osterrich verricht hat vnd gentzlich geweret achtethalb taüsent marchen silbers Friburger gewichtes von des choüfs wegen der stät ze Vilingen, vnd sagen denselben vnsern herren hertzog Albrecht vnd alle sein erben vnd nachchomen vnd oüch alle die pürgel (sie) vnd ander, die vns vmb daz gut gepunden vnd haft gewesen sint, dez gar vnd gentzlich ledig. Dez geben wir ze vrchünde disen prief für vns vnd für den egenanten vnsern prüder vnd für alle vnser erben besigelten mit vnserm inslgel, der geben ist ze Wienn an mentag nach dem Perchttag anno domini millesimo 300. quadragesimo quarto. Das Siegel des Ausstellers (beschädigt). Perg. Or. Wien. mm 1344, Aug. 5. 243. Chün von Valkenstein, Herrn Gregorien von Valkenstein sei. Sohn, „wert" Güten, seiner ehelichen Wirthin, Herrn Johans Snewlis sei. von Wisenegg Tochter, zu Ehsteuer 120 Mark Silber auf einem halben Drittheil des Hofes zu Herdern, wovon er und seine Schwester Demut die Römerin einen ganzen Drittheil haben; zugleich vertauscht die genannte Güte der genannten Demut ihren halben Drittheil des Hofes gegen 9 Mannematten in Kiltzarter Thal, genannt die Reine matte, 3 Mark Silber Gelds von den Gütern zu Mdernywa, auch in Kiltzarter Thal gelegen, 3 & Pfennige Gelds Friburger Münze, die Heinrich der Vischer von Zarten von seinem Hofe Gesess 1 ■M^HB| ^HBS ■■■■■■■■■■■■■■■■■ 1344. 155 und von allen seinen Aeckern und Matten in Kiltzarter Bann gibt, und 5 Mut Haber Geldes, die er von dem Gut gibt, das er von den st. Johansern hat; nach dem Tode der Demut soll der halbe Drittheil des Hofes dem andern halben Drittheil nachfallen; endlich ist Chun mit seiner Wirthin und deren Freunden übereingekommen, dass nach dem kinderlosen Tode des einen von ihnen dem Überlebenden der ganze Drittheil anfallen soll. Da derselbe Lehen ist von der Herrschaft von Fürstenberg, so geben Graf Cvnrat von Fürstenberg, Grafen Heinrichs Sohn, und Graf Heinrich von Fürstenberg, Herr zu Hasela, als die ältesten ihre Zustimmung und Siegel. Gegeben 1344 an dem neusten donrstage vor st. Laurencien tag. Die Siegel der Grafen Cvnrat und Heinrich von Furstenberg und des Ausstellers. Perg. Or. in duplo. Freiburg. W3fP$! I 1344, Nov. 18. 244. Sühne zwischen Heinrich von Sunthausen und den Grafen Heinrich und Hug von Furstenberg. Allen den, die disen brief ansehent oder horent lesen, tun ich Hain II rieh von Sunthusen') kunt vnd vergihe, daz ich vmb den scha II den, so mir der edel herre graue Götze selig von Fürstenberg ze Sunthusen tätte, lieplich vnd früntlich beriht vnd versünnet bin mit den edelen herren graue Hainrich vnd graue Hugen, dez egenanten graue Götzen sünen, also vnd mit dem gedinge, swaz mir schaden do beschach 2 ), daz ich mich dez schaden genezelich verzigen hau, vnd han ez willeclich varen gelassen dem egenanten herren graue Götzen seligen, vnd bin öueh gut frünt worden der vorgenanter miner junger herren von Fürstenberg vncl mit namen aller der helfer vnd diener, die mir den schaden hülfen tun, vnd mit namen aller der, die da bi warent, do mir der schade beschall, oder rat oder helfe ie dar zu. getaten hainlich (sie) oder offenlich, ez werint helfer, diener oder kneht, wie sü gehaissen oder geschaffen sint, süsse oder so, vncl habe öueh diz früntschaft gelopt stät ze halten für mich vnd mine erben mit guten trvwen äne alle geuerde. Vnd hervnib ze offem vrkünde, so han ich mine insigel offenlich gehenket an disen brief, der geben ist an dem nehsten dunstag nach sant Otmars tag, do man zalt von Cristus gebürt drüzehenhundert jar dar nach in dem vierden vnd viertzigosten jar. Das Siegel des Ausstellers; im gitterförmig damaszirten Siegelfeld Schild mit 2 Querbalken, deren unterer bis zur Schildspitze verbreitet ist; Umschrift: f S\ HEIN..... THVSBN. Perg. Or. Donaueschingen. ' 20* .' j mm M ififiii JwfflgBggj ÜK!^ seüBBaEat smsgsm rfiw^aw ■ IHiHI PlMIHiBHB 156 1345. 1) Zerfallene Burg südöstlich von Hausen a. d. Donau, an der Straße von Geisingen nach Engen. Sie ward 1446 durch die Schaffhauser zerstört. Vergl. Härder, Beiträge zur Schaffhauser Geschichte (Schaffhausen 1868), 8. 130 flgd. Das Dorf Sunthausen im B.A. Donaueschingen gehörte wohl demselben Geschlechte. 2) Im Amtenhauser Güterrodel von 1329 (Donaueschingen) ist bei den Klosterbesitzungen zu Sunt- husen bemerkt: „Haini der Krucher git von aim gut 12 ß ^". Eine andere Hand des 14. Jahrhdts. hat beigesetzt: „der selbe der gab vor dem vrlüg vnd vor dem brande 14 -ß /Sfr vnd wart do gedinget, swenne die g?t wider korui in sinen rehten nuzze, so solt er den erren zins gen der ppenning (sie) als vor". Der hier erwähnte „vrlüg" und Brand war wohl Folge der oben beurkundeten Fehde zwischen Fürstenberg und Sunthausen. 1345. 245- Walther herr zu Hohengeroltzeck '), ain sun Hermans genant von Tuwingen, hat zu gemahel gehapt Anna, geborne gräuin von Furstenberg, ist gestorben anno dausendt druwhundert viertzig fünf jor, die ligt zu Schuttren begraben; die hat geborn fünf sune, Hainrich, Georg, Walther, Gundolf vnd Wilhälm vnd ein dochter, ist einem hertzogen von Deck vermehelt. Matthäus Marschalk von Piberbäch und Pappenheim, Dr. jur. und Augsburger Domherr, Chronik des Hauses Geroldscck, verfaßt um 1530, im Auszug gedruckt in (Reinhard), Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, Urkundenbuch, S. 31. 1) Walther III., genannt von Tübingen; vergl. die erste Stammtafel in der Pragm. Gesch. des Hauses Geroldsek. Er war jedoch nicht ein Sohn Hermanns, sondern Hanmanns, d. i. Johanns von Geroldseck (s. oben Nr. 91, 114). Hienach sind die bisherigen Angaben in der geroldseckischen Stammtafel (Pragmat. Gesch. derer Herren von Geroldseck, und Fickler, Kurze Gesch. der Häuser Fürstenberg, Geroldseck und von der Leyen, Stammtafel der Herren von Geroldseck) zu berichtigen. Walthers Mutter war eine Anna von Fürstenberg. Pappenheims Angabe, dass seine Gemahlin ebenfalls eine Anna von Fürstenberg war, ist man demnach versucht als eine Verwechselung aufzufassen; die Nachricht wird jedoch bestätigt durch die oben unter Nr. 75 und 120 mitgetheilten Urkunden, welche Walthers Gemahlin als eine Schwester der Grafen Egen und Götz von Fürstenberg-Haslach erkennen lassen. SM HH 1345, Mai 20. 246. Ciauwes der Vogt, Cünrat der Saltzman, Heinrich Mutscheller, Johans Zoley, Cünrat Berne, Cünrat Hohental, Johans Mutscheller, Heinrich der junge Saltzman, Zwelfer; Johans Steinmar, Abreht Seiler, Johans von Husen, Johans Marggraue, Jacob Osterbach, Heinrich Genanne und die Bürger gemeinlich von Haselach in Kinzegental kommen mit Zustimmung ihrer rechten Herren, der Grafen Heinrich, Hug und Johannes von Furstenberg, Gebrüder, Herrn zu Haselach, mit den erbern, geistlichen Herrn, dem Abt, Prior und der Sammlung gemeinlich des Klosters zu Gengenbach, ll IMmb SWB»BB W - ■■;... ■■■■,.-■'■:■ ■, ■..-'■ Kl ■ ■ , 1345. 157 überein, dass sie und ihre Nachkommen dem Kloster gen Gengenbach jährlich und ewig auf Martini oder innerhalb 4 Wochen nach diesem Tage 2 1 /« # Pfennige Strass- burger Münze geben ;für ein ziehende rint", das sie ihm zu geben ewig verpflichet waren „binden an iren (des Klosters) wagen, von des waldes wegen, der da lit uf dem berge zu Sarey, in aller wise vnde masze, alse der brief seit, den ihre voruarn dem selben closter me denne vor hundert iaren darvmbe hattent gegeben vnde be- sigelt"; sollte aber einmal genannter Zins auf das bestimmte Ziel nicht gegeben werden, so fällt ohne ihre, ihrer Nachkommen und ihrer Herren Widerrede dieser Wald als Eigenthum für immer an das Kloster mit allen Rechten und Nutzen zurück, „alse er och vor was"; auch behält das Kloster, solange die von Haslach „reht hant zu dem vorgenanten walde vmbe die vorgenante drittehalb phunt jergeliches phenninge geltes", das Recht, dass alle, welche in dem Walde roden, ihm „mit rehtem gedinge sollent dienen mit zehenden, mit zinsen, mit landaht vnde mit vellen, alse (a)nder gut, die uf des gotzhuses eigen ligent, zwüschent Swigenstein vnde Velletürlin". „Wer des gotzhuses eigen ist von Gengenbach, ist der oder wr noch seshaft in der stat zu Haselach, so vber kurtz, so vber lang, begrifet den der tot, das er stirbet, der sol geben sin höbet reht, das ist ein val von dem libe, dem gotzhuse zu Gengenbach reht, alse ob er stürbe uf des gotzhuses eigen zwüschent Swigenstein vnde Velletürlin, vnde sol in da vor nüt schirmen der stette friheit von Haselach. " Geben an dem nehesten fritage vor st. Vrbans tage 1345. Die Siegel der Stadt Haslach und der Grafen von Furstenberg fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. rlfeäSöSSä 5**$& ägwöj 1345, Mai 20. Fürstenberg. 247i Johanns von Reischach, Ritter, verkauft den ehrwürdigen Frauen, Meisterin und Convent des Klosters Friedenweiler um 46 Mark Silber Freiburger Gewichtes alle die Güter und Leute, die er zu Seppenhofen hat, Lehen von den Grafen Konrad und Heinrich von Fürstenberg etc., Gebrüdern, und ein Gütli, das sein Eigen ist; die genannten Grafen von Fürstenberg schenken dem Kloster die Eigenschaft an obigen Gütern '). Geschah zu Fürstenberg, gegeben 1345 an dem nechsten freitag vor st. Vr- banus tag. Das Original siegelten der Aussteller und die Grafen Konrad und Heinrich von Furstenberg. Friedenweiler'sches Copialbuch v. 1663, fol. 50. Donaueschingen. W9$ I mm. m r'i'llwO' Wfäfi H äSölr ■ - ^Üvl Öl f?\Es& sii Wm iS$i ||§aä mm g£s$k ■■ HH 158 1345. 1) 1345, Mai 27. (freytag nach st. Vrbans tag) bestätigen die beiden Grafen diese Schenkung in einer besonderen Urkunde. A. a. 0. f. 52. Die Annahme liegt nahe, dass beide Urkunden am selben Tage ausgestellt sind und das Copialbuch einmal „nach" mit „vor" verwechselt oder umgekehrt. 1345, Juni 23. Rottweil. SSäKsSsSs £§£3» I 248. Das kaiserliche Hofgericht von Rottweil beurkundet die Verpfändung von Geisingen durch den Grafen Konrad von Fürstenberg an seine Gemahlin Adelheid von Griessenberg. Ich Cunrat von Wartenberg, ain vrie hofrihter von mins herren dez Romschen kayser Ludwig gewalt II an siner statte vf sinern hof ze Rotwil, vergihe vnd tun kunt allen den, die disen brief ansehent oder horent II lesen, daz vor mir stünt an offeni geriht vf dem hof ze Rotwil der hohgeborne herre graue Ciinrat von Fürstenberg mit fursprechen, alse reht ist, vnd versatzte vnd veriach, daz er reht vnd redelich versetzet hette siner liebun elichun husfrowen, vron Adelheit von Griessenberg, mit grauen Johansen von Fürstenberg sines bräder willen, der ir do ze male mit vrtail, als reht ist, ze vogt geben wart, vnd mit worten vnd mit getäten, die dar zu gehorten, alse es von reht vnd von gewonhait kraft vnd mäht haben sol vnd mag, allü die gut, die hie nach geschriben stant mit iren zugehorden zu ainem rehten redelichen pfände: Gisingen die statte mit aller zugehörde, lüte vnd guter, mit allen rehtun, nützen vnd gewaltsami, Gisingen die bürg, gelegen vor der selbun statte mit ir zugehörde vnd die müli vnder der selben bürg an der Thünowe vnd den layen zehenden, der zu den vistinan (sie) höret, vmb vierhundert marke silbers Costentzer gewihtes, dar vmb si im günnet vnd verhängte ir aigen gut ze verkoffende, der selben vron Adelhait von Griessenberg die egenanten vestina vnd guter mit iren zugehorden an lüten, an guten, an stüran, an zinsen, an allen nütz, rehten vnd gewaltsami, wie die gehaissen sint, dar vmb iemer ane allermengelichs irrung vnd furzog gerüweclich, lidig vnd läre ze habenne vnd ze niessenne, ze besetzenne vnd ze entsetzenne vntz an die stunde, daz der egenant graue Cunrat oder sin erben, weihe denne die gut nach im von reht losen sunt, die selben egenanten vestina vnd guter von der vorgenantun vron Adelhait von Griessenberg oder von ir erben erlösent vmb vierhundert marke silbers Costentzer ge- wihtz, vnd sol ouch denne die widerlösung beschehen zu rehten ziten im iare vierzehen tag vor sant Walpurg tag, als sitte vnd gewonlich ist. Vnd dez zu warem vrkünde han ich dez hofgerihtz ingesigel gehenket an disen brief. Wir graue Cunrat der egenant veriehen ouch, daz wir dise Versetzung in allem ding getan haben mit worten vnd mit werken vnd in aller wise, als vorbeschaiden ist. Vnd wir graue Johans von mm ü ■■^^B jS SUM^OMßBm i Mmm • l fe 1345. 159 Fürstenberg der egenant veriehen ouch offenlich, daz wir der vorgenantun vron Adel- hait von Griessenberg mit grauen Cunrat ir elichen wirtes willen vnd haissende vf dem hof ze Rotwil mit rebter vrtail ze vogt geben wurden, vnd daz ouch da allü die vorgeschriben ding beschehen sint mit vnserre hant, gutem willen, alse siv billich kraft haben sunt vnd alse vorbeschaiden ist. Vnd zu merrem vnd warem vrkünde aller der ding, so vns grauen Cunrat vnd grauen Johansen den egenanten vorgeschriben sint, so han wir baide vnserii ingesigel zu dez hofgerihtz ingesigel gehenket an disen brief. Geben ze ßotwil nach Krystus gebürte druzehenhundert iare in dem fünften vnd vierzigosten jare an sant Johans abent ze süngihten '). Die Siegel 1. des Hofrichters zu Roltweil; im Siegelfeld der Reichsadler; f S' CVN ... WARTEBG. IVD1C. CVR'. I. ROTWIL. 2. des Grafen Konrad von Fürstenberg, wie oben Nr. 212. 3. des Grafen Johans von Fttrstenberg, wie oben Nr. 187 2 ). Perg. Or. Donaueschingen. 1) Eine weitere Urkunde muss Gabelkofer vorgelegen sein, der in seinen Collectaneen (Stuttgart), I, fol. 363 bemerkt: 1345 verweist graf Conrad von Purstenberg seine frau Adelhaiden, hern Luitolds von Grießen- berg tochter, vff das ort zue Wartenberg an der bürg, da die pfisterey vnd die kuchin vnd sein kammer vff steht, vmb 1200 marck lötigs silbers Widerlegung cum consensu deß abts inn der Ow, von dem es lehen. 2) Also war Graf Johans damals noch Strassburger Domherr. m ''■•*' 1 1345, Aug. 14. Alpirsbach. 249. Conradus comes senior de Friburgo, Conradus, Hainricus et Johannes fratres, comites de Fürstenberg, Hainricus comes de Fürstenberg de Haslach, dominus Hainricus de Raboltstein, dominus Waltherus, dominus Georius et dominus Hainricus de Geroltzegge tamquam devoti filii sedis Romanae ecclesiae et semper obedientes cum recommandatione humillima devotissima pedum oscula beatorum sanctissimo patri ac benignissimo domino, domino Clementi divina Providentia sacrosanctae Romanae ac universalis ecclesiae summo pontifici papae VI. Cum Bruno abbas totusque conventus monasterii in Alperspach ordinis st. Bene- dicti in Nigra Silva Constantiensis diocesis Maguntinae provinciae suas litteras supplica- torias pro quibusdam ecclesiis, videlicet Goslingen et Petricella, parrochialibus de patro- natu ipsorum existentibus ex morte quondam dorninorum nobilium ducum de Tekke Ludewici et Friderici fratrum, in quorum dominio est dictum monasterium situatum, in tantum ipsos et monasterium ipsorum ac subditos eorundem exactionibus, contributionibus et extorsionibus aggravabant, quod ad maximam devenerunt paupertatem ac etiam aliis : will ehSB \ '■mm' ä& wk •^^ mW* m 1 m IUI IM® EOS s&sjiää rVLgj ite 160 1345-1346. cottidianis inevitabilibus hospitalitatibus tarn pauperum quam aliorum, qui in eodem transitu propter viarum discrimina alibi hospitari non possunt, sunt oppressi, propter quod ipsi duces in reconpensam damnorum ipsis et monasterio ipsorum illatorum ac etiam in remedium animarum ipsorum et progenitorum ac successorum eorundem jus patronatus ecclesiarum praescriptarum, videlicet in G-oslingen et in Petricella, tunc ad eos pertinentes jamdudum donaverunt ipsis et ipsorum monasterio, quod per ipsos presentibus approbatur, et specialiter ad incorporandum et ad optinendum paupercule mense predictornm a sancta sede apostolica, „prout in litteris et instrumentis super hoc ipsis traditis coram vestra sanctitate, si placet, evidenter apparebit," ad quas quidem ecclesias metu potentie illarum personarum, dum vacant, oportet ipsos aliquo- tiens nonnullis persoms minus idoneis, indiguis, prophanis et totaliter inbabilibus pre- sentare, ita quod ex huiusmodi patronatu in suis angustiis ac damnis dudum ipsis in- pensis minime relevantur, quare papae sanctitati supplicant easdem ecclesias monasterio perpetuo incorporare et uuire. Datum in Alperspach 1345 in vigilia assumpcionis beate virginis Marie, in- dictione 13. Die Siegel der Aussteller (das erste weiß, die andern roth). Perg. Or. Stuttgart. B. 1345, Äug. 31. 250. Graf Heinrich, Herr zu Fürstenberg, consentirt, dass Eudins sei. des Baldingers Witwe und Kinder eine Wiese an die von Lanzenhofen verkaufen, dieweil er ihnen zu rechtem Vogt gegeben worden. Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 377. Stuttgart. mmm 1346. 251. Nach Ausrottung des Hauses der Freiherren von Wart fiel das Schloß und die Gerichte von Pfungen anno 1346 an Otto von Wellenberg, welchem selbige sammt dem Kirchensatze von Grafen Conrad von Fürstenberg zu Lehen gegeben worden. Der Graf aber erhielt die Lehensherrlichkeit von den Herzogen von Oesterreich zur Vergeltung der ihnen bei Abstrafung der Mörder ihres Vaters geleisteten Dienste. So Fäsi, Staats- und Erdbeschreibung der Helvetischen Eidgenoßschaft, 2. Aufl., Zürich, 1768, I, 353, ohne seine Quellen zu nennen. Weder im Archive der Stadt Winterthur, der jetzigen Besitzerin von Pfungen, noch im Züricher Staatsarchive liegen, wie mir auf Anfragen mitgetheilt wurde, auf obiges bezügliche Urkunden. Über die Burg Pfungen bei Winterthur, welche im März 1875 abgetragen wurde, vergl. die Mittheilung von H. Zeller im Anzeiger für Schweizerische Alterthumskunde, Jahrg. 1875, S. 626—629. 1346. 161 1346. 252. Anno 1346 wird Grav Heinrich, Herr zu Fürstenberg, Bürge für Cecilia von Blumberg, Hainrici filia, cum nuberet Johanni de Almanßbouen. Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 364, Stuttgart. Die Auszüge aus Oswald Gabelkovers opus manu- script. de familiis Germaniae illustribus in dem Copialbuche des Archivars Döpser, I, 179 (Donaueschingen) nennen dagegen, wohl irrig, das Jahr 1345. HM WBk ■i 1346, Jan. 24. 253. Anno domini 1346. 9. kalendas Fe- brvarii obiit nobilis dominvs Kvnraclvs de Fvrstenberg decanvs maioris ecclesie Ar- gentinensis. Umschrift des wohl von einem Strassburger Meister gefertigten Grabsteines im Chor auf der Epistelseite der Klosterkirche Lichtenthal bei Baden. Gipsabgüsse des Steines befinden sich als Geschenke Seiner Durchlaucht des Fürsten Karl Egon im Donaueschinger Archive, im Germanischen Museum zu Nürnberg und in den Alterthumssarnmlungen zu Karlsruhe. Mit dieser Inschrift übereinstimmend berichtet die Chronik von Lichtenthal (beiMone, Quellensammlung, I, 193), die hier wohl aus dem Nekrologe des Klosters (Schan- nat, Vindem. fiter. I, 164) schöpft: Anno domini .1346 in crastino Emerantianae virginis ob. illust. comes domnus Cunradus (de Fürstenberg) a ), decanus ecelesiae Argentinensis, qui legavit conventui Lucidae vallis 100 libr. Ai'gentinensis monetae in remedium animae suae. Das Anniversarienbuch des Klosters Neidingen von 1494 im f. f. A. nennt den Namen unterm 25. Januar. Closener, Straßburger Chronik (Die Chroniken der deutschen Städte, VIII, 140) berichtet sine dato: Donoch starb der von Fürstenberg der dechan. a) Das Eingeschlossene steht von anderer Hand am Kande. WM* TW mm mm IL 21 91 I fm I :.. nfl 1 «Baas i-äskm 162 1346. 1346, März 18. Stuttgart. 254. Reverendo in Christo patri ac domino, domino Vlrico venerabili episcopo Con- staatiensi Eberhardus comes de Wirtenberg ad ecclesiam parrochialem in Dornsteten vacantem ex morte domini Cünrati de Fürstenberg, olim eiusdem ecclesie rectoris, cuius jus patronatus ad se dinoscitur pertinere, Hannemannum, natum Waltheri, domini de Geroltzegge de Sultze, clericum, presencium exhibitorem presentat. Datum Stügarten in crastino beate Gerdrudis, anno 1246. Das Siegel des Ausstellers fehlt.' Perg. Or. Stuttgart. B. ' HB; m im 1346, April 1. Wolfach. 255. Graf Johans von Fürstenberg bekennt, dass vor ihm stand Frau Agnes, Hain- richs sei. von Ramstain eheliche Wirthin, Hainrich, Walther, Burkart, Dietrich und Lügart, ihre und des Hainrich von Ramstain sei. Kinder und dass dieselben den erbern geistlichen Leuten, dem Abt und Convente des Klosters ze Alperspach ihre eigene Matte, genannt die Braitmat, gelegen bi St. Martin, dem Hofe enenthalb der Kintz- gun, die an Wäkerlins Matte und anderseits an des Lehenmans Matte stößt, um 16 Ü Heller verkauft haben. Darauf haben Frau Anna und ihre Söhne Hainrich, Walther und Burkart für Lügart und Dietrich, „wan der zu sinen tagen nit komen ist", zu Wolfach der Stadt an offener Landstraße vor Berhtolten dem Köffeman, Cüntzlin von Aichhalden, Berhtolten dem Langen von Schönberg, Hainrich Kienast, Sifriden dem Ganter, Bürgern und Richtern der Stadt ze Wolfach und andern erbern Leuten auf alle Rechte an der genannten Matte verzichtet. Geben ze Wolfach der Stadt an dem nähsten samstag nach mitter vastun 1346. Die Siegel des Ausstellers und Hainrichs von Eamstain für sich, seine Mutter und Geschwister, „won ich och das eist bin". Perg. Or. Stuttgart, ß. ■ 1346, April 30. 256. Heinrich Zoller, Bürger von Eltzagh, sein Bruder Cvnrat und seine Schwester Margreta verkaufen dem erbern Edelknecht Frantzen von Berenbach eine Matte „obe Schiegenbühel zwischent dem Holtzbach und Clawes brüegel von Snellingen" um 20 # i JU WP 1346, Mai 26. Wolfach. 257. Herr Aigelwart x ) gibt seiner Ehefrau Elßbeth, Franzen von Bernbach Tochter, zur Morgengabe die Gefälle von zwei Lehensgütern zu Wolfach mit Zustimmung und unter Siegel Graf Johansen zu Fürstenberg, Herrn zu Wolfach, als Lehensherrn. Geben Wolfach freytag nach der auffahrt. St. Georger Jahrbücher, Bd. VI. ad 1346. Karlsruhe. 1) Von Falkenstein. ■■■■ill^H BHI v WMb S 1346-1347. 163 Strassburger Pfennige. Die edlen Herrn, Graf Heinrich und Graf Hug von Fürstenberg, Gebrüder, geben hiezu ihren lehensherrlichen Consens und belehnen mit der Matte den Käufer und alle seine Erben, es seien. Knaben oder Töchter. Geben an dem Meige abent 1346. Die Siegel der beiden Grafen fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. MM Wl 1346, Juni 23. Wolfach. 258. Graf Johannes von Fürstenberg, Herr zu Wolfach, bestätigt der Stadt Wolfach ihre Freiheiten ')• Mit ihm siegeln seine Brüder, Graf Conrat, Herr zu Fürstenberg, Herr zu Wartenberg, und Graf Heinrich, Herr zu Fürstenberg. Geben zu Wolfach an st. Johans abend ze sungichten. Copialbuch der Wolfacher Freiheitsbriefe von c. 1600, fol. 2 v. Donaueschingen. Nach Angabe des Freiherrn Jos. v. Lassberg soll sich das Original im Stadtarchive Wolfach befinden. 1) Gleichlautend mit dem Freiheitsbriefe der Gräfin Udelhild von 1305, siehe oben Nr. 28. iM<& 1 1347. 259. Adelheidis Fürstenbergicae soror Sophia ist noch anno 1347 ledig. Auszüge aus Oswald Gabelkovers opus manuscript. de familiis Germaniae illustribus im Copialbuche des Archivars Döpser, I, 183. Donaueschingen. Die genealogischen Aufzeichnungen des fürstenbergischen Schreibers Andreas Eötz (c. 1500), die jedoch für das 14. Jahrhdt. höchst unzuverlässig sind, nennen: frow Sopfya von Fürstenberg, conuendtfrow zu Nidingen im closter. Donaueschingen. 21 : «WM |1 9T $96 ■ 1 m i 08* MSSKS 9SBKSrafc£ 164 1347. 260. GrafCunrat von Fürstenberg, Landgraf in Bare, gibt bekannt, dass der ehrbare o Knecht Johans der Schlicher zu Gümatingen (sie) mit seiner Zustimmung an Ylrich Guggenbühel, einen Burger zu Fürstenberg, eine Hofstatt zu Gütmatingen, gilt jährlich 3 Viertel Kernen Nidinger Maß und 2 Hühner, um 11 tt Pfennige guter alter Brisger verkauft hat. Geben 1347 an st. Gregorien tage. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1347, Juli 6. Rottioeil, m I ■mm Uli I H 261. Freiherr Liutold von Krenhingen weist vor dem Hofgerichte zu Rottioeil seinem Schwiegersohne, Grafen Hug von Fürstenberg, Einkünfte im Werthe von 40 Mark an als Ff and für 400 Mark Heimsteuer, die er seiner Tochter Adelheid versprochen. Ich Cünrat von Wartenberg, ain vrie, hofrihter von mins herren dez Römschen kayser Ludwig gewalt, an siner statte vf sinem hof ze Rotwil, vergihe vnd tun kunt allen den, die disen brief ansehent oder horent lesen, daz vor mir stünt an offem ge- riht vff dem selben hof ze Rotwil, II da ich ze geriht sasse, herr Lütolt von Kren- kingen, ain vrier herre, wol gesund an libe, mit gutem, wolberätem vnd vriem müt vnd mit fürsprechen, als reht ist, vnd batte im ze erfarnd an ainer vrtail, wand er den edehi grauen Hugen von Furstenberg bewisen wolte II vierzig mark geltes vf sinü gut, die er im darumb ingeben vnd setzen wolte für vierhundert mark siibers Schaff- huser gewilltes, der er dem selben grauen Hugen schuldig ist ze rehter hainstüre vnd siv im gelopt vnd verhaissen hat zu. siner tohter vron Adelhait, dez selben grauen Hugs elidier husfrowen, wie er daz tun sölte, daz es krafte hette vnd derselb graf Hug daran habende wäre. Wart ertailt mit gesamenter vrtail, daz er im sinü gut wol darumb ingeben vnd setzen möhte mit hant vnd mit munde vnd daz es wol kraft hette, vnd daz beschach, daz er dem egenanten graf Hugen, siner tohter man, mit hant vnd mit mund vnd mit aller behügde, worte vnd getttte, die von reht vnd von gewonhait clarzü horten, ingap vnd satzte allü dise gut vnd gelt, die an disem brief hienach geschriben stant vnd benempt sint, vnd bewiste in daruf vierzig mark geltes, als mit gesamenter vrtail aber ertailt wart, daz es beschehen wäre, als es wol kraft MBB 1347. 165 ü vnd mäht haben solte vnd muhte. Vnd sint diz die selben gut vnd gelt, die der selb graf Hug inne han vnd iärgelt niessen sol: ze Mettenberg, ze Rippoltzrieth, ze Seb- wangen vnd ze Bötenberg vier vnd zwaintzig mütte roggen, aht mütte habern, zwölf frisching, fünfzig schüssela vnd ahtzehen pfunt nüwer pfenning von den sturan; du dorfer ze Hürningen; der hoff, den Johans der Smitte, Haini Herwig vnd Haiurich der Maier buwent, gilt sehs viernzal roggen vnd ainen frisching; ze Vlingen der hoff, den Cünrat der Maier buwet, gilt ain mütte kernen vnd ainen frisehinge; dez Lentz- kilchers gut, gilt zwai viertal kernen vncl ainen halben frisching; daz gut, daz Cünrat am Bongarten buwet, gilt zwai viertal kernen vnd ainen halben frisching; GeriWern- ling git zwai vierzal kernen vnd ainen halben frisching; Hesselings gut, daz Cüni Rüdigers buwet, gilt zwai viernzal kernen vnd ainen halben frisching; die müli gilt zwai vierzal kernen vnd ainen halben frisching; die hübe zu der brugge, die Rudi der Suter buwet, gilt zwai vierzal kernen vnd ainen halben frisching; Rudi Rüdigers git zwai viertal kernen vncl ainen halben frisching; von demselben gut git die Hagermanin drü vierzal kernen, drie füz aines frischings; Johans Jacobs git von sinem gut ain mütte kernen vnd ainen frisching; Hainrich der Löninger git drü viernzal kernen vnd drie füz aines frischings; Johans Jacobs git von Hofbachs gut zwai vierzal haldun, zwai vierzal kernen vnd ainen halben frisching; daz gut, daz der Vrie vnd Johans der Gurtwiler buwent vnd Johans zum Brunnen gilt ain mütte kernen vnd ainen frisching; der Donberg, den Cünrat Fumeltot buwet, gilt ain mütte kernen vnd ainen frisching; ze Ransbach Haini der Vrie git zwai viertal kernen vnd ainen halben vrisching; Cünrat der Müller git zwai viertal kernen vnd ainen halben frisching; Johans Stuppis git zwai viertal kernen vncl ainen halben vrisching; Johans (. ....... der Best der Zeile ist unbeschrieben) er git ouch zwai vierzal kernen von ainem gut; er git ouch zwai viertzal kernen von ainem gut (sie)) er git ouch zwai viertal kernen von ainem wingarten, lit in dem Letten; die widern git zwai vierzal kernen vnd ainen frisching vnd hundert aier; ze Muchain Haini Biderman git ain mütte kernen vnd ainen frisching; ze Mettingen der Rotman gut, daz Johans der Brender buwet, gilt zwai vierzal kernen vnd ainen frisching; der hoff, den Küni Burkart buwet, gilt ain mütte kernen vnd ainen frisching; der ober hoff, den Johans von Hagna buwet ze Nidermettingen, gilt ain mütte kernen vnd ainen frisching; Haini der Müller git ain vierzal kernen von der müli ze Eschingen; Bertholtz dez Maiers, des Loningers vnd Cünrat dez Maiers gut geltend drie mütte kernen vnd drie vrisching; Johans lehen im bach, daz lit an dem Voller, git zwai viertal kernen vnd ainen frisching; Barschi Reglins git von der müli zwai viertal kernen vnd ainen fuz ains vrischings; Cünrat der Widemar git ainen frisching von ainem gut; ze Swerzun der hof bi dem brunnen gilt zwai mütte kernen, W&SSS' Wl SM Jv$$ V MWSP'Sß >ww mm Wsbm ^jisy^ still m& ^•m mB ytW'^f'-ä In W"$$f*# ü 38S WMK* üP^^i "S $33 16G 1347. ■M m *» H ;BHI sehs viertal roggen, drie mütte habern, süben Schilling nüwer pfenning vnd fünfzig aier; Hainrich dez Wailters gut gilt sehs vierzal kernen, sehs viertal habern, ain swine, daz sol fünf Schilling gelten nach herten gelte, ainen frisching, zwo schulterra') vnd fünfzig aier; dez Daglers wise vnd güteli gilt drie mütte vnd zwai vierzal kernen, vnd von der bette ze Swertzun, die von gesatztem vogtreht ist drissig mütte kernen vnd zwölf frisching geltes; ze Horhain Anna am weg git zwen mütte kernen, ain mütte habern; die vogtay ze Lutizlö gilt sehs vierzal kernen, anderhalben frisching vnd fünf pfunt nüwer pfenning ze stüre; ze Rehberg die vogtay Eüdigers gut gilt nüne vierzal kernen vnd zwene frisching, Rüdiger git ain mütte habern; ze Dietzelhain der hof, den Bertholt vnd Johans der Maier buwet, gilt aht mütte kernen, aht mütte roggen, zwölf mütte habern, drü swine, der iegelichs fünf Schilling gelten sol, zwene frisching, vier schulterra vnd hundert aier; die widern gilt ain mütte kernen vnd ainen frisching; die rebhalde gilt zwai viertal kernen; der akker, den man nempt Ludewigs akker, gilt zwai viertal kernen; der hof zu dem Buch, den der Maier buwet, gilt drüzehen mütte kernen, vier malter habern, vier swine, der iegelichs fünf Schilling gelten sol nach herten gelte; die müli ze Witenowe gilt ain mütte roggen vnd ainen frisching; ze Aichain Johans der Maier vnd sin brüder gent ain mütte kernen vnd ainen frisching; der Akkerman git ain vierzal kernen; Johans Hagnar git ain vierzal kernen; der Maier, der Akkerman vnd der Hagnar gent ainen frisching; der zehend ze Krenkingen von körne, von wine vnd die lantgarbe in den stökken geltent hundert stukke vnd sehtzehen stuk; die wingarten ze Tüngen, der ainer haisset dez Kölners wingart, der ander Walthers wingarte von Wile vnd die throtte 2 ) darinne sol der egenant graf Hug hau vnd niessen für sehs mark geltes; dem selben grafen Hugen die selben egenanten gut vnd gelt für ain reht, redelich vnd pfantlich pfant ze habenne vnd ze niessenne, ze besetzenne vnd ze entsetzenne, mit allen zügehörden, mit allen rehten vnd nützen vnd mit aller gewaltsami, als siv der vorgenant her Lü- tolte von Krenkingen ennenther gehept vnd genossen hat iemer vntz an die stunde, daz siv derselbe her Lütolt oder wer clenne die selben gut durch reht lösen sol, von dem vorgenanten grauen Hugen erlöset mit hundert marken lötigen Silbers Schaffhuser gewihtes alleweg ze rehten ziten im iare, vierzehen tag vor sant Walpurg tag, alse sitte vnd gewondlich ist. Vnd diz alles ze offem vrkünde han ich Cünrat von Wartenberg der vorgenant des hofgerihtz ingesigel mit vrtail gehenkt an disen brief; zu dem ingesigel ich Lütolt von Krenkingen der egenant ouch min aigen ingesigel gehenkt han an disen brief ze offem, warem vrkünde vnd zu einer offener vergiht aller der ding, die vor an disem brief vf mich geschriben stant, ■ 1347. 167 der geben ist ze Rotwil an dem nähsten vritag nach sant Viridis tag nach Kristus geburte drüzehenhundert iare in dem sübendeu vnd vierzigosten iare. Das beschädigte Siegel Liutolds von Krenkingen (Schild getheilt, unten gitterförinig damaszirt, oben drei gegitterte Pfähle;.....TOLDI. DE. CßENKINGE..); das Siegel des Hofgerichts fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Schulterra, die Vorderschinken eines Schweins. „ 2) Throtte, Vorrichtung zum Keltern des Weins. 1347 (nach Juli 6). 262. 1347 sind graf Hans von Habspurg vnd graf Hug von Fürstenberg, herr zu Haslach, lehen- trager vnd vögte herrn Luitolds von Krenckingen hinterlassener tochter. Gabelkofers Collectaneen, 1, fol. 363. Stuttgart. 1347, Sept. 25. Prag. 263. Karolus, dei gratia Romanorum rex, semper augustus et Bohemie rex, se spec- tabili Hugoni comiti de Furstenberg, sno et sacri imperii fideli dilecto, quia cum suorum armorum servitiis et omnibus et singulis castris et munitionibus suis ac cum tota sua potentia contra omnes, duce Austrie excepto, fideliter se juvare promisit, pro servitiis eius duo milia floren. aur., mille in festo epiphaniae, mille in dominica, qua cantatur Letare, solvere et dare spondet. Datum Präge anno domini 1317, indict. 1., septimo kal. Oct., regnorum vero nostrorum anno 2. Das kaiserliche Secretsiegel, roth, in gelber Schüssel (Bruchstück). Perg. Or. Donaueschingen. B. ■ .m& 1347, Okt. 23. 264. Zusätze zum Wolfacher Stadtrechte. Anno domini 1347 an dem nehsten zinstag nach st. Gallen tag machetent Friderich der Schultheiß und die zwelf gemainlich der stat ze Wolfach disii nachge- scriben reht und urtail nach der stat reht von Vriburg, dar umb daz iro stat reht ir nachkomen dester sicherlicher wissint. Dis sint die rihter: Alber von Gipchen, u •:■■■: M 168 1347. •■•'■' M m Johans der Becherer, Hainrich Kienast, Cünrat von Aichalden, Ber. der Kofman, Ber. der Lange, Joheins Huter, Cünrat Langenbach, Cünrat Lempe, Sifrit Ganter, Alber Wilmar, Henni der Schmit. Ir sont wissen: wer der ist, der rehtlose ist, und belütet vor males ist gewesen, das man nit an dem verlieren noch bessern solti; man sol och nieman, der rehtlose ist, sinü reht wider lassen; und wirt der rehtlose er- sclagen, der in schleht, der besser nieman mit. Man sol och wissen: wer der ist, der des rattes dekainen velschet an sinem aide und an sinen eron, das der zwelif iar sol vor der stat sin und mag im das weder pfenning noch nieman abgenemen, und sol man-och kamen pfenning da für nemen und sol man es also merken: als mengen rihter ainer velschet, als menig iar sol er vor der stat sin, und der denn wirt ver- botten, der sol vor dem burgvriden sin. Man sol och wissen: wa zwen mit aine ander kriegent und sprich et ainer ze dem andern „sclahe mich!" das sol er von reht besseron der, der ienen schlecht, won kainer het über sich selber ze erlobend bi vriiem gerihte. Man sol och wissen: das ain erber burger ze Wolfach starp und lies der wib und knaben und tohteran; nu starp och der selben kinde aines und liesse claz andrü kint, darnach starp der kinde aller müter und brachte die das gut, das ir wirte selig het gelassen und och si untzint ain ir tot; dar umb ertaltont die von Vriburg: won der kinde vatter tot were und der kincle müter daz gut in ir hant gehabt het untzint an ir tot, das iro baicler kint billicher süllin erben denne ir kindes kint. Dis ist sunderbare von unser stette vrihait, das von alter her von ünsern vordem her rüeret. '- Dar umb sol man wissen: wenne uns ain herre abgat, das got wende, wenne denne ain herre dar nach kumet, das denne die burger sont an in vorderen, er schwere uf den hailigen der stat und den burgern ir vrihait und ir reht- stette ze lassend, und wenne claz beschult, so sond im die burger denne schweren und tun, daz sü von reht tun sont. Wer och, das üch kain not dar über an gat, so sehent üwer vrihait und liwer brief an, wie das stände, dar nach rihtend xich denne. (Von anderer Hand des 15. Jahrhunderts). Man sol wissen: wer ainen zug ziehen wil mit der minder urtel gen Friburg, daz der sol sweren zu. den haiigen, eisig wip oder man, claz ime der zug lieber sig denn drü pfunt pfennige, es were denne, daz unser herschaft von Fürstenberg oder ir amptlüt von iren wegen ziehen weltent, die bedörfent dar umb nit sweren. Diesen Statuten ist die Antwort von Freiburg angeheftet, die den § 1. erläutert. Sie lautet: Den wisen und bescheidenen, dem schultheiss und dem rate von Wolvach embieten wir .. der burgermeister und der rat von Friburg ünsern dienest. Als ir uns embotten hant an üwer briefen, die wir üch wider senden, beslossen an clisem briefe, ■■ $£*&£! SesSNäl 1348. 169 so wissen üwer bescheidenheit, das wir denen under üch volgen, die erteilet haut, das der, der da rehtelos was und belütet vormales were gewesen, das man weder an im verlieren noch besseren solti. Ir sont och wissen, als ir uns geschriben hant, ob wir ieman sin reht wider lassen, das ünserre gewonheit nit enist, das wir ieman sin reht wider lassen. Datum Friburg 14. kal. Septemb. Dem sogenannten pergamentenen Büchlein im Stadtarchive von Wolfach entnommene Copie des Archiv- directors F. J. Mone, aus dessen Nachlasse mitgetheilt von Hofrath Dr. Wamkönig. 1348. 265. Johanna von Signau, Wittwe Freiherr Ulrichs von Schwarzenberg, die 1348 den Grafen Hans von Fürstenberg heirathete, war eine Tochter des Freiherrn Ulrich von Signau (1293—1361) und einer Gräfin von Buchegg. Aus Stettier von Trachselwald: Genealogia Historica, V, 177. Mspt. fol. der Stadtbibliothek in Bern, mitgetheilt von Archivar Dr. Th. v. Liebenau. . (Wohl 1348), Febr. 14. 266. Graf Cünrat von Fürstenberg, Landgraf in der Bar, vergleicht sich mit Steffan von Eschingen, Bürger zu Vilingen, wegen der Kinder aus der Ehe Johans des Muchamer von Gutmattingen, eines Eigenmannes des genannten Steffan, und der Cristine, Bertschins des Sniders Tochter von Gütmattingen, die des Grafen Eigenweib ist. Die Kinder sollen getheilt werden und bei einem Todesfalle hat ein Leibherr nur einen gewöhnlichen Fall zu erheben. Geben an sant Vallentins tag drüzehenhvndert jar dar nach in dem ahtenden vnd......isten a ) jar. Das Siegel des Ausstellers (wie oben an Nr. 212, Bruchstück). Perg. Or. Donaueschingen. a) Hier ist ein Stück der Urkunde abgeschnitten. HB IL 22 ■■ 170 1348. ME ?sE$1 •»s • . , " 1 ■''■■' f '-.'. 1348, Nov. 17. 267. Graf Johans 'von Fürstenberg und seine Gemahlin Gräfin Johanne verpfänden den Zoll zu Wolfach an die Bürger daselbst. Ich graue Johannes von Fürstenberg vnd frowe Johanne, min eliche wirtin, tvnt kunt allen den, die disen brief ansehent oder horent lesen, daz wir für vns vnd vnser erben vnd nachkvmmen II hant geben vnd versetzet den erbern vnsern burgern zu Wolfach den zol zu Wolfach, der zu. der stat höret zu Wolfach, mit allen den rehten vnd zügehörden, die zu dem selben zolle horent, vnd II als wir denselben zol inne gehebt vnd her hant braht; vnd han ich frowe Johanne, graue Johans von Fürstenberg eliche frowe, daz getan mit hern Wernhers von Zimmern mins vogtz, der min vogfc ist vnd da zu male min vogt waz, mit guten willen vnd gunst. Ich graue Cünrat vnd ich graue Heinrich, gebrüder von Fürstenberg, veriehen offenlich an disem briefe für vns, vnser erben vnd nachkvmmen, daz wir alle die vorgeschriben ding, die da vorgeschriben stant von vnserm brüder ') graue Johans von Fürstenberg vnd von frowen Johannen siner elichen wirtin, claz daz allez mit vnserm guten willen vnd gunst besehenen vnd zu gangen ist, von dez zolles wegen zu Wolfach, den sü hant geben vnd besetzet den burgern zu Wolfach von dez koufes wegen, den die burger von der vorgenanten stat zu Wolfach hant getan mit Claus Hegenlin, eim burger von Gengenbach, vnd sinen erben vmb zehen pfunt Straßburger pfennig geltes genger vnd geber, den kouf geloben wir och für vns, vnser erben vnd nachkvmmen stete ze hande vnd niemer da wider ze tvnde in keinen weg, mit gerihte noch ane gerihte, geysliches (sie) oder weltliches, ez si lantfride, fryheit, gewonheit, satzunge stette oder dorfer vnd svnderlingen ez wer von bebesten, von keysern oder von kvngen oder wa mit wir vns geschirmen möhten wider die vorgeschriben ding. Wir verzihen vns och aller der rehte, so wir hant oder her nach möhten gewinnen, an dem vorgenanten zolle zu Wolfach, mit solicher gedinge vnd bescheydenheit: wenne der vorgenant graue Johannes von Fürstenberg vnser brüder oder frowe Johanne sin eliche wirtin oder ir erben oder die vorgenanten burger zu Wolfach die vorgenanten zehen pfunt geltes Straßburger pfennige abe losent von dem vorgenanten Claus Hegenlin oder von sinen erben, so ist der egenant zol zu Wolfach vnserm brüder grauen Johannes von Fürstenberg vnd frowen Johannen siner elichen wirtin oder iren erben ledig vnd losch (sie) ane alle Widerrede. Vnd ich graue Johans von Fürstenberg vnd frowe Johanne min eliche frowe geloben für vns vnd vnser erben bi guten triwen alle die ding, die da vor von vns geschriben vnd benempt sint, stete m wmrn 1348. 171 zu hande vnd niemer da wider zu tvnde in dehein weg, mit gerihte oder ane gerillte, geislichs (sie) oder weltlich, oder mit dem lantfride, friheit, gewonheit, satzunge stette oder dorfer vnd svnderlingen ez si von bebesten, keysern oder kvngen oder wa mit wir vns geschirmen mohten wider die vorgeschriben ding. Daz diz allez, daz von vns geschriben stat vnd da vor benempt ist, war, stete, veste belibe, so han ich graue Johannes von Fürstenberg vnd Johanne min eliche frowe vnser eygin ingesigel gehenket an disen brief zu eime waren vrkünde aller der vorgeschriben dinge. Ich graue Cvnrat vnd graue Heinrich gebrüder von Fürstenberg veriehen, daz die vorgeschriben ding alle mit vnserm guten willen vnd gunst besehenen sint; so han wir zu eime waren offen vrkünde vnser eygine ingesigel zu vnsers bruder graue Johanses von Furstenberg vnd frowen Johannen siner elichen wirtin eygin ingesigel gehenket an disen brief. Vnd ich her Wernher von Zimmern, vogt der vorgenanten frowen Johannen, grauen Johanses von Furstenberg elicher wirtinne, wand diz allez mit mime guten willen vnd gunst beschehen ist, so han icli zu eime waren offenn vrkünde min eygin ingesigel zu den vorgenanten iugesigeln gehenket an disen brief, der geben wart an dem neusten mentage nach saut Martins tag dez jares, da man zalt von gotes gebürte drüzehenhundert vnd ehtewe vnd vierzig jar. Mit den Siegeln 1. des Grafen Johans \on Furstenberg (schadhaft), 2. der Gräfin Johanne (beide hier abgebildet); das letztere zeigt die Gräfin, auf ihrer Brust den fürstenbergischen, in der rechten Hand den sig- nauischen Schild ihres Vaters, in der linken den bucheggischen ihrer Mutter. 3. Des Grafen Konrad von Fürstenberg (wie oben an Nr. 212), und 4. des Grafen Heiniich von Fürstenberg (wie oben an Nr. 234). Vom 5. Siegel des "Wernher v. Zimmern hängen nur noch kleine Bruchstücke. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Diese Erwähnung ebenso wie unten Nr. 334 beweisen, dass der durch sein Siegel von 1333—1345 als Strassburger Domherr gekennzeichnete und der seit 1348 als Gemahl der Johanna von Signau erscheinende Graf Johans von Fürstenberg eine und dieselbe Person sind, da Johans dort wie hier als Bruder der Grafen Konrad und Heinrich (III.) genannt wird. ■ 22' HU ^mm 172 1349. (c. 1349). 268. Nach kaiser Ludwigen wardt erweit graf Guntherr von Schwarzenburg zu aineni römischen kunig, der schepft ain anders officium oder ampt und wolt vier grafen im reich haben, die solt man nennen die vier warttgrafen '), seitmals sie ain besondere wart und ain ufsehens uf ain römischen kunig oder kaiser sollten haben. Das waren die grafen von Ettingen, Werdenberg, Furstenberg und Dockenburg 2 ). Wie im aber vergeben ward und er sich des reichs vor seinem ende entschlueg und das kunig Carln von Behem übergab, do warden seine privilegia und Ordnungen im reich nit ange- nomen oder gehalten, sonder blib also ersitzen. Zimmerische Chronik, herausgegeben von Barack, I, 248. 1) So das Originalmanuscript in der f. f. Hofbibliothek, wonach „markgrafen" in der genannten Edition zu berichtigen ist. 2) Eine Angabe von sehr geringer Glaubwürdigkeit. Sollte sie einigen thatsächlichen Grund haben, so müsste man bei Eürstenberg an den Grafen Heinrich III. denken, nicht an Hugo von Fürstenberg-Haslach, der sich sogleich Kaiser Karl IV. anschloss. Vergl. oben Nr. 263 von 1347, Sept. 25. ääwfiB« HB;.!(. 1349, Febr. 23. 269. Graf Conrad von Fürstenberg, Landgraf in Baar, beurkundet, dass der ehrbare Mann Hainrich Lomi, Burger zu Geisingen, mit seiner Zustimmung dem Kloster Friedenweiler Güter zu Baldingen für 10 Mark Silber als Aussteuer für seine in das Kloster eintretenden Töchter Catharine und Margarethe gegeben hat. Geben an st. Mathias abend des zwölfboten 1349. Das Original siegelte der Aussteller. Friedenweiler'sches Copialbuch von 1663, fol. 99. Donaueschingen. M - 1349, April 3. (Scliaffhaibsen.) 270. Egbrecht der Schultheiß von Schafhausen, Ritter, beurkundet: Frau Anna von Blumberg, Ehewirthin Diethelms von Blumberg und Tochter Ritter Conrads von Blumberg selig, erklärte vor ihm, vor Gericht und Rath zu Schafhausen, unter Beistand des Grafen Conrad von Fürstenberg an Stelle eines Vogts für sie, und in Gegenwart ihres Mannes, dass sie sich in gleicher Weise, wie ihr Ehemann Herr Diethelm ge- than, verpflichtet habe, dass sie und ihre Bürger zu Hüfiugen mit der Stadt und Feste Hüfingen dem Herzog Albrecht von Ostreich oder dessen Amtleuten und Vögten an seiner Statt warten sollen als mit einem offenen Hause, ferner demselben zu Ü3 j* 1349. 173 Hilfeleistung unter gewissen Bedingungen verbunden sein und die Stadt nicht verkaufen sollen, ohne dass sich der Käufer zu gleichem gegen Ostreich verpflichte. Geben 1349 an dem negsten freytag vor dem Palmtag. Das Original siegelten der Aussteller, die Stadt Schaffhausen, Graf Conrad von Fürstenberg und Diethelm von Blümberg, Ritter. Pap. Copie des 17. Jahrhdts. Donaueschingen. -■■:'■-. i .,-■'■-■••■'.■■! ■ wm® 38H5H 1349, Juni 5. 271. Bischof Berhtoldt von Straßburg, Abt Heinrich zu Murbach und unter vielen Grafen und Herren Graf Johans von Fürstenberg, Graf Heinrich und Graf Huge von Furstenberg, Gebrüder, genannt von Haselach, verbinden sich mit der Stadt Straz- burg wegen der getödteten Juden; die Stadt verpflichtet sich alle Pfandbriefe, welche die Juden Strazburgs von den genannten Herren in Händen haben, den letzteren zurückzustellen; diese versprechen der Stadt ihre Hilfe, wenn sie wegen der Juden angegriffen oder beschädigt wird. Gegeben an dem ersten freitage nach dem hl. Pfingstdage 1349. Sattler, Geschichte des Herzogthums Würtenberg unter der Eegierung der Graven, II. Bd. Beilagen, S. 148, wo das Datum irrig auf den 29. Mai reducirt ist. yo&ti* 1349, Aug. 21. 272. Coram judice curiae Argentinensis domina Johanna, relicta quondam domini Vlrici de Schwarzenberg, nunc uxor nobilis viri domini Johannis comitis de Furstenberg, de consensu eiusdem Johannis mariti sui praesentis et idem dominus Johaunes in ipsorum et progenitorum suorum animarum remedium et salutem abbatissae et conventui monasterii in Wunnental ordinis Cisterciensis donaverunt et resignaverunt redditus quinque marcarum argenti puri et legalis ponderis Argentinensis super curia dicta der Fronhoff sita in villa Hovewiler Argentinensis dioecesis, bonis et juribus ipsius universis spectantibus in eandem, super qua curia praedictus quondam dominus Vlricus ipsi dominae Johannae centum marcas argenti in morgenaticum, vulgariter dicendo, zu einer morgengabe dederat. Quae donatio facta est sub his conditionibus, ut praebenda sacerdotalis de novo instituatur et perpetuo in dicto monasterio habea- tur post ipsorum conjugum amborum mortem, salvo tarnen jure dominae Johannae in vita sua unam personam nominandi pro praebendario praebendae memoratae, et ut deinde semper ipsa praebenda sacerdoti idoneo et saeculari conferatur, ad quorum Wmm ■ I iüüi 174 1349. reddituum quinque marcarum solutionem faciendam annuatim continuo, prout redditus et fructus cedendi de curia et bonis huiusmodi hucusque persoluti sunt, heredes et successores suos dicti conjuges astrinxerunt. „Dicti donatores per porrectionem calami, ut est moris, in dominam Sophiam dictam Meigerin abbatissam dicti monasterii prae- sentem et suo ac nomine conventus ac praebendae praedictorum in modum pridern recipientem" omne jus et proprietatem dictarum quinque marcarum resignaverunt, expresse consentientes, quod, si heredes post ipsorum mortem dictos redditus non sol- verint, excommunicationis sententiae debeant subjacere. Ad petitionem donatorum una cum sigillis eorundem sigillum curiae Argentinensis est appensum. Actum 6. kalendas Septembris anno 1349. Nach einer dem Or. entnommenen beglaubigten Copie, welche 1767 von Wunnenthal an das f. f. Archiv mitgetheilt wurde. Hienach auch in Döpsers Copialbuch, I, p. 1172. « 1349, Sept. 7. 273. Erkinger Aygel von Valkenstein, Ritter, ein vriger herre, Herr Berhtolt, Ritter, Cünrat, Erkinger, Aygelwart und Richart von Valkenstein, seine Söhne, und Herr Johans von Kürnege, Ritter, bekennen, dass sie von den edeln Herren, Grafen Heinrich und Grafen Hug, Gebrüdern von Fürstenberg, das Dorf Swenningen und die Burg zu Swenningen mit Gericht, Leuten, Gütern, Steuern, Zinsen etc., mit dem Kirchensatze, mit dem Hofe, genannt der nider Kelnhof, und mit aller Zugehörde zu rechtem Mannlehen empfangen haben. Hans von Kürnege erklärt ausserdem, dass ihn keiner seiner Erben an diesen vorgenannten Lehen beerben soll, da er sie ihnen „enpfrömdet vnd enpfüert" hat. Geben an vnser frowen abent zv herbest, alz sü geboren wart 1349. Die Siegel sämmtlicher Aussteller fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 1349, Dez. 18. 274. Heinrich und Hug, Grafen von Fürstenberg, Gebrüder, verleiben ihren lieben Dienern Cünraten und Bertholten von Hüvingen, Gebrüdern, und deren Erben den Zehnten im Dorfe Riethein, der durch den Tod des Hans und Steffen Hemerlin und ihrer Geschwister ihnen ledig geworden, zu einem rechten Lehen. ^U^%1 ^ I "'■■."'■■' föss ■ ' ra 1350. 175 Geben au fritag in der f'ronvasten vor dem heiligen tag zv winnahten 1349. Die Siegel fehlen. Perg. Or. Donauescliingen. c. 1350. 275. Erbverzicht der Frau Else, Tochter Franzen von Bernbach, vor dem Gerichte des Grafen Johans von Fürstenberg zu Hausach. Ich graue Johannes van Fürstenberg, herre zv Wolfach, tun kunt allen den, die disen II brief an sehent, lesent oder hörent lesen, daz ich zv Husen an der offen strase zv gerihte II saz vnd do für mich kam Eilse, Frantzen tohter van Bernbach, Eigelwartz ') eliche frowe, vnd do vor mir min brüder graue Cünrat van Furstenberg zv eime vogte nam vnd erkos vnd och daz mit rehter vrteil zv gien vor mir, vnd das sich die vorgenante frowe Eilse mit irs vogtes hant vnd mit sime guten willen vnd gunst des vorgnanten graue Cünrat van Fürstenberg, mins brüders, vnd sich do vor gerihte verziech vnd vf gap alle die erbeschaf, die sü hatte geerbet van ire müter oder noch mohte oder solte zv erbe kumen van müter oder van vatter; vnd wände dis alles vor mir zv gangen vnd besehenen ist, so han ich graue Johannes van Fürstenberg der vorgnant min ingesigel gehenket an disen brief zv eime waren offen vrkünde aller der vorgeschriben dinge. Das Siegel des Ausstellers, wie oben an Nr. 267. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Von Falkenstein; vergl. oben Nr. 257. fflB • 1350, Jan. 25. 276- Die Grafen Conrad und Heinrich Gebrüder von Fürstenberg übergeben den Hof zu Äichstegen, so ihnen zu Lehen war, dem Herrn Werniz von Rosenharz für eigen. Geben 1350 an st. Pauli Bekehrungstage. Nach dem Perg. Or. im kgl. Staatsarchive Stuttgart mitgetheilt von Hofrath Dr. Staudenmayer. i "■'-■■■' ii: '■' ■■ ■HHHIH '.-.■.. $Sm B 176 1350. 1350, Febr. 15. 277. Claus von Büechorn, Vogt und Schultheiss zu Hasela, vermacht vor den edeln, seinen gnädigen Herrn, den Grafen Heinrich und Hug von Fürstenberg, und mit deren lehensherrlicher Zustimmung seinen Kindern Walthern und Clausen, welche die Mererin sei. bei ihm hatte, und Hansen und Nesen, welche Anne die Jegerin jetzt bei ihm hat, eine Gilt zu Willer in dem Dorf ensit der Kinczigen, eine Matte vor Hagspach, die an den Milenbach stößt, und sein Haus „in der stat zv Hasela an dem bach und den garten in der Nvwenstat" '). Geben an mentag nach der alten vastnaht 1350. Die Siegel der Grafen Heinrich und Hug fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1) Eher ein Theil von Haslach als Neustadt im Schwarzwalde. £&§iS& 1350, März 2. 278. Sophye die Meygerin, Aebtissin, und der Convent des Klosters zu Wunnental „grawes ordens von Ziteils" bei Kentzingen geloben, für die 5 Mark Geldes, welche ihnen Frau Johanne von Sygenöwe und Graf Johans von Fürstenberg ab dem Frohn- hofe zu Hofewiler, „alse sie vns och dar vber briefe gegeben hant vnder des hofes ingesigel von Strasburg vnde vnder iren beiden ingesigeln" x ), gegeben und gemacht haben, eine ewige Frühmesse in ihrem Kloster mit einem ehrbaren weltlichen Priester zu besetzen. Die Stifter sollen das erstemal, darnach aber das Kloster, die Frühmesse leihen. Falls die 5 Mark von den Stiftern um 50 Mark abgelöst werden, so soll das Kloster dafür wieder 5 Mark an die Frühmesse kaufen. Abt Johans zu Tennibach als des Klosters Wunnental „visitierrer" gibt seine Zustimmung. Geben an dem nehesten zinstage vor mittervasten 1350. Die Siegel der Aebtissin und des Conventes zu Wunnental und des Abtes zu Tennenbach fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 1) S. oben Nr. 272, ürk. von 1349, Aug. 27. 1350, März 15. 279. Hans Vasant, ein Edelknecht, und Frau Anne von Buwenburg, seine Ehewirthin, verkaufen mit Einwilligung des erbern, edeln Knechts Johans Schultheiss von Hasela, ■■■■■■■■■■■■■■I 1350. 177 als Vogtes der Frau Anne, der erbern Frau Margreden, Johansen sei. von Esselingen Wittwe, und ihren Erben 8 Viertel Habergilt aus ihrem Thale Hagspach um 7 # Strassburger Pfennige. Die edeln, ihre gnädigen Herrn, Graf Heinrich und Graf Hng von Fürstenberg geben ihren Consens und belehnen mit genannter Gilt die Käuferin, ihre Erben oder wer diesen Brief inne hat, es seien Knaben oder Töchter. Geben an mentag vor dem Balmtag 1350. Die Siegel 1. des Hans Vasant; 3 Lilien im Dreipass; f S'. IOHANNIS. DCI. FASANT. 2. Der Anne von Buwenburg; eine Zange; f S'. ANN.. DE. BVWENBVRG. 3. Des Grafen Heinrich von Fürstenberg; der fürstenbergische Schild, etwas größer als oben in dem Siegel des Grafen Heinrich III. Nr. 234. f S\ HEINRICI. COM1TIS. DE. FVRSTEBERG. 4. Des Grafen Hug von Fürstenberg; hier abgebildet. 5. Johans des Schultheißen von Hasela; Schild wie an Nr. 176, Anmerk. 1; f S'. IOH. SCVLTETI. D'. HASELACH. Perg. Or. Donauescbinffen. B. m 1350, April 16. 280. Priorin und Convent des Klosters Mdingen Vffen Houe verkaufen dem ehrbaren Herrn Hansen von Tänhan, ihrem Caplan, 6 Scheffel Kernen jährlichen und ewigen Geltes, Mdinger Maaß, von ihrem Gute zu Mdingen, das die Kutteier bauen, um 43 Gulden und um 13'/2 Pfund Brisger, worüber sie quittiren; nach dem Tode des Käufers soll die Gilt wieder an das Kloster fallen, „an das lieht, das ezend enbrennet in vnserm köre, von ime ist; vnd son die andern liehter dest minre dar vme mit da brinnen durch siner sele hailes willen vnd deran, der almosen es gewesen ist." Gegeben 1350 an dem nehsten fritag vor st. Gerien tag. Die Siegel des Conventes (spitzoval) und des Grafen Hainrich von Fürstenberg, wie oben an Nr. 234. Perg. Or. Donaueschingen. .. ' ■. v?w 1350, April 22. 281. Priorin und Convent zu Nidingen Uffen Houe verkaufen von ihrem Hofe zu IL 23 Wsmm V 178 1350. Nidingen, den Wernhers des Schröters sei. Tochter baut, die Hans Bigells sei. Frau war, eine ewige Gilt von 4 Scheffel Kern Nidinger Maaß den ehrbaren Herren Hanrich und Virich den Studengaisten, Rittern, Gebrüdern, um 24 Gulden, worüber sie quittiren, unter der Bedingung, dass von dieser Gilt auf st. Ambrosius Abend oder 8 Tage vor- ocler nachher das Jahrgedächtniss der Frau Mehtild von Tettingen, Herrn Abrehtes und Frau Angnesen der Studengestinen seligen „vnd deran, den sv es schuldig sind", begangen werden solle. Der Convent soll an dem Jahrgedächtnisstage über Tisch Wein erhalten, soweit die Gilt reicht. Wird das Jahrgedächtniss nicht gehalten, so können die Stifter auf die Gilt greifen; die Unterlassung desselben ist jedoch entschuldigt, wenn Nidingen das Dorf von Hagel, Wind oder „vrlig" betroffen wird. Gegeben 1350 an dem neusten dünsttag vor st. Gerien tag. Die Siegel des Conventes (spitzoval) und des Grafen Hänrieh von Fürstenberg, wie oben an Nr. 234. Perg. Or. Donaueschingen. WMM 1350, Aug. 21. - 282. Der Schultheiß und die Burger gemeinlich, zu Fürstenberg und die Burgerschaft zu Neidingen treten auf Bitte der ehrbaren geistlichen Frauen, der Priorin und des (Jonvents Vff Hoff denselben tauschweise den Eschbann, der ihre gemeine Ahnend gewesen, gelegen unter dem Mattacker gegen die Thonauw, und den dazu gehörigen Weg ab. Gegeben 1350 an dem nehsten freitag vor st. Verenen tag. Das Original siegelten die Burger von Fürstenberg und Graf Heinrich von Fürstenberg (mit dem sich, da sie eigenes Insiegel nicht haben, auch die von Neidingen verbinden). Pap. Copie aus dem Ausgang des 16. Jahrhunderts. Donaueschingen. . 1350, Nov. 16. 283. Graf Conrat, Johans und Heinrich von Fürstenberg, fratres, verkaufen Conraten von Reckenbach ein Gut zu Geisingen. Uff Ottmari. Alle drei siegeln. Gabelkofers Collectaneen, T. I, fol. 375. Stuttgart. 1351. 179 1351, Jan. 20. 284. Graf Johans von Fürstenberg ersucht Freiherrn Wernher von Zimmern um Bürgschaft für ein dem Konrad von Wildenstein zugesagtes Pferd im Werthe von 6 Pfund Pfennigen. Wir gräff Johans von Fürstenberg embüt vnßerm lieben öhaim hern Wernhem von Zymbern vrien min liebi vnd waz ich gutes mag, vnd tun dir kirnt, daz wir Conrat von Wildenstain '), lantrichter vffen dem hoff ze Rotwil, gelopt hant sehs pfunt phenning giitter haller ze gen an ainem pferit, bitten wir dich mit gantzem ernst, wa er ain pfärit köfte, daz du da für vns tröstes (sie) vnd sprechest vnd im daunen helffest vmb die sehs pfunt haller; in weihen schaden du da von komen möhtist, da loben wir dir da von ze helfenne ane allen dinen schaden. Lieber öhaim, schaff, daz er vnserhalb nit gesnmet werde. Vnd darvmb so geben wir dir disen brieff, besigelt mit" vnserm insigel, geben an sant Fabiani vnd Sebastiani zwayger martrer tag nach Kristus ge- burte drüzehenhundert jare darnach in dem aim vnd funfftzigen (sie) jare 2 ). Zimmerisclies Copialbuch, fol. 276. Donaueschingen. 1) Konrad von Wartenberg zu Wildenstein. 2) Davon berichtet auch die Zimmerische Chronik (herausgegeben von Barack, III, 175): „Das dise graten (von Furstenberg) aber dozumal in ainer sollichen aiinut gewesen, das gibt nit ain klaine anzaigung ain alts permentin brieflin, so auch noch in der zimbrischen registratur behalten wurt, ist ain bekanntnus, uf die 214 jar alt." Densen Inhalt theilt die Chronik dann mit, übereinstimmend mit obigem. 1351, Febr. 19. Kempten. 285. Hainrich, von Gottes Gnaden Abt des Gotteshauses zu Cheimpten, für sich und seinen Vogt, Herrn Otten, Truhseissen von Waltpurch, und Ammaun, Rath und Bürger gemeinlich der Stadt ze Keimpten versöhnen sich mit dem edeln Herrn, Grafen Hug von Fürstemberg und allen, die Schuld tragen an der Gefangenschaft ihres Bürgers Rüden des Gündels. Geben ze Cheimpten 1351 an dem neusten samstag vor st. Mathias tag des zwelfbotten. Die runden Siegel des Abtes Heinrich (im rankenförmig damaszirten Siegelfeld ein gekröntes weibliches Brustbild mit Heiligenschein (Kaiserin Hildegard); Umschrift: .. SECRET .... ABBTIS (sie) C .. PIDO ..) und der Stadt Kempten (im runden gitterförmig damaszirten Siegelfeld ein gekröntes Frauenbrustbild; Umschrift zerstört). Perg. Or. Donaueschingen. B. 23* 1 e-,Vi- ',.*: ■amuMnuriiit -. 180 1351. 1351, März 11. Reichenau. 286- Eberhard, Abt, und der Convent des Gotteshauses in der Reichenau eignen den geistlichen Frauen, der Meisterin und dem Convent des Klosters zu Friedenweiler den Zehnten zu Waldhausen, den ihnen (den Ausstellern) der edle Herr Graf Hainrich von Fürstenberg an ihre Hand aufgesandt hat. Geben zu Reichenaw 1351 an st. Gertruden tag. Das Original siegelten der Abt und der Convent von Eeichenau. Friedenweiler'sches Copialbuch von 1663, fol. 81. Donaueschingen. mm 1351, März 29. Freiburg. 287. Die Grafen Heinrich und Hug von Fürstenberg, Herren zu Haslach, verpfänden einen jährlichen Zins von 50 Mark Silber von ihrer Burg Heidburg und 4 Meierämtern um 500 Mark Silber an Berthold Gebur und Johans Geburen Wittwe, Elisabeth Kötzin, von Freiburg. Wir grafe Heinrich vnd grafe Hug von Fürstenberg, gebruder, herren zu Haselach, tun kunt allen den, die clisen brief sehent oder hörent lesen, das wir beide vn- uerscheidenlich ze hoffende hant gegeben reht vnd redelich eines rehten köffes der erberen fröwen frö Elisabethen der Kötzzinen, du II wilent Johans Geburen seligen elichü wirtinne was, vnd Berhtolt dem Geburen, burgern ze Friburg, fünftzig march Silbers lötiges vnd gebes, Friburger brandes vnd geweges, geltes jergeliches vnd rehtes zinses ze gebende ze sante Martins tag vnd inen vnd allen iren erben vnd nachomen, ob sü enweren, II denselben zins jergeliches ze antwürtende gen Friburg in Brisgöwe in die stat ane allen iren schaden; ee sont och sü nüt gewert sin, ane alle geuerde, ab Heideburg vnser vesti vnd ab allem dem, so dar zu gehöret, du gelegen ist zwü- schent Eltzach vnd Haselach vf der höhi, vnd ab dem meigerampt ze Mvliers, vnd ab dem meigerampt ze Arnoltzspach, vnd ab dem meigeranipt ze Gehtbach, vnd ab dem meigerampt ze Steinach, ab lüten, ab guten, ab rehten vnd gerihten, ab twingen, ab bennen, ab düpan, ab freuelinan, ab zehenden, ab wiltbennen, ab dritteiln, ab vellen, ab nutzzen, zinsen, stüran vnd gelten, ab holtz, ab velde, ab ackern, ab matten, ab wassern, ab wunne, ab weide, es sie gebuwen oder vngebuwen, genemet oder vnge- nemet, wa vnd wie das alles gelegen oder geschaffen ist, oder wie man es genemen kan oder mag, ane alle geuerde; vnd vnuerscheidenlich ab allem dem, so zu. der vorgenanten vnser vesti ze Heideburg vnd zu den vorgenanten meigerampten allen vieren m wk 1351. 181 gehöret von reht oder von gewonheit ane alle geuerde. Vnd och also, das du vorgenant vesti ze Heideburg vnd dii vorgenanten meigerampt alhi vierü mit aller ir zü- gehörde fürbas nüt versetzzet, verwidemet, verkümbert noch verferwet sigen in de- heine wise ane alle geuerde, das wir och gelert eide zu den heiligen dar vmb gesworn haben ane geuerde. Dis vorgeschoben fünftzig march silber geltes haut wir inen gegeben vmb fünf hundert march silbers lötiges vnd gebes Friburger brandes vnd geweges vnd sint och wir desselben silbers gantzlich von inen gewert vnd habent es in vnsern nutz vnd fromen bewendet vnd bekeret. Wir beide vnuerscheidenlich, alle vnser erben vnd nachomen, sont och iro und aller iro erben vnd nachomen des vorgeschriben silber geltes reht werü sin ab der vorgenanten vnser vesti ze Heideburg vnd ab den vorgenanten vnsern meigerampten allen vieren vnd ab allem dem, so darzü gehöret, vor vsse für lidig eigen, aber öteinach das meigerampt ist lehen, hinnant hin iemer me gegen aller mengelichen vnd an allen den stetten, wa sü des bedürfent, als reht ist ane alle, geuerde. Wir söllent vnd habent in och die vorgenante vesti ze Heidebürg ingeantwürt mit allen rehten vnd zügehörden, also das sü derselben vesti gewaltig sigent, ze besitzende, ze besetzende vnd ze entsetzende vnd ze helfende vf die vesti vnd ab der vesti iren fründen vnd iren gesellent oder wem sü wellent vnd da mit tun, wie sü wellent, vnd söllent wir sü daran nüt ensvmen noch irren ane geuerde. Was sü och oder ir gesinde holtzes bedörfent zu der vorgenanten vesti ze buwende, ze bruggen oder ze brennende, oder wie sü sin bedörfent oder notdürftig sint, das sont sü nemen vnd reichen in allen vnseren weiden, da es inen denne aller- kvmelichest ist vnd sü es allerbeste gewinnen mögent, vnd süllen wir sü och dar an weder svmen noch irren ane geuerde. Wir söllent inen och jergeliches geben viertzig phunt phenninge gewonlicher Friburger müntze ze sante Martinstag mit dem zinse ze burghüt vnd sunt sü da mit die vorgenanten vesti behüten vnd bewachen ane geuerde, vnd wen sü vf die vorgenanten vesti setzzent, der sol inen sweren, oder wem sü went, mit der vorgenanten vesti ze wartende vnd gehorsam ze sinde vnd nienian anders. Were och, das sü deheinen redelichen notdürftigen buwe an der vorgenanten vesti teten oder tun müsten, was sü des schaden oder kosten hetten, den sont wir inen och jergeliches vnuerzogenlich vf rihten vnd geben mit dem zinse vnd der burghüt, iren worten dar vmb ze gelobende ane geuerde. Were aber, das ein solich gemein vrlüge vnd vnfride in dem lande vf stünde, oder das wir, die vorgenanten herren, solichen krieg vnd vientschaft gewunnent, daz got wende, das sü me denne fünf manne vf der vorgenanten vesti bedörftent ze behütende, so mügent sü wol me lütes dar vf schicken, also das sü denne duncket, das sü der vorgenanten vesti sicher sigen, vnd was sü des och kosten oder schaden hettent vber die vorgenanten viertzig phunt, das MM m »'wrabSEfä^s^^^S^H^aBMBn 182 1351. sont wir denne jergeliches geben vnd rihten mit dem zinse, iren vvorteu dar vmb ze gelobende äne alle geuerde. Wenne och sü oder ir gesinde zu. der vorgenanten vesti oder von der vesti ritende oder gande, oder war sü zu vns ritende oder gande oder schiekent, so sont sü alwegent in vnserm getruwen schirme vnd geleit sin äne geuerde. Were och, das du vorgenant vesti Heideburg nider viele, ein teil oder mit einander, oder verbrvnne von selbe füre oder von gottes gewalt oder angestossen wurde oder inen an das angewunnen wurde, verstoln oder erstigen oder verraten, oder wie sü von der vorgenanten vesti kement, das sol inen doch zu iren briefen, noch zu iren rehten, noch an irem vorgeschoben gelt en kein schade sin, äne alle geuerde. Wenne och sü selber vf der vorgenanten vesti ze Heideburg sint, so mügent sü wol vischen in allen vnseren wassern vnd bechen, sü gehörent zu der vorgenanten vesti oder zu den vorgenanten meigerambten oder nüt, wenne sü went, vnd sollen wir in das nüt en- weren noch an sü zvrnen ane geuerde; wolten aber ir kneht vnd ir gesunde, das sü vf der vorgenanten vesti hetten, vischen, so sü selbe nüt da weren, die söllent gan in die Eltzach vnd in die Frischennach, da das wasser unser ist, äne alle geuerde. Dis alles ze merer Sicherheit, so hant wir inen hier vmb zu vns ze rehten geswornen bürgen gegeben vnuerscheidenlich: grafe Priderichen herre ze Friburg, grafe Cünraten von Fürstenberg, grafe Johans von Furstenberg, grafe Heinrich herre ze Fürstenberg, vnser vettern, hertzog Herrn an von Tecke, marggrafe Weckern von Baden, hern Lü- tolten von Krenckingen, hern Peter von Hewen, grafe Walrafen von Tierstein, hern Walther von Geroltzegge von Sultze, her Heinrich von Geroltzzegge, grafe Herman e o von Sultze, Friderichen vonVsenberg, Ylrichen von Rapoltzstein, Gerien von Geroltzegge , Johansen von Tengen, Heinrich von Geroltzegge von Lare, hern Berhtolt von Valkenstein, her Heinrich von Blümenegge, hern Dietheln von Blümenberg, Gotbolten von Blümenberg, Heinrich von Hornberg, hern Johans von Kürnegge, her Abrehten von Rüti, hern Burekarten von Kürnegge, hern Cünrat von Hofewilre, hern Egebreht der Schultheisse von Schafhusen, hern Heinrich von Küssaberg, hern Egebreht Brüm- sin, hern Johans Snewelin von Wisenegge, hern Johans von Valkenstein, her Steffan Geben, Marqwart von Ehingen, Peterman von Eptingen, Rudolf von Honburg, Bentze von Hüfingen, Friderich von Almeshofen, Abreht der Svnchinger, Cünrat von Brandegge, Peterman Sneweli, Brvnen von Brandegge, Cuntzen von Winterbach, Heinrich Gütmatinger, Johans den Schultheisse von Hasela, Virich Saler von Wintertur, Temeli Hübschman, Friderich Rote, Egeli Rote, Cüntze Vegen vnd Johans der Wiehsser. Mit solichem gedinge: were, das wir inen den vorgenanten zins oder die burghüt, es were lützel oder vil, oder den kosten von des buwes wegen, so sü denne gehept hetten, gar vnd gantzlich nüt enrihten zu. dem vorgenanten zil ze sante Martinstag, Slips!! T'ftlWI'lll&MimilüJBMEBlHC! IHSEH '■'"■■>■.■'''••-■■' .■■• 1351. 183 oder ob sü sust deheiuen gebresten hier an betten oder gewminen, es were an der vorgenanten bürg oder an den meigerampten, allen oder an deheinem stucke oder an einem teil, so davor vnd bie nach geschriben stat, ane geuerde, wenne denne wir die vorgenanten gülten vnd vnser vorgenanten bürgen dar vmb gemant werdent von den vorgenanten, fro Elisabethen der Kötzzinen vnd Berhtolt dem Geburen oder von iren erben oder nachomen, ob sü enweren, oder von iren gewissen botten oder brieten ze huse, ze hofe oder in den munt, so sont wir alle nach der mammge in den nehsten aht tagen vns entwürten gen Friburg in Brisgöw in die stat bi den eiden, so wir darumb gesworn haben vnd vnser iegelicher sunder mit vfgehepten henden vnd mit gelerten worten zu den heiligen, vnd sont da leisten reht giselschaft ze offenen wirten, ze veilem gut vnd ze rehten giselmalen, tegeliches vnuerdinget, vnd mit namen vnser der vorgenanten herren der schuldener einer mit sin selbes libe vnd der ander mit einem erbern ritter vnd mit einem kneht vnd mit zwein pferiden, ob er selbe nüt leisten wil, vnd die vorgenanten vnser bürgen iegelicher, der selbe nüt leisten wil, der sol och ein erbern kneht mit einem pherit für sich vnd. an sin stat legen gen Friburg, der och da leiste reht giselschaft ze offenen wirten, ze veilem gut vnd ze rehten giselmalen tegeliches vnuerdinget vf dis gut vnd vf kein anders, vnd och also, das weder kneht noch pherit, so ieman in dirre giselschaft für sich leget, des wirtes nüt en sige, an dem man denne leistet ane geuerde. Vnd sol dis leisten alsus wem alle die wile, vntz das gar vnd gantzlich wirt vfgeriht, warvmb denne gemant ist, es sige vmb zins, vmb burghüt, vmb kosten von des buwes wegen, vmb höptgüt, vmb gebresten an den gutem, vmb ander gülten oder bürgen oder vmb den widerküffe ze tünde, wan sü vmb dis alles vnd vmb iegeliches sunder manen mugent vns vnd vnser vorgenanten bürgen ane alle geuerde. Wenne aber ein manot, der nehst nach der manunge für komet, wir vnd vnser bürgen leisten oder nüt, so mugent sü den vorgenanten zins, burghüt vnd kosten, so sü denne gehept hetten, iren worten dar vmb ze gelobende, gewinnen vnd nemen an Juden, an Cristan, vf bürgen oder vf phant oder an köiffen hie oder anderswa, oder wie sü si gewinnen mögent. Vnd söllent wir die vorgenanten schuldener sü oder wen sü zu inen dar vmb versetzzen müssen da von allem schaden gantzlich lidigen vnd lesen, iren worten darvmb ze gelobende ane alle geuerde, vnd mögent och denne vnd wer inen des helfen wölt, darvmb angriffen vnd phenden . . . . a ) gut vnd vnser lüte lip vnd gut mit geriht geistlichem oder weltlichem oder an geriht, wa es inen aller beste füget, vnd sol vns da vor nüt schirmen kein ding, so ieman erdencken kan oder mag, im oder hie nach, ane alle geuerde. Were öch, das vnder vns den vorgenanten gülten vnd vnsern bürgen deheiner seines eides . . . . a ) breche vnd nüt enleisti, als vorgeschriben stat, das got WS WM « 184 1351. mm mm nüt welle, den vnd sin gut vnd aller siner lüte lip vnd gut, ane die von Friburg vnd die von Kentzingen, ob wir die vorgerianten graf Friderich herre ze Friburg vnd Friderich von Vsenberg gebrochen hetten, mügent die vorgenanten, fro Elisabeth Kötzzin vnd Berhtolt Gebure .. .. a ) wer inen des helfen wölte, dar vmb angriffen vnd phenden mit geriht geistlichem oder weltlichem oder ane geriht, wa vnd an welen stetten es inen aller beste fuget, vnd sol ins da vor nüt schirmen noch inen schade sin kein friheit, kein lantfride, kein burgreht, kein lantreht, kein verbuntnüsse, kein vfsatzzung, kein . . . a ), noch geriht, geistliches noch weltliches, noch gemeinlich kein ding, so ieman erdencken kan oder mag, ane alle geuerde. Vnd was sü vnd ir helfer des an- griffentz oder phenclentz schaden nement, den schaden vnd allen schaden, so hie von komen möht, es were von botten, von briefen, oder wie sich der schade hie von gefuget, den sont wir inen gantzlichen vfrihten vnd abtun, iren worten dar vmb ze gelobende ane alle' geuerde vnd sollent doch die vngebrochen hant dar vmb dester minre nüt leisten. Sü mögent och vnder vns den vorgenanten gülten vnd vnsern bürgen manen vnd tag geben, welem sü wellent, vnd imigent das tun, wie dicke sü wellent, vnd von iegelichem sin anteil nemen, der in denne angezühet, ob sü wellent, vnd sol inen das zu vns noch zu den andern vnsern bürgen noch zu iren rehten enkein schade sin. Sü selbe oder was sü botten zu vns schickent, vns vnd vnser bürgen ze manende, oder wie es sich gefugte von dis köffes wegen, die sont in vnserm vnd der bürgen getrüwem schirme vnd geleit sin vnd sont inen kein vnzuht bieten, weder mit worten noch mit wercken, ane alle geuerde. Stürbe och der vorgenanten gülten oder vnser bürgen deheiner, oder die noch gülten oder bürgen werdent, oder breche oder wurde sust vnnützze ze leistende, das got wende, oder füre vsser lande, so sont wir inen ein andern als guten vnd als gewissen ane geuerde an des stat geben; ist es ein gülte, ein gülten; ist es ein biirge, ein bürgen, inwendig einem manot, dem nehsten dar nach, so er an vns gefordert wirt, oder wir die lebenden gülten vnd biirgen sont dar vf leisten, als vorgeschriben stat, vntz das beschiht, so wir dar vmb gemant werdent, vnd sol sich och der denne verbinden mit sinem eide vnd briefe aller der stucke, artickel vnd verbuntnüsse, als sich der abgegangen oder verbrochen verbunden het an. disem gegenwertigen brief, an des stat er denne gegeben wirt ane alle geuerde. Die vorgenanten fro Elisabethe du Kutzzin vnd Berhtolt der Gebnre hant aber vns den vorgenanten gülten die früntschaft getan durch vnser bette, das wir oder vnser erben oder nachomen, ob wir enweren, vmb sü oder vmb ir erben oder nachomen, ob sü enweren, die vorgeschriben fünfzig march silber geltes mögent wiclerköffen och mit fünf hvndert marchen silbers lotiges vnd gebes Friburger brandes vnd geweges, als och sü es vmb vns köften, wenne wir inen die samenthaft rillten vnd geben ze 1351. 1S5 Friburg inne mit dem zinse, burghüt, schaden vnd kosten, ob deheiner dar vf stünde oder geloffen were, dar vmb sont sü vns die vorgeschriben fünfzig mareh silber geltes vnuerzogenlich wider ze koffende geben hinnant hin iemer me, vor vnser frowen tag der liehtmisse ane den zins des künftigen iares, vnd nach vnser frowen tag der lieht- misse nüt wan mit dem zinse des nachgenden künftigen iares. Wenne inen aber drie zins gevallen sint, dvncket sü denne, das sü ires vorgeschriben gutes vnd ires zinses nüt sicher bi vns weren oder inen sust nüt me fügti bi vns ze habende, wenne sü denne wellent, so mügent sü vns ein halp iare vor sagen; ist es aber aht tage oder vierzehen tag me oder minr, das sol zu beidenthalp ane alle geuerde sin vnd sollent denne den widerkoffe tun vnuerzogenlich in alle wise, als vorgeschriben stat mit dem zinse, burghüt, schaden vnd kosten, ob deheiner dar vf stunde oder gegangen were. Teten wir das nüt, wenne wir denne die vorgenanten gülten vnd vnser vorgenanten bürgen, oder die noch gülten oder bürgen werdent, dar vmb gemant werdent von den vorgenanten fro Elisabethen der Kötzzinen vnd von Berhtolt dem Geburen oder von iren erben oder nachomen, oder von iren gewissen botten oder briefen, ze huse, ze hofe oder in den munt, so sont wir alle nach der manunge in den nehsten aht tagen anhaben vnd leisten reht giselschaft ze Friburg in der stat ze offenen wirten, ze veilem gut vnd ze rehten giselmalen tegelich vnuerdinget in alle wise, als vorgeschriben stat, bi vnsern vorgeschriben eiden, ane alle geuerde, alle die wile vntz das der widerkoffe alsus beschiht ane alle geuerde. Vnd wenne och wir von inen widerkoffen wölten, das sont wir inen och ein halp iar vorsagen vnd sont denne den widerkoffe tun vnuerzogenlich in alle wise, als vorgeschriben stat; teten w r ir des nüt, was sü des schaden hetten, den sollent wir die vorgenanten gülten inen gantzlich vf rihten vnd ab tun, iren worten dar vmb ze gelobende ane geuerde, vnd sint och vmb den schaden wir die gülten vnd vnser bürgen haft vnd gebunden ze leistende reht, als vorgeschriben stat, alle die wile vntz das der schade vnd koste gantzlich wirt vf- geriht vnd vergolten, iren worten dar vmb ze gelobende ane geuerde. Wem 6ch du vorgenant fro Elisabethe du Kotzzin vnd Berhtolt der Gebure disen brief in antwürtent oder dem sü dis geltes vtzit geben oder machtint, ein teil oder mit einander, vnd der des och ir besigelten briefe dar vmb inne hetten, dem sollent wir die vorgenanten gülten vnd vnser bürgen, oder die noch gülten oder bürgen werdent, haft vnd gebunden sin ze leistende vnd ze tünde als inen aller der dinge, so da vor vnd hie nach an disem briefe geschriben stat, ane alle geuerde. Wider dis alles, noch wider dirre vor vnd nachgeschriben ding deheines sunder noch sament sol vns die vorgenanten gülten noch vnser bürgen nüt schirmen noch inen schade sin kein friheit, kein lantfride, kein buntmisse, kein burgreht, keiner herren reht, kein reht noch geil. 24 WM ■ JH h 186 1351. mHüm Issl&fS riht, geistliches noch weltliches, noch kein gewonheit stetten noch des landes, noch gemeinlich kein ding, so ieman erdencken kan oder mag ane alle geuerde, wan wir vnd vnser bürgen vns dis alles hier vmb entzigen haben vnd enzihent mit disem gegenwärtigen brief vnd dar zu gemeinlich aller der dinge, mit den wir oder ieman von vnsern wegen hie wider noch wider dirre vor vnd nachgeschriben ding, noch wider ir deheines sunder noch sament iemer vt getan möhten oder schaffen getan, mit worten oder mit werken, mit reten oder mit geteten, heinlich oder offenlich, oder ioch wider disen brief oder vt, das dar an gescbriben stat, ob er ioch gebresthaft were oder wurde an geschrift, an ingesigeln, an bermit oder an deheinen dingen, das den vorgenanten fro Elisabethen der Kötzzinen vnd Berhtolt Geburen oder dem, dem sü dis vorgenant gelt gegeben hetten mit irem besigelten briefe, ze schaden komen moht nu oder hie nach in deheine wise ane alle geuerde. Wir söllent och niemer vsge- ziehen noch gesprechen vnd och vnser bürgen, das wir vnreht gemant sigen oder das der widerkoffe nüt reht an vns geforderet sige, wan vmb die manunge vnd vmb die forderung des widerkoffes sont wir iren worten geloben. Wir die vorgenanten gülten habent och gelopt vnser vorgenanten bürgen von dirre bnrgschaft ze lidigende vnd ze lösende vnd von allem schaden ze ziehende, der sü in deheine wise hie von angende wirt, iren worten dar vmb ze gelobende ane geuerde. Alles das da vor' ge- schriben stat, habent wir die vorgenanten gülten gelopt vnd gesworn gelert eide zu den heiligen mit vf gehepten henden vnd mit gelerten worten ze volleistende vnd ze follefürende getrülich bi vnsern vorgeschriben eiden ane alle geuerde vnd verbinden har zu mit disem gegenwertigen brief alle vnser erben vnd nachomen, ob wir enweren, gen den vorgenanten fro Elisabethen der Kutzzinen vnd Berhtolt dem Geburen vnd gen allen iren erben vnd nachomen, ob sü enweren. Har über ze einem offen vr- künde, das dis vorgeschriben ding alles war vnd stete belibe, so hant wir die vorgenanten grafe Heinrich und grafe Hug von Fürstenberg, herren ze Haselach, vnserü eigen ingesigel gehencket an disen brief, vnd wir die vorgenanten bürgen, graf Fri- derjch herre ze Friburg, graf Cunrat von Fürstenberg, graf Johans von Fürstenberg, graf Heinrich herre ze Fürstenberg, hertzog Herman von Tecke, marggraf Weckker von Baden, Lütolt von Krenckingen, Peter von He wen, graf Walrafe von Tierstein, Walther von Geroltzegge von Sultze, Heinrich von Geroltzegge, graf Herman von e o Sultze, Friderich von Vsenberg, Virich von Kapoltzstein, Gerige von Geroltzegge, Johans von Tengen, Heinrich von Geroltzegge von Lare, Berhtolt von Valkenstein, Heinrich von Blümenegge, Dietheln von Blümenberg, Gotbolt von Blümenberg, Heinrich von Hornberg, Johans von Kürnegge, Abreht von Rüti, Burkart von Kürnecke, Cunrat von Hofwilre, Egebreht der Schultheis von Schafhusen, Heinrich von Küssaberg, Ege- WBSEESSBBBBBBSS/BESSA 1351. 187 breht Bfiimsi, Johans Sneweli von Wisenegge, Johans von Valkenstein, Steffan Geben, ritter, Marqwart.von Ehingen, Petermau von Eptingen, Rudolf von Honburg, Bentze von Hüfingen, Friderich von Almeshofen, Abreht Svnchinger, Cünrat von Brandegge, Peterman Sneweli, Brvne von Brandegge, Cüntze von Winterbach, Heinrich Gütma- o tinger, Johans Schultheiß von Hasela, Virich Saler von Wintertur, Temeli Hübsch- man, Friderich Rote, Egeli Rote, Cüntze Vege vnd Johans der Wiehsser veriehen, das wir alsus bürge worden sigen vnd gelobende alles das stete ze habende, ze volleistende vnd ze follefürende, so da vor von vns geschriben stat bi vnsern vorgeschriben ge- swornen eiden ane alle geuerde, vnd des ze einem offen vrkünde so haut wir och vnserii ingesigel gehencket an disen brief, der gegeben wart ze Friburg des iares, do man zalt von gottes gebürt driizehen- hundert jare vnd eins vnd fünfzig iare, an dem nehsten zinstag nach vnser frowen tag, der da komet in der vasten. ■ ■ ■ ■• *^® An weissen Leinenbändeln hängen die Siegel der zwei Güten und der fünfzig Bürgen. Über jedem Siegel steht auf dem umgeschlagenen Pergamentrande der Urkunde der Name des Sieglers von der Hand des Schreibers der Urkunde. 1. Graf Heinrich von Fürstenberg; abgeschliffen. 2. Graf Hug von Fürstenberg; wie oben an Nr. 279. 3. Graf Friedrich von Freiburg, Eeiterporträt, wie bei Schreiber, Urkundenbuch I, Tafel II, Nr. 8 sehr beschädigt, Umschrift zerstört. 4. Graf Konrad von Fürstenberg, wie oben an Nr. 212. 5. Graf Johans von Fürstenberg, wie oben an Nr. 267. 6. Graf Heinrich von Fürstenberg; wie oben an Nr. 234. 7. Herzog Hermann von Teck; geweckt; .....VM.. EBMANI. I) ...... 8. Markgraf Wecker von Baden; im rankenförmig damaszirten Siegelfeld der dem Beschauer zugewendete Topfhelm mit Steinbockhörnem; f S', EVD ... ABCHIONIS......WEK. 9. Lütolt von Kren- kingen; getheilt, oben drei Pfähle;......CEE ... NGE. MILIT ... 10. Peter v. Hewen; getheilt, oben ein Stern auf gitterförmig damaszirtem Grund; f S'. PET. DNI. D'. HEWEN. MILIT. 11. Graf Walraf von Tierstein; ein stehendes „Thier" (Hirschkuh); f S'WALE AFI. COMIT. D'. TIEEST ... 12. Walther von Geroltzegge; im damaszirten Siegelfeld ein nach 1. gewendeter Topfhebn mit Decke und einem in zwei Spitzen von ungleicher Höhe auslaufenden Kleinod (wohl Schirmbrettem, ähnlich Nr. 1195 auf Tafel XXVII in v. Hefners Handbuch der Heraldik); .. WALTEI. D'. GEEOLZEGGE. 13. Heinrich von Geroltzegge; breiter Querbalken inmitten des Schildes; Umschrift abgeschliffen. 14. Graf Hermann von Sultze; im runden Siegelfeld ein 16eckiger Eahmen, dessen innere Ecken aussen mit Kreisen besetzt sind, innerhalb des Eahmens der Wappenschild (abgeschliffen); .'.....MITIS. DE. SVLTZE. 15. Friedrich von Uesenberg; im damaszirten Siegelfeld Helm mit Kleinod (unkenntlich);...... ICI. D ___BERG. 16. Ulrich von Eappoltzstein; drei (2, 1) Linden- oder Seeblätter (vergl. über diese Figur die Bemerkungen des Fürsten F. K. zu Hohenlohe im Anzeiger f. Kunde der deutsch. Vorzeit, XIX, 250 figd.; man blasonirt die Figur im E.'schen Wappen meist als drei Schildchen; auf unserm Siegel scheinen mir die Linden- oder Seeblätter ziemlich deutlich) f S' VLEICI. DE. EAPOL..... 17. Gerige von Geroltzegge; fehlt. 18. Johans von T e n g e n; Siegelfeld damaszirt, aufgerichtetes Einhorn ; fS.........ENGE. ETORIS. ECCL .... LLACH. 19. Heinrich von Geroltzegge von Lare, Schild wie Nr. 13, ..HEINEICI. D'. LAE. * IVNI..... 20. Berhtolt von Valkenstein; ein Widder; Umschrift abgeschliffen. 21. Heinrich von Blümen- 24* Ä 188 1351. M ■ ■ *' 1 egge; drei mit Feh besetzte Querbalken; f S\ H ... E . BLVMNEG. MILIT ... 22. Diethelm von Blümenberg (sehr beschädigt); der sehr kleine, halbrechts gelehnte Schild, dessen Bild abgeschliffen, steht mit der unteren Hälfte im Baume der Umschrift; auf dem Schild Helm mit Decke und Eselskopf; von der Umschrift r.: LVMBERC. MIL...; die 1. Seite der Umschrift zerstört. 23. Gotbold von Blümenberg; zerbrochen und abgeschliffen. 24. Heinrich von Hornberg, fehlt. 25. Johans von Kürnegge; eine von oben etwas über die Hälfte des Schildes herabreichende Spitze; f .. OH1S___RNEG. MIL1TIS. 26. Abreht von Büti, Schild abgeschliffen; f -A..EETI. DE. EVTL MIL'. 27. Burkart von Kürnegge; Schild wie oben bei 25; f S'. BVEC .... KVENEG. 28. Cünrat von Hofwilre; Topfhelm mit Jagdhörnern, dem Beschauer zugewendet; ......OVWILRE. MIL.. 29. Egbreht der Schultheiß von Schafhusen; zwei Schrägbalken; f S'. EGBER........SCVLTETI. SCAFVSE. 30. Heinrich von Küs- saberg; ein Schrägbalken; f S'.H.MTLIT......APPER.. 31. Brümsi und 32. Wisenegge, nur kleine Bruchstücke. 33. Johans von Valkenstein, nach 1. gewendeter Topfhelm mit zum Fluge geschicktem Falken oder Adler; S'. IOHIS. D'. VALKENSTEV. (sie) MILIT. 34. Steffan Geben; im gitterförmig da- maszirten Siegelfeld ein halbrechts geneigter, breit gesäumter Schild mit einem Schrägbalken, darauf Topfhelm mit Pelz- oder Federkugel gleich der fürstenbergischen; Umschrift abgeschliffen. 35. Markwart von Ehingen; ein breiter Sparren; Umschrift: t S' MAR___ RDI. D'. EHESTG. 36. P. vonEptingen, fehlt. 37. Rudolf von Honburg; nach 1. gewendeter Topfhelm mit wehender Decke und in die Umschrift hineinragenden langen Federn; f S' RV.....HONBVRG. 38. Bentze vonHüfingen, abgeschliffen. 39. Fridrich von Alnieshofen; geviertet, 1 und 4 gitterförmig damaszirt, in 2 eine Rose; f S'. F... RICI. D'. ALMSHOVEN. 40. Abreht Sünc hinger; ein menschliches, im Knie gebogenes Bein; fS'ALBTI. DCI. SVNCHINGE. 41. Cünrat von Brandegge; drei (2, 1) Sterne; f S'. CVTSTEADI. DE ........E. 42. Peterman Sneweli, getheilt, oben gitterförmig damaszirt; f S' PE. RI. DCI. SNEWEL1. 43. Brune von Brandegge, Schüd wie bei 41, f S'. BRVNONIS. DE. BRANDEG. 44. Cüntze von Winter bach, Adler; S. C. DE. WINT'B.CH. 45. Heinrich Gütmatinger, (kleineres Siegel als oben Nr. 25); drei (2,1) Räder; Umschrift abgeschliffen. 46. Johans Schultheiß von Hasela; drei mit o den Schwänzen sich berührende Fische im Dreipass; Umschrift zerstört. 47. vi rieh Saler von Winter- tur, ein steigendes Pferd (?, undeutlich); f S'. VLRI.........R. 48. Temeli Hübschman; aufgerichteter Löwe (Wolf?); ..T.......CI. HVBIS..... 49. Fridrich Rote; im gitterförmig damaszirten Siegelfeld ein nach r. gewendeter Topf heim; Kleinod wie oben bei 12, doch mit zwei Schrägbalken; f..... RICI. DCI. ROT. 50. E g e 1 i R o t e; zwei Schrägbalken; f S' ECBERTI. DCI. ROT. 51. Cüntze Vege; abgeschliffen. 52. Johans der Wiehsser; ein Hufeisen; f S'......DCI. WIEHSER. Perg. Or. Donaueschingen. a) Lücken durch Mäusefraß. m&s ■■ 1351, April 9. 288. In dem Vergleich zwischen Walter dem älteren von Geroldseck, Herrn zu Lahr-, seiner Gemahlin Susanne von Rappoldstein und seinem Sohn Heinrich von Geroldseck einerseits und Grafen Eberhard von Werdenberg und seiner Gemahlin Sophie anderseits werden als Schiedsrichter in den auf Schadenersatz erhobenen Ansprüchen bestellt: ^^^H fcfSS (Zwischen 1351 Sept. und 1354 Juli). 289. . Unter den Fürsten und Herren, die mit Herzog Albrecht von Oesterreich vor Zürich lagen, werden genannt: zwen graten von Fürstenberg. Die Berner Chronik des Conrad Justinger, herausgegeben von Studer, S. 119; ebenso Melchior Euss, Eidgenöss. Chronik (Der schweizerische Geschichtforscher X, 150) und Tschudi, Chronicon Helveticmn, I, 433, dieser zu 1354'). 1) Der letztere nennt Fridrich und Heinrich als die Namen der zwei Grafen von Fürstenberg, wovon jedoch nur der letztere richtig sein kann und wahrscheinlich auf Heinrich III. zu beziehen ist. Gerardus de Roo (Oesterreichische Historien, I, 100) lässt zwei Grafen von Fürstenberg schon im Herbst 1350, Crusius (Schwäbische Chronik, 1,928) im Jahr 1351 an dem Feldzuge Herzog Albrechts gegen Zürich tlieilnehmen. Herzog Albrecht belagerte Zürich dreimal: 1351 von Sept. 14—21; 1352, Juli 20. — Aug. 6. und 1354, Juli 28. — Aug. 2. Vergl. Der schweizer. Geschichtforscher, X, 147, Anm. 5. 1351, Dez. 3. Strassburg. 291. Johans, Landgrafen Viridis sei. Sohn in niedern Elsasse, beurkundet, zu Gericht sitzend, dass die Gräfin Anne zu Friburg durch die Hände ihres Vogtes, Grafen Johansen ■■■■."■■. ■.■ ... 3 .:■/-■•■■•■■ ■•.'. HM HM 1351. 1S9 die edlen Herren Graf Egenolph J ) von Fürstenberg, Graf Heinrich von Fürstenberg, Herr zu Haßlach, und Friedrich von Ysenberg. Geben 1351 am Palmabendt. (Reinhard), Geschichte des Hauses Geroldseck, Urkundenbuch, S. 62. 1) Soll Egeno heißen. 1351, Okt. 14. Tuttlingen. 290. Oswalt von Wartenberg, Ritter, Friderich und Hainrich von Wartenberg, Gebrüder, geben ihrem' lieben Herrn, Grafen Cünrat von Fürstenberg, Landgrafen in der Bar, ihre Leibeigene Mähthilden, des Sunthusers Tochter von dem oberen Baldingen, um Mathilden, Volkmars Tochter von dem nidern Baldingen. Gescriben ze Tutlingen an dem nähsten fritag vor st. Gallen tag 1351. Die Siegel der drei Aussteller;' aufgerichteter Löwe; t S' OSWALDI. D'. WARTEBC. MI LIT..; f S'i FRID. DE. WARTNBC............; f S\ HAINR. NOBIL'. DE. WARTEB'C. Perg. Or. Donaueschingen. B. ■ Hh mShhS ■ 190 1352. von Fürstenberg,- ihrem Sohne, dem Grafen Egen von Friburg, die Festen Liehtenecke und Nvnburg übergab. Gräfin Anne zu Friburg und Graf Johans von Fürstenberg geloben an dem Inhalte dieses Briefes stet zu halten x ). Gegeben an dem nehesten sammestage nach st. Andres tage 1351, in ... bi- schof Bertholt von Strazburg houes sal zu Strazburg, in brantgassen gelegen. Unter den 8 Siegeln das des Grafen Johans von Fürstenberg. Mone, Zeitschr. XIII, 350. Or. in Karlsruhe. 1) Graf Johans von Fürstenberg erscheint auch als Vogt der Gräfin Anne in der Urkunde gleichen Datums, worin dieselbe ihrem Sohne für den Fall der Einlösung dieser Festen, die sie in Pfandesweise von der Herrschaft von Fryburg hat, die Pfandsumme von 820 Mark Silber im Breisgau anzulegen verspricht. Ebenso in der Urkunde gleichen Datums, worin Bischof Bertholt von Straßburg beurkundet, dass Graf Egen von Fryburg seiner Mutter diese Festen zu lebenslänglicher Nutznießung übergeben. Abdruck a. a. 0. 352 u. 354. 1352, Jan. 18. 292. Herman Herzog von Tecken gelobt die gerichtlichen Handlungen der- Gräfin Anne zu Fryburg und ihres Sohnes Egen wegen Lichteneck und Nimburg nach Inhalt der darüber ausgestellten Urkunden aufrecht zu erhalten. Gegeben an der nehesten mittewochen nach dem zwentzigosten tage 1352. Die Siegel des Ausstellers, des Bischofs Berthold von Straßburg und des Grafen Johansen von Fürstenberg, Vetters des Ausstellers. Mone, Zeitschr. XIII, 438. Karlsruhe (Breisgauer Archiv). ■■ aSSs Wp^aR 1352, März 30. 293. Graf Hans von Fürstenberg und Johanna von Sigenowe, seine eheliche Wirthin, befreien die geistlichen Frauen in dem Convent des Klosters zu Wichenstein von dem Zoll zu Husen, zu Wolva und überhaupt in allen ihren Festen, wo sie Zoll nehmen, wofür das Kloster jährlich auf unserer Frauen Tag in der Fasten ihre, ihrer Vordem und Nachkommen Jahrzeit begehen soll. Cünrat und Heinrich, Grafen von Fürstenberg, die Brüder Grafen Johansen, geben ihre Zustimmung. Geben an fritag nach vnser vrowen tag in der vasten 1352. Die Siegel 1. des Grafen Hans (wie oben an Nr. 267); 2. und 3. statt der Siegel der Gräfin Johanna und des Grafen Cünrat zwei auf bräunliche Siegelmasse aufgesetzte grüne runde Siegel unbekannter Inhaber, deren abgeschliffener Typus auf das 17., frühestens 16. Jahrhundert weist, 4. des Grafen Heinrich von Fürstenberg (wie oben an Nr. 234). Perg. Or. Donaueschingen. ?W?. 1 HH H&K gy&ra&p- 1352. 1352, April 14. 191 Rottweil. 294. Die Grafen Heinrich und Hug, Gebrüder von Fürstenberg, beurkunden als Lehensherren, dass Herr Burkhard von Kürnegg seiner Ehewirthin und seinen beiden im Kloster zu St. Agnes in Schaffhausen befindlichen Schwestern auf ihre Lebenszeit aus den Lehengütern in der Langenschiltach gewisse Geld-, Frucht- und Hühnerzinse als Leibgeding vermacht hat. Geben zu Rotweil an Tiburtii. Eegest in den St. Georger Jahrbüchern Bd. VII. ad ann. 1352. Karlsruhe. 1352, April 11. Villingen. 295. Brüne von Kürnnegge, Kitter, bekennt, dass der Dinghof zn Villingen, der jährlich 12 Malter und 2 Viertel Kernen, 8 J /2 Malter Haber und 5 ] /s U Haller gilt, e e und das Gericht zu Ascha und der Dinghof zu Ascha, der jahrlich 3 Malter Kernen, 6 Malter Haber und 2 U Haller gilt und den Heinrich der Vogt baut, Lehen sind von den edeln Grafen Cunrat und Hainrich von Fürstenberg, Gebrüdern. Geben ze Vilingen an dem nehsten zistag vor st. Georien tag 1352. Das Siegel des Ausstellers, dreieckig geschweift; in dem das Siegelfeld bildenden Schild eine nicht völlig bis zur Hälfte des Schildes herabreichende gestürzte Spitze; S'. BR___MILITIS.... VNEGGE). Perg. Or. Dönaueschingen. 1352, Dez. 3. 296. Sühnebrief des Grafen Heinrich von Fürstenberg gegen die Stadt Zürich wegen der Gefangenschaft des Grafen Johans von Habsburg. Ich graf Heinrich von Pürstenberg vergich offenlich mit disem brief, daz ich mit guten trüwen gelobet vnd verheissen han für mich, also daz ich gut fründ worden bin vnd sin wil der ersamen bescheiden des burgermeisters, der retten vnd der burger gemeinlich der stat ze Zürich vnd aller ir helfer vnd ir diener vmb graf Johans von Habspurg geuangnüß, mines öcheimes'), vnd vmb alle sache vnd handelvnge, wie die genant sint, die si gegen ime vnd sinen brudern vnd den iren gehandelt vnd getan habent vntz vf disen hütigen tag, vnd geheiss och vmb die vorgescriben sache niemer nitt ze tünt getrüwelich an alle geuercle. Vnd dez zu einem offen vrkünd so han ich min ingesygel gehenket an disen brief, £«£££?« f\ 5?»§S*8« ?ss m I MI mm .■ ■ Hü ■ i H ' . : 192 1353. m 51 5K zmVM mm der geben wart an dem nechste meridag nach sant Andres tag, do man zalte von gottes gebürt drüzechenhundert vnd fünfzig vnd zwei jar 2 ). Das Or. siegelte der Aussteller. Notariell beglaubigte Copie von 1767 in Donaueschingen (nach derselben auch inDöpsers Copialbuch, II, 27) nach dem Perg. Or. im Staatsarchive Zürich. 1) „Oheim" ist hier nicht wörtlich zu verstehen. 2) Am selben Tage stellt Graf Cünrad von Fürstenberg eine gleichlautende Urkunde aus. Copie wie oben (bei Döpser a. a. 0. 29) nach dem Perg. Or. im Staatsarchive Zürich. 1353, Febr. 7. (nechsten domstag nach der pfaffen vasnacht zu Wolffach) stellt auch Graf Johans von Furstenberg „für sich und seine Kinder" einen ausser diesem Zusätze und den Worten „mines oheims" nach Johans von Habspurg, die hier fehlen, gleichlautenden Sühnebrief aus. Copie wie oben (bei Döpser a. a. 0. 53) nach dem Perg. Or. im Staatsarchive Zürich. Beide Or. siegelte der Aussteller. 1353. 297. Die zweite Heirath Wernhers von Zimbern (mit fröle Brigita, herrn Degenharts freiherrns von Gundelfingen vnd fraw Anna grevin von Kirchberg dochter) »halfen abreden Conrat, Hainrich und Johanns graven zu Furstenberg, grave Wilhelm von Kirchberg und Wullenstetten, sampt herrn Walthern von Geroltzegk und herrn Schweiggern freiherrn von Gundelfingen, genannt der edler, als die nechsten vettern und fraindt herrn Wörnhers und fröle Brigiten.« Zimmerische Chronik (Bibliothek des Literar. Vereins in Stuttgart Bd. 91), I, 183. 1353, Febr. 23. 298. Die Grafen Cänrat, Johans und Hainrich von Fürstenberg, Gebrüder, Landgrafen in Bare, gestatten dem erbarn Kitter, Herrn Dietheln (sie) von Blümberg, seiner Gemahlin Annen, geborenen von Wessenberg, zur Widerlegung ihrer Heimsteuer im Betrage von 130 Mark guten Silbers Schafhuser Gewichts zu versetzen „ze ainem rehten phande äne abmessen" folgende näher beschriebene Güten und Güter, die von ihnen zu Lehen rühren: Hainrich der Tegginger bi dem bach mit zwei Gütern, von denen nur eines benannt ist als: brüder Bertschis gilt von Sumphorren; Johans Benne; Claus Tanhaimer; die Akkermiili; Bertschi der Früe; Lütolt der Tüfel; Hainrich der Schulthais; Watertinger; Vtcher; Bertsch Smit; Hans Wäheli; der Ippinger; Cuni im Bach; von der kilchen gut; Kofmans hof; Burchart Willer; die Schulthaissen; von der widern von Brülingen; Walther Häuenli und die Hesserin; der hof von Friden- willer; das gut ze Gosterswiller, das der Vaser buwet; das gut ze Willer; die hub ze r ■ ll ■'■ : r '.''■'"■"' .■'. ■ m 1353. 193 Eschingen; das gut, das du Wälhin buwet ze Eschingen; von der widern ze Sum- phörren; das gut ze Teggingen, das da buwet Cüni Closener; Metzi von Willer; Julians Riethain; von der batstuben; der gart bi der batstuben; Vlis Türhaimers gart; Lritolt des Tüfels vnd Kraissen bunt; Volkartes gart; des Regenspergers gart; Hans Snegans; Hegnin; Cüntz Türhaimer; die Hübscherman von ir garten; Katherinen der Sniderinen gart; Schöblinen gart; des Brüschers gart; des Regenspergers gut; Hainrich derHerter; des Sattelers hof; Hermans Ammans hof; Cüni Albers und Herman Regenspergers; Herrnan der Amman von sinem gut ze Almeshouen; von dem Banmut ze Almeshouen; der Closnerinen gart; Cüntzelis des Gigers gart; des Schülmaisters gart; des Linders gut; von den hofstetten ze Hüfingen in der statt. „Dis nahgeschriben gut haisset die früe vogtstür": Haini Tegginger; von der kellerinen gut von Eschingen und von einem andern gut; Bertschi Tüscheli; Burkart und Hainrich die hingen Honuirster (?); die Stümminan. Das Getreidemaß ist theils Löfhnger, theils Mdinger, die Pfennige sind alt Brisger. Geben 1353 an sant Mathias äbent des zwelfbotten. Mm m- ■'■■'. ■ ■'" W2C3Ä Die Siegel der Grafen 1. Cunrat, 2. Johans, 3. Hainrich von Fürstenberg, 5. Johans und 6. Hainrichs von Blümberg; das 4. Siegel Diethelns von Blümenberg, Ritters, fehlt. 1. Wie oben an Nr. 212; 2. Sigillum secretum des Grafen Johans von Fürstenberg, hier abgebildet; 3. Graf Heinrich von Fürstenberg, wie oben an Nr. 234. 5. Drei mit Feh besetzte Querbalken; f S. IOANES. D'. BLONBERG. 6. Größer, Schild ebenso; Umschrift abgeschliffen. Perg. Or. Donaueschingen. 1353, Febr. 23. Basel. 299. Konrad von Berenfels, Burgermeister zu Basel, und Ritter Wernher Scholer beurkunden, dass die Grafen Heinrich und Hug von Fürstenberg-Haslach für ihre Schwester Loveline an deren Gemahl Ulrich von Rappoldstein 450 Mark Ehesteuer bis auf 100 kleine Florentiner Gulden bezahlt haben und dass 179 zu leicht befundene Gulden durch vollwichtige ersetzt werden sollen. Wir Cünrat von Berenfels, burgermeister zu Basel, Wemher Scholer rittere iL 25 i Hl SPsD 194 1353. tünt a ) allen den, die disen brief ansehent oder hörent lesen nv oder harnoch, daz wir do bi sint II gewesen, do graf Heinrich vnd graf Hug gebruder von Fürstenberg, herren zu Hasela, hant geantwurt vnd bezalt gentzelicb vnd gar fünftelialbhundert marg silbers für ie die II marg sehstehalben guldin guter von golde vnd sover gnüg o vf der wogen Florentiner von der estüre, die die selben herren söllent hern Virich von Rapoltzstein zu irre swester vrö Lowelin, siner elichen vrowen, vnd hant daz en- pfangen vntz an hundert guldin deiner von Florentze, die an den selben fünftehalb- hundert mark silbers brestent, dar vmb man stössig ist, vnd bristet öch me daz zweihundert guldin eins vnd zwenzig guldin minre zu. liht sint, die vns öch geantwurt sint an den fünftehalbhundert marg silbers, die man vns öch swer gnüg sol wem, vnd hant daz selbe gut geleit vnd geantwurt in dez erbern burgers hant vnd gewalt Sevogels dez alten eins burgers von Basel, vnd sont wir öch daz selbe gut an legen in aller der wise vnd an den stetten, als der brief seit, den die egenant vrowe Lowelin o 0 vnd her Virich herre zu der hohen Rapoltzstein hant von der selben fünftehalbhundert marg silbers wegen, die man sü weren sol zu estüre. Dez zu eime vrkünde so hant wir beide vnser ingesigel gehenket an disen brief. Ich Johans Sevogel der alte, ein burger von Basel, vergihe daz mir daz gut, als an disem briefe geschriben stat, geantwurt ist vnd enpfangen han. Dez zu merre kuntschafft so han ich öch min ingesigel gehenket an disen brief zu der frommen ritter ingesigel, die hie vorgeschrieben stant. Dirre brief wart geben zu Basel, do man zalt von gotz gebürt drüzehenhundert jar vnd drü vnd fünfzig jar an dem nehesten samstage vor sante Mathys tag. « 1 I I Die Siegel der beiden Aussteller und Johanns Sevogels fehlen. Perg. Or. Donauesehingen. a) Ergänze: Tiunt. 1353, Mai 27. 300. Graf Heinrich von Fürstemberg, Herr zu Haselache, belehnt mit Gezeugniss seines Vetters, des ehrbaren Herrn Grafen Egenne von Fürstemberg, st. Johannesordens Commenthurs zu Sletzstat, mit den Lehen der Häuser des Thaies zu Mitelwiler bei Haselach nidewendig Höfstetten, sammt der Vogtei, Zwing und Bann, welche ihm sein Maim und Diener, der ehrbare Edelknecht Johannes Schultheisse von Haselach aufgegeben, auf dessen Bitte die Oheime des letzteren, Herman, Frideriche und Otten, Gebrüder von Büchorn, Edelknechte. ■flBBBSBBBB ". ffl&m >'.•■-.'■-...■:'. : . : 1353. 195 Geben an dem ersten mendag nach st. Vrbanus tag 1353. Die Siegel der Grafen Heinrich (wie oben an Nr. 279) und Egen von Fürstemberg (etwas kleiner; Siegelfeld gitterförmig damaszirt; derselbe Schild; f B\ PRIS. EGENONIS. DE. FVRSTEBRG.) und des Johannes Schultheisse (Siegelfeld gitterförmig damaszirt; Schild wie oben an Nr. 176, d, Anm. 1.; ... H. SCVL- TETI. D'. HAS....) Perg. Or. Donaueschingen. P 3*588683 WML im«» fr. 1 !,-'-..«'.' IM ' 1353, Juli 8. Villingen. 301. Herman von Landenberg von Griffense, der ältere, Ritter nnd Landvogt des e Herzogs Albrecht von Osterrich in dessen Landen ze Ergew und ze Thurgew, vermittelt als Schiedsrichter in den Stößen und der Missehelle zwischen Grafen Hug von Fürstenberg und der Stadt Villingen wegen des Todschlags, den Grafen Hugen Diener „von sinen wegen" an Hans sei. von Eltzach, der Burger von Villingen war, begangen hatte, und wesshalb die beiden Parteien sich mit offenem Kriege angriffen und schädigten. o Geben ze Villingen an dem nechsten mentag nach st. Virich tag 1353. . Die Siegel des Ausstellers und des Grafen Hug von Fürstenberg. Perg. Or. Villingen. 1 1353, Juli 24. Zindelstein. 302t Graf Hug von Fürstenberg übernimmt die Vogtei über das Paulanerkloster Tannheim. Allen den, die disen brief ansehent oder horent lesen, die sont wissen, das ich gräf Hug von Fürstenberg vnd alle II min erben vogt vnd herr sint vber das hus vnd vber die hofstat vnd vber vier juchart holtz vnd veldes, da die bruder II des ordens sant Paulus inne sint') vnd vf der selben hofstat sitzzent, vnd vber holtz vnd vber veld, das vmb hus gelegen ist, vogt vnd herr bin, vnd all min erben. Ich bruder Virich prouincial vnd ich bruder Johannes, prior des selben ordens, ver- iehen och für vns vnd alle vnser nachkomen, das der edel herr gräf Hug von Fürstenberg vnd alle sin erben vogt vnd herr ist vber vnser hus vnd vber vier jüchart veldes vnd holtzes, vnd haben vns vnder sinem vnd siner erben schirm gesetzet in allem dem reht, als er es da her beuogtet het. Vnd dar vmb ze offem vrkünd so han ich der vorgenant bruder Johannes, prior des selben ordens, min aigen insigel gehencket an disen brief, 25* «M M rns-m mm MätMB ■sKHSh ÜB I jap ■'''••■■< «9 mm iiwi '.:.■■, :i....._ 196 1353. s www aSsBt I I der geben wart ze Sindelstain nach Cristus gebürt drüzehenhundert jar dar nach in dem dritten vnd fünfzigosten jar an sant Jacobes abent des zwelfbotten. Das Siegel des Bruders Johannes fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Der nicht genannte Ort ist das Paulanerkloster in der Scharten oder Tannheim, dessen Bestand hier zuerst erwähnt wird, zwischen dem Dorfe Tannheim und Wolterdingen (B.A. Donaueschingen) gelegen. Vergl. auch unten Nr. 307. Petri, Suevia ecclesiastica, p. 787, nennt den Grafen Hugo von Fürstenberg als Gründer und 1353 als Gründungsjahr, Angaben, denen wahrscheinlich nur die obige Urkunde zu Grunde liegt. Die von Gerbert, Hist. Nigr. Silvae, H, 154, aus P. Nicolaus Benger, Annales ordinis st. Pauli eremitae, Vol. II, Hb. I, p. 249, für die Gründung angeführte Jahrzahl 1358 ist jedenfalls zu berichtigen. Petri "und Gerbert und von Paulaner-Eremiten des 17. und 18. Jahrhdts. an das f. f. A. mitgetheilte Auszüge aus handschriftlichen Annales ordinis st. Pauli Eremitae berichten ziemlich übereinstimmend über einen Cuno von Pürstenberg, der im Kloster Tannheim als Seliger verehrt werde. Ein von P. Martinus Locher zwischen 1689 und 1708 mitgetheilter Bericht lautet: „Beatus frater Cuno professus ordinis istius ex illustris- sima familia Fürstenbergica, Silentiarius dictus, mirandis clarissimis presertim contra rupturae et calculi dolores invocatus, in monasterio Thanensi prope Doneschingen primus fundator eiusdem monasterii floruit circa annum 1325 et usque in hunc diem magno populi concursu colitur et invocatur". P. Basilius Koler, Prior in Tannheim, berichtet 1708: „Tenor annalium sie sonat: Ulustrissimae familiae comitum de Pürstenberg grata semper memoria referre debemus in aeeeptis eeclesiam in Thana appellatam a se pietati Proto-Eremitae fundatam, in cuius sinu b. frater Cuno conversus, cognomento Silentiarius, miraculorum fama illustris requieseit et a Christi fidelibus per immemorabile tempus contra gravissimos rupturae dolores invocatus. Hucusque annales". Die Aufzeichnung der Stellen in beiden Annalen dürfte nicht über das 17. Jahrhdt. hinaufreichen; beim Mangel aller gleichzeitigen Nachrichten ist ihr Anspruch auf Glaubwürdigkeit sehr gering, wenn man es auch nicht als geradezu unmöglich bezeichnen kann, dass etwa Konrad, der Domherr von Constanz und Pfarrherr von Villin^en und Dornstetten, sich in seinen letzten Lebensjahren nach Tannheim zurückgezogen habe. Da derselbe jedoch 1321 bereits verstorben war (s. oben Nr. 111), so müsste in diesem Falle Tannheim als Paulanerkloster noch älter sein als Rohrhalden bei Rottenburg am Neckar, das angeblich 1348 begründet, bisher als das älteste Kloster dieses Ordens in Deutschland galt. Viel wahrscheinlicher bleibt doch, dass die Niederlas- . sung der Eremiten in Tannheim erst unter dem Grafen Hug erfolgte, dass sich bei ihnen sodann die Verehrung des seligen Cardinais Konrad von Urach als Ahnen ihrer Schutzherren localisirte und dass dessen Lebensumstände von der dortigen Tradition allmählich entstellt wurden. Dass zum mindesten eine ii-rthümliche Vermengung mit dem Cardinal hereinspiele, zeigen die weiteren Angaben des P. Koler. Derselbe berichtet nämlich ferner: die meisten Tannheimer Schriften seien vor vielen Jahren durch Feuersbrunst zerstört worden; unter den Leuten aber sei die gemeine Sage, Cuno der Schweiger sei aus dem Hause Fürstenberg und Laienbruder der Paulaner-Eremiten gewesen, habe neun Jahre lang kein Wort gesprochen und sei endlich zur Würde eines Cardinais erhoben worden, welche er jedoch aus Demuth nicht angenommen. „Die Miracula betreffend^ welche in wenig Jahren vnd zwar nur de anno 1662 geschehen, können deren vber die fünfhundert gezehlt werden, welche sowohl von meinen Patribus Vorfahren alß mir Endtsvnderzogenen ordentlich zuesamen getragen worden vndt theils noch durch lebendige Zeugen können probiert werden". Archivar Müller bemerkt 1805: „Nach stets erhaltener Tradition wurde Cuno da begraben, wo noch wirklich das eisene Einfanggitter in der Thannhenner Klosterkirche zu sehen ist." *** ■w HP BS ■ J Bffl jffflfMK M »ms HB 1353. 1353, Okt. 6. 197 Rottweil. 303. Graf Cunrat, Graf Johans, Graf Hainrich, Gebrüder von Fürstenberg gestatten dem erbern, frommen Knecht Fritze von Sedorf auf seine Bitte, dass er Agnesen seiner lieben Schwester auf einen Hof zu Sedorf, den man nennt Rapoltzhofe, und auf ein Zehendeli daselbst, das aus des Bollers Hof geht, welche er von ihnen zu Lehen trägt, 120 # Heller „machet!. " Geben ze Rotwil aht tag nach st. Michels tag 1353. Die Siegel der Aussteller und des Fritze von Sedorf. Perg. Or. Stuttgart. B. ' ■■1 HSgBnM KP • 1353, Okt. 15. Wartenberg. 304. Graf Cunrat von Fürstenberg als ältester seiner Brüder gestattet dem Hainrich von Immendingen auf seine Bitten, seiner Hausfrau Elizabethen, Burkarts sei. Tochter von Jestetten, für ihre Morgengabe von 20 Mark Silber Schafhuser Gewichtes die Burg zu Immendingen 1 ) mit dem Graben und allem „inuang", die von Fürstenberg Lehen ist, „äne abnütze" zu rechtem Pfände zu versetzen. Geben ze Wartenberg 1353 an st. Gallen äbent. Die Siegel des Ausstellers und Hainrichs von Irnmendingen fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Die obere Burg daselbst. 1353, Okt. 30. Hagenau. 305. König Karl IV. gestattet dem edlen, seinem und des Reichs lieben getreuen Johann Grafen zu Fürstenberg seiner Gemahlin Johanna 400 Mark Silber zu rechtem Wydem und Leibgeding auf das Thal Halmersbach (de) zu versichern, welches derselbe als Reichspfandschaft besitzt. Geben ze Hagenow 1353 nehsten mitwochen vor aller heiligen tage. Copie (17. Jahrhdt.) in Karlsruhe. wm m ^Ö&S? 11111 Wm I BHbHh fH I mm wm ■um mal 198 1354. i ■ j ' I 1 ■ mm 1354, Juni 23. Amtenhausen. 306. Hainrich Spät, Sohn Heraians des Jägers sei. von Dutlingen verkauft der Meisterin und dem Convent zu Amptenhausen sein (näher beschriebenes) Vogtrecht von den Gütern des Klosters zu Ashaini; Graf Cuonrat von Pürstenberg, Landgraf in Bare, gibt als Lehensherr des Vogtrechtes seine Zustimmung und eignet dasselbe dem Kloster. Geben ze Amptenhausen 1354 an st. Johans Baptisten abend zv den sungichten. Das Original siegelten der Aussteller und Graf Cuonrat von Fürstenberg. Pap. Copie des 16. Jahrhunderts. Donaueschingen. 1354, Okt. 16. Kloster Tannheim. 307. Bruder Virich, Provincial in deutschen Landen, und Bruder Johans, Vicari und Prior der Brüder st, Paulus des ersten Einsiedeis des Ordens st. Augustins, und der Convent des Gotteshauses st. Paulus „gelegen in dem Wald, dem man sprichet du Scharta" *) bekennen, dass sie mit ihrem gnädigen Herrn, Grafen Hugen von Fürstenberg, Herrn zu Sindelstein, folgende Uebereinkunft getroffen haben: der Graf und seine Erben sollen des Klosters und aller seiner Güter, „dv vnder im gelegen sint in siner fogtig oder in sinen gerichten", Kastvogt und Herr sein; das Kloster soll ohne dessen Willen keinen weltlichen Schirm suchen „von herren noch von burchrechten noch von stetten" ; es soll, „keinen priester, der hinder im (dem Grafen) oder sinen erben oder nachkomen gesessen ist, noch keinen sinen man mit keinem gericht, weltlichem noch geistlichem, nüt mügen" ; die Mönche sollen „vor irem egenanten herren ze klag vor im komen; wer aber, das er vns mit einander nüt gerichten möcht oder enwolt, so sol ietwederm teil sein recht fürbas behalten sin". Gegeben in vnserm closter, daz man nemet st. Paulen 2 ), 1354 an st. Gallen tag. Das spitzovale röthliche Ordenssiegel; im blumenförmig damaszirten Siegelfeld auf Fußgestell der hl. Einsiedler Paulus mit Wanderstock; f S'. FEM. H'EEITAB. SCI. PAVLI. PMI. H'KEITE........ Perg. Cr. Donaueschingen. 1) 2) Kloster Tannheim, B.A. Donaueschingen. 1354, Nov. 8. 308. Johans von Vsenberg, Friderich von Hornberg, freie Herren, und Cunrat Stolle m?- 1 I ■p*fw«u« ..... ■■nni i w i i ...... mmM 1354—1355. 199 zu Stöffenberg, ein Edelknecht, treten an Stelle der verstorbenen Brunen von Brandegge, Friderichs von Almeshouen und Dämmen Hübschmans für die Grafen Heinrich und Hvg von Fürstenberg von Haselach gegen Frau Elisabeth Kotzin, Witwe Johans Geburen, und gegen Berhtolt den Geburen, Burger zu Friburg, wegen der verpfändeten 50 Mark als Bürgen ein. Gegeben 1354 an dem nehsten sambstag vor st. Martins tag. An weissen Leinenbändeln die Siegel der drei Aussteller; von 1. nur ein Bruchstück; f S. IOHIS. NOBIL ........... 2. grünlich gefärbt; zwei mit den Spitzen in einen Berg gesteckte Jagdhörner; FRIDE- BICI. DE. H ........ 3. dunkelbraun gefärbt, sehr beschädigt; ein Kelch (stouf);___NRABI.............. Perg. Or. Donaueschingen. ■ ■■■ , 9 I ■ ■ süi 1354, Nov. 26. 309. Hans Vasant, ein Edelknecht und Frau Anne von Buwenburg, seine eheliche Wirthin, verkaufen mit Einwilligung des erbern, edeln Knechts Hans Schultheszen von Hasela, Vogtes der Frau Anne, um 13 V» # Strassburger Pfennige 30 Schilling Strassburger Pfennige jährlichen Zinses aus ihrem Thale Hagspach an Frichen Hohen- tal, Bürger zu Hasela, und seine Erben unter Vorbehalt des Wiederkaufs. Der edle, ihr gnädiger Herr Graf Heinrich von Fürstenberg, Herr zu Hasela, gibt hiezu seinen Consens und belehnt mit dem Zins den Käufer und seine Erben, es seien Knaben oder Töchter. Geben an mitwoch nach st. Katterinen tag 1354. Die Siegel der Aussteller, des Grafen Heinrich und des Schultheissen von Haslach (alle wie oben Nr. 279; von 2 und 3 Bruchstücke). Perg. Or. Donaueschingen. B. 1355, Aug. 1. 310. Johans Vasant ein Edelknecht, Herrn Hertwig Vasants Sohn, Ritter, thut mit Zustimmung des Grafen Heinrich von Fürstenberg, Herrn zu Haselach, als Lehensherrn , seinen Töchtern, die er hat von. seiner ehelichen Frau Anne von Buwenburg, die Freundschaft, dass sie und deren Erben, die Lehensgenossen sind, nach seinem und seiner Frau Tod in den Lehen zu Hagspach erben sollen. Geben an dem tag vinkula Petri 1355. Die Siegel des Ausstellers, des Grafen Heinrich von Fürstenberg und der Frau Anna von Buwenburg (alle wie oben an Nr. 279). Perg. Or. Donaueschingen. mm SDK iMfi IBM; BfwWn ttStasK WmSt mm tm \:.\Ml 200 1355. : m?t ■ ! 1355, Sept. 11. 311. Dietrich Velsenberger gelobt seiner ehelichen Hausfrau Katherine, Hansen sei. von Eschingen ehelicher Tochter, dass er, wenn sein Bruder Hainz Velsenberger in die Gegend und das Land komme, ihm entrichten werde seinen Theil des Gutes und Geldes, so er mit ihm gemeinsam habe in der Sulz, gelegen in dem Kinzgetal, das ihr redliches Pfand ist von ihrem gnädigen Herrn, Grafen Hansen von Fürstenberg, und dass er diesen Theil mit des genannten Grafen Hand dann ihr übermachen werde; dafür gibt er als Tröster seine gnädigen Herren, Grafen Cünrat und Grafen Hainrich von Fürstenberg, Gebrüder, und Hainzen von Buch. Wenn Hainz Velsenberger aber mit Tod abginge, ehe er zu Land käme, soll er (der Aussteller) seiner ehelichen Wirthin alles das fügen und machen, was er dann in der Sulz hätte. Geben an dem fritag vor dez hl. crützes tag ze herbst 1355. Von den Siegeln des Ausstellers und der drei Tröster ist nur das 4. Hainzen von Buch erhalten (1 SchrUgbalken; f S\ HAINRICI: DE......) Perg. Or. Donaueschingen. ■> 1355, Nov. 18. Wien. 312. Albrecht, Bischof von Freising und Graf zu Hohenberg, verkauft um 20500 Gulden an Herzog Albrecht von Oesterreich die Herrschaft Triberg, Burg und Stadt, und die alte Hornberg, die von seinem Vater, Grafen Rudolf sei. von Hohenberg, an ihn gefallen sind, und verspricht bis zum nächsten st. Jörgen Tag die Zustimmung Kaiser Karls IV., von dem er sie zu Lehen hat, zu erwirken. „Auch sein wir in gepunden, daz wir in in derselben zeit die vorgenant herschaft entrichten sullen von den von Fürstenberg vnd von . . den von Plümenek, daz si in da mit warten sein vnd sich gen in pinten der losung stat ze tun vnd gehorsam ze sein, wenn sie wellent, in aller mazz, als sie vns tun solten." '). Geben ze Wienn am mitichen nach st. Merteins tag 1355. Schmid, Mon. Hohenberg. p. 468 nach d. Or. im k. k. geh. Haus-, Hof- und Staatsarchiv zu Wien. 1) Dieselbe Bedingung wird in der Urkunde Bischof Albrechts vom folgenden Tage wiederholt. A. a. O. 470. I W^ßWfBffflS^.. ^fl^H^I 1355-1356. 201 Haslach. 1355, Nov. 30. 313. Die Grafen Heinrich und Hug von Fürstenberg - Haslach eignen ihrem Diener Dietrich von Bern die bisher zu Lehen besessene Bernburg. Wir grauffe Hainrich vnd grauffe Huge gebriider von Fürsteuberg tugin kunt offen II lieh mit disem brief allen den, die in ansehent, lesent oder hörent lesen, daß wir vnserm lieben II getrüvven diener Dietrichen von Bern durch sin bette vnd durch sin getrüwen dienst, so er vnß vnd vnseren forderen hat getan, sin bürg Bern, die er vnd sin fordern von vnß vnd vnseren fordern ennent her zu rehtem lehen gehebt hänt, vnd haben wir an alle geuärde alle die aigenschaft vnd gewaltsami, die wir zu der selben bürg ze Bern hetten suß oder so, reht vnd redlich, als site vnd gewonlich ist, gegeben dem vorgenanten Dietrichen von Bern vnd aigenin och die selbun uor- geschribenun bürg Bern mit disem gegenwortigen brief luterlich vnd genczlich an aller schlaht geuärde. Vnd das dis war sige vnd stät belibe, dar vmbe so habin wir vnsrü insigel an disen brief gehenket, der ze Haßlach gegeben w r art an sant Andres tag in dem jär, do man zalt von gottes gebürt drützehenhundert iär fünfezig jär, dar nach in dem fünften jär. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Stuttgart. 1355, Dez. 20. Rottweil. 314. Graf Cünrat von Fürstenberg, Oheim des Grafen Albrecht von Hohenberg, Bischofs zu Freising, siegelt auf dessen Bitte die Urkunde, worin derselbe die Stadt Rottweil für den Empfang von 4000 Gulden quittirt. Geben ze Rotwil an st. Thomans abent 1355. Schmid, Mon. Hohenberg. 471 nach, dem Or. in Stuttgart. 1356, Jan. 5. 315. Die Grafen Konrad, Johans und Heinrich von Fürstenberg, Gebrüder, genehmigen den Verkauf von Burg, Stadt und Dorf Hüfingen durch Diethelm von Blurnberg zur Hälfte an Konrad von Blumberg, zur andern Hälfte an Johans den jungem von Blumberg und dessen Brüder Rudolf und Albrecht und belehnen die Käufer. II. Wir graf Cünrat, graf Johans vnd graf Hainrich von Fürstenberg, gebrüder, 26 1 fcSH .91 mm m ®m msm Kfflra mt n «ms BHBBB 202 1356. ™j„, * tünt kunt mit disetn brief allen den, die in ansehent alder horent II lesen, das für vns kam her Dietheln von Blümenberg, ritter, vnd offenet vor vns, das er verköffet het Hüfingen bürg vnd statt vnd das dorf II vnd lüt vnd gut, gerillt, twinge vnd banne, Wässer, Wassernüsse vnd alles das, das er in dem banne ze Hüfingen hatte, swie man das benemmen kan vnd allü du holtzer, du zu Hüfingen horent, swa si gelegen sint, in dem reht, als er sü her braht vnd gehebt het, das alles von vns lehen ist, vnd het dis alles für lehen von Fürstenberg ze köffenne geben mit etlichen gutem, du von vns nit lehen sint vnd doch in disen köf horent, herr Jolmnsen von Blümenberg, ritter, dem jungern, Rudolfen vndAlbrehten sinen brüdern, herr Rudolfs seligen sün von Blümberg vnd herr Cünraten von Blümenberg, ritter, herr Albrehtes seligen sun von Blumberg vmb drizehenhundert mark vnd fünftzig mark gutes vnd lötiges Silbers Schafhuser gewihtes, des silbers er von inen gentzelich an sinen nutz geweret ist, als er vor vns offenlich veriahe, vnd ist diser koff halber des vorgenanten herr Johans vnd siner brüder vnd haut och das silber halbes vergolten vnd ist och der selbe köf halber des vorgenanten herr Cünrates von Blümenberg vnd het das silber och halbes vergolten. Vnd batte vns der selbe herr Dietheln flisseklich, das wir Hüfingen mit allem dem, so clarzü höret, es si funden ald vnfunden, als hie vor gedinget vnd beschaiden ist, das er von vns ze lehen hatte, von im vf nämen an vnser hende vnd es alles den egenanten sinen vetteren von Blümenberg lihin ze rehtem lehen. Diser bette haben wir in geweret, als wir offenlich veriehen mit disem brief, vnd namen von im vf an vnser hende Hüfingen, bürg vnd statt vnd das dorf vnd lüt vnd. gut, geriht, twinge vnd banne vnd swas darzü höret, es si funden ald vnfunden, das in dem banne ze Hüfingen lit, vnd du holtzer, du darzü horent, swa si gelegen sint in dem reht, als hie vor geschriben stät, das alles von vns lehen ist. Vnd haben dis allessament gelihen den vorgenanten herr Johansen von Blümenberg, Rudolfen vnd Albrehten sinen brüdern vnd öch herr Cünraten von Blümenberg ze rehtem lehen. Dis ist alles besehenen vnd vollefuret offenlich mit vnseren handen mit aller ordenung, offenung, behügde, worten vncl werken vnd gewarsami, so darzü hörtent ald gehören soltent oder mohtent nah gewonhait ald nah reht. Vnd des alles ze warem vrkünde vnd stätekait haben wir vnserü insigel offenlich gehenket an disen brief. Ich der vorgenant Dietheln von Blümenberg, ritter, vergihe öch offenlich, das dis alles war ist, vnd das ich alles das getan vnd vollefuret han, das von mir hie vor geschriben stät. Vnd des alles. ze warem vrkünde vnd stätekait han ich min insigel für mich vnd min erben öch gehenket an disen brief zu der obgenanten miner herren von Fürstenberg insigeln. Dis beschall vnd wart öch dirre brief geben, do man zalt von gottes gebürte i 1356. 203 driizehenhimdert vnd fünftzig jär vnd darnah in dem sehzten järe an dem zwelften äbent ze wihennehten. Die Siegel der drei Aussteller (1 und 2 sehr beschädigt; 2 wie oben an Nr. 267, 3 wie oben an Nr. 234) und Diethelns von Blümenberg (wie an Nr. 287 unter Nr. 22). Perg. Or. Donaueschingen. \ I UW '■•'■- i ■ s ; ■■■ U i ^■■■■■1 1356, Mai 19. Baden im Aargau. 315 a .(?ra/ Konrad von Fürstenberg und seine Gemahlin Adelheid, geb. von Griessenberg, beurkunden, dass Frau Agnes, weiland Königin von Ungarn, den ihnen von den Herzogen von Oesterreich verpfändeten Zoll und die Nutzungen und Zinsen zu Bremgarten und in den Aemtern Lunkhofen und Mure wieder eingelöst hat. Allen den, die disen brief ansehent, lesent oder hörent lesen nu vnd hie nach ewklieh, vergehen vnd II tun kunt ich graue Cunrat von Furstenberg vnd ich fro Adelheit, geborn von Griezzenberg, II des selben grauen von Furstenberg elichü wir- tinne, das die durlüchtige hochgeborne fürstinn, vro Agnes, wilent küniginne ze Vngern, vnser gnadige frowe, mit vnserm gunst vnd mit vnserm liebe vnd mit allem vnserm guten willen vnd vnbetwungenlich von vns erledigot vnd erlöset hat ganczlich vnd gar den zol vnd die nücze vnd alle die zins, wie die genant sint, die wir ze Bremgarten vnd in den amptern ze Lunghofen vnd ze Mure hattent, die vnser pfant waren von den hocherbornen fursten, vnsern gnädigen herren, den herzogen von Oesterrich, als die brieue wol wisent vnd sagent, die wir dar vber hatten, die selben prief wir der vorgenanten vnser gnädigen fro wen der kuniginn von Vngern geben vnd geantwurt haben, die ouch den selben zol vnd die vorgeschriben nütz vnd zinse von vns erlöset hat mit irem baren vnd bereitem gute, des selben gutes wir beide noch allem vnserm guten willen vnd noch aller vnser beuugunge volleklicb, gantzlich vnd gar von ir gewert vnd berichtet sint. Dasselb gut wir in vnsern gut nutz vnd noturft bekert vnd bewendet haben, des wir ouch beidü vergehen für vns vnd für alle vnser erben vnd nahkomen, die wir mit disem brief har zu verbinden. Ich der vorgenant graue Cunrat von Furstenberg vnd ich frow Adelheit, desselben grauen Cunrat von Fürstenberg elichü wirtinne, hant vns enzigen vnd enzihen vns mutwil- klich, gern, frilich vnd ouch vnbetwungenlich mit disem brief für vns vnd für alle vnser beider erben aller vorderung, rechtes vnd ansprach, so wir iemer me gehaben ald gewinnen möchten in cheinen weg ald wise, mit gericht alder ane gerichte, mit Worten alder mit werchen, da mit die vorgenant vnserü gnedigü frow die kuniginn 26* WH ■ ■HM 9B| Wm$ Sn Wß$ ■B i - . ' T HS NÖP hbS Ww*& Iptl WM %$$£ n Ü3 ■JBSrw rast»! I : Pm I I 204 1356. alder vnsrü gnadigü herschaft von Oesterrich alder werae si daz vorgenant pfant wellen (geben?), an disem selben pfände iemer geirret, gesumet, betrübt alder gehindert werden möchte in dekeinen weg ane alle geuerde. Vnd des zu einem offenen waren steten vrkund vnd ewiger Sicherheit aller diser vorgeschriben sache so haben wir beide vnsrü eigenne insigel gehenket an disen brief für vns vnd für vnser erben. Dirre brief ist geben ze Baden in Ergöw des nächsten dunstags nah mitten Meyen nach Crists geburd tuseng drühundert iar vnd dar nah in dem sechsten vnd funfzigosten jare. Ein Handzeichen unter der Urkunde bezieht sich auf Johann Schultheiß von Lenzburg, Schreiber Herzog Albrechts von Oesterreich und nachmaligen Kanzler Herzog Eudolf IV. Die wohl erhaltenen Siegel der beiden Aussteller. Das des Grafen zeigt den schief gestellten Schild mit dem fürstenbergischen Adler, darüber Helm mit Kleinod und Helmdecke; zwischen zwei Perllinien: t S' CVNRADI. COMITIS. DE. FVRSTENBERG. Das Siegel der Gräfin, etwas kleiner, zeigt r. den fürstenbergischen, 1. den griessenbergischen Wappenschild (letzteren wie in der Züricher "Wappenrolle , Nr. 144) zwischen einer Blume; S' ADELHEIS. VXORIS. COMITIS. D' FtßSTENBG. Nach dem Perg. Or. im Staatsarchiv Aarau (Klosterarchiv Königsfelden) mitgetheilt von Archivar Dr. Th. v. Liebenau in Luzern. MS. 1356, Juni 28. Fürstenberg. 316. Die Grafen Konrad, Johans undHainrich von Fürstenberg, Landgrafen in Baar, welche die ehrbaren frommen Leute, Herrn Johans von Blumberg, Bitter, den jungen, Rudolf von Blumberg und Albrecht von Blumberg, Gebrüder, und deren Vetter, Herrn Conrad von Blumberg, Ritter, mit Hüfingen , Bürg nnd Stadt belehnt haben '), thun diesen die besondere Gnade zu gestatten, dass sie dieses Lehen nach Belieben versetzen und auch an weibliche Leibeserben vererben dürfen. Geben ze Fürstenberg 1356 an dem nächsten zinstag nach st. Johanns tag des täufers ze süngihten. . Das Original siegelten die Aussteller. Pap. Cop. des 17. Jahrhunderts. Donaueschingen. 1) S. oben Nr. 315, Urk. v. 1356, Jan. 5. 1356, Juli 11. Rottweil. 317. Cünrat von Wartenberg, „ain frie", Hofrichter des römischen Kaisers Carl auf seinem Hof zu Rötwil, beurkundet, dass der Edelknecht Hainrich von Gütemtingen 1 ■ 1357. 205 im Namen des edeln Herrn Grafen Hngen von Fürstenberg gegen die ehrbare Frau Dyemut, weiland Vaigbrunen von Brandegge eheliche Wirthin, klagte: „der selbe Vaig- brime sei. vnd öuch die obgenant sin wirtinne hettint minen herren graf Hugen versetzet, dez er ze grossem schaden komen weri, da von sü ime gelopt hettint ze helfen äne sinen schaden." Darauf antwortete die Botschaft der Stadt Friburg, Frau Dyemut wäre ihre Bürgerin, sie hätten aber von Kaiser Karl die Gnade und Freiheit, dass niemand ihre Bürger vor anderes Gericht laden dürfe als vor den Schultheissen zu Friburg,- es wäre denn dass jemand in ihrer Stadt rechtlos gelassen werde; darüber zeigten sie auch Urkunde unter des Hofes zu Rotwil Siegel. Da ward von ehrbaren Rittern und Richtern, die zugegen waren, geurtheilt, dass die Klage ab sein solle. Geben ze Rotwil an dem nehsten mäntag vor st. Margarethen tag 1356. Das Siegel des Hofgerichtes zu. Rotwil. Perg. Or. Freiburg. Wm i 1 ■ '■■■ WH 1357, Jan. 12. 318. Freiherr Lütolt von Krenkingen verzichtet zu Gunsten seines Tochtermannes, des Grafen Hug von Fürstenberg, auf das Dorf Herboltzheim. Inserirt im Lehenbriefe des Bischofs Johans von Strassburg von 1357, Nov. 4. Siehe unten Nr. 328. 1357, Jan. 31. 319. Heinrich und Johans von Blurnenegg verständigen sich wegen der Überlassung des Dorfes Herbohheim gegen die Burg Gutenburg mit dem Grafen Hug von Fürstenberg. Allen den, die disen brief ansehent alder hörent lesen, künden wir Hainrich von Blumenegge vnd Johans, sin sun, ritter, vnd veriehen offenlich, das wir vber ain komen sint mit dem edeln herren graf Hugen von Fürstenberg vmb II Gütenburg, die bürg, mit aller zügehorde also, das ich der selbe Hainrich von Blümenegge im geben han Herboltzhain das dorf mit allen rehten, als ich es da her inne gehabt han von Sophien wegen, mines sunes wip, II vnd sölen im das dorf schaffen ze lehen, das der von Krenkingen ze lehen hat von dem bischof ze Strasburg, das der selbe von Krenkingen riten sol zu dem bischof ze Strasburg vnd sol da schaffen, das das dorf graf Hugen geuerteget werde; tut er des nit, so sol der von Krenkingen schikken ainen des bischofs man zu dem bischof vnd sol im das lehen vf senden bi dem man also, EhH VMMm wwtiä mm Jmmk m mmmm BPHi 206 1357. m iSS-S das es im geuerteget werde, das er daran habent si. Wir solen och den selben graf Hugen ald sin erben verstan vnd ledig machen äne allen iren schaden vmb vierhundert mark Silbers, die er der Gebürinen ze Priburg schuldig ist, da von er jerlichs git ze zins vierzig mark silbers Friburger brandes. Wir sülen in och ledigen gen her Lü- tolden von Krenkingen vmb allü du lipgeding vnd gültan, die er im vsrihten solt, vnd sülen vns darvmb gen im verbinden, als er da hinder verbunden ist, es si mit bürgen oder mit aiden. Wir solen in och lidigen gen siner geswiien Sophien, mines sunes wip, als er sich gen der verbunden het vmb die drittehalbhundert mark silbers, es si mit bürgen oder mit aiden, dar vmb ich der vorgenant Hainrich von Blumenegge bürgen vnd brief von im hat. Wir sölen in och ledigen gen Verenen siner geswiien vmb anderthalb hundert mark silbers, als er sich och gegen ir verbunden hat. Wir solen och das obgenant clorf dem vorgenanten graf Hugen ald sinen erben vertegen, so wir baldest mugent von Verenen vnser geswiien äne geuerde. Wir veriehen och, das wir ze den hailigen gesworn haben gelert aide mit vfgehabenen handen allü disü vorgeschribenn ding stät ze habenne vngeuarlich vnd ze vollefürenne hinnan ze vs- gänder phingestwochen, so nu schierest kunt, wir erlässin es denne baidenthalb enan- der. Ist 6ch, das her Lütold von Krenkingen hinnan ze dem vorgenanten zil manet vf denselben graf Hugen ald vf sin erben, ob er enwere, vmb der egenanten stuk dehaines, so wir in vsrihten sont, so mag och der selbe graf Hug oder sin erben vns vnd vnser bürgen, die hie nah benemmet sint, vmb dasselbe stuk och nianen vnd noten, wenne si went, vnd ze merer sicherhait haben wir im vmb du vorgeschribenn ding vnd vmb ir ieglichs besunder ze bürgen geben her Petern herren von Hewen friien, her Diethelmen von Blümberg, hern Friderichen den Schulthaissen genant von Bandenburg ritter, Hainrichen von Blümenberg, des Stahelegge ist, Cünraten von Brandegge, Hainrichen von Herbeiingen, Hainrichen Brümsin genant an dem Stade, Cünraten an dem Stade, Wilhelmen in dem Turn an dem Rintmarkt, Büdolfen Gröberg vnd Johansen den Wiehser, burger ze Schafhuseu, also, war, das wir nit vollefürtint ällü du ding, du von vns hie vor geschriben sint, swenne wir denne vnd die bürgen vmb du selben ding ald vmb ir dehaines besunder nah den ziln, du hie vor beschaiden sint, gemant werdent ze hus oder ze hof ald vnder ögen von dem vorgenanten graf Hugen ald von sinen erben, ob er enwere, ald von ir botten oder brieuen, so solen wir vncl die bürgen inen inrent den neusten aht tagen nah der manung laisten bi den aiden, so wir alle darumb ze den hailigen gesworen haben mit vf gehabenen handen vnd mit gelerten worten reht giselschaft in offener wirt hüsern ze vailem gut vnuerdinget vnd ze rehten malen ze Schafhusen ald ze Vilingen oder ze Hüfingen, in weler diser stetten ieglicher wil. Wele aber vnder den bürgen allen, äne Cünrat von Brandegge, selber alsus nüt «fwl§£ 1357. 207 laisten mugent oder went, es si ainer oder me , der ieglicher sol ainen kueht mit ainem pherit an sin stat ze gisel legen in der egenanten stette ain, der für in hier- vmb da laisti äne geuerde, aber wir die vorgenanten schuldener vnd Cunrat von Brandegge sölen hier vmb alsus laisten mit vnser selbes liben, ob es ze schulden kunt, vnd nieman andere für vns, vnd sölen och wir vnd die bürgen giselschaft laisten, als hie vor von vns geschriben ist äne geuerde alle die wil, vntz das dem vorgenanten graf Hugen ald sinen erben, ob er enwere, alles das vsgerihtet wirt genzelich, das wir inen denne vsrihten sont vnd darvmb ie gemant ist nah allen den gedingen, die hie vor geschriben sint. Wirt im och ald sinen erben der bürgen dehainer hierzu vnnütz von tode ald von anderen Sachen, an des statt sölen wir inen ie ainen andern als gewissen geswornen bürgen geben inrent dem nehsten manot nah ir vorderung; tünt wir des nit, so sont wir vnd die ander bürgen inen giselschaft laisten, als vorge- schriben ist, so darvmb gemant wirt, vntz wir inen den vnnützen bürgen ersetzen vnd gerihtin, als dik es ze schulden kunt. Wir die vorgenanten von Blümenegge veriehen och für vns vnd vnser erben, das wir ze den hailigen gesworen haben gelert aide die vorgenanten bürgen ze wisenne vnd ze lösenne von diser burgschaft äne allen iren schaden, wie sie da von ze schaden koment äne geuerde. Vnd ze warem vrkünde vnd stätekait aller der ding, die von vns hie vor geschriben sint, haben wir die vorgenanten von Blümenegge vnserü insigel für vns vnd vnser erben gehenket an disen brief. Wir die vorgenanten bürgen allesament haben vnserü insigel och an disen brief gehenket ze warem vrkünde, das wir hiervmb bürgen sint worden vnd das wir ze den hailigen gesworen haben gelert aide reht giselschaft darvmb ze laistenne in gastes wise nah des landes reht in aller der wise, als von vns hie vor geschrieben stät äne geuerde. Dirre brief wart geben, do man zalt von gottes gebürte drüzehenhundert vnd fünftzig iar vnd darnah in dem sibenden järe an dem nehsten zinstag vor vnser frowen tag ze der liehtmisse. Von den angezeigten 13 Siegeln sind nur die beschriebenen Ligamente und einige Bruchstücke erhalten. Peiff. Or. Donaueschingen. m 34" AT» ' KHi_ HB i f I £ täKEr . PfiS H|K| ltlB fMwM mm mm 1357, Febr. 26. Reichenau. 320. Abt Eberhart von der Reichenau gestattet dem Grafen Hug von Fürstenberg seiner Gemahlin Adelheid von Krenkingen um 200 Mark Silber Widerlegung ihres zugebrachten Gutes die Vogtei zu Deisslingen, Lehen von der Reichenau, zu verpfänden. Wir Eberhart von gotes gnaden abt des goteshuses in der Bichunöw künden M Biß! ■ 208 1357. mm SBFv 1 vnd veriehen och i| offenlich mit disem brieff allen, die in ansehent oder horent lesen, daz für vns kam in der Richun II 6w der erwirdig herre graf Hug von Fürstenberg vncl satzt da mit vnser hant, gutem willen vnd gunst fron Adelhaiden von Crenkingen, siner elichen husfrowun, die vogtye ze Tüselingen dem dorf, div von vns vncl von vnserm goteshus lehen ist, vnd darzü ällü div reht, div er von der selbun vogtye wegen ze Tüslingen von vns ze leben het, als si sin . . a ) vatter salig vnd er vntz her braht hant, vmb zwaibundert mark lotiges silbers Friburger gewtiges an ir wider- leggung ir gutes, so si von ir . . a ) muter salig zu im braht het, ze ainem rehten vncl redelichen gewertem (sie) phancle an alles abniessen mit sölichein gedingde: wenne vncl weles jares er oder sin erben, ob er enwär, daz selb phant vmb daz vorgesehriben silber zwaihundert mark von der vorgenantun frön Adelhaiden oder von iren erbon vor sant Walpurg tag widerlösen went, daz si inens denne clarvmb widerzelösent sont gen mit den nützen, die da von des selben jares geuallent an allen fürzug vnd Widerrede; wenne vnd weles jares och der selb graf Hug daz selb phant von der egenantun siner husfrowun nah sant Walpurg tag widerlosen wil oder sin erben, ob er enwär, so sol si oder ir erben, ob er enwar, inen daz selb phant vmb die vorgescribenn zwaihundert mark silbers an die nütz, die des selben jares da von geuallent, wider ze lösent gen an allen fürzug vnd Widerrede, wan des selben jares ir oder iren erbon, ob si enwar, beliben vnd werden sont die nütz vnd nüt im vnd sinen erbon, wan div losung von dem zil nüt beschiht. War och, daz der selb graf Hug von todes wegen abgieng, e er daz phant von ir losti, so hat denne sin vorgenant husfröw vollen gewalt die vorgenanten zwaihundert mark silbers ze gend oder ze fugent, wem ald welen si wil, vnd damit ze tunde, was si wil, vnd sol si daran kain sin erbe noh niemen von sinen wegen sümen noh irren kainen weg noh mit kainerschlaht sache. Vncl ist och disü Satzung vnd alles daz, so hie vorgesehriben stat, besehenen mit aller der gehügde, Worten vnd werken, so darzu horton oder hören solton nah ge- wonhait vnd nah reht, vncl henken darvmb ze warem vrkünd vnser insigel an disem brief. Wir der vorgenempt graf Hug von Fürstenberg veriehen och offenlich an disem brief ainer warhait aller vorgeschribenen ding vnd henken darvmb ze warem vrkünde vnd och ze merer sicherhait vnser insigel für vns vnd für alle vnser erben vnd nah- komen zu vnsers vorgenanten herren apt Eberhartes insigel an disen brief. Diz alles ist besehenen vncl ist och dirre brief gen ze Ow, do man zalt von gotes gebürte drüzehenhundert jar darnah in dem sübenden vncl fünfzigosten an der altun Vasnaht. Die Siegel des Ausstellers und des Grafen Hug von Fürstenberg, 1. spitzoval, im Siegelfeld auf Fußgestell Porträt des Abtes, sitzend, die Rechte segnend erhoben, in der Linken der Hirtenstab; unter dem g^ MMM 1357. 209 Eundbogeii des Fußgestells klein der Schild der Freiherren von Brandis (brennendes Reis), welchem Geschlechte Abt Eberhard angehörte;......EBERH. DEL GRA. ABBA ... MON. AVGIE. MAIOR.. 2. Des Grafen Hug von Fürstenberg, hier abgebildet. Perg. Or. Donaueschingen. a) Punkte in der Urkunde. ■Knp HR w i 1357, März 24. Kenzingen. 321. Schiedsrichterlicher Ausspruch zwischen Markgrafen Heinrich von Hachberg, Herrn zu Kenzingen und Grafen Hug von Fürstenberg, nach welchem dem Markgrafen zwei Mühlen an der Bleicha zugesprochen werden. Geben ze Kenzingen an Unser lieben frowen abende in dem Mertzen 1357. Erwähnt bei Herbster, Collectanea de marchionibus Hochberg., Manuscript der Karlsruher Hofbiblio- thek, fol. 54. m 1357, April 8. 322t Herzog Herman von Tecke, Herr ze Oberndorf, und Frau Anne von Sygenowe, die Herzogin, seine eheliche Frau, geben Grafen Heinrich von Fürstenberg, ihrem Vetter und Bürgen bei Cvnzen Stazzen und Geben Banern um 13 Mark Silber und „och von der verbvntnvsse wegen, do er vnd grafe Johans von Fürstenberg sich mit inen verbunden haut och gen Cvnze Stazzen vnd Geben Banern", einen Schadlosbrief. Geben 1357 an dem Osterabende. Bf Die Siegel der Aussteller fehlen. Perg. Or- Donaueschingen. B. IL 27 HM awwi WHwKt I SB 210 1357. 1357, April 10. Zindelstein. Hl m, 323. Graf Hug von Fürstenberg verträgt sich mit seiner Gemahlin Adelheid, gebornen von Krenhingen, wegen ihrer Heimsteuer, indem er ihr das Dorf Herbolzheim versetzt, wogegen sie ihm gestattet andere Güter zu verpfänden. Allen den, die disen brief ansehent oder hörent lesen, tun ich graf Hug von Fürstenberg kunt vnd vergihe offenlich mit disem brief II für mich vnd alle min erben, das ich lieplieh vnd tugentlich vberain komen bin mit frow Adelhaiten von Fürstenberg, gebom von II Krenkingen, min des vorgenanten gräf Hugen elicher wirten, also, das mir du vorgenante frow Adelhait mit wolbedahtem mut vnd mit ir fründe rät erlobet hat mit gutem willen ze versetzend disü nachgeschriben irü guter: Tüslingen das dorf, Tochingen das dorf, Tanhain vnd Wlttertingen du dorfer, den hofe ze Vber- beken vnd gemainlich Brsegental das tale, mit solichem gedinge, das ich der vorgenant graf Huge der obgenanten frow Adelhait, miner elicher wirten, versetzet hab vnd versetze ofienlich mit disem brief für das selbe gut für ir hainstür min dorf ze Herbeltzhain, das lehen ist von dem bischof ze Strasburg, mit lüten, mit gut, mit wnne, mit waid, mit zwingen, mit bannen, mit holtz, mit felde, mit wasser, mit wasen, mit zwige, mit gerillten vnd gemainlich mit allem dem, das zu dem selben minem dorf gehöret, es si funden oder vnfunden, für drissig mark silber geltes iser- liches gutes vnd gebes Friburger brandes, vnd sol si vf das selbe gut des vorgeschriben geltes wisen also, das sü daran habent si. Wser aber, das ich, der vorgenant gräf Huge, abgiengi, so sol du vorgenant frow Adelhait rihten vnd geben Cüntz Statzen ze Friburg och drissig marke silber geltes iserliches zinses von dem selben dorf ze Herbeltzbain oder aber von den vorgeschriben gutern, du ich in versetzet han, vnd sol denne mit dem vberigen gut schaffen vnd tun, was sü wil. Ich der vorgenant gräf Hug sol och vnserü gemainü kint, du wir ietze habent oder noch hie nach gewinnen, och wisen zwaihundert marke Silbers vf das selbe min dorf ze Herbeltzhain also, das sü och daran habent sigen. Es ist och mit namen beredet von der Vertagung wegen, die mir Hainrich von Blümnegg tun sol von des selben dorfes wegen von dem biscof ze Strasburg ze vsgender pfingstwochen nu ze nehste, das ich dem selben von Blümnegge nit furo tage geben sol süs noch so an der vorgenanten frow Adelhait miner elicher wirten vnd gräf Cünratz vnd gräf Hainrichs von Fürstenberg miner vettern gunst vnd gutem willen. Wer aber, das der vorgenant von Blümnegg sus mit mir vberain kami vmb silber oder sus, wie sich das gefügti, sus oder so, sol ich oder, min erben der vorgenanten frow Odelhait von dem selben gut vor abe losen 1357. 211 du vorgeschriben irii guter, du ich ir versetzet hau, vnd sol och vnseru gemainü kiut deuue wisen zwaihundert mark silbers uach der vorgeschriben frow Adelhaiteu vud miner vettern rat vnd han des gesworn zu den hailigen mit vfgehepter haut vnd mit gelerten worten. Vnd ze noch merer sicherhait so han ich ir zu mir zu geswornen bvrgen geben minen vettern graf Cünrat von Fürstenberg, den Beninger vnd Hainrich den Gutmatinger mit solichem geding: wser, das ich, der vorgenant graf Hug, dem obgenanten von Blümneg fürbas tag oder zile gebi an der vorgenanten frow Adel- haiten vnd gräf Cunratz vnd gräf Hainrich von Fürstenberg, miner vettern, wissen vnd willen, so sol ich mich in den nehsten ahtagen mit min selbes libe vnd niemen für mich antwrten gen Schafhusen, gen Friburg oder gen Hüfingen, in welli dirre stette ainer ich wil, vnd da laisten reht giselschaft, an geferd, wenne ich dar vmb gemant wir ze huse, ze hofe oder in den munt von der vorgenanten frow Adelhait oder von minen vettern, graf Hainrichen von Fürstenberg, oder von iren botten oder briefen. Wir die vorgenanten bürgen, graf Cünrat, der Beninger vnd der Grütmatinger sont vns och antwrten mit vnser selbes libe in dirre stette aiuer, welle wir went, och in den nehsten ahtagen, so wir dar vmb gemant werdent in aller wise, als vorgeschriben stat, vnd haben och alle des gesworn zu den hailigen mit vfgehepten handen vnd mit gelerten worten an geferde. Ich der vorgenant graf Hug geloben och bi dem aide, so ich dar vmb gesworn han zu den hailigen, den bürgen ze helfen vnd ze lusen von allem dem schaden, den sü da von gewinnen mühten. Vnd ze off'em vrkünd aller vorgeschriben ding han ich der vorgenanten frow Adelhaiten miner elidier wirten clisen brief geben, besigelt für mich vnd min erben mit minem aigen offen insigel, vnd ze noch besser geziignüst han ich minen vettern graf Hainrich von Fürstenberg erbetten, das er och sin insigel gehenket hat an disen brief. Vnd wir die vorgeschriben bürgen haut och gesworn zu den hailigen allü disü vorgeschriben ding stsette ze haben vnd ze laisten in alle wise, als da vor von vns geschriben stat, vnd ze merer sicherhait vnd besserm vrkund haben wir och alle besunder vnserü aigenü insigel offenlich gehenket an disen brief, der geben wart ze Sindelstain, do man zalt von Cristus gebürt drüzehenhundert jar darnach in dem sibenden vnd funfzigosten jar an dem nehsten mamtag nach dem hailigen tag ze Ostren. Von den Siegeln der Grafen Hug (wie oben an Nr. 279), Heinrich (wie an Nr. 234) und Konrad (wie an Nr. 212) von Fürstenberg sind nur Bruchstücke erhalten; die Siegel des Beningers und des Gutmatingers abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen. 27 mm H .■*•;■ v'a- HbKSh f m KW»«»®' 4P$¥i L W5i tMp$ii miffi tfiw. NM» 9m ßÜ WtWm 1111111 : illl .:!■ '{..'.... .. 6äg5Säaeeig»a»yiafcaiS Wmäslm l 1 212 1357. 1357, Mai 8. Eottweil. mw 1 MSB 324. Das kaiserliche Hofgericht zu Rottweil beurkundet, dass Frau Adelheid, Gemahlin des Grafen Hug von Fürstenberg, im Falle ihres kinderlosen Absterbens ihrem Gemahl all ihr Gut zu lebenslänglicher Nutzung überträgt. Ich Cunrat von Wartenberg, ain frie, hofrihter von mines genedigen herren dez römschen kayser Karlen gewalt an siner II stat vf sinem hof ze ßotwil, tun kunt mit disem brief allen den, die in ansehent oder horent lesen, daz vor mir II stünde vf dem hof ze Botwil, da ich ze gerihte saz an der offenen frien künges Strasse vf disen tag, als dirre briefe geben ist, die edel mine genedigü frowe, fro Adelhait'), mines genedigen herren grauen Hugen von Fürstenberg elichü husfrowe, hern Lütoltz von Krenkingen tohter, vnd name da mit willen vnd gunste mines herren grauen Hugen, ires wirtes, ze vogt den edeln herren graue Hainrichen von Fürstenberg, dez Fürstenberg ist, mit vrtail vnd als vf dem hofe ze Rotwil reht waz, vnd do si den ze vogt gename, do stünt si für geriht vnd veriahe mit dez selben ires vogtz hant, günste vnd gutem willen vnd mit vrtail als reht waz: weri, daz si von todes wegen ab giengi, daz gotte von sinen genaden lange wende, e mime (sie) herre graf Hug, vnd daz si mine herre graf Hug vberlepti, so sol der selbe mine herre graf Hug alles daz gute, daz si lat, wa oder an weihen stetten daz gelegen ist, oder wie ez genant, ge- haissen oder geschaffen ist, alles zu sinen handen nemen vnd gerrüweclich haben vnd niessen ze ainem rehten vnd steten lypdinge, alle die wile er lept, daz in dar an nieman sumen noch ierren sol in kamen weg noch mit enhainerlaye wise süsse noch so, vnd doch mit namen mit solichem gedinge vnd in dem rehten: weri, daz mine frowe enweri vor minem herren, als vor beschaiden ist, vnd daz mine frowe kint hinder ir liessi, die sü bi enander gewnnen hettint, weri danne, daz mine herre graf Hug sine leben änderti nach miner frowen tode vnd ain ander wip nemi, so ensöltint die nachgenden kint noch nieman anderre mit den guten, die mine frowe lat vnd dar vf si gewiset ist, als si brief dar vmb inne hat, nützit ze tünde noch ze schaffen haben ciain noch groze, vil noch lützel, vnd die selben gut allü, die mine frowe nach tode lat, die söltint danne nach mines herren grauen Hugen tode mit allen iren rehten, nützen vnd ziigehörden ledeclich vnd gentzelich vallen äne allen iertün an irü kint, die si minem herren grauen Hugen nach irem tode liessi, vnd niht an die nachgenden kint, luterlich vnd ainualteclich vnd äne aller slaht geuerde. Vnd won diz vor mir besehenen ist, als reht waz vnd als ertaillet wart, daz ez billich vnd durch reht kraft vnd mäht haben sölti vnd möhti, so han ich ze ainem offen vrkünde mit 1357. 213 vrtail dez hofgerihtz insigel offenlich gehenket an disen brief. Vnd wir graf Hainrick, herre ze Fürstenberg vergehen, daz wir der obgenanten fron Adelhaiten von Kren- kingen, vnsers vettern grauen Hugen elidier husfrowen, vffen dem hof ze Rotwil mit vrtail ze vogt geben wrdent vnd daz 6uch die mit vnserre hant, gimste vnd gutem willen getan hat, vnd vergehen alles, daz da vor an disem brief beschaiden vnd ver- schriben ist, vnd dar vmb ze noch merer sicherhait, so han wir vnser insigel ze ainer gezügmiste ouch offenlich gehenket an disen brief, der ze Rotwil geben ist aht tag nach sant Walpvrg tag nach Cristus gebvrt drüzehenhnndert jar dar nach in dem siben vnd fünfzigosten jar. Die Siegel des Ausstellers (der Reichsadler; .. CVNR.......TEBG. IVDIC. CVR. I. ROTW ...) und des Grafen Hainrich zu Fürstenberg (wie oben an Nr. 234). Perg. Or. Donaueschingen. 1) Das Neidinger Anniversarienbuch von 1494 im f. f. A. verzeichnet unterm 23. Februar: ' Obiit fraw Adelhait von Furstenberg, gebom von Krenkingen, gilt 7 schoffel kernen vnd 7 schoffel habem von Nidingen vnd von Gutmatingen mit 7 priestern vnd 1 vigil. 1357, Juli 7. 325. Hainrich von Blümnegge und Johans von Bliimnegg, Ritter, sein Sohn, geben dem edeln Herrn, Grafen Hugen von Fürstenberg, ihrem Bürgen für 800 Mark Silber bei Cuntz Statzzen und Geben Banir ze Friburg, einen Schadlosbrief. o Geben an dem nehsten fritag nach st. Vlriches tag. Die Siegel der Aussteller fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. '-iisiiii&i HMH. iif Pili 1357, Okt. 6. 326. Graf Albrecht von Werdenberg der alte gestattet dem Johannes von Almes- hofen, seßhaft zu Fürstenberg, Sohn Heinrichs sei. von Almeshofen, das Vogtrecht zu Husen in Bare über die Widern und näher bezeichnete Güter, das er von ihm (dem Aussteller) zu Lehen hat, seiner ehelichen Wirthin Caecilie, Hainrichs sei. Tochter von Blumberg, der zu Tunaweschingen seßhaft war, für 12 Mark Silber Schaffhauser Gewichtes an ihre Morgengabe zu verpfänden. Dieß geschah unter Zustimmung Fridrichs Bicken 1 ) von Almeshofen und Heinrichs, dessen Bruders, da dieselben an dem genannten Vogtrecht Theil und Gemeinde haben. 1H9I Wm&Bmm ■''■.■■■ -•' HB mm ^M^H aSm, .>'-■■•■'■ .'■■..■■'•. 1 .;•.■ Hfl , tri Steffi ! 214 1357. Geben 1357 an dem negsten fritag nach st. Michaels tag. Das Original siegelten der Aussteller, Johannes, Fridrich Bick und Heinrich von Almeshofen. Pap. Copie des 17. Jahrhunderts. Donaueschingen. 1) Abkürzung von Alwig. 1357, Okt. 13. 327- Graf Johans von Furstenberg und Frau Johanna, Gräfin von Signowe, seine eheliche Frau, geben den erbern Leuten und ihren lieben Bürgern gemeinlich zu Wolfach der Stadt, ihren Bürgen bei den erbern Leuten Johansen Bayern und Hugen, seinem Tochtermanne von Straßburg, und Clausen Hägellin von Gengenbach um 330 # Strass- burger Pfennige, einen Schadlosbrief, und versprechen, sie um die 13 Mark Silber, die sie ihnen jährlich geben sollen, die aber genannten Gläubigern versetzt sind, nicht zu irren, bis die vorgedachte Schuld abgelöst ist. Geben an dem nähsten fritag för st. Gallen tag 1357. Das Siegel der Gräfin Johanna (wie oben an Nr. 267); das des Grafen Johans fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1357, Nov. 4. . 328. Bischof Johans von Strassburg belehnt den Grafen Hug von Fürstenberg mit dem Dorfe Herbolzheim, nachdem dessen Schioiegervater, Herr Lütold von Krenkingen auf dieses Lehen Verzicht geleistet hat; (die Verzichturkunde von 1357, Jan. 12. ist inserirt.) Wir Johans von gotz gnaden bischof zu Straßburg diint kunt allen den, die disen brief sehent oder hörent lesen, daz her Lütolt II von Krenckingen, ein fryer herre, ritter, vns sinen offen brief vnder sime hangen ingesigel gesendet hat, der hie nach geschriberi stat II , vnde bekennent vns mit disem vnserm gegenwertigen briefe, daz wir das leben, das in dem selben sime nachgeschriben brieue geschriben stat, verlühen hant vnd 6ch lihent dem edeln grauen Huge von Fürstemberg mit allem dem rehte, als es der vorgenant her Lütolt von Krenckingen bitz üf den tag der date sins nachgeschriben brieues vorgenant gehebet hat. Vnde ist dis die geschrift des vorgenanten von Krenckingen brieues, von worte zu worte geschriben alsus: Dem edeln, erwürdigen vnd mime genedigen herren, bischoue Johanse von Straz- bürg, geborn von Liehtemberg, embüt ich her Lütolt von Krenckingen, ein fryer herre, j'.'.i;. 1 I 1357. 21; ritter, mineu willigen dienst bereit zu allen ziten. Genediger herre, ich sende üch bi Hensehn Trühßeßen von Blanckenmose, üwerm manne, das dorf zu Herbotzheim vnde lan vnde gibe es vch üf mit vrkünde dis gegenwertigen briefes in üwer getrüwe hant mit allen nützen, rehten vnd gewonheiten vnde zügehorden, wie es von deine von e v Vsemberg seligen an mich kam, vnd och als ir mir es von üweren gnaden verlühen hant vnd mir och mit rehter vrteil üwere vnd üwere stifte manne, do ir selbe zu gerillte sahßent, gefallen ist; vnde dar vtnbe, gnediger herre, so bitte ich üch och mit allem ernste, daz ir das vorgenant dorf Herbotzheim ouch mit allen rehten vnd zügehorden, als ich es vf disen hütigen tag inne gehept han, wellent liheu grafen Huge von Fürstemberge, miner tohter manne, iemer durch mins dienstes willen, wan er vnd sine fründe wol vmb vch verdienen mügent. Vnde zu vrkünde dirre vorgeschriben dinge han ich, der egenant Lütolt von Krenckingen, min ingesigel offenlich gehencket an disen brief, der geben wart des jares, do niifii zalte von gotz gebürte drüzehen- hündert iar fünfzig iar dar nach in dem sübenden iar an dem nehsten dvnrestage nach dem zwölften tage zu wyhinnahten. Vnde zu vrkünde des, daz do vor von vns geschriben ist, han wir bischof Jo- hans von Strazburg vorgenant vnser klein ingesigel getan hencken an disen gegenwertigen vnsern brief, der geben ist an dein samestage nach aller heyligen tage, in dem jare, do man zalte von gotz gebürte drüzehenhundert fünfzig vnd süben iare. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donau escbingen. ■■■■■■■■■ ■■*■ - : ■■■-■■ : - J P ■kHH ■ ■HL ■MK m m m® m 9 1357, Nov. 25. 329, 1357 vff Oatharina versetzt graf Hans von Fürstenberg, herr zu Wolfach und Husen , dem fromen knecht Dittrichen Velsenberg das thal, das man nennt in der Sultz bey der kilchen bey Schappach um 22 Mark Silber Wolf acher geweges, die er ihm schuldig ist für die treuen dienste, welche dessen vater Conrad Velsenberg sei. ihm und seinem vater sei., graf Hainrichen von Fürstenberg, gethan hat. Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 376. Stuttgart. 1351, Dez. 18. 330. Hainrich von Aitlingen verkauft den ehrbaren geistlichen Frauen, der Priorin und dem Convent des Gotteshauses Vf Hof bei Nidingen unter Fürstenberg den Zehnten Pf! wß5«S £%fcte#£M ^^Pi^lr 'iq .. .. *«illP$SjlrK^ 1 ^^ySjScWä'" . . , WSm -"'"'* *^sl^^^*^ Wjir$%in&tW ; i$$!$^i>$¥f&*'i ?^%tg%tfwt/ti fflwß*i » ffii II tsm '•■•'* m SÄ mm SB : Li m ,- M ■ lislissiBsfiss eKUs ^^ü 3fi SR 220 1358. ^S . 1 L HB - ! 4' 5S»i riß -'; 1358, März 15. 334. Johans genannt Tigesheim und Johans von Ortenberg, den man spricht Ols- pach, Edelknechte, geloben ihrem gnädigen Herrn, Graf Johans von Fürstenberg, Frau Johannen-, seiner ehelichen Wirthin, und deren Erben, Bilstein die Burg, die Wiesen und die Fischenz in dem Wasser, das zu ihr gehört, 13 & jährlichen Geldes und 2 SesterKorn „alle wochen geltz" von „der obern müli ze Wolfach", das Recht, soviel in den zur Burg gehörigen Wäldern „ze howende, holtz ze brennende vnd ze buwende, als vil sie in der biirge bedörfent" und die Rechte, „die ihnen ihres herren hite gehorsam süllent sin, die wisen ze megende vnd ze howende, als si och Johans von Gundelfingen vnd dem Kröwel vormales gehorsam waren" was alles genannter Graf an sie um 130 $ Haller verpfändet hat, vom künftigen Palmtage an über 5 Jahre um genannte Summe einlösen zu lassen, unter der Bedingung, dass Graf Johans, seine Wirthin und Erben nach 5 Jahren jederzeit die Pfandschaft einlösen können, sie selbst aber noch V* Jahr nach der Anzeige hievon im Besitze derselben bleiben. Sie dürfen die Pfandschaft ohne Wissen und Willen der Verpfänder nicht verkaufen, versetzen oder irgend wie verändern. Wird die Burg durch sie „verloren", so haben die Verpfänder zwar dieselbe „verloren", brauchen aber die 130 £ Heller nicht mehr zu bezahlen, wird sie aber durch die letztern verloren, so bekommen Tigesheim und Olspach diese Summe zurück. Will Gräfin Johanna etwas versetzen oder verkaufen, so soll sie zuerst Wolfach, Burg und Stadt, und ihre andern Pfandgüter versetzen oder verkaufen, aber ohne die Pfandschaft des Tigesheim und Olspach dadurch zu schädigen; kann sie das aber ohne Bilstein nicht, und bekommt sie darüber mit genanntem Pfandherrn Streit, so sollen sie und die letztern 3 oder 5 erbere Männer darüber entscheiden lassen und dieser Entscheidung nachleben; darf die Gräfin jedoch nach dieser Entscheidung die Burg mit Zugehör verkaufen oder versetzen, so muss sie den Pfandherrn die 130 3" Heller erlegen. Hat Graf Johans Krieg, so ist Bilstein sein offenes Haus. Die Pfandherren sollen mit dieser Feste „nüt sin" wider ihren Herrn, den Bischof von Strazburg, oder wider des Verpfänders Brüder, die Grafen Cünrat und Heinrich von Fürstenberg in allen den Kriegen, „da si höpman inne sint." Als Bürgen stellen die Pfandherrn ihren gnädigen Herrn, Junker Görien von Geroltz- egge und Cünrat von Orttenberg, den man spricht Süselman. Geben an dem nechsten donrestage nach mittervasten 1358. Die Siegel der Aussteller und des von Geroldseck fehlen; erhalten ist nur das Suselmans (Adler; SELMAN. D'OR .......) Ferg. Or. Donaueschingen. B. 1^^ 1358. 221 ®4% «HS m m ■ i3«5S, 4pn7 /7. 335. Graf Hug von Fürstenberg verkauft dem erbern Ritter, Herrn Berthtolt von Sneit, genannt von Grebern, und dessen Erben 4 & Strassburger Pfennige jährlichen Geldes aus der Steuer seines Doi-fes Steinach um 40 Ü Strassburger Pfennige und setzt ihm zu Bürgen seinen Vetter, Graf Johansen von Fürstenberg, Georien von Geroltzege, Wernher von Harenberg, Herrn Steffan Geben, Ritter von Friburg, Brünlin von Horenberg und Hans Schulthesze von Hasela. Einlager gen Gengenbach oder gen Zelle. Der Verkäufer behält sich das Recht des Wiederkaufs vor, in der Art, dass er und seine Erben bei einer Einlösung vor Lichtmess den Zins nicht mitzu- bezahlen haben, wohl aber, wenn sie die Steuer nach genanntem Feste einlösen wollen, den des nachfolgenden Jahres. Geben an zinstag vor st. Georien tag 1358. Die Siegel des Ausstellers und der Bürgen fehlen. Percr. Or. Donaueschingen. B. ;■ ■ TM!™™" 1 BfflBI | mm 1358, Sept. 12. 336. Urtheilsbrief des Landgerichtes im Thurgau in dem Streit zwischen Graf Friedrich von Toggenburg einerseits, Grafen Konrad und Gräfin Adelheid von Fürstenberg anderseits wegen der Morgengabe der letzteren; (der Brief des Rottweiler Hofgerichtes von 1358, Febr. 15., ist inserirt.) Ich Virich von der Hohenclingen, frye, lantrichter in Thurgöwe, tun kunt mit disem brief, daz ich ze der loben an dem lantag offenlich ze gerichte sass an der neusten mitwochen nach sant Regien II tag vnd kamen da für gerichte die edeln herren, graf Fridrich von Toggenburg ainunt vnd graf Cünrat von Fürstenberg vnd vro Adelhait, sin elich husfrowe ! ) andrunt vnd vmb II die clag, stözze vnd ansprach, so si von baiden tailn mit ainander hatten, dar vmb si mit tegdingen mit ainander vberainbraht sint also, daz ir ietweclere vff claz lantgerichte in Thurgöwe fünfzehen erber man bringen sol vnd daz der obgenante von Fürstenberg vnd vro Adelhait sin elich husfrowe oder graf Cünrat von Fürstenberg an der selben siner husfrowen statt dem obgenanten graf Fridrich von Toggenburg ain recht halten soltin vnd daz och der egenemte graf Fridrich von Toggenburg inen vor dem selben lantgerichte ain recht halten sölte, wes sü in anzesprechenne haut, der selben tegding graf Cünrat von Fürstenberg vnd sin elich husfrowe den obgenanten grafen Fridrichen von Tog- i El ■ m 11 •JmWi mimt SM m ■■■ M W4& Wm SHRBä '■"•'■'.:*■.'- 222 1358. ■ SSE, KOT genburg erzügten, als der brief wol wiset, der dar vber geben ist, vnd daz die drissig von baiden tailn dar vmb nach ansprach, nach rede vnd nach Widerrede ain recht sprechen soltin. Were aber daz tweder halb daz minre wurde, so mochte du minre vrtail ir vrtail zühen für den kayser oder vff die phallentz nach des lantgerichtes recht. Were aber daz vnder dien drissigen vff ietwederm tail fünfzehen stünden vnd fünfzehen aiaer vrtail gehullen, die mit dem von Toggenburg da weren, vnd fünfzehen ainer anderre vrtail gehullen, die mit graf Cünrat von Fürstenberg vnd siner elicher husfröwen da weren, so solte es stan an dien erbern mannen, hern Johans von Frowenuelt, hern Egbrecht von Goldenberg, hern Herman von der Braitenlanden- berg, Rudolf Sulzer vogt ze Kyburg vnd an Hainrich dem Rüdlinger vogt ze Frowenuelt , vnd son die aintwedere vrtail gehellen, die sü vnd dien zwain, du gerechter dunket vnd wederre vrtail sü gehellent oder der mertail vnder in, du sol och fürgang han. Da hat graf Fridrich von Toggenburg dis fünfzehen zu der sach gesetzet und genemmet des vorgeschriben lantags: her Rudolf von Adlicon, Rudolf den Schulthais von Winterthur, Andres den Hoppler, Hainrich Geuetterlin, Egbrecht Negellin, Johans von Münchwille, Mclaus von Bül, Hainrich von Eppenberg, Albrecht von Sala, Eberhart den Hoppler, Eberhart von Rinowe, schulthais ze Winterthur, Jacob von Wittenwille, Rudolf den Aster, Cunrat Kesswille vnd Lütold Abegge. Do hatten aber graf Cunrat von Fürstenberg vnd sin elich husfrowe darzü benemmet dis fünfzehen hern: Peter von Hewen, fryen, hern Rainhart hertzog von Vrslingen, hern Johans von Randegg, hern Johans von Rischach, hern Götfrid vnd hern Johans die Truch- setzen von Diessenhouen, hern Cünrat von Honburg, hern Egbrecht Brümsin, hern Burkhart den Mayer, hern Egbrecht, aber hern Egbrecht die Roten, rittere, Hainrich den vogt von Loffen, Johans Brümsin, Wilhelm im Turn vnd Hainrich am Stade von Schafhusen. Vnd offente da mit fürsprechen der egenante graf Fridrich von Toggenburg vnd sprach, daz er ze Winterthur burger were vnd hus vnd hof da hette vnd lange zit burger gewesen were; du selb statt du frihait hette, daz nieman ir bürgere für enhain andrü gerichte twingen noch laden solti, won wer sü icht anzesprechenne hetti, daz sü dem vor ir schulthaissen ze Winterthur ain recht halten soltin vnd daz inen künig Karle von Rome die frihait bestettet hette; dar vber so hettin graf Cünrat von Fürstenberg der egenante vnd vro Adelhait sin elich husfrowe in vfgetriben vff dem lantgerichte ze Rotwil vnd hettin in ze aberahte bracht, des were er ze schaden komen vnd getrüweti dem rechten, si sölten im sinen schaden abieggen, vnd zogte och dar vf ain brief von dem lantgerichte in Thurgowe, der och da gelesen wart vnd do der brief gelesen wart, do batt graf Cünrat von Fürstenberg vnd sin elich husfrowe inen ain rat geben, wie si geantwürten der rede vnd och des briefs; do um BT I k«5BWEWA«»S?t mmmm ■ .. ■■ '■■■■■'-....'.■.. ' n HP 1358. 223 bot graf Fridrich von Toggenburg fiirbas brief darzelesenne, da wider sprachen graf Cunrat von Fürstenberg vnd sin elich husfröwe sit der von Toggenburg geclegt vnd och brief dar zelesenne geben hetti, daz si getrüwetin, daz ir rat vorgan sölte, e man furbas thain rede oder ander brief verhören sölte. Da fragte ich vrtail vmbe, do ertailte der mertail vnder den drissigen, als vorbeschaiden ist, sider graf Fridrich von Toggenburg sin clag geoffent hetti vnd och darvf brief darzelesenne geben hetti, daz man dar vmb billich graf Cünrat von Fürstenberg vnd siner elicher husfröwen ain rat geben sölti, daz sü sich bedächten, was sü da wider reden wöltin. Do giengen graf Cünrat von Fürstenberg vnd sin elich husfröwe vs vnd berieten sich vnd kamen wider für gerichte vnd zögten da ain brief von dem lantgerichte des hofs ze Botwil, der stünt also: o Dem edeln fryem herren hern Virich von Clingen, lantrichter in Turgöwe, em- biet ich Cünrat von Wartenberg, ain frye, hofrichter von mins herren des Römschen kayser Karlen gewalt, an siner statt, vff sinem hof ze Rotwil, minen willigen dienst mit trüwen vnd tun vch kunt, daz des edeln herren graf Cünrat von Fürstenberg erber botschaft mit vollem gewalte vnd mit briefen vnder sinem insigel vor mir vff dem hof ze Rotwil gestanden ist vff disen tag, als dirre brief geben ist, vnd hant gesait, daz ir minen herren graf Cunrat von Fürstenberg für vch geladt habent von clag wegen des edeln herren graf Fridrichs von Toggenburg; dar vmb baten inen die selben mins herren graf Cünrat bottschaft ze erfarnde an ainer vrtail vnd sprachen also: min herre graf Fridrich von Toggenburg, der were ain offenner vnd verschri- bener aberechter von des hofgerichts wegen ze Rotwil vnd won der selb aberechter minen herren graf Cünrat für vch geladt hetti, so getrüweti min herre graf Cünrat nicht, daz er kainem aberechter vor vch antwurten sölte, vnd och daz kain echter noch aberechter kain recht haben sölte vber daz alles, so weri daz hofgerichte ze Rotwil ob allen hofgerichten daz obroste vnz an daz hofgerichte, da ain kayser selber were; vff dem selben hofgerichte ze Rotwil so wölte er im rechtes gern gehorsam sin vnd darzü me weri ioch, daz der von Toggenburg nit ain echter noch ain aberechter were, wer denne dem andern rechtes gehorsam sin wölte vff dem hof ze Rotwil, den sölte man anderswar niendert triben noch laden, denne für daz selb gerichte, won es daz obreste ist; vnd dar vmb wart geuorschet, was recht were, vnd wart ertaillet mit rechter vnd gesamnoter vrtail, als vff dem hof ze Rotwil recht was, daz der . . schriber saiti vff sin ait, ob min herre von Toggenburg in der aberaehte weri oder nit, der sait vff sin ait, daz er ain offenner verschribener aberechter were vnd do er daz gesaite, als recht was, do wart ertaillet mit gesamnoter vrtail, daz ir dem obgenanten graf Fridrich von Toggenburg, der ain offenner, verschribener m SB ■ | mm m hß <$&&& ■ ä tfSgjjSj! . ■^pSeS« HAH in« fflhm KM ^231 fllli •■■ " §m$ Alf w !§H«M, ffmik Wm j»P!M&fö la'wSSt 11111 DBH illiii ^whSpIh^ • 224 1358. HB I j II " aberechter ist, nützit richten soltent von minem herren graf Cünrat von Fürstenberg, won kain echter kain recht haben sol noch enmag. Weri aber, daz ir es dar vber tetint, daz denne daz selb vwer gerichte in der selben sach enhain kraft noch macht nicht haben sölte noch enmöchte süsse noch so, luterlich vnd ainvalteklich vnd ane aller schlacht geuerde, vnd won dis vor mir beschehen ist mit vrtail als recht was, so han ich des hofgerichts ze Rotwil insigel mit vrtail offenlich gehenkt an disen brief, der ze Rotwil geben ist an dem nehsten donrstag nah sant Valentines tag 2 ) nach Kristus geburt drüzehenhundert iar darnach in dem achteden vnd fünfzigesten iare. Vnd do der brief gelesen wart, do sprachen graf Cünrat von Fürstenberg vnd sin elich husfrö mit fürsprechen, daz graf Fridrich von Toggenburg ain echter gewesen were vierzehen iar oder me vnd e, lange e, daz dien von Wintertur du frihait be- stettet wurde von küng Karlen vnd daz der selb graf Fridrich ze Rotwil, er oder sin hotten geschaffet hettin, daz er vff recht vsser ahte gelassen were gen graf Hainrichs clag von Fürstenberg, von des wegen er och ain echter was, vnd daz och der tag graf Hainrich verkündet wart, vffen den selben lantag och graf Hainrich kam für gerichte vnd wartote da gen graf Fridrich von Toggenburg sins rechten vnd kam och graf Fridrich gen Rotwil, als nu von dem gerichte tag dar geben was, vnd won er do für gerichte nit kam, als inen baiden tag dar geben was, do batt im graf Hainrich erfarn an ainer vrtail, was sins rehten were, sider graf Fridrich von Toggenburg gen im vff recht vsser ahte komen were vnd graf Hainrich des rechten gen im wartoti. Da fragte der richter ze Rotwil vrtail vmbe vnd daz do ertailt wurde, sider graf Fridrich von Toggenburg gen im vff recht vsser ahte komen were vnd graf Hainrich des rechten gen im wartoti, als nü tag geben was, weri danne, daz graf Fridrich sich nit verantwürti, so solt in der richter in aberahte verkünden vnd verschriben. Daz vbersass graf Fridrich von Toggenburg vnd kam nit für vnd do tet in der richter in aberahte, als im da ertaillet wart vnd dar vmb so were graf Fridrich von Toggenburg ain aberechter vnd wi si daz kuntlich machen söltin mit briefen oder mit buchen, daz w ölten si tun da vnd ze tagen, als in ertailt wurde. Daz widerredte graf Fridrich nit noch nieman von sinen wegen. Dar vf sprachen graf Cünrat von Fürstenberg vnd sin elich husfröwe, sit daz also were, daz graf Fridrich von Toggenburg ain aberechter were vnd des nieman gelogent hetti, so getrüweten si dem rechten, daz er rechtlos were, vnd daz inen ir ansprach, so si zütz im hettin, geuallen were, vnd daz er inen och vsrichten sölte vnz an anderhalbhundert mark Silbers ir morgengabe, die ir graf Diethelm selig von Toggenburg, wilent ir elicher wirt, des obgenanten grauen Fridrichs brüder, schuldig belaib. Do sprach graf Fridrich der obgenante von Toggenburg, sider im rat widertaillet were, so getrüwe er doch, daz man sin briefe "■■•-*'*■ HE r ■äst! 1358. 225 fiirbas hören solte, vnd bot ain brief dar ane rat vnd batt den lesen. Do sprachen graf Cünrat von Fürstenberg vnd sin elich husfröwe mit fiirsprechen, si getrüwetin dem rechten, sit graf Fridrich vor mals geclegt vnd och brief gezogt hetti vnd im rat widertailt weri vnd och sü da wider geredt vnd och brief von dem lantgerichte ze Rotwile gezögt hettin, daz dar zwischent nieman nit anders reden sölti, wori daz man fragen solte, was recht were. Da fragte ich vrtail vmbe von etwederm tail die fünfzehen, die och darzü benemmet wurden vnd dar vmb ertaillen solten, vnd fragte des ersten hern Johans von Randegg, der fünfzehener ainen, so graf Cünrat vnd sin elich husfröwe dar geben hatten; der ertailte, daz in recht dunkti vff siu ait, sit der selb graf Cunrat vnd sin elich husfröwe gezöget hettin brief von dem lantgerichte ze Rotwil, die selben brief daz saitin vnd wisetin, daz graf Fridrich von Toggenburg ain offenner verschribener aberechter were, daz sich 6ch danne der selb graf Fridrich gen graf Cünrat von Fürstenberg noch gen siner elidier husfrowen nit versprechen solte noch mochte vnd och rechtlos were vnd daz dem obgenanten graf Cünrat vnd vro Adelhait siner elicher husfrowen ir recht billich geuallen were, vnd was du selb vro Adelhait behübe vff graf Fridrich von Toggenburg vnz an anderhalb hundert mark silbers ir morgengabe, die ir graf Diethelm selig von Toggenburg, wilent ir elidier wirt, des obgnanten graf Fridrichs brüder, schuldig weri, daz och graf Fridrich von Toggenburg dem obgnanten graf Cünrat vnd siner elicher husfrowen die billich vf- richten solte vnd gebunden sin solte zegeltenne vnd zegebenne, der selben vrtail ge- hullen vnd volgeten die andern vierzehen, die och graf Canrät vnd sin elich husfröwe darzü benemmet hatten also, daz die fünfzehen vff der selben vrtail stünden vnd bliben. Da wider ertailte her Rudolf von Adlicon, der fünfzehenen ainer, so graf Fridrich darzü benemmet hatte, daz in recht dunkti vff sin ait, won er nie gehört hetti, daz man thainen echter icht anders verkunti danne vsserm frid in den vnfrid, daz sich graf Fridrich wol versprechen möchti mit briefen vnd mit worten vnd man im billich ain rat gebe vnd och sin brief fürbas verhorti. Der selben vrtail gehullen vnd volgeten die andern vierzehen, die vff ainer vrtail stünden. Vnd da von won die selben drissig sich zertailten vnd missehelle wurden vnd vff ietwederm tail fünfzehen stünden an dien vrtailen, als vorbeschaiden ist, do kam es an die fünfe, daz die aintwedere vrtail volgen solten, wedrü si du gerechter dunkti. Die giengen vs vnd berieten sich vnd kamen wider für gerichte vnd sprachen, daz si ainhelleklich vberain komen weren, vnd daz sü vff ir ayde her Johans von Randegg vrtail du besser vnd du gerechter dunkti, vnd daz sü öch der volgen wöltin vnd geuolget hettin. Vnd do daz beschach, do stünt du vorgnante vro Adelhait von Fürstenberg dar für gerichte vnd behub mit geswornem ayde, als ir ertailt wart, vff den egnanten graf Fridrich von Toggenburg ir. 29 ^H m ■ : ■ HUMH -. «UHR affl :■■■. skkh m tm. Wm >:.•% ■ mm • ■. ■ . ■: mm m ■H JH w?w3» UPS» Wm BSP 226 1358—1359. mm wm \ 337. anderhalbhundert mark Silbers ir morgengabe, die ir graf Diethelm selig von Toggenburg, wilent ir elicher wirt, des obgnanten graf Fridrichs brüder, gelopti zegebenne vnd vszerichtenne. Vnd des alles ze ainern offenneri vrkiind der warhait hab ich, der obgnante lantrichter, von des gerichts wegen disen brief geben, besigelt mit des lant- gerichts insigel in Thurgöwe, der geben wart an dem vorgeschriben lantag nach gotts geburt drüzehenhundert iar fünfzig iar darnach in dem achteden jare. Das Siegel des Landgerichts im Thurgau. Perg. Or. München. 1) Adelheid, Tochter des Freiherm Liutold von Griessenberg, in erster Ehe vermählt mit Grafen Diethelm VIII. von Toggenburg, Witwe seit 1337. Vergl. Wegelin, Geschichte der Landschaft Toggenburg, I, 167, und Vögelin, Kloster Eüti in Mittheilungen der antiquarischen Gesellschaft zu Zürich, XIV, 53. 2) Febr. 15. 1358, Dez. 4. Egen von Fürstenberg, Comthur zu Clingenowe, verkauft eine Hofstatt daselbst. Geben am dienstag vor st. Mclas. Auszug bei Mone, Zeitschr. I, 466, aus dem Chartular der Johannitercommende Leutgem. 1359, Febr. 23. Constanz. »-■;■■■ 338. Herzog Rainolt von Vrselingen gibt seine Tochter Annen Johansen von Bodemen dem Jüngern, Herrn Cvnrats sei. Sohne von Bödmen, zu einem ehelichen Weibe und gelobt ihm zu Heimsteuer 1300 Pfund Heller in vier Zielen zu geben. Dafür setzt er zu Bürgen, die auf Mahnung innerhalb acht Tagen in Costenz, Batolfzelle oder Schafhusen leisten sollen: die edlen Grafen Cvnrat, Johans und Hainrich, Gebrüder von Fürstenberg, Graf Mangolt, Chorherrn zum Dome zu Costentz, und Graf Eberhart, Gebrüder von Neuenbürg, Graf Friderich von Zolr, Herrn zu Schaltzburg den Jüngern, Herrn Peter von Hewen, Herrn Johansen von Blümenegg, Herrn Wernher von Zimbern, Ritter; Hanman von Geroltzegg, Rudolf von Tengen, Albreht von Bussenang, Freie; Herrn Burkart und Herrn Cvnrat, Gebrüder von Homburg, Herrn Rainhart von Rüti, Herrn Götfrid den Müller von Zürich, Ritter, Eberhart von Bürgeion, Albreht von Clingenberg, Johansen den Truhsässen von Diessenhouen, Herrn Johansen sei. Sohn, o und Virich von Homburg, genannt von Stoffen. 1359. 227 19 'il "- Geben ze Costentz 1359 an st. Matbyes abend des zwelfbotten. Die Siegel des Ausstellers und der Bürgen; 1. Herzog Rainolt von Vrselingen; 3 (2,1) Schilderen im Schild; .. REINOLDI. D'. VRSELIGE..... 2. und 3. Graf Cvnrat und Johans von Fürstenberg fehlen. 4. Graf Hainrich von Fürstenberg, wie oben an Nr. 234. 5. Graf Mangolt von Neuenbürg; drei Hirschstangen übereinander; f S' COMTS. MANGOLD! D.' NELLENBG. 6. Graf Eberhart vonNellenburg; Schild ebenso; Umschrift abgeschliffen. 7. GrafFride rieh von Zolr; geviertet, 1 und 4 gegittert; f S\ COIS. FR1DR.... ZOLR. MILIT. 8. Peter von He wen, wie oben an Nr. 287 unter Nr. 10. 9. J o h a n s von B1 ü m e n e g g ; 3 mit Feh besetzte Querbalken; f S\ 10HIS. D'. BLVM___MILIT. 10. Wernher von Z i m b e r n ; aufgerichteter Löwe mit Beil; f S'. W___Rl. D'. ZIMB.. MTLITIS. 11. Hanman von Geroltzegg; Querbalken; f S\ HANEMAI. DE. G........ 12. Rudolf von Tengen; halbrechts geneigter Schild mit aufgerichtetem Einhorn und Helm mit Einhornskopf; f S'. RVDOLFI. DOMINIS. (sie) DE. TENGEN. 13. Albreht von Bussenang; 2 breite Sparren, von deren unterem nur die Spitze hereinragt; f S'. ALB.......SNANG. NOBILIS. 14. Burkart von Homburg; Hirschgeweih, dazwischen eine kleine Spitze oder dergl. . S'. BVRCHARDI. DE. HONBVRG. MILITIS. (über Burkarts Siegel steht: Schurl, von der Hand des Schreibers der Urkunde, der über jedem Siegel den Namen des Inhabers kurz bezeichnet hat). 15. Cvnrat vonHomburg; Hirschgeweih ohne Spitze dazwischen, die also als heraldische Unterscheidung des Bruders zu betrachten sein wird; . S'. CVNRADI. DE. HONBVRG. 16. Rainhart von Rüti; 3 (2,1) Sterne; f S\ REINHERI. MILITIS. DE. RVTI. 17. Gotfrid der Müller; im Siegelfeld Topfhelm nach r. mit wehender Decke und großem Mühlrad; f S'. GOTFRIDI. DCI. MV1LNER. MIL. 18. Eberhart von Bürgeion; aufgerichteter Löwe; f S\ EBERHARDI. D'. BVRG- LON. 19. Albreht von Clingenberg; Bruchstück. 20. Johans Truhsäss von Diessenhouen; Hängekessel; f S'. SVSADI (sie) DAPPIFI. DE. DIESSEHOVE. 21. Vlrich von Homburg, wie 15, Ansatz zur Spitze (?); ... LRICI. DE. HONBVRG. Perg. Or. Donaueschingen. Ein Abdruck nach einer Copie des Freiherm von Lassberg bei v. Liebenau, Urkundliche Nachweise zu der Lebensgeschichte der Königin Agnes von Ungarn, S. 147. mm mm 1359, März 23. 339. Coram judice curiae Argentinensis Jeckelinus filius quondam Nicolai Sculteti senioris de Herboltzeim confitetur et promittit, quod Hugoni comiti de Fürstemberg de agris, pratis et aliis bonis snis sitis in villa et banno villae Herboltzheim servitia, collectas, stüras et alias exaetiones et contributiones qnaslibet pari modo faciet et facere debebit sicut alii incolae praedietae villae. Actum 10. kal. Aprilis anno 1359. Sigillum curiae Argentinensis (roth, abgeschliffenes Bruchstück). Perg. Or. Donaueschingen. ffiS mm '■ 29 ; aas m ÄffS ms»m 22S 1359. SP i I ■ W$M 1359, April 1. 340. Graf Hug von Pürstenberg, Herr zu Hasela, beurkundet, dass der Pfandsatz der vordem an Frau Elze Kotzin, Johans Geburen sei. eheliche Wirthin, und Berhtolt Gebür sei., Burger zu Friburg, verpfändeten 50 Mark Silber jährlichen Zinses von seiner Feste Heidburg in Folge einer Nachzahlung von 50 Mark von Seite der beiden genannten jetzt 550 Mark Silber betrage. Gegeben 1359 an dem nehsten mentag vor st. Ambrosien tag. An Leinenbändeln das braungefärbte Siegel des Ausstellers, wie oben an Nr. 320. Perg. Or. Donaueschingen. 1359, Juni 8. 341. Bruder Egen von Fürstenberg, Johannitercomthur des Hauses zu Clingenowe, gibt dem Herman Büchorn, seinem lieben, getreuen Diener und dessen Erben das Giltgeld und die Zinse, welche er von dem Heinleshof zu Welschensteinach (mit 15 Schilling Strassburger, 19 Sester Hafer und 20 Hühnern) jährlich zieht, und dazu Drittel und Fälle, mit solchem rechten Nutzen und Gewohnheiten, so zu dem vorgenannten Geld gehört, zu eigen unter Vorbehalt der lebenslänglichen Nutzung für den Comthur. Bruder Dietrich von Keppenbach, Comthur zu Friburg in Brisgowe, und die Brüder gemeinlich jenes Hauses siegeln auf Bitte mit dem Aussteller. Gegeben 1359 an dem hl. Phingest abent. Von den Siegeln des Ausstellers, des Comthurs und der Brüder zu Friburg sind die beiden letzteren erhalten; 2. Löwenfuß mit Klauen; über dem Schild ein Heines Kreuz; f S'. FRIS. DIE ... I. D'. KEPEBACH. 3. spitzoval; im Siegelfeld Brustbild des hl. Johannes, der einen runden Schild mit dem Lamm Gottes vor der Brust hält; .... FRM. HOSPIT.....IN. FBIBVB .. Perg. Or. Donaueschingen. 1359, Juni 18. Auf der Burg Scliwarzenbach. 342. Graf Cünrat von Fürstenberg und Frau Adelhait von Griessenberg, Gräfin von Fürstenberg, bekennen, dass alle ihre Stöße und Missehelle mit dem edlen Herrn Grafen Friderich von Toggenburg wegen der Morgengabe von 150 Mark Silber, welche der edle Herr Graf Dyethelm sei. von Tockenburg, des genannten Grafen Friderich Bruder, weiland der eheliche Hauswirth der Frau Adelhait, dieser schuldete, gütlich berichtet tf 1359. 229 fc'ä.-lf'W' BP §!••■'•'■ sind, und verzichten gegen Friderich auf alle Ansprüche und Forderungen wegen dieser Summe. Geben ze Swarczenbach vff vnsrer bürg 1359 an dem nehsten zinstag nah sant Yitis vnd Modesten tag. Von den Siegeln der Gräfin Adelhait und des Grafen Cünrat von Fürstenberg ist das zweite erhalten. Perg. Or. München. 1359, Juli 15. Fürstenberg. 343. G-rafHuge von Fürstenberg, Herr zuHaslach, verkauft den ehrbaren geistlichen Frauen, der Priorin und dem Convent des Gotteshauses Vfe Hofe bei Nydingen unter ' Fürstenberg unter Vorbehalt des Wiederkaufsrechtes um 50 Mark gutes und löthiges Silber Vilinger Gewiges, worüber er quittirt, 15 Güter in seinem Dorfe Tanhain und einen Hof zu Wulterdingen zu ledigem Eigen, doch mit Vorbehalt des Vogtrechtes. Die Hälfte der jährlichen Zinse von diesen Gütern sollen Priorin und Convent des Klosters einnehmen und dafür jährlich auf st. Reinigen Tag 1 ) mit 10 Priestern die Jahrzeit seiner (des Ausstellers) Frau, Adelhait von Fürstenberg, geborne von Kren- kingen, begehen; die andere Hälfte soll einnehmen seines Bruders, Graf Hainrichs, Tochter, Elsbet von Fürstenberg, die Klosterfrau ist und Pfründe hat in dem genannten Kloster; nach deren Tode soll auch diese Hälfte an das Kloster fallen und dafür die genannte Jahrzeit mit 12 Priestern begangen werden. Die Vettern des Ausstellers, die Grafen Chünrat und Hainrich von Fürstenberg, Landgrafen in Bär, Gebrüder, geben dazu ihre Zustimmung. Geben ze Furstenberg 1359 an st. Margareten tag. Die gelbglänzenden Siegel der Grafen Hug, Chünrat und Hainrich von Furstenberg, wie oben an Nr. 320, 212 und 234. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Okt. 1, wahrscheinlich der Todestag der Gräfin Adelheid. Kraft© ^•wvwJR kB 80 BS msas 1359, Dez. 12. 344. Graf Hüge von Fürstenberg hat Peter Salzzuassen die 65 Gulden, die er ihm wegen eines Maiden schuldet, welchen er von ihm für seinen Diener, den Sneiter, gekauft hat, halb auf Walpurgis, halb zu st. Johannis Tag ze süngethen zu bezahlen. Zu Bürgen setzt er ihm von seinen armen Leuten sechs zu Herbotzheim. m mm ■JH fcä« WKSB& ■■■i EOssS 230 1359. ■ vi■ ' 3g f i I i Geben 1359, an dem nehsten dürnstag nach st. Nyclaus dag. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1359, Dez. 20. Constanz. 345. Graf Konrad von Fürstenberg verkauft seinen Theil des Kelnhofes und des Kirchensatzes zu Birwinken an Burkart Spaetzin, den Goldsclimid, Bürger zu Constanz, und dessen Frau Güte. Wir graf Cunrat von Furstenberg kvnden vnd vergehin offenlich mit disem gegenwärtigem brief allen den, die in ansehent oder hörent lesen: vmb den kelnbof ze Byrbinggen, der a ) an die kilchan stosset, den der Hemmenhouer buwt vnd der kilchensatz b ), der darin hört, das wir vnsern tail desselben kelnhofes vnd des kilchen- satzes ze koffent geben habin reht vnd redlich für reht aigen dem beschaiden manne Burkarten Spatzin dem goltschmit, burger ze Costentz, vnd fro Güten, siner elichen wirtinne, vmb vier vnd viertzig pfund vnd fvnfe Schilling guter Costentzer pfenning mit den rehten, als der brief bewiset, den wir inen dar vber mit vnserm aigen insigel besigelten geben hant. Darvmb vergehin wir: war, das si ald ir erben an vnserm tail des selben kelnhofes vnd des kilchensatzes der selben kilchen ze Birbinggen ald an ander siner zügehörd nv ald hernach kain vordrung ald ansprach von iemen ge- wunnin, des sölen wir si verstan vnd versprechen vnd des ir reht were sin gen aller menlich nach reht ane geuärd. Tätin wir des nit, so habin wir inen ze merer sicher- hait mit vns ze bürgen geben vnd gesetzet: Albrehten von Bussnang, herr Albrehten säligen son von Bussnang, ains fryen, herren Vlrichen in der Bund, vogt ze Costentz, Bartholome Nyesslin, Hainrichen den Ferren, amman ze Bürgion. Die selben bürgen vnd och wir vorbenempter graf Cunrat von Fürstenberg habin inen gelobt vnser ieg- licher besvnder mit siner trüwe an ains aydes stat, wenne es vmb die vordrung vnd ansprach ze schulden kam, als vor ist beschaiden, wenne wir vnd die bürgen danne dar vber von den vorgenanten Burkarten Spätzin vnd von Güten, siner elichen wir- tenne, ald von ir erben, ob si enwerin, ald von ir botten gemant werden ze hus ald ze hof ald vnder ogen, so solin wir vns alle nach der manung inrent den nähsten aht tagen mit vnser selbs liben in die stat ze Costentz in äntwürten vnd da vmb die vordrung vnd ansprach an offen würten reht giselschaft ane alle geuerde laisten, vnser ieglicher besvnder je zwai male an dem tag. Wele das nit tun wil ald mag, der sol ainen offen wirt ze Costentz vff sin selbs schaden gewinnen, da der selb Burkart Spätzi, wem HP w 1359. 231 alcl c ) Giit, sin eliche frowe, ald iro bott ainen kneht mit ainem pfärit hin ze gisel legin, der ane geuard laist ie zwai male an dem tag, vnd als tür kom, ald ob er e ° selb ze gisel lag, ane der vorgenant Virich in der Bund, der sol ze Costentz an ainem offen wirt laisten vsserhalb sins hus ie zwai mal an dem tag. Wild ald mag er des nit tun, so sol er ainen offen wirt ze Costentz vff sin selbs schaden gewinnen, da der d ) selbe Burkart Spätzi ald Gut, sin eliche wirtinne, ald iro bott ainen gisel hin ze gisel legin, der ane geuärd laist ie zwai mal an dem tag, als ob er selbs ze gisel lag. Vnd sulin wir vnd die genanten bürgen also vngeuarlich laisten vnd vss der gisel- schaft niemer komen, e das inen das alles vsgeriht wirt nach iro nottürft ane alle geuerde. Gieng inen och der bürgen e ) ab von totz wegen ald von andren dingen, so solin wir inen ie ainen andern bürgen als gewissen an des abgangen stat setzen vnd geben darnach inrent dem nähsten manod, so wir darvmb ermant werdin, ald £ ) die andern bürgen soncl laisten, als vorgeschriben stat, vntz wir inen den bürgen ie be- rihtin. Wir habin och die bürgen gelobt ze lusen an allen iren schaden, wie si von dirr bürgschaft vnd laistung wegen ze schaden koment, vnd habin och den selben biirgen allen vnd den vorgenanten Barkarten Spätzin vnd Guten, siner eliehen wirtinne, friges vrlop geben vnd vollen gewalt, das si vnd ir helffer vns vmb den schaden vnd die ansprach vnd die vordrang pfenden sont an lüt vnd au gut, wa vnd wie sie mugent, es si mit geriht ald ane geriht, vnd sol vns da vor nit schirmen weder gaischlich noch weltlich geriht noch kainer schlaht ander 8 ) sach, vnd si der pfandung ze schaden koment, den schaden solin wir inen och ablegen vnd abtun. Vnd ze ainem vrkvnd der warhait aller dirr vorgeschriben ding geben wir vorbenempter graf Cünrat von Fürstenberg für vns vnd vnser erben dem selben Burkarten Spätzin vnd Guten, siner eliehen wirtinne, vnd allen iren erben vnd nachkomen darvber disen brief mit vnserm vnd der bürgen insigeln besigelten. Wir die vorgenanten bürgen vergehin darnach, das wir alle mit vnsren trüwen die selben bürgschaft in aydes wis gelobt habin ze laisten, als vor ist beschriben. Vnd des ze vrkünd der warhait alles, so da vor geschriben stat, so habin wir och vnsre insigel gehenkt an disen brief, der ist ze Costentz geben, do man von Cristes geburt zalt drvzehenhvndert jar darnach in dem nun vnd fvnfzigosten jar an sant Toinans abent des zwelfbotten '). Die fünf Siegel fehlen. Nach einer von Stadtarchivar Dr. Mannor in Constanz mitgetheilten Copie, der das Perg. Or. im Spitalarchive Constanz zu Grunde liegt. a) Copie: dar. b) Copie: lächensatz. c) Copie: ah. ergänzen. f) Soll wohl all heißen. g) Copie: an der. d) Copie: die. e) Wohl einer zu i &xsl WH ppi ! I HffjH E&KT w WBBB P1P mtmte äi fWi mm ^Mi WKf I 1361. 237 1361, Aug. 1. 355 a . Bruder Rüg von Werdenberg, Johannitercomthur von Bubikon, Wädenschweil, Hohenrein und Biberstein und die Convente dieser vier Häuser geloben den Bürgen für ihre Schuld von 2000 Gulden an Bruder Egen von Fürstenberg, Comthur zu Klingnau und Schlett- stadt, und andere Comthure und deren Convente Schadloshaltung. Ich bruder Hug von Werdenberg, sant Johans Ordens .. a ), comendur der vier hüser Bubinkon, Wediswile .. a ), Honrein vnd Byberstein. . a ) vnd wir die bruder vnd die conuent II gemeinlich .. a ) der vorgenanten vier hüser . . a ) och des vorgeseiten ordens thun kunt vnd veriechen offenlich mit disem brief, als die erbern wisen . . a ) bruder Egen von Fürstenberg II comendur der hüser . . a ) Klingen öw vnd ze Slettstat, bruder Walther von Rechberg, comendur des hus ze Vilingen, bruder Virich von Gun- dolfingen, comendur des hus ze Rinuelden, bruder Wernher von Eptingen, comendur der hüser ze Basel, ze Mülhusen vnd ze Sultz . . a ), bruder Dyetrich von Keppenbach, comendur des hus ze Friburg in Brisgow. . a ) vnd bruder Chunrat von Valkenstein, comendur des hus ze Rinöw . . a ) pfleger des vorgenanten vnsers ordens . . a ) vnd och die bruder vnd conuent gemeinlich der selben hüser mir dem vorgenanten bruder Hugen von Werdenberg vfgenomen vnd verliehen haut . . a ) zwei tusent guldin guter vnd genger Florener, die ich gentzlich von inen ingenomen vnd empfangen han vnd in min vnd in der vorgenanten vier hüser Bubinkon, Wediswile, Honrein vnd Byberstein gemeinen vnd guten nutz komen sint .. a ), vnd die selben zwei tusent guldin ich der obgenant bruder Hug von Werdenberg dien vorgenanten pflegern vnd dien obgenanten iren conuenten vnd hüsern vnd ir aller nachkomen glopt han wider ze geben vnd ze richten in disen nechsten sechs jaren, dar vmb ich inen zu mir ze rechten gelten geben vnd versetzet han den erbern herren, hern Brun Brun probst der kilchen Zürich, hern o Markwart von Rinach, hern Grötfrid den Mülner, rittere, Peter von Ebersperg, Virich von Aspermont vnd Johans von Langenhart, vogt ze Rapreswile, die selben gelten och mit mir glopt hant die bürgen vnd gysel, so ich vmb claz vorgeseit gut versetzet han .. . a ) von allem schaden ze wisen, das alles der buntbrief wol bewiset, der vmb die vorgeschriben zwei tusent guldin . . a ) von mir dien gelten vnd dien gyseln geben .vnd versigelt ist. Sol man wissen, daz ich der vorgenant bruder Hug von Werdenberg vnd ouch wir die bruder vnd die conuent gemeinlich der vorgeseiten vier hüser Bubinkon, Wediswile, Honrein vnd Byberstein für vns vnd für vnser nachkomen, die wir vesteklich hie zu binden mit trüwen glopt vnd verheissen haben, die vorgenanten hern Brun Brun, probst, hern Markwart von Rinach, hern Grötfrid Mülner, rittere, Peter B9ta §2 j *»S3 m i i I m MEt JH ■"■;■■■■''''■ 238 1361. von Ebersperg, Virich von Aspermont vnd Johans von Langenhart . . a ) vnd ir ieklichs erben, ob si nit me werin, gar vnd gentzlich von allem dem. schaden ze wisen, in den si deheines weges von der vorgeschriben sach vncl geltschult wegen iemer komen muchtin, es were gen dien obgenanten pflegern oder gen iren conuenten oder hüsern, ald gen dien gyseln, die vmb die gut dann haft sint, oder wie ald in welen weg sich der schad gefugte. Vncl sulen ouch wir vnd vnser nachkomen der vorgenanten gelten vnd. ir erben worten geloben, waz si mit iren eiden behabent, daz des schaden si ane geuerd. Wir haben och dien vorgenanten gelten, iren erben vnd iren helffern gunnen vncl erlppt . . a ) der vorgeseiten vnser hüser, lüt, gült vnd guter .. a ) hervmb an ze griffen mit gericht vnd ane gericht, mit pfandung, mit verhaften, mit verbiten vnd mit allen Sachen, wie vnd welen weg inen daz füglich ist, so verre vntz si vmb das vorgeschriben hoptgut vnd vmb allen schaden, den si davon nement wurdin . . a ), wie sich der schad gefugte, gar vncl gentzlich ledig vnd los vncl aller ding enschadhaft gemacht werden an all geuer. • Vnd ensol vns noch vnser nachkomen . . a ) cla vor nützit weder teken noch schirmen . . a ) kein friheit noch recht, so wir von vnserm orden haben. . a ), noch kein ander recht weder geistlichs noch weltlichs, noch mit namen enkein ding, des wir gemessen mochtin an all geuerd. Vnd her vber ze einem offenn vrkund, das dis vorgeschriben alles war syend, stet belib, so han ich der vorgenant bruder Hug von Werdenberg min insigel, vnd 6ch wir die brucler vnd die conuent der vorgenanten vier hüser Bubinkon, Wediswile, Honrein vnd Byberstein . . a ) der selben hüser insigel offenlich gehenket an disen brief, der geben ist an dem ersten tag Ogsten . . a ), do man zalt von gottes geburt drüzehen hundert vnd sechzig jar darnach in dem ersten jare. Die Siegel fehlen. Nach dem Perg. Or. im Staatsarchiv Aarau (Archiv der Commende Leuggern) mitgetheilt von Archivar Dr. Th. v. Liebonau in Luzern. a) Punkte in der Urkunde. 1361, Aug. 18. Im Kloster St. Gallen. 356. GeoriAbt und das Capitel gemeinlich zu St. Gallen gestatten dem wohlerbornen Grafen Cuonrat von .Fürstenberg und Frau Adelhaiten, geborne von Grießenberg, seiner ehelichen Hausfrau, auf beider. Bitte, dass sie der wohlerbornen Frau dementen, Herrn Ulrichs von Clingen ehelicher Hausfrau, der vorgenannten Frau Adelhaiten ehelicher Tochter, und den Kindern der Frau dementen von Herrn Ulrich von dingen: Diet- I :ܧ$ 1361. 239 Hl mmm I heim, Walther, Elsbet und Adelhait eine Hofstatt auf der alten Toggenburg und folgendes jährliche Geld, „daz von unserem gotzhuß mit und zue der selben hofstatt recht burgsaß ist",: zu Batzenhait 36 Mutt und 2 Viertel Kernen, 5 Malter Haber und 32 l /a Schillinge Pfennige Costentzer Münze; zu Rickhenbach 30 Mutt Kernen und aus eines Abtes zu St. Gallen Kammer 10 Sf Wachs — um 120 Mark Silber Costentzer Gewichtes zu rechtem Pfände versetzen. Falls Frau Clement und ihre Kinder vor den Verpfändern oder einem derselben sterben, so soll das Pfand und Geld den letzteren ledig und los sein; fällt das Pfand aber an Frau Clement oder deren Kinder, so sollen es der Abt und das Capitel jedes Jahr vor st. Johanns Tag zu Sunngichten um 120 Mark Silber lösen können; nach dem st. Johanns Tag fällt der Nutzen des Pfandes an Frau dementen oder deren Kinder. . Geben ze St. Gallen in dem closter an der nächsten mitwuehen nach unser frowen tag ze Ogsten 1361. Es siegelten Abt Geori und der Convent von St. Gallen, Graf Cuonrat von Fürstenberg und seine Gemahlin, Frau Adelhaid. Als Transsumpt enthalten in einer Urkunde von 1361, Aug. 25. (mitwuehen nach st. ßärtholomeus tag deß zwölffbotten, zu St. Gallen), worin Ulrich von Clingen, ein Ritter, ein frye, und Frau Clement, geb. von Toggenburg, dessen eheliche Hausfrau, für sich und ihre Kinder: Diethelm, Walther, Elsbet und Adelhait beurkunden, dass sie auf die oben genannten Pfandstücke keine anderen Rechte haben als die in dem inserirten Brief angegebenen. Vergl. Nr. 357. Nach einer Abschrift, welche Stiftsarchivar Dr. v. Gonzenbach nach einer Copie im Stiftsarchive St. Gallen mitgetheilt hat. m "■ ; . 1361, (Aug. 25.) 357. " Ulrich von Klingenberg und seine Gemahlin Clementa von Toggenburg geben für sich und ihre Kinder Diethelm, Walter, Elsbeth und Adelheid, und ihre Erben, nach Rath Graf Conrads von Fürstenberg und Frau Adelheid von Griessenberg, dessen Gemahlin, alle ihre Rechte auf, die sie besitzen an der Hofstatt zu alten Toggenburg, an den Gefällen zu Batzenheit und Rickenbach'). Regest nach einer Copie des 17. Jahrhunderts im Stiftsarchiv St. Gallen, mitgetheilt von Archivar Dr. Th. v. Liebenau. 1) Vergl. die vorhergehende Nummer. jfHjSf' Wm w JSRi ■ 1 { wm H Sftjfflg! mm lliliii 240 1361. 1 I 1361, Nov. 23. Zell a. Harmersbach. 358. Graf Johans -von Fürstenberg verkauft dem Edelknecht Albrecht von Hufwiler, Heinrichs Sohn, und dessen Gattin Adelheit für sich und ihre Erben einen jährlichen Martinizins von 11$ Strassburger Pfennigen für 110 ti solcher Pfennige, die der Graf von jenen empfangen und in seinen Nutzen gekehrt. Der Zins ist ablöslich je zwischen Martini und Lichtmeß mit 10 vom Hundert und versichert auf die Steuer, Bede und alle Rechte, die der Graf im Hadmersbacher Thal hat, sowie dadurch, dass sich (genannte) Hintersassen aus jenem Thal als Mitschuldner unter Verpflichtung zur persönlichen Leistung zu Zell im Falle der säumigen Zinszahlung einstellen. D. st. Clemens tag 1361. Gesiegelt haben der Graf und die Stadt Zell. Kegest, von Dr. W. Franck nach dem Perg. Or. in Karlsruhe gefertigt. i ■ u H M wttk 1361, Nov. 29. 359. Die Grafen Konrad und Heinrich von Fürstenberg erMären im Auftrage Kaiser Karls IV. die Stadt Schaff hausen aus der Reichsacht. Wir graf Cimrat vnd graf Hainrich von Fürstenberg, gebruder, lantgrauen in II Bare, tünt kunt mit disem brief allen den, die in ansehent alder hörent lesen, vnd II veriehen offenlich, das wir von haissens vnd gebottes wegen des aller durlühtegosten oberesten fürsten, vnsers gnedigen herren, kaiser Karlen von Röme, die statt ze Schaf- husen vnd die burger alle gemeinlich ze Schafhusen vsser der ähte gelassen vnd gekündet haben vnd lassen vnd kundent si och mit disem brief vsser der ähte, darin si komen warent von Petern vnder Schöpfe von Costentz von etlicher gemeinsami wegen. Vnd won wir des egenanten vnsers herren . . a ), des kaisers offen brief vnd vrkünde darvmb gesehen vnd verhöret haben, daran er sü vsser der äht gelassen het, vnd och vns vnd allen lantrihtern gebotten het, das wir sü vsser der selben ähte lassen vnd künden sollen, vnd da von haben wir sü vsser der egenanten äht gelassen vnd gekündet vnd kündent si och mit disem brief offenlich vsser dem vnfride in den fride mit allen worten vnd werken, als zu solichen Sachen horent vncl hören sont nah ge- wenhait vncl nah reht 1 ). Vnd. ze warem vrkünde vnd guter sicherhait clise'r vörge- schribener ding haben wir vnserü insigel gehenket an disen brief, I ■Mi 1362. 241 der geben wart, do man zalt von gottes gebürte drüzehenhundert jar vud dar- nah in dem ain vnd sebtzigostan jär an sant Andres abent des hailigen zwelfbotten. Die Siegel der beiden Aussteller (beschädigt). Perg. Or. Staatsarchiv Schaffhausen. a) Punkte in der Urkunde. 1) Vergl. über diese Vorgänge (Kirchhofer), Neujahrsgeschenk für die Jugend des Kantons Schaifhausen, (X, 1831. S. 2.) WKB& WM mm •^sfpi «K«ffi 1362. 360i G ra f Haug von Fürstenberg verschreibt sich gegen Graf Hans, Rudolf und Götzen a ), Gebrüder von Habsburg, das Gebrechtsthal von Konrad Stützen von Freiburg um 400 Mark Silber wieder zu lösen. Erwähnt in den Eepertorien des sogenannten Schatzarchivs (16. Jahrhundert) in Innsbruck, T. V, p. 1099. a) In den Eepertorien irrig: Görgen statt Götzen. 1362, Jan. 24. 361. Schultheiss und Rath zu Sultz ') versöhnen sich mit dem edeln Herrn, Grafen Hug von Fürstenberg, Herrn zu Haselach, wegen der Gefangennahme ihrer Bürger Jeklin von Bolwilr, Henman Venden, Peter Schemberlin, Henman Sibenhertz und Herman Gessler. Geben des nehesten mentages vor st. Paulus tag, als er wart bekert, 1362. Das kleine Siegel der Stadt Sulz (im Siegelfeld ein im Sehritt reitender Gewappneter mit Fahne, Umschrift zerstört) '). Perg. Or. Donaueschingen. B. 1) Wohl eher Sulz südlich von Koimar als Sulz am Neckar. Das Siegel ist abweichend von dem gewöhnlichen sowohl von Sulz am Neckar (vergl. Württernbergische Jahrbücher, 1854, Heft. 2. S. 128), als von Sultz bei Koimar (vergl. Baquol-ßistelhuber, L'Alsace ancienne et moderne, 489). Mi 1362, Febr. 8. Schwarzenbach. 362. Bartholomä Nießli, Vogt zu Schwarzenbach, fertigt Namens des Grafen Conrad von Fürstenberg in offenem Gerichte zu Rickenbach die Uebergabe der Rechte am iL 31 «SB Mi ... • gss 1 :.£&«• ■■',■■■ .v ■■■' ..'-;■■■■ nl ■:■ 242 1362. Hofe zu Nieder - Brunberg durch Johann von Brunberg, Heinrichs seligen Sohn, und dessen Weib an Heinrich Suter von Lamperschwyl, genannt Adelberg. Geben dienstag nach Liechtmeß 1362. Regest nach dem Or. im Stiftsarchiv St. Gallen (Wyler Archiv) mitgetheilt von Archivar Dr. Th. v. Liebenau. 1362, März 24. *, Constanz. Tochter des Peter Herter sei. von Pfullendorf, Ehefrau des Sohnes Frantzonis Böschen seligen, verkauft an Heinrich Co- 363. Frau Elisabeth Johannes von Böschen stentzer von Wil, Subcustos am Dome zu Costentz, und dessen Bruder Johannes Co- stentzer unter andern Zinsen und Gütern einen Hof, genannt der Hof im Bintal in der Pfarrei Lütispurg, der Lehen ist vom edlen Manne Conrad von Fürstenberg. Datum feria quinta ante festum annunciationis b. virginis Mariae 1362. Regest nach dem lateinischen Perg. Or. im Stadtarchive Constanz bei Marmor, Urkundenauszüge zur Geschichte der Stadt Konstanz, S. 27. (Schriften des Vereins f. Geschichte des Bodensees, IV.) ms&' I 1 S I 1362, April 7. 364. Heirathsabrede zwischen Freiherrn Walther von der Hohenklingen und Kunigunde, Tochter des Grafen Heinrich III. von Fürstenberg. o Ich Walther von der hohen Clingen ob Stain, friie, herrYlrichs von der selben hohen Clingen, des. müter von Bechburg erboren was, friien vnd ritters, elicher sun, tun kunt mit disem brief allen den, die in II ansehent alder horent lesen, vnd vergihe offenlich, das ich gesworen han ainen gelerten ait ze den hailigen mit vfgehabener hant, Küngunden, des edeln herren graf Hainrichs von Fürstenberg elich tohter x ), ze II elichem wibe ze nemenne, also mit dem geding vnd beschaidenhait, swenne du selbe Küngunt zwelf jar alt worden ist, so han ich denne vollen gewalt ze manende den egenanten graf Hainrichen, das er mir si gebe vnd zu-lege. Also het och denne der selbe graf Hainrich vollen gewalt mich ze manende, das ich si neme vnd bi ir ligi, won er och gesworen het ainen gelerten ait ze den hailigen, mir si ze elichem wibe ze geheime vnd zu ze legenne, so si zwelf jär alt wirt, so ich in denne darvmb manen. War aber, das wir baidenthalb sament vber ain kamin, das wir enander fürbas zil darvmb gabin, das mugen wir wol tun äne geuerde. Wir siien och mit enander vber Hl 1362. 243 ain komen, das mir der selbe graf Hainrich gelobt het zu der egenanten siner tohter ze gebenne ze rehter hainstür sebs hundert guldin phenning guter vnd gaber an gokle vnd an gewäge genant Florin, vnd sol micb der weren in der wise, als hie nahge- schriben ist. Swenne ich bi der egenanten Küngunden also gelige ane geuerde, so sol der selbe graf Hainrich mir inrent dem selben jar an den obgenanten guldinen geben vnd rihten fünftzig guldin bar vnd swenne er mich der selben fünftzig guldin also geweret het, so sol ich der egenanten Küngunden da gegen widerlegen fünf vnd sibentzig guldin mit barem gut ane fürzug; vnd darnah sol aber der egenant graf Hainrich in den nehsten fünf jaren, du denne nah enander koment, ieglichs jares mir fünftzig guldin geben an der obgenanten ir hainstür bar, vntz das er mich der egenanten sehshundert guldin ir hainstür alsus gentzelich geweret; vnd als dik er mich also fünftzig guldin geweret het, als dik sol ich der egenanten Küngunden fünf vnd sibentzig guldin widerlegen mit barem gut, won wir sament vber ain komen sint, das ich ir drühundert guldin me sol widerlegen, denne er ir ze hainstür git, ane geuerde. Giengi och der egenant graf Hainrich ab von todes wegen, e das du vorgeschribenn ding vollefüret wurdint, so sont sin erben hafte vnd gebunden sin mir du vorgeschribenn ding ze voilefüren vmb die hainstür in aller der wise, als vor beschaiden ist vnd als er sich darvmb verbunden het äne geuerde. War och, das ich ab giengi von todes wegen, e das du vorgeschribenn ding voilefüret wurdint, so sont min erben haft vnd gebunden sin der egenanten Küngunden ze vollefürenne du vorgeschribenn ding vmb ir Widerlegung in der wise, als vor beschaiden ist vnd als.ich mich darvmb ver- .bunden han an geuerde. Es ist och .gedinget: war, das - .du, egenant Küngunt mich vberlebti dariiah, "so ich .bi ir gelig, als vor beschaiden ist, so sol si ir hainstür vnd. ir Widerlegung gentzelich haben vnd mit ir dannah füren'vnd; sol da mit tun," was si wil. Ist aber, das ich si vberleben darnah, so ich bi' ir gelig, so sol ich ir hainstür erben vncl haben vnd sol da mit tun, was ich wil vnd darzü sol mir du Widerlegung ledig sin vnd beliben äne Widerrede. Vnd ze merer sicherhait han ich dem egenanten graf Hainrichen an siner vnd an der egenanten Küngunden, siner tohter, statt vn- uerschaidenlich vmb du vorgeschribenn ding vnd stuk vnd vmb ir ieglichs besunder ze bürgen geben den edeln herren graf Cünraten von Fürstenberg, herr Petern herren von Hewen, Cünraten von Krenkingen genant von Wissenburg, friien, herr Oswalten von Wartenberg, herr Egbrehten den schulthaissen ze Schafhusen, herr Diethelmen von Blümberg, herr Hainrichen von Eandegge, des du bürg ze Randegge ist, herr Johansen von Blümberg den jungern, herr Cünraten von Blümberg, ritter, Cünraten von Stoffeln vnd Cünraten von Brandegge vncl och Johansen von Blümberg genant von Stahelegge. Bis bürgen hant alle vnd ir ieglicher besunder ze den hailigen ge- 31* ms. .... ■ I . fflSi m 244 1362. äHSF ■ !Q£ wm I sworen ir ieglicher ainen ait mit vf gehabener hant vnd mit gelerteu worten, swerme sü gemant werdent vmb du vorgeschribenn stuk ald vmb ir dehaines besunder von dem vorgenanten graf Hainrichen ald von Küngunden, siner tohter, ald von iren erben, ob sü enweren, ald von ir gewissen botten oder brieuen ze hus oder ze hof ald vnder ögen, das sü sich denne nah der manung inrent den nehsten aht tagen sont ant- würten gen Schafhusen in die statt vnd sont da laisten reht giselschaft in offener wirt hüsern ze vailem köf nah des landes reht, ir ieglicher mit ainem pherit selber, ald weli selber vnder in nit laisten mugent oder went, es si ainer oder me, der ieglicher sol ainen kneht mit ainem pherit an sin statt gen Schafhusen ze gisel legen, der für in dis giselschaft da laisti äne geuerde. Vnd sont die bürgen also laisten vnd vsser der selben giselschaft niemer komen, e das das stuk gentzelich vs gerihtet wirt, darvmb die selben bürgen denne gemant sint, als dik es ze schulden kunt. Giengi och der selben bürgen dehainer ab von tode ald von anderen Sachen oder füri er vsser dem lande, als dik das beschult, so sol ich ald min erben in ersetzen mit ainem andern als gewissen geswornen bürgen, als der abgangen bürg was, inrent den nehsten vier- zehen tagen clarnah, so das an mich oder an min erben geuorderet wirt, ald die andern bürgen sont giselschaft laisten, als vorgeschriben ist, wenne si darvmb gemant werdent, vntz das in ie der vnnütz bürg ersetzet wirt. Ich vergihe och öffenlich für mich vnd min erben, das ich ze den hailigen gesworen han ainen ait mit vfgehabener hant vnd mit gelerten worten, die vorgenanten bürgen vnd ir erben ze wisenne vnd ze lösenne von diser burgschaft ane allen iren schaden, wie si da von ze dehainem schaden koment ane geuerde. Vnd ze warem vrkünde vnd stätekait aller diser vorgeschribener ding han ich der obgenant Walther von Clingen min insigel für mich vnd min erben gehenket an disen brief. Wir die vorgenanten bürgen allesament veriehen och öffenlich, das wir hiervmb bürgen sint worden, als vor beschaiden ist, vnd das wir ze den hailigen gesworen haben gelert aide, giselschaft darvmb ze leistenne in aller der wise, als von vns hie vor geschriben stat äne geuerde. Vnd des ze warem vrkünde haben wir vnserü insigel och gehenket an disen brief, der geben wart, do man zalt von gottes gebiirte drüzehenhundert vnd sehtzig jar vnd darnah in dem andern järe, an dem nehsten donstag nah ingändem Abrellen. Die Siegel des Ausstellers und der genannten zwölf Bürgen: 1. Hohenklingen; Siegelfeld gitter- förmig damaszirt, Schild mit Baum, wie in der Züricher Wappenrolle Nr. 139;...... I. DE. CLINGE....... ... 2. Graf Cünrat von Fürstenberg, wie oben an Nr. 212; 3. Hewen, 4. Krenkingen, 5. Wartenberg, siimmtlich wie oben; 6. Egbrecht Schultheiß zu Schaffhausen; Siegelfeld rankenförmig damaszirt; im Schild 2 gitterförmig damaszirte Schrägbalken; f S'. EGBERTI. MILIT. SCVLTETI. SCAFVSE. 7. Diethelm von Blümberg, wie oben an Nr. 287, 22, doch größer. 8. Heinrich von ßandegg; Löwenkopf; f S.' HAINRICI. DE. RANDE.. MIL .... 9. Johans von Blümberg; 3 gegitterte Quer- fflp j 1362, April 9. Constanz. 365. Graf Cünrat von Fürstenberg und Frau Adelhait von Griessenberg, seine ehe- o liehe Frau, beurkunden, dass Frau Margaret, Virichs seligen des Bachmans von Totnay eheliche Tochter, Viridis Amrain von Tottnay eheliche Wirthin, den ehrsamen und geistlichen Frauen, der Meisterin und dem Convent gemeinlich des Gotteshauses zu o Münsterlingen, Virichs des Bachmans Gut zu Totnay, das sie von dem genannten ihrem Vater sei. ererbt hat, ein freies Gut, worüber die Aussteller Vögte sind, mit ihrer (der Aussteller) Hand und mit Zustimmung ihres Gemahls gegeben hat; doch sollen den Ausstellern alle die Rechte, die sie von ihres Vogtrechtes wegen daran haben, von Steuern, Diensten u. a. behalten sein. Geben ze Costencz 1362 an dem Balmabent. Von den Siegeln der beiden Aussteller ist das des Grafen Konrad (zerbrochen) erhalten. Per£f. Or. Staatsarchiv Frauenfeld. warn 1362. 245 balken, in den Zwischenräumen kegelförmig geschnittenes Feh; f S'. IOHIS. D'. BLVMBEßG. MTL. IVN. 10. C ü n r a t von Blümberg; ebenso; t S'. CVNEADI. D'. BLVMBEEG. MIL. 11. C u n r a t von S t o f f e In; Siegelfeld gitterförmig damaszirt; Hirschgeweih, Achtender; .. CVNRA ... STOFFEL .. 12. Bran- degg, wie an Nr. 287, 41; 13. Johans von Blümberg; der blümbergische Schild; Umschrift abgeschliffen. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Das Neidinger Anniversarienbuch von 1494 im f. f. A. verzeichnet unterm 10. Juni: obiit min fraw von Clingen geborn von Furstenberg. mm '■,'•' .'''■ ■ 1362, April 23. 366. Graf Hug von Fürstenberg, Herr zu Hasela, bekennt von Herrn Nycolaus, Schaffner seines gnädigen Herrn, des Bischofs von Strasburg, 200 Pfund Pfennige Strasburger Münze und damit die '600 Pfund Pfennige, die ihm der Bischof um seinen Dienst schuldete, gänzlich erhalten zu haben. Geben 1362 an st. Georien tag. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Karlsruhe (Lehensarchiv, Fürstenberg). mm HÖH US r öasesrr SÜ& I 1 246 1362. mm HAH 1 l 367. Graf Hug von Fürstenberg, Herr zu Haslach, verpflichtet sich, das ihm von Rudolfen und Götzen, Gebrüdern , Grafen von Habsburg, zu Lehen gegebene Thal zu Gebrichen mit Zugehörden, auf welches er von einem Burger in Freiburg zuerst 300 und dann wieder 100 Mark Silber angeliehen, durch Hinauszahlung solcher 400 Mark wieder zu lösen und frei zu machen. Mittheilung des Archivraths Dümge von 1829 an das f. f. Archiv nach einer damals im Karlsruher Archive vorhandenen, jetzt nicht aufzufindenden Urkunde. 1362, Juni 28. Constanz. 368. Die Grafen Konrad, Johans und Heinrich von Fürstenberg stellen dem Grafen Rudolf von Montfort einen Revers aus toegen der ihnen übergebenen Feste Tosters. Wir grauff Cünrat, grauff Johans vnd grauff Hainrich gebruder von Fürstenberg kvndin vnd vergehin offenlich an disem brief allen den, die in sehent alder' hurent lesen, daz vns der edel herr grauff Rudolf von Montfort, herr ze Veitkirch, II gericht vnd vollefArt hat mit der vesti ze Tosters vnd lüt vnd guter, die dar zu gehörent, vnd von dez güts vnd der vssrichtung wegen vnser swester seligen Margreten von Montfort, was er vns nach vnser brief sag II tun solt vnd dez vns gantzlich von im benvgt, vnd als vns och der selb grauff Rudolf von Montfort in geantwürt hat die vorgenanten vesti Tosters, dar vmb habint wir im gelöpt mit vnseren guten trüwen in aides wiz, daz wir noch vnser erben mit der selben vesti Tosters. wider in noch sin erben noch ire lüt noch ir gut nit sin süllint noch si da von nit schadgen sont noch nieman von vnseren wegen weder an ire lip noch an ire gut an alle geuerd. Wir habint och bi den selben vnseren guten trüwen in aidez wiz gelöpt vnd ver- haissen: wenn vnd weles iars vns der obgenant grauff Rudolf von Montfort ald sin erben, ob er nit war, gemanent mit fvnfthalphvndert marken silbers Costentzer gewich ts vber kurtz alder vber lang, so süllint wir ald vnser erben im ald sinen erben der selben lözung gebvnden sin ze gestattent, vnd also, wenn si lösent ie vor sant Johans tag ze svnwenden, so ist inan der nvtz, zins, stvra vnd gelt mit der lözung gantzlich geuallen; war aber, daz si löztint nach sant Johans tag ze svnwenden, so ist vns vnd vnseren erben die nvtz, zins, stüra vnd gelt vf den nechsten herbst dar nach och gantzlich geuallen. Es ist och gerett vnd bedinget vmb die ansprach, als der obgenant grauff Rudolf von Montfort spricht, wir süllint im von sins brüder seligen 'wegen grafen Hugs von Montfort, vnsers swagers, hvndert mark silbers, die dem fflss. ^m s 1362. 247 selben vnserrn swager seligen verhaissen wurdint, zu. vnser obgenanter swester seligen, wenn es da der selb grauff Rudolf von Montfort nit enbern wil vnd es an vns mvtet vnd begert, so süllint wir ald vnser erben im ald sinen erben bi den selben vnseren guten trüwen, die wir dar vmb och in aidez wiz geben habint, im ald sinen erben ain recht halten vf erbar lüt, ritter vnd knecht, vnd och an zitelichen stetten; vnd wäri, daz vns der obgenant grauff Rudolf ald sin erben bi der selben ansprach den hvndert marken Silbers ütz an behüb mit der minn alder mit dem rechten, da sol vns vnd vnseren erben daz halbtayl dez selben guts abgan och an alle geuerd. Wir habint och dem obgenanten graufen Rudolf von Montfort gelöpt vnd verhaissen bi vnseren guten trüwen, als hie vor geschriben stat, daz wir noch vnser erben die selben vesti ze Tosters vss vnseren handen niemer gelassen noch gefügen süllint an dehain stat noch an niemans hand wan mit dez obgenanten grafen Rudolfs von Montfort gvnst vnd gutem willen ald mit siner erben, ob er nit war. Vnd dez vnd aller dirre vorgeschribne ding vnd geding ze vrkvnd der warhait vnd stäter sicherhait habint wir obgenanten grauff Cünrat, grauff Johans vnd grauff Hainrich von Fürstenberg, ge- brüder, für vns vnd vnser erben vnserü insigel gehenkt an disen brief, der geben ist ze Costentz in der stat in dem jar, do man zalt von Cristes gebürt drüzehenhundert jar vnd dar nach in dem zwai vnd sechtzigostem jar an der zwelfbotten abend sant Peters vnd sant Paulus. BS m$m Die Siegel der drei Aussteller. Perg. Or. Wien. Auch gedruckt bei Chmel, Der österreichische Geschichtsforscher, II, 33. 1362, Aug. 10. 369. Graf Cünrat von Fürstenberg, Oswalt von Wartenberg', genannt von Wilden- stain, und Herr Hans von Blümberg, genannt der Gebur, melden dem Albrecht von Magenbüch, deß Valkenstain ist, „der hinder inen gelopt vnd geschworn het von der smachhait vnd vnrecht wegen, die er irem öhen hern Wernhern von Zymern getan het" : sie seien dahin übereingekommen, dass er vom nächsten st. Gallentag 5 Jahre lang dem Herrn von Zymern mit seiner Feste Valkenstain an der Tonowe warten und denselben wie dessen Leute aus- und eingehen lassen soll, ausgenommen gegen das Reich und gegen die, denen er vorher zu warten geschworen habe; ferner dass er dem Herrn von Zymern diese 5 Jahre lang selbviert gewaffnet ehrbar in diesem Lande dienen und dafür von ihm die Kost empfangen soll. I V ■ J 248 1362. Geben an st. Laurentis tag 1362 *). Das Original siegelten die Aussteller. Zimmei-isches Copialbuch, fol. 12372. Donaueseliingen. 1) Die Urkunde ist auch in der Zimnierischen Chronik inserirt (herausgegeben von Barack, I, 194), wo über Anlass und Gang des Streites zwischen Zimmern und Magenbuch weiteres mitgetheilt wird. 1362, Aug. 19. Eappoldsiveiler. I 1 m n 370. Johans Schriber von Rufach, Schaffener in der obern stat ze Rapolczwilr seiner o gnädigen Herren von Rapolczstein, auf Geheiß seines gnädigen Herrn, Herrn Virichs zu Rapolczstein und seiner gnädigen Frau, Frau Hercze Lauweden (sie) von Fürstenberg , dessen ehelicher Wirthin '), zu Rapolczwilr in der Stadt an des Reiches Straße öffentlich zu Gericht sitzend, beurkundet, dass Herr Virich von Rapolczstein in seine Hand mit einem Halme seine Vogtei aufgab, die er hatte zu seiner ehelichen Wirthin von Fürstenberg wegen der Gift und Gabe, die er derselben in „widemes wis" zu geben meinte, worauf die genannte Frau von Fürstenberg mit Zustimmung ihres Gemahls zu einem Vogte erwählte Herrn Johansen zu Rapolczstein. Darauf gab Herr Virich der genannten Frau Herczelanden (sie) mit seiner, des Richters Hand, 200 Mark Silber luters und lötiges Colmer Geweges zu rechtem „widemen" auf benannten Gütern mit Zustimmung seiner Brüder, der Herren Johansen und Brvnen zu Rapolczstein. Zeugen: Herr Claus von Altenkasten, ein Ritter, Henni uud Hügelin Phaffe, Gebrüder, Henselin von Girsperg, Herman Löselin, Herman von Türgenshein, Cüntze Katzenwank, Heinrich von Altenkastel, Dietmar von H......... a ), Werlin Wetzel, Guntzeman zem Rast, Edelknechte, Cüntzeman Karle, Herman Seliger der alte, Herman, sein Sohn, Sifrid Korenman, Burger von Rapolczwilr und viele andere ehrbare Leute. Geben zu Rapolczwilr an dem ersten fritage nach vnserre frowen tag der erren 1362. Die Siegel der Herren Virich, Johansen und Brvnen von Rapolczstein, des Herrn Clewelin von Altenkastel, Hermans und Hügelins Phaffe und Henselins von Girsperg fehlen. Perg. Or. Colmar. a) verblasst. 1) Bald darauf muss Frau Herzelande oder Loveline, wie sie in verwälschter Form genannt wird, gestorben sein. Denn in einer in Colmar befindlichen Urkunde von 1364 (ohne näheres Datum) erscheint als Gemahlin desselben Virich Herrn zu Rapolczstein bereits Frau Margred, geborne Herzogin von Luthringen. 1362—1363. 249 1362, Okt. 21. Haslach. 371. Hugo comes de Fürstemberg honorabili viro domino Ludewico de Tierstein archidiacono ecclesiae Argentinensis ad ecclesiam parochialem in Herboltzheim, cuius jus patronatus seu praesentandi rectorem ad eum pertinet, nobilem et circumspectnm virum, Johannem de Pürstemberg clericum, filium suum carnalem et legitirnum, prae- sentat l ) 2 ). Datum et actum Haselach 6. kal. Nouembr. anuo 1362. m ML- Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1362, Okt. 26. (7. kal. Nouembr. in oppido Haselach ultra Renuni). Fridericus rector ecclesiae parochialis in Herboltzhein rectoratum ipsius ecclesiae ad manus Hugonis comitis de Fürstemberg resignat. Perg. Or. (Siegel des Ausstellers, unkenntliches Bruchstück). Donaueschingen. 2) 1362, Okt. 28. Johannes comes de Fürstemberg, clericus, filius carnalis et legitimus spectabilis viri, domini Hugonis comitis de Fürstemberg, per dictum comitem legitime praesentatus ad ecclesiam in Herboltzheim, discretos viros Nycolaum dictum Boeckeler, presbyterum, et Conradum, notarium dicti Hugonis comitis, procuratores suos constituit, ut sibi impetrent literas proclamationis necnon investituram et missionem in possessionem dictae ecclesiae. Perg. Or. (das Siegel fehlt). Donaueschingen. i 1363. 372. Urfehden und Stellbrief auf Herzog Rudolf von Oesterreich von Graf Hans von Fürstenberg und andern für Heinrich Rockhenbach seiner vänkhnus halber mit dem Leutpriester zu Prawenfeld; steht auf Herzog Herman von Teck und den Abt zu Alberspach. Erwähnt in den Repertorien des sogenannten Schatzarchivs zu Innsbruck (16. Jahrhundert) T. III, p. 1258. 1363 (?). 373. Die Bischöfe von Basel, Strassburg und Gurk, der Abt von Murbach, Graf Johann von Habsburg, Johann und Hugo, Grafen von Fürstenberg, Ludwig und Sigmund, Herren von Liechtenberg, die drei Herren von Geroldsegg, die Städte Strassburg, Freiburg, Hagenau, Colmar, Weissenburg, Schlettstadt, Ehenheim, Rosheim, Mülhausen, Türkheim, Münster, Selz, Rychenwyler verbünden sich auf ein Jahr gegen die räuberischen Banden der Engländer'). II. 32 Wh Wm Hj MSS mm 250 1363. Aus Heinrichs von Beinheim Basler Chronik, deutsch von Hyeronimus Brühigen, Mspt. fol. 246 b (Bibliothek der Familie von Mulinen in Bern) mitgetheilt von Archivar Dr. Th. von Liebenau. 1) Auch Tschamser, Annales der Baarfüseren zu Thann, S. 397, nennt zum Jahre 1363 die Grafen Joannes und Hugo von Fürstenberg als Theilnehmer an dem Bündnisse gegen die Engländer. Die ßepertorien des sogenannten Schatzarchivs in Innsbruck, T. III, p. 446, verzeichnen eine Abschrift dieses Bundbriefs zum Jahre 1362. Außer den obigen werden hier als Theilnehmer genannt: die Herrschaft zu Oesterreich, die Herren von Ochsenstein und die Stadt Basel. Unter den Herren von Gultzegg am Wasgew, Rappoldstein und Lar sind wohl die Herren von Geroldsegg, Bappoldstein und Geroldsegg-Lar zu verstehen. *W 1363, Jan. 22. 374. Heinricus, plebanus ecclesie parrochialis in Ringeshein, sub anno domini mille- simo trecentesimo sexagesimo tertio die dominica proxima, qua cantabatur in ecclesia dei: „adorate angeli etc.," que tunc fuit et est XL kal. Febr., in ecclesia parrochiali Herboltzhein discretum virum Conradum de Marchdorf procuratorem et procuratario nomine honorabiiis viri, domini Johannis de Fürstemberg, rectoris ecclesiae antedictae in possessionem eiusdem inducit corporalem x ). Datum et actum omni modo et forma, üt supra. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1) In modum transfixi ist damit folgende Urkunde verbunden: 1363, Januar 17. Johannes, dictus Korg, rector ecclesiae in Steinach, commissarius ab honorabili viro, domino Johanne de Meistershein, officiali honorabiiis viri, domini Ludewici de Tiersthein, archidiaconi ecclesiae Argentinensis et vices gerenti eiusdem circa investituras impendendas infra limites archidiaconatus eius, specialiter deputatus, discreto viro, plebano pai-rochialis ecclesiae in Ringeshein, praecipit, ut Conradum, procuratorem domini Johannis de Fürstemberg, per spectabilem virum, dominum Hugonem, comitem de Fürstemberg, patrem eius, verum patronum ecclesiae parrochialis in Herboltzhein, ad hanc ecclesiam pro rectore praesentati, in corporalem possessionem eiusdem inducat. Datum et actum 1363. 16. kal. Febr. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1363, März 10. Schaffliausen. I I I ■.. . HP? 375. Egbrebt der Schulthaisse zu Schafhusen, Ritter, beurkundet, dass vor ihm, während er zu Schafhusen öffentlich zu Gericht saß, und vor dem Rath zu Schafhusen Frau Adelhait, die eheliche Hausfrau des Grafen Cünrat von Fürstenberg, in die Hand des letzteren durch die Hand ihres Vogtes, Junker Eberharts von Lupfen, Landgrafen zu Stülingen, freien, verzichtet hat auf den Pfandschatz, den sie hatte auf der Burg zu Wartenberg und auf alles, was ihr dazu versetzt war, es sei Gisingen ■Hb BT i m ü 1363. 251 die Stadt oder Dörfer, Leute oder Güter, und auf die 1000 Mark Silber, wofür es ihr versetzt war. Geben ze Schafhusen 1363 an dem nehsten fritag vor st. Gregorien tag. Die Siegel des Ausstellers, des Rathes zu Schafhusen, der Frau Adelhait von Fürstenberg (Allianzsiegel) und Eberharts von Lupfen. Perg. Or. Stuttgart. 1363, Mai 12. 376. Graf Johans' von Fürstenberg entlässt seine Unterthanen im Thale Harmersbacli der ihn geschworenen Treue und aller Dienste. Wir graue Johans von Fürstenberg embieten dem vogete, den gesworn vnd der II gemeinde des tales zu Hademersbach vnsern grüs. Wissent, daz wir vch, vwer erben vnd nachkvmmen in dem tal zu Hademersbach vnd daz selbe tal von allen eyclen II , gelübeden, sturen, diensten, die ir vns tun soltent, als ir vns, vnserme vatter vnd vnsern vordem virsetzet vnd virbunden warent zu. tünde von dem romischen ryche, losch, ledig vnd quit sagent mit disem gegenwertigen briefe, wände der erwürdige herre byschof Johans von Strazburg das tal zu Hademersbach vnd vch mit aller zügehürde von vns abe gelöset het, vnd das wir mit dem fcal vnd mit vch nüt me zu tünde habent noch haben sullent vnd der dinge zu vrkunde han wir vnser in- gesigel zu rucken getrucket vff' disen brief, der geben wart an dem nehesten fritage nach vnsers herren Vffart in dem jore, do man zalte von gotz gebürte druzehenhundert sehtzig vnd drü jor. Keine Spur eines Siegels. Perg. Or. Strassburg. 1363,'Mai 20. 377. Bischof Johans von Strassburg gelobt dem Grafen Johans von Fürstenberg und seinen Erben für den Fall, dass sie wegen der um 400 Mark Silber geschehenen Lösung des Thaies Harmersbacli angesprochen werden sollten, Schadloshaltung. Wir Johans von gottes gnaden bisch of zu Straßburg dunt kunt mengelichem mit disem briefe, das wir mit willen vnd gehelle der erwürdigen herren, Johanses von Kyburg, des II dümprobestes, Johanses von Ohsenstein, des dechans vnd des cappitels 32* WS£. 1«B mm . : 1 1 ■ ■. SP3 Wim ms ■ ;. mm ^^m 252 1363. I | Ü 1 I gemeinliche vnserre stift zu Straßburg gelobet hant vnd gelobent mit disem briefe vür vns vnd alle vnser noch II komen in dem selben bistüm: geschehe es, das graue Johans von Fürstemberg oder sin erben iemer abgesprochen oder bekümbert würdent von dem aller durchlühtigesten fürsten, keyser Karlen von Korne, von dem riche oder des keysers nochkomen an dem riche, von der lösunge wegen des tales zu Hademors- bach vnd der rehte, die dar zu horent, die wir getan hant von vnsern vnd vnserre stift wegen von dem vorgenanten graue Johanse von Fürstemberg vmbe vierhundert mark silbers, das wir vnd vnser nochkomen in dem selben bistüm soliche ansproche vnd bekümberniße abelegen vnd abelegen siillent dem vorgenanten graue Johanse vnd sin erben vnd von schaden zu ziehende, den sv nement oder hettent von der selben ansprochen vnd bekümberniße ane alle geuerde. Wenne aber wir oder vnser nochkomen in dem selben bistüm dem vorgenanten Johanse von Fürstemberg oder sinen erben ein brief erwürbent, gebent vnd entwürtetent mit des vorgenanten keysers oder siner nochkomen in dem riche hangende ingesigel besigelt, das es ir wille ist, das vns der vorgenante graue Johans das tal zu losende hat geben, so sol vns vnd vnsern nochkomen der vorgenante graue Johans oder sin erben disen brief wider geben vn- uerzogenliche vnd sol och dirre brief craftlos vnde dot sin; vnde des zu vrkünde hant wir Johans der vorgenante bischof zu Straßburg vnser ingesigel an disen brief gehenket. Wir Johans von Kyburg, dümprobest, Johans von Ohsenstein, clechan, vnd das cappitel gemeinliche der egenanten stift zu Straßburg ueriehent, das die vorge- schriben ding mit vnserm guten willen vnd gehelle geschehen sint. Vnd des zu eim vrkünde hant wir des vorgenanten cappitels ingesigel zu des vorgenanten vnsers herren des bischofes ingesigel an disen brief gehenket, der wart geben an dem Pflügest obende in dem jore, do man zalte von gottes gebürte drützehenhundert sehtzig vnd drü jor. Dirre briefe sint drige, der einre bi vns, dem vorgenanten Johans dem bischofe, vnd einre bi dem cappitol der vorgenanten stift vnd einre bi dem egenanten graue Johanse blibet. Die Siegel des Bischofs und des Capitels fehlen. Perg. Or. Strassburg l ). 1) Daselbst auch ein vom judex curie Argentinensis feria quarta proxima post dominicam Inuocauit (Febr. 14.) 1364 ausgestelltes Perg. Vidimus der obigen Urkunde. I && FpWvt 1363. 253 378. GVo/" Johans von Fürstenberg quittirt dem Bischöfe Johans von Strassburg über 400 Mark Silber Lösungsumme für das Thal Harmersbach. Wir grafe Johans von Fürsteinberg veriehent an disem gegenwertigen briefe, daz vns von der losunge wegen, alse der erwürdige |] vnser gnediger herre, bischof Johans zu Strazburg, geloset hat nach der briefe sage, die er het vber die losunge von dem allerdurchlühtigstem für II sten keyser Karlen von Rome, nierer dez rychs zu allen ziten vnd künig zu. Beheini, Hademersbach daz dal mit allen den rehten, die dar zu gehörent, von dem selben herren bischof Johans zu Strazburg worden sint vierhundert marg silbers, dez wir och gentzliche gewert sint, vnd sagent och den vorgenanten vnsern herren bischof Johansen zu Strazburg vür vns vnd alle vnser erben der selben vierhundert marg silbers quit vnd ledig mit disem briefe, wände vns von dez vorgenanten silbers wegen gentzliche volletän ist, alse da vor ist bescheiden an alle geuerde. Vnd dez zu einem vrkünde so hant wir der vorgenant grafe Johans von Fürstemberg vnser grosingesigel gehencket an disen brief, der wart gegeben an der ersten mitwoche vor sant Vrbans dage in dem iare, da man zalte von gotzgebürte dritzehenhundert jare sehzig vnd drü jare. Das Siegel des Ausstellers (beschädigt). Perg. Or. Strassburg. »SÄSg wtm v M ■v'i'i'KS.'i ■ ■'■' 1363, Juni 8. 379. Tod des Grafen Egen von Fürstenberg, Johannitercomthurs zu Clingnau. Anno domini 1363. 6. idus Junii obiit frater Egeno comes de Fvrstenberg quondam commendator domus in Clingenow J ). So die Inschrift eines Grabsteins, der sich nach einer Archivalnotiz vom Jahre 1580 in der Dominikanerkirche (?) zu Freiburg i. B. befand, wo er jedoch schon im Jahre 1802 nicht mehr vorhanden gewesen sein soll. Eine Archivalnotiz aus dem Ende des 16. oder Beginn des 17. Jahrhunderts nennt die dortige Maltheserkirche, was glaubwürdiger ist (vergl. Anm. 1). Eine im vorigen Jahrhundert gefertigte, im f. f. A. befindliche Abbildung des Grabsteins, welcher obige Inschrift entnommen ist, zeigt oben den fürstenbergischen Wappenschild mit dem bekannten, hier auf einem Kissen ruhenden Helmschmucke; unter dem fürstenbergischen einen Wappenschild mit einem von links nach rechts aufsteigenden Scbrägbalken, der der Mutter des Grafen Egen, einer Markgräfin von Hachberg, zuzuweisen sein wird. 1) Das Seelbuch der Freiburger Johanniter (T. 1 im Karlsruher Archive) enthält von gleichzeitiger i ■ • ■ ■ ■■ m Sfäsi iili ^^M 254 1363. Hand den Eintrag: 5. idus Junii (Juni 9.) obiit frater Egeno de Fürstenberg, in cujus anniuersario dabitur fratribus ad mensam 4 libr. de bonis in Waltkilch. Item testamento ipsius sacerdos perpetue in domo mini- strabit. Das „Verzeicbnus aller in Gott ruhenden Personen bey dem Gottshauß zu St. Johann in Freyburg" (v. J. 1617; Karlsrahe) enthält: In choro der Johanniterkirche in Freiburg begraben; Anno domini 1363, 6. idus Junii obiit frater Egono comes de Fürstenberg, quondam eommendator in Clingenowe. 1363, Juli 1. 380. Graf Hug von Fürstenberg, Herr zu Haßla, belehnt den frommen festen Ritter Egbrechfc von Randenburg, Schultheißen zu Schafhusen, mit den Fischenzen im Ryn zwischen dem obern und niedern Loufen *) bei Schafhusen. Geben 1363 an dem nechsten fritag vor st. Virichs tag. Das Original siegelte der Aussteller. Extract des 16. Jahrhunderts aus dem Original. Donaueschingen. 1) Der obere Laufen ist die Stromschnelle des Eheins bei Schaffhausen, der untere Laufen der Rheinfall beim Schlosse Laufen, der noch jetzt im Munde des Volkes „der Laufen" heisst (vergl. Härder, Der Ehein- fall u. seine Umgebung, Schaffhausen 1864, S. 1) und nach dem die darüberliegende Burg den Namen erhielt. ■HL. 1363, Juli 3. 381. Heinrich Barrar und sein ehelicher Sohn Hans verzichten zu Gunsten des ehrwürdigen Herrn Abtes Nicolaus ') auf eine "Wiese, genannt des Melroachers Wiese, gelegen zu Phefficon bei dem Bach, und da der Aussteller eigenes Siegel nicht hat, so siegelt auf seine Bitte der fromme Herr, sein gnädiger Herr, Graf Heinrich von Fürstenberg. o Geben 1363 an st. Virichs abent. Abschrift. Das Siegel des Grafen Heinrich von Fürstenberg. Nach der vom Perg. Or. im Stiftsarchive Einsiedeln von Archivar Dr. Th. v. Liebenau genommenen t, 1) Des Klosters Einsiedeln. H m 1363, Juli 6. Bansberg. 382. Bärtheli Nieseli, Vogt zu Schwavzenbach, urkundet: als er im Hofe zu Bam- sperg im Namen des Grafen Conrad von Fürstenberg zu Gericht gesessen, haben Adelheid Stetter, Heinrich, ihr Sohn, und die beiden Schwestern Adelheid, Töchter Wm HsT WSL ■1 WMxt. 13G4. 255 Conrad Rudolfs selig, mit Hand ihres Vogtes, Jobann Bosch von Wyl, an Katharina, Aebtissin und Convent des Klosters Magdenau, um 23 af Denare Constanzer Münze ihre Rechte an dem Hof zu Kalchhofen verkauft. Geben dnnstag nach st. Peters tag Ramsperg. Siegler: Heinrich Giel von Glattburg und Johann Bosch. Mittheilung von Archivar Dr. Th. von Liebenau in Luzern aus dem Archive des Klosters Magdenau. 1364, Febr. 11. 383. Hainrich von Blümnegg, Ritter, Johans und Rudi von Blumnegg, seine Söhne, geben dem edeln Herrn, Grafen Hug von Fürstenberg, ihrem Bürgen gen Hanman Snewlin von Wisnegg für ihre Schuld bei Cuntz Statzzen, Hanmans Schwiegersohne, die dieser seiner Tochter zur Heimsteuer gegeben hat, einen Schadlosbrief. Geben an der Manne vasnaht 1364 '). Das Siegel Eüdis (3 gitterförmig damaszirte Querbalken, in den Zwischenräumen Feh; Umschrift zerstört) ; die der ersten zwei Aussteller fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1) Ueber das Datum s. Grotefend, Handbuch der Chronologie, 98. 1364, Febr. 14. 384. Johans von Tengen, Ritter, und Hanman von Tengen, sein Sohn, bekennen, dass ihre Frau und Mutter selig, Frau Anne, geb. von Wartenuels, vor ihrem Tode , v sie gebeten, 4 £ Pfennige jährlichen Geldes von ihrem Theil des Zolles zu Owe am Rin den ehelichen Kindern des edeln Herren Grafen Hainrichs zu Fürstenberg, die Klosterfrauen sind in dem Kloster Vff Höfen zu Nidingen unter Fürstenberg '), und im Falle keine solchen mehr im Kloster wären, dem Kloster zu einer ewigen Jahrzeit für sich und die genannten von Tengen zu geben, und dass sie hiemit nach deren Willen dieses Vermächtniss vollziehen mit Zustimmung ihrer Vettern, Herrn Cunrats von Tengen, Propstes zu Emenrach, und Johansen, seines Bruders, die ihre v Gemeinder sind an dem Zoll zu Owe. Geben an st. Valetins tag 1364. Von den Siegeln der beiden Aussteller und ihrer beiden Vettern sind zwei erhalten: 1. Schild wie oben an Nr. 287, 18; .. 10HIS........BIL. M1LITIS. 2. größer, derselbe Schild; .. IOHANNIS NOBILIS. DE. TENGE.. Perg. Or. Donaueschingen. 1 MSi jlfl mm *y& W&M 1 256 1364. 1) Also waren damals mehrere Töchter des Grafen Heiniich III. v. F. Nonnen in Neidingen. Die vorhandenen Urkunden erwähnen zu den Jahren 1368 und 1388 nur einer, der Anna. Entweder war also Mechtild die durch Nr. 525 als Nonne in Amtenhausen höchst wahrscheinlich gemacht wird, vorher Nonne in Neidingen, oder es handelt sich um eine weitere Schwester der Anna und Mechtild, deren Namen nicht bekannt ist. 385. 1364, März 2. Kloster Mariahof. „Priolin« und Convent des Klosters Vf Hoff zu Nidingen verkaufen mit Rath und Willen ihres gnadigen Herrn Grafen Hainrichs von Fürstenberg den ehrbaren Cünrat dem Büller, Hainrich dem Waltsnider und Cünrat dem Brülinger, Burgern zu Vüingen, als Vögten Peters und Otniars, der Kinder Otmars des Brülingers sei., ein Gut und einen Garten zu Hüffingen um 55 « Pfennige guter und genehmer Haller, worüber sie quittiren. Geben in vnserm closter an dem nehsten samstag nach st. Mathias tag 1364. Die bekannten Siegel der Priolin (rund), des Convents (spitzoval) und des Grafen Hainrich von Fürstenberg. Perg. Or. Donaueschingen. 1364, April 24. 386. Virich von Emtze, Bitter, verbürgt sich anstatt Junker Henselins von Geroltzeg ' sei. für den edein Herrn, Grafen Hug von Fürstenberg gegen Herrn Johans von Valken- stein, einen Ritter, und gegen Hanneman von Hornberg um 50 Mark Silber jährlichen Zins. Geben 1364 an dem nehsten gütentag vor dem Meigetag. An weissen Leinenbändeln das Siegel des Ausstellers (Rumpf eines Steinbockes, wie in der Züricher Wappenrolle Nr. 66; t S\ VLBICI. DE. EMTZ). Perg. Or. Donauesehingen. B. BS 1 387. 1364, Juli 4. In dem Streit zwischen den edeln Herren, Grafen Cünrat, Grafen Johans und Grafen Heinrich, Herren von Fürstenberg einerseits und Grafen Egen, Herrn zu Friburg, anderseits wegen der Wildbanne im Breisgau, die Graf Immer von Stratzberg bis zu seinem Tode besessen hatte, die zu Lehen rühren vom Stift Basel und die der Bischof von Basel dem genannten Grafen von Friburg und den genannten Herren von Fürstenberg geliehen hatte, entscheidet ein Schiedsgericht — Cün von Valkenstein, Ritter, E&gEni ■■r ;BBr 1364.. 257 als Obmann, Herr Diethelm von Blumenberg, der Landvogt, und Herr Hesse Snewli Im Hof von Friburg, die frommen Ritter, als von den Herren von Fürstenberg gewählte Zusätze, und Herr Ludwig von Ratolsdorf und Herr Hanemann Snewli von Friburg, als von Grafen Egen von Friburg gewählte Zusätze: die Herren sollen die Lehen gemeinschaftlich tragen, Graf Egen drei Theile, die Herren von Fürstenberg den vierten Theil haben und nießen und wenn ein Theil Theilung fordert, soll dem statt gegeben werden. o Gegeben 1364 an st. Vlriches tag. Die Siegel der 5 Schiedsleute. Mone, Zeitschr. XIX, 375. Or. i. Karlsruhe. EH 1 ■ ZE 1364, Juli 26. 388. Graf Johans von Fürstenberg, Herr zu Wolfach, versetzt mit Zustimmung seiner Brüder, der Grafen Cunrat und Hainrich von Fürstenberg, um 50 Pfund Haller Rotwiler Münze dem ehrbaren bescheiden Manne Aigelwart von Valkenstein den Halbtheil des Gelbachs, der von seinem Vater, Grafen Hainrich von Fürstenberg, um 50 Mark Silber an Klainbrunn und Hainrich, Ritter, und Fridrich von Hairenberg (sie) versetzt ward und den Aigelwart von Valkenstain von diesen erlöst hatte. Geben an dem nehsten Fritag nach st. Jacobs tage 1364. Die Siegel der Grafen Johans, Cunrat und Hainrich von Fürstenberg (sämmtlich wie oben). Perg. Or. Donaueschingen. ■ - W H 1364, Sept. 1. Villingen. 389 # Clenbrun von Hornberg versetzt dem ehrbaren Aygelwart von Valkenstain, Berenbachs Tochtermann, um 130 Pfund Pfennige Haller als Afterpfand alle seine Rechte und Besitzungen im Gelbach, die sein Pfand sind von Grafen Johans von Fürstenberg, mit Genehmigung des letzteren. Geben ze Vilingen an st. Frennen tag 1364. Die Siegel des Ausstellers (der hornbergische Schild; ... G. BEVNONIS. IVNlOßIS. D'. HOB....) und des Grafen Johans von Furstenberg. Perg. Or. Donaueschingen. IL 33 mm *■■ HR ,™ HBaHSHHi 258 1364—1365. %&i< mm BMW SB 390. Die Grafen Chünrat, Johans und Heinrich von Fürstenberg, Gebrüder, versichern den Markgrafen Otten von Hachberg, Herrn zu Rotellein, wegen der Bürgschaft ,* welche er für 2000 mit 140 zu verzinsenden Gulden der Stadtgemeinde Nüwenburg im Brisgow für sie zu leisten übernommen, jederzeit schadlos halten zu wollen. Geben 1364 an dem nechsten fritag vor st. Gallen tage. Die Siegel der drei Aussteller. Mone, Zeitschr. XIX. 377. Or. in Karlsruhe (Badiscties Archiv). 1385, Jan. 11. 391. Jegkeli Nüferli, Schultheiß, und die Zwölfer derzeit zu Herboltzheim verkaufen mit Genehmigung des Grafen Hng von Fürstenberg, Herrn zu Haselach, und der Gemeinde des Dorfes zu Herboltzheim dem ehrbaren Manne Sifrit Rugschüch, einem Burger zu Kenczingen, 11# Pfennige Friburger Münze jährlicher Gilt von dem Holz, genannt die Fischowe, „von der Wosche vncz an den Wilden Sewe" um 110 "a Pfennige und stellen als Bürgen den Grafen Hng von Fürstenberg und mehrere Einwohner von Herboltzheim und benachbarten Orten, die sich eventuell zum Einlager zu Kenczingen verpflichten; dabei soll der Graf, wenn er nicht persönlich leisten will, zwei ehrbare Knechte mit zwei Pferden schicken. Geben an dem nehsten samstag vor dem zwenczigosten tag ze winahten 1365. Das Siegel des Grafen Hug von Furstenberg, (welcher siegelte, da die andern Bürgen und die Schuldner eigene Insiegel nicht haben) fehlt. Perff. Or. Donaueschingen. 1365, Jan. 24. 392. Die Grafen Konrad, Johans und Heinrich von Fürstenberg geben auf Empfehlung ihres verstorbenen Vetters, Grafen Immer von Stra&berg, mehrere Schupposen an die Pfründe Unserer lieben Frau in der Kirche zu Badenweiler. Wir graf Chanrat, graf Johans und graf Heinrich von Fürstenberg, gebrudere, veriechent, das wir dise II nachgeschriben schupossen geben haben an die pliründe 1365. 259 ze vnser frowen altar ze Badenwiler in der kilchen, \\ als vnser lieber bruder x ) selig, graf Imer von Strasberg vns enpholen hatte: des ersten ein schüpossen, buwet Heini Schuldner, ein halb schüpossen, buvvent Henni -von Hach vnd Chüni Woläi, aber ein halb schüpossen, buwent och Henni von Hach vnd Chüni Woltii, ein schüpossen, buwet Chüni Schüber, vnd ein halb schüpossen, buwent Rudis erben in vronhof. Dis vorgeschriben schüpossen haben wir an die phrunde geben mit den gedingen, das ein priester, weler da phründer ist, jerlich geben sol von den selben schüpossen eim lüpriester ze Badenwiler zwen Schilling Stehler *) vnd acht Schilling Stebler vmb brot zeinr spende armen lüten. Item vnd och eim lüpriester ze Mülnhein zwen Schilling Stebler vnd acht Schilling vmb brot ze einer spende armen lüten zu des vorgenanten vnsers lieben brüders seligen, graf Imers jarzitlichen tage vnd vns ald vnsern erben vnd nachkomen, ob wir enweren, jerliches vier sester nussen vnd vier phenning vnd zechen Schilling alter gewonlicher Nüwenbmger, och von den selben schüpossen. Were aber, das kein abgang an den vorgeschriben schüpossen deheines jares wurde, das si nüt gelten möchten die zechen schöffel roggen geltes, die vnser lieber bruder selig, graf Imer, an die phrunde "geordenet hett, vnd och die phenning eim lüpriester ze Baden vnd eim lüpriester ze Mülnhein und och die spenden, die er och ordenete, so sol ein priester, weler denne da phründer ist, von vnserm teile der vor geschriben vier sester nussen vncl der vier vnd zechen Schilling phenning so vil nemen, das er du vorgeschriben stuck verfallen müge, ane geuerde, vnd ensöllent wir noch vnser erben noch nachkomen ime des nüt vor sin. Vncl des zeinem offen vrkünde vnd vestung, so haben wir graf Chünrat, graf Johans vnd graf Heinrich von Fürstenberg vorgenant vnserü eigen ingesigel gehenket an disen brief, der geben ist des jares, do man zalte von gottes g*ebürte drüzechen hundert vnd fünf vnd sechzig jar, an dem nechsten fritag nach sant Angnesen tage. Von den Siegeln der drei Grafen sind die Konrads (sehr beschädigt, fast völlig unkenntlich) und Heinrichs (wie oben an Nr. 234, schadhaft) erhalten. Perg. Or. Karlsruhe (Breisgauer Archiv). Mone, Zeitschr. XVI, 113. 1) Die sehr entfernte Verwandtschaft, welche hier durch „bruder" angedeutet wird, beruht darauf, dass Margarethe, die Mutter des Grafen Immer von Straßberg, eine Tochter des Grafen Heinrich von Freiburg- Badenweiler war. Vergl. Mone, Zeitschr. XVI, 201. 2) Wahrscheinlich Constanzer Brakteaten, die zwei Bischofstäbe zeigten. ÜP I m m IM ■ iMiii ■ . i 393. 1365, Febr. 21. Graf Cünrat von Fürstenberg verkauft an Herrn Albrecht von Clingenberg 33* m HBEBHBHBflB 260 1365. Jacoben den Hirten und dessen Brüder Peter und Burkart, weiland Hainrich des Webers sei. Söhne von Eslingen, um 5 Ü Haller. Geben 1365 an dem nähsten fritag nach st. Valentines tag. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. ■ tu \ ■'•''' ■MB 1365, Febr. 24. 394. Cunradus comes de Furstenperg notum facit universis, quod ab olim progeni- tores sui devotione moti ecclesiam parochialem villae Nuspach ad ipsos tunc jure dominii vel quasi spectantem cum omnibus suis capellis et jure patronatus, videlicet capella in Obernkirch et in Oberndorf ac in Noppenau et in Ebersvilre, in dotem monasterii Omnium Sanctorum in Nigra Silva donarunt *). Datum in die festo beati Matthie apostoli anno 1365 2 ). Schöpflin, Historia Zaringo-Badensis, V, p. 478. 1) S. Bd. I, Nr. 498 v. 1275, Mai 8. 2) Eine gleichlautende Urkunde stellte am selben Tage Graf Egen von Freiburg aus. 1365, März 6. 395. Peter von Hewen, ein friger herre, Gotfrit der Truchsess von Diessenhouen, Johans, der Schultheiss von Schafhusen, Ritter, und Johans der Truchsess von Diessenhouen, Herrn Johans des Truchsessen sei. Sohn, geben dem edeln Herrn, Grafen Hug von Fürstenberg, ihrem Bürgen bei Herrn Hessen Snewelin Im Hoff von Priburg um 10 Mark Silber,, die sie demselben um 140 Mark Silber „ze eime widerkoffe" verkauft haben, einen Schadlosbrief. Geben 1365 au dem nehsten donrstag vor st. Gregorien tag in dem monot ze Mertzen. ■ Die Siegel der Aussteller fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1111 Wmk PS 1365, März 15. 396. Her Simmvnt, Ritter, und Cünrat von Hatstat, sein Sohn, schulden dem edeln Herrn Grafen Hugen von Fürstenberg und seinen Erben 100 guldin Florentaner, gut 1365. 261 an Gold und schwer genug, die er ihnen geliehen „von dem gut, daz er hern Cunen von Valkenstein vnd hern Cünrat Snewelin, dem schultheiss vnd hern Steffan Geben bevolhen het"; innerhalb eines Monats nach der Mahnung hiezu müssen sie die Schuld heimzahlen. Geiselschaft: sie selbst gen Friburg in die Stadt „in offenen würtes hüser ze veilem kof". Geben an dem nehsten samstag nach st. Gregorien tag in der vasten 1365. Die Siegel der Aussteller fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. Ulis tdm I äsMms 397. 1365, Juni 2. Johans von Blumberg, den man spricht der Gebure, Ritter, welcher für die edeln Herrn, Bischof Abreht sei. von Frisingen, Herzog Herman sei. von Tegke und Grafen Hug. von Fürstenberg weger einer gemeinen Schuld gegen den „Kawerschin ze Schafhusen" Bürge geworden und desswegen „etwie vil zites gelaist" hat und zu großem Schaden gekommen ist, bekennt, dass ihm Graf Hüg von Fürstenberg für seinen Theil den Schaden völlig ersetzt hat. Geben 1365 an dem meentag in der Pfingstwochen. Das Siegel fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1365, Juli 9. Wolfach. 398. Graf Johans von Fürstenberg, Herr ze Wolfach, verspricht eidlich den Bürgern der Stadt ze Wolfach auf ihre Mahnung hin die 40 fl., die sie ihm geliehen, „do er von der Engellender wegen gen Strasburg für", auf kommenden Martinstag zu bezahlen; geschieht das nicht, so sollen sie gen. Summe von den ersten Zinsen und Rechten aus dem Thale ze der Ober Wolfach, das er ihnen versetzt hat, „vorab niesen vnd nemen". Geben ze Wolfach in der statte an dem nahsten gütemtag vor st. Margareten tage 1365. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1 ! ■ > SU 1 9 «§ if 1 'mmm 1 B sEoas mm 262 1365. 1365, Aug. 8. IS 7W&X) 399. Heinrich von Blümenegg und Frau Vdelhilt von Fürstenberg, seine eheliche Frau, verkaufen mit Einwilligung ihrer Söhne Johansen von Blümenegg, Ritters, und Rudis von Blümenegg, den frommen Rittern, Herrn Hessen Snewelin Im Hof, Herrn Johansen Snewelin, Herrn CT.nrat Dietrich Snewelis sei. Sohne, und Herrn Dietrichen von Valkenstein, als Pflegern der Frau Giselen der Maltererin von Friburg im Brisgowe und ihrer Kinder ihren „turn Vra gelegen ze Lentzkilch" *) mit allem Zugehör und den Hof und die Mühle dabei und Lentzkilch beide Dörfer „das nider und das ober" 2 ), dazu „18 pfunt vnd an zwen 9 Schilling Basler, ist der frigen sture von den gutem, soden 10 pfunt vnd 22 pfennig Basler zinses von den gutern, soden 4 pfunt vnd 7 Schilling Basler vnd zwen scheffol kernen vncl ein scheffol roggen zinse von dem nidern dorf, soden von den lehen in der Grüta zem Titise 3 ) 4 pfunt vnd 5 Schilling Stebler vnd 16 sester habern vnd 32 himre, soden 4 pfunt vnd an drige 7 Schilling Basler von dem hof zem Sluchse 1 ) vnd 303 (drü hundert vnd drige) visch von dem sewe, do höret die eigenschaft gen Sant Blesin, soden 1 pfunt vnd 2 Schilling Basler von dem Trehselbach 5 ) von den lehen, soden 30 Schilling vnd 6 pfenning Basler vnd 15 hünr von den lehen in der Ah 6 ), ist vogtye vnd höret die eigenschaft gen Sant Blesin an den lüten, soden an drige 16 Schilling Basler im Krumben 7 ), sint eigen, soden 3 pfunt vnd 3 Schilling Basler im Vischbach 8 ), da sint die guter valber, soden 2 pfunt Basler ze Swendi 9 ), ist eigen; soden Henni Knab git 6 Schilling Stebler von der hübwis vncl ist im zehen iar also verlihen; soden Cuni Knab git 4 Schilling Stebler von dem acker bi der bürg; soden der zoll, den samnet Clewi Glaser, der giltet iergelichen 4 pfunt Stebler; soden der wise ze Swendi, der ist 24 mannematte; soden der wisen bi der bürg, der ist 16 mannematte; sodenne ze Mülinen in ) vncl ze Seigge 1 ') 12 pfunt Stebler geltes vnd IS hunr, ist vogtye; soden 5 pfunt Stebler gent die von Mülinen vnd von Seigge ze vberstür; soden 4 pfunt Basler zinses vnd 10 hünr minr oder me gent die froner, vnd vallent von dem libe, der ze der ee ist komen, das beste höbet; soden von dem eigen, das der Schopper buwet, git man 1 pfunt vnd 8 Schilling, lit ze Eigge 12 ); soden 60 kese gelt vf dem berge, ist vogtye; soden die vischer ze Lentzkilch gent 400 visch von den wassern vncl 400 visch ze dem Titise; soden Cum Scherer git 50 visch von Weibels matten; soden Absolon git 1 guldin von der weide vf dem Veitberg 13 ); soden 85 hünr ze zinse vnd ie das hus vmb vnd vmb ein vasnaht hün; soden der Treger vs dem Trehselbach git 100 schüs- selen 14 ); Bertschis wip ab der Steig 15 ) git 1 vierling schüsselen u ) von eim acker; mt <".:•■■-. 1365. 263 Gogenberg vnd Welti Schindler gent och 1 vierling schüsselen von eime acker; wer och win da schenket, der git ein ieglicher einen halben som Friburger messes; so vallent och die hite alle sament von dem libe vnd. dazu von den gutem, die valber —> sinj;, die sü hant an in der Ah vnd ze Seigge vnd ze Mülinen vnd die vf dem hof zem Slüchse sitzent vnd bch in dem Trehselbach. Wer och vogt ze Lentzkilch ist, sitzet der vf der bürg, der sol einen vischer han, der im vf den fritag vnd den sams- tag vische an den bortern IG ) vmb vnd vmb an dem sewe vnd sol man in darvmb des ersten rihten." — „So sint dis die lochenen 1? ) vnd der invang der dörfer Lentzkilch vnd das dazu höret: die erste lochen, da man ze erst anvahet künden, das ist, da die Guta vnd die Hasela zesamen gant xs ), dannan in den Borweg, den Borweg vf vntz in Butzenbrunnen 19 j, dannan in die Glaswis- n ) in den Stein, dannan in Ingris grübe, dannan abe durch ein mos 2l ) zwüschent Vischbach vnd Slüchse in ein dürren bom, dannan in das lang Gespring, dannan den Vlreberg in den Sattelbogen, dannan in Reterspacher val, dannan in Krumanstain, dannan in Slühti, da die bli'unen staut, dannan vf vber die Hohegge in den Veitberg vnd dannan nider, da die Güta in den Veltse 22 ) vellet, dannan nider als der alt runs 23 ) gat in den Tittise, enmitten durch den se in den alten steg 2l ), vsser dem alten steg die Güta nider in den Thalbach 26 ), das Hörn vf an Hohenfirst 26 ), als die snesleipfi 27 ) gat hin vnd har, in den Ebersol- bruhnen, danan den Widenrain nider in Eglendal 28 ) in die eich, dannan nider in das Hürmetteli 29 ), danan nider zer Blatten in den wag 30 ), dannan vf an Entgasten vf die ebin 31 ), den Entgasten vs, als die snesleipfii treit, wider da die Güta vnd die Hasela zesammen gant." Die Kaufsumme, deren Empfang beurkundet wird, beträgt 500 Mark Silber „lötiges vnd gebes Friburger brandes vnd geweges." Die Grafen Cünrat, o Hainrich und Johans, Herren von Fürstenberg, Brüder der genannten Frau Vdelhilten, geben ihre Zustimmung zu dem Verkauf. Geben 1365 an dem nehsten fritag vor vnser fröwen tag ze Erne, als si ze himel für, dem man sprichet der Erren. An weissen Leinenbändeln die Siegel: 1 u. 2 der beiden Aussteller, 3. u. 4 ihrer beiden Söhne und 5, 6, 7 der Grafen Cünrat, Hainrich und Johans von Fürstenberg. Die Siegel Nr. 1, 3 u. 4 zeigen den o blümeneggischen Schild; Nr. 2, das hier abgebildete Siegel der Frau Vdelhilt zeigt ihr stehendes Porträt, mit jedem ausgestreckten Arm einen Wappenschild haltend, rechts den blümeneggischen, links den fürsten- bergischen. Perg. Cr. Donaueschingen. hBRBhI 1 Hl Sarai ftsra 1 raww 1 : ,:■ . i Xr? 1) Burg Drach bei Lenzkirch, ß. A. Neustadt im Schwarzwald. 2) Unter- und Ober-Lenzkirch. 3) Gutachthal, der Titisee, B. A. Neustadt.- 4) Schluchsee, B. A. St. Blasien. 5) Dresselbach bei Schluchsee. 6) Ober- und Unteraha; die Aha mündet in den Schluchsee. 7) Krummenhof, westlich vom Schluchsee. 8) Thal Fischbach, nördlich von Schluchsee. 9) Schwende oder Schwendi N Sm -. ... HP ■nlB-.i HREffli j 264 1365. zwischen Lenzkirch und Schluchsee. 10) Mühlingen zwischen Saig und Lenzkirch, B. A. Neustadt. 11) Saig, B. A. Neustadt. 12) Wohl Aichen, B. A. Bonndorf. 13) Der Feldberg, höchster Punkt des Schwarzwaldes. 14) Doch wohl Schüsseln im heutigen Sinne des Wortes; vergl. auch oben Nr. 261, S. 165 und Brinckmeier, Glossarium diplomaticum, unter Schüssellehen im Nachtrag. Das Maß: 1 Vierling und der Zusatz: von einem Acker legen es zwar nahe an eine Frucht zu denken, doch lässt sich der Name Schüsseln für eine solche weder im heutigen Dialect der Gegend noch in älteren Quellen nachweisen. Die Bezeichnung Vierling wird noch heute in der Gegend nicht nur für das Maß sondern bei gewissen Waaren, z. B. Krautköpfen, auch für die Zahl von 25 Stück gebraucht. Die Gegenüberstellung: 100 und 1 Vierling schüsselen macht wahrscheinlich, dass das Wort hier die letztere Bedeutung hat. 15) Steig zwischen Neustadt und dem Höllenthal. 16) börter = Ufer. 17) lochennen = Grenzzeichen. 18) Die Haslach mündet östlich von Unterlenzkirch in die Gutach. 19) Büzenbrunnen auf der Gemarkung Olpen- hütte zwischen Grünwald und Dresselbach. 20) Wahrscheinlich eine Wiese beim Glaserloch, südöstlich von Grünwald, B. A. Neustadt. 21) Hinterhäusermoos, östlich von Fischbach. 22) Der Feldsee am östlichen Abhänge des Feldberges. 23) runs = Einnsal. 24) Heute Altenweg, worüber die Poststrasse von Neustadt nach Freiburg führt. 25) Thalbach heißt noch jetzt ein Brunnen an der Stelle, wo die Gemarkungen Saig, Vierthitler und Neustadt zusammenstoßen. 26) Der Hochfirst, Berg südwestl. von Neustadt. 27) Schneeschleife, Wasserscheide, Kamm eines Höhenzuges. 28) Ebersohl, Ebersuhl heißt eine Pfütze, in der sich gern Eber wälzen. Der Ebersolbiunnen weist vielleicht auf den Saubach oder Subach am Hochfirst. Von diesem führt ein Bain, wie sie dort häufig die Felder abgrenzen, zum Wiedenbach, dieß also wohl der Wiedenrain. Vom Wiedenbach gelangt man den Hochfirst entlang in den Tobel Eglenthal, der auf der nordöstlichen Seite des Hochfirsts gegen Neustadt hin zur Gutach abfällt. 29) Die Namen des Hürrenhofs und Hürrenbrunnens am Hochfirst erinnern noch heute daran. 30) wag = Gewässer. 31) Die Halde Enkensteig am linken Gutachufer geht an der Röthenbacher Waldgrenze in eine Hochebene über. Bei den [Bestimmungen der Oertlichkeiten hat mich Herr Lindner, f. Forstverwalter in Lenzkirch, freundlich unterstützt. mm MS (c. 1365.) 400. Opferwilligkeit des alten Ritters von Blumenegg gegen seine Lehensherren, die Grafen von Fürstenberg. Vor vil zeiten hat sich mit den graven von Furstenberg begeben , das dieselbigen graven in groß armuet kommen (wie aber daselbig Zugängen, wer zu lang zu erzellen, auch hieher nit dienstlich); also haben sich ire lehenleut vom adel, bevorab aber ain alter ritter, ainer von Blumneck, iren mit allen trewen underwunden und die sach dahin gericht, das die jungen herren hei iren jungen tagen ■■■■M^BM 13G5—1366. 265 fflBBB ußer den merertail schulden kommen, ire verpfendte gueter wider gelest und in somma ires erlittnen Schadens widerumb erholet, das sie den nachkommen ursach gegeben, sich zu ainem sollichen ansehenlichen uud statlichen vermegen zu schicken *). Es wurt auch glauhwurdigclichen gesagt, das die- selbigen graven von Furstenberg zu ainer dankbarkait und erkantnus eingenomer diensten und gutaten die wölken ußer dem blomeneckiscken wappen umb ires angeborn wappen angenomen haben 2 ) , so doch die grafen voranhiu nur den roten adler in dem gelen feldt gefurt. Das ist beschehen, nachdem die graven das helmklainat mit der schneeballen uf das absterben der herzogen von Zeriugen angenomen haben, dann vorhin haben sie schwarze bufhörner gefuert 3 ), wie man das gründlich weist. Zünrnerische Chronik, herausgegeben von Earack, III, 174. 1) Bader (Badenia II, 30) bringt diese Erzählung, für welche sich keine urkundliche Gewähr findet, mit dem Verkaufe der Herrschaft Blumenegg durch Kitter Heinrich von Blumenegg an Egloff von Wolffurt in Verbindung. Auch der Verkauf der Burg Urach und der Dörfer Lenzkirch v. 1365, Aug. 8. (s. oben Nr. 399) könnte hier in Betracht kommen. 2) Was der Chronist im fürstenbergischen Wappen irrig für Wolken aus dem blumeneggischen Wappen hält, ist bekanntlich das aus dem urachischen Wappen entnommene Feh. Vergl. F. K. (Fürst zu Hohen- lohe-Waidenburg), Zur Geschichte des Fürstenbergischen Wappens, S. 9 flgd. 3) Diese heraldische Angabe ist ebenso irrig wie die vorhergehende; vergl. F. K. (Fürst zu Hohen- lohe-Waldenburg) a. a. 0. S. 21 flgd. mmm M® 1365, Aug. 22. 401. Graf Heinrich, Herr zu Furstenberg, genehmigt, dass Jäkli Guggenbühel, genannt von Tengen, Bürger zu Fürstenberg, mit Einwilligung seiner Brüder Hainrich und Henui der Guggenbühel, einen Acker und zwei Land unweit Pforren, die er vom Grafen zu Lehen trägt, an das Kloster Nidingen vertauscht, und eignet dem Kloster diese Güter. Geben an dem nehsten frytag vor st. Bartholomeus tag 1365. Das Siegel des Ausstellers (wie oben an Nr. 234). Perg. Or. üonaueschingen. m ' ■ 1366, Nov. 30. Villingen. mim 402. Graf Hug von Fürstenberg, Herr zu Haselach, verkauft den ehrbaren Wernhern und Johansen von Fermbach den Metzgern, Gebrüdern, Burgern zu Vilingen, um 324 Pfund Haller, worüber er quittirt, vier Güter zu Wultertingen, nämlich 1. einen Hof, den derzeit Stoll baut, gilt jährlich 14 Scheffel Kernen und 14 Scheffel Haber Vilinger Maß, 1 Fastnachthuhn und 1 Pfund Brisger, jedes dritte Jahr aber keine Pfennige; II. 34 ■ . Mm HfiSi HHKl '%£m mtSä 266 1366—1367. 2. ein Gut, das Cünrat Blenkeli baut, gilt jährlich 7 Scheffel Kernen, 7 Scheffel Haber Vilinger Maß, 5 Schillinge Brisger und 1 Fastnachthuhn; 3. ein Gut, das Jordan baut, gilt jährlich 4 Scheffel Kernen, 4 Scheffel Haber Vilinger Maß, 5 Schillinge Brisger und 1 Fastnachthuhn; 4. ein Gut, das der Elsasser baut, gilt jährlich 2 Scheffel Kernen, 2 Scheffel Haber, 5 Viertel Koggen Vilinger Maß, 5 Schillinge Brisger und 1 Fastnachthuhn. Geben ze Vilingen an st. Andres tag des hl. zwölfbotten 1366. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter, Wolterdingen). SsM 1366, Dez. 5. Villingen. 403. Cünrat der Schulthais von Huffingen, Hainrich der Maier von Trossingen und Hainrich der Vademer von Brägen treten für ihren gnädigen Herrn Grafen Hug von Fürstenberg wegen der vier Güter zu Wultertingen, die derselbe an Wernher und Jo- hans von Fermbach, Gebrüder, Burger zu Vilingen, verkauft hat 1 ), als Bürgen ein und versprechen auf Mahnung entweder selbst oder mit einem ehrbaren Knecht und einem Pferd rechte Geiselschaft in Vilingen zu leisten. Geben ze Vilingen an st. Mclaus abent 1366. Von den Siegeln des Cünrat Schulthais und Hainrich Maier fehlt das erstere. Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter, Wolterdingen). 1) S. die Urk. Nr. 402 v. 1366, Nov. 30. «1 9h I 1361, Febr. 9. Schaffhausen. 404. GT a f Cünrat von Fürstenberg ist unter den Schiedsrichtern, welche die Schultheißen, die Räthe und die Burger der Stadt zu Schafhusen, „alle, die 16 jaren alt vncl elter sint", zur Erledigung ihrer Beschwerden gegen die Herzoge Albrecht und Lüpolt zu Oesterrich, Gebrüder, denen sie von des hl. Reichs wegen versetzt sind, und zur Verfassung einer Ordnung gewählt haben l ). Geben ze Schafhusen an dem nehsten zinstag nach st. Agathen tag 1367. Nach einer Pap. Copie aus dem Ende des 14. Jahrhunderts im Staatsarchiv Schaffhausen mitgetheilt von Archivar Dr. Th. v. Liehenau. 1) Vergl. die flgd. Nr. 405 von 1367, Febr. 12. Hü 1367. 267 ■ ■'■■■' 1361, Febr. 12. Schaffliausen. 405. Bischof Johanns von Brixen, Kanzler Herzog Albrechts von Oesterreich, Graf Cunrat von Fürstenberg, Graf Rudolf und Graf Gottfried von Habsburg, Gebrüder, Hugo von Gutenburg, Freiherr, Peter von Thorberg, Landvogt der Herzoge von Oester- rich in Schwaben, Aargau und Thurgau, Hermann von der Breiten-Landenberg, Ulrich der Truchseß von Dießenhofen, Egbrecht von Goldenberg, Johanns von Frauenfeld, Nielaus der Dressideler von Oesterreich, Nicolaus von Schwandegg und Rudolf von Schönau, genannt der Hürits, Ritter, geschworne Räthe der Herrschaft Oesterreich, geben Schultheißen, Räthen und Bürgern gemeinlich, edeln und gemeinen Leuten, Reichen und Armen der Stadt Schaffhausen, die der Herzoge von Oesterreich Pfand ist, zu Beilegung aller Irrungen eine Verfassung, die 47 Artikel zählt und von den Räthen der Herzoge der Stadt Schaffhausen besiegelt übergeben wird'). Geben freitag vor st. Valentins tag 1367. Eegest nach einer Abschrift ans dem Ende des 14. Jahrhunderts im Staatsarchiv Schaffhausen mit- getheilt von Archivar Dr. Th. v. Liebenau in Luzern. 1) Vergl. (Kirchhofer,) Neujahrsgeschenk für die Jugend des Kantons Schaffhausen (X), S. 5. 1361, Febr. 23. Villingen. 406. Johans von Almshoffen, Sohn Hainrichs sei. von Almshoften, und Zilig von Blumenberg, seine eheliche Wirthin, verkaufen an „Rudolfen von Blumenberg von sinen wegen vnd herr Burkarten von Elrbach, genant her Ytel Elrbach, vnd dem egenanten Rudolfen von Blumenberg an herr Cünratz seligen von Blumenberg kind stat, der vögt sii sint, vnd von ir wegen" um 60 Mark Silber Schaffhauser Gewichtes folgende Stücke, Güter und Leute: „die bürg ze TunnäwEschingen mit dem wage 1 ) hinder der bnrg vnd mit allem begriffe vnd den bongarten vnd das wisli bi der bürg vnd die hofwis vnd den hoffacker ze Eschingen vnd zwo hüba ze Eschingen, die man nemet Nagellins hüba, vnd den hof ze Vfhain 2 ), den man nein et des Bruggers hoff, vnd das gut ze Vfhain, das man nemet Züttels gut, vnd die mülstat ze Vfhain vnd Reckenbaches svn vnd Maczinnen in gassen." Als Bürgen stellen sie auf: ihren Herrn o Grafen Hainrichen von Furstenberg, Bicken von Almshoffen, Vlrichen von Ymmadingen, Dyetrichen von Velsenberg, Rüdin von Lantzenhoffen und Cünraten den Schulthaisen von Hüffingen. 34* I tM-Sm HB 4w M päKS ?mB Wm m 1 ■ Hwiaffi! HnUl ^M£$ HSflH H SIPIj jSflPü' w ■ WM ÜSw* 1 1 mmm am : i : ESSä Ei BT 268 1367. Geben ze Vilingen an sant Mathias abent in dem iar, do man zalt von gotz gebürt druzehenhundert iar darnah in dem sibenden vnd sehtzigosten iar. Von den acht angehängten Siegeln sind erhalten: 1. Johans von Almshoffen, geviertet, 1 u. 4 erhöht, in 2 eine Kose;.....IS. DE. ALMSH....; 2. Zilig von Blümenberg, gespalten, r. Blümenberg, 3 Querbalken, in den Zwischenräumen Feh, 1. Almsbofen, geviertet, 1 u. 4 erhöht, in 1 eine Rose; f S'...... DE. BLVMENBERG. 4. — ? Siegelfeld gitterförmig damaszirt, Schild getheilt, oben wachsender Löwe, unten 2 schmale Querbalken, Umschrift zerstört; 6. Dietrich von Velsenberg, hervorbrechendes Schwein (?); .......CI. DE. VELS...... Perg. Or. Donaueschingen. 1) Der Donauquell und dessen Abfluss zur Brigach. 2) Auffen, früher Unterauffen, an der Brigach, 1 /t Stunde aufwärts Donaueschingen. Zwischen dem jetzigen Auffen und Grüningen lag die nur aus zwei Höfen bestehende, nun abgegangene Ortschaft Oberauffen. In den Urkunden über den Kauf von Donaueschingen von 1482, Mai 11, 1483, Sept. 1 u. 1488, Mai 5 werden „Oberuffhain und Vnderauffhain oder Ober- und Vndervffen oder -vffan" unterschieden. Unteruffheim, das jetzige Auffen, ist, wie die Bauart des Dorfes noch jetzt erkennen läßt, aus der Vereinigung zweier ursprünglich gesonderter Niederlassungen erwachsen. In der südlichen derselben glaube ich nun den im 9. Jahrhundert in einer Reich enauer Urkunde in Verbindung mit Esginga (Donaueschingen) und Uff heim genannten Ort Sunt- heim (Dümge, Reg. Badensia, Anhang, Nr. 10, Anm. 1) zu erkennen, dessen Lage ich früher (Geschichte von Donaueschingen in Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar, II, 5) nicht zu bestimmen vermochte. Suntheim trug seinen Namen „das südliche Heim" mit Beziehung auf Uffheim, entweder das Heim des Uffo oder das obere Heim. Diesem Suntheim oder dem bei Rottweil gelegenen Sonthof (s. Beschreibung des 0. A. Rottweil, 551), jedenfalls nicht Sontheim im 0. A. Münsingen dürfte der in der Urk. v. 1200, April 13. (Würt. U. B. II, 338) als Zeuge auftretende H. de Sunthain zuzuweisen sein. Sowohl der Ausstellungsort Geisingen als die Namen der Mitzeugen von Gutmadingen und Sunthausen, sämmtlich im B. A. Donaueschingen, weisen darauf hin. TOVtäß *>■£ 1367, März 3. 407. Rudolf Stattze, Eitter von Friburg, bekennt, dass Graf Hug von Fürstenberg, Herr zu Haselach, von den um 162 J /2 Mark Silber wiederkäuflichen 13 Mark Silber Geldes, die ab dem Langenbach gehen und die derselbe ihm verpfändet hat, 8 Mark mit 100 Mark von ihm abgelöst hat. Dis beschach ari dem nehsten gütemtag nach st. Mathis tag eins zwelfbotten 1367. Die Siegel des Ausstellers und seiner Oheime, Rudolfs des Turners und Frantzen Sygstein fehlen. Perg. Or. Donaueschinsren. ■fii j lü SSHP 1367. 269 m m 1361, März 12. 408. Graf Hug von Fürstenberg, Herr zu Hasela, kauft von Johans Vasaud und Frau Anne von Buwenburg, dessen ehelicher Wirthin, um 24 it Straßburger Pfennige das Thal Hagspach, versichert aber ihnen und ihren Erben das Recht der Wiederlosung jedesmal vor Lichtmeß. Geben an dem neusten fritag nach der alten Vastnaht 1367. Von den Siegeln des Ausstellers und des Johans Schultheiß, seines Dieners (wie oben), fehlt das erstere. Perg. Or. Donaueschingen. ffl 1367, Nov. 15. Constanz. 409. Graf Konrad von Fürstenberg verpfändet vor dem Stadtammann zu Constanz seiner Gemahlin Adelheid von Griessenberg und ihren Kindern erster Ehe die Burgen Alt- und Neuwartenberg und Geisingen und die Burgen und Städte Wolfach und Hausach. o Ich Virich von Roggwüle, stettamman ze Costencz, tun kvnt vnd vergich des offenlich mit disem brief allen, die in ansehent oder hörent lesen, das ich offeulich ze gericht || sass ze Costencz an disem hüttigen tag, als dirre brief geben ist. Do kam für mich der edel hoherborn herre graf Cünrat von Fürstenberg mit fro Adelhaiten, siner II elichen fröwen, geborn von Griessenberg, vnd ir tochter, fro dementen, herr Hainrichs von Hewen elicher fröwen, vnd ir ') svn, ivnkherr Diethelm von der Hohen- o e o clingen, hern Virichs saugen svn von der Hohenclingen, vnd offnot der selb graf Cünrat von Fürstenberg mit sinem fürsprechen, das er die selben sin elichen fröwen wisen wolt tusent mark silbers ir hainstür vnd ir widerlegvng, vnd wolt ir vnd, ob si enwere, der obgenanten ir tochter, fro dementen, vnd ivnkherr Diethelmen, ir svn, vud sinen geswstergiden vnd och den kinden, die dv selb fro Clement hat bi dem selben irem elichen wirt, hern Hainrich von Hewen, vnd die ir 'got hernach bi im git, vmb das selb silber in pfandes wis seczen: die zwo vestinan Wartenberg, die nüwen vnd die alten 2 ), vnd Gisingen die stat vnd ällü du lüt vnd guter, was darzü hört, dv ällü an dem saczbrief verschriben sint, den die selben graf Cunrat vnd graf Hainrich von Fürstenberg gefetter darvber besigelt hant; vnd won och dv selb fro Adel- hait vnd ir tochter, fro Clement, im gegvnnen hettint vnd von siner ernstlichen bett wegen mit im versetzt hettint Hainrichen, "Vlrichen vnd Rudolfen den Harczern ge- brüdern, burgern ze Costencz, Griessenberg die vesti, lüt vnd gut, was darzü hört, vmb zwai tusent pfvnt Costenczer pfenning, so wolt der selb graf Cünrat von Fürsten- Mm SU m ■ amwJA WM ^^^^^3^1^^^^ u 270 1367. ^gfj berg derselben siner elichen fröwen, vncl ob si enwere, derselben ir tocbter vnd iren kinden da für vnd da wider setzen vmb drü vnd zwainzig hvndert pfvnt guter Co- stenczer pfenning: Wolfa, bürg vnd stat, vud Husen, bürg vnd stat, vnd och alle die lüt vnd guter, dv darzu hörent, vnd mit namen, als die selben lüt vnd guter verschieben vnd benempt sint an dem obgenanten saezbrief, den die selben graf Cunrat von Fürstenberg vnd graf Hainrieb, sins brüder saugen 3 ) svn, darvber besigelt hant, vnd als der saezbrief völleklich bewiset. Vncl sprach och der selb graf Cunrat, das dv selben lüt vnd guter ällü recht aigen warint, won allain das dorf ze Svnthusen vnd dü gass ze Grisingen von der Odenschür vncz ze dem Barfrid vnd die kuchi vnd die phstry ze der alten Wartenberg, dv wärint sin lehen von dem abt vnd dem goczhus in der RichenUwe. Vnd offhot och der selb graf Cunrat,. das er in etlich red vnd täding vormals ze Schaffhusen komen war von der vorgeschriben lüt vnd guter wegen mit dem vorbenempten grafen Hainrich von Fürstenberg, sins brüder saligen svn, vnd darvmb, das dv selb sin elichv fröwe vnd, ob si enwere, ir tochter vnd irv kint, der selben versaczvng der lüt vnd guter dester sicher vnd gewisser wärint, so war och der selb graf Hainrich da zegegen vnd wolt willeklich vergehen, das dv selb saczvng mit sinem guten willen vnd gvnst beschäche; vnd darvmb do batt im der selb graf Cunrat von Fürstenberg mit sinem fürsprechen ervarn an ainer vrtail, wie er die selben saczvng gen inen voilefüren solt, als recht war. Vnd damit si besorget wärint, do ward mit recht gesamnotter vrtail ertailt, das der selb graf Cunrat von Fürstenberg dv selben vorgeschriben lüt vnd guter, dv da aigen wärint, da vor offem gericht vff des riches strass in iro hand vffgüb vnd saezti vnd das er dv guter, dv lehen wärint, inen mit der lehenherren hant in pfandes wis fertigoti vmb das vorgeschriben gut, vnd das sin fetter graf Hainrich veriäche, das es sin wille war, das das danne wol kraft vnd mäht hett nach dem rechten. _ Das vollefürt och do der selb graf Cunrat von Fürstenberg alles, als im mit frag vnd mit recht gesamnotter vrtail ertailt ward, vnd saezt da vor offem gericht vff des richs strass mit gutem willen vnbetwu- genlich der selben fro Adelhaiten siner elichen fröwen, vncl ob si enwere, fro dementen, ir tochter, vnd ir svn, ivnkherr Diethelmen von Clingen, der es an sin vncl an der andren siner geswstergid stat von Clingen vnd an siner geswstergicl stat von Hewen enpfieng, die vorgeschriben vestinen, stett, lüt vnd guter, dv da aigen sint, vnd mit namen ällü dü dörfer vncl alle vogtyen vncl guter vnd alle rechtvng lüt vnd gutes, dv an dem obgenanten saezbrief völleklicher benempt vnd verschieben sint; vncl och in aller der wise, in allem dem geding vnd dem rechten, als an dem selben saezbrief ällü stuk von wort ze wort geschriben vnd vssbeschai- den sint, vmb das vorgeschriben gut, vmb die tusent mark silbers vnd vmb dv drü HB H ■ B W 1367. 271 : HUM vnd zwainzig hvndert pfvnt Costenczer pfenning ze ainem rechten vnd redlichen werenden pfant. Des veriach och der selb graf Hainrich von Fürstenberg, das das alles sin guter wille wäre. Der selb graf Cünrat von Fürstenberg gab och da vor offem gericht der obgenanten fro Adelhaiten, siner elichen fröwen, dv recht volleklich, das si nach sinem tod, ob si in vberlebt, ze rechtem aigen haben vnd niessen sol alles sin varend gut, wie das genant ist ald was es ist, es sie husgeschier, husgeträgd ald ander varend gut; och in allem dem geding vnd dem rechten, als der obgenant saczbrief völleklicher bewiset. Vncl ze warem vnd offem vrkvnd aller dirre vorgeschri- o ben ding gib ich der selb Vlrich von Roggwille, stettamman ze Costencz, min insigel an disen brief. Darnach vergich ich der vorgenant graf Cünrat von Fürstenberg, das ich dis vorgeschriben versaczvng gen der selben miner elichen frowen, vnd ob si enwere, gen ir tochter, fro dementen, vnd gen iren kinden vor dem selben stettamman ze Costencz getan vnd voilefürt hab, luterlich, äne alle geuerde, als vor ist beschaiclen; vnd des ze vrkvnd hab ich och min insigel gehenkt an disen brief. Darnach vergich ich der vorgenant graf Hainrich von Fürstenberg vnd künd offenlich mit disem brief, wie das ist, das min lieber fetter, graf Cünrat von Fürstenberg, etlich recl vnd tading mit mir vormals ze Schaffhnsen von den vorgeschribnen vestinen, stetten, lüt vnd guter wegen getan hat, so ist doch dv selb versaczvng der selben vestinen, stett, lüt vnd guter vncl och alles, das er mit sinem varenden gut geordenot vncl verschaffet hat gen der selben siner elichen frowen, mit minem guten willen vnd gvnst besehenen vnd voilefürt luterlich, äne alle geuerde, als vor ist beschaiclen; vncl des ze warem vnd offem vrkvnd hab och ich der selb graf Hainrich von Fürstenberg och min insigel gehenkt an disen brief. Der ist ze Costencz geben, do man von Cristes gebürt zalt drüzehenhvndert iar darnach in dem siben vnd sehezigosten iar, an dem nahsten mentag nach sant Martins tag. IM &M9RJ m Die Siegel des Ausstellers (im Siegelfeld Dreipass, darin der getheilte und achtmal gestllnderte Schild; t S'. VLRI.....OGGWILLE. MIST. (d. h. magistri) CIUITAT. OST.) und der Grafen Cünrat (wie oben an Nr. 212) und Hainrich von Fürstenberg, letzteres hier abgebildet. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Nicht wie das unmittelbar vorhergehende „ir" auf Adelheid, sondern auf dementen zu beziehen, ■die in erster Ehe mit Ulrich von der Hohenklingen vermählt war. Vergl. Wegelin, Geschichte der Landschaft Toggenburg I, 166. 2) Von der einen Burg stehen noch heute ansehnliche Reste auf dem westlichen Abhänge des Wartenbergs; die andere Burg stand wohl auf dem Gipfel des Berges an Stelle des jetzigen Schlößchens, das aus dem vorigen Jahrhundert stammt. Welche dieser beiden Burgen die alte, welche die neue war, läßt sich nicht bestimmen. . ■ I ..--■■ .■ ■ ■.. ■ ■.■'■ ■: ; . '■ ■ . : S g i ■ Sa i tsw HB »ÜMm «H "»k ^^^^ 1 272 1368. 3) Graf Heinrich III. wird hier zuerst als verstorben erwähnt. Am 23. Febr. 1367 war er noch am Leben; vergl. oben Nr. 406. Die Angabe des fiirstenbergischen Schreibers Andreas Kötz in seinen genealogischen Aufzeichnungen (Donaueschingen), dass Graf Heinrich im Jahre 1361 gestorben, ist demnach irrig. Nach einer Archivalnotiz des vorigen Jahrhunderts ward Heinrich in Neidingen begraben. Ihm dürfte der untere der beiden Neidinger Grabsteine, welche oben Nr. 210 abgebildet sind, zuzuweisen sein; vergl. die dortigen Bemerkungen. 1368. 410, Graf Conrad von 'Fürstenberg bewilligt, dass Heinrich der Reckenbach etliche Lebengüter verpfänden darf. Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 375. Stuttgart. %m 1368, Jan, 6. 411. Heinrich von Rainstein, ein Edelknecht, erklärt die Stöße, Missehelle und den Krieg, die er bis heute mit den ehrbaren Rudolf und Johannes von Schnellingen, Gebrüdern, und mit ihren Leuten, Dienern und Helfern hatte, beigelegt, „so ferre daz vns der edel vnser gnediger herre graff Hug von Furstenberg darumb heißet, daz wir des beydenthalb gehorsam sin sont", und hat den genanten von Snellingen Urfehde geschworen. Ihre armen Leute verspricht er fortan nicht anders anzugreifen „denn vff den guettern vnd in den gerichten, da denne die lütt vnd die gnetter ligent vnd seßhaft sind, vnd in den gerichten, da si denne ingehörent, nach dem rechten". „Were aber, das es sich also gefüegte, daz die lütten vnd die güetter von andern erlegen vnd von andern Sachen bekümbert vnd vertrieben würdent, daz wir rechtens vff den guettern nit gepflegen möchtent, wie sich das gefüegti, sus oder so, so sont wir zu beiden sitten des rechten kommen gen Hasela in die statt vff drei oder vff fünf erbar manne neben dem rechten, vnd was vns denne die ze baiden siten heißent vmb die stoße, die wir denne zemal sament hettind, daz wir des gehorsam sin sont an alle 1368, April 13. Freiburg. 413. Die Grafen Konrad und Heinrich von Fürstenberg verkaufen die ihnen von ihrem Vetter, Grafen Immer von Strassberg, angefallene Burg Badeniveiler an die Stadt Freiburg i. B. Wir graf Cünrat von Fürstenberg, herre ze Wartenberg, vnd graf Heinrich, herre IL 35 #9. twBm 1368. 273 geuerde." Ausser dem Aussteller siegeln der edle sein gnädiger Herr Graf Hng von Fürstenberg, Burkhart von Ramstein, des Ausstellers Bruder, und Hug im.....') Geben 1368 an dem hl. zwelften tage in den wynnachten. Copie des 17. Jahrhunderts. Donaueschingen. 1) Die Copie scheint hier eine oder mehrere Zeilen des Originals übergangen zu haben. ! 1368, März 11. Freiburg. 412, Johans von Valkenstein'), Sneweli Im Hofe, Ritter, Hanman von Hornberg, ein Edelknecht, und Hanman Gebüre, Berhtolt des Geburen sei. Sohn, ein Burger von Friburg, denen die 50 Mark Silber von der Burg Heideburg und Zubehör von Johans und Berhtolt den Geburen sei. erblich angefallen sind, bezeugen, dass Graf Hug von Fürstenberg von dem Pfandsatz von 550 Mark Silber für Heideburg 425 Mark zurückbezahlt hat, dass ihm in Folge dessen die Burg Heideburg ledig und aufgelassen worden und dass fortan nur ll 1 /* Mark Gilt, die mit 125 Mark wieder käufig sein sollen, und zwar an Johans von Valkenstein, Ritter, fallen. Zeugen: die frommen festen Ritter, Herr Cün von Valkenstein und Herr Hesse Snewelin Ime Houe, die auch siegeln; Hanman Gebure begnügt sich mit den Siegeln der beiden anderen Aussteller, da er kein eigenes hat. Gegeben ze Friburg 1368 an st. Gregorien äbende in der vasten. Von den an weissen Leinenbändeln hangenden 5 Siegeln fehlen Nr. 2 und 4 (des Snewelis Im Hofe und Cünen von Valkenstein); 1. Joh. v. Valkenstein; Topf heim mit zum Flug geschicktem Falken oder Adler nach 1.; Umschrift zerstört; 3. Hornberg; im strichförmig gegitterten Siegelfeld der hornbergische Schild; f S. HAMANI. DE. HOß. BEBG. 5. Hesso Sneweli Ime Houe; im gitterförmig damaszirten Siegelfeld der halbrechts geneigte Schild mit einem dessen oberes Drittel ausfüllenden Querbalken, darauf Helm mit wehender Decke und nach r. gewandtem Jagdhorn; wo das Kleinod an den Helm anschliesst, hinten ein Sporn; f S'. HESSON^......... MILITIS. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Wie das Siegel zeigt, aus dem Geschlechte dieses Namens im Höllenthal. WKfc BWHMO 274 1:308. I H ze Fürstenberg, sin vetter, tünt kunt allen den, die disen brief sehent oder horent lesen, das wir bede mit gemeinern einhelligem willen vnd II mit gutem wolbedachtem mute ze den ziten, da wir ez wol getün mochtent, verkouft hant reht vnd redelich eins steten ewigen kouffes für vns vnd für alle vnser erben vnd nachkomenen vnd gebent ze kouffende mit disem gegenwer II tigen brief den wisen bescheidenen dem burgermeister, dem rate, den burgern vnd der gemeinde gemeinliehen der stette ze Friburg in Brisgow an iren vnd an der selben stette stat Baden die bürg mit aller irre zügehörde, die vns von vnserm vettern seligen graf Ymer von Strazberg an ge- uallen ist, vnd darzü alle die lüte, dorfere, gerihte, kilchensetze, zwinge vnd benne, sturen, bette, zinse, nütze vnd reht, die zu derselben bürg ze Baden vnd der herschaft gehörent, als dieselbe herschaft von vnserm vorgenanten vettern seligen graf Ymmern von Strazberg an vns komen vnd geuallen ist, mit allen den rehten vnd zugehorden, die zu derselben bürg ze Baden vnd zu derselben herschaft gehörent, von reht oder von gewonheit, was daz ist, wie vnd wa daz allez gelegen, genemmet oder geschaffen ist, vnd wie man es alles genemen kau oder mag, gesuchtes vnd vngesüchtes, ez sie nemlichen an disen brief verschriben oder nit. Dise vorgeschribenen bürg vnd herschaft ze Baden mit aller irre zügehörde hant wir graf Cunrat vnd graf Heinrich von Fürstenberg vorgenant den obgenanten, dem burgermeister, dem rate, den burgern vnd der gemeinde gemeinlichen der vorgenanten stette ze Friburg ze kouffende gegeben vmb zweinczig tusunt guldin vnd vmb fünf tusunt guldin, die man nemmet Floren, guter vnd geber an golde vnd an dem gewege, vnd sint ouch wir dez selben gutes von inen gerihtet vnd gewert gar vncl gentzlichen, da mit vns begnüget. Wir die vorgenanten graf Cunrat vnd graf Heinrich von Fürstenberg sollent ovch bede vnuerscheidenlich, vnd alle vnser erben vnd nachkomenen, dis kouffes vnd der vorbe- nempten bürg vnd der herschaft ze Baden mit aller irre zügehörde der obgenanten dez burgermeisters, des rates, der bürgere vnd der gemeinde der vorbenempten stette ze Friburg vnd aller irre erben vnd nachkomenen reht weren sin für lidig eigen vn- geuarlichen vnd für ein vnuerkümbert gut hinnanthin iemerme gegen menglichem vnd an allen stetten, wa sü daz bedörfent, als reht ist. Vnd hant inen ouch glopt vnd globen inen mit disem gegenwertigen brief, daz wir inen, oder wem sü die selbe vesti vnd die herschaft ze Baden ingebent, oder wem sü es heissent tun, dieselben herschaft vertigen sollent, was zu derselben herschaft gehöret, daz lehen ist von dem herren vnd von der hant, dannanher es danne ze lehen rüret, vnd ouch schaffen, daz es inen oder dem sü es wellent, gelihen werde vngeuarlichen. Vnd also gebent wir graf Cunrat vnd graf Heinrich von Furstenberg die vorgenanten bede mit gesamneter hant vnd mit disem gegenwertigen brief disen kouf vnd die vorbenempte bürg vnd herschaft 1 II m i 1368. 275 i H ze Baden mit allem reht vnd mit aller irre zügehörde den obgenanten, dem burger- meister vnd dem rate von Friburg an irre vnd an der bürgere vnd der gemeinde vnd an derselben stette stat reht vnd redelichen vf lidig vnd lere vsser vnsern vnd aller vnserr erben vnd nachkomenen henden vnd gewalt, inen in ir vnd aller irr erben vnd nachkomenen bende vnd gewalt. Vnd entzihent vnd begebent ouch wir graf Cunrat vnd graf Heinrich von Fürstenberg die vorgenanten vns für vns vnd für alle vnser erben vnd nachkomenen der vorbenempten bürg vnd der herschaft ze Baden mit aller irre zügehörde, also das weder wir noch deheiner vnder vns noch dehein vnser erben oder nachkomenen noch nieman von vnsern wegen hinnanthin meiner me dehein reht noch vorderung noch anspräche an die vorbenempten bnrg vnd die herschaft ze Baden noch an vt, das dar zu gehöret, weder sunder noch sament niemer gehaben noch getün sollent weder mit geriht, geistlichem noch weltlichem, hoch ane geriht noch mit deheinen Sachen snst noch so, ane alle geuerde. Vnd entzihent vnd begebent ouch wir vns her vmb für vns vnd für alle vnser erben vnd nachkomenen aller frie- heit, herren reht, lantreht, stettereht, burgreht, herren, stette vnd dez landes, alles gerihtes, geistliches vnd weltliches, vnd gemeinlichen aller der fünde vnd vszüge, so ieman erdengken kan oder mag, da mit wir oder deheiner vnder vns oder dehein vnser erben oder nachkomenen oder ieman von vnsern wegen wider disen brief oder wider deheins der vorgeschribenen dinge iemer vt gereden oder getün möchtent nv oder hie nach. Vnd sunderlichen so entzihent wir vns des geschribenen rehtes, daz da sprichet: gemeine verzihunge solle nit verfahen. Her vber ze eim offen waren vr- künde dirre vorgeschriben dinge, so hant wir graf Cunrat vnd graf Heinrich von Fürstenberg die vorgenanten vnsere ingesigele gehengket an disen brief. Dis beschach vnd wart dirre brief gegeben ze Friburg dez iares, da man zalt von gottes gebürte drüzehenhundert ehtvvü vnd sehtzig iar, an dem nehsten dunrstag nach dem heiligen Ostertag. Die Siegel der beiden Aussteller hängen an weissen Leinenbändern. Perg. Or. Freiburg. Nach demselben auch bei Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg i. B. I, 529. 1) Ueber die Verwandtschaft s. Anmerk. 1 zu Nr. 392 v. 1365, Jan. 24. 1368, Mai 19. Fürstenberg. 414. Gräfin Anna zu Fürstenberg verschreibt mit ihrem Sohne Heinrich ihrer Tochter Anna, Nonne in Neidingen, die Weintafernen zu Hondingen und Pfohren als Leibgeding. Wir frow Anne gräfenn von Muntfort, frowe ze Fürstemberg, vnd graf Hainrich 35* ■MI 1?M m mm® mm Wmm Tragi 19H SralsS 276 1368. von Fürstemberg, II ir sun, tunt kunt allen den, die disen brief an senhent oder hörent lesen, vnd veriehen offenlich II mit disem brief für vns vnd für vnser erben, daz wir Annen von Fürstemberg, miner, der vorgenanten frow Annen, tochter, klosterfrowen Vff Hofe ze Nidingen vnder Fürstemberg gelegen in Costentzer bystum, geben habin vnd geben ze rehtem lipgeding ze habenn vnd ze niessenn ze ende ir wil die win täferren ze Haindingen vnd ze Pforren; vnd tettint wir iro geswistergit ald kern ir dehains in daz vorgenant kloster, ir wer ains oder me, die sont och mit ir die vorgenant täferrren ze lipgedinge han vnd niessen, die wil si lebent, vnd sont wir noch vnser erben noch nieman von vnseren wegen sü daran sumen noch ierren noch dehaines wegs bekrenken, süss noch so, weder mit worten noch mit werken, an geuerde. Vnd wenn die vorgenannt Anne vnd andri iri geswüstergit, die klosterfrowen in dem selben kloster werint, abgant vnd ersterbent nach ir tot, so sont die vorgenant täferren wider Valien an vns oder an vnser erben, ob wir enwerin. Vnd ze warem vnd stettem vr- künd der vorgeschriben ding habin wir die obgenant frow Anne vnd graf Hainrich von Fürstemberg vnsri insigel für vns vnd für vnser erben gehenkt an disen brief, der geben ist ze Fürstemberg an dem nehsten frytag vor sant Vrbans tag, do man zalt von gottes gebürt drüzehen hundert vnd sehtzig iar vnd darnach in dem ahtoden iare. Von den Siegeln der beiden Aussteller sind nur Bruchstücke erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. Bi 1368, Dez. 13. 415. 1368 vff Luciae gibt Ulrich von Keiffenberg Graf Conraden von Fürstenberg, Landgrafen in Bar, und seiner Gattin Adelhaid etliche Lehengüter auf, anderwärts zu verleihen. Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 375. Stuttgart. I 1368, Dez.' 18. Freiburg. 416, Graf Cünrat und Graf Heinrich von Fürstenberg beurkunden, dass ihnen die weisen Leute, der Burgermeister und der Rath zu Friburg in Brisgow von der Stadt wegen bezahlt haben 1205 Gulden, „die man nemmet Floren", und 4 Schillinge Pfennige Friburger Münze von der Kaufsumme für die Burg, die Herrschaft und das Gut zu Baden. Gegeben ze Friburg 1368 an dem nehsten mentag vor st. Thomas tag dez zwelfbotten. ■ 1369. 277 Von den Siegeln der beiden Aussteller ist ein Bruchstück des ersteren erbalten. Perg. Or. Freiburg. ■■1 im fi I j m 1369. 417. In einer Handschrift des Marienlebens von Walther von Rheinau aus Bremgarten in der grossherzoglichen Hof bibliothek zu Karlsruhe steht auf der Innenseite des Vorderdeckels: Dis buch gab vns vnsa frow von Fürstenberg, die geboren ist von Griessen- berg'), do man zalt von gottes gebürt 1369. Darunter (von jüngerer Hand des 15. Jahrhunderts): Der graf von Fürstenberg. 1) Adelheid v. Griessenberg, die Gemahlin des Grafen Konrad, der 1370 starb. Der obige Eintrag von gleichzeitiger Hand rührt von den Klosterfrauen in Amtenhausen. 1369, März 5. Wartenberg. 418- Graf Cuonrat von Fürstenberg und Frau Adelhait, geboren von Grießenberg, seine eheliche Frau, belehnen auf Bitte der frommen Ulrich und Hamrich von Lönberg, Gebrüder, Burger zu Costentz, den frommen Mann Johansen Kupfersmit, genannt Wur, Burger zu Wyl, mit der Vogtei zu dem Dorfe Bramshaven, welche demselben die genannten Gebrüder von Lönberg „von ir redlichen not wegen" um 57 # 1 sh. guter Costentzer Münze verkauft haben. Geben zu Wartenberg an dem nehsten mäntag ze ingäntem Mertzen 1369. Die Siegel der beiden Aussteller (2. beschädigt) und der Brüder Ulrich und Hainrich von Lönberg. Nach einer beglaubigten Abschrift, welche Stiftsarchivar Dr. v. Gonzenbach nach dem im Stiftsarchive St. Gallen befindlichen Perg. Or. mitgetheilt hat. ' 1369, März 22. 419. Frau Ann die Spätin, die weiland Hainrichen Späten Ehefrau war, beurkundet, dass derselbe im Kloster zu Nydingen Vffen Hof eine Jahrzeit gestiftet hat für sich und die andern, denen er Gebet oder Almosen schuldig, mit 1 Malter Kernen jährlichen Geldes, ;) dez gät ain schoffel ab ainem gut ze Ashan vnd ain schöffel kern gät 6ch ab ainem gut ze Ashan vnd daz gelt ist vogtreht. Es gät och ab den vor- ■ Mm® 278 1369. I genanten guturn iärliches zwa hünr; die scmd der von Emmingen, closterfrowen Vffen Hof, werden ir leben, vnd wen si aber stirbet, so hörend si och zu dem iarzit." Gebun 1369 an dem nähsten dunstag nach st. Benedicten tag. Das Siegel des Grafen Cünratun von Furstenberg, des gnädigen Herrn der Ausstellerin, wie oben an Nr. 212. Perg. Or. Donaueschingen. 1369, April 4. Villingen. 420. Die Grafen Cunrat und Hainrieb von Fürstenberg, Landgrafen in Bare, beiebnen ihren treuen Diener, Johans Brümsi, Herrn Egbreht Brümsis sei. Sohn, für sich und seine Töchter, da er keine Knaben hat, mit dem kleinen und großen Laienzehnten zu Gütmatingen, mit dem Hof bei Wolfach, genannt „Im Loch" und Hennins Lehen Im Loch und Berschins Lehen „Zem Veld" und Föselins Lehen „Zem Veld" und 4 Lehen im Fronbach und 3 Lehen im Huserbach. Geben ze Vilingen an st. Ambrosius tag 1369. Die Siegel der beiden Aussteller (wie oben an Nr. 212 u. 409) und des Johans Brümsi (Siegelfeld nicht abgegrenzt, Schild gespalten, r. 1 Stern, 1. erhaben; f S'. 10.. . IS. DCI. BEVMS. (?)). Perg. Gr. Donaueschihgen. mm m HOL. ■WH 1369, April 18. 421. Georie von Geroltzege bekundet: sein Oheim, Graf Hug von Fürstenberg und Frick Hohental wählten zur Entscheidung ihres Streits über das Gut der Frau Nesen der Saltzmenni sei. zu Schiedsmännern, der erstere Damme von Sneit, Schultheissen zu Zelle, der andere Eberlin Wißkap von Strasburg, zum Obmann aber beide ihn, Georien. Da nun die Schiedsmänner „mishellig sint worden vnd ir sprechen ihm (dem Obmanne) bevolhen haut", so entschied er auf Grund von Zeugnissen, auf Rath witziger erberer Leute und auf die Aussage des vorgen. Dämmen hin, dass alles Gut der Saltzmenni, die seine geschworne Bürgerin bis an ihren Tod war, gerichtlich Grafen Hugen zugetheilt worden sei, dahin, dass Frick den Grafen bei demselben ungeirrt lassen solle, wogegen Graf Hug die eigenen Güter, welche er dem Hohental „verbotten" hat, demselben einräumen soll. Datum feria quarta ante Georii 1369. Das aufgedrückt gewesene Siegel des Ausstellers fehlt. Pap. Or. Donaueschingen. B. I m& sijKS« 1369. 279 1369, zwischen Juni 1 — 15. 422. Graf Conrad von Fürstenberg belehnt den Cunrat Slig, Burger zu Costentz, mit dem Hofe Conrads des Hofers zu Höfen, vor Grießenberg gelegen, den dieser in des Lehensherren Hand übergeben. Geben zum eingehenden Brächet 1 ) 1369. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Regest nach dem Perg. Or. im Constanzer Stadtarchive in Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees, IV, Urkundenauszüge zur Gesch. der Stadt Konstanz, S. 29. 1) Das Datum ist nicht gerade auf den 1. Juni zu beziehen, denn eine a. a. 0. im Auszug mitge- theilte Urkunde, worin Cunrat dem Hofer vom Constanzer Stadtgericht das Urtheil ertheilt wird, dass er mit Cunrat Schiig, als Käufer von 2 Mutt Kernen Jahreszinses vom genannten Hofe, zum Lehensherm gehen und dort den Hof aufgeben und mit des Lehensherm Hand fertigen solle, ist von St. Nicomedustag 1369 datirt; mit Rücksicht auf die obige Urkunde darf das letzere Datum nicht, wie a. a. 0. geschehen, auf 15. Sept., sondern muss auf 1. Juni bezogen -werden (vergl. Grotefend, Handbuch d. hist. Chronologie, S. 113). Die obige Urkunde aber kann nicht wohl schon am selben Tage ausgestellt sein. _ HBfl. 1369, Juni 11. 423. Graf Huge von Fürstenberg, Herr zu Haselach, belehnt in Betracht seiner und seiner Vordem getreuen Dienste und auf die Bitten der Burger von Eotwil und Vi- lingen den ehrbaren Ritter, Herrn Wernher von Kürnegg, mit dem Weinzins und den Weinzehnten zu Herboltzhain dem Dorf, was die von Kürnegg alle von ihm und seinen Vordem bisher zu Lehen gehabt l ). Geben an st. Barnabas tag aines minren zwelfbotten 1369. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Beiliegend ein Verzeichniss der Gilt an Kom, Wein und Pfennigen des Grafen Hug von Fvrsten- berg im Bann und Dorf zu Herbolczhen v. 1368. Pap. Or. Donaueschingen. 1369, Äug. 12. 424. Graf Eberhard von Wirtemberg verschreibt den Grafen Konrad und Heinrich von Fürstenberg, die ihm auf ein Jahr dienen wollen, und alle ihre Festen öffnen, die Summe von 1300 Gidden. $ i : Wir graf Eberhart von Wirtenberg vergehen vnd tun künt offenlichen an disem 280 1369. brief allen den, die in ansehent, lesent oder horent lesen: II als der edel vnser lieber öhein graf Cünrat von Fürstenberg mit gutem rat siner fründe vnd diener redlichen und fürbedehtklichen II sich vnd sin erben verpfliht vnd verbunden hat zv vns, dem egenanten graf Eberhart von Wirtenberg, vnd unsern erben also, daz er vnd sin erben vns vnd vnsern erben helfen vnd beholfen sin süllen und sin wellen wider aller meng- liehen, wie die geheizzen sint, mit in selber vnd mit allen iren dieneren vnd mit allen iren borgen, steten vnd vestein (sie), die si ietzo hant oder villiht noch ge- wnnen, vnd süllen vns daz tun hie zwischen vnd dem wissen süntag, der schierst kümbt, vnd von dannan vber ein ganz iare, daz" nehst,.also daz vns vnd vnsern erben alle ir stete vnd vestin, alz vorgenant stat, vnd vf daz egenant zil offen sin süllen, dar in vnd dar vß ze tun vnd ze kriegen nach vnserm willen vnd vns erlanget; er vnd sin erben süllen vns vnd vnsern erben in dem egenanten zile also in vnsern kriegen getrüwlichen beholfen sin mit in selber vnd mit iren dieneren wider aller menglichen, alz vorgenant stat, alz oft si des von vns oder von vnsern haiiptlüten ermant werden vngeuerlichen. Were ouch, daz der egenant graf Cünrat von Fürstenberg von todes wegen vor usgendem zile, alz vorgenant stat, stürbe vnd abgienge, so sol der edel graf Hainrich von Fürstenberg, vnser lieber öheim, dez egenanten grafe Cün- rates von Fürstenberg vetter, mit den vesten vnd steten, die im denne nach des egenanten graf Cünrates tode inwrden vnd geuielen, vns dem egenanten graf Eberhart von "Wirtenberg vnd vnsern erben lügen vnd warten vnd vns mit im selber und sinen dieneren bi guten trüwen getrüwlichen beholfen sin in alle der maß vnd vf die zile, als vns der vorgenant graf Cünrat von Fürstenberg gebunden waz vnd vns getan solt haben, vnd alz vorgenant stat vngeuerlichen. Vsser diser verbüntnüsse, alz si vnd ir erben sich gen vns vnd vnsern erben verbunden hant vnd in disem brief verschriben ist, haben si vssgenomen vnd nemen oüch vß mit disem brief die hohgeboren fürsten, vnser lieb herren, hertzog Albreht vnd hertzog Lu polten von Osterrich vnd ouch ire lieb sweger vnd öheim, Petern von Hewen vnd sin süne, Rudolf von Tengen vnd alle ander ir geborn mag, die si hie dissit dez Swartzwaldes sitzen haben, wanne si von diser büntnüsse vnd vnsern wegen wider die selben niht sin noch tun süllen vngeuerlichen. Vnd alle vorgeschriben sache haben die vorgenanten graf Cünrat vnd graf Heinrich von Fürstenberg für sich vnd ir erben vns vnd vnsern erben gelobt vnd geheizzen mit iren guten trüwen die stete ze halten vnd war vnd, alz ir brief saget, vollenko- menlichen, den si vns dar vber geschriben vnd versigolt geben haben, vnd dar vmb so haben wir für vns vnd vnser erben dem obgenanten graf Cünrat von Fürstenberg für sich und für graf Hainrich von Fürstenberg sinen vettern vnd ir erben geheizzen vnd gelobt ze geben drwzehen hundert güldin guter vnd geber vnd haben si der ge- ■m& Jl ''-..■■■.,■■.■■ im ä#SlBK«8 1370. 281 wiset vnd gestozzen an vnser amptlut vnd an vnser stete ze Stügarten vnd ze Schorndorf in die beide vogtye, daz in da vnser amptlut vnd bürger von vnsern zinsen, stwren vnd vngelten geben süllen vf sant Martins tag dem neusten sibendhalbhün- dert guter guldin vnd dar nach zv sant Johans tag sünwenden dem liebsten aber sibendhalbhündert guter galdin ane vnser irrung, vnd heizzen vnser amptlut vnd bürger da selben, daz si den vorgenanten vnsern öheim von Fürstenberg die vorgenanten guldin also geloben vnd versprechen ze geben, vnd svn in also rihten vngeuer- lich vf beidiv zile ane verziehen vnd ane alle geuerde. Vnd des zv einem waren vrkünde geben wir den vorgenanten vnsern oheimen von Pürstenberg vnd iren erben disen brief, besigelt mit vnserm insigel, daz daran hanget. Der brief ist geben an dem nehsten suntag vor vnser frawen tag, alz si ze himel für, do man zalt von Cristes gebürt drwzehen hundert jare vnd in dem nünden vnd sehtzigosten jare. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. I ' 1 tili ■nc» 1370, Jan. 13. Geisingen. 425. Graf Cünrat von Pürstenberg, Landgraf in Bare '), erlaubt auf Bitten der erberen Frau Ann von Ymmendingen, weiland Hainrichs Spaten sei. Hausfrau, dass nach dem Tode ihres und des Späten Sohnes Hainrich dessen Güter ihrer ehelichen Tochter Gut, dessen Schwester, „stän zu allen rechten an aines knaben statt, als ob si ain knab wäri". Geben ze Gisingen an st. Hylarien tag. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1) Am 9. Febr. dieses Jahres wird derselbe noch als lebend, am 6. Nov. bereits als selig genannt. S. unten Nr. 426 u. 434. Das Neidinger Anniversarienbuch v. 1494 im f. f. A. verzeichnet unterm 15. März: „Obiit der wolgeboren herre vnd graffe, graff Conrad von Furstenberg, mit 4 priestern, 1 vigil" und unterm 22. Juli: „Obiit der wolgeborn herr vnd graff, graff Conrad von Furstenberg." Welcher der beiden Einträge sich auf diesen Grafen Konrad bezieht, ist nicht mit völliger Sicherheit zu entscheiden; doch deutet der Umstand, dass Heinrich IV. schon am 16. April des Jahres den Titel eines Landgrafen in der Baar führt, eher auf den 15. März. II. 36 mWMt mW SsgSm BHHHBHh j 282 1370. mwM 1370, Febr. 9. 426. Graf Hug von Fürstenberg, Herr zu Haselach, bekennt, dass er von dem erbern Jobans dem Tusser von Lantzenhouen ') und dessen Bruder Rüdin von Lantzenhouen, Edelknechten, 600 Goldgulden geliehen habe, wovon er denselben jährlich auf Martini 60 Goldgulden zu zinsen hat und wofür er ihnen seine eignen Dörfer Wltertingen (sie) und Tanhain mit Gericht und allem Zubehör verpfändet, ausgenommen den Kirchensatz zu Wltertingen. In den beiden Dörfern sollen die von Lantzenhouen zwei sesshafte Männer, in jedem Orte je einen, zu Vögten und Amtleuten bestellen, welche denselben vereidigt werden, richten und alle Zinsen, Steuern, Güten und Nutzungen einsammeln, deren Ertrag zn Vilingen in der Stadt hinterlegen, davon auf Martini den jährlichen Zins von 60 „guldin guter vnd wolgewegener Florin" an die Pfandherren nach Hüfingen oder Fürstenberg und erst nach deren Bezahlung das übrige an den Grafen abliefern sollen. In den Wassern, die zu den Dörfern gehören, sollen die Gläubiger und in deren Auftrag ein Knecht für deren Bedarf fischen dürfen, sonst aber soll das Fischrecht daselbst dem Grafen verbleiben. Die Leute von Wltertingen und Tanhain sollen den von Lantzenhouen schwören; ihre Lasten bleiben, wie sie im Jahre vor der Pfandschaft gefordert wurden, und dürfen von den Pfandgläubigern nicht überhöht werden. Der Graf und seine Nachkommen können jedes Jahr vierzehn Tage vor oder nach Martini die Pfandschaft kündigen und wiederlösen; die Gläubiger aber dürfen vor Ablauf eines Jahres dem Grafen nicht kündigen, nach Martini des laufenden Jahres aber können dieselben auf St. Gallentag die Lösung fordern, die dann bis zum nächsten Martinitag in Schafhusen der Stadt geschehen muss. Als Bürgen stellt der Schuldner seinen Vetter, Grafen Cünraten von Fürstenberg, Herrn Oswalten von Wartenberg, Friderichen von Wartenberg, dessen Bruder, Herrn Wernher von Hornberg, Hainrichen von Hornberg, Ritter, Hansen von Blmnenberg von Stahlegge, Albrehten von Sünchingen den altern, Johans Brümsin von Gisingen, Hainrich und Georien die Maiger von Trossingen, Cüntzli Schulthaissen von Hüfingen und Burkart den Keller von Brülingen, Edelknechte, ferner Hainrich den Fademer von Brägen, Johans den Maiger au der Winterhalden, Bertschin Hart- wigen, Johans den Sailer, den Vlin Smit, Hannin den Gepeler, Hainrich Glasbachen, gesessen in Vra, Cünrat Küssen, Cünrat Vilkint, seinen Tochtermann, gesessen in Lyna, Cün den Rytter, Bertschi Mentelin, Hainrich Rätichen und Clawi den Smit, gesessen zu SchSnowe 2 ). Von diesen 24 Bürgen verspricht jeder der Bauern auf Mahnung selbst, jeder der Edeln selbst oder mit einem Knecht und einem Pferd, der wä i*k4$£Ssmi$äi&$!& MB m 1370. 283 Schuldner, Graf Hug, mit zwei Knechten und zwei Pferden nach Vilingen oder Hü- üngen in Leistung zu gehen. Gegeben an dem neusten samstag nach st. Agathen tag 1370. Von den Siegeln des Ausstellers und der edeln Bürgen sind erhalten: 1. das des Ausstellers (wie oben an Nr. 320), 2. das des Grafen Cünrat von Fürstenberg (wie oben an Nr. 212), 3. Oswalts von Wartenberg, 7. Hansen von Blümenberg (abgeschliffen). 10. Hainrichs des Maigers von Trossingen (1 Schrägbalken nach 1., Umschrift abgeschliffen), 11. Georien Maigers von Trossingen (1 gitterförmig damaszirter Schrägbalken nach r.; f S\ G.. Ell. DCI. MEIG. D\ TROS1G.), 12. Cüntzli Schultheissen von Hüfmgen (getheilt, oben gitterförmig damaszirt, unten 2 gegen einander gekrümmte Spitzen mit Handhaben (Sicheln?); f S'. CVNRADI. SCVLT. D\ HVFLNGEN.) und 13. Burkarts des Kellers von Bmlingen (mit Feh gesäumt wie Fürstenberg, vielleicht wegen Dienstverhältnisses, aufgerichteter Löwe nach 1.; DCI. KELLEB. DE. BBVLIG..). Die andern (bäuerlichen) Bürgen haben sich, da sie eigene Insiegel nicht haben, unter dem des Ausstellers verbunden. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Der Weiler Lanzenhofen im 0. A. Leutkirch kann als Wohnort des ritterlichen Geschlechtes nicht in Betracht kommen. Im Jahre 1287 wird ein Acker in Schivgindorf (Schiggendorf, 0. A. Ueberlingen) „ze Lanzhouen" genannt; Mone, Zeitschr. III, 234. Auch das Urbar von Schiggendorf im f. f. A. a. d. 17.Jahrhdt. enthält den Flurnamen Lanzenhofen. In Schiggendorf stand eine Burg; s. Staiger, Salem, 413. 2) Am 14. Jan. (dunstag nach sant Hylaren tag) 1378 treten anstatt der verstorbenen Mentelliz, Claus Lullin, Hennis Ritterz vs der Lina, Hartwigz vs der Vra und Haintzen Erlicherz vs der Vra (diese Namen stimmen nicht völlig zu den obengenannten; vielleicht sind also schon vorher einige Bürgen durch neue ersetzt worden) als Bürgen ein: Claus der Egger von Brägen, Haintz der Erlicher in der Vra, Cüntz im Grund in der Vra, Most Hans in der Lina und Haintz der Bluwler zu Schönowe. Das Siegel des Grafen Jo- hans von Fürstenberg, Herrn zu Hasla, fehlt. Perg. Or. Donauesehingen. st ■.'■■' mm 1370, April 16. Wolfach. 427, Graf Heinrich von Fürstenberg, Landgraf in Bare, gibt der Stadt Wolfach in Ansehung der getreuen Dienste, die sie ihm und seinen Vordem gethan, Freiheiten und Rechte, übereinstimmend mit den von der Gräfin Udelhild 1305, April 26. 2 ) verliehenen. Abweichend ist nur die Bestimmung: „vnd sollen auch wir dieselben burger noch ire nachkomen vmb keinen dienst furo benötigen noch bekümbern in keinen weg, one alle gefaerdt, es were dann, das wir, vnser erben, vnser fründ oder vnser diener ir bedürfen oder begerten iren dienst ze haben, so sollent sie vnd ire nachkomen mit getreulichen diensten vns mit iren liben on aller schlacht geverde beholfen sin." Der Graf hat diese Freiheiten „vff dem graben ze Wolfach" beschworen. Gegeben zu Wolfach in der statt an dem negsten zinstag vor st. Georgien tag 1370. Das Original siegelte der Aussteller. 36' «ÖG 9f»* "V ^^^^ y 284 1370. Copialbuch der Wolfacher Freiheitsbriefe v. c. 1600, fol. 4. Donaueschingen. Das Original soll sich im Stadtarchive zu Wolfach befinden. 1) Vergl. oben Nr. 28. 1370, April 23. 428. Pfalzgraf Chunrat von Tüwingen, genannt der Scherer, und Graf Chunrat, dessen Sohn, beweisen der ehelichen Hausfrau des letzteren, Frene von Fürstenberg, Grafen Heinrichs von Fürstenberg sei. ehelicher Tochter, 1800 Gulden gut an Gold und Gewicht für ihre Heimsteuer und Morgengabe auf ihrem Dorfe Hiltratzhusen, gelegen in dem Schainbuch, mit aller Zubehör, ausgenommen das Leihen der Pfründen aller der Kirchen zu Hiltratzhusen, und auf ihrem Dorfe zu Uesingen, gelegen bei Cuppingen, mit aller Zubehör, ausgenommen den Zehnten des Dorfes und Feldes, der zu der Kirche zu Cuppingen gehört, und ausgenommen 6 Pfund Heller Gelds, die Gert von Faimingen, des Ausstellers eheliche Hausfrau, auf dem Dorfe Uesingen hat. Geben an st. Jörgen tag 1370. Zu Mitsieglern haben die Aussteller erbeten: Virich den Scherer, ihren Vetter, Walther von Ge- rolczegg, Tochtermann des Pfalzgrafen Chunrat, Rügger, Sehwigger und Beinhart von Altdorf. Schmid, Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen, Urkundenbuch, S. 186, nach d. Or. in Stuttgart. R&'X« 1370, April 29. Wolfach. 429. Graf Hainrich von Fürstemberg, Landgraf in Bare, bekundet, dass vor ihm, als er ze Wolfach in der statt vnder der loben zu Gericht saß, Hartmann von Huserbach seiner Hausfrau Veren von Gisingen und ihrem erkornen Vogt Johansen Marschalken als Pfand setzte 2 Halblehen im Huserbach „für ir hainstür sehtzig pfunt hall er guter, genger vnd gäber au den Wechsel ze Rötwil." Geben ze Wolfach an dem nahsten meintag vor st. Walpurg tag 1370. Die Siegel des Ausstellers, wie oben an Nr. 409 (für ihn selbst und Hartmann, „wan er ze disen ziten nüt insigels hat") und des Joh. Marschalken (getheilt, oben schreitender Leopard (?); f S'. IOHIS. DCI. MAESCHALCH.). Perg. Or. Donaueschingen. B. I v*^?* I ^memMm^äi) m 1370. 2S5 1310, Juni 28. 430. Graf Hug von Fürstenberg, Herr zu Haselach, verkauft dem ehrbaren edeln Knecht Anderes von Waltstein sein Dorf Bollenbach, „gelegen nidewendig Snellingen in Steinacher kilchspel" mit Leuten, Gütern, Steuern, Zinsen etc., mit großem und kleinem Gericht „ane den totslag, daz lip vnd gut driffet", was er sich vorbehält, um 120 # guter Straßburger Pfennige unter Vorbehalt des Wiederkaufs '). Der Käufer und seine Erben sollen von den Leuten keine Uebersteuer noch Schätzung nehmen, und von der jährlichen Steuer behält sich der Graf 2 l h £ Straßburger Pfennige vor, nämlich 30 Schillinge zu Herbst und 1 a; zu dem Meigetage. Schaden, welchen das Dorf von des Grafen wegen erleidet, vergütet derselbe. Zeugen: Rudolf von Snellingen, Damme und Burkart Gevettern von Ramstein u. a. Geben an fritag nach st. Johans tag ze süngehten 1370. Das Siegel des Ausstellers, wie oben an Nr. 320. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Darüber stellt Anderes von Waltstein am selben Tage einen Eevers aus. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt) Donaueschingen. 1370, Juli 4. 431. Phaff Hainrich Lütfrid, Kirchherr zu Grunenkrut, empfängt von seiner Frauen von Fürstenberg, geb. von Montfort, weiland Grafen Hainrichs sei. von Fürstenberg ehelicher Hausfrau, 20 "a rappen an der Gilt, die ihm sein Herr Graf Hainrich von Fürstenberg um Wein, Korn und anderes schuldig ist. o Geben an st. Virichs tag anno domini 1370. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1370, Juli 15. 432. Wernher und Heinrich, Gevettern von Horenberg, geben den edeln Herren, Grafen Hugen von Fürstenberg und Geryen von Geroltzekk einen Schadlosbrief wegen der 111 & Strasb. Pfennige und der Hfl., deren Bezahlung dieselben für sie (halb auf Lichtmess, halb auf st. Johans tag ze süngehen darnach) Thomann von Bidingen für ■ ■ illti «Sä ii II 286 1370. Hanman von Horenberg, Wernhers Sohn, gelobt haben, „für den schaden, der im ze Rüst geschach." Für den Fall des Nichtbezahlens Einlager in Person oder durch zwei erbere Knechte mit zwei Pferden gen Gengenbach. Geben an st. Margareten tag 1370. Die Siegel der Aussteller fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 13. I 1370, Sept. 17. 433. Bitter Heinrich von Hornberg verschreibt den Grafen Hug und Johans von Fürstenberg den neuen Thurm an der Gutach als offenes Haus. Ich Heinrich von Horenberg, ritte?, vergich offenlich mit disem brief, daz ich mvtwilleklich vnd vnbezwungenlich mit vorbedahtem mvt durch II früntschaft vnd liebü geloben vnd verheiszen vnd gelöpt han für mich, alle min erben, dem edeln herren, mim lieben frvnt, graf Hugen von II Fürstenberg, graf Johans, sim sun, vnd iren erben, daz der Nüwe turn gelegen vornan an der Güta mit allem buwe vnd begrif min teil iemer nie eweklich ir offen hus sol sin in irm eigen kriege ze allen iren noten vnd notdurft, vnd sol ich vnd min erben in da mit warten vnd gehorsam sin, sü dar in vnd dar vf ze laszende vnd ze enthaltende mit lützel oder mit vil, wie in füglich ist, vngevarlich wider mengelich in irn eigen kriegen, nieman vsge- nomen danne daz riche, min herren graf Rudolf von Hohenberg vnd min vettern, Klein Brunen von Horenberg. Besehe 6ch, daz ich oder min erben dem vorgnant graf Hugen, graf Johansen, sin sun, oder iren erben den Nüwen turn in entwürtin in der wiß, alz hie vor bescheiden ist, so süllent sü in versorgen mit kost vnd mit waht, daz er wol besorget vnd behüt sige; vnd beschehe och, daz er in verstoln oder sus angewannen würde, so soltent sü kein sun noch rihtunge niemer vfnemen, der turn sige vns danne vor wider in geben vngevarlich. Diz vorgescriben dinge gelobe ich stet zehaltende eweklich für mich, alle min erben vnd nachkomen bi dem eide, so ich her vmbe mvtwilleklich gesworn han ze den heiigen vnd gelobe 6ch bi demselben eide: obe dehein min kint, min sun gelebe, daz er ze sinen tagen kom, daz ich in danne solich sol han, daz er och swer disü vorgescriben dinge stet ze haltende getrüwelich vnd niemer hie wider ze tünde angeuerde. Vnd her vber ze einem waren vrkünde, so han ich, der vorgnant Heinrich von Horenberg, min insigel gehenket an disen brief. Hie bi waz Friderich von Krenkingen, Hans von Blumnege vnd Rudolf von Snellingen, die och ir insigel ze einer gezügnvsze diser vorgescriben dinge von &44Ü&£ägiK£l ÜPF SB" 1370. 287 minre bet wegen hant gehenket an disen brief. Wir Friderich von Krenkingen, Haus von Blümnege, ritter, vnd Rudolf von Snelliugen veriehen offeulich mit disem brief, daz wir von bet wegen der vorgnant ze beide site vnserü iusigel hant gehenket an disen brief ze einer gezvgnüsze aller diser vorgescribeuen dinge. Diser brief wart geben an ziustag nach dez heiligen crutzes tag, als ez erhöhet wart, in dem jar, da man zalt von gottes gebürt drvczehen hundert iar vnd sibentzig jar. Die Siegel sind abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen. 11111 ; -f tm • ■ m 1310, Nov. 6. Fürstenberg. 434. Die Grafen Heinrich und Konrad von Fürstenberg stiften nach dem Willen und von dem Gute der Gräfin Adelheid von Fürstenberg, geboren von Hohenlohe, eine ewige Messe und Pfründe im Kloster Auf dem Hof zu Neidingen x ). Ich graf Hainrich von Fürsteruberg, lautgraf in Bare, tun kunt mit disem brief allen den, die in ansenhent oder horent lesen, vnd vergihe offenlich für mich vnd für min erben, daz ich vnd || min vetter selig, graf Cünrat von Füi*stemberg, gestift habin ain ewig messe vnd ain pfründe durch gotte vnd durch frow Adelhait seligen gräfen- nen von Fürstemberg, geborn von Hohenloh, II wilant des vorgnanten graf Hainrich von Fürstemberg elicher frowen sele heiles willen zu dem kloster Vff Höfen ze Nidingen vnder Fürstemberg gelegen in Costentzer bystum bredier ordens, vnd habin daz getan mit irem aigenlichen gut, daz si mir, dem vorgenanten graf Hainrich von Fürstemberg vnd dem vorgenanten minem vetter seligen, graf Cünrat enpfolhen hat an irem tot, mit solicher beschaidenhat vnd gedingen, als hienach geschriben stat, dem vorgenanten kloster, der priorinen, dem conuent, der custrie vnd iren nachkomen an iren rehten vnschedlich. Vnd die selben pfründe haben wir beide, die wil der vorgenant min vetter selig, graf Cünrat, dennocht lept, verlihen dem erbern priester, hern Johansen dem Hafner, Hainrich dez Hafners sun von Fürstemberg, reht vnd redlich, bitterlich durch got vnd vmb singen vnd vmb lesen, mit willen vnd mit gunst der vorgenanten frowen vnd dez conuentz gemeinlich zu dem vorgenanten kloster vnd iro obren. Vnd'sol der vorgenant herr Johans der Hafner vnd ain ieglicher pfründner, der nach im vff die selben pfründe kumt, in dem dorf ze Nidingen sesshaft sin mit hüs vnd nüt vff dem kloster noch anderswa vnd sol die selben pfründe hin vff besingen taglich, als einem priester sitte vnd gewonlich ist, ane geuerde; vnd sol er vnd ain ieglicher pfründner nach im mit der messe warten den vorgenanten frowen ■ n uro IS ■ .'-■..':■■■■.■.:'-■■''. "yEJüJS'Öns 288 1370. vnd irem caplen zu dem vorgenanten kloster, wenn der caplen messe hab, daz er eich denn och geriht hab, daz er zu den zitten 6eh denn mess hab zu dem vordem altär vsserthalb dem chor nebent dez caplans altar, daz man sin nüt sundrig warten müsse. Aid ob ain caplan mit mess hetti, als dik daz geschiht, so sol der pfründner aber mess haben ze geordnotten zitten nach dez klosters gewonhat, als herkomen ist. Und sol ain kustrin vss der kustrie ainem ieglichen pfründer vff der pfrunde zu der messe ie denn zemal hervss lihen oder geben, dez er zii der messe denn notdürftig ist vnd als sitte vnd gewonlich ist, an geuerde. Vnd daz sol ain pfrundner denn in eren vnd in hut haben vnd nach der mess wider hin in in daz kloster geben oder antwürten vngeuarlich, vnd sont die vorgenanten frowen im noch dehainem andern pfründner nüt furo gebunden sin ze tünde noch ze warten. Vnd was zu der mess der selben pfrunde wirt vnd geuallet, daz zu dem altar geantwürt wirt, es werde gefrümt oder geopfret, es si an pfennigen oder an andren dingen, daz sol er vnd ain ieglicher pfründner nach im gentzlich antwürten vnd lassen werden den frowen in dem vorgenanten kloster vnd besunder in die kustrie vnd het er noch dehainer pfründner noch nieman anders darzü nüt ze sprechen. Vnd was ainen pfründner zu. der selben pfrunde an gat oder züvallet, es si von sturen, von Schätzungen, von zerung oder von andren dingeu, von bapsten, von byschoffen, von cappiteln, wannen die herkoment vnd wie die genant sint, damit sont daz vorgenant kloster vnd die frowen nütz ze schaffenn haben vnd sont do von vnbekümert beliben, won daz sol ain pfründner vssrihten inan vnd irem kloster vnschedlich. Wer 6ch, daz ain caplen ritte oder giengi in dez vorgenanten klosters dienst vnd der frowen oder ob inan ain caplen abgieng ald wenn si ane ainen caplen sint, so sol ain pfründner der selben pfrunde ainen caplen verwesen vnd die frowen versenhen an aines caplens statt drie wochen oder ainen manot, als denn notdürftig ist, als dik es ze schulden kunt. Wer och, daz die frowen zu dem vorgenanten kloster ains pfründners bedorftint in ir dienst, daz si in iener schicktint, so sont si in bekosten vnd sont och die mess zu der selben pfrunde besorgen, daz die nüt vnderwegen belibe. Vnd wer, daz ain pfründner vtz tätti, daz vngreht vnd büsswirdig wer, daz mich, den vorgenanten graf Hainrich von Fürstemberg oder min 'erben, ob ich enwer, vnd die frowen dez obgenanten klosters redlich vnd büsswirdige dunkti, daz wir vns dez bekantin, als dik daz ze schulden kunt, so mugent si ainen pfründner vertriben vnd die pfründ ainem andern priester verlihen. Es sol dekain byschoff noch nieman anders dehainen pfründner vff der selben pfrunde bestatten noch inducierren äne der frowen vnd dez conuentz dez obgenanten klosters kuntlichen gunst vncl willen; beschiht es aber, so sol es doch nüt kraft haben, won si mugent ainen pfründner enderren, wenn vnd wie dik si wellent, 1 mssw iäl&]ffiS&$K£i>iI am ! m 91 1370. 289 ob sich ein pfründner vnredlich haltet vnd wir vns dez bekennen, als vorgeschriben ist, vnd sol in nütz davor schirmen, dehain bestättung noch brief von bdpsten noch von byschoffen noch dehain ander dinge, äne geuerde, vnd sol si hieman von dez pfründners wegen notten noch bekümerren noch angriffen süss noch so, weder mit briefen noch mit grillten, weder mit worten noch mit werken, won sü mit ainem pfründner nütz ze schaffen hant, won als vorgeschriben stät. Es sol öch daz lihen der vorgenanten mess vnd pfründe nu hinnahm iemerme geuallen sin vnd hören zu dem vorgenanten kloster, der priorinen vnd dem conuent, vnd haben ich noch min erben noch nieman von vnsren wegen clarzü nütz ze sprechenn vnd sont sü daran och nüt sumen noch ierren noch dekaines wegs bekrenken süss noch so, mit griht noch ane griht, weder mit gaistlichem noch mit weltlichem rehten, noch mit worten noch mit werken, ane geuerde, won wenn ain pfründner abgät oder enist, so sont si die pfründe darnach in den neusten zwain manoden vngeuarlich verlihen ainem andern weltlichen priester, als dik daz ze schulden kunt, vnd tattint sü dez nüt, so sol daz lihen der selben pfründe ie denn zemal Valien an mich oder an min erben, ob ich nüt wer. Vnd diz ist alles reht vnd redlich geschenhen in aller wis, behügde, Ordnung, offnung, worten, werken vnd getätten, so darzü hören solt oder moht von reht oder von gwonhat. Vnd clez ze warem vnd stättem vrkünde vnd ze gezügnüst der vorgeschriben dingen han ich, der obgenant graf Hainrich von Fürstemberg, min in- sigel für mich vnd für min erben gehenkt an disen brief, der geben ist ze Fürstemberg an der mitwochen vor st. Martins tag, do man zalt von gottes gebürt drüzehenhundert iar vnd sibentzg iare. Das Siegel des Ausstellers (wie oben an Nr. 409). Perg. Or. Donauescliingen. 1) Vergl. Urk. Nr. 560 v. 1396, April 4. ■ HP 1370, Nov. 20. 435, George von Gerolzegke genannt von Tüwingen, Herr zu Geroltzegke, verträgt sich mit seinem Bruder Heinrich von Geroltzegke dahin, dass sie ihren Oheim Grafen Hugen von Fürstenberg und Herrn Walther von der Digke als Schiedsrichter bestellen; Graf Hug von Fürstemberg ist der erste unter den Bürgen, die George von Geroltzegke seinem Bruder setzt und die die Urkunde siegeln. Geben an dem mittewochen nach st. Elizabethen tag 1370 x ). 9 (Eeinhard) Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldseck, Urkundenbuch, S. 75. IL 37 i I 1 Mm mmstm HHHHH 290 1370—1371. 1) Am nämlichen Tage beurkundet Heinrich von Geroltzegke genannt von Tüwingen, Herr zu Ge- roltzegke, dasselbe; unter den Bürgen, die er seinem Bruder George setzt und die die Urkunde siegeln, ist „graue Heinrich von Furstenberg". A. a. 0. S. 79. Am nämlichen Tage ist „graue Hug von Furatenberg" Zeuge der Urkunde über die Theilung zwischen den beiden Brüdern. A. a. 0. S. 82. •:fs*»-Mj 1310, Dez. 13. Fürstenberg. 436. Graf Hainrich von Furstemberg, Landgraf in Bare, gibt bekannt, dass einerseits die ehrwürdigen geistlichen Frauen, die Priorin und der Convent des Klosters "Vff Höfen zu Nidingen, unter FiVrstemberg gelegen, mit Eath und Urlaub ihrer Obern, anderseits die Bürger zu Furstemberg und die „gebursami gemainlich" zu Nidingen, sich mit seiner Einwilligung über einen Tausch geeint haben: die letzteren treten dem Kloster die Rechte und Gewohnheiten ab, die sie genießen an den an die Tunow stoßenden Wiesen, genannt der Matacker, Eigen des Klosters; dagegen sollen sie fortan dieselben Rechte und Gewohnheiten (Weidgang, wenn die Wiesen „gehowet" sind) üben auf folgenden Grundstücken: „die wis, genannt Isenboltzow; ain wisli, ist gelegen bi dem nidern brügglin an Nidinger weg; ainen anwander, ist Johans dez Vischers 7011 Nidingen gewesen, strecket vor dem wislin vff; den gärn ') da bi, der lit zwüschent den wegen; ain iüchart ackers, streckt vff den gern, buwet der Em- minger; drü land, streckent in Saigen brunnen; ain wisli, lit an den landen in Saigen brunnen; Räcz geren x ) vnd ainen acker, lit darob ze furi." Dabei waren: des Ausstellers Vetter selig, Graf Cunrat von Furstemberg; Herr Hug von Almshouen; Johans von Almshouen, sein Bruder; Johans von Almshouen, ihr Vetter; Haintz von Immendingen der alt und Hainrich Reckenbach, Schulthaiß zu Gysingen und viele andere ehrbare Leute. Geben ze Furstemberg an dem neusten fritag nach st. Nycholaus tag 1370. Das Siegel des Ausstellers, wie an Nr. 409. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Geren, nach Birlinger (Schwäbisch-Augsburgisches Wörterbuch) eine schräg ansteigende Anhöhe, eine spitz auslaufende Berghöhe. Daher auch Gern in der Heraldik. I 1371, März 25. Freiburg. 437i Graf Heinrich von Fürstenberg beurkundet der Stadt Freiburg den Empfang des Kaufpreises für Burg und Herrschaft Badenweiler. Wir graue Heinrich herre ze Fürstenberg tuon kunt allen den, die clisen brief 'MM- '.■'•■'■■■■■■'■''" msmi 1371. •291 sehent oder hörent lesen, vmb die zweintzig tusent guldin vnd die fünf tusent guldin, die die wisen der bnrgermeister vnd der rat von Fribnrg von derselben stette wegen vnserm vettern seligen, graue Cuonrat von Fiü-stenberg, vnd vns schuldig warent von des kovffes wegen der bürge vnd der hersehaft ze Badenwiler, die sie vor etzlichen ziten vnib vns kovftent, da veriehent wir graue Heinrieh von Fürstenberg vorgenant, daz wir desselben guots von den obgenanten von Friburg geriht vnd gewert sint gar vnd gantzlich, vntz an fünfhundert guldin vnd einen guldin vnd fünffc- halp pfunt pfenning guoter vnd gewonlicher ze Friburg. Dasselbe guot haut ovch wir graue Heinrich an den von Friburg mit vnserm guoten willen stellig verlassen, sin vnd beliben (sie) von der fünftzig guldin gelts wegen, die du erewirdig frowe, frov Elsbeth von Strasseberg, die eptischinne von Erstein, vnser muome, het von etzwas guoteru, die zuo der vorgenanten herschaft ze Badenwiler gehörent, also mit der gedinge: alle die wile, so die von Friburg die vorgeschriben fünfhundert vnd einen guldin vnd die fünfthalp pfunt pfenning inehendes hant, so söllent sü der vorgenanten vnser muomen, der eptischinnen, die vorgeschriben fünftzig guldin ierglichs zinses rihten vnd geben ane vnsern oder vnser erben vnd nachkomenden schaden. Were aber, daz wir mit derselben vnser muomen, der eptischinnen, villiht über ein kement, daz wir dieselben fünftzig guldin gelts naher vnd mit minr guots, denne vns die von Friburg söllent, von ir abkovffen vnd gelidigen möhtent, so vil wir denne naher mit ir getedingen vnd über ein komen mögen, das söllent vns die von Friburg von dem vorbenemten guot vnd schulde vnuerzogenlich rihten vnd geben. Möhten aber wir nüt naher mit ir getedingen noch übereinkomen, so söllent die von Friburg ir dasselbe guot rihten vnd geben oder söllent es ir aber verzinsen als lang, vntz daz si es von ir oder von dem, dem dasselbe gelte denne zuogehöret, abkovffent vnd gelidigent nach bewisung der briefe, die dar über gegeben sint, slehteklich ane alle geuerd. Harüber ze eime offen waren vrkünde aller dirre vorgeschribener dinge, so habent wir der obgenant graue Heinrich herre ze Fürstenberg vnser eigen ingesigel gehenket an disen brief, der geben wart ze Friburg des iares, do man zalt von gots geburt drützehen- hundert vnd eins vnd sibentzig iar, an vnser f'rowen tag, der da komt in dem Mertzen. Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg i. B. II, 10. Stadtarchive, wo es jedoch nicht gefunden werden konnte. Das Original angeblich im Freiburger 'S H m '.>■.,■■ ■Vi' ;.■■;.• 1371, Mai 16. Haslach. 438. Graf Hug von Fürstenberg, herre ze Hasela, und Graf Johans, sein Sohn, ver- . kaufen für sich und Adelhaiten, Grafen Huges Tochter, um 300 Goldgulden ungerisch 37* m B 292 1371. und böhmisch an Herren Hugen von Almeshouen, Kilchherren ze Haindingen, und Jo- hansen, Friderich Bikken, und Hainrichen, dessen Brüder, Söhne Huges sei. von Almeshouen, den Johans Jochen Hof, der jährlich giltet 100 Käse, gelegen zu Sindelstein unter- der Burg, „mit dem kilchensatz vnd der kilchen ze Wultertingen lihen, der darin höret" J ). Geben ze Hasela 1371 an dem fritag ze mittern Mayen. Die Siegel der Grafen Hug (wie an Nr. 320) und Johans von Fürstenberg (der fürstenbergische Schild; f S\ IOHIS. COMITIS. DE. FtRSTENBERG). Perg. Or. Donaueschingen. 1) Am 23. Mai 1371 gestehen die Käufer den Verkäufern das Wiederkaufrecht zu. Perg. Or. (Donau- eschingen) mit den Siegeln der vier Brüder von Almeshouen, 1. spitzoval; im Siegelfeld auf Fußgestell, unter dessen Rundbogen der kleine almeshovische Schild, ein hl. Bischof (wohl Martin, Patron der Pfarrkirche Hondingen); .. HVGON.. RCORIS. ECCE. IN. HAINDINGE. 2. geviertet, 2 u. 3 erhöht, in 2 eine Rose; f S\ IOHIS. MIL1T.......... 3. Schild ebenso; f S'i FRIDRICI. D'......VE. 4. Schild ebenso, die Rose jedoch in 1; f 8'. HAINR.... ALMSHOVEN. Wm. (1371) Mai 24. 439, Das Neidinger Anniversarienbuch v. 1494 im f. f. A. verzeichnet unterm 24. Mai: Obiit der wolgeborn her graf Hug von Furstenberg von Hasela ') vnd sin elicher gemahel 2 ). 1) Das Todesjahr des Grafen Hug ergibt sich aus der Vergleichung der Urkunden von 1371, Mai 16 und 1371, Juli 29, Nr. 438 und 440. Das Datum des obigen Eintrags gilt wohl dem Tode des Grafen Hug; den Jahrtag seiner Gemahlin hat man dann zugleich mit dem seinigen gefeiert. Derartige Fälle, dass die Jahrtage für mehrere Glieder des fürstenbergischen Hauses, besonders Geschwister oder Eheleute, am selben Tage gefeiert werden, weist das Neidinger Anniversarienbuch wiederholt auf. Ist der Scbluss vom kirchlichen Jahrtag auf den Todestag bei diesem Anniversarium, wenn auch in der Regel zulässig, doch, wie mehrere Beispiele zeigen, trotz des Zusatzes obiit nicht immer sicher, so wird er in solchen Fällen völlig unmöglich, falls sich nicht aus anderweitigen Anhaltspunkten ergibt, auf welche unter den genannten Personen das Datum des Jahrtages zunächst zu beziehen ist. 2) Adelheid von Krenkingen. 1371, Juli 29. 440. Bürgermeister, Rath, die Bürger und die Gemeinde der Stadt ze Friburg in Brisgow geben dem edeln Herrn, Grafen Johans von Fürstenberg, Herrn ze Hasela, ihrem „angülten" anstatt des edeln Herrn, Grafen Hugen sei. von Fürstenberg, seines o Vaters, gegen die beschaidenen Heinrich, Virich und Rudolf die Hartzer, Gebrüder, um 3042 'M Constanzer Pfennige, welche sie den Hartzern auf kommenden Walburgstag zu geben haben, einen Schadlosbrief. 38*Kä»iJw 1 ' " WH I gaSl ■ ■■■H kB HHfi H^H^^H 1371. 293 Geben au dem neusten cistag nach st. Jocobes tag des zwelfbotten 1371. Das Siegel der Stadt Freiburg fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. &^ :&&&.;*..'? ^8" 8 . ^H SKI an '■■'.'"''■■'■■'■ '■■• ; :' : -X../' ü *V*^-$!V*J! üffl ',:%*&■*£>'* ■^■H ^S kSSul Ö1S1 1 II aSSssl » - V ■ ' Ä m ^i^^Hfc ,,-."•■ 1371, Sept. 14. Fürstenberg. 441. Graf Hainrich von Fiirstenberg, Landgraf in Bare, gibt als Lehensherr seine Zustimmung, dass Johanns Busse, Burger zu Vilingen, uud Margaret von Gysingen, dessen eheliche Wirthin, an die Priolin und den Convent des Klosters Vf hoff zu Nidingen um 200 # Haller zwei Güter zu Gysingen verkaufen 1 ), und eignet dieselben dem Kloster. Geben ze Fürstenberg an des hl. crütz tag ze herbest 1371. Das Siegel des Ausstellers, wie an Nr. 409. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Der Kaufbrief datirt vom 13. Sept. (hl. cnitz abent ze herbest) desselben Jahres und ist von der Stadt Vilingen besiegelt. Perg. Or. Donaueschingen. r m 1311, Dez. 30. Wyl. 442. Gräfin Adelheid von Fürstenberg, geb. von Griessenberg, erkauft sich durch Verzicht auf das Weiderecht zweier Milchrinder einen Jahrtag im Kloster Magdenau. Ich gräfin frow Adelhaid von Fürstenberg tun kunt vnd vergich offenlicb an disem brief für mich vnd alle min erben allen den, die disen brief ansechent, lesen oder hörent lesen, daz ich mit wolbedauchtem mutt der erwirdigen frowen, fro Adelhaiden, der äptisinen vnd gemainlich dem convent des closters zu Maggenow, gelegen in Costenzer bistum, des hailigen Ordens von Cytel, recht, redlich, wyllenclich vnd bitterlich, durch gott vnd durch miner sele hailes wyllen die rechtung vnd gewonheit vmb die zway milchrinder, die mir järlich in der Turow gangen sind vnd gen solten, die rechtung ich frow Adelhaid von Fürstenberg, geporn von Griesenberg, der vorgenanten äppti- sinen vnd dem conuent gemainlich, redlich vnd recht geben han vnd abgelausen, als vor ist geschrieben mit beschaidenhait vnd mit geding, das die vorgenant äpptisin vnd conuent gemainlich vnd alle ir nachkomen järlichs an dem nächsten sampstag nach sant Katherinen tag min begängnuss begen sond mit einer mese loblich gesungen von vnser frowen vnd dehaini gesprochen; daz sond sy tun, die wil ich in lib bin, vnd üHÜ wftt PSew mm i mra *** m u 294 1372. wonn ich die vorgenent fro Adelhaid von Fürstenberg, von Griesenberg geporen, von todes wegen abgen, vff welchem tag daz beschicht, vff den selben tag sol die vorgenant ftpptisin vnd der conuent gemainlich vnd alle ir nachkommen ewenklich begent mit ainer meß, als vor ist geschriben; tättind wir, die äpptisin vnd der convent gemainlich das nit, so ist der vorgenanten hochgepornen frowen oder ir erben die vor- geschribne rechtung vnd gewonheit ledig ane alle Widerrede. Ich frow Adelhaid von Fürstenberg, geporen von Griesenberg, vergich für mich vnd min erben, daz ich noch min erben die vorgenant äpptisin vnd den conuent gemainlich noch alle ir nachkomen niemer mer bekümbern noch bekrencken soncl mit gaistlichem noch mit weltlichem gericht noch an recht, mit deheinen sachen an der vorgenanteu rechtung vnd gewon- hait in Turowe, als vorgeschriben ist, ist, daz sy volfürent, als vor ist geschriben. Vnd ze ainem waren vrkund vnd ouch ze merer sicherhait aller vorgeschriben ding vnd bedingt henck ich frow Adelhaid von Fürstenberg, geporn von Griesenberg, min aigen insigel an disen brieff, der geben ist ze Wyl in der statt in dem jar, do man zalt von gottes gepurt 1371 jar, an dem nächsten zinstag vor dem zwölften tag. Nach einer im Luzerner Staatsarchive liegenden Copie aus dem Archive des Klosters Magdenau (zwischen St. Gallen und Wyl) mitgetheilt von Archivar Dr. Th. v. Liebenau in Luzern. ■5sm*M 1372, Jan. 5. 443. Geory von Geroltzecke, den man nennt von Tüwingen, ist der Diener des Grafen Eberhard von Wirtemberg und der Herrschaft zu Wirtenberg geworden bis auf den nächsten st. Georgen Tag und danach die nächsten zwei Jahre und verspricht seinem Herrn und der genannten Herrschaft innerhalb dieser Zeit mit seinem eigenen Leibe und allen seinen Festen zu dienen; hiebei hat er ausgenommen seinen Herrn und das Bis- thum zu Straßburg, Grafen Henrichen von Fürstenberg, Grafen Hansen von Fürstenberg, Heinrich von Geroltzecke, seinen Bruder, Heinrich von Geroltzecke von Lore, Walthern von der Dicke, Hansen von Blumenegge, Heinrich von Hornberg und Herrn Wernher von Hornberg. Geben an dem obrosten abent 1372. Nach dem Perg. Or. im Staatsarchive Stuttgart von dort mitgetheilt. T^y^TTTlfWMffil m -■■■:: 1372. 293 i b " $Kä 1372, Juni 15. 444. Graf Heinrich von Fürstenberg versichert seine Gemahlin Sophie Gräfin von Zollern für 3000 Pfund Heller Heimsteuer und 200 Mark Silber Morgengabe auf die Feste Wartenberg und verschiedene Dörfer und Güter. Wir graff Hainrich von Fürstenberg veriehen offenlich für vns vncl für vnser erben vnd tünt kunt allermenglich mit dizem offnen brief, daz wir mit gutem willen vnd mit wolbedachtem sinne vncl müt vnser liben elichen II frowen Sofphyen gräffinen von Zolrre vnd ir erben drü thusent pfunt allez guter vnd genemer haller ir hainstür vnd zwayhundert marke silbers gutes vnd gabes silbers Costentzer brandes vnd gewilltes derselben vnser || elicher frowen morgengaube mit dizem brief rebt vnd redlicb besicher (sie) vnd bewiß, vnd besicher vnd bewiß si och dez mit dizem brief vff dizü näcligescliribenen guter, die hie nach geschähen vnd benempt sint: dez ersten vff vnser vesti Wartenberg vnd vff Emmingen daz dorf vff vnsern taile vnd vff allü vnserü reht, daz ist der halbtail dez dorfz ze Sunthusen mit allen rehten vnd zügehörden, vff Baldingen daz dorf, Eyfringen daz dorf, vff Bachzümmern daz dorf, vff Zimmern daz dorf, vff Hüngschingen daz dorf, vff die vischentz ze Hüngschingen, vff Husen daz dorf, vff Küchen daz dorf an den kilchensatz, vff die müli ze. Wiler, vff Gütmattingen daz dorf, vff die vischentz ze Gütmattingen, die vnser ist, vff den zenhenden ze Gy- singen gelegen zu vnser statt vnd vff allez daz, so zu der vorbenempten bürg Wartenberg vnd zu den vorgeschribenen dörfern vnd zu allen vorgedahten gutem vnd dar in gehöret ald gehören mag, ez sie an gerillten, an zwingen, an bennen, an holtz, an velde, an wasen, an zwy, an agkern, an wisan, an sturen, an zinseu vnd mit aller andrer ehafti vnd rehten, so zu den obgenanten gutem allen höret oder gehören mag, alz wir die geliebt vnd genossen händ vnd an vns komen vncl braht sint; also vncl mit der beschaidenhait, daz du vorgenant Sofphyg vnser elichü frowe vnd ir erben allü egenantü guter mit aller ir zügehörd, mit zwingen, mit bennen, mit sturen, mit zinsen vnd mit allen andren rehten - haben vnd niessen sol mit besetzen vnd mit entsetzen alle die wile vnd alle die zit, vntz allü vorgeschriben guter von ir oder von ir erben erlöset werdent vmb druthusent pfunt allez guter vnd gäber haller vnd vmb zwayhundert marke lötigez silberz vnd dez wir vnd vnser erben gewalt habin ze tünde, weles jares wir mügint oder wellint, vber lang oder vber kurtz, allewegent in den nehsten aht tagen vor sant Walpurg tag oder in den neusten aht tagen dar nach an alle geuarde vnd ze dehainer anderen zit nie in dem jar de weder vor noch nach. Vnd also sigen wir der vorgenant graff Hainrich von Fürstenberg vncl vnser erben der i. ■ Hm iiiii -! m ■■■',■-■ 1 i s»g BHuH 1372—1373. 297 H 5 - i 7572, ^. 24. 445i 1372 vff Bartholomaei verschreibt Graf Heinrich, Herr zu Fürstenberg, den ehrbaren edlen Knechten Rudi und Johanni von Lanzenhofen fratribus für 41 # Rotwiler Geweges 4 Malter Früchte und 6 Schillinge Brysger ab einem Gut zu Seppenhouen. Gabelkofers Collectaneen, I, fol. 377. Stuttgart. HihH «sJB'W'rC'i 1373, Febr. 24. 446- Eberhart von Küngsegg, Ritter, bekennt, dass Graf Hainrich von Fürstenberg auf seine Bitte dem ehrbaren Hansen Lüllin von Sulgen den Hof bei Sulgen, den man nennt Swarzenpach, den er (der Aussteller) und seine Vordem von Fürstenberg zu Lehen gehabt, geeignet und dass er (der Aussteller) dafür von Grafen Hainrich seinen Hof unter Küngsegg, genannt Hitmishusen, vordem sein und seiner Vordem rechtes Eigen, zu Lehen empfangen habe. Geben 1373 an st. Mathias tag. Das Siegel des Ausstellers (Schild geweckt; Umschrift abgeschliffen). Perg. Or. Donaueschingen. ■ 1313, April 22. 447. Graf Heinrich von Fvrstenberg, Eberhart von Luppfen, des Stvlingen ist, und Virich von Wolffvrt verkaufen an Herrn Dietrich von Valkenstein, Herrn Chvnen Sohn von Valkenstein, und Herrn Martin Malterer, Ritter, beide Pfleger Johans des Malterers sei. Erben, 24 fl. ung. und böhm. und 3 Mark 1 Vierling Silber „Friburger brandes vnd geweges" und 4 1 /* & A gewöhnlicher „Brisger Friburger mvntze" jährlichen Zins, der auf st. Martins Tag fällt und nach dem Willen der Gläubiger gen Friburg, Wisenegk oder Kastelberg kostenfrei zu liefern ist, um 300 fl. ung. und, böhm., um 40 Mark Silber „Friburger brandes und geweges" und um 60 & ^ gewöhnlicher „Brisger Friburger rnvntz". Der Zins geht ab des Grafen Heinrich von Fvrstenberg Gütern, voraus aus 10 Mark Silber, die „halb ze Meygen, halb ze st. Martins tag" fallen aus dem Thale, gen. Schala, und die bisher ganz frei waren. Zu Bürgen werden gegeben: Herr Heinrich von Hewen, Herr Heinrich von Hornberg, Herr Johans von Ryscha, Ritter, Virich von Ebersperg, Rvdin von Blvmenberg, Hans von Ryscha, Rvdin von Lanzenhofen, Dietrich der Dieringer und Heinrich Brvmsin, Edelknechte, sodann die n. 38 fmk yfiß«e» mm tan ml m WeSScTB M I ■v m& ^^ I 298 1373. erbern Leute vf dem Walde, die des Grafen Heinrich eigen sind: ClöWsi Späte, Eberli Slvchsamer, Burger ze Löffingen, Johans Herting und Heintz der Sunt Von der Nüwen- stat, Cvnrat der Vogt zem alten Wege, Walter Cristler in der Schiltwendi, Hagen in der Nordera, Jecklin Svter in der Nordera, Heinrich Birchiberg und Johans Boner in der Schala. Geiselschaft in Person oder für einen Güten mit 2 Pferden, für einen Bürgen mit 1 Pferde gen Friburg in die Stadt. Der Zins ist jedes Jahr um die Kaufsumme ablösig. Geben 1373 an sante Georien abende. Die Siegel des Verkäufers, der Güten und edeln Bürgen, dann für die von Löffingen das ihrer Stadt und für die übrigen das Siegel „des Waldes" (im Siegelfeld eine Tanne; f S. CIVIVM. NOV. CIVITAT. f IN. NIGEA. SILVA; also von Neustadt im Schwarzwald). Perg. Or. Stuttgart, B. 1373, Aug. 14. Fürstenberg. 448. Johans der Kuch, Bürger zu Fürstemberg, verkauft den ehrsamen Frauen, Frau Haylen von Bern, Klosterfrauen Vff Höfen, ze Nidingen vnder Fürstemberg gelegen, und Frau Adelhait von Bern, ihrer Schwester, Hugen von Tannegg sei. ehelicher Wirthin, seinen Zehnten zu Pforren, gen. der widern zenhende, um 53 'S $\ Stebler mit Consens seines gnädigen Herrn, Grafen Hainrichs von Fürstemberg, vor dem Schult- heissen, den Bürgern und Richtern zu Fürstemberg. Geben ze Fürstemberg 1373 an vnser frowen abent ze mittem Ougsten. Die Siegel des Grafen Heinrich und der Stadt Fürstemberg (wie oben an Nr. 36). Persr. Or. Donaueschingen. B. WM. «Bb II 1373, Okt. 4. 449. Graf Hans von Fürstenberg, Herr zu Haselach, verkauft dem ehrbaren Mann Hans Giingling von Wolfach um 80 Pfund Strasburger Pfennige unter Vorbehalt des Losungsrechtes sein Thal Gehtbach gelegen in dem Kirchspiel zu Husen unter dem Einbach, „zühet an die Kinczgen". Geben an dem neusten zinstag nach st. Michels tag 1373. Das Siegel des Ausstellers (wie unten an Nr. 506). Perg. Or. Donaueschingen. «ÜsÜ ■^„ff- I r l "t". "VJ^Si- (^.'-"i.", \'.'\"jrif I ' ■3)i-j. M^^fe'^SiflKSffiWT'tf^^^*^™™^ n-ümMM 11111111111 BMMBBiMfBwwi 1373. 29» . :; '.' 1313, Okt. 4. 450. Andres von Walstein, ein Edelknecht, verkauft dem ehrbaren Edelknecht Diemen von Liehtenfelz den halben Theil aller seiner Rechte am Dorf zu Bollenbach „nide- wendig Snellingen in Stenacher kilchspel" um 60 li Straßburger Pfennige. Das Gericht über den Todschlag hat sich Graf Hvg sei. von Fvrstenberg vorbehalten, auch bezieht dessen Erbe, Graf Hans von Fvrstenberg, von Bollenbach eine jährliche Gilt von 2 1 /« # Pfennigen 1 ). Das Wiederkaufsrecht des halben Dorfes bleibt für Walstein sowie für den Grafen Johans von Fvrstenberg und dessen Erben vorbehalten. Zeugen: Herr Nicolas Bökler, derzeit Kilchherr zu Haselach, Tamme von Sneyt, Schultheiß zu Zelle, Johans der Sneitter von Nordrach, Tamme und Burkart, von Ramsten, Gevettern, Edelknechte. Geben an dem neusten zinstag nach st. Michaheiz tag 1373. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Gr. Donaueschingen. 1) Vergl. Urk. Nr. 430 v. 1370, Juni 28. 1373, Okt. 22. m ü Rottweil. 451. Graf Johans von Fiirstenberg, Herr zu Haselach, verleiht auf Bitte des Edel- o knechts Virich von Nriweneg, Sohnes Herrn Voltzen von Nuwenegge, die Vogtei in der Kürnna gelegen ob Kvrnneg an die ehrbaren Cünrat den Bock, Hainrich den Kanczler bi der brotloben, Virich den Wirt und Hainrich den Wirt, Burger zu Rot- o wil, als Träger des Abtes Eberhart zu St. Gerien, an welchen Virich von Nuwenegge in seinem und seines Bruders Hainrich Namen, dessen Vogt er ist, diese Vogtei um 245 Pfund Haller verkauft hat. Die Träger sollen von ihrer Trägerschaft keinen o andern Nutzen haben als jährlich vier Bühner. Voltze von Nüwenneg, Ritter, Virichs Vater, und Burkhart von Nüwenneg, Virichs Bruder, geben ihre Zustimmung. Geben ze Rotwil an dem nehsten samstag nach st. Gallen tag 1373. Die Siegel des Ausstellers (nur Helm mit Kleinod), Viridis von Nuwenegg (der zugleich für seinen noch nicht zu seinen Jahren gekommenen Bruder Hainrich siegelt), des Voltz und Burkart von Nuwenegg und der vier obengenannten Eotwiler Bürger. Perg. Or. Karlsruhe (St. Georgen). 38 ; mm Stüß MlSiK Hfl 300 1373—1374. 1 1373, Nov. 18. Fürstenberg. 452. Graf Hainrich von Pürstemberg, Landgraf in Bare, gibt den ehrwürdigen geistlichen Frauen, der Priorin und dem Convent des Klosters Vff Höfen, zu Mdingen unter Pürstemberg gelegen, eine Wiese von 2 Manmaten in dem krumben bügen zu Mdingen bei der Tunow, die Haini der Hafner, Bürger zu Fürstemberg, von ihm zu Lehen hatte und an das Kloster verkauft hat, zu eigen. Geben ze Fürstemberg an dem frytag nach st. Martins tag 1373. Das Siegel des Ausstellers, wie oben an Nr. 409. Perg. Or. Donaueschingen. 1314. 453, Die wohlbescheidene und fromme Jungfrau Anna von Streitberg, zu diesen Zeiten Jungfrau der gnädigen hochgebornen Frau Verenen von Fürstenberg, Pfalzgräfin von Tüwingen, genannt Schä- rerin, kauft etliche Güten aus Gütern zu Herrenberg; die sollen post obitum Annae jam dictae auf ihre Frau fallen und erben. Das Siegel der Frau Verene von Fürstenberg hat beide Schilde, Tübingen und Fürstenberg, neben einander. Auszüge aus Oswald Gabelkofers opus manuscript. de familiis Germaniae illustribus im Copialbuche des Archivars Döpser, I, 191, Donaueschingen. Vergl. auch Schmid, Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen, S. 460. 1374, März 15. Fürstenberg. 454. Graf Hainrich von Fürstemberg, Landgraf in Bare, gibt seine Zustimmung, dass Johans der Maier, Burger zu Fürstemberg, den ehrbaren geistlichen Frauen, der Priorin und dem Convent des Klosters Vff Höfen zu Nidingen unter Fürstemberg gelegen, ein Gut zu Sumpforren zu ledigem Eigen gibt. Geben ze Fürstemberg an der nehsten mitwochen nach mitter vasten 1374. Das Siegel des Ausstellers, wie oben. Pera;. Or. Donaueschingen. 1374, März 16. e 455, Hainrich von Blümenegg, Ritter, und Frau Vdelhilt, seine eheliche Frau, geboren von Fürstenberg l ), geben ihrer Tochter Katherinun, die eine geistliche Frau ist 1374. 301 zu Nidingen Vffen Hoff, ihr Gut, genannt des Schermans Gut, zu Löffingen und ihren Zehnten zu Huffingen, genannt der Bar Zehnten, als Leibgeding unter der Bedingung, dass diese Stücke nach ihrer Tochter Tode an sie oder ihre Erben zurückfallen sollen. Geben 1374 an dem nahsten dunstag nah st. Gregorien tag. Die Siegel der beiden Aussteller (1. im gitterförmig damaszirten Siegelfeld Topfhelm nach r. mit wehender Decke, Kleinod mit zwei Spitzen, dazwischen Federbusch (?); f S'. HAINR. DE. BLVMENEGGE. 2. wie oben an Nr. 399). Perg. Or. Donaueschingen. 1) Das Neidinger Anniversarienbuch von 1494 im f. f. A. verzeichnet unterm 23. Juli: obiit Vdelhilt von Blumnegg, geborn von Furstenberg ain gräfin,'vnd irer kinder, gilt 3 malter von Huffingen, vnd her Rudolf von Blumnegg, gilt 6 mut vesen, mit 6 .priestem vnd 1 vigil. BM TL. I ■ ■■■■■ »BMffiÜBGSSäääf SB ~ BBfl e & SflBG 1374, März 22. Thengen. 456. Johans der Truchsess von Diessenhouen, Herrn Johansen sei. des Truchsessen Sohn, Ritter, gibt der edlen hocherbornen Frau Annen, Gräfin von Muntfort, Frau zu 0 Fürsteinberg 1 ), seinen Eigenmann Virichen Franken von Vttenhouen, den Schmied ze Haindingen, für Adelhaiten, Hainrichs Stöklis Tochter von Güttemtingen, Franken des Ehlers von Vttenhouen eheliche Wirthin. Geben ze Tengen an der mitwochen vor dem Palmetag 1374. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. " 1) Geborne von Montfort, Witwe des Grafen Heinrich III. von Fürstenberg, hier zum letzteninale erwähnt. Die Angabe des fürstenbergischen Schreibers Andreas Kötz in seinen genealogischen Aufzeichnungen, dass sie 1372 gestorben sei, ist demnach irrig. Da nie eine Gräfin Anna von Fürstenberg in das Haus Montfort geheirathet hat, ist auf die obige der Eintrag des Neidinger Anniversarienbuches von 1494 im f. f. A. zum 27. Oktober zu beziehen: Obiit fraw Anna von Muntfurt, geborn von Furstenberg. Die Verwechselung erklärt sich leicht aus der Sitte der Zeit, wonach Witwen sich häufig wieder nach ihrer elterlichen Familie nannten. Nach einer Archivalnotiz des vorigen Jahrhunderts ward Gräfin Anna in Neidingen begraben. Ein wahrscheinlich zwischen 1408 und 1430 gemaltes Glasfenster in der Marienkirche zu Eriskirch an der Schüssen, 0. A. Tettnang, zeigt, im Gebete knieend, den 1408 gestorbenen Grafen Heinrich von Montfort, drei seiner Söhne und zwei seiner Töchter, darunter die obgenannte Gräfin Anna von Fürstenberg. Vergl. Moll in den Schriften des Vereins f. Gesch. des Bodensees u. seiner Umgebung, V, 55. IS 457. 1374, Mai 4. Ötli Buchorn, ein Edelknecht, tritt an Stelle seines Bruders sei., Herman gl . 1 ü ?2m Pill : ■ 8H ü MM mmm mmmm 302 1374. ■ Buchorn, bei Dietrich von Keppenbach einem edlen Knecht, und Gisele, seiner ehelichen Wirthin, als Bürge ein für eine jährliche Gilt von 26 Gulden, welche denselben Graf Johans von Fürstenberg anstatt seines Vaters sei. Grafen Hugen von Fürstenberg vom Dorfe Herboltzheim zu geben hat, wie der von Grafen Hug, von Herrn Johans von Blitmnegk und anderen Bürgen besiegelte Kaufbrief besagt' 1 ). Gegeben an dem neusten dunrestag noch des hl. krüczes tag 1374. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1377, Sept. 28 (st. Michels abent) tritt Hug ime Holtze, ein Edelknecht, wegen derselben Gilt für den Grafen Hans von Fürstenberg gegen Dietherich von Keppenbach als Bürge ein. Perg. Or. (Siegel des Ausstellers fehlt.) Donaueschingen. asSI ml 1314, Dez. 4. 458. Graf Hans von Fürstenberg gelobt den Bürgern der Stadt Haslach die Aufrechthaltung ihrer Freiheiten. Ich graf Hans von Fvrstenberg tvn kvnt allen den, die disen brief ans^hent oder hörent lesen, claz ich hau gelopte bi || geswornem eyde minen burgern von Haselach allü die rehte stet zu habende, die sü von alter her hant gehebt nach friem j rehte, vnd svllent sü mir dienen oder geben des jares zehen marke silbers. Ich ver- gihe och, claz die zwelfe hant daz reht: waz einer verschuldet oder vnzuht tut, flühet der in eines zweifers huse, der sol friden hau, vnd swas och ein burger vnzuht tut, den sol ich weder binden noch vahen noch nihtznvt nemen won mit dem rehten, als denne die stat erteilet vnd ir reht ist. Loflet och einre in eines burgers huse vnd krieget mit dem burger, swas er dem tut, der bessert nvt. Schleht och ein burger einen buben, der bessert nvt. Krieget och ein vsman mit eim burger, verschult es der vsman, so bessert der burger nvt. Vnd wirt och min gesinde oder miner ebener keiner einem burger schuldig vtzit, so sol man mir klagen drie vierzehen naht, vnd rihten wir im nvt in drin vierzehen nehten darnach, sol man in hinne haben, sol och ieman vor der stat keinem burger vtzit, den sol man hinne haben mit dem rehten. Dar nach vergihe ich och, daz die vorgenanten min burger ze Haselach haben svllent allü die fryen rehte, die Friburg die stat von alter her het gehabt an geverde. Vnd darvmbe, daz dis war vnd stet belibe, so han ich, der vorgenant graf Hans, min ingesigel gehenkt an disen brief zu einer waren stetekeit dirfe vorgescribenen dingen. Dirre brief wart gegeben, do man zalt von gottes geburt drüzehenhvndert jare vnd vier vnd sibentzig iare an mentag vor sant Nicolaus tag. I mki BBBBBBMHHIMmfflMMi 1374—1375. 303 Das Siegel ist abgefallen. Dein Perg. Or. im Karlsruher Archive entnommene Copie des Freiherm Dr. Roth von Schlackenstein. 93H m warnt 1314, Dez. 9. 459. Heinrich von Kroswilr versöhnt sich mit dem edeln, seinem gnädigen Herrn, Grafen Hansen von Fvrstenberg wegen aller Ansprüche an denselben und besonders wegen „der getät vnd der gevaugnvsse, alz sin enin, graf Götz selig von Fvrstenberg Ludewigen von Kroschwilr, minen vatter seligen gevangen hat" ] ). Geben an dem nehsten samstag nach st. Nicolas tag 1374. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Qr. Donaueschingen. B. 1) Vergl. oben Nr. 179 v. 1332, Nov. 10. 1315, Jan. 12. Fürsteuberg. 460. Graf Hainrieh von Fürstenberg, Landgraf in Bar, nimmt von Gotpolt von Bamberg, Hansen sei. Sohn von Blunberg von der Nüwenburg, auf dessen Bitte das Dorf Vnadingen, das derselbe von ihm zu Lehen hatte, an seine Hand auf und leiht es Herrn Hugen, Johansen, Fridrichbikken, Hainrichen, Gebrüdern von Almshouen, denen es Gotpolt von Blunberg und seine Brüder Hans und Abreht zugleich verkaufen. Geben ze Fürstenberg 1375 an dem nähsten fritag vor st. Hylarien tag. Die Siegel des Ausstellers (wie oben an Nr. 409) und Gotpolts von Blunberg (3 mit Feh besetzte Querbalken; f S'. GOPOLT. BLVMBG.). Perg. Or. Donaueschingen. 1315, Febr. 6. Freiburg. 461. Graf Heinrich von Fürstenberg, Graf Egen von Fryburg, Landgraf in Brissgew, und Hesse Herr von Vesenberg verkaufen an Frantz Geben Sigenstein von Friburg 7 V» Mark Silber jährlichen Zins ab Denkingen dem Dorfe, das jetzt des genannten Grafen Heinrichs von Fürstenberg ist, um 50 Mark Silber Friburger Brandes und Ge- weges. Als Bürgen stellen sie: Grafen Hans von Fürstenberg, Herrn zu Haselach, den Oheim des Grafen Heinrich, Herrn Dieterich von Falckenstein, Herrn Dieterich Snewlin, Herrn Conrat Snewlin, des Schultheissen Sohn von Friburg, Hans Oswald zum Wiger, Herrn Johann Snewlins zum Wiger sei. Sohn, Diethelm von Blumenberg, Rudolf von W^mS- Ü8B«$£ Slip UiMf&w' '%WW$&?W< M#Ä'$Äjip «Ä WmM 1äwIsI&' ^^^s ^^B ^^1 ■ ^^m»^i' . WB mm / ü L . , .... wüSsa ^BH hB v& IBÜ I 304 1375. Landenberg, Hans von Rischach, Rudi von Blumenberg, genannt der Crotzinger*), und Bicken von Almeshouen, welche sich auf Mahnung zum Einlager in der Stadt Friburg verpflichten. Geben zu Friburg 1375 an dem nechsten zinstag nach vnser frowen tag der liechtmess. Das Original siegelten die Aussteller und die Bürgen. Copie a. d. 16. Jahrhdt. Freiburg. 1) Soll wohl heißen: der Centzinger, vergl. unten Nr. 479. 1375, März 13. Geisingen. 3hfl 1 n 462. Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in Bare, belehnt die erbern, bescheiden edeln Knechte Clausen und Hansen Marschalcheu, Gebrüder, seine Diener, mit dem Hofe in dem Huserbache, der Hainrichs vonHuserbach sei. war und der grenzt einerseits an Herrmans von Huserbach sei. Gut, und der auch dem Lehensherrn (Grafen Heinrich) von Frantzen von Huserbach sei. „ledig ist worten vnd och an erstorben". Geben ze Gisingen an dem nähsten zinstag nach st. Gregorien tag 1375. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1315, Mai 22. Baden im Aargau. 463- Graf Rudolf von Montfort, Herr zu Veitkirch, verkauft dem Herzog Lütpolt zu Oesterreich um 30000 Goldgulden seine Grafschaft Veitkirch und andere Besitzungen, darunter alle seine Rechte an der Feste .Tosters, „die graf Hainrichs von Fürstenberg pfand ist" '). Diß beschach ze Baden vnd ward och dirr brief gegeben an den nähsten zinstag vor st. Vrbans tag in dem Maygen 1375. Ö^fc'- Chmel, Der österreichische Geschichtsforscher, I, 191. Nach dem Or. 1) Auch in der Urk. Grafen Rudolfs von Montfort v. 1377, Nov. 19, Wien, wird die Feste Tosters als Pfand Grafen Hainrichs von Fürstenberg genannt. Chmel a. a. O. 197. aKHjfc u 464. 1375, Mai 24. Johans von Blumenberg von Grünburg wird Bürge gegen Johans des Malterers ..•'■■•■-.:.'■ 'iilriryTT r- iftwi niy iWiiii i lii l ni lr l 1376. 305 sei. Erben und ihre Pfleger anstatt Reinbolts von Windeg sei. für die 6 x /» Mark Silber Gelds, die um 81 Mark Silber von Grafen Hugen sei. von Fürstenberg erkauft worden sind. Geben 1375 an st. Vrbans abent in dem Meige. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. (Zwischen 1316 und 1386.) Zobern. 465. Fridericus episcopus Argentinensis : ) schreibt seinen lieben getreuen, dem Meister und dem Rathe zu Straßpurg: „wir bittent üch ernestlichen, daz ir Clettin vnd die andern gesellen von graffe Hannes wegin von Furstenberg wollent der besservnge herlaßen dürg vnsern willen, wand die Sachen gerechtent sint myt grafen Hannes; do ane dunt ir vns sunder fruntschafft, das wir uch allewege danken wollent üwer antwort." Geben zu Zabern des zinstages off dez heiligen cruces abent. Aufgedrückt das Siegel des Bischofs. Pap. Or. Stadtarchiv Straßburg. 1) Friedrich II. von Blankenheim, der am 26. Dez. 1375 als Bischof in Strassburg einzog und dort bis 1393 regierte. Graf Hans von Fürstenberg-Haslach starb 1386. 1316, Febr. 4. Fürstenberg. 466. Graf Hainrich, Herr zu Fürstenberg, gestattet dem Johans von Esschingen auf seine Bitte, seinem Stiefvater Hainrich von Aitlingen den Zehnten von dem Esschinger Hofe zu Pforren, der Fürstenbergisches Lehen ist, zur Sicherung eines Darlehens von 46 ti Stehler Pfennige zu verpfänden. Geben ze Fürstenberg 1376 an dem neusten mäntag nach der lichtmisse. Die Siegel des Ausstellers und Johans von Esschingen (beide unkenntlich). Perg. Or. Donaueschingen. (Zwischen 1316—1393) Mai. Dachstein. 467. Fridericus episcopus Argentinensis schreibt seinen lieben getreuen dem Meister und dem Rath zu Strazburg: „alz von der botschaft wegen, die ir an die stette zu. Swoben vnd an graue Heinrich von Fürstenberg geton hand, waz botschaft üch do iL 39 I ""■■■ ' ; 1 306 1376. kummet oder kummen ist, die lont vns förderlichen wissen gen Dachenstein, wand wir vnser gesellen do bi vns hand vnd vwer botschaft do wartent." Geben zu Dachenstein sabbato post festum beatorum Pjiilippi et Jacobi apo- stolorum. Aufgedrückt das Siegel des Bischofs (Bruchstück). Pap. Or. Stadtarchiv Strassburg. 1316, Mai 21. 468. 1376, mittwoch nach mittein Mayen concedirt graf Heinrich zu Fürstenberg Vlrico Studen- gast, daß er seine conjugem auf seine zinslehen zu Awelfingen verweisen darf. Gabelkofers Oollectaneen, I, fol. 375. Stuttgart. mm 1316, Nov. 29. 469. Graf Hans von Furstenberg, Herr zu Haselach, gelobt dem frommen Edelknechte Wilhelm von Burn die 300 fl., die derselbe ihm geliehen, auf kommenden st. Gerientag zu bezahlen und setzt demselben hierüber zu geschwornen Bürgen die edeln Herren: Markgrafen Hansen von Hachberg; Grafen Heinrich, Herrn zu Fürstenberg; Hessen, 8 Herrn zu Vsenberg; Herrn Johans, Herrn zu Suartzenberg; Heinrich von Geroltzsegk, Herrn zu Lär, und Hansen von Ramstein, einen Edelknecht. Geiselschaft gen Friburg in Person oder anstatt des Schuldners und der Edeln ein Edelknecht mit einem Pferd, anstatt Hansen von Eamstein ein Knecht mit einem Pferde. Geben an st. Andres abend des hl. zwölfbotten 1376. Die Siegel des Ausstellers und der Bürgen fehlen außerdem Hesson von Vsenberg (an weissen Leinenbändeln, in Werg gehüllt; 1 Flügel; f S\ HESSON. DE. VESENBG.). Perg. Or. Donaueschingen. B. 1376, Dez. 17. Fürstenberg. 470. Graf Hainrich von Fürstemberg, Landgraf in Bär, gibt Johansen, Fridrich Bikken und Hainrichen von Almeshouen, Gebrüdern, und Hainrich, ihrem Vetter, weiland Hansen sei. von Almeshouen ehelichem Sohne „ain reht schleht genohsami" an Margarethen, weiland Cünrats des Wagners ehelicher Wirthin von Gutemtingen und ihren Kindern. HhE h n MBB ■■'.:(.-.-. 1377. 307 Geben ze Fürstemberg 1376 an dem nähsten gutemtag nach st. Lucyen tag. Das Siegel des Ausstellers, wie oben an Nr. 409. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1377, Jan. 12. Villingen. 471. Graf Friedrich von Hohenzollem verschreibt seiner Gemahlin Adelheid von Fürstenberg 1500 Gulden Heimsteuer. Ich gräf Friderich von der Höhen Zolre tun kunt allen den, die disen brief ansehent oder hörent lesen, vnd vergihe offenlich: als mir der edel herre gräf Johans von Fürstenberg, herre ze Haselach, Adelhaiden, || sin swester, ze"ainer elichen fröwen gegeben hat, das ich der ze rehter hainstiir gelöpt vnd verhaissen hab ze gebende fünfzehen hundert guldin guter vnd gäber an münze, an gölde vnd an gewieht, vnd hab sü || vnd ir erben des gutes redeliche bewiset vf die gut, die hie nach geschriben stänt, das ist, vf Husen das dörf halb, vnd vf Kilwar das dörf halb, vnd vf den kilchensatz halben des selben dörfes Kilwar, vnd vf Slatt das dörf halb, vnd vf Spehtz- hart das dörf halb, vf die durfer halben vnd vf ällü minü reht, die ich da hab, es sige an lüt, an gut, an gerieht, an vogtyen, an vogtrehten, mit stur, mit erbe, mit välle, zwing vnd benne, mit holtz, mit velde, mit wasser, wune vnd waide, vnd ge- mainlich mit aller der selben zSgehörde, nützen vnd rehten, als ich die vntz her genössen vnd her bräht hab an alle geuerde; vnd ist och das alles besehenen mit gutem willen vnd gunste gräf Ostertags, mins lieben bruders, des der ander halb tail der selben obgenanten dörfer ist, och mit aller der selben ziigehörde, nützen vnd rehten, luterlich, ainualtklich vnd an alle geuerde; der obgenanten Adelhaiden och vnd allen ieren erben die obgenanten halben dörfer mit dem halben kilchensatz des dörfes Kilwar vnd ällü minü reht, die ich da selbes hab, es sige an lüt, an gut, an gerieht, an vogtyen, an vogtrehten, an sturen, an erbe, an vallen, an zwing, an banne, mit holtz, velde, wasser, wune vnd waide, vnd gemainlich mit aller der selben zugehörde, nützen vnd rehten, als ich die vntz- her genössen vnd herbräht hab in ains rehten vnd werenden pfandes Avise an allen abeslag vnd an alles abmessen hinnanthin iemerme ze habende vnd ze niessende, ze besetzende vnd ze entsetzende vntz vf die stunde, das die selben halben dorfer von mir oder von minen erben oder die das clenne durch reht tun sönt, erlidigöt vnd erlöset werden von ir oder von ir erben vmb die obgenanten fünfzehen hundert guldin guter vnd gäber an münze vnd an gewieht samen- hafftig vnd mit enander. Ynd sol die lösunge beschehen ze rehten ziten in dem jare 39* i m& MmMi WM StsSSSB* _^M I ; .. . ' H ■■■■•■•■^p 308 1377. I I D i eht tag vor oder nach sant Walpurg tag, es sige vber kurtz oder vber lang an alle geuerde. Ich hab och gelöpt bi guten trüwen für mich vnd alle min erben der ob- genanten Adelhaiden der selben pfant reht wer ze sint vf die mäz, als vorbeschaiden ist, für reht ledig vnd vnbekümert aigen an. allen stetten, ze allen tagen, an allen geriehten, sü sigint gaistlich oder weltlich, wa sü des bedürfent gegen aller menglichem nach dem rehten, vnd sü noch ir erben noch nieman von ir wegen dar an niemer ze sumend noch ze ierrend, ze schadgönd noch ze müegend, weder an lüt noch an gut in dehain wise noch wege, noch süss noch so, an alle geuerde. Vnd des alles ze offem warem vnd stätem vrküncle, so hab ich der obgenant gräf Friderich von der Höhen Zolre min aigen insigel für mich vnd alle min erben offenlich gehenkt an disen brief. Vnd ich der obgenant gräf Ostertag vergihe, das dis alles mit minem guten willen vnd gunste besehenen vnd Zugängen ist, wan ich gemainder zu den selben ob- genanten dorfer bin, vnd des ze offem vnd statem vrkünde, so hab ich och min insigel offenlich gehenkt an disen brief. Vnd ze noch nierer sicherhait so hab ich der egenant gräf Friderich fiizeklich erbetten min liben vetter, gräf Fryderichen von Zolre, conmentür des hus ze Vilingen, vnd gräf Friderichen den Swartzgräfen vnd Cünraten Branchöw, min diener, das si och ierü insigel ze ainer warhait vnd zügnüst aller vor- geschribener dinge offenlich hänt gehenkt an disen brief, wan sii hie bi warend vnd dis alles sahend vnd hortend. Dis beschach vnd ward dirre brief geben ze Vilingen in der stat an dem nähsten mentag nach sant Erhartz tag in dem jare, do man zalt von gottes gebürt drüzehenhundert jar vnd dar nach in dem sübenden vnd sübenzigosten jare. Von den Siegeln des Ausstellers, des Grafen Ostertag, des Johanniters Grafen Friderich, des Schwarzgrafen und des Cünrat Branchöw (abgeschliffen) fehlt das vorletzte; 1, 2 u. 3 sind abgebildet in Mon. Zollerana, I, Nr. 369 (wo obige Urk. auch gedruckt), Nr. 448 u. Nr. 362. Perg. Or. Donaueschingen. 1377, März 18. Schaffhausen. 472. Graf Heinrich von Furstenberg bekennt, dass er Herzog Leupolts zu Osterrich, Steyr, Kernden und Krain, Grafen zu Tyrol etc. und seiner Erben Diener geworden, und gelobt ihm mit Leib und Gut zu dienen und ihm alle seine Festen und „geslozz" offen zu halten bis auf nächsten st. Jörgen Tag und die zwei kommenden Jahre. „Wurd aber der egenante min herre dem keyser, kunigen oder andern herren zu hilf ziehent vnd daz man im gelt gebe, damit er herren, ritter vnd knecht vsrichten solt, so sol er mir vnd minen dieneren geben als andern herren, rittern vnd knechten; y Wm Hral8 ra HlHl WsMM "Tf ■El 1377. 309 SM wurd er aber indert ziehend vnd im nicht gelt gegeben, so ist er mir und den minen ouch nicht gebunden noch schuldig ze geben an geuerde." Geben ze Schafhusen an mitwochen vor dem Palmtag 1377. Das Siegel des Ausstellers (beschädigt). Perg. Oi\ Wien. 1377, Okt. 19. Villingen. 473. Graf Hainrich von Fiirstenberg, Landgraf in Bare, verstrickt und verbindet sich von kommendem st. Gerientag an 2 ganze Jahre hindurch in den Bund, welchen des hl. Römischen Reichs Städte in Swaben: Vlm, Costentz, Esselingen, Rütlingen, Rotwil, Wil, Viberlingen, Memmingen, Bibrach, Rauenspurg, Lindowe, Sant Gallen, Kempten, Kofbürren, Lubkilch (sie), Ysnin, Wangen und Buchorn Gott zu Lob, dem hl. Reiche zu Nutz und Ehren, ihnen selber und dem Lande zu Frieden gemacht nach Laut ihres Bundsbriefes, von der grossen Freundschaft und Treue wegen, die andere seine Vordem und die Herrschaft von Fürstenberg lange Zeit zu des hl. Reichs Städten in Swaben hatten und auch er in künftigen Zeiten haben wird, mit Rath seines „rätz" und auch vieler andern seiner lieben Getreuen. Er schwört zu Gott und den Heiligen einen gelehrten Eid mit aufgehobenen Fingern, den Bund mit allen seinen Landen und Leuten, Festen und Schlössern zu halten und in allen dessen Artikeln laut e des Bundbriefes auszuführen, ausgenommen gegen seinen Herrn von Usterrich. Fügt es sich, dass die Städte „zöge oder geliger hau woltint mit halben stetten", so soll er ihnen dienen mit 10 Spießen erbern auf seine Kosten; ziehen jene aber „mit ainem vierndal ir stett", so soll er ihnen auf seine Kosten dienen mit 5 erbern Spießen; „wer aber, ob man ain geritt hetti mit soldenern oder mit andern oder süsse ze lantwer wölti ligen", dann soll er . dienen auf seine Kosten mit 3 erbern Spießen, „als lang daz weret". Wird, eine Stadt oder ein Herr, der im Bunde ist, angegriffen, so soll er zuziehen mit seiner Macht und thun nach des Bundesbriefes Sage. Den genannten Städten sollen auch alle seine Schlösser, Festen und Städte zu aller ihrer e Nothdurft offenes Haus sein, nur nicht gegen seine Herrschaft von Usterrich. Be- schieht es, wie der Bundsbrief weiset, „daz iht geleger oder gesäzz wurdin", so sollen die Städte, „ob daz geliger wurde von ir wegen", den Kosten und Schaden tragen, er aber muß dies thun, wann das „geliger" seinetwegen geschieht, „es were von züge, von verggung, von werklüte wegen oder von semlicher cost wegen", doch sollen die nächsten drei Städte „den gezüge" ihm laut des Bundesbriefes leihen. fSm WS m PÜf Mi mm m m ■ • . ^^^ 310 1377—1378. Geben ze Vilingen an dem nehsten mentag nach st. Gallen tag 1377. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Stuttgart. B. g m 1377, Okt. 21. Freiburg. 474. Graf Heinrich von Fürstenberg gestattet dem Ritter Kuno von Falkenstein, das Viertheil des Gutes zu Herdern, das derselbe von ihm zu Lehen hat, zu verkaufen oder versetzen. Wir graf Heinrich herre ze Fürstenberg tun kunt menglichem mit disem brief allen den, die in ansehent oder II hörent lesen, das wir durch gantzü liebü vnd sunder früntschaft erlöben vnd erlobet haben vnd gantzen vnd och || vollen gewalt gegeben hant dem fromen ritter her Cünen von Valkenstein vnd sinen erben, das si iren teil des gutes, dem man sprichet das vierteil ze Herdern, das demselben her Cünen von Valkenstein da her von vns vnd vnser herschaft ze Fürstenberg ze rehtem lehen verlihen ist mannen vnd fröwen, da veriehent wir der obgenant graf Heinrich herre ze Fürstenberg, wa alder welen weg der obgenant her Cün von Valkenstein dasselb lehen das vierteil ze Herdern verkoff'et oder versetzet oder wie er es süss verkümmert durch siner vnd siner erben notdurft willen, das das sin vnd wesen sol mit vnserm guten gunst, wisent vnd willen vnd geloben och für vns, vnser erben vnd nachkomenden niemer da wider ze körnende noch ze tünde mit dehainen dingen vber al sust noch so on aller slaht geuerd. Vnd har vber zxi einem offenen vrkunde, das dis alles war vnd stete belibe, so haben wir der obgenant graf Heinrich herre ze Fürstenberg vnser eigen ingesigel gehenket an disem brief, der gegeben wart ze Friburg des iares, da man zalt von gottes gebürt drt- zehen (sie) hundert ior vnd siben vnd sibentzig ior an der nehsten mitwochen nach sant Gallen tag. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Freiburg. I 1378, Juni 5. 475. Graf Hans von Fürstenberg, Herr zu Hasela, verspricht dem Paulus Spinler, Burger von Friburg, und seiner ehelichen Wirthin Magdalene, Witwe des Erhart Bugschuh seh, die vormals von Sifrit Bngschüh sei. um 110 & Pfennige Friburger Münze verkaufte Gilt von 11 ft Pfennigen von dem Dorfe zu Herboltzhein auf künftigen Arai V sm. WM ^ wKiaBVHfcaBaMt^Eift^iii ^^^^^^^^^MJ^ iMififfnTnrifnffT 1379. 311 Martinitag um 110 ff einzulösen. Als Bürgen stellt er die edeln Herren, Markgrafen Hans von Hachberg, seinen Oheim, Grafen Heinrich von Fürstenberg, seinen Vetter, und Egenolf von Valkenstein von Ramstein, welche in Fribnrg „an offenen wirten ze veilem gut vnd ze rehten giselmalen" persönlich oder mit 1 Knecht und 1 Pferd, Graf Heinrich aber mit 2 Knechten und 2 Pferden leisten sollen. Gegeben an st. Bonifaccen tag 1378. Die Siegel des Ausstellers und der drei Bürgen fehlen. Perg. Or. Donaueschingeri. fBG' H : m - s ■ ■ i äKBÖBRR 1379, Febr. 3. 476. Graf Heinrich von Fvrstenberg gibt seinem Vetter, dem Grafen Egen von Friburg, einen Schadlosbrief wegen dessen Bürgschaft für ihn über 7 ] /2 Mark Silber Zinsen bei Frantz Geben Sygstein, ablösbar mit 90 Mark Silber. Gegeben 1379 an dem nehsten zinstag nach vnser fröwen tag der liehtmess. Das Siegel des Ausstellers. Mone, Zeitschr. XVII, 79. Or. in Karlsruhe (Breisgauer Archiv). m 1379, Juli 22. Villingen. 477. Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in Bar, kömmt mit den ehrbaren weisen dem Schultheissen, dem Burgermeister, dem Rath, den Burgern und der Gemeinde gemeinlich der Stadt zu Vilingen wegen der neuen Straße überein: die von Vilingen sollen die neue Straße „von Vilingen durch die Vra vnd durch den Swarczen- walt für Wisenegge den nähsten gen Friburg" „mit carren, mit wägen, ze ruggen" oder wie sonst immer mit allen Dingen, „blunder oder kofmansschacz" fahren dürfen, doch mit der Bedingung, dass Graf Hainrich von allen, die diese Straße fahren, „vnder dem Rietor ze Vilingen" einen Zoll nehmen soll. Die von Vilingen „sollent an allen zollen beliben als zu der Nüwen stat", wie ihre Briefe darüber weisen; nur Wein sollen sie verzollen wie andere Gäste, nämlich den Saum um 1 Heller Pfennige. Will jemand auch für die Nüwenstat und für Valkenstain das Thal fahren, wie man die Straße von Alters her gefahren ist, das mag er wohl thun. Der Zöllner, den der Graf ze Vilingen setzt, unterliegt der Strafgewalt des Grafen und darf von den Vilingern darin nicht geschirmt werden. Geben ze Vilingen in der stat 1379 an st. Marien Magdalenen tag. a fiB w H m -Jan wgm Wmft _JBH üraH _JhhBB 3m m ■ m m M, %m ***r ^^^^ 312 1379. Die Siegel des Ausstellers und der von ihm, „wan si hie bi waren vnd dis alles sahen vnd horten", zu Zeugen erbetenen, des edlen wohlerborenen seines lieben Oheims, Grafen Friderichen von Zok, Comthurs zu Vilingen, und des frommen festen Eitters Herrn Hansen von Byscha. Perg. Or. Villingen. 1319, Aug. 25. Haslach. 478. Graf Johans von Fürstenberg, Herr zu Haslach, verkauft an Henni Gnanne, Burger zu Haslach, um 25 & guter Straßburger Pfennige auf Wiederlösung die 2\'sff Pfennige Zins vom Dorfe Bollenbach, die sich sein Vater sei. beim Verkauf des letzteren an Andreß von Waltstein vorbehalten hatte '). Geben ze Haslach an dem nehsten dunstag nach st. Bartholomeus tag 1379. Das Siegel des Ausstellers fehlt, Perg. Or. Donaueschingen. 1) Vergl. ürk. Nr. 430 v. 1370, Juni 28. 1319, Sept. 26. Villingen. 479. Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in Bar, tritt der Stadt Vilingen für 300 Mark Silber Friburger Brandes und Gewäges seinen Zoll, der von der neuen Straße fällt, auf 8 Jahre vom nächsten st. Gallen Tag ab. Zu Mitgilten und Bürgen, die sich gleich ihm durch Schwur auf Mahnung zur Leistung in Vilingen verpflichten, setzt er: den edeln Herrn Grafen Wölfran von Neuenbürg (Mitgilten) und die edeln Herren, Herrn Hansen von Hewen, Walther von Clingen, „miner swester man", Hain- O " o riehen von Lupfen von Stuelingen, Herrn Vlrichen von Wolfurt, Ritter, Vlrichen von Ebersperg, Rudolfen von Blumenberg, genannt der Kenzinger, Dyethelmen von Blumberg, Vlrichen Studengasten, Biken von Almshöfen und Hansen von Eschingen (Bürgen). Geben ze Vilingen an dem nähsten mentag vor sant Mychels tag dez hailigen erzengels 1379. Von den Siegeln des Ausstellers, des Mitgilten und der Bürgen fehlen die Virichs von Ebersperg und Dyethelms von Blümberg. (Das Siegel Hansen von Eschingen zeigt 2, 1 Eadseheiben). Perg. Or. Villingen. 1 ■■ ^^H '^ ^^^^iM^l^l. ,■-■-■-. ■ ■■■•- '-.■■: ■ 3££ " ... '"■"■'V-"- iL 80. 313 1380, Febr. 18. 480- Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in Bar, übernimmt die Schuld Walthers von der Hohenclingen, „frie", seiner lieben Schwester Künigunien ehelichen Manns, von 200 fl. an den wohlbescheidnen Hainrich Brürnsi, für die er bisher Bürge gewesen, da er damit seiner Schwester von der Schuld, die er ihr schuldet, 200 fl. bezahlt hat. Für gen. Summe wird nun in gleicher Weise, wie er selbst es früher war, Walther gegen Brürnsi sein Bürge. Geben 1380 an dem nächsten samstag nach st. Valentins tag. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1380, Febr. 28. 4g j, Graf Job aus von Fürstenberg, Herr zu Haselach, bekennt, dass er die Vogtei zu Steinach, welche er vom Reich zu Lehen hat, während das Dorf mit allen Leuten und Gütern Eigenthum des Klosters Gengenbach ist, sowie alles, was zu diesem Dorf und Gericht gehört, zu Steynach, Nydernbach, Oberenbach, Tottenberg, Bogs- pach, Rixczengraben, Halden, den Hof Lachen, den Hof zu Sare und die Mühle zu Steynach, zu seinem und seiner Vordem Seelenheil dem Abte Stephan und dem Convent dieses Klosters (als Afterlehen) gegeben habe. Ausserdem räumt er denselben das Recht ein, dass sie die Gilt von 40 ti Pfennigen, die. vor Zeiten vom Hause Fürstenberg um 400 # an die ehrbaren Hans Sneiter, Wernher von Greberen, o Virich von Burnebach und an die Messe zu Kippenheim auf das ehegenannte Dorf Steinach versetzt worden sind, nach Belieben ablösen mögen. Die Vogtei sollen Abt und Convent bei dem Grafen, seinen Nachkommen oder Erbeu, an welche das obgenannte Reichslehen fällt, mit einem ehrbaren Manue vermannen, wenn die Lehen zu Fall kommen *). Geben am zistag vor Mittervasten 1380. Das grüne Siegel des Ausstellers, wie an Nr. 506. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Am selben Tage räumen Abt Stephan und der Convent zu Gengenbach dem Grafen Johans, seinen Erben und Nachkommen das Eecht ein, jederzeit die Vogtei zu Steinach mit 130 U Pfennigen Strassburger W. wieder an sich zu lösen, doch mit der Bedingung, dass alsdann zugleich auch dasjenige, was die Abtei etwa an dem alteren darauf ruhenden Pfandsatze von 40 U Pfennigen an sich gelöst haben würde, mit abgelöst würde. Das übrige, was da nicht abgelöst würde, soll das Kloster dann auch ferner haben und nießen laut II. 40 wm mm BbhH n i SM JSam m iM Ig&fägj ^^^ 314 1380. der darüber von Grafen Johans gegebenen Urkunde. Von den Siegeln des Abtes und Conventes ist ein Bruchstück des ersteren erhalten: grün, auf ungefärbter Masse, spitzoval, unter reichem gothischem Baldachin die Mutter Gottes mit dem Kinde, darunter 1. u. r. Schild mit 2 Fischen (?) nebeneinander, in der Mitte der Abt (?), Umschrift zerstört. Perg. Or. Donaueschingen. H£ mm 1380, März 5. 482. Graf Egen von Friburg verspricht dem Markgrafen Rudolf von Hachberg, Herrn zu Rotellein und Susemberg, seinem Schwiegersohn, Schadloshaltung für die Bürgschaft, die derselbe mit den Grafen Heinrich von Fürstenberg, seinem (des Ausstellers) Oheim, und Rudolf von Kyburg für 120 Mark Silber und 850 Gulden bei Lütold von Mülnhein und seiner Frau Anna für ihn geleistet. Geben mentag nach Letare 1380. Das Siegel des Ausstellers. Mone, Zeitschr. XVII, 82. Or. in Karlsruhe (Breisgauer Archiv). 1380, März 8. 483. Graf Heinrich von Fürstenberg und Graf Johanns von Haslau ') (sie) sind unter den vom Landgerichte zu Nürnberg dem Grafen Rudolf von Habspurg (-Laufenburg) gegebenen Schirmern, nachdem auf Klage des letzteren der edle feste Ritter Herr Brun von Rapoltstein, Hildebrand von Hunvviler und Tiedmar von Hunwiler vom Hofgericht zu Rotwil in die Acht erklärt wurden. Geben an dem donnerstag nach dem suntag Laetare 1380. Herrgott, Genealogiae diplom. gentis Habsburg. III, p. 741. 1) Graf Johans von Fiirstenberg-Haslach. u 1380, März 14. 484. Johans Burkart von Wisenegke, ein Edelknecht, bekommt für die 250 # ^ gewöhnlicher Friburger Münze, die ihm der edle Herr, Graf Johans von Fürstenberg, Herr ze Hasela, schuldet, zum Pfände Gebreche das Thal mit Leuten und Gut, Gericht, Twing und Bann und allen Zugehörden, doch unschädlich den Rechten des Egenolf Kuchelin und seiner Geschwister und Erkenbolt Slegelholtz und deren Erben. Bis die 250 # /Sj nicht abgelöst sind, hat er davon zu nießen jährlich 25 # 3\ gew. Fri- .••'-■■■■■' "f- ■' '■.;-.'■■■■'■"■...-.■..:•■■■.■. ;■:■ IHgffi H 1380. 315 burger Münze, halb zum Maitag, halb zu st. Martinstag nach den vorgeu. Kuchelin und Slegelholtz. Er hat auch das Thal zu nießen, wie es sein Herr, Graf Johans von Fvirstenberg ihm versetzt hat; was er aber davon über die 25 $ 3\ erhält, davon soll je von 10 # A 1 & <§. Gelts abgehen an diesem Zinse von 25 # -Sj; er soll demselben „des gut quit brief geben" und alle Jahre ihm oder seinen Amtleuten, an die er es denn setzt, Rechnung thun. Er behält das Thal, bis auf diese Weise der Zins völlig abgelöst ist oder der Graf die 250« $i Friburger Münze oder soviel die Summe sich noch beläuft, bezahlt hat. Geben 1380 an der nehsten mitwoch vor dem hl. Palmtag. Das Siegel des edeln Herrn, Grafen Cünrat von Tüwingen, Grafen Johansen von Fürstenberg Vetters (an weißen Leinenbändeln; die Fahne;........COMITIS. DE. TVEBIGEN.); das des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 13. Alf! fjmtoiMSiM msSK 1380, April 3. Fürstenberg. 485. Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in Bare, gestattet dem ehrbaren frommen Burkhart von Blumberg, weiland Herrn Conrads sei. von Blumberg ehelichem Sohne, seinem und seiner Herrschaft getreuen Dienstmann, den er mit Hütingen, Burg und Stadt, belehnt hat, dieses Lehen nach Belieben zu vermachen und zu versetzen und auch auf weibliche Leibeserben zu vererben x ). Geben ze Fürstenberg an dem nechsten zinstag nach vßgeender Osterwochen 1380. Das Original siegelte der Aussteller. Pap. Copie des 16. Jahrhunderts. Donaueschingen. 1) Vergl. Urk. Nr. 316 von 1356, Juni 28. 1380, Mai 23. Villingen. 486. Graf Hans von Fürstenberg, Herr zu Haselach, gestattet, dass der ehrbare wohlbescheidene Mann Dyetmar Loseli, ein Burger zu Vilingen, auf seinem Zehnten zu Dürhain, den er von ihm (dem Aussteller) zu Lehen trägt, dem man weiland sprach „Jochlinszehent", Frau Elsbethen, seiner ehelichen Wirthin, Rudolfs sei. Tochter von Betmeringen, 30 Mark Silber Vilinger Gewichtes vermache. Geben ze Vilingen an dem nechsten gütemtag vor vnsers herren frönlichamen tag 1380. Von den Siegeln des Ausstellers und des Dyetmar Loseli fehlt das erstere. Perg. Or. Karlsruhe. 40* «BSG *3ßP 316 1380. ' 1380, Mai 25. 487. Graf Hainrich von Fürstenberg bekennt, dass Claus Marschalckh, sein lieber Vogt, an seiner Statt seinem eignen armen Mann Wernhern Botschen und dessen Erben seinen Hof, den man nennt „der hoff vor der bürg" '), mit aller Zugehörde gelieben hat. Derselbe gibt jährlich davon zu Zins auf Martini 2 2*^ Straßburger Münze und 2 Kappen; er darf auch in die Wälder fahren, so zu seiner (Grafen Heinrichs) Burg, dabei der Hof steht, gehören, und seinen Bedarf an Brennholz in den Hof holen. Wollen Graf Hainrich oder seine Erben den Hof zu ihren Händen ziehen, so soll dem armen Eigenmann der Schaden, den er an dem Hof gehabt, es sei mit Zimmern oder wie immer, ersetzt werden. Zeugen: Pfaff Hilwer zu der obern Kirchen in der Wolfach, der Kirchherr von Almßhoffen und Volcker von Owe, Herrn Hainrichs Sohn von Owe, eines Ritters, derzeit des Ausstellers lieber Schultheiß zu Wolfach, in dessen Stadt, und Bernhart, sein lieber Vogt in der Wolfach. Geben an st. Vrbans tag 13S0. Das Original siegelte der Aussteller. Vidimus Grafen Wolfgangs für die damaligen Inhaber des Hofes, Hanns Heiny und Hanns Gebhart in der Wolfach, durch den er dessen Inhalt bestätigt, von 1504, zu Wolfach vff Ostern (Apr. 7); der Brief selbst war Alters halber „gebresthafftig". Pap. Oop. 16. Jahrhdt. Dönaueschingen. B. 1) Zu Wolfach im Kinzigthal. 1380 (?), Aug. 13. Schwarzenbach. u 488. Graf Konrad von Fürstenberg beurkundet einen Vergleich zwischen seinen Vogtleuten, Berchtold dem Bächle von Hennow und dessen Familie einerseits und dem Kloster Magdenau anderseits über ein streitiges Gut zu Niedernbächi.* Wir grave Cunrat von Fürstenberg ') verjechent vnd tun kunt mit disem brief allen, die in ansechent, lesen oder hörent lesen, daz für vns kament Berchtold der Bächle von Hennow, Mechthilt sin ehliche wirtin, Cunrat, Uolrich, Cristian a ) vnd Walther, sin sun, vnd Adelheid, ir tochter, vnd sprachen, daz sy mit dem bescheide schwöster Katherina, von gottes verhengnuß äptisinen, vnd mit dem conuent gemain- lich des gotzhuß ze Maggenow lieplich vud gütlich gar vnd gentzlich bericht wärint vmb alle die stoß vnd ansprach wegen, so sy mit inen gehept hand vntz vff disen hüttigen tag, als dirre brief geben ist, vnd sunderlich von des gutz wegen, gelegen ze Nidrenbächi, vnd hand ouch darumb von inen empfangen vnd ingenomen IS 6 ß SasS .t..v.'.' ■ m IHR M ■ HHH9 1381. 317 mm den. Costentzer müntz, mit der bescheidenheit, daz sy alli gemainlich vnd ietliehs sunderlich geschworn haut aineu gelerten aid ze den hailigen mit vffgehepter liand, daz sy noch kain ir erben die vorgeschriben frowen schwöster Kathrinen noch ir nachkomen noch daz vorgeschribne gotzhus ze Maggenow von des vorgeschriben guttes wegen ze nidern Bächi noch darum niemer mer bekümbern, vfftriben noch ansprechen sond, weder mit gericht noch on gerieht noch mit kaineu andern sachen. Des ze ainer warhait hengken wir grave Cunrat von Fürstenberg der vorgenant vnser insigel für sy, won sy vnser vogtlütt sind, an disen brief, der geben ist ze Schwarzenbach noch der gepurt Cristi 1300 vnd im 80. jare, an dem nächsten mentag vor vnser frowen tag ze der ernde. Nach einer irn Luzerner Staatsarchive liegenden Copie aus dem Archive des Klosters Magdenau mit- getheilt von Archivar Dr. Th. v. Liebenau in Luzern. a) Cop. Gristina,! 1) Wenn anders die Copie das Datum richtig wiedergibt, wäre Konrad, der Sohn Heinrichs IV. v. F. zu verstehen. Inhalt und Ausstellungsort der Urk. legen jedoch die Vermuthung nahe, dass das Original statt 1380 ein früheres Jahr nannte und dass die Urk. auf Konrad, den Sohn Heinrichs II. v. F. zu beziehen ist. Zwei Magdenauer Aebtissinen des Namens Katharina erscheinen 1351—1365, während in den Siebenziger Jahren Christina und Adelheid und 1387 Ursula als Aebtissinen beglaubigt sind; vergl. v. Mülinen, Helvetia sacra, S. 118. ISffijP mm 1381, Febr. 23. 489. Graf Egen von Friburg, Landgraf im Brisgow und Markgraf Rudolf von Hach- berg, Herr zu Susenberg und Rötelen, geloben der Stadt Friburg eidlich, dass sie nimmermehr ahnden wollen, dass die besagte Stadt ihren lieben Oheim den Grafen Conrat von Tüwingen in Haft und einige seiner Diener in Gefängniss genommen, weil derselbe Graf Conrat den edlen Grafen Hans von Fürstenberg in der Stadt Friburg Nachts gefangen nehmen und hinwegführen wollte. Sollte wider Erwarten Graf Conrat von Tüwingen die Urfehde nicht halten, die er denen von Friburg bei der Entlassung aus der Haft ausstellen musste, so wollen Graf Egen und Markgraf Rudolf seine Feinde sein und der Stadt getreulich beistehen. Geben an sant Mathys abende des zwelfhotten 1381. Es siegelten die Aussteller. Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg i. B. II, S. 29. tu ^s» ■■■ m - iSalä «p* 5 y 318 1381. 1381, April 20. Herrenberg. 490. Pfalzgraf Cunrat von Tüwingen genannt der Schaerer gibt seine Tochter Margarete dem Markgrafen Hesse von Hachberg zur Ehe und verschreibt denselben für den Fall seines Todes seine Herrschaft Herrenberg, „ez waer denne, daz wir graue Cunrat ainen sun gewinnen mit vnser elichen frowen Verenen graefin von Fürstenberg" ; der solle dann die Hälfte dieser Herrschaft erhalten. Unter den Siegeln das der Veren Gräfin von Fürstenberg, Pfalzgräfin von Tüwingen. Schmid, Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen, TJrkundenbuch, S. 190. E Psiltl ü 1381, Mai 22. 491. Stephan, von Gottes Gnaden Abt, und der Convent des Gotteshauses zu Gengenbach, gönnen Wernhern von Grebern, Herrn Behtolts sei. Sohn von Sneit.. . . a ) von Grebern, eines Ritters, dass er Walthern von Sneite und Guten von Lichtenveilz, dessen ehelicher Wirthin, 4 tt 3\ Strasburger Münze Zins verkaufen darf, welche sein vorgen. Vater, Herr Bechtolt sei., aus ihrem Dorfe zu Tuschen Steinach') von Grafen Hug sei. von Furstenberg, der damals Vogt und Herr darüber war, um 40 # ^ Strasburger Münze erworben hat. Von gen. Zinse haben Vogt, Gericht und Gemeinde des gen. Dorfes 2 tt 3\ auf Martini, 2 Tt A auf den Maitag, eine Meile Weges, „wo sü hin wellent", den Inhabern desselben zu liefern, avozu sie sich eidlich verbinden unter dem Siegel des Abts und Conventes zu Gengenbach, da sie eigenes nicht haben. Die Käufer thun dem gen. Abte und Convente die Freundschaft, den Zins mit 40 it ^ gen. Münze und dem Zinse des nachgehenden Jahres jährlich vor Lichtmess lösen zu dürfen 2 ). Geben vff vnßers herren vfvart obent, dem man sprichet der none obent 1381. Das Siegel des Abts (Bruchstück, grün, rund, im Vierpass gespaltener Schild, r. u. 1. ein Fisch; .... ABBTIS. MON. IN. GENGENBA ..); das des Convents fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B. a) Hier ist in das Perg. eine Lücke gerissen; wohl zu ergänzen: genant. 1) Deutschensteinach, jetzt Steinach, B. A. Wolfach, im Gegensatze zu dem benachbarten "Welschensteinach so genannt. 2) 1442, vff den sunneniag misericordia domini nach vßgend der Osterwochen (Apr. 15.) löste diesen Zins um 40 lt. ^ von Bernhart und Hans Stollen, Gebrüdern von Stöffenberg und von Jacob von Bern, Schultheißen zu Zell, der wohlgeborne Herr Graf Heinrich von Fürstenberg, Herr zu Haßlach. Perg. Or. Donau- eschmgen. tS*jl. Sfesäsäsis &S22KV fimftärWTOMiHa 1381. 1381, Mai 31. 319 492. Graf Heinrich von Fürstenberg, Landgraf in Bar, gibt seine Zustimmung dazu, dass sein getreuer Diener, der fromme Burkart von Blomberg, Herrn Conrads sei. Sohn von Blomberg, das von ihm zu Lehen rührende Hüfingen, Burg und Stadt, für den Fall seines Todes ohne eheliche Leibserben seiner Schwester Gueten von Blomberg, Bentzen von Schellenberg ehelicher Hausfrau, und deren ehelichen Kindern vermacht. Geben an dem negsten freitag vor dem hl. Pfingstag 1381. Das Original siegelte der Aussteller. Pap. Cop. des 17. Jahrhdts. Donaueschingen. m | JMS PS $§1111 «S ims ■ . ms 1381, Juni 4. 493. Graf Johans von Fvrstenberg, Herr ze Haselach, verkauft seinem lieben Diener Klein Cvnrat vs dem Berbach 1 # i Schillinge und 2 1 / 2 Pfennige Strassb. Münze und 2 Kappen jährlichen Zins aus Gütern im Kintzgental ze Swendi um 13 $ Strassb. Pfennige. Geben an dem nehsten zinstag nach dem hl. Pfingsttag 1381. Das Siegel 1. des Ausstellers fehlt; erhalten sind 2. Herrn Nicolas Bcikler, seines Kilchherm ze Haselach (im Schild Topfhelm nach r. mit Angelhacken; f S'. NICOLA. RECTOR... HASELACH.), 3. Rudolfs von Snel- lingen und 4. Eberharts Schenken, seiner Diener (4. roh gezeichneter Adler, statt der Füße ein schmaler Sparren; f S'.. EBERHART. DI. SCHENK.). Perg. Or. Donaueschingen. B. 1381, Juli 8. 494. Die Brüder Burkhard, Heinrich und Hans von Hewen stiften zu ihrem und ihrer Eltern, Herrn Peters von Hewen sei. und Frau Katherine, geb. von Fürstenberg, Seelenheile verschiedene Güter an die St. Martinskirche zu Engen. Wir Burkart herre von Hewen, tunprobst ze Chostentz, Hainrieh vnd Hans, herren von Hewen, alle drig gebrüder, vergenhent offenlich an disem brief allen, die in ansehent, lesent oder hörent || lesen, daz wir mit wolbedahtem mut vnd mit guter vorbetrahtung vnd gesundes libes reht vnd redlich hänt gegeben willeclich vnd gern vnd lüterlich durch gottes willen vnd durh vnsers lieben vatter II herr Peters saeligen herren von Hewen *) vnd vnser lieben muter frow Katherinen, geborn von Fürsten- m ■ 1 320 1381. JsteÄöäfl ■ berg, 2 ) 8 ) seien hailes willen vnd durh vnserr vorgenanten herren von Hewen gebmder seien hailis willen vnd durh aller vnser vordem vnd nahkomen seien hailes willen an den altar den vordem in der lütkilchen ze sant Martinn ze Engen 4 ), der gewiht ist in der er sant Johans ewangelisten vnd in der er der ainlif tusent maegd, disü nach- geschribnen guter, also, weler dann capplan ist des selben altars, daz der disü nach- geschribnen guter rüweclich niessen vnd han sol, besetzen vnd entzetzen an alle'be- kümernist, vnd entziehent vns diser nachgeschribnen guter an den altar für vns vnd für alle vnser nachkomen also, daz wir noch vnser nahkomen niemer me kain vordrang noch ansprach sont han an die nachgeschribnen guter vnd sont och kamen capplan des altars an den nahgeschribnen gutem niemer weder gesumen noch geirren dehaines weges. Vnd sint dis die guter des altars, die hie nach geschriben stänt: ain gut, lit ze Emingen Vff Eggen, buwet Ortliep Hagg, gilt jaerlich vier malter kernen, sehtzig ayger vnd vier hünr; ain gut, lit ze Zimberholtz, buwet der Biderman, gilt jaerlich ain malter kernen, ain malter roggen, ain malter habern Enger mess, fünf Schilling Kostentzer, zwai hunr vncl vierzig ayger. Disii guter verkoft vnser lieber vatter, herr Peter saelig herre von Hewen, vnd vertget die für aygen vnd wurden gekoffet vmb hundert pfunt haller vnd vmb viertzig vnd vier pfunt haller, der haller vnser vatter gar vnd gaentzlich gewert wart; vncl der selben haller gab vnser seh wester Ann von Hewen hundert pfunt haller vnd Ann Jacelins Hangen tochter drizig pfunt haller vnd herr C. der Tenger, zu den ziten capplan des selben altars, vierzehen pfunt haller; vnd ain zenhenclli ze Rüti ward halbes gekoffet vmb Hainrich den Meringer, vogt ze Ah, vmb drizig pfunt haller, vmb die drizig pfunt haller wart gegeben vnsers vatter saeligen harnach vnd daz zu im hört, daz an den selben altar wart geben, clo vnser vatter starb, vnd daz ander tail des selben zenhendlins hän wir Burkart herre von Hewen köft vmb Hansen Schlupfen den alten vmb drizig pfunt hall er vnd gaben vns Hainrich der Meringer vnd Hans Schlup den selben zenhenden vff in vnser hant, der waz lehan von Hewen, den zenhenden hant wir geaigent an den altar vnd ent- zihent vns aller lehenschaft zu dem selben zehenden an den selben altar. Es hat och an den selben altar geben herr Cunrat saelig der Tenger, wilant capplan dez selben altars, ainen mut roggen vnd zwen mut habern ab ainem gut ze Ansehungen, buwet Haintz der Maeger. Es hant och geben an den selben altar Hainrich der Tenger, "Virich vnd Hans, sin sün, ainen mut kernen von ainem gut ze Büsendorf, buwet Haensli Keller von Büsendorf. Wir obgenanten herren von Hewen gebmder hant och disü nach geschribnen guter, die sant Martins guter haissent, in Spaichinger tal, die vnser brüder Burkart herre von Hewen, tünpropst ze Chostentz, gelöset hat von dem Kantzier von Rotwil vmb fünfzig pfunt haller luterlich durh vnser sei hail willen vnd H| ■■V'. - , ".' 1381. 321 aller vnser vorder vnd nahkomen sei hail willen geben an dem ob genanten altar mit allen nützen, es sig körn, pfenning oder wahs an die vogtay, die hant wir vns vnd vnsern nahkomen vor vss behalten, doch daz selben vogtay vnser bruder Barkart, tun- probst ze Chostentz zu sinen handen haben sol, die wil er lebt. Vnd sint dis die nütz der selben guter: Cüni Lüti hat ain gut, waz Hans Biswurmes von Vilingen, da von git er jaerlich ain viertal roggen Wurmlinger mess; der selb Cuni Lütolt von Spai- chingen hat ain gut, waz Cunis von Husen, da von git er zwai viertal roggen vnd ain vasnaht hün vnd wenne man daz selb gut verkoft, so sol es ze erschatz geben ain pfunt pfenning vnd fünf Schillinge; er hat och ain gut, köft er vmb Hellrigeln; da von git er zwai viertal roggen vnd zwen scbilling haller ze zins vnd von ainem garten, was Hessen, zwen Schilling haller, zwai hünr vnd git jaerlich vier hünr; Hain- rich Kristinen hat ain gut, git ze erschatz ain pfunt pfenning vnd git sant Martin ainen vier ding wahs vnd ain vasnaht hün; Vrsnll Nerer's, Cünrat Nerers wip git ze erschatz zehen Schilling pfenning vnd sant Martin ainen vierding wahs; Haintz Anmen (?man?) git jaerlich sehs mut kernen vnd aht viertal habern vnd git von Landoltes gut von Balghain jaerlich ain malter vesan; Hainrich Kristinen git zwai viertal roggen vnd ain vaschnaht hün vnd ain hün ze vogtreht; Fröd git ain halb pfunt wahs sant Martin; Hainrice Landolt von Kotwil git zwai viertal roggen Wrmlinger mess; Bentz Frech git vier viertal roggen ze vogtreht vnd ain vaschnaht hün; Haenni Butz von Taelingen git drü viertal roggen ze vogtreht vnd ain vaschnaht hün; Haini Stübli git sant Martini ain halb pfunt wahs vnd ain vaschnaht hun. Ich Hainrich herre von Hewen han öch geben an den selben altar dürh miner vnd aller miner vordem ■ o sei hail willen disü nach geschribnen vogtreht, die ich han gekoffet vmb Vlrichen Studengast, die lehan waren von Hewen, vnd hän die geaigent dem altar vnd entzih mich aller lehenschaft zu den selben vogtrehten für mich vnd alle min nahkomen an den altar, vnd sint dis die nütz derselben vogtay: Haintz Maeger von Anseluingen git ainen mut kernen ab dem gut, das da zinset gen Nentzingen, vnd gat och ab dem selben gut drü viertal kernen, vnd sol daz gut nit vff geben; waer aber, daz er es vff gaeb, so sol er ain mut kernen bewisen; der selb Haintz Maeger git vier viertal vesan ab der Büslingerinen gut vnd git anderhalb viertal vesan ab ainem gütli, was der Nunnan bi dem brunnen; flüdi Mortgass git anderhalb viertal vesan ab ainem gütlin, zinset den frowan in der samnung; Bürkli Bücher vnd Haenni Bücher gent ain viertal vesan vnd gent anderhalb viertal vesan von ainem gutlin, was des Schlat- ters; Vli ßorer git anderhalb viertal vesan von ainem gütli, ist der Küninen; die Winmarin drü viertal vesan. Ich Hans herre von Hewen sol dem altar sehtzig pfunt haller drithalbes pfundes haller minr von miner husfrowen saelgen wegen, fro Annen IL 41 m I ' m StMm mm mtm 322 1381. von Montfort vnd von mines brüder Burkartes saelgen von Hewen, fdr die selben haller ich mich versprich vnd versprochen han vnd verhaissen hau dem altar ze geben jaerlich ze sant Martins tagg vss minem kästen zwai malter vesan vnd zwai malter roggen, alle die wil ich dem altar die haller nit han geben oder aber vntz daz ich dem altar bewis vier malter jaerliches geltes ab besetzten gutem vnd versprich daz für mich vnd alle min erben. Ich Hainrich der Meringer han och an den altar geben vier hunr iaerliches geltes ab wisan ze Rüti dur miner sei hau willen. Vnd clez allez ze ainer bestaetung vnd vestnnng, sicherhait vnd vrkünd aller der vorgeschribnen ding, die an disem brief geschriben sint, henken wir obgenanten Burkart herre von Hewen, tünprobst ze Chostentz, Hainrich vnd Hans herren von Hewen, alle drig ge- bruder, vnserü aygnen insigel für vns vnd für alle vnser erben vnd nahkomen an disen brief, o der geben wart in dem hömanot an dem nächsten maentag nach sant Vlriches tagg nach Cristi gebürt drüzehen hundert jar ahtzig jar vnd ain jar. Item a ) Cuni Frod vnd sin wip gent ain pfunt haller vnd zwaintzig vnd hundert kabes hopter 5 ) iaerlich von sant Martins guter, hant wir och vorgenant herren von Hewen an den altar geben. Von den Siegeln fehlt 2; 1. halbrechts gelehnter Schild, getheilt, abgeschliffen, darüber dem Beschauer zugewendeter Topfhelm mit wehenden Decken und 2 Jagdhörnern; Umschrift abgeschliffen. 3. getheilt, oben Stern auf gitterförmig damaszirtem Grand; f S'. IOHANIS. DOMIN. D. HEVEN. Perg. Or. Donaueschingen. a) Von derselben Hand. 1) Peter von Hewen starb 1371, Sept. 29, wie die Inschrift seines gleichzeitigen, hier abgebildeten Grabsteins besagt: Hec sepultura est dominorum et dominarum de Hewen...................Anno mille- simo trecentesimo septuagesiino primo obiit Petrus dominus de Hewen baro in die beati Michahelis archangeli. Der Grabstein befand sich in der alten St. Martinskirche in Altdorf bei Engen am Euße des Hohenhewen, der die nun in Trümmern- liegende Stammburg der Herren von Hewen trägt. Als die Gemeinde Engen im Jahre 1871 die Kirche abbrechen ließ, ward mit anderen auch dieser Stein durch S. Durchlaucht den Fürsten Karl Egon vom Untergange gerettet und in das fürstliche Archiv zu Donaueschingen übertragen. Er zeigt in der Mitte das Wappen des Verstorbenen und als die vier kleineren Ortsschilde oben r. Eürstenberg, 1. Gundel- fingen, unten r. Montfort, 1. Toggenburg. Der fürstenbergische Schild weist auf Peters Gemahlin Katharine, der montfortische kann nur auf Anna von Montfort, Gemahlin Heinrichs III. von Fürstenberg, bezogen werden und deutet darauf, dass Katharine von Fürstenberg auf der Stammtafel nicht, wie bisher geschehen, als Schwester, sondern als Tochter Heinrichs III. einzureihen ist. Die am hewen'schen Schilde und Helmschmucke zahlreich angebrachten Löcher im Stein dienten wohl dazu, bleierne Klammern oder irgend ein Befestigungsmittel aufzunehmen, durch welches eine Verkleidung, sei es von Holz, Mosaiksteinen, Metall oder anderem Stoffe auf der Grabplatte befestigt war. Diese nunmehr verlorene Verkleidung wird das hewen'sche Wappen gezeigt haben, wie es an dem Siegel des Herrn Peter oben an Nr. 287, S. 187 erseheint, und zwar wahr- csheinlich in Farben, oben einen silbernen Stern im schwarzen Felde, unten ein leeres goldenes Feld; denn u SffiB^ -•."'■■•.'■•■■■.■'■»■■'•■.■■••.■■■.'■'■'•■''.■■■'■. WHfÄ 1381. 323 sie war wohl eben desshalb angebracht, um das Wappen in Farben darstellen zu können, was der graue Sandstein nicht ermöglichte. Näheres über den Grabstein findet sich in einem mir handschriftlich vorliegenden Aufsatze Seiner Durchlaucht des Fürsten F. K. zu Hohenlohe-Waldenburg: Der Grabstein des Herrn Peter von Hewen, jetzt im fürstl. Archiv zu Donaueschingen. — Auch das im Kreuzgange des Münsters zu Constanz befindliche gemeinschaftliche Grabmal der beiden Con- stanzer Bischöfe aus dem Geschlechte von Hewen, des 1398 verstorbenen, in der obigen Urkunde noch als Domherr genannten Burkhard und des 1462 verstorbenen Heinrich, zeigt auf der einen Langseite des Sockels zu beiden Seiten des Constanzer Wappens her. rechts das fürstenbergische, her links das hewensehe Wappen mit Schild und Kleinod. Brsteres kann nur wegen der Mutter Burkhards von Hewen, Gräfin Katharme von Fürstenberg, angebracht sein. Der vom Sockel getragene Stein zeigt die liegende Figur Bischof Heinrichs in vollem Bischofsornat. 2) Das Neidinger Anniversarienbuch v. 1494 im f. f. A. verzeichnet unterm £5. April: Obiit fraw Katherina von Hewen, geborn von Furstenberg. Fickler (Anniversarienbuch des Klosters Mariahof, I, 41, An- merk. 1) hat mit Unrecht bezweifelt, dass sie aus dem gräflichen Hause stamme. 3) Hier sei erwähnt, dass nach Mittheilung des Archivars Dr. v. Liebenau Stettier, Geneal. historica, II, 254 a , Mspt. der Stadtbibliothek in Bern, die Angabe enthält: „Freiherr Hanns von Falkenstein, hinterließ aus seiner Ehe mit Gräfin Katharina von Fürstenberg nur eine Tochter, Namens Anna, die mit Balthasar von Blumenegg verehlieht wurde." Balthasar von ßlumen- egg war im Züricher Kriege 1443 und beim Ueberfall von Bheinfelden 1449 thätig und erscheint urkundlich bis zum Jahre 1473; seine Schwiegermutter Katharine von Fürstenberg müsste demnach Ende des 14. und erste Hälfte des 15. Jahrhunderts gelebt haben. Da sich weder an die obengenante Katharine, Gemahlin Peters von Hewen, denken lässt noch eine andere Katharine in der fraglichen Zeit dem gräflichen Hause Furstenberg angehörte, so beruht Stettiers Angabe in der obigen Fassung wohl auf einem Irrthume. 4) Die jetzt abgebrochene St. Martinskirche in Altdorf, Vorstadt von Engen. 5) Schwäbisch = Krautköpfe. ■ m wSBmm 1 I SsfiBH tthVpjftjjijg* 41 ; ÖBBöS' 1 WM fim I 324 1381. 1381, Nov. 19. Freiburg. 495. Graf Johans von Fürstenberg, Herr zu Haselach, verkauft dem ehrbaren bescheiden Hvg von Schneit, genannt Hvg im Holcz, und Frau Thorotea, seiner ehelichen Wirthin, Hagspach das Thal um 200 Gulden an Gold als von ihm rührendes „rehtes mannelehen, knaben vnd tohteran ze habend vnd ze messend" mit Vorbehalt der Wiederlösung für sich und seine Erben. Gegeben ze Friburg 1381 an dem nehsten zinstag nach st. Othmars tag. Die Siegel des Ausstellers und des frommen Ritters, Herrn Cvnrat Meinwart, fehlen. Perg. Or. Donauesehingen. I I mt m ■ 9 1381, Dez. 18. 496. Graf Johans von Fvrstenberg, Herr zu Haselach, kömmt mit der Stadt Vilingen überein, dass ihre Burger die Straße über sein Gebiet durch die Vra fahren dürfen und Zoll geben sollen von einem Wagen, der Wein oder anderes trägt — ohne Leinwand und Schöngewand 2 Pfennige, von einem Karren 1 Pfennig, von einem Wagen, der Schöngewand trägt, 1 Schilling Pfennige und von einem Karren 6 Pfennige, von einem Wagen, der Leinwand trägt, 6 Pfennige, und von einem Karren 3; von einem geladenen Ross mit Schöngewand oder Leinwand 2 Pfennige. Vieh und alles, was „ze ruggen" hinüber oder herwider geht, es seien Saumrosse oder anderes, soll keinen Zoll geben. Die von Friburg sollen so viel Zoll geben wie die von Vilingen; andere aber das doppelte der obigen Sätze und ferner von je 2 ledigen feilen Kossen und Kindern 1 Pfennig, und von 100 Schafen 1 Schilling Pfennige. Der Graf soll den Zoll nicht erhöhen „vnd söllent wir och die brugge bi der bürg Fvrstenberg 1 ) eweklichen machen vnd die strazse von Bragener steige buwen vntz an Vra steige, als notdurftig ist" etc.; „die strazse sol och in der witi sin, das ein karre oder wagen dem andern entwichen möge". Was sie an Holz zum Bau und zur Besserung der Straße auf seinem Gebiete bedürfen, sollen er und seine Nachkommen ihnen verabfolgen. Er gelobt die Straße auf das beste zu schirmen, behält sich aber alle Rechte vor gegen den, der „vngezollet fvr fvre". Gegeben an dem nehsten gvtemtag vor st. Thomans tag vor Winnahten 1381. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Villingen. Nach ungenannter Vorlage gedruckt bei Schreiber, U. B. der Stadt Freiburg i. B. II, 25, mit der irrigen Jahrzahl 1380. 1) Burg Neufürstenberg an der Mündung der Urach in das Bregenthal. 8BMM«mM WHMH.._ fl5KKnls5 ifiäass »«SS! esas SvwSK JMS ■1 H 1381-1382. 325 1381, Dez. 23. 497. Hans Geswigenbach und Ernst von Virste stellen der Stadt Friburg eine eidliche Urfehde aus, bei Entlassung aus dem Gefängnisse, in welches sie gerathen waren, als die edlen Herren Heinrich und Hans von Hornberg, Ritter, den edlen Grafen Hans von Fürstenberg in der Stadt Friburg anfielen und fingen, aber dabei selbst in Gefangenschaft kamen >). Da sie eigene Siegel nicht haben, bitten sie Herrn Heinrich von Hornberg, dessen Diener «ie sind, um Besiegelung. Geben an dem mentag vor dem hl. Wihnaht tag 1381. Es siegelte Herr Heinrich von Hornberg. Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg i. B. II, S. 30. 1) Vergl. Urk. Nr. 489 v. 1381, Febr. 23. wssssm : ■ ' ■■■■.' ■••'" khH ... 1382, Febr. 10. 498. Pfalzgraf Cünrat von Tüwingen, der Schärer genannt, und Frau Veren Gräfin von Fürstenberg, dessen eheliche Hansfrau, verkaufen dem Grafen Eberhart von Wir- o tenberg und Virich, seinem Sohne, die Herrschaft Herrenberg. Gegeben an dem nehsten montag nach sant Agten tag 1382. Scbniid, Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen, Urkundenbuch, S. 192. 1382, Aug. 5. 499. Graf Hans von Fürstenberg, Herr zu Haslach, gestattet dem Paulus Jüngling von Wolfach das ihm um SO Pfund Strasburger Münze pfandschaftlich überlassene Thal zu Gähtbach dem Abreht Schultheißen von Woluach zu versetzen, mit Vorbehalt der Wiederlosung an Fürstenberg. Geben an dem nehsten zistag vor st. Laurenczis tag 1382. Das Siegel des Ausstellers (beschädigt), wie an Nr. 506. Perg. Or. Donaueschingen. = 3Wß%fcs 1382, Okt. 15. 500. Graf Heinrich, Herr zu Fürstenberg, belehnt Herrn Cünrat Meinwarten, Herrn Hanman Snewlin, Schultheissen zu Friburg, Ritter, Andres Kotzen und Frantz Lupen J^^HPH y 326 1382. in' rechter Gemeinschaft mit dem Drittheil des Hofes zu Herdern bei Friburg mit Kirchensatz, Gerichten, Zwing und Bannen und aller Zugehör. Geben an st. Gallen abende 1382. Das Siegel des Ausstellers fehlt aü beiden Urkunden. Perg. Or. in duplo. Freiburg. 1382, Nov. 7. 501. Anno clomini 1382 in festo saucti Florentii episcopi obiit domina Anna, uxor legitima eomi- tia Johannis de Firstenberg '). Nach Donaueschinger Archivalnotiz des 17. Jahrhunderts Inschrift eines Grabsteins, der sich angeblich neben dem Grabsteine des 1332, ebenfalls am Tage des hl. Florentius verstorbenen Grafen Johanns von Fürstenberg (vergl. oben Nr. 178) im Chor der Pfarrkirche zu Haslach befand. I 1382. Fraw Anna, Graff Jobannsen von Fürstenberg Gemahlin J ), stirbt auf st. Florentzen tag 2 ), liegt zu Hasslach begraben. Fürstenbergische Chronik des 17. Jahrhunderts im f. f. A. 1) Nach Sattler, Topogr. Gesch. des Herzogthums Würtemberg, 273, eine geborene Gräfin von Thier- stein. Doch kann dieß um so weniger als gesichert betrachtet werden, als es nahe liegt anzunehmen, dass Sattlers Angabe nur auf einer Verwechselung mit der um dieselbe Zeit lebenden Gräfin Anna, Gemahlin Grafen Walrafs III. von Thierstein, geborenen Gräfin von Fürstenberg, beruht. Siehe über dieselbe unten zum Jahre 1401. Sattler a. a. 0. und nach ihm Fickler, Gesch. des Hauses Fürstenberg, IV, 401, und die Stammtafel des Hauses Fürstenberg lassen aus der Ehe des Grafen Hans von Fürstenberg-Haslach mit Anna eine Tochter Verena hervorgehen, welche die Gemahlin des Grafen Konrad von Tübingen, Herrn zu Lichteneck gewesen sei. Doch sind alle Erwähnungen einer Verena von Fürstenberg, vermählten Gräfin von Tübingen, aus denen man das Dasein dieser Tochter beweisen wollte, auf Verena, die Tochter Heinrichs III. von Fürstenberg, die Gemahlin Konrads II. von Tübingen, zu beziehen. Fickler stützt seine Annahme besonders darauf, dass Verena erst 1388 Güter ihres Vaters erbte; gerade die Urkunde, die uns darüber belehrt (unten Nr. 531), widerlegt ihn aber am entscheidendsten, da sie diese Verena die Schwester des Grafen Heinrich IV. v. Fürstenberg und die Gemahlin Konrad des Scherers, Pfal zgrafen von Tübingen, nennt. Graf Hans von Fürstenberg-Haslach ist nach Zeugniss der Urk. Nr. 514 v. 1386, Nov. 11 ohne eheliche Leibeserben verstorben. Graf Konrad I. von Tübingen-Lichteneck hatte allerdings eine Gemahlin Verena, aber nicht aus dem Hause Fürstenberg; vergl. unten Anm. 1 zu 1416, Nov. 10. 2) Dass die Grabsteine und die Chronik auch den Todestag des Grafen Johanns von Fürstenberg 1332 auf st. Florentzen tag setzen (siehe oben Nr. 178), muss Verdacht gegen die Richtigkeit eines dieser Daten erwecken. Aber auch die Jahrzahl 1382 ist vielleicht nur durch Verderbniss aus der dort angegebenen: 1332 entstanden. In diesem Falle wäre es sehr zweifelhaft, ob in der Gräfin Anna die Gemahlin des letzten Grafen Johans von Fürstenberg-Haslach zu suchen ist, und hiemit fiele der einzige Anhalt für die Annahme, dass dieser Graf Johans, der keine Kinder hinterließ, überhaupt vermählt war. ™T '*-Js^£ü£r ;:,-..,.;.:-;,. 1382—1383. 327 ■ na lg ■h ShkQHBnhP g ■-', ■■;■•■ Hl lllJä ■ HÖH '■ Sil 7552, iVw. 13. 50L a . Hans der Wirt von Muchan verkauft sein eigen Gütli zu Muchan, gilt jährlich 1 Scheffel Kernen Mdinger Maß, dem ehrbaren Manne Haiurich Kümerlin dem Metzger von Yilingen um ö'/a 7t Häller, deren er gewehrt ist, und der Käufer leiht dasselbe dem Verkäufer zu einem steten Erblehen gegen einen Jahreszins von 1 Scheffel Kernen. Geben an dem neusten durirstag nach st. Martins tag 1382. Das Siegel des edlen wohlerbomen Grafen Hainrich von Fürstenberg fehlt. Per». Or. Villingen. WM S3sääKP »» 1382, Nov. 25. 502. Graf Hans von Fürstenberg, Herr zu Haslach, verkauft dem frommen Ritter Herrn Martin Malterer, seiner Herrschaft von Oesterreich Landvogt in Elsass und im Breisgau, um 262 Mark und 1 Vierding Silber Freiburger Geweges sein Thal zu Gebräche mit Leuten, Gerichten, Zwingen, Bannen u. s. w. , Geben an st. Catharinen tage 1382. Von der Begimentskanzlei zu Ensisbeim beglaubigte Copie des 17. Jahrhunderts eines \on Bürgermeister und Eath der Stadt Freiburg i. B. i. J. 1435 über obige Urk. ausgestellten Vidimus. München. 1383, Juni 15. Diessenhofen. 503. Walther Herr ze der alten Klingen, des hochgeborneu Fürsten, Herzog Lüpolcz e von Osterrich, seines gnädigen Herrn, Lanclvogt, bekennt, dass vor ihn und die nachbenannten seines Herrn Räthe gekommen sind Rudolf vou Blumenberg, gen. Kentzinger, Cimrat und Uietheln von Blumenberg einerseits, Bentz von Schellenberg für sich und Gütan von Blumenberg, seine eheliche Hausfrau, weiland Herrn Burkarten sei. von Blumenberg, Ritters, eheliche Schwester, anderseits. Die drei von Blumenberg öffneten durch ihren Fürsprech, dass ihr Vetter, der vorgen. Herr Burkart bei seinem Tode den Laienzehnten zu Hüfingen, den Zehnten zu Mvnolfiugen und den zu Svmpforren hinterlassen, von denen einer vom Abte zu St. Gallen, der andere vom Abte vs der Richenow, der dritte von Grafen Heinrichen von Fürstenberg Lehen sei, und dass sie diese Zehnten von den gen. Lehensherrn empfangen hätten; er, Walther, und seines Herrn Räthe sollten Benz von Schellenberg und dessen Hausfrau weisen, sie daran unbekümmert zu lassen. Dagegen öffnete Benz von Schellenberg für sich und seine Wm JSJÄSS i iBffl ^^^^^^^^^H^BIHHM u 328 1383. Hausfrau durch seinen Fürsprech: der Zehnten zu Mvnelfingen sei Lehen von Grafen Heinrich von Fürstenberg, der zu Svmpforren gehöre gen Hüfingen, das er auch von gen. Grafen zu Lehen habe; für beides habe er „brief vnd sinen gichtigen herren, wie er vnd die egen. sin husfröw des notdurftig werent"; was ferner den von Ri- v chenow lehenbaren Zehnten betreffe, so habe das Gottshaus ze Ow sonderliche Freiheit, dass Töchter und Frauen als wohl von ihm Lehen haben sollen, als Männer, und habe der Abt ze Ow ihn und seine Hausfrau damit belehnt. Darauf erkennen Walther und seines Herrn Räthe einhelliglich: über die zwei Zehnten gen Mvnolfingen und Hufingen soll man auch zu Viliugen eine Kundschaft verhören vor denen, welche er, der vorgen. Landvogt, dazu gibt; wann die Kundschaft da nicht weiß, dass dieselben gen Mvnolfingen oder Hüfingen gehören, so sollen die Theile darum vor die Lehens- herrn kommen und vor denen beschehen, was Recht ist; was endlich den von Ow lehenbaren Zehnten belangt, sollen die Theile vor dem Lehensherrn Recht geschehen lassen. Hiebei waren: her Hans von Bödmen, her Cunrat von Honburg, her Ludwig vnd Hermancz von Homstein, her Hans der schultheiss von Schafhußen, her Hans der trugsess von Diessenhofen, genant Brak, Ritter, Herman von der breiten Landenberg und Heinrich von Ranclegg, Vogt ze Schafhußen. Es werden .zwei Exemplare dieses Spruches ausgefertigt. Geben ze Diessenhofen an dem fünfzehenden tag des manet Brachot 1383. Das Siegel des Ausstellers feblt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1383, Aug. 19. 504. Heytz (sie) von Schowenburg, Ritter, gen. Burggraffe, bekundet, dass er „ein guten steten getrewen satze habe mit dem edeln herren, groffen Johansen von Fürstenberg, herren zu Haselach, vnd mit den sinen, vier wochen vor abe zesagende". Geben an der nehsten mitwochen vor st. Bartholomeus dag 1383. Das Siegel des Ausstellers (grün, Saum von Feh und ein schmaler Schrägen; ..... CI. SCHOWENB...). Perg. Or. Donaueschingen. B. ^ßssssss^mn ^m süss iMMIWIWinwWmifllMirilTiBg 1383—1384. 329 /3&?, Oft*. if£ 504 a . Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in Bar, bekennt, dass der erber Mann Johans von Tanhan, derzeit Burgermeister zu Vilingen, einen Zehnten zu Sumphörren, den derselbe von ihm zu Lehen trägt, mit seiner Zustimmung und mit Genehmigung Küdolfs und Hansen von Lanzenhöfen und Hansen des Küchen von Fürstenberg, die dessen „gemainder zu dem obgenanten zehenden" sind, Frau Elisabethen, seiner ehelichen Wirthin, und Lucien und Annen, ihren Kindern und ihren Erben um 20 Mark Silber Villinger Brandes und Gewichtes versetzt hat, und dass derselbe jährlich diesen Zehnten acht Tage vor oder nach st. Walpurgs Tag lösen darf. Geben an sant Gallen abent 1383. Die Siegel des Ausstellers (zerbrochen), Johans von Tanhain und der von Lanzenhofen (beide stark verwischt; als Wappen der von Lanzenhofen ist aber noch ein rechts sehender, stehender Steinbock zu erkennen). Perg. Or. Villingen, Archiv des Bickenklosters. B. Stahls m USL. lös! SR 1384, Juli 16. 505. Graf Hainrich, Herr ze Furstenberg und Landgraf in Bar, vergleicht die erbere Frau Mächthilten die Beschaidinen und Haintzen Gerungen von Baldingen also: Ge- rung oder seine Erben haben der gen. Beschaidinen jährlich auf st. Gallen Tag 2 Mltr. Yesen Nydinger Mess „ab dem berg, den man nempt dez Beschaidens büchel, der gelegen ist bi Gysingen", Leibgeding zu reichen und den Garten, bi st. YValpurg kilchen gelegen, auf deren Lebenszeit zu überlassen, wogegen sie auf das Gut Gerungs, das er hat oder noch bekommt, verzichtet und bewirken wird, dass ihre Schwester, Adel- hait Smidin, jetzt priolin der samnung zu Gysingen, Gerung an seinen Gütern nimmer irren wird. Den vorgen. Berg, den man spricht des Beschaidnes büchel, welchen sie an Gerung um 24 fl. versetzt hat, kann sie alle Jahre 8 Tage vor oder nach st. Wal- purg tag ze ingändem Maygen um diese Summe lösen, im Falle der Lösung muss ihr aber Gerung das vorgen. Leibgeding auf seine andern Güter versichern. Nach ihrem Tode fällt das Leibgeding und der obengen. Garten Gerung oder seinen Erben anheim. Geben an dem nächsten samstag nach st. Margarethen tag 138L Das Siegel des Ausstellers (beschädigt), wie oben an Nr. 409. Perg. Or. Donaueschingen. B. mm- III I ■ i n WM *äm IL 42 '''■■ 330 1385. 1385, April 18. 506. Cunrat von Bernbach, ein Edelknecht, verkauft an seinen lieben Vetter Jerien von Bernbach Güter und Güten in dem Bernbach auf Wiederkauf um 32 # Haller Rotwiler Münze. Zeugen: Herr Nicolas Bögkler, Kilchherr ze Haselach, Burkart von Ehingen, der Lange, Cvnrat von Balswilr, Cvnrat Stadeler, Vogt ze Haselach, Johans Zoli und Cläs Honman. Die Siegel des Grafen Hans von Fürstenberg (für sich und den Verkäufer, der zu diesen Zeiten kein Siegel hat; im Siegelfeld Dreipass, darin der fürstenbergische Schild; f S'. IOHS. COMITIS. DE. FVRSTEN- BERG.) und der Edelknechte Eberhart des Schenken (-wie an Nr. 493) und Hansen von Ramstein (aufgerichteter Widder; f 8'. IOHIS. DE. RAMST ....). Perg. Or. Donaueschingen. B. 1385, Juni 9. 507. Graf Hainrich von Fiirstemberg gibt als Lehensherr seine Zustimmung, dass der ehrbare Mann Ott von Balbe 2 Scheffel Vesen und 2 Scheffel Haber von dem Kornzehnten im Dorf Pforen, genannt Künne Zehnten, welche vordem Frau Adelhait sei. von Rischa, weiland eheliche Hausfrau des Dyetrich Runne sei., dem Prior und den Herren gemeinlich des Klosters zu Bötwil, Prediger Ordens, zu einem Seelgeräth und einer Jahrzeit gegeben, diesem Kloster erneuert und bestätigt. Geben aht tag nach st. Erasmus tag 1385. Das Siegel des Ausstellers (wie oben an Nr. 409); das Otten von Balbe fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1385, Aug. 22. 508. Hans, Heinrich und Marti von Blümenegg, Gebrüder, Herrn Hansen von Blumen- egg sei. Söhne, beurkunden, dass der edle Herr, Graf Heinrich Herr zu Fürstenberg, ihnen und ihren Brüdern einen Zins von 4 Mark Silber, Friburger Brandes und Ge- weges, 13 Goldgulden und 3 Pfund Pfennige, Friburger Münze, halb zu dem Meige- tag und halb auf Martini jährlich zahlbar, um 53 Mark Silber, 160 Goldgulden und 40 ti Pfennige verkauft und auf die 10 Mark Silber, die er „vor vs" in der Schala zu eigen habe und, falls diese nicht reichen sollten, auf seine sonstigen Nutzungen daselbst versichert hat, — sowie dass er und seine Erben diesen Zins jährlich 14 Tage 1 .•-- -•>•'*• ■■■■■■... aäsF MiWfc S ijM fe . .'<':■] '■" üsü ,, ■■■■■■■I i'Ä&Jsi* -i' ,J s&Ä 1386. 331 vor oder nach dem Meigentag mit dem Hauptgut und etwa erlaufenen und laufenden Zinsen unzertrennt ablösen dürfe. Gegeben an dem nehsten zinstag vor st. Bartholomeus tag des hl. zwelf- botten 1385. • . . _.. An-weissen Leinenbändeln die Siegel: 1. Hansen und 2. Heinrichs von Blümenegg; der blünieneggische Schild (3 mit Feh besetzte Querbalken) halbrechts gelehnt mit Helm, Decke und zweispitzigem Kleinod, ähnlich wie bei Blümenberg, Züricher Wappenrolle, 174. 3. Martis von Blümenegg; der gleiche Schild aufrecht ohne Helm und Kleinod. 4. Rudolfs von Blümenegg, Oheims der obigen, fehlt. 5. Herrn Martin Maltrers; Schild mit 3 Querbalken halbrechts gelehnt, Helm mit wehenden Decken und Hörnern. 6. Diethers von Falkenstein, Ritters; Schild und Kleinod wie in Züricher Wappenrolle 454; Helm mit wehenden Decken. Sämmtliche Umschriften abgeschliffen. Perg. Or. Donaueschingen. ,.-..■■:' m Hü 1386, Juni 15. Fürstenberg. 509. Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in Bare, eignet dem Cunrat von Eltza, seinem Burger ze Wolfach, wegen seiner getreuen Dienste ein Gütli, das bisher von ihm Lehen war, gelegen vor Gypken, „stosset ainhalb bi der Kinczgen vff an Schöbiis gut vnd anderthalb an die widern vnd züchet obnan an den Gypchen an der Linderinen gütli". Geben ze Furstemberg an dem nächstem frytag nach dem Phingstag 1386. Das Siegel des Ausstellers, wie an Nr. 409. Perg. Or. Donaueschingen. 1386, Juli 9. 510. Graf Hans von Fürstenberg-Haslach toird in der Schlacht bei Sempach von den Schweizern erschlagen. Die meisten Schlachtberichte nennen den Namen des Grafen unter den Gefallenen, so die Constanzer Chronik bei Mone, Quellensammlung der bad. Landesgeschichte, I, 324; Königshofen in Chroniken der deutschen Städte, IX, 829; die Berner Chronik des Conrad Justinger, herausgegeben von Studer, S. 164, und die ano- - nyme Stadtchronik von Bern, am gleichen Orte, S. 420; die Jahrbücher des Stifts zum hl. Kreuz in Stuttgart, 'herausgegeben von Stalin in den Württembergischen Jahrbüchern, 1849, 2. Heft, S. 12; Alte Aufzeichnung aus dem Trientiner Archiv, Archiv f. Schweizerische Geschichte, XVII, 126; Heinrichs von Beinheim Basler Chronik, deutsch v. Hieronymus Brühiger, fol. clii b , Handschrift in der Bibliothek der Familie von Mülinen in Bern; „Collectanea historica saeculo XV. conscripta, olim bibliothecae nobilis familiae de Staal, Soloduri", Mspt. fol. Nr. 7 (Stadtbibliothek Luzem) p. ccclxxvi b , vgl. über diese Handschrift Katalog der Bürgerbibliothek in Luzern * 42* ff i'.\. ■ i mim ?&m mm® QißrSTi 332 1386. 1840, S. 435, Nr. ß. (Die beiden letzten Quellenangaben nach Mittheilung des Archivars Dr. v. Liebenau in Luzern.) Das Neidinger Anniversarienbuch (Donaueschingen) verzeichnet unterm 6. Juli: obiit der wolgeboren heiT vnd grafl', grau' Hans von Furstenberg von Hassla, gilt 1 malter geltz, 1 vigil. Wahrscheinlich bezieht sich der Eintrag auf den bei Sempach gefallenen Grafen Hans, in weichern Falle der Todestag um 3 Tage zu früh angesetzt ist. Irrig nennt ein jährlich verlesener Eodel (Der schweizerische Geschichtsforscher, X, 191) ausser dem Grafen Hans auch einen Grafen Virich von Fürstenberg unter den Erschlagenen. Eine, wie es scheint, dem Ende des 16. Jahrhunderts angehörige Handschrift des Museums Francisco-Carolinum in Linz, welche die bei Sempach gefallenen Ritter verzeichnet, zeigt auf fol. 100 die Abbildung des Grafen Hans von Fürstenberg, im Gebet knieend und den fürstenbergischen Wappenschild zu Füßen. Die Form des letzteren und die Eüstung des Grafen weisen auf das 16. Jahrhundert, so dass dabei wahrscheinlich keine ältere Abbildung zu Grunde lag. (Nach 1386, Juli 9.) 511, Do wart erslagen zu Sempach grofe Johannes von Fürstenberg, do fiel (Bischof Friderich von Straßburg) in das stettelin Haselo in Kintzigertal und sprach, es wer ein lehen von dem bistum und wer lidig worden; und hielt es grofe Heinrich von Furstenberg vor, der doch sin rechter lehens erbe was J ). Fortsetzung des Königshofen aus einer Strassburger Handschrift gedruckt bei Mone, Quellensammlung, I, 266. 1) Vergl. unten Nr. 526 und die dort in Anmerk. 2 bezeichneten Urkunden. ■Hl 1 L 1386, Okt. 31. Rottioeil. 512. Hainrich Goldast, Vicar und Chorherr der Stift zu Costentz als Gemeinmann, und Meister Hermann von Hailtbrunnen, derzeit Schulmeister zu Vilingen, Cünrat der Bock, Burger, Lienhart Schappel, Schultheiß zu Rötwil, als Schiedsleute von Seite St. Geriens, und Herr Albrecht von Bütelspach, Chorherr zu Costentz und Kirchherr zu Rötwil, Hainrich der Dyetinger und Cunrat der Ertzinger, Burger zu Rötwil, als Schiedsleute von Seite Amptenhusens, urtheilen in den Irrungen zwischen Abt Hainrich zu St. Gerien und seinem Convent einerseits und der Meisterin und dem Convent des Gotteshauses zu Amptenhusen anderseits in folgender Weise. Wenn ein Abt von St. Gerien zuerst in das Kloster Amptenhusen kömmt, soll er daselbst würdig empfangen werden „mit hauten, mit processyon, mit gesange, mit luten"; die Nonnen sollen ihm als ihrem Abte und Herren in allen geistlichen Sachen gehorsam sein, wie es von Alter Herkommen ist, ihm auch primarias preces geben; der Abt darf^die Frauen mit I USUS! 1386. 333 ewigen und zeitlichen Bussen strafen; er soll die neue Meisterin, welche der Convent zu wählen hat, bestätigen; derselben soll dann die alte Meisterin Rechenschaft ablegen in Gegenwart des Abtes oder seiner Botschaft und, wenn dieß dem Convente noth- dürftig dünkt, auch in Gegenwart des Klostervogtes Grafen Hainrichs von Fürstenberg oder dessen Erben oder ihrer Botschaft; die Meisterin mag mit Rath des Convents alle Aemter im Kloster oder aiif dem Hofe besetzen; im Falle eine Amtsfrau oder Mann „von den emptern stalti vnd da von woltint", so soll sie ein Abt von St. Ge- rien davon nicht lassen ohne Rath und Willen der Meisterin und des Conventes; wenn der Abt nach Amptenhusen kömmt und dort im Capitel sitzt, sollen ihm alle Amtfrauen die Schlüssel ihrer Aemter ausantworten und nach dem Schluß des Capitels wieder von ihm empfangen „vneczeset"; im Capitel soll er volle Gewalt haben zu fragen und zu strafen nach alter Gewohnheit; die Meisterin und der Convent sollen mit des Abtes Rath Pfründen geben und die Empfänger sollen auch dem Abte „pro- ficion vnd gehorsamy tun". Geben ze Rotwil an aller hailygen abent 1386. Die Siegel der sieben Tädingsleute. Perg. .Or. Karlsrahe (St. Georgen). W8&M ssrfwts W*SK§M*Sfc'i' SB I 1386, Nov. 11. 513. Freiheitsbrief des Grafen Heinrich von Fürstenberg für die St-adt Haslach. In gottes nammen amen. Wir grafe Heinrich von Fürstenberg tünt kunt allen den, die disen brieff sehent oder hörent lesen: als die erbern wisen vnser lieben ge- trüwen die zweifer, der rat, die burger vnd die gemeinde gemeinlich arme vnd H riche der stette ze Haselach in dem Kintzigental nach des edeln herren grafe Johansen seligen von Fürstenberg, irs herren, tode, wand der ane eliche libeserben von dirre weite gescheiden ist, vns zu irem rehten herren williklich vnd gerne erkorn, genommen, enpfangen || vnd vns gehuldet hant, darvmb von billicher dankberkeit so habent wir dieselbe stat, die zweifer, den rat, die burger vnd die gemeinde ze Haselach mit sundern gnaden vnd friheiten gefriet vnd begnadet, die wir vnd alle vnser erben vnd nachkommen inen eweklich halten vnd stete haben sollent. Des ersten daz sü vnd ire erben vnd nachkommen alle die rehte, frieheite vnd gute gewönheite haben, brachen vnd niessen sollent, die die stat ze Friburg im Brisegöwe het vnd nüsset, noch wi- sunge irre friheitbriefe, die sü hant von romeschen keysern vnd künigen vnd ouch von irre herscheffce, vnd sollen wir, vnser erben vnd nachkommen denselben vnsern HR ?838 334 1386. I bürgern vnd der stat ze Haselach die selben friheite, gnade vnd rechte vnd allez daz, daz hie nach gescriben stat, nit suuechern (sie) vnd sollent sd inen füßklich vnd ge- truwlich bessern, da by hanthaben, schirmen vnd fristen. Es sollent ouch die stat vnd die burger ze Haselach ir vngelt vnd ir zolle haben vnd niessen genczlichen vnd sollent ouch vollen vnd ganezen gewalt haben, die selben zolle vnd vngelt ze minnere vnd ze merrende nach irre notdurft, alz sü dunket, daz inen vnd der stat ze Haselach nützlich sie. Sü sollent ouch inne haben vnd beseezen vnd völleklich nießen alle ire weide, hölezer, almenden, velde, wasser, wunne vnd weide vnd sollent dar zu ganeze mäht haben, alle ire ämpter ze beseezende vnd ze entseezende, ez sient die zweifer irs rates, frugemesser, Schulmeister, sigristen, gebüttel, nachrihter, hirten, herter vnd alle ander ir ämpter, vnd der stette ze Haselach tor ze beseezende vnd ze beschliessende vnd ze entschliessende, vncl eynunge vf ze seezende vnd "die in ze ne- mende noch irre bescheideuheit, alz sü getruwent reht ze tunde vncl inen vnd der selben stette nüczlich vnd gut sie. Sü sollent ouch alle massen, messe vnd gewihte vnd daz, daz dar zu gehört, zu iren banden haben vnd seezen vnd entseezen, alz sü dunket vnd alz sü getruwent, daz inen vnd der stette nüczlich vncl erlich sie. Sü mögent ouch ziehen, war sü wöllent, ane vnser vncl vnserre erben vnd nachkomen vnd mengeliches Widerrede vnd irrunge, vnd wer also von Haselach ziehen wil, den sol der, der denne herre ze Haselach ist, geleiten vncz inmitten vf den Rin oder vff Schil- tacher steige oder vff die Bleicha, wederthalb denne der wil, der von Haselach zühet. Wölte aber er herwider gon Haselach ziehen, so sol in der herre dieselben wege her- wider geleiten. Es sol ouch nieman ze Haselach fri siezen, ez sie denne, daz die zweifer dez ratez daz erkennent vnd ym daz erloubent vnd gegönnet habent. Die selben burger vnd die stat ze Haselach noch ir libe vnd guter sollent ouch nit pfände für vns sin vmbe deheinerleye sache, vnde waz wir oder vnser erben vnd nachkommen schulde machent oder geltez verkouffent, da sullen wir in den selben briefen allen vznemen vnd darin heissen scriben, claz man darvmbe die stat vnd burger ze Haselach noch ir libe vnd guter, sunder noch samment, nüt bekümbern noch anegriffen solle. Were aber, daz sü darüber oder vmbe dehein ander sache, wie die genannt were, ieman, wer der were, wicler reht kriegete, anegriffe oder schadigete, wider den sollent wir vncl alle vnser erben vnd nachkomen inen mit libe vnd mit gute getruweklich beholfen vnd beroten sin. Wir vnd vnser erben vnd nachkomen sollent ouch kein andern schultheissen seezen ze Haselach denne einen von burgern gemeinlich der stat ze Haselach, die denne sint, vnd sol ouch derselbe schultheissen suueren einen liplichen eit, daz er armen vnd riehen ein gemeiner vncl glicher rihter sin welle, getruwelich vnd vngeuorlich. Wir, vnser erben vncl nachkommen sullent ouch nieman kein geleit I M i i . .. ' -: 1386. 335 in die stat ze Haselach geben ane dez ratez willen, wisen vnd wissen oder eins teils vnder in. Waz ouch die selben burger vnd die stat ze Haselach rehte, friheite vnd gewonheite von inen vorgenden herren gehebt hant, nach dem alz die zweifer dez ratez, die denne zu den ziten sint, by iren eiden sagent, da by sullent su ouch hin- nauchin ewekliche bliben. Waz ouch jeman verschuldet oder vnzuht tut, flühet er zu Haselach in eins zweifers hus, der sol friden han, alle die wile er dar inne ist. Waz ouch ein burger ze Haselach tut, den sullent wir weder vohen noch binden, noch ym an sime libe noch gute nit vallen noch daz nemen danne mit dem rehten, alz denne die burger ze Haselach erkennent vnd alz ir reht ist. Louffet ouch jeman in eins burgers hus ze Haselach vnd krieget mit dem burger, waz ym do der burger tut, daz bessert der burger nit; schleht ouch ein burger ein büben, er bessert ez nit; krieget ouch ein vzman mit eime burger ze Haselach, verschuldet ez der vzmau, ob ym der burger üt darvmbe tut, daz bessert er nit. Wrde ouch vnser ebener vnd knehte de- heiner jeman üt schuldig ze Haselach, daz sol man vns clrie verzehen nehte clagen, vnd rihten wir im denne nüt in den drin vierzehen nehten, so mag man in dar nach in der stat ze Haselach darvmbe behaben. Sol ouch jeman vor der stat deheime burger ze Haselach üt, darvmbe mag in der burger in der stat wol behaben. Die burger vnd die gemeinde ze Haselach sullent vns jerlich geben zehen marg lotiges silbers vnd nit anders weder mit vberstüren noch mit burgschaften noch mit dehein dingen vnd söllent zu vnserre notdurft mit reisen dienen vnz also, daz ir jegelicher an der ersten naht ze Haselach an siner herbergen sin möge. Wenne ouch je ein herre abegot ze Haselach von todez wegen, so sullent die burger ze Haselach sinen eltesten elichen sun ze herren nemen vnd sol der selbe elteste elich sun vorhin suueren ein liplichen eit mit vferhebter hande, gelert gegen den heiligen, den bürgern und der gemeinde gemeinlich der stette ze Haselach, riehen vnd armen, truwe vnd worheit ze haltende vnd ze leistende, alz ein herre ze Haselach sinen bürgern billiche halten vnd tun sol, vnd daz er inen disen brieff vnd alle ire briefe vnd rehte, friheite vnd gewonheite lassen vnd inen die besseren vnd in deheinen weg suuecheren solle noch welle, schlehteklich vnd vngeuorlich, vnd sol ynen ouch dez sinen brieff geben, besigelt mit sime anhangenden ingesigel, vnd wenne er daz getüt, dar noch söllent ym die burger alle ze Haselach, die obe sehzehen joren sint, hulden vnd suueren, sine reht vnd gewonheit ze haltende vnd ze tüude getruwekliche vnd erberlich, alz daz von alter har kommen ist. Wer ouch je herre ze Haselach ist, der sol nieman in die stat noch bürg ze Haselach weder tagez noch nahtes nit lassen, weder heimelich noch offenlich, der den bürgern oder jeman ze Haselach sunder oder samment schedelich oder vnerlich sie. Vnd sullent ouch wir vnd alle vnser erben vnd nachkomen, noch I WM I M ' . 336 1386. vnser gesinde vnd diener, noch nieman der vnsern die burger noch gesessen lüte ze Haselach sunder noch samment weder an iren liben noch gütern, an iren wiben, töhtern vnd kinden nit besuueren noch in dehainen weg bekümbern, smehen, noch ynen vnlust noch vnfüge tun. Were aber, daz wir oder vnser erben oder nachkomen, herren ze Haselach, dise vorgescriben ding alle vnd ir jegeliches sunder lieh nüt veste vnd stete hieltent getruweklich vnd vngeuarlich vnd da wider tetent, wenne daz be- schehe, so söllent die vorgenanten burger von Haselach irre eide genczlichen lidig sin vnd mögent dar nach, obe sü wellent vnd wenne sü wellent, einen andern herren nemen vnd dem hülden, ane vnser vnd vnserre erben, nachkomen vnd mengelichez Widerrede vnd irrunge. Alle dise vorgescriben dinge vnd ir iegeliches sunderliche hant wir der obe genannt grofe Heinrich gelobt für vns vnd vnser erben vnd nachkomen war vnd stette ze haltende vnd ze habende vnd ze tande, getruweklich vnd vngeuarlich by dem eide, so wir har vmbe gesuuorn hant mit vferhebeter bände, gelert gegen den heiligen, vnd bindent ouch her zu alle vnser erben vnd nachkomen schlehteklich one alle geuerde. Haruber verzihen wir vns aller helfe vnd schirme, friheite, briefen, gnaden von dem stüle zu Rome, von künigen vnd keysern, die wir jetze hant oder har noch erwerben möhtent, wir oder jeman von vnsern wegen, da mitte wir wider dise vorgescriben ding alle oder ir eins besunder getiin möhtent nun oder harnoch in dehein weg, ane alle geuerde. Vnd daz dis allez wor, veste vnd stete blibe, so han wir zu eime merren gezügniße vnd zu eime steten vesten worheite vnser eygin inge- sigel an disen brieff geton henken vns zu besagende aller vorgescribener dinge. Vnd wart dirre brieff geben vff sant Martins tag dez heiligen bischofez dez jors, da man zalte nach Cristus gebiirte tusent clruhundert ahtzig vnd sehs jar. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 1386, Dez. 6. . ' 514. Graf Heinrich von Fürstenberg gelobt der Stadt Haslach in Jahresfrist von König Wenzel einen Freiheitsbrief zu erwirken. Wyr graffe Heinrich von Furstenberg, herre zii Haselach, tunt kunt allen den, die disen brieff sehent oder horent lesen: alz vns die burger vnd die gemeinde ze Haselach zu irme rehten II herren enpfangen vnd genommen hant, da vergehent wir, daz wir denselben vnsern burgern gelobt vnd verheissen hant, vnd gelobent vnd ver- heissent ouch mit disem briefe by dem eyde, so wir II harvmb gesuuorn hant mit b DHHMHI BanKaMSEfffliTmFiilMHIiHtflJK ..... ijg, .......iiiiii)Mi"/i"i^BBWWBWWBWP^J 1386. 337 vferhebeter haut, gelert gegen den heiligen, daz wir in dem nehsten jore noch dem tage, alz dirre brieff geben ist, den selben burgern vnd der stat ze Haselach in vnserm kosten ane irn schaden von vnserme herren dem Römeschen knnige Wenczlaus schaffen söllent friheit briefe der stücke, die hie noch gescriben stant. Dez ersten, daz man die burger vnd die gemeinde der stette zu Haselach sunder noch samment für kein lantgerihte noch für kein ander gerihte beklagen, fürtriben, noch ehten sol, noch ir lib vnd guter nüt heften noch verbieten sol, vnd daz sü vmbe deheine sache niena andersuuo ze rehte ston süllent denne zu Haselach in der stat vor yrm vbugte, schultheissen vnd gerihte alle die wile, da nieman rehtloß gelossen wirt, by der pene, als gewönlich ist, vnd daz sü von keins ehters wegen nieman nit schuldig noch gebunden sient ze tünde, denne ze rihtende, alz man von einem ehter billich rihten soll. Wer ab (sie) ieman einen ahter by inen in der stat mit gerihte anviele vnd behübe, vnd daz sü vnd alle ir erben vnd nachkommen hinnanthin eweklich für dehein ir herren, die sü ietz hant oder hinnanthin haben werdent, nüt pfant sient noch sin söllent vmbe deheine sache by der pene, alz gewönlich ist, vnd daz sü ir almende vnd weide besetzen vnd entsetzen mügent nach dem, alz iren rat oder den merenteil dez ratez dunket, daz ynen notdurftig sye, vnd daz sü, ir winvngelt vnd ir zolle haben, setzen vnd entzsetzen mogent nach irre notdurft vnd daz sü burger enpfahen, hanthaben vnd schirmen mogent nach der stette ze Friburg in Brisegowe reht vnd gewonheit, vnd wenne wir oder vnßer erben oder nachkommen, herren ze Haselach, einen amptman setzent ze Haselach, daz der voran suueren sol vns vnd den burgern alle vnßere vnd ire reht ze haltende vnd ze tünde getruweklich vnd vngeuorliche vnd daz sü vnd ire erben vnd nachkommen nach frien rehten alle gut lobelich reht vnd gewonheite haben vnd bruchen mögen, die sü vnd ir vordem von irre herschaft von alter her vnd ouch ietze hant vnd daz sü dar zu. vor yrem gerihte vnd rate vnd andersuuo alle die reht, frieheite vnd lobelich gewonheit haben vnd bruchen, die die stat ze Friburg in Brisegöwe von Römischen keisern vnd künigen gehebt het vnd noch het ze glicher wise, alz obe dieselben friheit in derselben friheitbriefe von worte ze worte gescriben werent. Vnd dez ze vr- künde, so hant wir grafe Heinrich do obe genant vnßer ingesigel an disen brieff ge- ton henken vns zu besagende aller vorgescribener dinge. Vnd wart dirre brieff geben vff sant Mcolaus tag dez byschofes dez jors, do man zalte noch Cristus geburte tusent druhundert ahtzig vnd sehs jar. ■b -Mll Sias wm Das Siegel des Ausstellers (schadhaft). Perg. Or. Karlsruhe. II. 43 J.S3W M m f M& 338 1387. I II (Zwischen 1387 und 1393.) Benfeld. 515. Fridericus episcopus Argentinensis schreibt seinen lieben getreuen dem Meister und dem Räthe zu Straßburg: „als ir vns verschriben hant von frowe Gertrud von Landesberg, Anshelmes Schenröbelins vnd Hennis von Ettenheim, uwer burger wegen, wie sü kouft habent vff vnserm dorfe, twinge vnd ban Herboczheim ierlich gülte vnd gelt, als ir briefe wisent, die sü dar vber hant, vnd düncke sü dar vmb nit, das sü vmb ir habende gut dage leisten süllent; lieben getrüwen, do wissent ir wol, wie daz selbe dorf, twinge vnd ban an vns vnd an vnser stift nuwelinges verfallen ist von dodes wegen gref'e Johans selige von Fürstenberg, dem got gnade." Geben zu Benfeit des mittewüchen nach Oculi. Das aufgedrückte Siegel des Ausstellers. Pap. Or. Stadtarchiv StrassBurg. 1381, Febr. 12. Fürstenberg. 516. Graf Heinrich IV. von Fürstenberg beschwört der Stadt Vöhrenbach ihre Rechte. Wir graff Hainrich, herr zw Furstemberg vnd landtgraff in Bar, thun kundt vnd verjehent öffentlichen menigklichem mit vrkundt diß gegenwertigen briefs für vns vnd für alle vnsere erben vnd nachkomen, das wir vnsern lieben getrewen burgern, dem schultheissen vnd dem rath vnd der gemeinde vnser statt zu Verenbach vnd allen denen, die zu in gehörent, ein gelerten eidt mit vfferhaben handen vnd fingern vnd mit gelerten worten zu den heiligen leiblichen gethon vnd geschworen haben on alle geuerde, alle iren recht getrewlichen ze haltendt vnd zu behaltend, die sie von alter herpracht vnd gehabt hond vnd sie an vns auch herkomen seindt, vnd dieselben von Ferenbach dawidder vnd vber recht keins wegs drengen weder an ir leib noch an ir gut, sunder noch sament, on alle geuerdt. Vnd sindt diß derselben vnser statt Ferenbach alten recht: des ersten, das die selben vnsere burger von Ferenbach vns oder welcher dann herr da ist, alle j'ar von rechts wegen geben vnd raichen sollent ane allen vnsern schaden sechs marck silbers lautters vnd lötiges Freiburger brandes vnd gewäges, drey mark vff sanct Walpurgen tag dem Maytag ] ) vnd drey marck vff sanct Martins tag 2 ) on alle geferde vns oder welcher dann dasselbst zu Verenbach herr ist; dem sol auch der hoffstatt zins derselben stat Verenbach jerlichen vff die weyhennachten volgen vnd werden, auch on alle geuerde. Es solnt a ) auch zwelf richter allwegen zu Verenbach sein vnd ein schulthes, dye das gericht zu den hei- ■ •■: H • 1387. 339 ligen geschworen hand zu richten, dem armen vnd dein reychen vngeferlichen, vnd wann ein richter abgeet von todts wegen oder sunst vnnütz würde, wie sich das gefügte, so sollent die andere richter vnd der Schultheiß einen andern richtern an des abgegangenen statt sezen vnd nemen, der sie, der statt vnd vns oder welcher dann ir herre ist, der beste vnd der wegste 3 ) duncket vff ir ayde one alle geferde. Dieselben zwelf richter sollent auch alle jar vff ir eidt einen schultessen bey inen aussen den zwelfen nemen, der vns vnd inen vnd der stat fügliehen sey, vnd soll das beschehen mit vnserm willen oder welcher dann herre da ist, auch on alle ge- uerde. Was auch von freuein vnd von des gerichts wegen von denselben zwelfen gefallet, damit sollendt wir mit b ) ze schaffen haben, wan was von zehn pfunden gefallet, das sol an die stat fallen die zu besseren, vnd von sechtzig Schilling, das solle einem schultheissen werden vnd fallen, vnd von drewn Schilling auch einem schulteissen von Ferenbach. Was aber gefallet mit dem rechten vor den selben zwelfen von todtschlege wegen oder vmb diepstal vnd vmb semliche sache, die vmb leib vnd gut betreffendt, da het ein herr derselben statt recht zu auch on alle geuerde. Der schulthes vnd die zwelf richter hondt auch gewalt, holz vnd veld, wasser, wun vnd waydt vnd was zu der statt almündt gehört, besetzen vnd entsetzen, wie sie dann nützlichen vnd füglichen dunekt bey ir eid, vnd sol das vnser oder, welcher dann da herre ist, gutter will vnd gunst sein, vnd sie daran nit sewmen noch irren on alle geuerde. Wir sond auch kein vnsern burger noch, der stewer vnd wach da git, fahen noch von der statt füren, wan was keiner verschuldt vnd ime recht da git gein vns vnd gein der statt, das soll vnd muß ein yglicher leiden auch on alle geferde. Was auch vnser burger da syzendt oder die stewer vnd wacht da gend, die mügent dannen ziehen, wahin sie wollendt, oder ire kindt geben, an welche 0 ) stat vnd wahin sie wollen, vnd sollendt wir noch nymandt von vnsernt wegen sie daran nit säumen noch irren one alle geuerdt. Wann auch ein herr zu Verenbach kompt in die stat an, so er mit dem hauß stettigklichen da sein wollte, so solle ein herr seinen pferclen, die zu ime gehörendt, hew vnd stro nemen in eins kilherren hauß, wer danu kilcherre da ist, oder solle aber selber darinne stellen, obe er wollte; wollte er aber nit ciarinne stellen, so solle er doch hew vnd stro nemen in desselben kilcherren huß zu seinen pferden von rechts wegen, vnd gadt das ab des pfaffen owe*), wann sie die herrschaft von Fürstenberg darumb vor langen zeitten an die kilchen zu Verenbach gegeben hat. Vnd darumb, das diß alles, so hieuor an disem brieff geschrieben stat, war vnd veste, stette vnd gantz vnd vnuerwetzelet pleiben nw vnd auch hynnach von vns vnd vnsern erben vnd nachkomen, so haben wir, der 43* HHfesK ifflf» Ms WSEm ■ pmg m •wawSaS? äM m .■■MB j j mm. mim ras« 1 M 340 1387. vi .■ obgenant graff Heinrich, herre zu Fürstenberg vnd landtgraff in Bare vnser aygen in- siegel öffentlich gedruckt an dissen brieff, : der zu Furstenberg geben ist in dem jare, da man zallt von gottes gepürdt dreyzehenhundert jar vnd darnach in dem siben vnd achtzigisten jare an dem nehsten zinstag nach sanct Agathen tage der heiligen junckfrawen in dem monat Hornung. Pap. Copie a. d. J. 1525 (Beilage eines Aktenstückes aus diesem Jahre). Karlsruhe (aus dem Archive des Eeichskammergericbtes in Wetzlar stammend). a) Copie: seinclt. b) Copie: mit. c) Copie wiederholt: an welliche. 1) Mai 1. 2) Nov. 11. 3) Der wegste = der passendste, der tüchtigste, von mhd. waege, noch heute in schwäbischer und baierischer Mundart erhalten. S. Schmeller-Fromann, Bayer. Wörterbuch unter: gewaege. 4) Vergl. Band I, Nr. 659, und Band II, Nr. 62. 1381, Febr. 14. Pforzheim. 517. Markgraf Bernhard von Baden, Graf Friedrich von Zollern und dessen Gemahlin, Gräfin Adelheid von Fürstenberg und Zollern, vertragen sich über das Fh-be des Grafen Hans von Fürstenberg. Wir Bernhart von gotez genaden marggrafe zu Baden und wir grafe Friderich von Zolre vnd wir Adelheit grefin von Fürstenberg vnd zu Zolre, desselben grafe Friderichs eliche husfrawe, tun kunt offenlich an diesem brieff, daz wir gütlich vnd früntlichen miteinander vberkomen sin von solicher lehene vnd eygen gütere wegen, die grafe Hans selig von Fürstenberg gelassen hat, also: daz wir marggrafe Bernhart den ietzgenanten vnserme öhein vnde mümen zu den aigen gutem, die der ietz- genant von Furstenberg gelassen hat, sollen beholfen sin zu iren rehten; so sollen wir grafe Friderich vnd wir frawe Adelheit, obgenant, dem vorgenanten vnserme öhem marggraffe Bernhart ouch beholfen sin zu den lehene mit namen Haselach der stat mit ire zügehörden, die vom ryche zu lehene rürent. Vnd sollen vnd wollen also einander gen grafe Heinrich von Fürstenberg vnd sin sunen zu den eygen gutem vnd leben, alz vorgeschriben stet, getrüwelichen beholfen sin ane alle geuerde, vr- künde dizz brieffs, versigelt mit vnsern eygen anhangenden insigeln. Geben zu Pfortzheira an sante Valentins dez heiligen marterers tage nach Cristi gebürte drützehen hundert jare vnd in dem sibene vnd achtzigstem jare. u •-,:' Jf 1Ü B 13S7. 341 Die Siegel des Grafen Friderich von Zolre und seiner Gemahlin Adelheit von Fürstenberg (letzteres hier abgebildet). v. Stillfried und Miircker, Mon. Zollerana, I, 277, nach dem Or. im kgl. preuss. geh. Hausarchive. i £5 '■ m ' &B 1387, Febr. 15. Zollern. 518. Graf Friedrich von Zollern und seine Gemahlin Adelheid von Fürstenberg bitten König Wenzel, die Haslacher Reichslehen dem Markgrafen Bernhard von Baden zu leihen. Dem aller durchluhtigsten fursten vnd herren, herren Wenczelaw von gotcz gnaden römischem küng, zu allen ziten merer dez richs vnd küng zu Beheim, vnserin lieben gnedigen herren, enbieten ich grafe Friderich vou Zolre vnd Adelheit sin eliche husfrowe, grefin von Fürstenberg vnd zu Zolre, vnsern willigen vndertenigen dienst vnd laszen üwer gnade wissen, daz grafe Hans von Fürstenberg von todez wegen leyder abgangen ist, der min, grafe Friderichs swager vnd min siner husfrowen brüder gewest ist, vnd soliche gute, sie syen lehen oder eygen, nyeman neher vnd reht erbe sin dan wir. Nu ist Haselach die stat mit ire zugehorde, die grafe Hans seilig vorgenant inne het, von üwern gnaden vnd dem riche lehen, vnd hat vns der hochge- borne fürste vnd herre Bernhart marggrafe zu Baden, vnser lieber oeheim, soliche fruntschaft getan, daz wir dez selben lehens nyemand baz gönnen dann im. Vnd her vmb so bitten wir üwer gnade dienstlich mit ganczem ernst, daz ir die selben lehen dem ieczgenanten vnserm oheim marggrafe Bernhart lihen wollent, vnd wan uwer gnade daz getan hat, so verzihen wir vns für vns vnd vnser erben mit disen brief vf die selben lehen, vrkunde diz briefs versigelt mit vnser beder eygen anhangenden insigeln. Vnd dazu ze besser gezugnisze, so haben wir mit ernst gebetten min, dez obgenant grafe Friderichs lieben brüder, grafe Ostertag von Zolre vnd grafe Friderich dümherre zu Straszburg, daz sie ir yglicher sin eygen insigel zu den vnsern auch gehencket haben an disen brief, dez wir vns, die ieczgenant grafe Ostertag vnd grafe Friderich, offenlich bekennen, daz wir durch ernstlicher bette willen der obgenant vnsers lieben brüder grafe Friderich von Zolre vnd Adelheit siner elichen hus- m m WHxäg&jfis 9S» 342 1387. frawen vnser yeglicher sin eygen insigel zu. besser gezugnisze aller vorgeschriben dinge zu den iren auch gehencket haben an disen brief. Geben zu Zolre an dem nehsten frytag nach sant Valentins des heiligen marterers tag nach Cristi geburt druczehen hundert jare vnd in dem siben vnd ahtzig- sten jare. Die Siegel des Ausstellers, der Gräfin Adelheit (wie an Nr. 517), des Grafen Friderich von Zolre, genannt Ostertag, und des Domherren Grafen Friderich. v. Stillfried und Märcker, Mon. Zollerana, I, 278, nach dem Or. in Karlsruhe. 1387, Mai 13. 519. Graf Hainrich zu Furstenberg leiht Hansen von Schnellingen das Gericht und das Vogtrecht zu Schnelliugen und zu Eschowe in dem Kintzigentale zu rechtem Mannlehen, wie das seine Vordem ihm und dessen Vordem geliehen haben. Geben an dem nechsten mendag vor dem Nonentag 1387. Als Transsumpt enthalten in dem Lehensrevers des Erasmus von Harmerspach von 1486, Febr. 23. Donaueschingen. »HS I 1387, Juli 24. 520. Hülwer von Wolfach als Pfleger der Tochter Aberli des Schultheißen sei. von Wolfach, seines Vettern, bewilligt und beurkundet, dass des letzteren Witwe, Frau Meige von Rain stein, für die Ansprüche von ihrer Ehesteuer und Morgengabe wegen mit Zustimmung des Grafen Heinrich zu Fürstenberg das Thal Gachbach erhält. Gegeben an st. Jacobs abende des zwelfbotten 1387. An weissen Leinenbiindeln das Siegel des Grafen Heinrich zu Furstenberg (wie oben an Nr. 409); das des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1387, Aug. 23. 521. Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in der Bar, versetzt seinem Oheim Cünrat von Gerolczegge, Herrn zu Sulcz, für ein Darlehen von 30 $ Haller einen jährlich auf Martini fälligen Geldzins von 2\'2 ii Haller von seinen Rechten, Nutzen, Zinsen, Güten, Gütern und Gewohnheiten zu Rippoltzöw, welchen sein Amtmann da- y ■■ OTBHMBHHHP Wffi 1388. 343 selbst bei dem Eide, den er dem Grafen geschworen, vor allem an. den von Gerolcz- egge abführen soll. Die Schuld von 30 U soll 5 Jahre unaufkündbar sein, falls der Zins in dieser Zeit pünktlich bezahlt wird, außerdem oder nachher soll 8 tägige Kündigung stattfinden. Gegeben an st. Bartholomeus abent 1387. Das Siegel des Ausstellers fehlt, Perg. Or. Donaueschingen. Wim , '■■■. ■:■:■: mm ■■■■■-.. m ms aa 1388, Jan. 29. 522. Conrat von Geroltzegg, Herr zu Sulcz, überträgt seinem Diener Markli dem Homessinger für die 30 # Haller, die er demselben schuldete, die gleiche Schuld und das dafür versetzte Pfand seines Oheims Grafen Hainrich von Fürstenberg und überantwortet ihm dessen Hauptbrief darüber *). Geben an dem nehsten gutem tag nach st. Thimotheus tag 1388. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Vergl. Urk. Nr. 521 v. 1387, Aug. 23. 1388, Febr. 22. Prag. 523. König Wentzlaw belehnt den Bischof Fridrich zu Straßburg, seinen lieben „neuen", Fürsten und andächtigen und die Kirche zu Straßburg mit der Stadt Haselach im Kinzigertale und allen Zngehörden auf Bitte des edlen Benesch von Thußnik, seines Hauptmanns zu der Schweidnitz und lieben getreuen, dem er die „von todes wegen graf Hansen von Fürstenberg" an ihn und das Reich gefallene Stadt um seiner Dienste willen gnädiglich gegeben, der sie aber dann dem genannten Bischöfe Fridrich gänzlich aufgegeben und abgetreten hat. Geben zu Präge 1388 an st. Peters tage kathedra, vnser reiche des behmischen in dem 25. und des römischen in dem 12. jaren. Das Or. trug das königliche Majestätssiegel. Copie des 18. Jahrhunderts. Donaueschingen. m 2 ES '" WO. "V y 344 1388. ■ X -'. j- Ist l . ffiKsw 1388, April 23. 524. Phafi' Hans Ywan, derzeit Helfer zu Vilingen, stiftet mit einer Schenkung von 7 Juchert Ackers und Vfr Mannsmad Wiesen im Gysinger Bann an das Kloster zu Nydingen Vff Hoff für sich und seine Ahnen eine Jahrzeit; Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in Bär, gibt zu diesem Almosen seine Zustimmung *). Geben 1388 an st. Georien tag des hl. martrers. Das Siegel des Grafen Hainrich von Fürstenberg (wie oben an Nr. 409). Perg. Or. Donaueschingen. 1) Am selben Tage stellen Frau Ann von Fürstenberg, „priolin" des Klosters Vff Hoff zu Nydingen und die Frauen gemeinlich desselben Klosters dem Herrn Hans Ywan von Gysingen, derzeit Helfer zu Vilingen, darüber einen Kevers aus. Perg. Or. mit dem Siegel des Convents. Donaueschingen. Dieß ist das letztemal, dass Frau Anna erscheint. Die genealogischen Aufzeichnungen des fürsten- bergischen Schreibers Andreas Kötz (c. 1500), die jedoch für das 14. Jahrh. unzuverlässig sind, nennen 1391 als Todesjahr der „fraw Anna zu Fürstenberg, pryorin zu Nidingen". Andere, wie es scheint, aus Neidingen stammende genealogische Aufzeichnungen des 16, Jahrhdts. zur fürstenbergischen Hausgeschichte im f. f. A. nennen ebenfalls 1391 und „vff Emerenciane" (Jan. 23.) als Todesdatum der Gräfin Anna, Conventfrau und Priorin zu Nidingen. Im Anniversarienbuch des Klosters Neidingen v. 1494 im f. f. A. findet sich unter Jan. 23: Obiit soror fraw Anna von Fürstenberg greffin vnd fraw Frena gräfin von der Scherre, geborn von Fürstenberg, mit 4 priestern vnd vigil, gilt 6 malter gelcz ab Gerungs zehenden zu Pforn. Da die beiden Schwestern kaum am selben Tage gestorben sind, ergibt sich, dass aus dem Datum der kirchlichen Jahrtagsfeier kein völlig sicherer Schluss auf den Todestag gezogen werden kann. Ihre Zusammenfassung im Nei- dinger Anniversarienbuch aber dürfte der Angabe des genannten Andreas Kötz a. a. 0.,- wonach fraw Vrena von Fürstenberg, die einen von der Scher zum Manne gehabt, die Schwester der fraw Anna, „lange jar iren witwenstül zu Nidingen im closter gehalten", eine gewisse Beglaubigung gewähren. Auch die wahrscheinlich aus Neidingen stammenden oben erwähnten genealogischen Aufzeichnungen enthalten die nämliche Angabe. I 1388, Mai 22. 525. ® ra, f Hainrich, Herr zu Fürstenberg und Landgraf in Barr, schenkt zu seinem und seiner Vordem Seelenheil und auch von Mechtilten von Fürstenberg, seiner lieben Schwester wegen x ), an den Tisch des Klosters Ambtenhausen sein Widern zu Sundt- hausen und den dazu gehörigen Kirchensatz daselbst, mit Zehnten, Schuppaßen etc. als rechtes lediges Eigen. Geben 1388 an dem nächsten freitag nach dem hl. tag zu Pfingsten 2 ). Das Original siegelte der Aussteller. Notariell beglaubigte Copie von 1712. Donaueschingen. Iss« IHR HE 1388. 345 1) Das im Jahre 1665 nach einem älteren copirte Amtenhauser Jahrzeitbuch im f. f. A. verzeichnet unter dem 8. Nov., der also wohl als Todestag der Schwester Meehtild zu betrachten ist: Jahrzeit der ehrwürdigen Frauen Mechtildis von Fürstenberg, allhie Conventualin; gibt 5 Malter allerlei Koni. 2) 1389, Jan. 24. (9. cal. Februar, indictione 12.), Constantiae Burkardus episcopus Constantiensis magistrae et conventui sanctimonialium in Amptenhausen ordinis st. Benedieti, quarum petitio nuper sibi ex- hibita continebat, „quod monasterium Amptenhausen, in quo regularis viget observantia, tum propter malas et varias oppressiones laicorum tum propter guerras et mortalitatum pestes tum etiam propter Sterilitäten! terraruni et possessionum eiusdem monasterii St alias calamitates varias, quae partes illas saepius afflixerunt, multorum debitorum est oneribus praegravatum et quasi in collapsum deductum. sie quod redditus et proven- tus ipsius monasterii, nedum ad huiusmodi debita persolvenda sufficiant, imo solum ad sustentationem eiusdem monasterii congruam et ad observantiam hospitalitatis, quae ibidem liberaliter et laudabiliter exhiberi consue- vit et exhibetur, et alia onera supportanda minime sufficere dignoseuntur' 1 , parochialem ecclesiam in Sunt- hausen suae dioecesis de patronatu monasterii, ut asserunt, existentem cum suis juribus et pertinentiis uni- versis de consilio et assensu capituli sui applicat, annectit, incorporat et unit, reservata tarnen congrua portione pro perpetuo vicario in ipsa ecclesia instituendo. In quorum testimonium episcopus et Hainricus Culdast de- canus totumque capitulum Constantiense sigilla sua duxerunt appendenda. Copie des 17. Jahrhunderts in der Registratur der Pfarrei Sunthausen. .■■:■:- ■ m -;''-;'.■'.,•■ ££$£ 563 : ..-;■■-. ML m mSsssma (Wahrscheinlich 1388, Mai 30.) Offenburg. 526. Fridericus episcopus Argentinensis schreibt seinen lieben getreuen dein Meister und dem Bath zu Strassburg: „wir wißent nyt anders, danne daz vnser dag vff zinstag nehest koment x ) zu Genginbach vor sich geet myt grefe Heynrich von Fürstenberg alz von Haselaches wegen 2 ), har vmbe so bitten wir uch, lieben getrüwen, daz ir vns wollent schicken vff den selben dag üwer erber botten vns helfen zu virde- dingen vnser stifft giid vorgeschriben myt dem rechten vnd myt bescheidinheit." Geben zu Offmborg clez samestages spätte nach vnsers hern lichames dag. Aufgedrückt das Siegel des Bischofs (beschädigt). Pap. Or. Stadtarchiv Strassburg. 1) Juni 2. 2) Es handelte sich um den Uebergang Haslachs nach dem Tode des Grafen Hans an Grafen Heinrich von Fürstenberg. Vergl. oben Nr. 511 (1386) und die flgden. Urk. Nr. 527 v. 1388, Juni 4., Nr. 530 v. 1388, Juli 24., Nr. 535 v. 1389, Juni 16. und Nr. 538 v. 1389, Okt. 1. 1388, Juni 4. 527, Friderich Bischof zu Strasburg und Heinrich Graf von Fürstenberg und Heinrich, des letzteren ältester Sohn, veranlassen ihre Missehelle und Stöße wegen des Schlosses Haseloch im Kinczigerthal mit Zugehörde auf Meister und Bath zu Strasburg l ). IL . 44 FJSHH i m «WS ■MS$-■ --.: ■ ■-■'• 1389. Eintrag in den Eepertorien (16. Jahrhdt.) des sog. Schatzarchivs zu Innsbruck, T. II, p. 70. 319 1) Dieselben Eepertorien erwähnen a. a. 0. auch einen Verwilligungsbrief v. 139C mit gleichem Inhalt, doch mit einer Lösungssumme von 500 Mark Silber. Das Verzeichniss der im Innsbrucker Archive vorhandenen Urkunden von Vorderösterreich, Handschrift v. 1787 im k. k. Staatsarchive zu Wien, erwähnt fol. 8: 1390. Gunstbrief Herzog Albrechts für die Stadt Feldkirch, die Feste Tosters vom Grafen von Fürstenberg um 450 M. Silber lösen zu dürfen. 1389, März 20. 533. Sdislaw von der Weitem nie, Landvogt König Wenzels im Elsass, spricht zn Gunsten Bischof Friedrichs von Straßburg dem Grafen Heinrich von Fürstenberg die Stadt Haslach ab'). Inserirt in Urk. König Wenzels v. 1389, Juni 16.; siehe unten Nr. 535. 1) Vergl. oben Nr. 523. 1389, Mai 5. (Eger.) 534. Johans von Krenckingen, von Gottes Gnaden ein Freiherr zu Thungen, Hofrichter des Königs Wentzlawes, bekennt, dass vor ihm, während er zu Eger zu Gericht saß, Herr Peter von Sant Diechat, Schultheiß zu Colmar, im Auftrag des Bischofs Friderich zu Strazburg unter Vorzeigung eines von Herrn Stißlaws von der Weytenmül, Landvogt in Elsazzen, besiegelten Briefes, wonach der König dem genannten Bischof die ihm durch den Tod Grafen Johansen von Furstenberg ledig gewordene Stadt Haslach geliehen, klagte gegen Grafen Heinrich von Furstenberg, der ihm diese Stadt nicht abtreten wolle und auf den drei von Landvogt Stißlaws von der Weytenmül nach Befehl des Königs wegen dieser Sache angesetzten Reichsmannen- tagen nicht erschienen sei. Das Hofgericht urtheilt nun, dass das Urtheil des Reichs- mannengerichts, wonach Haslach dem Bischof zusteht — der besiegelte Brief darüber wurde vorgezeigt — Kraft und Macht haben soll. Geben an mitwochen noch st. Walpurg tag 1389. Das Siegel des königlichen Hofgerichts. Perg. Or. Karlsruhe (Lehensarchiv, Fürstenberg). mm ■ <■::■■'■■ KP .; :■■ ■ . I s ■ 1111P k£Ö m Wmk W&tß Jm ISl filill' mumm 350 1389. 1389, Juni 16. Zum Burgleins. mm <■■-;.! 535. König Wenzel bestätigt das inserirte Urtheil seines Landvogtes im Elsass, Sdislaw von der Weitenmühle von 1389, März 20., wonach die von Bischof Friedrich von Strassburg einerseits, von Grafen Heinrick von Fürstenberg anderseits beanspruchte Stadt Haslach dem ersteren gehören soll. Wir Wenczlaw von gotes gnaden Romischer kunig, czn allen zeiten merer des reichs vnd kunig czu Beheim, bekennen vnd tun kunt offenlichen mit diesem briue allen den, die in sehen oder hören lezen, wann wir vormals an sulcher czweyung und Sachen, die czwischen dem II erwirdigen Fridrichen bischofen czu Strasburg, vnserm neuen vnd fursten, vff eine seitte vnd dem edlen Heinrichen grauen von Furstenberg vf andere seitte von wegen der stat Haselach gelegen in dem Kynczinger tale vnd irer zugehorangen dem edlen Sdisalawen von der II Weytemule, lantfogten zu Elzsassen, vnserm lieben getrewen, gancze macht geben haben also, das er mitsampt vnsefn vnd des reichs mannen die egenanten parteyen beyde vf nemliche tege für sich vorboten vnd ir beyder kuntschaft, brief, vorderunge, antwort vnd Widerrede eygentlichen vor- horen vnd ein rechte mit sampt denselben mannen dorumb sprechen solte, vnd.wann nu derselbe Sdislaw von sulcher vnser beuelhnusse vnd macht wegen mit sampt den egenanten vnsern vnd des reichs mannen czwischen den egenanten parteyen ein recht gesprochen hat vnd vrteil, als das in seinen vrteilbriue, den wir gesehen haben, vollic- lichen begriffen ist, seyn wir von wegen des egenanten vnsers neuen, des bischofs, üeissiclichen gebeten, das wir des obgenanten Sdislawes vrteil, als er es mit sampt den egenanten vnsern vnd des reichs mannen gesprochen hat vnd-als es ouch hierinne von worte zu wort geschriben stet, beweren, besteten vnd confirmiren gnediclichen gernchten. Der brief lauttet von worte zu wort, als hernach geschriben stet: Ich Sdislaw von der Weitemule, lantvogte in Elzsassen, voriehe vnd tue kunt allen den, die diesen brief sehent vnd horent lezen: also der allerdurchluchtigiste fürst vnd herre, herr Wenczlaw Romischer kunig, zu allen czeiten merer des reichs vnd kunig zu Beheim, mir mit seinem offenem brief geschriben, beuolhen vnd gancze volle macht geben hat in den czvveyungen vnd sachen, die do ist czwischen dem erwirdigen fursten vnd herren, hern Fridrichen bischofen zu Strassburg, eine seitte, vnd dem edlen herreu, hern Heinrichen grauen zu Furstenberg, ander seitte, das dar ruret von der stat Haselach wegen in dem Kynczinger tale gelegen vnd irer zugehorangen, das ich do des reichs manne vor mich besenden solle vnd noch der beider teile vnd parteyen kuntschaft, briuen, vorderunge, antwort vnd Widerrede mit des reichs mannen, jf ...>:..■:. ^.l.:.d.,^ 1389. 351 die ich dann darbey hatte, ein recht dorumb zusprechende, vnd was ouch also gesprochen wurde, das ich bestellen solte, das das gehalten vnd vollfurt werde. Also hatt ich des reichs manne für mich besant gen Obernehenbeim in den selehof vf den nehsten suntag noch sand Valentins tage nehst Vorgängen vnd den obgenanten beiden parteyen aldar geboten zu dem ersten gerichte in der massen, als mir das vnser herre der Römische kunige beuolhen hatte. Aldar quame für mich vnd des reichs manne, die aldo bey mir zugegen waren, der vorgenante herre Fridrich bischof zu Strasburg vnd legte mir vnd den mannen mit seinen vorsprechen mit clage für, wie die stat Haselach in dem Kynczinger tale mit irer zugehorung dem reiche voruallen vnd ledig worden werde (sie) von todes. wegen herren Johans seligen grauen von Furstenberg, vnd hat vnser herre der Romisch kunig im vnd seinem stifte des bischtums zu Strasburg dieselbe stat Haselacb mit irer zugehorung zu einem rechtem lehen vorliben, als er ouch des gut vorsigelt brif hatte, vnd das in an denselben lehen der obgenante herre Heinreich graue zu Furstenberg irrte vnd sawmpte, vnd gerete an einem vrteil zneruarend, sinddemmale das vnser herre der Römische kunig mir vnd den reichs mannen beuolhen vnd seinen gewalt douon geben hat, ob dann ich vnd sie doruber zurichten haten vnd richten wolten, vnd wie er furbas sein clage vnd tage tun vnd volfuren solte, das er recht tete vnd das es kraft vnd macht hette. Aldo was der egenante graf Heinrich nicht noch nymand von seinen wegen, der das vorantwort hette, wann er schreib mir, als ich im vorgeboten hatte, do were der bischof von Strasburg vnd er derselben sache vnd missehele einhelliclichen komen vf den rate zu Strassburg, vnd die hatten sie ouch miteinander vbertragen vnd gerichtet mit namen, das sie selber zu beyderseitte für vnsern herren den Romischen kunig komen solten oder ir gewisse boten mit vollem gewalte aldar senden, vnd wie sie aldo gerichtet vnd vbertragen wurden, das sie das halden vnd volfuren sulten, als er des ouch gute vorsigelte brief hatte, vnd dem wolte er genuk tun vnd getrawte wol, das ich doruber von im noch dem seinem nichtet richtete. Derselbe brief vor mir vnd den mannen, die ich aldo bey mir hatte, für gerichte gelesen ward vnd fragte ich das vrteil vmb, do ward erteilt mit gemeiner volge vnd vrteil, das ich billichen vnd wol von den Sachen zu richtende hatte vnd ouch richten solte noch dem, als vnser herre der Romische kunig mir die sache beuolhen hatte, vnd das ich dorumb einen andern tage vnd gerichte ober für mich vnd des reichs manne machen solte vnd dem egenanten graue Heinrichen das vorkunden vnd aldar gebieten. Also geböte vnd beschiede ich ym den andern tag vnd das ander gerichte mit meynem geswornen boten vnd briuen, als ich ouch vor getan hatte vnd als erteilt ward, das er sich des vorantworten solte vf den nehsten vreytage vor dem suntage, als man singet in der heiligen kirchen In- ■ WH ■Si&kS^^u- tim^sfSSo* ■■■■■■:''■■■' ^PaSsö-H IIP 3?^¥W*(>< ^Sm^ä) ShWjJmS.v. Wmä ■B I l Wm m MUf "m-m-i ■ 352 1389. B 1 uocauit. Aldar quame' ober der obgenante herre Fridrich bischof zu Strasburg vnd legte mir vnd den mannen, die aldo zugegen bey mir zugerichte sassen, mit seinen fursprechen für seine clage vnd vordrunge, als er ouch vorgetan batte; do enwas der vorgenante graf Heinrich nicht noch nyemand von seinen wegen, der das vorantwort hette, wann er schreib mir aber, er wolte dobey bleiben, als die von Strasburg den bischof von Strasburg vnd in miteinander vbertragen hatten, als die brieue Seiten, die er doruber hette, der er mir ouch abschriffte sante. Derselb sein brief vnd die abschrifte vor gerichte gelesen wurden; clo gerte der obgenante herr Fridrich bischof zu Strasburg mit seinem vorsprechen an einem vrteil zuerfarende, wie er furbas mer tun solde, das er rechte tete vnd das es kraft vnd macht hette; do ward erteilt mit rechtem vrteil, das ich den dritten tag vnd das dritt gericht machen vnd den vorgenanten graf Heinrich vorkunden sollete. Also macht vnd beschied ich im den dritten tage vnd das dritte gerichte vf den nehsten samstag vor dem suntag, als man singet Oculi, vnd vorkundete ouch das dem vorgenanten grauen Heinrichen, als erteilt ward vnd als recht ist. Aldar quame ober der obgenante herre Fridrich bischof zu Strasburg für gerichte vnd legte mir vnd den mannen mit seinen vorsprechen ober vor, wie vnser herre, der Römische kunig, im vnd seinen stifte die stat Haselach in dem Ivynczinger tale gelegen mit irer zngehorungen zu einem rechten lehen vorlihen hette in der massen, als do oben geschriben stat, vnd liesse ouch des vor gerichte seine vorsigelten brief lezen, die er von unserm obgeschriben herren, dem kunige/ doruber hette, vnd gerte an einem vrteil zu erfarende, ob er seine clage vnd seine tage genuk gewartet, volfurt vnd erkobert x ) hette vnd ab (sie) man yn nicht billichen in gewalt vnd in gewere der obgenanten stat Haselach vnd irer zugehorunge seezen solte. Sider nu aber der obgenante graf Heinrich von Furstenberg vor gerichte nichte was, noch nymand von seinen wegen, der das vorantwortet hette, vnd dem gerichte vnd den geboten vngehorsam gewesen ist, danne er schreib mir aber, er wolte dobey bleiben, als die anlaß briue vnd der von Strasburg vspreche briue veyseten, der er mir ouch aber abschrifte sante, vnd getrawte mir vnd den mannen wol, das wir doruber nicht vrteil sprechen noch richtend. Derselbe sein brief vnd die abschrift ouch vor gerichte gelezen wurden vnd nach derselben briefe lute vnd des obgenanten herren Fridrichs bischofs zu Strasburg briuen, die er von dem obgenanten vnserm herren, dem Romischen kunig, hat vnd noch seiner vordrang do ward erteilt mit gemeyner volge vnd vrteil, das ich billichen vnd wol von den Sachen zu richtende hette vnd ouch richten solte noch dem, als mir das vnser herre, der Romische kunige, mit seinem offenem briefe, der ouch aldo gelesen warde, beuolhen hatte vnd das der obgenante herre Heinrich graue zu Furstenberg den vorgeschribnen herren Fridrichen '"-'■' '■'■:'''■-. "' S§»$Bi§l fiifi i i"**^*fff^' i *""^^* t ^ WSammmSeS »Stw« WM -'■':•■''- 1389. 353 bischofen zu Strasburg in gewalt vud in gewere der obgenanteu stat Haselach mit irer zugehoruuge seczen solte noch seiner brieue lautte, wann der vorgenante herre Fridrich bischof zu Strasburg seine clage vnd seine tage volfuret, erkobert 1 ) vnd gennk getan bette, was er dann tun solte, als erteilt ward vnd als recht ist. Dornach so ward erteilt mit rechtem vollem vrteile vnuersprochenlichen, das ich der obgeschriben lantfogte oder wer denn czu zeiten in Elzsassen lantfogte ist, den obgenanten harren Fridrichen bischofen zu Strasburg vnd seine nachkomen an demselben stiffte an der egenanten state Haselach vnd irer zugehorunge von des obgenanten vnsers herren des Romischen kuniges vnd des reichs wegen hanthaben, schuczen vnd schirmen snllen noch des reichs gericht, recht vnd gewonheit vnd noch der brief lautte, die der vorgenante herr Fridrich bischof zu Strasburg von dem vorgeschriben vnserm herren dem kunig doruber hatte, vnd das ich ouch diese vorgeschobne vrteil dem vorgenanten grauen Heinrich vorkunden solle vnd im die von vnsers herren des Römischen kunigs gewalt vnd des reichs wegen gebiete zu haltende vnd zu volfurende, als do vor geschoben stet. Hye bey sind gewesen an gerichte, die vrteil sprachent vnd gabent, mit namen die edlen herren, herr Johans graue zu Salmen, herr Heinrich graue zu Luczel- stein, herr Cunrad vnd junkher Johans herren zu Lichtemberg vnd die fromen festen rittere, herr Rudolf von Hohenstein, vicztum, herr Fridrich von Hohenstein, herr Heinrich von Andelah, herr Rudolf von Andelach, gebrudere, herr Burkart Räweser von Landesperg, Herr Hanneman von Landsperg, herr Johans von Schaftolczheiin vnd herr Mbelung von Sellenberg vnd die festen edlen knechte Gerotheus von Raczenhusen vnd Bertholde Schenke von Ehenheim vnd vil andere erbere ritter vnd knechte, des reichs manne. Des zu vrkunde so habe ich mein insigel getan hangen an disen brief mit vrteil vnd mit rate der vorgeschriben des reichs manne, der geben ist des nehsten samstages vor dem suntage, als man singet in der heiligen kirchen Oculi, des jares, do man czalte noch gotes geburte tausend dreyhundert achczig vnd in dem newnden jaren. Des haben wir angesehen des egenanten vnsers neuen redliche vnd fleissige beto vnd haben mit wolbeclachtem mute, rate vnser fursten, edlen vnd getrewen vnd von rechter wissen des obgenanten Sdislawen vrteil, als es mit beheltnusse gewonlicher czirheit recht vncl redlichen von im vnd vnsern vnd des reichs mannen vbertragen vnd gesprochen ist, mit sampt dem vrteilbriefe, als douor von worte zu wort begriffen ist, beweret, beuestet vnd confirmiret, beweren, beuesten vnd confirmiren die von Romischer kuniglicher machte in kraft dicz briues vnd meynen, seczen vnd wollen, das dasselbe vrteil volkomene vnd gancze kraft vnd macht haben vncl behalten sulle gleiherweis, als ab (sie) es von vns oder vnserm vnd des reichs hofrichter vbertragen iL 45 WMm §1 M® 1 " H g ni &g :«!#*<* 354 1389. HL Pill vnd gesprochen were, vnd gebieten ouch dorumb dem egenanten vnserm lantfogte zu Elzsassen, oder wer in zeifcen zu Elzsassen laritfogte wirdet, ernstlichen vnd vestic- lichen bey vnsern vnd des reichs hulden, das sie den obgenanten vnsern neuen, bischof Fridrichen, vnd seine nachkomen noch ynnehalt vnd begriffe des egenanten vrteilbriue bey derselben stat Haselach vnd irer zugehorung von vnsern vnd des reichs wegen behalten, hanthaben, schuczen vnd schirmen vnd nicht gestatten sullen, das sie ymand doran hindere oder irre in dheineweis, als sie vnser vnd des reichs swere vngenade vormeiden wollen. Mit vrkund dicz briefes vorsigelt mit vnser kuniclichen maiestat insigel, geben zum Burgleins noch Crists geburcl dreyczenhundert jar darnach in dem newnvndachczigisten jar, an des heiligen gotes leichnamen abende, vnser reiche des Behmischen in dem sibenvnclczweinczigisten vnd des Romischen in dem dreyczehen- den jaren. Per dominum Benessium de Chusnik Volachnico de Weytemule. Das königliche Majestätssiegel in gelbem Wachs. Perg. Or. Karlsruhe (Lehensarchiv, Fürstenberg). 1) Erkobern, schwäbisch-bairiseh = erlangen; vergl. Schrneller-Frommann. Bayer. Wörterbuch, I, 1217. 1389, Juni 24. Wolfach. 536. Graf Hainrich Herr zu Fürstenberg, Landgraf im Bar, Jäkelin Bennhart, Untervogt, die Zwölfer und die Gemeinde der Geburschaft gemeinlich, arm und reich, des Thaies zu der Obernwolfach verkaufen den ehrbaren Knechten Burekart Sebach und Hennin Schöblin, Burgern zu Wolfach, ihren eigenen „grien" 1 ) und der genannten Geburschaft gemeine Almend mit Zugehörcle, gelegen in der Wolfach gegenüber der obern Burg, „stosset vndenan an die gassun, die von dem loch her vs zühet, vnd obnan an her Egbrehtz gassun vnd zwüstend der Wolfach vnd her Egbrehtz brügel, als wir den vsgangen haben vnd gelächent, vnd die erla, die nebent dem selben grien vf stänt zwüschent dem Giesselin vnd dem selben grien", um 25 $ Pfennige Strass- burger Münze; der „grien" zinst jährlich ein halbes Pfund Wachs an die Kirche zu der Obernwolfach. Geben zu Wolfach 1389 an st. Johans tag ze süngihten. Das Siegel des Grafen Hainrich zu Fürstenberg (wie oben an Nr. 409), seines Vogtes, des Junkers Claus Marschalk (getheilt, oben schreitender Löwe, unten gitterförmig damaszirt 2 ); Umschrift zerstört) und das hier abgebildete der Stadt Wolfach, deren Burger „der merre tail hie mit vnd bi gewesen sint". Perg. Or. Donaueschingen. ll -«■.iL 1 . -Li.":, -.o»:. - ^ gj^^ ^ifii ^^B pPPpi li 356 1389. myt disem brieffe: alz der aller durch- II lühtigest fürste, vnser gnediger herre, here Wenczelaus von gocz gnaden liomscher künig zu allen zyten vnd merer des II riches, vnß vnd vnßere stifft von Straßburg das sloß Hasela in dem Kincziger dale mit allen sinen zügehorden zu eyme rechten lehen eigentliche gelühen hat, alz die brieffe wisent, die wir dar über haut, des haut wir angesehen getrüwe merglich dienst, die vnß vnd vnser stifft vorgenant getan hat vnd noch dün mag in künftigen ziten der edel vnser lieber öhem Heinrich graffe zu Pürstenberg, so hant wir vor vns, vnser nochkomen dem vorgenanten graffe Heinriche vnd synen lehenserben verlühen vnd lihent mit krafft diß brieffes daz vorgenant sloß Haselach mit aller siner zügehorden zu eyme rehten lehen, mit solichem gedinge vnd Vorworten, daz wir daz vorgenant sloß Hasela mit allen sinen zügehorden, nütze vnd gefeile, nützen vnd niessen sollent, die wille wir lebent vnd den stifft von Straßburg ynne hant, vnd wann, daz wir von der stifft von Straßburg vorgenant abegingent, dot oder lebendig, daz wir die stifft niimme zu vnsern banden hettent, so sol der vorgenant graffe Heinrich oder sine lehens erben das vorgenant sloß Hasela mit allen sinen zügehorden dar noch ewinclich vnd yemerme von vns vnsere stifft zu lehen haben vnd vns vnd vnsere stifft dar vmb verbunden sin zu tünde, was ein man sime herren von syme lehen billich dün sol. Vnd'wer es sache, daz der vorgenant graffe Heinrich vnd sine lehens erben abegingent, daz got wende, vnd daz die lehen erstürbent an sine döhtere, die selben döhtere sollent ouch daz vorgenant sloß Hasela mit allen sinen zügehorden nützen vnd nießen, als vorgeschriben stot, also mit solicher gedinge, das sü einen graffen oder frihen hern dar stellent vnd gebeut, der die lehen entpfahe vnd trage von iren wegen, vnd do vone du, daz ein man syme herren billich dün sol. Vnd wöllent ouch vnd versprechent vns mit disem brieffe, die wille wir daz vorgenant sloß ynne hant, das vnser amptman, der ml zu zyten von vnsern wegen clo ist vnd hernoch dar kommen sol, die wille wir es in vnsern handen hant, als vorgeschriben stot, das die dem vorgenanten graffe Heinriche oder sinen erben, knaben vnd döhtern, alz vorgeschriben stot, sweren sollent, wann daz wir daz vorgenant sloß nüt me ynne hettent, alz vorgeschriben stot, das sü danne dem egenanten graffe Heinriche, sinen erben, knaben vnd döhteren, alz vorgeschriben stot, gehorsam sollent sin, zu iren handen zu geben vnd ynzelaßen in daz vorgenant sloß Hasela vnd allen sinen zügehorden ane arglist vnd geuerde vnd ane alles Widerrede, hinderniße oder sümeniße vnser oder yemans von vnsern wegen. Zu vrkunde so hant wir Friderich bischof zu Straßburg vorgenant vor vns vnd vnsere nachkommen vnser ingesigel an disen briff gehenket, der geben wart des jors, clo man zalte von gocz gebürte drüczeheinhundert ahczig vnd nun jar des fritages noch sant Michels dage. 9SHääEBa£!a53tf£ iiaiaei&isa^i^i^&ää^Stimi^imiiiiaili 1390. 357 Das schadhafte runde Siegel des Bischofs in rothem Wachs (im Dreipass r. Schild mit SchrUgbalken (Straßburg), links mit aufsteigendem Löwen (?, undeutlich, v. Blankenheim), dazwischen ein schmaler Pfahl oder Stab; .. . EIDERICI. EPISO.............. ). Perg. Or. Donaueschingen. 1390, Apr. 26. 539. Walther der Läcliler, Heinrich des Lachlers seligen Sohn von Vilingen, schenkt bei seinem Eintritte in den Johanniterorden dem Grafen Fryderich von Zolrre als Comthur des Ordenshauses zu Vilingen sein Dorf Oberäschach mit Zustimmung des Grafen Hainrich von Fürstemberg als Lehensherren und mit Willen seines Bruders Cünrats des Luchlers. Geben nechsten zinstag nach st. Georyen tag des hl. marterers 1390. Es siegelten: Graf Hainrich von Fürstemberg (Siegel abgängig), Walther der Lachler, die Stadt Villingen, Hans von Tierberg, Herrn Johansen seligen Sohn von der Wilden-Tierberg, Cünrat von Tunningen, Bürgermeister zu Vilingen, Conrad Stähellin, Schultheiß daselbst und Cünrat der Lächler. Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter, Obereschach). mmß ran PttäBfflft i ■ 1390, Mai 20. 540. Graf Heinrich von Fürstenberg eignet das Dorf Obereschach den Johannitern zu Villingen. Ich gräff Hainrich von Furstenberg tun kirnt mit disem brieff vnd vergich offenlich, daz Walther der Lächler, Hainrich des Lächlers säligen sun von Vilingen, sin dorf Oberäschach, daz von mir lehen ist, mit minem gunst vnd gutem willen recht vnd redelich geben hat dem edeln minem lieben öhan gräff Fridrichen von Zorr (sie), sant Johans Ordens comentür dez huses ze Vilingen, vncl den brudern gemainlich desselben huses, alz der brieff wiset vnd seit, den der selb min öhan von Zolr von Walthern dem Lechler von dez obgenanten dorfes wegen inne hat. Vnd won daz selb dorf von mir lehen ist, so hat mich der egenant min öhan von Zolrr ernstlich ge- betten, 'daz ich daz obgenant dorf Oberäschach von ime vff neme vnd ime dasselb dorf aigenn vnd wider in sin hende vncl in sinen gewalt aigenlich ergebe, vnd darvmb dem lieben herren sant Johans ze lobe vnd ze eren durch miner sele hailes willen vnd ouch von bett wegen dez obgenanten mines öhans von Zolrr so han ich daz vor- benempt dorf Oberäschach von ime vfgenomen vnd han ime dasselb dorf geaiget vnd ime in sin hende vnd in sinen gewalt ze ainem rehten aigen gegeben, ime vnd allen sinen nachkomen dez obgenant huses ze Vilingen daz vorgenant dorf Oberäschach mit 1 1 358 1390. allen sinen rehten, nützen vnd zügehörden hinnanthin iemerme ze habende vnd ze niessende, ze besetzen vnd entsetzen, für ledig vnd für lere vnd für ein reht frye ledig vnbekumbert aigen. Ich han ouch alle vorgeschriben Sachen getan für mich vnd alle min erben vnd nachkomen zu den ziten, do ich daz wol getün moht mit aller der behügte, wort vnd werk, so darzü von reht oder von gewonhait hören solt oder moht, vnd alz ez im vnd hernach in künftigen ziten billich vnd von reht krafft vnd mäht haben sol vnd mag, luterlich vnd ainfalteklich vnd ane alle geuerde. Vnd hervmb zu ainem waren vnd stäten vrkünde so han ich graff Hainrich von Fürstenberg vorgenant für mich vnd für alle min erben vnd nachkomen min insigel offenlich gehenkt an disen brieff, der geben ist an dem neusten fritag vor sant Vrbans tag nach Cristz gebürt drüzehenhunclert jar vnd nüntzig jar. Das Siegel des Ausstellers (beschädigt). Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter, Obereschach). Der Druck in den Mon. Zol. I, 290 beruht auf einer Copie des, fürstl. fürstenberg. Archivs. 1390, Juni 24. Stuttgart. 541. Graf Cunrat von Tüwingen, gen. der Schärer, und Frau Verene von Fürstem- berg, seine eheliche Hausfrau, quittiren den wohlgebornen, ihren lieben Oheim, Grafen Eberhart von Wirtemberg und die Stadt zu Stügarten über den Empfang des Leib- gedings und der jahrlichen Güten und Zinse, die sie laut ihres Briefes auf denselben haben, „von allen vergangen iären, die hin sint bis vff st. Martins tag, der nach dato dis brieffs nähst kumpt". Geben ze Stügarten an st. Johanns tag ze sünwenden 1390. Die Siegel der Aussteller, des edeln Grafen Hainrich von Furstemberg, der Frau Verenen lieben Bruders, und Swigkers von Gundelfingen von Degenegg, Ritters. Perg. Or. Stuttgart. B. ■ E 1390, Aug. 10. 542. Markgraf Hesse von Hochberg beurkundet, dass Graf Hans von Habspurg der junge, Grafen Rudolfs sei. Sohn von Habspurg, ihm Gebreche das Thal gegeben hat mit aller seiner Zugehörde „als daz die von Fürstenberg von Haslach von ime vnd sinen vorderen ze lehen gehebt hant". Stirbt Graf Hans ohne männliche Leibeserben, die | S^gÜc jJMB5BUSiSwft3iiiiMli „..;:.:.., kääSä i^^j^ ^M<^*^f&MiiäiMii 'äm$ iWsm mm 13 90—1391. 359 Lehensgenossen wären, so sollen der Markgraf und seine Erben der Mannschaft ledig sein. Geben vf st. Laurentien tag 1390. Hergott, Genealogia gent. Habsburg. II, 2, p. 763. 1390, Sept. 7. 543. Graf Heinrich Herr zu Fiirstenberg leiht den Hof zu Herdern und die dazu gehörigen Güter Andres Kotzen und Frantz Lupen in Gemeinschaft zu rechtem Mannlehen und thut allen, die Zins in den Hof geben, kund, dass sie fortan den genannten den Zins geben sollen. Gegeben 1390 an dem nechsten gütemtag vor vnser frowen tag, als si ge- born wart. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Freiburg. fmm 1390, Nov. 17. 544. Hans der Gebur von Gysingen verkauft mit Gunst des Grafen Hainrich von Fürstenberg als Lehensherrn an den ehrbaren Mann Hainni Egesheimer, Bürger zu Vilingen, um 11 U guter Stebler Pfennige, worüber er quittirt, 1 Malter Vesen Gi- singer Maß jährlichen ewigen Zins von seiner Wiese gelegen zu Gysingen „in Teger- wisan". Geben an dem nächsten donstag nach st. Othmars tag 1390. Das Siegel des Grafen Hainrich von Fürstenberg (wie an Nr. 409). Perg. Or. Donaueschingen. 1391. 545. Frau Verena von Fürstenberg, Pfalzgräfin von Tuwingen, vermacht, „diewil sie riten vnd wol gän mochte", die ihr von ihrer Jungfrau Anna von Streitberg vermachte Gilt von Gütern zu Herrenberg x ), um ihres und dieser ihrer Jungfrau Anna ewigen Seelenheiles willen den ehrbaren geistlichen Frauen des Klosters Küty, Predigerordens bei Wiperg, zu einer ewigen Jahrzeit für sich und die gedachte Anna. Nach der Urk. in Stuttgart erwähnt bei Schmid, Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen, S. 460. 1) Vergl. oben Urk. v. 1374, Nr. 453. ■ 'S« I —k-^-ii-]' 1 360 1392. 546. Anao 1392 leyhet Abbt Wernher in der Aw das Dorf Rietberingen Grav Fridricben von Fürstenberg, Grav Heinrichs von Fürstenberg filio, an seiner und seiner ') Kinder, Grav Heinrichs, Grav Conrads, Grav Hansen vnd Grav Egens statt. Auszüge aus Oswaldi Gabelkoveri opus manuscript. de familiis Germaniae illustribus im Copialbuch des Archivars Döpser, I, 195. Donaueschingen. 1) Auf den Vater, Grafen Heinrich IV., zu beziehen. 547. 1392. Unter denen, die der Stadt Strassburg toidersagten: die grofen von Fürstenberg. Fortsetzung des Königshofen, aus einer Straßburger Handschrift gedruckt bei Mone, Quellensammlung I, 268. 1392, Apr. 22. 548. Eberhard von Blumberg von der nüwen Blumberg und Cunrat der Vischer, Hansen des Vischers sei. Söhn von Nidingen, werden um die 300 fl., welche ihr gnädiger Herr, Graf Hainrich von Fürstemberg, Angnesen von Almshofen, geb. von Lyehtenfels, deren Söhnen Johansen, Hugen, Fridrichen und Rüdin und ihren Erben schuldet, auf dessen Bitte Bürgen anstatt der verstorbenen Bürgen Rudy von Blümberg gen. der Kentzinger und Hans der Vischer von Nidingen. Geben an st. Gerien abent 1392. Das Siegel des von Blumberg (im halbrechts gelehnten Schild ein mit Feh besetzter Querbalken; Helm mit wehender Decke und Kleinod, ähnlich wie an Züricher Wappenrolle 174; Umschrift abgeschliffen); das Cünrat des Vischers sollte hängen, wurde aber nie beigefügt. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1392, Juni. 6. 549. Freiheitsbrief des Bischofs Friedrich von Strassburg für die Stadt Haslack. Derselbe stimmt mit dem Freikeitsbriefe des Grafen Heinrich von 1386, Nov. 11. wörtlich überein bis auf folgende Abweichungen: Z. 12 nach: brachen vnd niessen söllent folgt: wie sü die vntze an clisen hüttigen dag gehebet vnd genossen hant von Bomischin raJTMJMJMiyTnffli^ &a^^t^tis^mäMtmN^i^m^^ssii 1392. 361 Kam keysern vnd künigen vnd oucli von ire hereschafte. S. 334, Z. 3 lies: Es sölleut ouch der Schultheiß, die stat u. s. w. Z.23 nach: vnd gegunnet habent folgt: vßgenom- men pfaffen vnd edel lüte, die sollent by iren rehten vnd friheiten bliben, alz sü her- komen sint. Z. 33 nach: ze Haselach folgt: danne einen von der stat doselbes zu. Haselach, der hüselich vnd hebelich do sesse. S. 335, Z. 5 nach: ewencliche bliben folgt: also das es vns an vnser herlickeit vnd an vnserm rehten nit schedelich sie. Z. 9 nach: vnd alz ir reht ist folgt: es were danne, daz einre nit also vil hette vnd ent- löffen wolte, den mag man wol fohen vnd halten zu den rehten. Z. 11 nach: das bessert der bürger nit folgt: Krieget öuch ein vßman mit eime burger zu Haselach egenant, do so! iegelicher sins rehten geniessen vor dem gerillte doselbes zu Haselach, obe die geschieht aldo gesehen werent. Z. 21 nach: an sinre herberge sin müge, folgt: es were danne, daz man fürbaßir suchen müste an sü mit gütlichkeit, das sollent sü vns dun mit iren wissen vnd guten willen vnd sollent ynen des wol getruwen. Doch sollent wir noch iemans von vnsern wegen sü dar zu nit drengen in deheinen weg one alle geuerde. Geben des jores, do man zalte von gottes geburte dritzehenhundert nüntzig vnd zwey jor des dünrstages noch dem heiligen Pfintkest dage. Das Siegel des Bischofs fehlt. Per». Or. Karlsruhe. *m 1392, Juni 11. 550. Graf Hainrich von Fürstenberg der ältere, Landgraf in Bare, belehnt nach Bitte und Auflassung Eigelwarts von Valkenstain dessen Sohn, den frommen festen Ritter Herrn Berhtolt von Valkenstain, und alle seine Leibeserben mit Swenningen dem Dorfe bei Vilingen gelegen'). Geben an dem nahsten zinstag nach vsgender Pfingstwochen 1392. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Stuttgart. 1) 1442, Nov. 3. (samstag nähst aller haiigen tag) belehnt Graf Johans Herr zu Fürstenberg und Landgraf in Baure Jacob von Palckenstein mit Swenningen dem Dorf und aller Zugehörde als Mannlehen. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers; a. a. 0. ■ ■ II. 46 MS« «spj&lifj MmP ■ l 362 1392—1393. 1 am 1392, Dez. 24. 551. Bundesbrief der schwäbischen Rittergesellschaft zum st. Georgenbanner. „Allen fürsten, herren, rittern und knechten und männigiich tliun wir die hernachbenemte zu wissen von der red wegen, die sich erloffen hat zu Ungarn von st. Georgen panner, die die Teutschen, die dazumahl in Ungarn warend, redten, also, daß sie geredt hand, wo man gegen den Heyden reißte, da solle ein Teutseher St. Georgen panner in der hand haben und führen, und das hand sie mit red gezogen uff unsern herrn den Römischen könig und uff die churfürsten, und was sie derselb unser herr der könig mit den churfürsten darum unterweysendt, da wollen sie gern bey bleiben. Nun haben wir von unsern eitern auch nicht änderst vernommen, denn daß es also herkommen ist, und bey der red wollen wir mit inn bleiben. Nun treiben etlich Böhem ihren grossen mutwillen mit herrn Johannßen von Bodmann mit red und mit Scheltwort, welche die sind, die inn das ihr brief gesannt hand oder noch sendend, und die wappensgenoß seynd, gegen denenselben wollen wir im helfen sein ehre zu verantworten." Darauf folgen die Namen von 451 Grafen, Herren, Rittern und Knechten in Schivaben, darunter: Graf Heinrich von Fürstenberg der älteste; Graf Heinrich von Fürstenberg, sein Sohn; Graf Friderich von Fürstenberg 1 ). Geben an dem heiligen abend zu Weyhenachten in dem jähr, da man zalt von Christi geburt 1392. Vollständiger Abdruck bei Burgermeister, Codex diplomatieus equestris, Ulm 1721, T. I, p. 1—5. 1) Die Zimmei'iscbe Chronik (herausgegeben von Baraek, I, 218) nennt als Theilnekmer nur einen Grafen Heinrich von Fürstenberg und seinen Sohn Grafen Friedrich. 1393, März 25. Hechingen. 552. Frau Adelheid, geborne Gräfin von Fürstenberg, des Grafen Fritz von Hohen- zolr des altern eheliche Wirthin, beurkundet, dass Graf Fridrich von Hohenzolr der Schwarze Graf, und Graf Ostertag von Hohenzolr, dessen Bruder, Bisingen das Dorf, die Rechte zu Tanhain und Stainhofen und 50 Pfund Haller Gelds jährlich aus der Steuer zu Hächingen, die sie ihr um 2112 Pfund Ytaliger Haller verkauft haben, jederzeit um diese Summe wiederkaufen können. Geben ze Hächingen vf den nähsten zinstag vor dem Bahn tag 1393. Von den Siegern fehlt das der Gräfin Adelheid; erhalten sind die ihres Gemahls und ihrer Schwäger, Grafen Fridrichs von Hohenzolr, Chorherm zu Straßburg, und Grafen Ostertags von Hohenzolr des älteren, v. Stillfried und Märcker, Mon. Zollerana, I, 310, nach d. Or. im k. preuss. geh. Hausarchive. .,.._„... SK .-'i.,u:. ■■.. -v Et ?... ■ BfiS ?mt^^4iP^i^tw*^ B ^*'™^ 3&ia&HJBftfr te$fi^ 1393. 363 1393, Juli 1. 553. G ra f Heinrich, Herr zu Fürstenberg, Landgraf in Bar etc., Eberhart Salczman, Hainrich Hödörfer, Cünrat Schulthaiss, Virich Crüczli, Clauß Vasend, Bertschi Junk- herr, Herman Gasser, Albreht und Hans di Stablegger, Claus Frowenlib und Hans Salczmann von Risolfingen, Hans Brehter, Cünrat Linsy der Vogt und der VI, Hainrieh Vogelli, Jacob Strub und Claus Edelman, Hans Mayer, Eberhart Müller von Wangen und Cünrat der Zimerrnan von Seppenhouen schulden den frommen bescheidenen Hainrichen Kechen und Walthers, seines Bruders sei. Kindern, Bürgern zu Schauf- husen 173 fl. Dafür geben die vorgen. von Risolfingen denselben jährlich auf Martini 28 „stük an körn" zu den 62 stüken, die bereits denselben von gen. Grafen Heinrich auf die Nutzen und Zinse des Dorfes Risolfingen angewiesen sind; die vorgen. von Seppenhouen ferner geben jenen jährlich 12 ti alter Pfennige Friburger Münze, die man nennt Rappen, oder für 1 & derselben 2 ti S\ , die man nennt Stäbler, Friburger oder Schaufhuser Währung, halb zur Maien-, halb zur Herbststeuer. Das Korn ist gen Stülingen, das Geld gen Schaufhusen zu liefern, bis die Gläubiger dadurch die 173 fl. vollständig bekommen haben. Hiebei ist das Korn zu berechnen, „alz ez ie denn ze Schaufhusen an offnan markt in gemainem kof gilt vnd gät zwischend Wih- nehten vnd vnser fröwen tag ze der Liehtmiss". Geiselschaft für den Grafen in Person oder durch 1 Knecht und 1 müssiges Pferd, für die von Risolfingen und Seppenhouen in Person oder für jeden durch 1 Knecht gen Schaufhusen. Geben 1393 an dem nähsten zinstag nach st. Johans tag ze süngihten. Die Siegel des Grafen Heinrich und des frommen, wohlbescheidnen Junkers Fridrich von Tannegg, seßhaft ze Bolle, fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1393, Aug. 1. 554. Graf Hainrich von Furstenberg, Herr zu Fürstenberg, eignet den Zehnten zu Dürrhan dem Dorf, den die ehrbaren Dietmar Losly, Burger zu Vilingen, und Elz von Betmaringen, dessen eheliche Hausfrau, von ihm zu Lehen trugen und den dieselben dem ehrwürdigen geistlichen seinem (des Ausstellers) heben Oheim Grafen Friderich von Zolrr, Meister st. Johans Ordens in Tütschen landen, den Brüdern und dem Hause gemeinlich zu Vilingen desselben Ordens gegeben haben, diesem Gotteshause. Geben an dem nehesten fritag nach st. Jacobs tag 1393. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 46* ■ UtdKiMI 1 364 1393—1394. 1393, Sept. 21. 555. Obiit der wolgeboren her vucl graf, graff Friderich von Furstenberg, gilt 3 malter vesan vnd 2 scboffel habern, anno domini 1393, mit 4 pristern 1 vigil. Anniversarienbuch des Klosters Neidingen v. 1494 im f. f. A. Auch eine Donaueschinger Archival- notiz aus dem Ende des 16. oder Beginn des 17. Jahrhdts., die sich auf eine „alte scartegen, zu Neidingen gefunden, jetz aber in der Wolfachischen cantzlei", beruft, nennt denselben Todestag (1393 auf Cosmae und Damiani) des Grafen Friderich von Fürstenberg. Fickler hat seine irrigen Vermuthungen über diesen Friedrich (Anniversarienbuch des Klosters Maria-Hof bei Neidingen, II, 16, Amnerk. 1) bereits selbst (Gesch. des Hauses Fürstenberg IV, 401) dahin berichtigt, dass unter demselben ein Sohn Heinrichs IV. zu verstehen sei. Vergl. nun auch oben, Nr 551 v. 1392, Dez. 24 u. Anmerk. 1. Auf denselben Friedrich ist wohl auch der Eintrag des Amtenhauser Jahrzeitbuches im f. f. A. a. d. 17. Jahrhdt., p. 100, Copie eines verlorenen älteren, fol. 33, unter Okt. 1. zu beziehen: Jahrzeit des wohlgebornen graffen Friderici von Fürstenberg, gibt 3 malter körn, geht ab dem zehendten zue Sundthausen. 1393, Nov. 11. 556. Graf Heinrich, Herr zu Fürstenberg etc. eignet Contzen von Eltzach, seinem Burger zu Wolfach, auf dessen Bitte zwei Lehengüter: die Widanne von Gipchen und des Bechrers Gut auf Happach. Geben an st. Martins tag des hl. martirers 1393. Das Original trägt das Siegel des Ausstellers. Perg. Vidimus vom J. 1503 l ). Donaueschingen. 1) Vergl. unten ürk. v. 1503, Nov. 29. 1394, März 25. Geisinge ■n. 557. Virich der Pfyster, dazumal Schultheiß zu Gisingen, und die Zwölf gemeinlich daselbst beurkunden, dass vor ihnen an offenem Gericht die ehrbare Jungfrau Anne von Nendingen, gesessen zu Husen an der Aytra, mit ihrem Fürsprech, Oheim und Vogt, Claus Marschalk, alle ihre Güter, die sie nach dem Tode verläßt, nämlich den Kelnhof zu Husen —, gilt jährlich „vorvss vnd vorab" 4 Malter Korn Geltes an Cun- rad von Ashain und dieses Geld kann von ihm oder dessen Erben um 52 U Haller wiedergelöst werden — ein Gut zu Gisingen und ein Gut zu Kilchain ihrem gnädigen Herrn Grafen Hainrich Herrn zu Fürstemberg und, falls er gestorben, dessen Erben vermacht hat. Geben ze Gisingen an dem nähsten gnttemtag vor Mittervasten 1394. 3tSSSämiSSäi£tmSu&£s ssgdjfcaqffiflftjfffift'flflftfffiqng 1395. 365 Das hier abgebildete Siegel der Stadt Geisingen enthält im Siegelfelde r. den Geisinger (Wartenberger), 1. den Pürstenberger Schild; das Siegel des Claus Marschalk fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1395, Febr. 8. 558. Egli Brünisi, Hansen Brümsis sei. Sohn, weist seiner lieben ehelichen Hausfrau Elisabet, Hainrich Bletzen sei. Tochter von Rotwil, 600 U Haller Pfennige Morgengabe und Heinisteuer an auf seine Güter und Güten um Wolfach im Kintzgental, die Lehen sind von dem edlen, wohlerbornen, seinem gnädigen Herrn, Grafen Hainrich, Herrn ze Fürstenberg, Landgrafen in Bär; dieser ertheilt hiezu seinen Consens. Geben an dem nahsten mentag nach vnser fröwen tag der Liehtmisse 1395. Das Siegel Hansen Hainbiirgen, des Ausstellers lieben Oheims (r. gelehnter Schild mit Helm, Decke und Kleinod, im übrigen unkenntlich); die des Grafen Heinrich und des Hans von Tierberg fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1395, Aug. 13. Fürstenberg. 559. Graf Heinrich IV. von Fürstenberg vollzieht die von seinem Oheim, Grafen Konrad von Fürstenberg- Wartenberg, begründete Stiftung der Caplanei Unser Lieben Frau in Pfohren. In nomine domini amen. Beuerendo in Christo patri ac domino, domino Bur- kardo de Hewen, episcopo Constantiensi Hainricus comes de Fürstenberg, u armiger sue Constantiensis dyocesis, reuerentiam in omnibus tarn debitam quam condignam. Noueritis, quod testante apostolo omnes stabimus ante tribunal || Christi, recepturi, I mW HHB '.,{■■ II 366 1395. prout gessimus in corpore, seu bonum seu malum fuerit. Et ideo oportet diem mes- sionis extreme bonis operibus preuenire ac eternorum intuitu seminare in terra, quod reddente domino multiplicato fructu recolligatur in celis, firmani spem fiduciamque tenentes. Ille namque, qui in benedictionibus seminat, de benedictionibus et metet vitam eternam. Hec attendens bone memorie quondam Cünradus comes de Wartenberg, de Fürstenberg opido predicto natus, qui ob remedium et salutem animaruna sui ipsius et suorum progenitorum predecessorum et successorum, necnon-primaria intentione quondam Vlrici de Riuenberg armigeri in seruicio Cünradi comitis de Wartenberg, militis iam dicti, occisi ad laudem omnipotentis dei et gloriose virginis Marie et tocius milicie celestis exercitus altare vnum in ecclesia parrochiali in villa Phorren dicte Constantiensis dyocesis extra cborum erectum, tarnen sine omni preiudicio ecclesie parrochialis iam Scripte, in honorem virginis gloriose cum bonis subscriptis dotauit, subscriptis modis, formis et condicionibus adiectis, videlicet quod ipsum altare deinceps perpetuum ecclesiasticum beneficium esse debeat et existat et quod quilibet capellanus ipsi altari preficiendus singulis septemanis per se, nisi fnerit racionabiliter impeditus, tres celebret missas. Item jus patronatus eiusdem altaris spectare debet ad illum seu ad illos, qui pro tempore domininm in Fürstenberg opido pretacto obtinet seu obtinent, ita quod ille seu illi ad ipsum, quando et quocies vacauerit, vnum pro capellano ipsius altaris loci ordinario habet et debet seu habet et clebet infra tempus a jure statutum presentare. Et ille, qui sie prefectus in ipsius altaris capellaniam fuerit, per se in loco Phorren debet facere personalem ac continuam residenciam. Item ipse capellanus altaris, de quo scribitur, sine consensu et requisito villanorum sepe dicte ville de bonis seu redditibus eiusdem altaris quidquid facere non debet. Si autem solus quid fecerit, per se non suis successoribus factum fore dico. Hec itaque sunt bona, cum quibus ipsum altare dotauit: primo redditus annui et perpetui quatuor maltrorum vnius modii speltarum et duorum maltrorum vnius modii auene, quos soluit Alberchtus Lang de feodo suo; item redditus annui et perpetui duorum maltrorum speltarum et vnius maltri auene, quos soluit Burkardus Minner de feodo suo; item idem altare ut quilibet capellanus in missis seu vesperis seu visitacionibus sepulchrorum sit presens et in absencia plebani uel quo- cumque modo necessario, dum a plebano requiritur, ad sacrorum ministracionem sit promptus. A subditis ville Phorren prescripte bonis subnotatis est dotatum: primo redditus annui et perpetui 11 quartorum speltarum, quinque pullorum, que de curti in duas habitaciones districta juxta stratam in uille inferiori parte posita soluuntur modo tali, ut superior habitacio vsque eccleslam sex quartos speltarum et dnos pullos soluat, inferior vero tres pullos et quinque quartos frumenti soluat eiusdem, quam quidem cur- tim pro nunc dictus Welti et Cünradus Spindler inhabitare feruntur; item redditus H ii,____ tili £>■ iE ÖW S MoSSasum HB HP ■■"■'■'■~v.',' 1305. 367 Hli gl annui et perpetui sex quartorum speltarum, quos soluit dictus Ciain Rudi de sua curti trans ripam posita; item redditus annui ac perpetui duorum quartorum speltarum, quos soluit dictus der Säligman de curti sua sita in parte ville, que dicitur der Bühel collateraliter domui piscatorum; item redditus annui atque perpetui trium quartorum speltarum, quos soluit Burkardus Etter de sua curti; idem redditus annui et perpetui trium quartorum speltarum, quos soluit dictus Vogelli de sua curti iuxta ripam posita; item redditus annui et perpetui vnius modii speltarum, quos soluit dicta die alt Rüsin de curti sua retro ecclesiam parrochialem posita; item duo agri, quos pro nunc Wernherus Markwart colit, annuatim duos modios frumenti in ipsis constantis soluunt; item vnum pratum wlgariter vffem Anger positum vnum maltrum soluit speltarum; item redditus annui et perpetui vnius modii speltarum, quos soluit Elizabeth Haslerin de sua curti prope ripam posita; item redditus annui et perpetui vnius pulli a uia per curtim quondam dicti des Kuglers transeunte; item redditus annui ac perpetui vnius quarti speltarum, quos soluit dictus der alt Fxisli; item redditus annui et perpetui vnius modii speltarum, duorum pullorum, quos soluit Rüchnus Söserli de curti sua; item virus ager, quem pro nunc Walti et Hainricus Sifrit colunt, annuatim duos soluit modios frumenti in eo existente (sie). Item idem altare sepe dictum tot habet prata, quod quilibet capellanus eins fenum ad sex uel octo pecora colligere possit suf- ficiens; item altare sepe tactum habet citra sex jugera agrorum, qui capellano cui- libet beneuolo (sie) a subditis coluntur. Et predieta omnia in banno ville Phorren prefate consistunt. Item premissa singula sunt mensure in Mdingen. Premissa etiam feci et peregi cum consensu et voluntate honorabilis in Christo fratris Fridrici de Zolr, prioris prioratus Alamanie ordinis saneti Johannis Jherosolomitani, neenon tocius col- legii domus Johannitarum in opido Vilingen dicte Constanciensis vestre dyocesis, qui- bus et quiorum domui seu collegio iam dicto prefata ecclesia parrochialis est annexa et incorporata. Et ideo supplico vestre reverende paternitati per presentes, quatenus dotacio dicti altaris per ipsum et ipsos, ut predicitur, faetam et cum modis, formis et condicionibus antescriptis auetoritate vestra ordinaria auetorizare et confirmare dignemini diuine pietatis intuitu et huiusmodi mee supplicacionis ob respectum. In quorum omnium testimonium euidencius sigillum meuin proprium presentibus ap- pendi. Quibus etiam ipse dictus frater Fridericus de Zolr eteet. in signum sui con- sensus et sue voluntatis sigillum suum pro se, suis successoribus neenon toto collegio domus predicte ad peticionem meam appendit. Ego quoque idem frater Fridricus de Zolr, prior prioratus Alamanie ordinis saneti Johannis Jherosolomitani, ut predicitur, fateor et recognosco, quod premissis omnibus pro nie seu meis successoribus atque pro collegio fratrum domus prenominate consensi ac voluntatem beneuolam adhibui et WB m sn H I 368 1396. quod ob inde et in huius rei testimonium sigillum meum ad sigillum prenominati Hainrici comitis presentibus duxi appendendum. Datum in Fürstenberg opido predicto anno doniini millesimo 300. nonagesimo quinto idibus Augusti, indictione tertia ] ). Die Siegel des Ausstellers und des Bruders Friderich von Zolr fehlen. Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter). 1) 1395, Dez. 11. (3. idus Decembr. Constantie) bestätigt Bischof Burkard von Constanz diese Stiftung. Perg. Or. (Suffix an obiger Urk.) mit dem Siegel des Ausstellers. 1396, April 4. Fürstenberg. 560. Graf Heinrich von Fürstenberg bittet den Bischof Burkhard von Constanz um Bestätigung der nach Auftrag seiner verstorbenen Gemahlin Adelheid, geb. von Hohenlohe, vollzogenen Stiftung einer Pfründe und eines Jahrtags im Kl.oster Neidingen. In nomine domini, amen. Reuerendo in Christo patri ac domino, domino Bur- kardo episcopo Constantiensi Hainricus comes de Fürstenberg sue Constantiensis dyo- cesis reuerentiam in omnibus tarn debitam quam condignam. || Noueritis, quod testante apostolo omnes stabimus ante tribunal Christi, recepturi, prout gessimus in corpore, siue bonum siue malum fuerit, et ideo oportet diem messionis extreme II bonis operi- bus preuenire ac eternorum intuitu seminare in terris, quod reddente domino multi- plicato fructu recoligatur in celis, firmam spem fiduciamque tenentes. llle namque, qui in benedictionibus seminat, de benedictionibus et metet vitam eternam. Hec at- tendens bone memorie Adelhaid de Höhenloch oriunda, mea vxor legitima, disposuit et intendebat fundare et dotare altare, de quo subscribitur; antequam autem huius- modi laudabile propositum consummaret, sortis humane condicio ipsam de medio sus- tulit; ac tarnen ipsa Adelhaid prefata in mortis articulo de suis ornamentis ordinauit ac ordinäre iussit et petiuit, vt scilicet illa venderentur ac pecunie suma exinde cres- cente per me Hainricum comitem predictum tale suum propositum inclitum perficere- tur, quod ego consensi et eciam me facturum spopondi. Propterea ne ipsum predictum propositum laudabile frustretur effectu et salus animarum miauatur, ego de consilio et assensu meorum et ipsius quondam Adelhaid prenotate et prenominate, progenito- rum, affinium et consanwineorum (sie) ob remedium et salutem animarum ipsius quondam Adelhaid post acte (sie) et mee et nostrorum progenitorum, predecessorum et successorum ad laudem omnipotentis dei et gloriose virginis Marie et tocius milicie celestis exercitus vnum altare in ecclesia conuentuali in Nydingen Vff Hoff dicte Con- P graiiai *a^:«3gaa»«OTtf^is^ftfoiWAatBff*g8a Ssä • IS»£ ' • ■ ' liir a8MaMllljMM '' iuUMnM ^ ■ • ■ ■ ■ ■ «1 i» 1396. 369 1H m stantiensis dyocesis munialium ordinis predicatorum extra chorum in latere sinistro, tarnen sine omni preiudicio ipsiüs ecclesie conuentualis predicte in honore virginis Marie et sanctomm apostolornm Petri et Pauli fundaui et erexi. Ipsum altare cum bonis sübscriptis dotaui cum modis, formis et condicionibus subnotatis, videlicet quod ipsum altare deinceps perpetuum ecclesiasticum beneflcium esse debeat et existat et quod quilibet capellanus ipsi altari prenciendus singulis septimanis per se, nisi fuerit rationabiliter inpeditus, et tunc per alium seu per alios quinque celebret missas, qua- rum vna pro defunctis et presertim pro salute animarum predictarum specialiter cele- bretur, nisi festa fuerint sanctorum, que eiusdem misse celebracionem impedirent. Item ius patronatus eiusdem altaris spectare debet ad me predictum Hainricum co- mitem de Fürstenberg et ad meos successores denoscitur (sie), quando et quociens predictum altare vaeäuerit, vnus pro cappellano loci ordinario debet infra tempus a iure statutum presentari. Item nullus est in dicto altari preficiendus quam actu sacerdos et ille, qui sie prefectus in ipsius altaris (sie) pro capellano fuerit, nulluni aliud ecclesiasticum beneficium debet obtinere quam ipsum altare. Hec itaque sunt bona, cum quibus altare dotaui: primo redditus annui et perpetui vnius deeime in villa Rietberingen, que dicitur der Scbiner zebende, viginti octo maltrorum maius uel minus seeundum temporum varietates, cui quedam minuta deeima trium librarum Hallen - sium cum quinque solidis monete iam dicte maius uel minus possessionum seu feodorum deeime predicte, scilicet der Schiner zehende, adherere non dubitatur; item redditus annui et perpetui Septem maltrorum speltarum cum duobus modus et trium maltrorum avene cum tribus modus in villa Haindingen non dubitatur, que frumenta uel quos redditus soluunt annuatim honesti viri, Johannes Vintzel et Johannes Nydinger et Nycolaus Frischi et Hainricus Lütdolt et Johannes Apt et Hainricus Eberlin et Stephanus Pritschi, omnes habentes propriam residenciam in villa Haindingen predieta, et quilibet illorum annuatim dat de suo feodo, sicut tunc tenetur, et astrictus est ad soluendum; et premissa omnia sunt mensure in Nydingen predieta. Et ideo sup- plico vestre reuerentie paternitati per presentes, quatenus fundacionem et dotacionem dicti altaris per me, vt predicitur, faetas et cum modis, formis, condicionibus et pactis antescriptis auetoritate vestra ordinaria auetorisare et conformare dingnemini diuine intuitu pietatis et huiusmodi mee supplicacionis ob respectum. Quorum omnium in testimonium sigillum meum proprium presentibus appendi et ad (sie) appendendum duxi. Deliberato animo omnia predieta per me acta sunt. Datum et actum in oppido Fürstenberg prememorato anno domini 1396. in die beati Ambrosii episcopi *). iL 47 5HH ml «e V 370 1396. Das Siegel des Ausstellers (wie oben an Nr. 409, Bruchstück). Perg. Or. Donaueschingen. 1) Am 26. Juni (6. kal. Julii) desselben Jahres bestätigt Bischof Burkard von Constanz diese Stiftung. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (Bruchstück), Suffix an obiger Urk. 1396, Juli 28. 561. Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in der Baure, schuldet dem frommen und festen Wernhern von Rosenvelt, Ritter, Vogt zu Tuwingen, 70 fl. der Leistung und des Schadens wegen, den derselbe seinetwegen gehabt hat, gemäß heutigen freundlichen Uebereinkommens um alle Ansprache desselben. Ferner schuldet Graf Heinrich demselben 20 # <§ Straßburger und 70 U h., die er bisher Egnolf dem Flieher schuldig war und die Wernher von Rosenveit von diesem löste. Davon bekommt Wernher von Rosenveit Zins: 7 fl., 7 tt h. auf Martini, und 2 Jt $\ Straßburger auf Walpurgis von und aus des Grafen Einkommen, Gütern und Rechten zu Rippeltzöwe, daz man nempt daz ober aigen. „Ze mager" gibt Graf Heinrich demselben seinen Amptmann, gen. der Gremiß, der eidlich verbunden ist die gen. Zinse zu sammeln und sie demselben in Wolfach oder Alperspach einzuhändigen, bis sie abgelöst werden. „Ouch ist ze wissende, daz datum dez brieffes, den Egenolf der Flieher von im (Grafen Heinrich) gehebt hat vmb sölich zins, die er vff den vorgeschriben gutten vor vß hat, seit in dem jare, da man zalt vier vnde achtzig jare, vnde wer ob sitmals vttzig jeman dar vff versetzet were, daz sol nach zinß sin vnd sol disem brieff kaynen schaden bringen". Geben 1396 an dem neusten fritage nach st. Jacobs tage des hl. zwelfbotten. Die Siegel des Ausstellers, Claus Marschalks, seines Vogtes zu Hußn, und Georgen des Hulwers von Gipken fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. B. 1396, Bez. 5. 562. Graf Hainrich, Herr zu Fürstenberg, Landgraf in Bär etc. verkauft dem frommen bescheiden Cünraten Langen von Munolfingen um 20 # Heller, worüber er quittirt, Haus, Hof, Hofstatt, Garten und Zugehör zu Munolfingen in dem Dorf, das vor Zeiten Rudolf, C ünrat und Wernher die Langen zu Lehen gehabt haben von den Grünburgern. Geben. 1396 an st. Mclaus abent. Das Siegel des Ausstellers, wie an Nr. 409. Perg. Or. Donaueschingen. ?£mm&Mm m& ..... s;X v ., 3 1397. 371 SftföR 1337, März 30. 563. Graf Hainrich, Herr zu Fürstenberg, Landgraf in Bare etc. leiht dem ehrbaren frommen Henni Lemp, seinem Burger zu Wolfach, und dessen Söhnen Hainrich, Jacob und Claus gegen 60 Gulden zu Mannlehen folgende Güter und Lehen, gelegen in der Wolfach: ein Lehen oberhalb Rümberg, ein halbes Lehen ebendaselbst'), den Zehnten im Härlispach, „git summerhalb halben zehnden und stosß an Happacher gut vnd winterhalb gantzen zehnden, stosz ouch an Happacher gut an den hindern Veller graben". Die Söhne des Grafen Hainrich, die Grafen Cünrat, Hainrich, Hans und Egen von Fiirstenberg geben ihre Zustimmung. Geben an dem nehsten fritag vor mitter vasten 1397. Das Siegel des Ausstellers (wie oben an Nr. 409, beschädigt); das seines Solines, Grafen Cünrat von Fiirstenberg, fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Diese Lehen lagen in Schappach, wie eine Urk. v. 1419, Okt. 16. zeigt. 1397, Juni 16. 564. Graf Hainrich, Herr zu Fürstenberg und Landgraf in Bär, belehnt Lutz Linder von Horw den Maler zu rechtem Mannlehen mit dem Zehnten zu Rordorf im Göw, der Bentzen Linders theilig war. Geben an dem nächsten samstag nach dem hl. tag ze Phinsten 1397. Das Siegel des Ausstellers (abgeschliffen). Perg. Or. Donaueschingen. 1397, Juni 25. 565. Graf Hainrich, Herr zu Fürstenberg und Landgraf in Bar, belehnt Marthen die Linderin von Horw, Hainczen sei. des Linders von Horw eheliche Tochter, mit dem Laienzehnten zu Rordorf so, wie denselben Bencz der Mayger, des vorgen. Linders Schwager, und seine Vordem von ihm und seinen Vordem zu Lehen getragen haben. Geben 1397 an dem nächsten mäntag nach st. Johans tag ze svngichten. Das Siegel des Ausstellers, wie oben an Nr. 409. Perg. Or. Donaueschingen. B. 47* P 372 1397. 1397, Sept. 20. (Hondingen.) 566. Urtheilspruch des Landgerichtes der Baar zu Hondingen, wonach die Landgerichte der Baar, des Thurgaus und Kletgaus in Sachen von Schaffhauser Bürgern nur dann com- petent sein sollen, wenn die letzteren vor Vogt und Rath in Schaffhausen rechtlos gelassen worden sind. Ich Berchtolt Ganser, fry lantrichtev in der Bär, tun kunt aller menglich mit disem brief: als ich vormals von clag wegen II her Hainrichs von Munoluingen, ritters, Eberhartz des Tichtlers, Cünczen Memmingers vnd Thomans Frickers, sines stiefsuns II von Zurzach, Petern Sarwürker, bnrger zn Schaffhusen, für mich verkünt hatt vff den nehsten vergangen lantag, der da was bi Haindingen, dieselb saeh dozemal vff- geslagen wart vncz vff den nehsten lantag darnach kiinftig, also kam für mich vnd für offen verbannen gericht vff hütt den tag, als diser brief geben ist, do ich in namen vnd an statt des edeln, wolerbornen herren graff Hainrichs herrn zu Fürstenberg vnd lantgraff in der Bär, mines gnedigen herren, an dem lantag daselbs zu Haindingen offenlich .ze gericht sazz, der beschaiden Hainrich Spiess, stattschriber zu Schaffhusen, mit.vollem gewalt in dirr sach vnd zögt dozemal die fryhaiten, so die fürsichtigen vnd wisen der vogt, rät vnd burger gemainlich zu Schaffhusen haben von Römschen kaisern vnd küngen vnd besunder die fryhait, so min herschaft von Österlich vor ziten von Römschen kaisern vnd küngen für alle die, so derselben herschaft zügehörend, erlanget haben, vnd liezz des ersten mit Rudolfen dem Hensler, sinem fürsprechen, an ain recht, ob man die vorgedachten fryhaiten icht billich verhören s6lt vnd denn darnach beschehe, das recht wer; das wart im nach miner frag ertailt vff den aid mit gemainer vmbgesamnoter vrtail, als vrtail gab vnd recht was. Vnd do die selben fryhaiten von wort ze wort aigenlich verlesen vnd verhört wurden, batt im der vorgenant Hainrich Spiezz mit vrtail ze eruarn, ob die obgenanten sin herren, vogt, rät vnd burger bi den vorgedächten fryhaiten icht billich beliben sölten, vnd öch also, ob jeman, wer der wer, nieman vssgenomen, wider die selben von Schaffhusen gemainlich oder iren dehainen besunder vormals vff dem lantgericht in der Bär oder vff dem lantgericht in Thurgöw vnd in Cleggöw ichcz eruolget oder erlanget hett, ob daz icht billich vernicht, tod vnd ab solt sin; das wart im öch alles mit ainhelliger vrtail nach miner frag ertailt vff den aid, doch also, ob das wer, das jeman, wer der wer, vmb sin zusprach, so er zu den obgenanten von Schaffhusen gemainlich oder zu irem dehainem besunder hett, recht eruordret hatt vor dem vogt vnd rät daselbs vnd darüber rechtlos wer gelassen, vnd daz er das gewisen 1 .^J".^l 1397. 373 mocht, als recht ist, dem solt denn sin recht darumb behalten sin au all geuerd. Vnd des zu vrkünd hab ich des obgenanten lantgerichtz insigel nach rechter vrtail gehenket an disen brief, der geben ist an sant Matheus abend des haiigen zwölfbotten nach Cristz ge- pürt drüzehenhundert jar darnach im siben vnd nunzigisten jar. Das Siegel des Landgerichtes (den fürstenbergischen Schild zeigend; von der Umschrift ist nur mehr das Schlusswort: Fvrstenberg lesbar). Perg. Or. in duplo. Staatsarchiv Schaffhausen. M CTtüaa (1397, Nov. 13.) 567i Inter Eberhardum comitem de Wirtenberg juniorem et Heinriettam comitem de Mümpelgart ') promittit Eberhardus senior comes de Wirtenberg, daß er nobili dominae Beatrici de Fürstenberg, vxori dicti domini de Orba, patris divae Heinriettae 2 ) bezahlen wolle tertiam partem dotalitii seu donationis propter nuptias cum tertia parte vulgariter dicti Morgengab, si Beatrici de jure debeatur 3 ). Auszüge aus Oswald Gabelkovers opus manuscript. de familiis Germaniae illustribus im Copialbuche des f. Archivars Döpser, I, 195. 1) „Heinriettam, filiam comitis (Heinrici) de Mümpelgart" wird es heissen sollen. Henriette war die Verlobte des damals erst neunjährigen Grafen Eberhards d. j. v. Wirtemberg. Vergl. v. Stalin, Wirt. Gesch. m, 4io. 2) Die corrumpirte Stelle ist zu emendiren: vxori dicti domini de Orba, patris dictae Heinriettae, und statt vxori ist zu verstehen: viduae. Heinrich, der letzte Graf von Mömpelgard, Gemahl der Gräfin Beatrix von Fürstenberg, war Herr von Orbe; Beatrix war Stiefmutter der Henriette. Vergl. v. Stalin a. a. 0. 3) Die Angabe findet Bestätigung durch eine Mittheilung v. Stalins a. a. 0. aus Actes, pieces et proces de Christophle duc de Wirtemberg contre.....de Eye, 605. 1397, Nov. 29. 568- Graf Hainrich Herr zu Fürstenberg, Landgraf im Bär, Claus Marschalk, Vogt zu Husen, Jäkli Bennhart, Untervogt, die Zwölfer und die Gemeinde der Geburschaft gemeinlich, arm und reich, des Thals zu der Oberwolfach verkaufen wegen ihrer * Schulden und zu Nutz und Nothdurft des genannten Thaies dem ehrbaren bescheiden Bertholt Lemp, Burger zu Wolfach, ihren eignen „grien" und der genannten Geburschaft „gemainen almendi" mit seiner Zugehörde, gelegen in der Wolfach bei der obern Burg, „stosset ainhalb an Burkart dez W T ilden vnd Henni Schöbiis grien vnd zühet anderhalp gegen dem wiger, als die lachen wisent vnd als wir den vsgang vnd die erla, die nebent dem grien vff stant", um haben getan vnd gelacht hänt, - 374 1398. 13 Gulden Gold; von dem Grien geht den Heiligen an die Kirche zu der Oberwolfach jahrlich zu Zins als Zehnten ein halb Pfund Wachs. Unter den Bedingungen: „man sol och inen enkain weg da durch machen noch haben, es wurden denn höptgvßa '), den man denn wichen mußte, vnd nit anders." Geben an st. Andreas aubent dez hailigen zwölfbotten 1397. Von den Siegeln des Grafen Hainrich zu Fürstenberg, seines Vogtes, des Junkers Claus Marschalk, und der Stadt Wolfach ist nur das letztere erhalten (wie an Nr. 536). Perg. Or. Donaueschingen. 1) Große Ueberschwemmungen; güß = Ueberschwemmung, Pluth. (Schmidt.) 1398, Juli 16. 569. Hanman Schnewli von Landegg, Ritter, bekennt und schwört, dass die edlen Herren, Graf Hainrich, Herr zu Fürstemberg, und seine Söhne, Graf Hainrich, Graf Cunrat, Graf Hans und Graf Egen, den Zoll zu Vilingen, den sie ihm für 300 Mark Silber eingegeben und eingesetzt haben, um dieselbe Summe jederzeit wieder lösen können. • Geben an dem nähsten zinstag nauch st. Margarethen tag 1398. Von den Siegeln des Ausstellers und der frommen und bescheidenen Cünrat Stähellin, derzeit Burgermeister zu Vilingen, und Hans des Hainbürgen, Burgers daselbst, sind die beiden ersten erhalten. Pem. Or. Stuttgart. ■ 1398, Sept. 13. Wolf ach. 510. Freiheitsbrief der Gebrüder Grafen Heinrich und Konrad von Fürstenberg für die Stadt Wolfach. Wir grauf Hainrich und grauf Cunrat von Fürstenberg, gebrüder, tunt kunt und veriehent menglichem mit urkünd dis briefs allen, die in ansehent oder hörent lesen: als uns unser lieben und getrüwen der raut und die gemaind, arm und rieh, der stat ze Wolfach gehült und gesworn hänt uns für herren ze habenne und getrü ze dienenne mit allen rechten, nützen und gewonheiten, alz sy ünsern vordem und ünserm lieben herren und vatter, grau ff Hainrichen von Fürstenberg, herre ze Fürstenberg, gedienot und getan hänt ungevarlich, da veriehen wir die vorgenanten grauf Hainrich und grauf Cunrat, daz wir gesworn hänt gelert aid liplich zu gott und zu den haiigen, die vorgenanten von Wolfach, die ietzo da sint oder hienäch dar koment, H 1398. 375 HP ■"■■ ■>■''.> laßen ze beliben bi den briefen und bi allen den rehten, als die brief wisent, die sie habent von ünsren vordem und och von dem vorgenanten ünserm lieben herren und vatter, und da wider niemer ze tünd noch schaffen getan werden, weder mit worten noch mit werken, bi den aiden, so wir herumb liplich zu got und zu den haiigen gesworn habent on all gefärd. Und siillent inen och trüwlich helfen und sy schirmen zu dem rechten, alz verre wir künnent oder mugent ungevarlich. Es ist- och mit namen berett: was die vorgenanten von Wolfach ze schaffen hänt, ez sye ainer oder me, es sye von gerilltes wegen, von der gemainen statt oder von ainem besunder, welher läye das ist oder wie daz genant oder gehaissen ist, wie sy damit unser ainem über koment, welher der nnder uns zwainen ist, das sol kraft und mäht haben, und sol och der ander daran ain gut benagen hän und sol da wider nit tun. War och, daz wir die egenanten graiif Hainrich und grauf Cumat mit enander stössig wurdent, das gott lang wende, so möhtent die vorgenanten von Wolfach, ob sy weltent, unser entweders gebott halten, bis daz wir mitenander ainhellig wurdent, allz 6n gefärd. War och mit namen, daz unser lieber herre und vatter, grauf Hainrich von Fürstenberg den von Wolfach widerbütte und widerrufte die aide, die sy uns gesworn hänt, wenne das were, es wäre über kurtz oder über lang, so sont sy ünserm lieben herren und vatter hülden und sweren in aller mäs, alz sy ime vormals getan hänt, und wenne sy das getünt, so sont sy der aide, die sy uns gesworn hant, gentzklich lidig und loße sin. War aber, daz wir vorgeschriben grauf Hainrich und grauf Cünrat von Fürstenberg uff andrü guter getailet wurdent bi ünsers vatters ziten oder darnach, welher oder weihe ainer oder me under lins gebruder denn uff die statt Wolfach getaut wurde, dem oder dienen süllent sy denne hülden, sweren und gehorsam sin in allen rechten und gewonheten, als sy uns getan hänt, wenne inen der selb oder die selben, ob ir me werint, geswürent, als unser vordem und wir inen gesworn habent. War och, daz wir von todes wegen abgiengent, das gott lang wende, so söltent die vorgenanten von Wolfach der raut und arm und rieh andren linseren brudern, ez were och ainer oder me, gehorsam sin in allen rehten und gewonheten als uns. Und des alles ze ainem offem Urkunde so habent wir bede ünsrü aignü insigel offenlich gehenket an disen brief, under den wir veriehent, daz wir gelöpt und gesworn hänt ze haltenne ungevarlich alle stük und artikel, die in disem brieff geschriben stänt, und och in dem brieff, den unser lieber herre und vatter von Fürstenberg den vorgenanten von Wolfach gegeben hat, und och da wider niemer ze tun in dehainen weg ön gefärd. Diser brief wart geben ze Wolfach- an des h. erütz aubent ze herbste in dem I 1 aas mSm ^■■B I 376 1398-1399. jare, do man zalt von Cristus geburt clrüzehenhnndert und nüntzig iar und darnach in dem ahtoden jare. Die Siegel der beiden Aussteller. Dem Perg. Or. im Stadtarchive Wolfach entnommene Copie des Archivdirectors F. J.Mone, aus dessen Nachlasse mitgetheilt von Hofrath Dr. Warnkönig in Donaueschingen. Inhaltlich übereinstimmend ist die Copie im Donaueschinger Copialbuche der Wolf acher Freiheitsbriefe v. c. 1600, fol. 5. 1398, Sept. 14. 571. Graf Heinrich und Graf Conrad von Fürstenberg, Gebrüder, ertheilen ihren lieben getreuen, dem Schultheiß, den Zwölfern, dem Rath, den Bürgern und der Gemeinde zu Haselach, die sie zu ihren Herrn erkoren und' ihnen gehuldigt haben, aus „billiger Dankbarkeit" mehrere Freiheiten. Geben an dez heiligen crutz tag ze herbste 1398. Nach dem Perg. Or. im Karlsruher Archive mitgetheilt von Dr. W. Franck. 1398, Nov. 4. 572. Graf Hainrich, Herr zu Fürstenberg, Landgraf in Bare, gestattet dem ehrbaren Bernhart dem Tunninger, Hansen des Tunningers, eines Burgers zu Vilingen Sohn, angesehen seine und seiner Freunde getreue willige Dienste, seiner ehelichen Hausfrau Anna, Günthers von Hüfingen Tochter, 24 Mark löthiges Silber Vilinger Gewichtes auf einem Gute im Dorfe Tüchingen zu vermachen, das derselbe von ihm (dem Aussteller) zu Lehen trägt und das jährlich gilt 17 Malter beider Korn Vilinger Maßes „vnd der wisat, der dar zu gehört". Geben an dem nächsten mentag nauch aller heiligen tag 1398. • Die Siegel des Ausstellers und Bernhart des Tunningers (letzteres stumpf). Perg. Or. Karlsruhe. I 1399, April 3. 573. Clär die Schultheissin, weiland Abrehts Schulthaissen sei. von Wolfach eheliche Tochter, Dyetrichs von Velsenbergs von Gisingen eheliche Hausfrau, bekommt von ihrem Manne als Widerlage etliche Güter zu Gisingen, die Lehen von der Herrschaft von Fürstenberg sind, und etliche Güter, gelegen im Kintzgital, in der Sulz, die ihr ll HI^^HHHHHI ___ ■■■§■■■■■■■ mKbHHB^hBH^^BbhHHbBMp^ ■ ■N 1399. 377 H Mann von gen. Herrschaft zu Pfand hat. Sie verspricht,- falls sie denselben überlebt, wegen dieser Lehen der Herrschaft einen erbern Mann, der Wappengenosse ist, als Träger zu stellen und dieselbe auch das vorgen. Pfand laut des Hauptbriefs lösen zu lassen. Geben an dem giittemtag in der Osterwochen 1399. Die Siegel der Ausstellerin (getheilt, oben 2 Eosen, unten auf gitterförmig dainaszirteni Grund 1 Eose (?); f S'. KLAVE.............) und ihres lieben Oheims Johansen von Bainstain (Widder auf einem Berg; Umschrift abgeschliifen). Perg. Or. Donaueschingen. 13. 1399, Mai 3. Constanz. 574. Graf Rudolf von Werdenberg verpfändet seiner Gemahlin Beatrix, gebornen Gräfin von Fürstenberg, für 4000 Pfund Heller Heimsteuer Burg und Stadt Werdenberg und verschiedene andere Güter. Wir graff Rudolf von Werdenberg, graff Hainrichs sälgen sun von Werdenberg, tügint kunt vnd vergehent des offenlich mit disem brieff allen, die in ansehent oder horent lesen: als der il almächtig gott gefugett hatt, das du edell frow, fro Beatrix gräffin geborn von Furstenberg, graffe Hainrichs von Fürstenberg euch tochter, vnd och wir elich ze sammen komen sigent, da II hat vns du selb vnser elich frow zubracht ze rechter hainstür vier tusent pfunt alles guter vnd gäber haller, die ze Costentz geng vnd gab sind. So habend wir der selben vnser elichen frowen vvider- leit och vier tusent pfunt guter haller vnd dar vrnb, daz du selb vnser elichü frow, fro Beatrix vnd- ir erben des vorgenanten guts der acht tusent pfunt guter haller dester sicher sigent, so habent wir si des selben gutes, so da vor ist beschaiden, ge- wisett vff disü nachgeschribnen guter vnd gelt vnd ir die in pfandes wis in gesetzett, das si vnd ir erben nun hinnanhin da von jäiiichs haben vnd niesen sont vnd mugent zvvai hundert pfunt vnd nündhalbs vnd sechtzig pfunt alles guter vnd gaber pfening Costentzer müns, doch je zwen gut haller für ainen Costentzer pfening ze nement. Vnd sint diss die guter vnd gelt, dar vff wir si gewisett haben vnd wir die ir in red- lichs pfandes wis ingesetzett habend: des ersten vnser vesti, bürg vnd statt ze Werdenberg mit dem sew, gelten järlichs ze zins von den stuirn drü vnd drissig pfunt pfening, vnsern wingarten mit aller zügehord, gelegen bi Werdenberg, der an der obgenanten sum des järlichen geltes gewerdett ist für viertzig pfunt pfening geltes, vnsern wingarten ze Grapps, der gewerdett ist für zechen pfunt pfening geltes, II. 48 I 37S 1399. vnser müli bi der statt, giltett järlichs sechs pfunt pfening, die ietz irme hett Hainrich Müller, den kornhoff' ze Limps, giltett järlichs dritthalb pfunt pfening, den inne hett Rudi Bitz, der kelnhoff da selbes, giltett zwai pfunt pfening, den inne hett Virich Maiger, des Kürtze höffli, gilt järlichs zwai pfunt pfening, den inne hett Eberli Katter vnd Vli Bitz, dez Schinhütz gut, gilt ain pfunt vnd fünf schiling pfening, hett inne Vli Krutmüs, des Mittmels akker gelegen in Schikken vnd der brül, geltent drissig schiling pfening, hett Hainrich Schoni, Berwertz hoff, giltett järlichs zwai pfunt pfe- ning, hett der alt Boksflaisch, Vdelhilten gut, gilt järlichs drissig schiling pfening, hett Bude Hag, des Hübers vnd des Rütiners äkker, gelten zechen schiling pfening, hett Haini Lippiner, die müli ze Grapps, giltett järlichs zechen pfunt pfening, die hett Hainrich Müller, des Wakkers hoff, giltett vier pfunt fünf schiling pfening, hett Vli Rupsch vnd der Lippner, der zechend ze Grapps an der ebni mit aller zügehord, giltett järlichs fünf vnd funftzig pfunt pfening an 'körn, der zechend an Grappserberg, giltett sechtzen pfunt pfening an körn, der zechend an Pilops, giltett sechsthalb pfunt pfening an körn';, von dem clainen zechenden, der da gehört zu den obgenanten drü zechenden, vallett järlichs zwelfthalb pfunt pfening an smaltz, ain pfunt pfening von lemmern vnd von fülin zechenden, der och gehört in die drie zechenden von löbmaln; das vsser den alpen gat: siben pfunt pfening an kass vnd an schmaltz, siben pfunt pfening von lenpfeningen ze Grapps, die wisen, die zu der vesti gehörent, geltent järlichs nun pfunt pfening, von der stur ze Grapps ze dem Maigen vallet järlichs viertzig pfunt pfening. Dis vorgenanten guter, zins, zechenden vnd gelt sint ällü gelegen in Grappser kilsper. Die vorgenanten vesti, bürg vnd statt ze Werdenberg vnd die vorgenanten guter, zins, zechenden vnd gelt mit allen rechten vnd zügehorden, alz da vorgeschriben statt, habend wir der vorgenanten frow Beatrixen, vnser elichen hus- frowen, vnd iren erben für vns vnd vnser erben ze ainem rechten vnd redlichen vnd gewertem pfand in geben vnd versetzett vnd setzent vnd gebend ir das in mit krafft dis brieffes, also mit söllichem geding, daz si vnd ir erben die vorgenanten vesti, bürg vnd statt vnd die guter, zins, zechenden, gült vnd gelt vnd sturen mit allen iren rechten, nützen vnd zügehorden vnd mit allen gewonhaiten nunhinanhin haben, nützen, messen, besetzen vnd entsetzen sont vnd mügent' in ains rechten vnd redlichen gewerten pfandes wis ane alles abslachen vnd abmessen der nütz, alz lang vnd alle die wil du selb vnser elich frow, frow Beatrix in lip ist. Vnd was aber ander guter, zins, zechenden, gült vnd gelt zu der obgenanten vesti vnd bürg vnd statt ze Werdenberg gehörett vnd die da vor nit benemmet sint, mit den selben gütern sol si noch ir erben nüt ze schaffenn haben vnd vns vnd vnser erben daran vngesümpt vnd vn- geiert lasen. Darzü ze merer sicherhaitt habent wir vorgenanter graff Rudolf von i 1 ^y ^ ^^^ llr ^aaiüa^^«y^\lmn^^'^ mm 1399. 379 Werdenberg gelopt mit vnser trüw an ains geswornen aides statt für vns vnd vnser erben der vorgenanten vnser elichen frowen, fro Beatrixen vnd ir erben der selben vesti, bürg vnd statt, ze Werdenberg vnd der vorgenanten guter, stüreii, zins, zechenden vnd gelt mit allen rechten vnd zugehörden, alz da vor geschriben statt, recht wer ze sind für recht aigen vnd in ains rechten redlichen gewerten werenden pfandes wis für recht ledig vnuerkümbert nach dem rechten ane allegeuärd. Vnd ze merer sicherhait so habend wir der selben frow Beatrixen von Fürstenberg, vnser elichen frowen, vnd iren erben mit vns vnuerschaidenlich ze rechtem weren vnd tröster geben vnd gesetzt vnsern lieben vettern, graff Albrechten von Werdenberg den eitern, heren ze Bludentz, vnd vnser lieben brüder, graff Hngen vnd graff Hainrichen von Werdenberg. Die selben wem hand alle drie von vnser bett wegen der selben vnser elichen frowen, fro Beatrixinen vnd iren erben für sich vnd ir erben dis vorgeschriben alles mit vns vnuerschaidenlich gelopt vnd verhaisen mit ir trüw an ains gesworneu aides statt wer ze sind nach dem rechten vnd alz ;wir vns des verbunden hand vnd als da vor vnd hienach geschriben statt. Also: war ob daz jemer ze schulden kam, nun oder hienach, daz die obgenant vnser elich frow, fro Beatrix von Fürstenberg oder ir erben von der obgenanten guter wegen vesti, bürg und statt ze Werdenberg sturen, zinsen, zechenden vnd gelt jemand ansprach oder si daran sümpti oder ierti mit dem rechten gar oder an dehainen tail, sin war wenig oder vil, so mag du selb vnser elichu husfrow vnd ir erben vns vnd die selben wem des wol erinren vnd für vns bringen, so sollent wir vnd die wem vnd vnser erben inen daz ansprächig, was inen angesprochen wirdett oder ingenommen oder daran si gesümpt waren, ledig vnd los vnd vnansprächig machen, ane iren schaden nach ir vorderung inrend des nächsten manotz frist. Täten wir des nit, so söllent wir vnd die wem vns all vier nach der manung, so wir von inen oder von ir hotten ermant werdent ze hus, ze hoff, mit brieffen oder vnder ogen, mit vnser selbes liben inwendig den nächsten acht tagen in varen ze laisten gen Costentz in die statt oder gen Schaffhusen in die statt, wedert- halb vns das aller füglichest ist, vnd da laisten recht vngeuarlich gisellschafft ie zwai mall an dem tag. Weler aber vnder vns vieren also mit sin selbes lip nit laisten wil oder mag, den sol doch des enkain änderü gisellschafft nit ieren vnd sol och da wider nit sprechen noch ze wort haben, won daz er zwen erber, die wapens genos sigent, mit vier pfäriden an sin statt, in wedre statt er wil, ze gisell legen sol, die ane geuard je zwai mall an dem tag laisten vnd vngeuarlich alz chür komen je zwai mal an dem tag, alz ob er selb mit vier pfäriden ze gisell lag, vnd sollent och wir vnd die wem oder die gisell an vnser statt also vngeuarlich laisten an offnen wirten mit der selben frowen vnd ir erben oder ir botten wissen bi der gelüpt, so wir getan 48* . ■'te ; äHHÜ I 330 1399. hand, vnd da von nit lasen, e der selben vnser eliclien frowen vnd ir erben daz ane iren schaden entrihen wirdett, dar vmb wir danne gemant sigent. Gieng och vnder vns vieren dehainre ab von todes wegen, da vor gott lang sie, ald vom land für oder von ander redlicher sach wegen vnütz wurd, so sollent wir der selben frowen oder iren erben je ain andern gulten vnd wem alz gewissen ane geuärd an des abgangen statt setzen vnd geben nach ir manung inwendig den nächsten viertzechen tagen. Täten wir des nit, so sollent wir, die dannocht in lip sint, all laisten, alz da vor ist beschaiden, vntz daz wir inen den abgangen je berichten. War och, daz gott lang wend, das dehainer vnder vns vieren sich selben also vber säch vnd nit laisti in der mass, so er gemant wirt, alz da vor ist beschaiden, den selben mugent dann du ob- genant frow vnd ir erben vnd helfer, in vnd sin erben, wol angriffen, heften, pfenden vnd vmb triben an lüt, an gut, in stetten vnd vff dem land, mit gericht oder ane gericht, gaistlichem oder weltlichem, alz ver vnd inen gäntzlich erfallett wirdett, wa- ran si gebresten hand, vnd sol vns da vor nit schirmen gaistlich noch weltlich gericht, enkain friehaitt, burgrecht, ainung noch buntnuss, die wir jetz habend oder hienach erwerben mochten von küngen, von kaisern, von bäpsten oder von andern heren noch kainre schlacht ander sach vnd sont doch dester minder nit laisten vngeuarlich. Be- suncler so ist och mit namen berett vnd bedingett: war, daz gott vber vns gebütt, das wir von todes wegen abgiengen vor der obgenanten vnser elichen frowen, frow Beatrixen vnd nit elich liberben hinder vns liesen, die von vns zwain komen vnd ge- born wären, so sol du selb vnser elich frow, die obgenanten vesti, bürg vnd stat ze Werdenberg, die sturen, guter, zins, zechenden vnd gelt mit allen zügehörden, alz da vor geschriben statt, inne haben vnd niessen, ane vnser erben vnd mänglichs sümnuss vnd ierung ze end ir wil vnd lebtag, alz da vor geschriben statt, vnd wenn gott vber si gebütett, daz si von todes wegen abgat, so sont ir erben die obgenanten vesti, bürg vnd statt vnd die guter, alz da vor ist beschaiden, haben vnd niesen in aller der wis vnd mas, alz der selben frowen da vor verschriben ist, alz lang vnd alle die wil, vntz daz vnser erben das von inen ledgend vnd losend mit vier tusent pfunt guten hallern oder mit der müntz vnd werschafft, die dann ze Costentz für haller geng vnd gab ist, des doch vnser erben alweg vollen gewalt hand, wenn si wend nach der selben vnser elichen frowen abgang vnd wenn daz also beschicht, so sont si dannan- hin an die selben vesti, bürg vnd statt vnd guter dehain vorderung noch ansprach mer haben. Vnd war, ob du selb vnser elichü frow vor vns von todes wegen ab- gieng, das gott lang wend, vnd nit elich liperben hinder ir liess, die von vns zwain komen vnd geborn wären, so sollen wir die obgenanten vesti, bürg vnd statt vnd guter haben vnd niessen ze end vnser wil vnd lebtag, vnd wenn wir och ensind vnd II 1399. 381 ersterbend, so sont der selben vnser elichen frowen Beatrix von Furstenberg erben die selben vesti, bnrg vnd statt vnd die guter zu iren handen nemen vnd die haben vnd niesen, alz lang vnd alle die wil vnser erben daz och von inen ledgent vnd losend mit vier tüsent pfunt guten hallern, des si alwegg gewalfc hand ze tünd. Vnd war, ob der selben vnser elichen frowen erben dar an kain inuall beschäch oder si daran jemand snmpti oder ierti, so sont inen die obgenanten wem vnd tröster alweg hafft sin vnd gebunden ze laisten in der mass, alz da vor geschriben statt, vntz inen daz entrichett wirdett. Darzü habend wir obgenanter graff Rudolf diss versatznng getan vnd vollefürt mit der obgenanten vnser brucler willen vnd gunst. Des vergehent och wir die obgenanten graff Hug vnd graff Hainrich von Werdenberg gebruder, das der obgenant vnser lieber brüder graff Rudolf die selben sin elich frowen, frow Beatrixen von Fürstenberg vff die obgenanten vesti, bnrg vnd statt ze Werdenberg vnd vff die guter, sturen, zins, zechenden vnd gelt, alz da vor ist beschaiden, gewisett hat; daz ist vnser will guter vnd gebend och darzü vnsern willen vnd gunst mit disem brieff vnd sollent och wir noch vnser erben noch nieman anders von vnseren wegen die selben frowen noch ir erben daran niemer gesumen noch geieren vnd si da bi halten vnd lasen beliben in der mass, alz da vor geschriben statt, bi der gelüpt, so wir getan hand mit vnser truw an ains aides statt. Vnd des alles ze warem vnd offem vrkunt aller dirre vorgeschribner ding gebend wir obgenanter graff Rudolf von Werdenberg vnser insigell an disen brieff. Darnach vergehent wir die obgenanten graff Albrecht von Werdenberg, graff Hug vnd graff Hainrich von Werdenberg ainer gantzen warhait, so davor von vns verschriben statt, vnd habend och gelopt mit vnser tniw an ains rechten aides statt ze laisten vnd die werschafft ze vollefüren, alz daz alles da vor von vns drin vnd von jeglichem besunder verschriben ist, vnd des ze vrkunt gebend wir och alle drie vnserü insigell an disen brieff, der ist geben ze Costentz, do man von Cristi gebürt zalt drützechen hundert jar nun vnd nüntzig jar an des haiigen cruces tag in dem Maigen. Die Siegel der Grafen Budolf, Albrecht, Hug und Heinrich von Werdenberg fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. '■■-''' -■■.■•■ mHB 1399, Juli 22. Wolfach. 575. Aulbreht von Gipchen versichert seiuem lieben ehelichen Weibe, Ciaren von Snellingen, 400 ff. rh. „zu ainem rehten widergemacht" auf seine Burg zu Gipchen, die Lehen ist halb von dem edeln wohlerbornen, seinem gnädigen Herrn, Grafen Hain- N-,S"'"—'« ■■- 382 1399. rieh, Herrn zu Fürstenberg, Landgrafen im Bare, und halb von dem edeln, seinem gnädigen Herrn, Junker Walther, Herrn zu der hohen Geroltzegg, und auf 2 Güter zu Gipchen, die von dem letztern zu Lehen gehen, mit Consens der Lehensherrn und Genehmigung seines lieben Bruders Gerien von Gipchen. Geben ze Wolfach an st. Marien Magdalenen tag 1399. Die Siegel des Ausstellers, der beiden Lehensherrn (auf Bitten des frommen Knechts Aulbrechts von Gipchen, ihres Manns) und Gerien von Gipchen (1. und 4. Mondsichel im oberen Schild; Umschriften erloschen). Perg. Or. Donaueschingen. B. 1399, Bez. 8. 576. Anna, Witwe Hainrichs von Blümberg, bekennt, dass Osswalt von Wartenberg und Cunrat Stähellin, Burger zu Vilingen, welche sie als Schiedsleute in ihren Streitigkeiten mit Grafen Hainrich, Herren zu Fürstemberg, wegen des Zehnten zu Bisoluingen, den man nennt der Zehnte zu Harthain ] ), dann wegen eines Gütchens zu Tüttishusen und endlich wegen eines Vogtrechtes zu Teggingen, bestehend in 13 Schilling Heller und 2 Viertel Vesen, anerkannt, dahin gesprochen haben, dass ihr der Zehnten zu Risolvingen, dem Grafen dagegen das Gut zu Tüttishusen und das Vogtrecht zu Teggingen gehören sollen. Geben an mentag nach st. Nicolaus tag 1399. Die Siegel Oswalts von Wartenberg (über das runde Siegelfeld oben und unten hin ausgreifend ein aus der Verbindung zweier flacher Eselsrücken gebildeter länglicher Rahmen, darin halbrechts gelehnter Schild mit aufsteigendem gekröntem Löwen und Helm mit wachsendem gekröntem (?) Löwen; S'. OSWALDI. DE. WARTENBERG.) und Cünrat Stahellins (Schild halbrechts gelehnt, mit Adler, den die Stähellin vielleicht als ehemalige Villinger Schultheissen im Wappen führen; Helm mit wehender Decke und wachsendem Storch; S\ CVNRADI. DCI. STAHELLI.) Per». Or. Donaueschincren. 1) Diese Benennung deutet auf einen abgegangenen Ort Hartheim unweit Reiselfingen, B. A. Donau- eschinffen. 1 fflt^fot&atJffa SwfJMüftM m i iw^ff i imiffllh^"^™*'**^*"^ ggglgfjjH 1 ! NACHTfilGE ZUM I. UND IL BANDE. 1086, c. April 1. Constanz. 577. Auf der Synode zu Constanz unter den zahlreichen Anwesenden, sämmtlich Anhängern der gregorianischen Partei: conies Cuono de Wiluelingen. Notitia fundationis des Klosters St. Georgen; Mone, Zeitschrift, IX, 201. 1219, März 26. Ungenau. 578. König Friedrich IL erlässt dem Kloster Thennenbach einen Zins von 10 Schillingen, ( ^ u welchen vormals Herzog Berthold von Zähringen von dessen Mühle in Villingen bezogen Nr - 164 -> hatte, und schenkt dem Kloster eine Wiese, genannt des Herzogs Wiese, bei dem Klosterhofe zu Roggenbach. i Fridericus secundns, dei gratia Romanorum rex et semper Augustus et rex Sici- lie. i || Quia regie maiestatis excellentiam ad augmentum et defensionem ecclesiarum ueraciter credimus esse constitutam, II idcirco a ) et ecclesiis ipsis et personis ecclesiasticis, maxime hiis, que sub regularis obseruantia discipline dininis sunt mancipate obsequiis, prompta tenemur facilitate subuenire et operam dare, in quantum deo dante possumus, ut militiam religionis sue sub nostre clefensionis auxilio possint equanimiter bainlare. Quapropter ad notitiam omnium imperii fidelium, tarn presentium quam futurorum, uolumus pervenire, quod ad petitionem dilecti amici nostri abbatis et conuentus de Tennibach, pro salute et remedio anime nostre et parentum nostrorum divorum Au- gustorum 10 solidos, quos exegit dux Bertholdus Zaringie de quodam molendino ipso- rum in Vilingin, et nobis ex eadem successione debebantur, in perpetuum remisimus, et pratum quoddam adiacens pratis eorum iuxta grangiam ipsorum Rocginbach, quod dicitur pratum ducis, simili consideratione inducti contulimus, quatinus memores sint nostri et parentum nostrorum, et gubernacula regni quiete et tranquille possideamus. Vt autem huius nostre concessionis donatio rata et inconuulsa predictis fratribus in ^V- : :,-7"',#^-i I H-- ,v - I ^H I 384 NACHTEÄGE. perpetuum perseueret, paginam hanc fecimus conscribi et sigilli nostri appensione con- muniri. Testes huius nostre concessionis sunt: Eberhardus Salzburgensis archiepiscopus, Albertus Magdiburgensis archiepiscopus, Heinricus Basiliensis episcopus, Rvdegerus de Kiemisse episcopus, Cvnradus imperialis aule cancellarius, Hugo abbas Mvrbacensis, marchio Hermannus de Badin, Cvnradus marchio de Monteferrato, comes Egino de o o Vrä, Ebirhardus et Vlricus comites de Heltinstein, Rvdolfus de Vsinberc, Anshelmus marshalcus imperii, Ebirhardus dapifer de Tanne, Cvnradus de Wintirstetin. Datum apud Haginowe anno ab incarnatione domini 1219. 7. kalendas Aprilis, indictione 7. Das Siegel fehlt. Perg. Or. Villingen. Ficklers Abdruck, der im I. Bande wiederholt wurde, da sich die Urk. damals in Yillingen nicht finden ließ, enthält mehrfache Fehler und Ungenauigkeiten. a) Or.: idciro. 1236. Villingen. 579. Gräfin Adelheid von Urach und Freiburg schenkt einigen geistlichen Schioestern eine von \Ti ^ lr °^ s Lehensherrin besessene Hofstatt in Villingen, welche dieselben von der Witive eines Bürgers Hüteger käuflich erworben hohen. Bd Nr. 300.) Quia rerum gestarum ueritatem et ordinem de facili delere consueuit obliuio, maxime dum II in longum temporum extenditur successio, idcirco prouidorum hominum sollercia, quicquit geritur, scripture testimonio II decreuit conmendare. Notum sit igi- tur omnibus tarn futuris quam presentibus, quod quedam sorores Christo deuote, uo- lentes in uilla Vilingen ad seruiendum deo sibi mansiunculam construere, quandam curtim ibidem sitam a uidua cuiusdam Hiltegeri et ab heredibus suis, qui ciuis eius- dem ciuitatis extiterat, per quandam pecunie summam conpararant. Ego autem A. comitissa de Vra et de Friburc, quando eadem curtis iure proprietatis ad nie specta- bat, filiorum meorum super hoc habeus assensum, quicquid in ea iuris habebam, ipsis iure perpetuo contuli possidendum. Vt igitur prefate uidue uenditio quam nostra donatio rata permaneat et in posterum a nullo retractari ualeat, prenominatis sororibus paginam presentem cledimus sigilli nostri munimine confirmatam. Acta sunt hec anno ab incarnatione domini 1236. in presentia testium sub- scriptorum: H. de Valchenstain, Wer. de Stophen, H. sculteti, Ragini, H. de Offenburc, B. Stahellini, G. et C. et domini Ottonis et filii sui et C. Jochelini, H. fratris sui et aliorum quam plurimorum. Datum in uilla Vilingen annis domini prenotatis. 1 »pai Bftft^ NACHTRÄGE. 385 Vom Siegel der Ausstellerin, das an gelber Seidenschnur hängt, ist nur ein kleines Bruchstück erhalten. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. In Bd. I ist dieselbe Urk. als Nr. 390 nach einer beglaubigten Copie von 1762 gedruckt. MgSM 1241, Febr. 7. Salem. 580. Comes Egino de Vrah Zeuge einer „presente abbate Bertoldo de Salem" voll- o zogenen Schenkung des Grafen Vlrich von Heltinstain d. j. an Kloster Salem. Facta est hec donatio in Salem anno 1241 (sie) *) 7. idus Februarii. Salemer Copialbuch, II, p. 69. Karlsruhe. 1) Da Graf Egino V. von Urach 1236 oder 1237 starb, ist entweder der Name dieses Zeugen oder das Datum der Schenkung im Copialbuche nicht richtig. Berthold von Urach aber (f 1242) wurde nicht vor 1239 Abt von Salem (vergl. Bd. I, Nr. 403 u. 406, Anm. 1), so dass der Fehler in dem Namen des 'Grafen Egino liegen dürfte. Oder sollte sich unter den Söhnen Eginos V. auch ein nur hier erwähnter Egino befunden haben? 1255 (?), Febr. 4. Ujest. 581. Bischof Thomas von Breslau urkundet einen Vergleich ') mit dem Großpräceptor der Johanniter in Deutschland, Böhmen, Polen und Mähren, Heinrich de Wersteynberk 2 ), über Zehnten, welche zwischen dem Vorgänger des Präceptors, Franz Geldolphus, und dem Bischöfe streitig waren. Pridie non. Febr. Codex dipl. Silßsiae, VII, 45, 46 nach dem Or. mit dem Siegel des Bischofs und des Capitels im Großprioratsarchive der Johanniter zu Prag. 1) Am selben Tage und Orte ratihabirt Bruder (Henr.) de Wristeynberk, Präceptor etc. die obige Urkunde. Cod. dipl. Silesiae, VII, 46 nach dem Or. im ßreslauer Domarchive. 2) Ob dieselbe Persönlichkeit mit dem in Bd. I, Nr. 458, 467, 469, 473, 475 u. 538 zwischen • 1266 und 1279 auftretenden Bruder, Präceptor und Commendator Hainricus de Furstenberg ? Dessen Zugehörigkeit zum schwäbischen Hause Purstenberg lässt sich nach seinem Namen Heinrich, nach seinem Auftreten in Schwaben und nach den engen Verbindungen, welche die Grafen von Fürstenberg damals mit dem Johan- niterorden unterhielten, kaum bezweifeln. Schon die ältere Stammtafel des Hauses und Stalin, Wirt. Gesch. III, 600, haben ihn als Sohn Heinrichs I. einreihen zu müssen geglaubt. Dafür spricht, dass Heinrich I. sieben Kinder hatte (Bd. I, Nr. 540), von denen ohne den Johanniter Heinrich nur sechs bekannt wären, und dass ohne ihn die Kinder Heinrichs I. die einzige Generation des fürstenbergischen Hauses im Mittelalter bilden würden, in welcher der Name Heinrich nicht vertreten ist. Auch die Zeit der bisher bekannten Urkunden des Johanniters Heinrich, 1266—1279, stimmte zu dieser Annahme. Sie ließe sich jedoch nicht mehr aufrecht halten, wenn die obigen Urkunden richtig datirt und auf dieselbe Persönlichkeit zu beziehen sind. Denn da Heinrich I. 1239 noch unter Vormundschaft steht und keinesfalls vor 1225, wahrscheinlich um 1228 geboren ist (s. Bd. I, Nr. 393, Anm. 1), kann ein Sohn desselben nicht bereits 1255 die Würde eines Johanniterprä- ceptors bekleiden. Man würde in diesem Falle zu der Annahme gelangen, dass der Johanniter Heinrich nicht IL 49 w 3S6 NACHTRÄGE. als Sohn, sondern als Bruder Heinrichs I. einzureihen ist; doch sind die Fälle, dass zwei Brüder den gleichen Namen führten, immerhin selten und im urach-fürstenbergischen Hause sonst nicht nachzuweisen. Wahrscheinlicher ist wohl, dass die beiden obigen Urkunden irrig datirt sind und dass 1255 etwa in 1265 zu ändern ist. Bischof Thomas von Breslau starb 1266. Aus dem angegebenen chronologischen Grunde ist es auch nicht völlig sicher auf den Johanniter Heinrich von Fürstenberg zu beziehen, wenn 1260, Jan. 13. in Köln urkundet: „frater Theodericus de Vrislen- heim, vicem gerens in partibus inferioribus fratris Henrici preeeptoris domorum hospitalis Jerosolimitani per Alemanniam, Bohemiam, Austriam, Morauiam ac Poloniam". Lacomblet, Urkundenbuch f. d. Geschichte des Niederrheins, II, 282, aus dem Cartular der Abtei Knechtsteden. c. 1270? 582. Schenkungen an das BickenJdoster in Villingen. Quoniam labilis est humana memoria, ne congesta hominvm in oblivionem II deciderit, scriptura memorie conmendantur. Innotescat igitur yniuersis hoc scriptum inspecturis II , quod Heinricus dictus novus molendinarius de Vilingen domvm suam cum rebus mobilibus et inmobilibus, quas tunc habuit et in posterum acquirere posset supra victum, pro remedio anime sue et Mectildis uxoris sue sororibus apud Vilingen sitis apud capellam libere delegavit. Huius rei testes sunt Cunradus scultetus, G-o- soldus Stehli, Reginas, Berctoldus Stehli et omnes consiliarii et alii quam plures. Predictis etiam sororibus Mectildis dicta Mvzin domvm suam et 15 ivgera agri et prata reddentia quatuor plaustra feni pro remedio anime sue libere delegauit. Huius rei testes sunt Rudolfus plebanus in Tochingen, Rudolfus conuersus in Rvnstal, Berctoldus Wando, Cunradus Rtter (sie), Waltlierus dictus Giego, Eberhardus Bremmo et alii quam plures. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. B. Die Urkunde ist von Frauenhand im 13. Jahrhundert geschrieben. Ihre äussere Form zeigt viel auffälliges: das Pergament, auf dem sie steht, ist ein Oktavblatt, das wohl aus einem Codex stammt und offenbar nicht von Anfang an für Aufnahme einer Urkunde bestimmt war. Der Text nimmt nur das obere Drittel des Blattes ein, dessen übriger Kaum unbeschrieben ist. Dagegen ist an dasselbe ein dreieckiger, kleiner Pergamentstreifen angenäht, auf dem der Schreiber der Urkunde von 1274 (Nr. 585) eine nur noch theilweise lesbare Aufzeichnung über die Schenkung eines gewissen Guntran in Villingen in deutscher Sprache, aber sehr mangelhaft stilisirt niedergeschrieben hat. Unten an das Pergamentblatt ist vermittelst eines ungewöhnlich kurzen Pergamentstreifens ein spitzovales Siegel angehängt, das den fürstenbergischen Adler zeigt und dessen Umschrift völlig erloschen ist. Dasselbe ist dem in Band I, Nr. 656 abgebildeten Siegel des Grafen Gebhard von Fürstenberg sehr ähnlich, jedenfalls das Siegel eines dem geistlichen Stande angehörigen Gliedes des fürstenbergischen Hauses, vielleicht des Grafen Gottfried von Urach, Pfarrherrn von Villingen. Die Aufzeichnung von Predictis an, die sich auf eine neue Schenkung bezieht, aber des urkundlichen Charakters entbehrt, sollte wohl durch Niederschrift auf einer besiegelten Urkunde beglaubigt und einer Urkunde gleichgestellt werden. Vergl. über solche Fälle Ficker, Beiträge z. Urkundenlehre, I, 340 flgd. 1 BMIMnffl^™'»"™ NACHTRÄGE. 387 7272, Jan. 19. Prag. 583. Othakarus Boemie rex etc. fratribus hospitalis st. Johannis Baptiste Jherosoly- tani per Boemiam constitutis „propter deuocionis merita, quibus se frater Heynricus, magister ordinis eiusdem per Boemiam sue celsitudini reddidit graciosum", et pro suo- rum remedio peccatoram indulget, ut homines ipsorum per totum regnum Boemie nusquam juri nisi Präge stare debeant vel ad Judicium evocari et ut a testimonio, quod Ozada vulgariter nuncirpatur, liberi sint et soluti. Actum Präge anno 1272 quarto decimo kalendas Februarii. Boczek, Codex dipl. Moraviae. IV, 88, ex orig. in archivo M. prioratus Melitensium Pragae. 1272, Juni. 584. Bruder Heinrich von Fürstenberg, Johanniterpräceptor in Deutschland, beurkundet und bestätigt, dass der Bäcker Otto in Rothenburg a. d. T. und dessen Gemahlin Hadeivig dem Johanniterhause in Rothenburg Grundstücke in Dettwang und Erlbach und ein Haus in Rothenburg verkauft haben. Frater Henricus de Vristenberg, humilis preceptor per Alemaniam, vniuersis presens scriptum invisuris salutem et scire veritatem. Quia, ut legitur in ewangelio, nemo mittens manum ad aratrum et respiciens retro aptus est regno celorum , hoc est, nemo incipiens opus bonum in karitate per instigationem malorum reuocet et infringat, nos ea, que facta sunt, tenore presentium certificamus, videlicet quod Otto pistor in Rodenbvrg a ) vna cum consensu vxoris sue Hadevvigi emit domui nostre in Rodenburg duo jugera sita b ) in Thetwanc c ) et quosdam agros sitos d ) in Erlebach. Que domui nostre dicte in Rodenbvrg a ) et suis colonis tribuit jure colonio excolencla, hoc adiecto, ut medietatem fructuum singulis e ) annis, quoad uixerint, percipient tempore debito crescentium in eisdem. Insuper idem Otto vno animo vxoris sue i^redicte comparauit domui nostre sepedicte in Rodenbvrg a ) vnam dorn um decem solidos Hal- lencium f ) annuatim ipsis viuentibus soluentibus. Que etiam vna cum bonis 23i'edictis ipsis debita nature soluentibus sine aliqua molestatione cedent dom-ui nostre in Rodenbvrg g ) memorate libere et quiete. Huius igitur facti confirmatione presentem paginam sigillorum nostrorum appencione ipsis Ottoni et vxori sue dignum duximus roborandam. Datum anno domini 1200. septuagesimo secundo mense Junio. Das hängende, nur fragmentarisch erhaltene Siegel ist in flaches, rothes Wachs gedrückt und zeigt den nach links schreitenden hl. Johannes, in Pelz gehüllt, in der linken die Scheibe mit dem Lamm; am Rande rechts sind noch die Buchstaben P. ALAM (per Alamanniam) erkennbar. 49* w 388 NACHTRAGE. Aus dem Münchner Eeichsarchive nach dem dortigen Perg. Or. mitgetheilt. a) Münchner Abschrift: Bodenborg. b) Dieselbe: sata. c) Dieselbe: Tltetwant. d) Dieselbe: satos. e) Or. nach aingulis: auga, wovon die ersten drei Buchstaben durchstrichen sind. f) Münchner Abschrift: HaUentium. g) Dieselbe: Rodenberg. 1274, Mai. 585. Schenkung der Schwester Mathilde an die Waldhauser Sammlung zu Villingen. In gottis namen amen. Allen den, die diesin brief sehint, lesint oder hörint lesin, den tvn ich kvnt, swester Mahtilt, die a ) hern || Ottin sailigin elich wirtinne was, das ich habe gegebin der priolin vnde der samenvnge von "Walthvsin ze kofin II min eigin gvt, achir vnde wisa, allis, das ich geerbit habe von minem wirte ane das zv minin mvlinon horit, vmbe zehin march silbirs, vnde sol mir div samenvnge gebin ze einem lipgedinge sibin scheffol b ) kernin vnde sehs scheffol habern vnde drizic aiger vnde ein hvn vnze an minen tot, vnde vber lebit mich min brvder Johannes, der vatter halb vnde mvter halb min brvder ist, deme sol div samenvnge nah minem tode gebin sehs scheffol kernin vnde sehs scheffol habern vnze an sinen tot, vnde nah vnser beidir tode sol div samenvnge das gelt habin zeinem sei gerate dvr got vnd dvr miner sei willin vnde dvr mins wirtis sei willin. Dierre köf geschach, do nach vnsers herrin gebvrt zergangin warin tvsint iar vnde zwei hundert iar vnde sibinzich iar vnde 4 iar in dem manode ze Maigin. Dis sint gezivge her Wernher Vetter vnde sin svn Otte, her Heinrich von Vochinhvsin vnde sin svn Kvnrat, her Otte der Schvlteiz vnde sin brvder Heinrich der Schvltheiz, her Bvrchart von Tanhein, Kvnrat der Helt, Konrat der Lober, Berhtolt Stecheli, Diehter der Mesenar '). Die Siegel des Grafen Gottfried von Fürstenberg (schildförmig, Adler gut erhalten (wie am Siegel des Grafen Gebhard, oben II, 13), Umschrift abgebrochen bis auf f.....CIEN.) und das der Stadt Villingen wie Bd. I, Nr. 430). Perg. Or. Vülingen, Bickenkloster. a) die fehlt im Or. b) Or. schessol. 1) Beiliegt der undatirte entsprechende Revers der Sammlung von Walthvsin. In demselben heißt die Stifterin dieses Leibgedings swester Mahtilt von Affinberc. (A. ist nach andern Urkunden des Bicken- klosters ein Gewann der Markung Villingen.) Die Zeugen sind dieselben, ebenso die beiden Siegel des gen. Grafen und der Stadt Villingen. (In der Urkunde selbst aber heißt es nur: „hie vber hat mon och gezivge der bvrgar insigil".) Von der Umschrift des gräflichen Siegels ist nur noch erhalten: f S'. GOT. DE. F....... C....... N. I jtfT*"™rniBr" *"*niiiinffllnfiffiniM lfMiif ri NACHTKAGE. 389 127ff, Jan. 21. — März 21. Piacenza. 586. Die Martis 21. raensis Januarii domnus comes Ubertinus de Lando pro se et parte extrinseca de Placentia compromisit se in dominos canzalerium et comitem Hen- ricum de Fustiberch et primicerium Mediolani tanquam in arbitros, et Piacentini in- trinseci similiter; et die sabbati 13. mensis Marcii predictus comes Ubertinns cum aliis de parte sua intravit in civitatem Placentiam, ubi receptus fuit honorifice, et die Lune 21. mensis Marcii in domo communis Placentie, ubi mint conscilia, presenti- bus partibus tullerunt dicti arbitri sententiam inter ipsas partes. Annales Piacentini Gibellini, Mon. Germ. Script. XVIII, 562. 1280, Juni 13. Auf der Lauhe des Johanniterhauses zu Rottweil. 587. Bruder Heinrieb von Fürstenberg Zeuge in der Urkunde, worin Rudolph der Münzer, Heinrich Gyray und Berchtold von.Bezinwiler sich mit den Johannitern von Rotweil wegen einiger Güter vertragen. Diz geschah 1280 an dem donerstag in der Pfingstwochen vf der loben des vorgenantez husetz vor imbiz. v. Langen, Beiträge z. Gesch. der Stadt Botweil, 1821, S. 428. 1280, Juli 3. (Jonstanz. 588. Thesaurarius und Herr de Breisach, des Costanzer Domstifts Domherr und des Bischofs zu Costanz Verwalter, beurkundet und bestätigt, dass die Frau Meisterin und der Convent zu Fridenweiller st. Benedicti Ordens einen ihnen zugehörigen Wald, die Scholach genannt, in der Pfarrei Vrach gelegen, mit Zustimmung des edlen Grafen Heinrich von Fürstenberg als Schirmherrn ihres Klosters und mit Einwilligung des Regenten und Pfarrherrn der Kirche in der Vrach hergegeben haben, „das man denselben ausrichten und erbauen möge", in der Weise, dass der halbe Theil des Zehntens von allerhand Früchten und Gewächs, von Vieh und was die Inwohner in besagtem Walde erbauen werden und können, dem Kloster, die andere Hälfte der Kirche zu Vrach zufallen soll, sowohl was zu diesem Walde gehörig als was hinfort noch ausgerodet werden soll, und dass die Inwohner und alle, die sich in diesem Walde noch niederlassen werden, gehörige und rechtmäßige Pfarrkinder der Pfarrei Urach sein sollen. sssssifißisl .;i»** I 390 NACHTRÄGE. Geben zu Constanz 1280 den 3. Juli. Das Or. siegelten der Aussteller, Graf Heinrich von Fürstenberg und beide Parteien. Nach einer 1769 notariell beglaubigten Copie eines 1763 notariell beglaubigten, doch sprachlich in- correcten Auszuges aus einer beglaubigten Abschrift (des offenbar lateinischen Originals). Donaueschingen. 1281. 589. Graf Heinrich von Fürstenberg spricht als Schiedsmann zwischen dem Ritter Diemo Kächeler und dem Kloster Rottenmünster aus, dass das letztere bewiesen hat, dass es den Hof zu Aicha mit Wissen und Willen des Pfalzgrafen Hugo von Tübingen von Ulrich von Rothen stein erkauft hat. Erwähnt in der Beschreibung des Oberaints Spaichingen (1876), S. 235. 1299, April 22. 590. An st. Georgen anbendt anno 1299 hat Haug von Dittißkaußen, ritter, mit kandt, gunsfc vnd willen graf Conradts von Fürstenberg alß pfleger seines brueders, graf Friderichs seeligen kinder, graf Heinrichs, erstbemelts graff Friderichs söhn, dem gottshauß Fridenweyler sein guet zue Weyler verkhauff't vnd darüber besiglet erstgemelte Herrn, graf Conradt vnd graf Heinrich. Verzaichnus (17. Jahrhdt.) alter Documente beim Gottshaus Fridenweiler. Donaueschingen. c. 1310-1311. 591. In dem jetzt nicht mehr stehenden Thurme zu Erstfelden oder Örschfelden, eine Wegstunde ob Altdorf im Lande Uri, fand sich unter 78 Wappen von Fürsten, Grafen und Herren als das achte das fürstenbergische angebracht. Wahrscheinlich sind die Wappen solchen zuzuweisen, die neben dem Besitzer des Thurmes, vielleicht dem Grafen Wernher von Homberg, unter König Heinrich VII. nach Italien gezogen sind. S. die auf einer Keproduction von Rennward Cysat in einem Collectaneenbande der Stadtbibliothek Luzern, Mspt. 124, beruhende Mittheilung von Zeller-Wertmüller: Die Wappen im Thurrn zu Erstfelden; Anzeiger für Schweizerische Geschichte, 1875, VI. Jahrg. Nr. 1. Dass Graf Heinrich IL von Fürstenberg den Rönierzug König Heinrichs VII. mitgemacht hat, ergibt sich aus der Urkunde, oben Nr. 58. 1315, Jan. 14. Villingen. 592. Graf Egen von Fürstenberg urtheilt in einer Klage derer von Almenshofen und Hugen Bd> n, von Langenstein wegen einiger Güter im Villinger Banne. Nr. 78.) Wir graue Egen von Fürstenberg, lantgraue in der Bare, tun kunt allen den, NACHTRAGE. 391 mm die cliseu brief ansehent oder hörent lesen, das wir ze gerillte sassent ze Vilingen vf dem graben n vnd kom für vns für gerillt Johans von Almeshonen vnd clagt mit fürspreehen an siner stat an Hainriches, Hugen vnd Cunrates, silier bruder, stät, an Hugen von Langenstain, II Rudolfes von Almeshonen vnd Hugen von Almeshonen, siner vettern stat, vf dise erebaren lüte, . . a ) die priorinvn vnd die swesteran in des Vettern samenunge ze Vilingen, vf .. die priorinun vnd die swesteran in Kürnegger samenunge ze Vilingen, vf . . den maister vnd die siechen in dem armen spitale ze Vilingen, vf Hainrichen den Durbehaimer, vf .. die maierinun von Grüningen, vf .. die Füzerinvn, vf .. die Gebeninun, vf Hainrich Clüppen, vf Hainrich den Schenken, vf Hainrichen Bingelin, vf Hainrich den Zuber, vf . . den Siges vnd vf Hainrich Graten, burger ze Vilingen, vmbe du gute gelegen in Vilinger banne, du Otte der schulthaisse selig von Vilingen, . . sine bruder vnd ir vordem ze lehen hetten von den vorgenanten von Almeshouen vnd von iren vordem. Dis wart mit lieplichen tggedingen gesetzet vf vns, vf hern Cünraten von Blümenberg vnd vf hern Wetzelen von Rischach, ritter, also, wie wir drie oder der merre tail das vsrihtint vnd schiedint, das das stette be- libe baidenthalp äne alle geuerde. Darumbe sol kunt sin allen, die disen brief gesehent oder gehörent, das wir drie ainhelleclich vnd lieplich dise clage, anspräche vnd mis- helli geschaiden vnd berihtet haben also, das die selben von Almeshouen alle gemain- lich vnd ieglicher sunderbar für sich vnd für sin erben sich entzigen hant vor vns mit vrteile, als reht ist, gegen den vorgenanten lüten aller der anspräche vnd alles des rehten, so sü hetten oder haben solten in dehainen weg an allü du gute gelegen in Vilinger banne, die Otte der schulthais selig von Vilingen clauor genant, .. sine brücler vnd ir vordem von inen vnd von iren vordem ze lehen hetten, sü sien angesprochen oder mit, sü sien benemmet oder mit, ane die wise, die Lieberman der wisse von inen ze lehen enpfangen het, an der haut sü inen selben mit namen behept ir reht, vmbe sibenzehen marke lötiges silbers Vilinger geweges vnd vmbe ain pfunt Brisger, der sü gentzelich sint gewert, vnd hant die selben von Almeshouen du vorgenanten gute mit allen rehten, mit aller ehafti vnd mit aller zügehörde den vorgenanten lüten vfgegeben ledig vnd lere inen, iren nachkomenne vnd ir erben ze habenne, ze besitzenne vnd ze niessenne für reht aigen, won sü vf ir aide das vor vns gesait hant, das sü du selben gut vnd ir vordem für reht aigen herbraht haben, vnd das sü anders nie gehortint, vnd hant gelopt bi guten trüwen für sich vnd für ir erben der selben gute in allem dem reht, als sü an sü braht sint, vnd als süs da her gehept hant, were ze sinne an gaistlichem vnd an weltlichem geriht vnd ze allen tagen gegen allermenglichem nach reht, vnd hant sich darumbe verzigen für sich vnd für ir erben aller anspräche also, das sü noch ir erben du vorgenanten gute, noch die vorgenanten w$* HH9 HBHHM PPS! I 392 NACHTRÄGE. lüte noch ir erben vmbe du selben gute niemer sulent angesprecben an gaistlichem noch an weltlichem geriht. Darzii hant sü sich verzigen alles schirmes gaistliches vnd weltliches gerihtes, gemaines vnd sunders, aller gewonhait vnd gesetzede der lender vnd der stette vnd aller brieue vnd hantuestinan der bebeste, der künge, der bischöue vnd andere herren vnd rihter vnd gemainlich aller dinge vnd gedinge vnd och lebender gezüge, damit man nv oder hernach dise gegenwertig hantuesti widerwerfen möhte oder widertriben dehain ding, das heran geschriben ist, sus oder so. Vnd das dis wäre si vnd stgte belibe, darumbe han wir graue Egen von Fürstenberg, her (Jünrat von Blümenberge vnd her Wetzele von Rischach dauor genant vnserü in- gesigele gehenket an disen brief. Wir Hüg von Langenstain, Rudolf von Almeshouen, Johans von Almeshouen, Hug von Almeshouen, Hainrich vnd Hüg, des vorgenanten Johans von Almeshouen brüder, veriehen, das allü ding wäre sint, du da vor an disem brief geschriben stänt, vnd darumbe so ist och dirre brief besigelet mit vnseren in- gesigelen ze ainer ewigen sieherhait vnd ze ainem vrkünde der warhait, vnd ich Cün- rat, och des vorgenanten Johans von Almeshouen brüder, won ich aigenes ingesigeles niht han, vergihe vnder den selben ingesigelen aller der dinge, du da vor mit worten beschaiden sint. Dis beschach vnd wart och dirre brief gegeben ze Vilingen an dem neusten zinstag nach sant Hylarien tag in dem jare, do man zalte von gottes gebürte drü- zehen hundert jare vnd fünfzehen jare. Die Siegel des Ausstellers, der Schiedsrichter und der von Alinshofen, bis auf 1. des Grafen Egen (wie Bd. I, Nr. 636) wohl erhalten. 2. schildförmig; im Schild das Blumberger Eeh; f S. CVNBADI. MILIT. DE. BLVM.... 3. rund; im Schild ein Eberkopf; f S. WEZZELONIS. MIL. DE. RISCHACH. 4. schildförmig; der Almshofer Schild; die Rose im obern linken Feld; f S. HVG. DE. LANGENSTAIN. 5. schildförmig; die Rose im obern rechten Feld; f S. RVDOLFI. DE. ALMSHOVEN. 6. schildförmig; die Rose im obern linken Feld; f. S. IOHANNIS. DE. ALMESHOVEN. 7. rund; die Rose im obern rechten Feld; f @. HVG. VON ALMESHOVEN (die Buchstaben schlecht geschnitten). 8. rund (klein); die Rose im obern linken Feld; t SI. HAIRICI. (sie) D\ ALMISHOVEN. 9. rund; die Rose im obern Unken Feld; f S. HVGONIS. DE. ALMESHOVEN. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. Diese nachträglich gefundene Urk. tritt an Stelle der oben unter Nr. 78 verzeichneten Notiz der fürstenbergischen Chronik. a) Hier -wie in der Folge Punkte in der Urk. 1348, Äug. 29. Geisingen. 593. Die Grafen Heinrich und Johann von Fürstenberg, Gebrüder, beurkunden, dass Johann von Almshofen mit ihrer Bewilligung seinem Bruder Friedrich, dem Vogt von 1 ;..:;«„,. ;.,i,;-:,.-. >i.i> :Jv. ^ s mSfsmBmSKS m BKKSmmaKfmmi NACHTRAGE. 393 Hattingen und seiner Schwester Agnes, der Gemahlin des Konrad von Schwandorf, alle Güter vermacht habe, die er von ihnen, den obgen. Grafen, bisher zu Lehen getragen hat. Actum in Geisingen, Freitag vor st. Verenen Tag 134S '). Die Siegel fehlen. Aus dem Perg. Or. im für'stl. hohenzollerischen Domänenarchive in Sigmaringen mitgetlieilt von Oberlehrer Locher daselbst. 1) Am gleichen Tage beurkunden die Grafen Cünrat, Hainrich und Johans von Fürstenberg, Gebrüder, dass Friderich, der Vogt von Hattingen, Johans Bruder von Almeshouen, seinem genannten Bruder alles Gut und Erbe aufgegeben habe, das ihm. angefallen von Friderich Bikken sei. von Almeshouen, des genannten Johans Sohne. Geben ze Gisingen 1348 an dem nehsten fritag vor st. Verenen tag. Die Siegel der Aussteller fehlen. Nach einer dem Perg. Or. im fürstl. hohenzollerischen Domänenarchive in Sigmaiingen entnommenen, von Oberlehrer Locher mitgetheilten Copie. 1350, Dez. 13. Villi ngen. 594. Virich Frasseli von Fürstenberg verkauft um 5 % Brisger an Cünrat den Büller, einen Bürger zu Vilingen, eine halbe Mannsmad Wiese im Ashainer Bann „an Vigen "wis vor dem holcz vnd. stosset ainhalb an die Kriesbom" und eine Mannsmad Wiese in gleichem Banne, gen. der ober Asbach, die ob Kriesbom an den Weg stößt, beide Wiesfiecken für recht eigen. Geben ze Vilingen an st. Luden tag 1350. Die Siegel des Ausstellers und seines gnädigen Herrn, Grafen Hainrichs, Herren zu Fürstenberg; das erstere nicht gut erhalten; Löwe, unten in einen Fisch endigend 1 ); f S. VLRICI. DCI. FRE .... LI. Das des Grafen verwischt, Umschrift verdorben. Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. B. 1) Das Wappen ist gleich dem der Edelknechte von Baldingen; vergl. oben Nr. 193. 1 1355, Äug. 12. Wien. 594 a . Albrecht Herzog zu Oesterreich, Steyr und Kernel bekennt, dass sein lieber Oheim, Graf Chunrat von Fürstenberg den Kirchensatz zu Winfelden, den er von ihm zu Lehen hatte, mit seinem Briefe und bei seinem (des Ausstellers) getreuen, dem jungen von Hunwiller, ihm aufgesandt hat mit der Bitte, denselben Herman von der Praitenlandenberch und dessen Erben zu verleihen, da er ihn diesen verkauft hat 1 ). Der Herzog leiht nun den Kirchensatz demselben Hermann von Landenberch und dessen Erben. iL 50 I 394: NACHTEÄGE. Geben ze Wienn an mitichen nach Tyburtii 1355. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Nach einer von Archivar Strickler mitgetheilten, auf dem Perg. Or. im Staatsarchive Zürich beruhenden Copie. 1) Vergl. oben die Notiz Nr. 191, die wohl von 1355 zu datiren ist. 1387, Mai 14. Rottweil. 595. Graf Hainrich von Furstenberg ist der erste unter den Bürgen, welche Aigel- wart von Valkenstain, Bentz von Valkenstain, sein Sohn, und Conrat von Lupfen, Jörgen sei. Sohn, der edlen Frau Annen von Zymern, Herrn Werners (sie) sei. Tochter von Zymern, Virichs von Swartzenberg ehelicher Hausfrau, für eine Schuld von 700 & Ytelliger Haller geben, die zu Costentz und Rotwil gäng und gäbe sind. Geben ze Rotwil an dem nächsten zinstag vor dem vffart tag 1387. Das Or. siegelten die Aussteller und die Bürgen. Zimmerisches Copialbuch (15. Jahrhdt.), fol. 93. Donaueschingen. I ^BJHffiBpRfiiimi)^^ m BERICHTIGUNGEN ZUM I. UND IL BANDE. Bd. I, S. 3, Zeile 17 v. unten lies: vor 887 statt: im Jahre 887. S. 44, Nr. 44 1. Lorsch statt Lorch. S. 174, Nr. 393, Anm. 1. Dem Sohne Eginos V. von Urach, und der Adelheid von Neifen wurde der Name Heinrich wohl nicht nach dem Könige Heinrich VII., sondern nach seinem Großvater von mütterlicher Seite, Heinrich von Neifen beigelegt. Z. 3 der Anm. lies statt mütterlichen — großmütterlichen. S. 226, Nr. 468. Das Perg. Or. der Urk. hat sich erst jüngst im Villinger Bickenkloster gefunden. Nach der von Dr. Baumann vorgenommenen Collationirung ist zu berichtigen: Z. 1: Uni- uersis, 2. Vrah — Nouerint — vniuersi, 3. Wittenberg, 4. Nycolai, 5. attinenciis, 7. con- uentui — Vt —■ uendicio, 10. vxoris, 11. conuentui — uolentibus, 12. iuste uendicionis, 13. iusto, 14. preiudicium, 16. purificacionis, 17. Cünradus, 18. Grüningen, 19. Vlricus — Bube — Bernhardus, 20. Gerolt — Nunnon. Von den Siegeln fehlen 1 und 3; das Gottfrieds zeigt den fürstenbergischen Schild; . .. FRIBVR .... ONSTANCIEN .. S. 344, Z. 14 v. unten 1. Unruoch III. statt ü. II. S. 354, zu Biesingen. Außer ßiesingen (B. A. Donaueschingen) können für Elizabeth, Walger und Wernher auch Bissingen, 0. A. Hechingen, oder Bissingen unter Teck, 0. A. Kirchheim, in Betracht kommen. S. 374 1. Lorsch bei Worms statt Lorch (0. A. Welzheim). S. 382 1. Bamstein (B. A. Triberg) statt (0. A. Oberndorf). S. 386 1. Schwenningen (0. A. Rottweil) statt (0. A. Tuttlingen). S. 393, zu Wachingen. Berth. de Waehingen gehört wahrscheinlich nicht hieher, sondern zu Wehingen, O.A. Spaichingen; s. die mittlerweile erschienene Beschreibung des 0. A. Spaichingen, S. 387. S. 395. Witingen ist Weitingen, 0. A. Horb. Bd. II, S. 125, Nr. 191. Das von Dr. Pupikofer mitgetheilte Datum 1335 kann nicht richtig sein, da Graf Diethelm von Toggenburg, der erste Gemahl der Adelheid von Griessenberg, erst 1337 ums Leben kam. Vergl. Wegelin, Gesch. der Landschaft Toggenburg, I, 165. S. nun auch oben Nr. 594 a , Anm. 1. S. 156, Nr. 244, Anm. 1. Die Burg im Dorfe Sunthausen (B. A. Donaueschingen) ist der ältere, die Burg Sunthausen südöstlich von Hausen a. d. Donau der jüngere Besitz derer von Sunthausen. In dem Copialbuche, betitelt: Zuspruch Bruns von Lupfen 1433, Karlsruhe, wird berichtet, dass Heinrich v. Sunthausen die neue Sunthausen, obschon er und sein Vater Brun sie bereits verkauft hatten, 1421 eingenommen haben und dass dieselbe 1423 von Hans und Eberlin von Rischach gekauft ward. Im Besitze der letzteren erscheint aber später nicht die Burg Sunthausen im B. A. Donaueschingen, sondern die bei Hausen. S. 283, Nr. 426, Anm. 1 1. B. A. Ueberlingen statt 0. A. Ueberlingen. 50' MB VERZEICHNIS DER AUSSERHALB DER CHRONOLOGISCHEN REIHENFOLGE IN DEN ANMERKUNGEN ENTHALTENEN URKUNDEN. 1 1316, März 19. Nr. 86, Anm. 1. 1336, 1332, Nbv. 9. Nr. 176 d, Anm. 1. 1336, 1332, Nov. 10. Nr. 175, Anm. 1. 1336, 1335, Aug. 18. Nr. 195, Anm. a, 1. 1338, 1335, Aug. 25. Nr. 194, Anm. b, 1. 1353, 1335, Aug. 30. Nr. 195, Anm. a, 2 u. 3. 1360, 1335, Sept. 4. Nr. 194, Anm. a, 1. 1362. 1335, Sept. 4. Nr. 195, Anm. a, 4 u. 5. 1362, 1335, Sept. 26. Nr. 194, Anm. b, 2, a. 1363, 1335, Okt. 2. Nr. 194, Anm. a, 2 u. 3. 1364, 1335, Okt. 3. Nr. 195, Anm. a, 6. 1368. 1335, Okt. 9. Nr. 194, Anm. b, 3. 1369, 1335, Okt. 9. Nr. 195, Anm. a, 7 u. 8. 1371, 1335, Okt. 10. Nr. 195, Anm. a, 9. 1371, 1335, Okt. 23. Nr. 194, Anm. a, 4. 1377, 1335, Okt. 23. Nr. 194, Anm. b, 2, b. 1377, 1335, Okt. 30. Nr. 194, Anm. b, 2, c. 1378, 1335, Okt. 30. Nr. 194, Anm. b, 4. 1389, 1335, Okt. 30. Nr. 195, Anm. a, 10. 1390. 1335, Nov. 6. Nr. 195, Anm. a, 11, 12 u. 13. 1396, 1335, Nov. 6. Nr. 194, Anm. b, 2, d. 1442, 1335, Nov. 14. Nr. 195, Anm. a, 14. 1442, 1335, Nov. 15. Nr. 194, Anm. a, 5. 1504, 1335, Dez. 6. Nr. 196, Anm. a, 15. Febr. 14. Febr. 23. Mai 3. April 13. Febr. 7. Jan. 30. Okt. 26. Jan. 17. Febr. 14. Juni 1. Sept. 13. Sept. 29. Sept. 28. Nov. 19. Jan. 14. Jan. 24. Jan. 14. April 15. Nov. 3. April 7. Nr. 197, Nr. 197, Nr. 203, Nr. 214, Nr. 296, Nr. 352, Nr. 373, Nr. 371, Nr. 374, Nr. 377, Nr. 423, Nr. 422, Nr. 441, Nr. 494, Nr. 457, Nr. 463, Nr. 426, Nr. 525, Nr. 532, Nr. 528, Nr. 491, Nr. 550, Nr. 487, Anm. 2. Anm. 3. Anm. 1. Anm. 1. Anm. 2. Anm. 2. Anm. 1. Anm. 1. Anm. 1. Anm. 1. Anm. 1. Anm. 1. Anm. 1. Anm. 1. Anm. 1. Anm. 1. Anm. 2. Anm. 2. Anm. 1. Anm. 1. Anm. 2. Anm. 1. Anm. 1. ^^MBfemBläm^iCT^ttBoB js»-8s!sä OETS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Vergl. die Vorbemerkungen, Band I, S. 349. Aach (bei' Engen), Ahe, Stadt 185. 494. Aach (wohl B.A. Engen), Friderich der vogt v. Ache, ritter 107. Aarau, Aröwe, Stadt 185. Aarburg (im Aargau), Arburch, der Edle Rudolf v. 52. Aargau, Ergöwe, Ergew, Ergöw 185. 301. 315 a . 405. Aarwangen (Canton Bern), Arwangen, Johans v., Ritter 185. Aasen (B.A. Donaueschingen), Ashan, Ashaim, Ashain 240. 306. 419. 594. — Flurnamen 594. — Conrad v. 557. Abegge, Lütolt 33G, s. 222. Absolon 399. Ach s. Aach. Achalm, Grafen v. s. Wulflingen, Cuono comes de W. Achern (im Acherthal), Acher, Rädeger v., Edelknecht 176". 195.* Siegel beschrieben 176", 6. Adelar, Cvnrat der A., Burger zu Rotwil 61. s. auch Bletz. Adelberg s. Lampertswyl. Adlikon (eines der zwei Dörfer dieses Namens im Canton Zürich), Adlicon, Rudolf v. 336, S. 222, 225. Aergaezingen s. Ergenzingen. e Arzingen s. Erzingeii. e Ascha (Ober- oder Niedereschach, B.A. Villingen), Gericht u. Dinghof 295. Affiuberc (abgegangener Ort bei Villingen), swester Mahtilt v. 585, Anm. 1. Aha (Ober- u. Unter-Aha, bei Schluchsee, B.A. St. Blasien), die Ah 399. Ahe s. Aach. Aiberch s. Eichberg. Aicha (wahrscheinlich Neu-Eichhof bei Aixheim, O.A. Spaichingen), Hof 589. Aichain s. Aichen. Aichalden s. Eichhalden. Aichelberg (O.A. Kirchheim), Graf Virich v. 81. Aichen (B.A. Bonndorf), Aichain 261. s. auch Eigge. Aichhalden s. Eichhalden. Aichlinger s. Aitlingen. Aichstegen s. Eichsteegen. Aistaig (O.A. Sulz), Eisteige, Burg 231. Aitlingen (zerstörtes Dorf im Aitrachthale unfern v. Riedeschingen, B.A. Douaueschingen), Eit- lingen, die von 29. — Hainrich der Aitelinger, H. v. Aitliugen 13. 54. 330. 466. Siegel beschrieben 54. 330. — Virich Aichlinger, Ulrich v. Aitlingen 39 u. Anm. 4. — Virich v. Eitlingen, Ritter, seine Söhne Sy- frit, Heinrich, Friderich und Virich, seine Tochter Else v. Beringen, sein Tochtermann Franc v. Bernbach und Virichs "Bruder, der apt v. Riubwe 174. 215. — Aitlinger Zehnten zu Gütmatingen 330. Aitrach, die (mündet bei Hausen, B.A. Eugen, in die Donau), Aytra 557. Akkerman, der 261. Akkermüli, die 298. Alamannia, Alamania, Alemannia, Alemauia 559. 581, Anm. 2. 584. Alba s. Herrenalb. Albaugia s. Weisseuau. Alber, Cuui 298. Alberspach s. Alpirsbach. Albreht der Camerer 123. ** f !««»**;#* 39S ORTS- UND PERSONENVEßZEICHNISS. ■,„.$ 1 Alemania s. Alaniannia. Allerheiligen, Kloster in Schaffhausen s. Schaff- hausen. Allerheiligeu, Prämonstratenserkloster im Schwarzwald (B.A. Oberkirch), monasterium Omniuui Sanctorum in Nigra Silva 154. 394. Allger, Bertholt 537. Almenshofen (bei Donaueschingen), Almeshoven, Almshouen, Allmenßhoffen , Alnieshofen , AI- inanßhouen , Almeshofin, Almshoffen, Alms- hofen: — der Banmut ze A. 298. — Herman des Ammans gut ze A. 298. — der Kirchherr v. 487. — die von 29. 130. — Agnes v., Gemahlin Konrads v. Schwandorf 593. — Angnes v. A., geb. v. Lyehtenfels und deren Söhne 548. — Berhte 13G. — Bicke v. 40G. 461. 479. — Caecilie, Zilig v. Blumberg, ehel. Wirthin Jo- hans v. A. s. Blumberg. — Katherine v. A. 136. 240. ihre Schwestertochter Hailine im Convent des Klosters zu Nidingen 240. — Cünrat v. 221. 592. — Friderich v. 33. 136. 287, s. 182. ist. 308. 548. Siegel beschrieben 287, s. 188. — Friedrich v., Vogt v. Hattingen 593 u. Anm. l. — Fridrich Bick, F. Bikke v. 326. 438 u. Anm. l. 460.470. 593, Anm.i. Siegel beschrieben 438, Anm.i. — Heinrich v. 128. 326. 438 u. Anm. i. 460. 470. 592. Siegel beschrieben 438, Anm. l. 592. — Heinrich sei. v. 326. 406. — Heinrich v. 470. — Hiltpurg, Tochter Virichs sei. v. A., ihre Töchter Katherine u. Hailwige und Schwestern Berhte u. Katherine 136. — Hug v. 33. 128. 436. 460. 548. 592. Siegel beschrieben 592. — Hug v. (Vetter Hugs v. A.) 592. Siegel beschrieben 592. — Hug sei. v. 438. — Hug v., kilcherre ze Haindingen 438 u. Anm. l. Siegel beschrieben 438, Anm. l. — Hug v., Schultheiß zu Fürstenberg 185. — Hug v. A., genannt der Boner 201. 221. 240. Siegel beschrieben 240. Almenshofen, Johans v., Ritter 25. 92. 128. 163. 221. 240. 252. Siegel beschrieben 240. — Jobans v. 436. 470. 548. 592. 593 u. Anm. i. Siegel beschrieben 592. — Hans sei. v. 470. — Johannes, Sohn Hugos v. A., Rector der Kirche Teegingen 216 u. Anm. b. — Johans v., Hugs Bruder 436. 438 u. Anm. l. 460. Siegel beschrieben 438, Anm. i. — Johannes v. A., seßhaft zu Fürstenberg 326. 406. Siegel beschrieben 406. — Rudolf, Rudi v. 13. 136. 144. 548. 592. Siegel beschrieben 592. — Virich v. 144. — Virich sei. v. 136. Alpach (Bach bei Wolterdingen, B.A. Donaueschingen) 221. Alpirsbach (O.A. Oberndorf), Alperspach, Albers- pach, Kloster, ordinis st. Beuedicti 12. 38". 91. 202. 249. 255. 561. — Äbte 372. Bruno 249. Alsatia s. Elsass. Altdorf (O.A. Böblingen), Rügger, Schwigger u. Reinbart v. 428. Altdorf bei Engen s. Engen. Alten-Bechburg s. Bechburg. Altenhorenberg, Altenhorenburg s. Hornberg. Altenkastel (wohl = Hohen-Rappoldstein; vergl. Schöpflin, Alsatia illustr. II, 108) Heinrich v., Edelknecht 370. Altenkasten (= Hohenrappoldstein), Claus v., Ritter 370. Altenklingen s. Klingen. Altenweg (bei Neustadt im Schwarzwald) 83. 141. 399, Anm. 24. — Cvnrat der Vogt zem alten Wege 447. Althornberg s. Hornberg. Altthann (O.A. Waldsee), Tanne, Ebirhardus da- pifer de 578. Alt-Toggenburg s. Toggenburg. Ambtenhausen s. Amtenhausen. Amman, Herman 298. — Herman der A. 298. Amptenhusen s. Amtenhausen. Amrain, Virichs A. von Tottnay eheliche Wirthin Frau Margaret 365. Am Stad, Cünrat an dem Stade, burger ze Schaf- husen 319. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 399 Am Stad, Hainrich am Stade von Schafhusen 336, s. 222. — Hainrich Brümsi genant an dem Stade, burger ze Schaf husen 319. Amtenhausen (B.A. Engen), Amptenhusen, Amp- tenhausen, Ambtenhause.i, Nonnenkloster 34. 108. 112. 244, Anm. i. 306. 333, Anm. i. 384, Anm. 1. 417. 512. 525 u. Anm. 1, 2. 555. — Adelhaidis magistra 34. — Conventualin Mechtildis von Fürstenberg s. Fürstenberg. Andelach, Andelah s. Andlau. An dem Stade s. Am Stad. Andlau (Cant. Barr, Niederelsass), Andelach, Andelah, Heinrich v. 535, S. 353. — Rudolf v. 535, s. 353. — Walther v., Ritter 348. Angelachen (Gauangellocb, B.A. Heidelberg), Anglach, Beringer v., Edelknecht 195, Anm. a, u. Siegel beschrieben ebendort. Anmen (? man?), Haintz 494. Anna am weg 261. Annenbach 156. Anseifingen (B.A. Engen), Ansehungen 494. Appolt, Albreht 72. Apt, Johannes 560. Arburch s. Aarburg. Argentina s. Strassburg. Arnoltzspach (wahrscheinlich Seitenthal der Kin- zig) 287, s. iso. Arowe s. Aarau. Arwangen s. Aarwangen. Ashaim, Ashan s. Aasen. Aspermout (zerstörte Burg im Züricher Amtsstädtchen Grüuingen), Vlrich v. 355". Aster, Rudolf der A. S36, s. 222. Aufen (B.A. Donaueschingen), Vfhein, Vfhain, Uffheim, Ober- u. Vnderuffhain oder -auffhain, -vffen, -vffan 31. 406 u. Anm. 2. Gutsnamen 406. ■— vergl. Sunthein. Augia (dives oder maior) s. Reichenau. — minor s. Weissenau. Augustinsorden 307. — Kloster s. Kreuzungen. Aulfiugen (B.A. Engen), Awelfingen 468.' Austria s. Oesterreich. Auwenshain s. Öwishenn. Avignon, Auiuio 67. Aw, Awe s. Reichenau. Awelfingen s. Aulfingen. Aytra s. Aitrach. Azze, Rud., v. Phorren 74. Baar, Bare, Bar, Bär, Bär, Bare, Baur 50. 123. 326. lantgericht in der B. 566. Siegel beschrieben 566. Landgrafen in B. s. Fürstenberg, Graf Konrad; Egen; Heinrich IL, III. u. IV.; Johans. — Bar-Zehnten zu Huffingen 455. Baar (Cant. Zug?), Gerung de Bare, Propst 123. Bache (wohl Bach, B.A. Bühl), Berholt v. Bach (Bruder Cünrats), Edelknecht 195. Siegel beschrieben 195. — Cünrat v. B., Cvnrat von Bach von Newilre, Edelknecht 177. 194, 195. Siegel beschrieben 195. seine Schwester 195. Bachman, Margaret, Virichs sei. des Bachmans von Totnay ehel. Tochter 365. Bachzimmern (B.A. Donaueschingen), Bachzüm- mern, Dorf 444. Baden, Bauden, Badin, Markgrafen: — Bernhart 517. 5IS. — Herman 194, Anm. t>, 2. Siegel beschrieben 194, Anm. b, 2. — marchio Hermannus 578. _ Rudolf IV. , Rudolf, Rudolf 194 und Anm. a. 214, Anm. i. Siegel beschrieben 194, Anm. a. 214, Anm. 1. — Wecker 287, S. m. 186. Siegel beschrieben 28.7, s. 187. Baden (Cant. Aargau), Baden in Ergow 185. 315". 463. Burger zu 123. Baden für Badenweiler 392. 413. 410. Badenweiler (B.A. Müllheim), Badenwiler, Baden, die bürg u. herschaft 413. 416. 437. — Kirche 392. Badin s. Baden. Bächi (im st. gallischen Bezirk Rorschach) s. Nidrenbächi. Bächle, Berchtold der B. von Hennow, dessen eh- liche wirtin Mechthilt, dessen Söhne Cunrat, Uolrich, Cristian und Walther und dessen Tochter Adelhaid 488. i . ' ! 400 ORTS- UND PERSONENVERZEICHN1SS. 1 Biichlehof (im Herzthal, B.A. Oberkirch), Beche- lin 85. Bärenbach, (B.A. Wolfach), Berenbach, Bernbach, Berbach 506. — Klein Cvnrat vs dem B. 493. — Cvnrat v., Edelknecht 12. 506. ■— Fraucz, Franz, Franc, Frank, Frantz v., Toch- termann Virichs v. Eitlingen 151. 156. 174. 1%. 215. 256. 257. 275. (354.) (389.) dessen Tochter Elßbeth, Elise, Ehefrau Aigelwarts (v. (Falkenstein) 257. 275. (354.) — Jerie v. 506. B;'ttchiiigen s. Beckingen. Baiern, Peyern, Bawaria, Beigern, hertzog Ludwig von, s. Deutschland, Kaiser u. Könige. Herzog Ruprecht v. B., Pfalzgraf von dem Rine 194, Anm. b, 1. Balbe, Ott v. 507. Baldegg (Cant. Luzeru), Paldeke, Hartmann v. 52. Baldingeu (Ober- oder Unterbahlingen, B.A. Do- naueschingcn), villa Baldiugen, Paldign 37. 74. 112. 269. 444. 505. Flur Heichenwage 112. — Edelknechte v. 594, Anm. l. — Johannes v., gesessen zu Vriburg 37. C6. . — Rudolf v. 66. — Rudi v. 193. 219. Siegel beschrieben 193. — Ruclins sei. des Baldingers Witwe u. Kinder 250. filii 351. — Wille v. 193. Siegel beschrieben 193. Balgheim (O.A. Spaichingen), Balghain, Landoltes gut 494. Balswilr s. Bollsehweil. Baner, Gebe B., Banir ze Friburg 322. 325. Bar, Bare s. Baar. Barrar, Heinrich B. und sein Sohn Hans 381. Basel, Baßel, Stadt 185. 186. 225 u. Anm. l. 299. 353. 373, Anm. 1. — Bischof v. 387. 528, Anm. l. — — Heinricus 578. — — Johanns 353 u. Anm. l. (373.) — Burger v. 299. — burgermeister Cünrat v. Berenfels, ritter 299. •— Domcapitel 353 u. Anm. l. — Johanniter 116. 355". — Münze 113. 399. — Stift 387. Ba^ke, Jotams 235. Batzenheid (Ober- oder Unter-Batzenheid bei Gäh- wil im Kreise Kirchberg, Canton St. Gallen), Batzenhait, Batzenheit 356. 357. Bauden s. Baden. Baumburg (abgeg. Burg zwischen Hundersingen und Binswangen, O.A. Riedlingen), Buwenburg, Anne v., Ehewirthin des Johans Fassent 279. 309. 310. 408. Siegel beschrieben 279. Baur, Bare s. Baar. Bawaria s. Baiern. Bayer, Johans B. und Hng sein Tochtermann v. Strasburg 327. Bebelingen s. Böblingen. Bebenhausen (O.A. Tübingen), Bebenhusen, Kloster 8. 63. 104. Becgiugen s. Böckingen. Bechburg (Alten-Bechburg, zerf. Burg im solo- thurnischen Amte Ballstall) 364. • Bechelin s. Biichlehof. Becherer, Johans der B. 205. 264. Bechrers Gut auf Happach 556. Beckhofen (B.A. Villiugen), Beckoven, Betchouen 31. 147. Beckiugen (Gemeinde Braunau, Canton Thurgau), Batchingen 355. Beckoven s. Beckhofen. Beger (Strassburger Geschlecht), Burcart der wisse B., Ritter 27. e Beger, Abelin 179. Beggingen s. Böckingen. DO O O Beheim, Behem s. Böhmen. Behla (B.A. Donaueschingen), Belan 128. Beigern s. Baiern. Belan s. Behla. Benedicten-Ordens-Klöster s. Alpirsbach, Frieden- weiler, Petershausen, Reichenau. Benfeld (im Niederelsass), Benfeit 515. Beninger, der 323. s. auch Beringer. Benne, Johans 298. Bennhart, Jäkeli B., Jackli Bennehart, Untervogt zu der Oberuwolfach 536. 537. 568. Beraunka s. Burgleins. Berenbach, Berbach s. Bärenbach. Berenfels, Cünrat v. B., burgermeister zu Basel 299. Bergeli, Bergeli, Cvnrat, Burger zu Vilingen 15. 41. — die Bergeli von Vilingen 26. Bergheiu s. Mittelbergheim. I^H ^^^^H ■„.■ £Ssä «..--■. änSaEBStoei «mUtäuHBl ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 401 Beringen (Canton Schaffhausen), Else v. B., Tochter Virichs v. Ettlingen 174. 2L5. ■— Beringer, Cvnrat der B. von Blvmenberg 66. — — Chünrat der B. (auf dem Siegel »de Beringen«) 330. Siegel beschrieben 330. — — s. auch Beninger. Beringen bei Kadolfzell s. Böhringen. Bern (Burg bei Rottweil) s. Bernburg. Bern, Stadt 185. 186. 220. Bernbach s. Bärenbach. Bernbrügel (iu der Gemarkung Pfohren, B.A. Donauschingen) 97. Bernburg (*/4 St. nördl. von Rottweil), Bern, Burg 190. 313. — Frau Adelhait v., Hugen von Tannegg sei. eheliche Wirthin 448. — Dietrich v. Berne 190. 313. dessen eheliche Töchter 190. — Frau Hayle 448. — Jacob von B., Schultheiß zu Zell 49], Anm. 2. Berne, Cünrat 246. Bernhart, Vogt in der Wolf ach 487. Bernlape s. Snewli. Bernolt, H. dictus B. 62. Berschins Gut zu Ende 151. Berschins Lehen zein veld 420. Bertler, Eberhart der B. 111. Bertschis wip 399. Berwertz hoff 574, s. 378. Beschaidenne, Johanns der B. 161. — dez Beschaidens Buchel, Berg bei Geisingen 505. Beschaidine, Mächthilt die B. 505. Betchoueu s. Beckhofen. Betmeringe 82. Betmeringen s. Bettmaringen. Bettenhauseu (O.A. Sulz?), Bettenhusen, Hug v., Ritter, 176\ Siegel beschrieben? 176 b , 3. Bettler, Jacob der B. zu Herdern s. Herdern. Bettmaringen (B.A. Bonndorf), Betmeringen, Rudolfs sei. v. B. Tochter Elsbeth, Elz, Dyetmar Loselis eheL Wirthin 486. 554. Beuren (eher abgeg. Burg bei Vöhriugen, O.A. Sulz, als Beuren, O.A. Nagold), Bura, die Burg 233. Beutelsbach (O.A. Schorndorf), Butelspach, Albrecht v., Chorherr zu Costentz und Kirchherr zu Rotwil 512. Bezinwiler, Berchtold v. 587. II. Biberach (O.A.St.), Bibrach 473. Biberstein (im aargauischen Bezirke Aarau), By- berstein, Johanniter 355". Bibrach s. Biberach. Bickenkloster s. Villingen. Biderich, Berhtolt u. Walther v., Gebrüder, Edelknechte 176 d , Anm. 1. Biderman, der 494. — Haini 261. Bidingen, Thomas v. 432. Biegger, Virich der B. 70. — Walther der B. 70. Biesendorf (B.A. Engen), Busendorf 494. Biesingen (B.A. Donaueschingen), Büsenhain 112. Bigell, Hans 281. Bilenstein (B.A. Offenburg), Bilstein, die Burg 334. Bingelin, Hainrich 592. Birbinggen s. Birwinken. Birchiberg, Heinrich, iu der Schala 447. Birwinken (Amt Weinfelden im Thurgau), Byr- binggen, Birbinggen 345 u. Anm. l. .Bischof, Bischöfe, Heinrich der B. 44. 46. Bissingen (O.A. Hechingen), Bisingen, Dorf 552. — Elzbeth v. B., Cvurats sei. Wirthin von Blü- menegge 82. 83. — oder Bissingen unter Teck, O.A. Kirchheim, S. 395. Biswurm, Hans, v. Vilingeu 494. Bitterolf, Johannes, v. Friburg 86 u. Anm. Bitz, Rudi 574, s. 3 78. — Vli 574, s. 378. Blaiche s. Bleiche. Blanckeumose, Henseli Trühßeß v. B. 328. Blankenheim, Friedrich v. 465. 467. Bleicha, Bach 513. — 2 Mühlen an der B. 321. Bleiche, Blaiche, Otteman u. Gerlach oder Gerhart, Gebrüder, die Bleichen 195, Anm. a, l. Siegel beschrieben 195, Anm. a, l. Bleningeu s. Plieningen. Blenkeli, Cünrat 402. Bletz, Bletze, Cvnrat, zem Adelaf, zem Adelar 5. 16. s. auch Adelar. — Cvnrat, zem Helfande, Burger von Rotwil 5. 16. — Cüntz Bletz au der Stegen 16. — Hainrich Bletzeu sei. Tochter Elisabet von Rotwil, ehel. Hausfrau Egli Brumsis 558. — Vir ich 5. der Burger meister 61. 51 W '■ »»HE? SSW f ■■■-' m 402 ORTS- UND PEßSONENVERZEICHNISS. Blomberg, Blonberg s. Blumberg. Blomeneck s. Blumegg. Bludentz, Albrecht v. Werdeuberg, her ze B. s. Werdenberg. Blumberg (B.A. Donaueschingen) , Blvmenberg, Blumenberg, Bluemenberg, Blvmenberch, Plü- menberch, Plumenberch, Blümberg, Blonberg, Blünberg, Blomberg, die von 29. 204. unus dominus de 220. — Abreht, Albrecht v. 23. 76. 128. 315. 316. 460. — Albreht sei. 315. — Anna, Wittwe Heinrichs v. B. 576. — Anna v. B., Ehewirthin Diethelms v. B. 270. — Anne geb. v. Wessenberg, Frau Diethelms v. B. 298. — Burkhart v., Ritter 485. 492. 503. — Cecilia, Caecilie, Zillig v. B., Hainrici filia, uxor Johaunis de Almanßhouen 252. 326. 406. Siegel beschrieben 406. — Conrad v., Ritter 270. 315. 316. 364. 485. 492. 503. 592. Siegel beschrieben 364. 592. — Cftnrat sei. v. B. kind 406. » — Cfinrat v. B., hern Cünrates sei. svn v. B. 157. Siegel beschrieben 157. — Conrad, Chunrat v. B. ze Huvingen 13. 20. 52. 107. — Diethelm v., Ritter 270. 287, J3. 182. 186. 298. 315. 319. 364. 461. 503. Siegel beschrieben 287, s. 188. 364. — Diethelm v. B., der Landvogt, Ritter 387. — Dyethelm v. 479. — Eberhart v. B. von der nuwen Blümberg 548. Siegel beschrieben 548. — Elisabet v. Kürnneg, ehel. Wirthin Johaus v. B. 352. — Gotbolt v. B. 287, s. 182. 186. 460. Siegel beschrieben 460. — Bruder Gotbold v. B., Comthur der Johanniter zu Freiburg 26. — Guete, Giita v. B., ehel. Hausfrau Bentzen v. Schellenberg 492. 503. — Hainrich v. B. 576. Siegel beschrieben 298. — Hainrich v. B.,' zu Blümenegge gesessen 23. — Hainrich v. B., des Stahelegge ist, 319. — Hainrich sei. v. B., der zu Tunaweschingen seßhaft war, 252. 326. — Herman v. 13. 33. — Johannes v. 13. 33. Siegel beschrieben 298. Blumberg, Johaus v., Ritter, d. junger 315. 316. 364. Siegel beschrieben 364. — Johans sei. des juugen Kinder 23. — Hans v. 460. — Hans, Johans v. B., genannt der Gebur, Ritter, 369. 397. — Johans v. B. von Grunburg 464. — Johans, Hans v. B., genannt von der Nüwn- burg 121. 460. seßhaft zu der Nüwenburg 180. — Johans, Haus v. B., von Stahlegge, genannt von Staheleg, Edelknecht 352. 364. 426. Siegel beschrieben 364. — Rudolf v. 204 u. Anm. i. 315. 316. 406. — Rudolf sei. 315. — Rvdi v., Edelknecht 447. — Rudi v. B., genannt der Crotzinger (Cenzinger) 461 u. Anm. 1. — Rudolf, Rudy v. B., genannt der Kenzinger 479, 503. 548. — .... Blümenberg, des Hüfingen ist, 235. — Cvnrat der Beringer v. B. 66. Blumegg (B.A. Bonudorf), Blümenegge, JPliimen- ek, Blümnegge, Blumneck, Blomeneck, Blüm- nege, Blumnegg, Blümnegk 23. Herrschaft 400, Anm. l. Wappen 399. 400 u. Anm. 2. — die von 29. 312. ein alter Ritter V. B. 400. — Balthaßar v. 494, Anm. 3. — Katherine, Tochter Heinrichs v. B. 455. — Cvnrat v., Ritter 61. — Cvnrat sei. v. 82. 83. — Elzbeth v. Bisingen, ehel. Wirthin Cvnrats sei. v. B. s. Bissingen. — Heinrich v., Ritter 41. 287, S, 182. 180. 319. 323. 325. 383. 399. 400, Anm. l. 455. 508. Siegel beschrieben 287, S. 188. 399. 455. 508. — Johans, Hans v., Ritter 82. 83. 94. 319. 325. 338. 383. 399. 433. 457. Siegel beschrieben 338.^399. •— Hans v. 443. 508. Siegel beschrieben 508. — Hans v. B. sei. 508. — Marti v. 508. Siegel beschrieben 508. — Rudi, Rudi v., Sohn Hainrichs 383. 399. Siegel beschrieben 383. 399. — Rudolf V. 455, Anm. l. 50S. — Sophie v. Krenkingen, wip Johans v. B. 319. o — V delhilt geb. v. Fürstenberg, ehel. Frau Heinrichs v. B. s. Fürstenberg. Bluwler, Haintz der B. zu Schönowe 426, Anm. 2. 1 OETS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 403 g@§j w Bock, Cünrat der Bock, Burger zu Rotwil 451. 512. Bock von Kolbenstain s. Kolbensteiu. Bocke, Claus, Edelknecht 176 d . — Friderick, Edelknecht 175. 176 d . Bocksbach (B.A. Wolfach), Bogspach 481. Bodnian am Bodensee (B.A. Stockach), Bodman, Bo- demen, Bödmen, Bodmann, Cvnrat sei. v. B. 338. — Elsbeth v. B., fraw des Truchsessen Berchtolt v. Waltpurg 98. ■— Hans, Johannß v., Ritter 503. 551. — Johans v. B., der jüngere 338. Böblingen (O.A.St), Bebelingen 47. Bockeier, Claus, Edelknecht 176 d . — Nycolaus dictus Boeckeler, presbyter 371, Anm. 2. — Nicolas Bokler, Bögkler, Kilchherr zu Haselach 450. 493. 506. Siegel beschrieben 493. Böckelin, Cünzze, burger v. Friburg 165. Böckingen (O.A. Heilbronn), Becgingen, Beggin- gen, Johans v. B., Edelknecht 195, Anm. a, 13. Siegel beschrieben ebendort. Bögkler s. Bockeier. Böhmen, Beheim, Behem, Bohemia 581 u. Anm. 2. 5S3. etlich Behem 551. Böhmische Münze 69 (wohl irrig für Rheinische). 438. 447. — Könige: Johans 168. 169. Othokarus 583. Carl u. Wenczelaw s. Deutschland. Böhringen (bei Radolfzell), Beringen 349. Bokler s. Bockeier. Boppine, Mehthilt, Cvnrat ir svn, Irmengart vnd Adelhait ir tohtera ze Swenningen 32. Bosch, Elisabeth, Ehefrau des Johannes v. Böschen, Sohnes Frantzonis Böschen sei. 363. — Johann Bosch vou Wyl 382. Bossingen (wahrscheinlich Bösingen, O.A. Rottweil), Eberhart v. 80. Bogspach s. Bocksbach. Bohemia s. Böhmen. Boksflaisch, der alt 574, s. 378. Boll (B.A. Bonndorf) 127, Anm. l. 553. Bollenbach (Filiale v. Steinach, B.A. Wolfach), Dorf 430. 450. 478. Boller, des B.s Hof 303. Bollschweil (B.A. Staufen), Balswilr, Cvnrat v. 506. Bollweiler (Canton Sulz, Ober-Elsass), Bolwilr, Jekli v. B., Bürger zu Sultz 361. Bondorf s. Bonndorf. Boner, Johans, in der Schala 447. Bonndorf (B.A.St.), Bondorf, Jo. de, armiger et Jo. filius eius 84. — Lucie de Hüfingen, soror eiusdem Jo. s. Hü- fingen. Borne, Cünrat 227. Fritschi 227. Borweg 399. Bosenstein (B.A. Achern), Bossenstein, Boßenstein, Albreht, Albreh v., Edelknecht 179. 214 u. Anm. i. Siegel beschrieben 214 u. Anm. l. — Andres v. 214, Anm. i. Siegel beschrieben ebendort. — Johannes, Johans v., Edelknecht 176". 214, Anm. 1. Botsche, Wernher 487. Brachat, Hainrich, von Wultertingen 43. Brägen s. Bregenbach u. Bregthal. Bräunungen (B.A. Donaueschingen), Brvlingen, Brülingen, Brünlingen, Brivlingen, stat 29. 146. 331. 332. 333. Burg u. Stadt 331. burger ze B. 14. 29. 426. die widern von B. 298. — Cünrat der Brülinger, Burger zu Vilingen 385. — Otmars des Brülinger sei. Kinder Peter u. Otmar 385. Braitenlandenberg s. Breiten-Landenberg. Brak s. Diessenhofen, Hans. Bramshaven s. Bromshofen. Branchow, Cünrat 471. Brandeck (zerstörte Burg bei Dornhan, O.A. Sulz), Brandegge, Brandege, Brvn, Brvne v. 122. 287, s. 182. 187. 308. Siegel beschrieben 287, s. 188. — Cünrat v. 287, s. 182. 187. 319. 364. Siegel beschrieben 287, s. 188. — Dyemüt, ehel. Wirthin Vaigbrünen sei. v. B. 317. — Vaigbrün sei. v. 317. — Her man v. 122. — Johannes v., Ritter 61. 122. — Hans v. 122. — Johans v. (Pfarrer) 347. Siegel beschrieben 347. Brandegge, Friderich der B. 155. Brandis, Eberhart v., Abt des Klosters Reichenau s. Reichenau. Brastberg s. Prassberg. Braunberg s. Brunberg. BrSgenz s. Bregenz. Bredierorden s. Predigerorden. Breganz s. Bregenz. Bregen s. Bregthal. 51* mm 0 404 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Bregenbach (B.A. Neustadt), Brägen 403. 426 U. Anm. 2. Bregenz, Bregentz, Bregantz, Bregenz, graf Cün- rat v. Montpfort, herr ze Bregentz s. Montfort. — Graf Hug, Haug, Hüg, v. 90. 107. 124. Bregthal (im Schwarzwald), vallis Bregen, Bree- gental, das tal, 62. 323. — Brägener steige 496. Brehter, Hans, v. Wangen 553. Breisach a. Rhein, Brisach 168. 169. 185. — Thesaurarius und Herr de B. 588. Breisgau, Brisgau, Brisgaudia, Brisgowe, Brisgowe, Brisgowe, Brisgow, Brissgew, Brisegowe 185. 287, s. 180. 291, Anm. i, 341. 355\ 390. 399. 440. 502. 513. — Landgraf in B. s. Freiburg, Graf Egen II. — Münze, pfenninge Brisger, Breisgauer, Brys- ger 32. 40. 54. 280. 402. 445. 592. 594. — — alte Brisgauer, Brisgewer, Brischer, Brisger, Brissiger, Brisiger, Prischer 33. 92. 97. 144. 161. 193. 212. 219. 234. 298. — — gewöhnliche Brisger 102. 447. --------gute alte Brisger 221. 260. — — moneta Brisgaudiensis 35. — — Prisger, die ze Vilingen geb und gen ig 111. — Wildbänne im B. 387. Breiten-Landenberg (bei Winterthur), Braiten- landenberg, Praitenlaudenberch, Landenberch, Hermann v. 191. 503. 594". — Herman von der B., Ritter 336, s. 222. 405. — s. auch Laudenberg. Bremgarten, Stadt 185. 315 a . 417. Bremmo, Eberhardus 582. Brender, Johans der B. 261. Breuschink, Heinrich, Bürger v. Zürich 172. Breslau, Bischof Thomas 581. Brigach (Fluss im Schwarzwald), Fischenz in der Briginne 31. Brigthal (Thal der Brig oder Brigach) 147. Brisach s. Breisach. Brisgau, Brisger s. Breisgau. Brivlingen s. Bräunungen. Brixen, Bischof Johanns v., Kanzler Herzog Albrechts von Oesterreich 405. Bromshofen, Bronschhofen oder Brunschhofen (bei Wyl, Canton St. Gallen), Bramshaven 418. Brück (B.A. Triberg) s. Brugga. Brvlingen, Brülinger s. Bräunlingen. Brümsi, Egebreht, Egbrecht, Ritter 287, S. 182. 187. 336, s. 222. 420. — Egli Brümsi, Hansen Brumsis sei. Sohn, u. seine ehel. Hausfrau Elisabet Bletz 558. — Heinrich, Edelknecht 447. 480. — Hainrich Brümsi genant an dem Stade, burger ze Schafhusen 319. — Jobans 336, s. 222. 420. Siegel beschrieben 420. dessen Töchter 420. — Johans B. von Gisingen, Edelknecht 426. Brünlingen s. Bräunlingen. Brüscher, der B. 298. Brugg, Brügge, Burgge, Stadt 185. Brugga (wohl Brück, B.A. Triberg) 129. Brügge (Bruggen, B.A. Donaueschingen?), Gerolt ze Brvgge von Rotwil 40. — Gervngus et Brvnwardus dictus ze Brügge de Rotwil 35. Bruggers hoff ze Vfhain 406. Brülingen s. Bräunlingen. Brun Brun, probst der kilche Zürich 355\ Brunberg (Braunberg bei Schwarzenbach a. d. Thur oder Brunnberg bei Müselbach im Kreise Kirchberg, Canton St. Gallen?), Johann v. B., Heinrichs sei. Sohn, u. dessen Weib 362. — s. auch Nieder-Brunberg. Brunnberg statt Blümenberg 33. Brunschhofen s. Bromshofeu. Brüdel, Waltber, Edelknecht 195, Anm. a, 10. Brysger Münze s. Breisgau. Bubikon (im Züricher Amte Grüningen), Bübin- kon, Bubinkon, Johanniter 134. 135. 355 a . Buchegg (im Canton Solothurn), eine Gräfin v. 265. — Wappen 267. Buchen s. Buch. Buchhorn (jetzt Friedrichshafen), Büchorn 473. — Ulricus comes de ]07, Anm. 1. Büchern (B.A. Wolfach), Buchorn, Büchorn, Büechorn, des Meygers Gut v. B. 151. — Claus, Niclaus, Clawes, Ciauwes v., voget von Haseiahe 70. 72. 227. 246. — Claus v., Vogt u. Schultheiss zu Hasela 277. seine Kinder von der Mererin sei.: Walther u. Claus, und von Annen der Jegerin: Hans u. Nese 277. — Friderich v., Edelknecht 70. 72. 300. u. Else, seine ehel. Wirthin 72. — Herman v., Edelknecht 300. 341. 457. H OETS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 405 {e Büchern, Otte, Otli v., Edelknecht 300. 457. — Virich v. 72. Bühele (wahrscheinlich einer der Orte Bühl im B.A. Wolfach), Merkeli v., Edelknecht 175 u. Anm. i. Siegel beschrieben 175, Anm. i. sein Bruder Otte v., Edelknecht 175. Biil, Niclaus v. 336, S. 222. Büller, Cünrat der B., Burger zu Vilingen 385. 594. Bund s. In der Bund. Bunbergeterinen gut 355. Büra, die Burg s. Beuren. Bürglen (im thurgauischen Amte Weinfelden), Bürgeion, Bürgion 345. — Eberhart v. 338. Siegel beschrieben 338. Bürglitz a. d. Mies s. Burgleins. Bürren, Bürron, der (unweit des Harmersbacbs, B.A. Offenburg) 167 u. Anm. a. Büsendorf s. Biesendorf. Busenhain s. Biesingen. Büslingerinen gut 494. Bütelspaeh s. Beutelsbach. Büttikon (bei Vilmergen im aargauischen Bezirk Bremgarten), Bütikon, Büttinkon, brüder Rudolf v., (Johanniter) comendür ze Clingenowe, der des meisters stat haltet ze Oberlande 134. 135. — Ulrich der Lieblos von B. 52. Büzenbrunnen, Butzenbrunnen 399. Bugge, C. dictus B. 112. Bvmen, Phaf Hainrich B. 200. Siegel beschrieben 200. Bummels gilt 537. Bvnneken, Rvgker v., Edelknecht 195, Anm. a, 15. Bube, Heintzman s. Röder. Bubinkon s. Bubikon. Buch, der hof zu dem Buch 261. Buch (wohl Buchen, B.A. Offenburg), Hainze v. 311. Siegel beschrieben 311. Bücher, Bürkli u. Haenni 494. Büchorn s. Buchhorn u. Büchern. Burberg, Burcberch, Burchberg s. Burgberg. Burgser s. Burger. Burgberg (B.A. Villingen), Burcberch, Burberg, Burchberg, Cvnrat v. B., Sohn der von Nvwen- egge u. seine Schwester Cläre 41. 160. — Hugo dictus de 11. — Hug, Hvg v., Ritter 12. 41. Burger, Burgser, Chünrat der B. von Gisingen 123. Burger, Johannes der B. 13. 44. 123. — Johans der B. von Gisingen 50. Burgge s. Brugg. Burggraffe s. Schauenburg. Burgleins, Zum (Bürglitz a. d. Mies oder Be- raunka bei Beraun) 535, s. 354. Burkart, Küni B. 261. — Johans B. von Wisenegke, Edelknecht 484. Burn, Wilhelm v., Edelknecht 469. Burnebach, Ulrich v. 481. Busse, Johans B., Burger zu Vilingen u. dessen Frau Margaret von Gysiugen 441. Bussnang (im thurgauischen Amte Weinfelden), Busseuang, Albreht v., Freier 338. Siegel beschrieben 338. — Albreht v. B., herr Albrehten säligen son v. B., ains fryen 345 u. Anm. 1. — Conradt v., Ritter 107. Butz, Haenni, v. Taelingen 494. Butzenbrunnen s. Büzenbrunnen. Buwenburg s. Baumburg. Byberstein s. Biberstein. Byrbinggen s. Birwinken. Kächeler, Ritter Diemo K. 589. Kälblin, Henni 537. Kärnten, Kernden s. Oesterreich. Käshof s. Liutoldshof. Kalchofeu (im st. gallischen Bezirk Rheinthal), Kalchhofen 382. Campus regis s. Königsfelden. Kauezier, Hainrich der K, bi der brotloben, Burger zu Rotwil 451. Kantzier, der, v. Rotweil 494. Kappe! (B.A. Villingen?), Kapelle, Sthokelin v., Ritter 44. Karle, Cüntzeman, Burger von Rappolczwilr 370. Kaseus s. Kes, Kastelberg (zerstörte Burg bei Waldkirch) 447. Casteler, Conrat der C. 107. Castell (bei Constauz), Casteln, Kasteln, Alber. de Castello, st. Stefani ecclesiae Constant. prae- positus 60. — Albrecht v., Ritter 107. — Burckhart Schenk v. Castel 107, Anm. 1. — Diethelm v., Abt s. Reichenau. — Gerhart der Schenckhe von Kasteln, Ritter 107. di'Mii 400 ORTS- UND PERSONENVEEZEICHNISS. mZ Katharinenthal (bei Diessenhofen im Thurgau), monasterium in valle st. Katharinae 67. 76. 77. Katter, Eberli 574, 8. 378. Katzenwank, Cüntze, Edelknecht 370. Kaufbeuren, Kofbürren, 473. Kawerschin ze Schafhusen 397. Kech, Heinrich u. dessen Bruder Walther, Bürger zu Schaufhusen 553. Keimpten s. Kempten. Keller, Burkhard der K. 92. — Burkart der K. von Brülingen, Edelknecht 426. Siegel beschrieben 426. — Volbrant K. von Engelhardsweilen 239. — Haensli K. von Büsendorf 494. — Hug s. Deisslingen. Kempten, Cheimpten, Keimpten, Stadt 285. 473. Siegel beschrieben 285. — Abt Hainrich 285. Siegel beschrieben 285. Kentzingental s. Kinzigthal. Kenzingen (B.A. Emmendingen), Khenzingen, k'entzingen, Kenczingen 321. Burger v. 391. die von 287, s. 184. — Johans v., Ritter 107. — Nicolaus v., khoiherre ze Costanz 107. — Markgraf Heinrich von Hachberg, Herr zu Kenzingen s. Hochberg. — KlosterWunnental bei Kentzingen s. Wonnenthal. Kenzinger, Rudolf v. Blümenberg, genannt der K. s. Blumberg. Keppenbach (B.A.Emmendingen), Bruder Dietrich, Dyetrich v., Comthur zu Friburg i. B. 341. 355". Siegel beschrieben 341. — Dietrich v., edler Knecht 457 u. Anm. l. Gisele dessen ehel. Wirthin 457. Kern den s. Kärnten. Kes, Albreht K, Albrehtus Kaseus de Ratenfels, Edelknecht 195, Anm. a, 10. 214. Siegel beschrieben 195, Anm. a, 10. Kesswille, Cfmrat 336, S. 222. Cheimpten s. Kempten. Khenzingen s. Kenzingem Chiemsee in Baiern, Kiemisse, Rvdegerus episco- pus 578. Khönigseegg s. Königseck. Chostenz s. Constanz. Chüng, Berchtol der C. 111. Clmr, Cur, Canonicus Henricus de Tissendorf 107, Anm. 1. Chur, Dompropst Graf Rudolf von Montfort 90. 99. Chusnik, Benessius de Ch., Volachnico de Weyte- mule 535, S. 354. Kiburg (Canton Zürich), Kyburg 336, s. 222. grof v. 220. — Graf Eberhart v. 185. --------Rudolf v. 482. — Johans v. K., dümprobest zu Straßburg 377. Kiemisse s. Chiemsee. Kienast, Hainrich 255. 264. Kilch- s. Kirch-. Killer (im Heching'schen), Kilwar, Dorf u. Kirchensatz 471. Kiltzarter Thal s. Kirchzarter Thal. Kilwar s. Killer. Kinczge s. Kinzig. Kindweiler (bei Weissenburg, Elsass), Kintwilre, Albreht v. 195. Siegel beschrieben 195, 4. Kinzig (Fluss im Schwarzwald), Kinzege, Kintz- gun, Kinczige, Kinczge 125. 255. 277. 449. 509. Kinzigthal, Kentzingental, Kinzegental, Kinzge- tal, Kiutzgental, Kintzigertal, Kintzigental, Kinzigertal, Kinczigerthal, Kinczigental, Kyn- czingertal, Kintzgital 158. 246. 311. 493. 511. 513. 519. 523. 527. 530. 535. 538. 558. 573. Kippenheim (B.A. Ettenheim), Kippenhein 481. — Heinze v. 155. Kirchberg (O.A. Laupheim), Anna grevin v. 297. ■— grave Wilhelm von Kirchberg und Wullen- stetten 297. Kirchdorf (.B.A. Villingen), Kilchdorf, ecclesia 122". Kircheire, Otteman s. Seibach. Kirchen (a. d. Aitrach, B.A. Engen), Küchen, Kilchain, Dorf 444. 557. — kilchensatz 444. Kirchherr, der v. Almßhoffen 487. Kirchherr, Heinrich der K. s. Mönsheim. Kirchzarter Thal (östl. v. Freiburg i. B.), Kiltzarter Thal, Flurnamen 243. Kirnach (Ober- u. Unterkirnach, B.A. Villingen), Kürnna, Vogtei in der K. 451. Kirnbach (B.A. Offenburg), der Kürenbach, Kürrenbach 167. Kirneck (zerfallene Burg bei Unterkirnach, B.A. Villingen), Kuruegge, Kürnegge, Kvrnegge, Kvrneke, Kürnecke, Kürnegk, Kürnege, Kürn- negge, Kürnneg 451. die von 29. 423. Wappen 30. II ORTS- UND PERSONENVERZEIOHNISS. 407 m WM Kirneck, Bruue, Brvno, Brvne v., Ritter 5. 16. 32. 35. 41. 44. 61. 76. 214. 295. Siegel beschrieben 295. — Brvne v. 44. — Burkart, Burkardus clictus de, Burekart, Burkhard v. 32. 35. 235, 287, s. 182. is6. 294. 347. 348. 352. Siegel beschrieben 287, J3. 188. dessen beide Schwestern 294. — Burchart v., Hugs bruder 164. — Elisabet, ehel. Wirthin Johans v. Blumenberg 352. — Hainrich v., Hainricus dietus de 5. 32. 35. — Hainricus, pater Hainrici et Burkardi 35. — Hilttrut, Ehewirthin Burkarts v". K. (294.) 352. — Hug v. 164. ■— Jacob v. 32. 41. — Johannes, Johans, Hans v., Ritter, v. Friburg 5. 16. 56. 61. 76. 109. 235. 273. 287, S. 182. 186. Siegel beschrieben 287, S. 188. — Johannes v., Edelknecht 214. — Werner v., Ritter 423. ■— Closter der Kürnegger Samblung s. Villingen. Cistercienser Orden, Orden von Ziteils, v. Cytel s. Magdenau, Salem, Wonnenthal. St. Ciaren Orden 41. Clawes brüegel 256. Cleggow s. Kletgau. Cleine, Coiirat, burger v. Strazburg 20. Kleiningersheim s. Ingersheim. Clen, Heinrich, gen. der C., Edelknecht 195, Anm. a, 5. Siegel beschrieben ebendort. Kiengen (B.A. Villingen), Klieugen 147. Kletgau, Cleggow, lantgericht 566. Cletti 465. Kliengen s. Kiengen. Klingen (Altenklingen im thurgauischen Amte Weinfelden u. Hohenklingen bei Stein a. Rh., Cant. Scbaffhausen), Clingen, irrig Thüengen ?: — Kunigunde v. Fürstenberg, Gemahlin Walthers v. d. Hohenklingen s. Fürstenberg. — Virich von der Hohenclingen, Virich von Clingen, frye, lantrichter in Thurgowe 336. — Ulrich von Clingen, Ulrich von Clingenberg, V. von der Hohenclingen, Ritter, ein frye, seine eheliche Hausfrau demente geb. v. Toggenburg und deren Kinder Diethelm 356. 357. 409. Walther, Elsbet u. Adelhait 356. 357. — Walther Virich v., Ritter 107 u. Anm. l. Klingen, Walther Herr ze der alten Klingen 503. — Walther von der hohen Clingen ob Stain, friie, herr Virichs, friien vnd ritters sun, W. von Clingen, Ritter 364. 479. 480. Siegel beschrieben 364. Clingenberg (im thurgauischen Amte Steckborn), Albrecht, Albreht v., Ritter 107. 338. 393. — C. de, maioris ecclesiae Constant. praepositus 60. — Ruedolf v., Ritter 107. — Ulrich v. s. Klingen. Klingnau (an der Aar), im aargauischen Bezirk Zurzach), Clingenowe, Klingenow, Johanniter 134. 135. 337. 341. 355'. 379 u. Anm. l. — Propst Chunrat von Roswangen 123. Closener, Cuni 298. Clotzinger, Hug der C. 72. Closnerinen gart 2'JS. Clüpp, Hainrich 592. Knab, Cum 399. — Henni 399. Kniebis (Kloster im Schwarzwald, O.A. Freudenstadt), Knieboz 4. 60. Knobloch, Cünrat, Burger zu Wolfach 537. Kuod, der 349. Knoring, Chunrat, Waltpropst 123. Köln 581, Anm. 2. Kolners wingart ze Tungen 261. Königseck (O.A. Saulgau), Khönigsegg, Kungs- eegg, Eberhart v., Ritter 416. Siegel beschrieben 44 6. — Virich v., Ritter 107. Königsfelden (bei Brugg im Aargau), Campus re- gis, Küngsuelt, Kloster 115. 116. Köre, Heinrich der K. 155. Kotzin s. Kotzin. Kofbürren s. Kaufbeuren. Kofinan s. Koffeman. Kolb, Kolbe, Berhtolt, Edelknecht 176, c und d. Kolbenstein (stand wahrscheinlich in der Bottenau, B.A. Oberkirch), Koibenstain, Hans der Bock^ Johannes Bock v. K., Ritter 65. 85. Kolers Lehen in dem Huserbach 196. Colmar (im Oberelsass), Colmer, Stadt 373. 534. — güeter in Collmar bann 113. — Münze 113, Anm. l. 370. Constanz, Kostenz, Costenz, Kostentz, Costanz, Chostenz, Costentz, Costencz 52. 60. 99. 107. 112. 150, Anm. 2. 185. 239. 338. 345 u. Anm. 1. 408 ORTS- UND PEESONENVERZEICHNISS. 363. 365. 368. 409. 473. 559, Anm. l. 574, S. 379, 380 u. 381. 577. 588. 595. Wappen 494, Anm. 1. Constanz, Bischöfe: --------Burkhard v. Hewen 494 u. Anm. l. 525, Anm. 2. 559 u. Anm. l. 560 u. Anm. i. Siegel beschrieben 494. Grabmal 494, Anm. 1. --------G(erhard) 60. 67. — — Heinrich v. Hewen, Grabmal 494, Anm. l. --------Nicolaus, Nycolaus 203. 209". --------Rüdolfus 129". Siegel beschrieben 129". — — Vlricus 254. — Bisthuni, diocesis 76. 107. 128. 141. 150. 249. 414. 434. 442. 559. 560. — burger, burgermeister u. rat 6. 345. 359. 409. 418. 422. — capitnlum 34. — Dom, Münster, maior ecclesia 60. Hewenscher Grabstein im Kreuzgang des Münsters 494, Anm. 1. — — decanus Johannes de Porta 150, Anm. 2. Siegel beschrieben 150, Anm. 2. — — Heinrich Costentzer von Wil, Subcustos am Dome zu Costentz 363. — — praepositi 60. — Domherren, Chorherren 101. — — Chorherr Albrecht v. Bütelspach 512. — — Nicolaus von Kbenzingen 107. --------Graf Konrad u. Graf Gebhart v. Fürstenberg s. Fürstenberg. — — Vicar, Chorherr, Decan, Hainrich Goldast, Culdast 512. 525, Anm. 2. --------Graf Mangolt v. Neuenbürg 338. Siegel beschrieben 338. — — Thesaurarius und Herr de Breisach, Domherr u. des Bischofs zu C. Verwalter 588. — — Dompropst Burkart herre von Hewen 494. — Generalvicariat 112. — Münze 81. 107. 157. 167. 248. 345. 349. 356. 368. 382. 409. 418. 440. 444. 488. 494. 574, s. 377. s. auch Stebler. — abbas ad Scotos Constantienses 107, Anm. l. Douatus abbas monasterii Scotorum extra mu- ros Constant., Siegel beschrieben 150. — Stadtgericht 422, Anm. i. n — stettamman Virich v. Roggwille 409. — st. Stephani ecclesia 60. 123. — Heinrich Costentzer von Wil, Subcustos am Dome zu Costenz und dessen Bruder Johannes Costentzer 363. Corber, C. dictus C. 62. Korenman, Sifrid, Burger von Rapolczwilr 370. Korg, Johaunes dictus K., rector ecclesiae in Steinach 374, Anm. 1. Costanz, Kostentz, Costentzer s. Constanz. Costers irrig statt Tosters 232, Anm. a. Kotz, Andres 500. 543. Kotzin, Kotzzin, Kotzin, Elisabeth, Elze, Elsbeth, Elisabete, Johans Geburen sei. eheliche Wirthin, Bürgerin von Friburg 287. 308. 340. 346—348. Koffeman, Kofman, Berhtolt, Ber. der K. 255. 264. Kofmans hof 298. Krain s. Oesterreich. Kraissen bunt 298. Kramer, Gerolt 348. Crelle, Herman 50. Krenkingen (B.A. Bonudorf), Crenckhingen, Kren- ckingen, Crenkingen 261. der von K. 319. — Adelhait v., Gem. Hugs v. Fürstenberg-Has- lach s. Fürstenberg. — Cünrat v. K. genant von Wissenburg, friie 364. — Diethelm v. 130. — Verene v. 319. — Friderich v., Ritter 433. — Johans v. K., Freiherr zu Thungen, Hofrichter 534. — Lütoldt, Lutolt, Lütolt, Luitold, Lütold v., ritter, vrier herre 107. 235. 261. 262. 287, s. 182. 186. 318. 319. 324. 328. 348. Siegel beschrieben 261. 287, s. 187. — Sophie v., Gem. Johans v. Blümenegge 319. Kreuzungen (am Bodensee, bei Constanz), Kruz- lingen bi Kostenz, Kloster st. Augustins ordens 128. 216, Anm. b. Abt Walther 128. Kriessbomes hus 537. Kristin, Hainrich 494. Cristler, Walther, in der Schiltwendi 447. Krewel, der (von Frundeck bei Ahldorf, O.A. Horb) 334. Croschewilre, Kroswilr s. Großweier. Crotzinger (wohl irrig statt Centzinger) s. Blumberg, Rudi v. Krucher, Haini der K. 244, Anm. i. o Crüczli, Vlricb, v. Risolfingen 553. Krüzlingen s. Kreuzungen. # Krumaustain 399. I HHHBHRHH **ä*& ORTS- UND PERS0NENVERZE1CHNISS. 409 mm Krummenhof (westl. vom Schluchsee), Krumben 399. Krutmüs, Vli 574, s. 378. Kücheli, Egeuolf K. u. seine Geschwister 484. Kümerli, Hainrich K. der Metzger von Viliiigen 501". Kündig, Cünrat der K. 155. Küngsegg s. Königseck. Küngsuelt s. Königsfelden. Kimin, die 494. Kürenbach s. Kirnbach. Kürnberg (abgeg. Burg bei Kenzingen), Henselin Meiger von Kürenberg 348. Kürnburg (beim Künbergerhof unweit Bräunungen, B.A. Donaueschingen), Kvrenburg, Kürenburg, Burg 29. 531. Kiirnegge s. Kirneck. Kürnna s. Kirnach. Kürrenbach s. Kirnbach. Kürtze höffli 574, s. 378. Küssenberg (bei Küßnach, B.A. Waldshut), Küssa- berg, Heinrich v. 235. 287, s. 182. 186. 348. Siegel beschrieben 287, s. 188. Kugler, der 559. Kvrenburg s. Kürnburg. Kvrnegge s. Kirneck. Culdast s. Goldast. Küch, Johans, Hans der K., Bürger zu Fürstenberg 448. ü04 a . Cüni im Bach 29S. Cvnradus, imperialis aule cancellarius 578. Cünrat am Bongarten 261. Cünrates Wirthin an dem Anger u. ihre Kinder 144. Kupfersmit, Johans K., genandt Wur, Burger zu Wyl 418. Kuppingen (O.A. Herrenberg), Cuppingen, Kirche 428. Cur s. Chur. Kurnegge s. Kirneck. Kuss, Cünrat K, gesessen in Lyna 426. Custer 235. Kutteier, die 280. Kvtzhvtin, Mehthilt die K. vnd Adelhait ir toch- ter ze Swenningen 32. Kyburg s. Kiburg. Kynczingertal s. Kinzigthal. Cytel s. Cistercienserorden. IL Dachstein (Gant, Molsheim, Unterelsass), Dachenstein 467. Dagersheim (O.A. Böblingen), Tagershain 10. 47. Dagler, dez Daglers wise 261. Dalhein s. Thalheim. Danckolf, Bertholt 80. Darmsheim (O.A. Böblingen), Darmeshain 10. 47. Dauchingen (B.A. Villingen), Tochingen, Tochin- gen, Dochingen, Touchingen, Dorf 323. 572. — swester Katherine, Anne u. Hailwige in der closenne ze T. 17. — Hugo sacerdos dictus Hainburg, rector eccle- siae iu D. 203. 209". — Rudolfus plebanus in T. 582. — der Tochinger 37. — Berchtolt der Tochinger 74. Dautenstein (bei Seelbach, B.A. Lahr), Tutenstein, Heinrich v., Edelknecht 176°. Deck s. Teck. Decke, Ulrich u. Berchtold die Decken, Conveuts- herren zu St. Georgen 139. Degenegg s. Derneck. Deggiugen (B.A. Donaueschingen), Teggingen, Tecgingen, Tekkingen 136. 140. 161. 240. 298. vgl. Denkingen. — Kirche 216 u. Amn. b. — Vogtrecht 531. 576. — Hainrich der Tegginger 298. — Haini Tegginger 298. Deiliugen s. Taelingen. Deisslingen (O.A. Rottweil), Tüselingen, Tüs- lingen, Dorf 320. 323. — oder Dusslingen (O.A. Tübingen)? Hug der Keller von Tüselingen, Bürger zu Rotweil 348. — dictus Tvselinger 112. Dellingen s. Taelingen. Denkingen (wohl eher Fehler der Copie für Deckingen, Deggingen, B.A. Donaueschingen, als Denkingen, O.A. Spaichingen), Dorf 461. Denkinger, Berschiu der D., Burger zu Villingen 348. Derneck (O.A. Münsingen), Degenegg 541. Dettingen (O.A. Rottenburg), Fronhof 100. Dettingen (B.A. Constanz), Tettingen, Tettingen 146. — Frau Mehtild v. 281. — Wernher v. 146. 52 «p I 410 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Dettwang (bei Rothenburg a. i. Tauber), Thet- wanc 584. Detzeln (B.A. Waldshut), Dietzelhaiu 261. Deutschen, die Teutschen 551. Deutschensteinach s. Steinach. Deutschland, Teutschland, in Thvczemelande, zu Deutschemelande 307. Hochmeister des Jo- hanniterordens daselbst s. Johanniterorden. — Kaiser und Könige: --------Albrecht L, Albert, Albreht 11. 29. 30. dessen Witwe Elisabeth 52. — — Karl IV. , römischer Kaiser Carl, künig Karle von Rome 263. 268 u. Anm. 2. 305. 312. 317. 324. 336, S. 222 u. 223. 359. 377. 378. --------Friedrich I. 107, Anm. 1. --------Friedrich II. 107, Anm, 1. 578. — — Friedrich der Schöne, Friderich 79. 80, Anm. 1. 81. --------Günther von Schwarzen bürg 268. --------Heinrich (VII.) 107, Anm. 1. --------Heinrich VII. 107, Anm. 1. 591. — — Ludwig von Peyeru, Luciowich, Ludwicus dux Bawarie, cheyser Lvdwig von Rome, Lu- dowig 79. 12(j. 150. 167—169. 197. (206.) (217.) 228. 23*6. 248. 261. 268. ' Siegel beschrieben 228. — — Wenczlaus, Weuczelaw, Wentzlaw, romischer küng u. küng zti Böheim 514. 518. .523. '533. 534: 535. 538. --------Wilhelm- von -Holland 107, Anm. 1. Dicke s. Teck. • • ■ Dieringer. Dietrich der D., Edelknecht 447. Diessenhofen a. Rhein, Dietzenhoven, Diessen- hoven, Dießenhouen, Stadt 107. 185.'503. — Götfrit Truchsetze von D., Ritter 336, s. 222. 395. — Hainrich, Truchsess v., Ritter 107. — Johans Truchsess v., Ritter 52. 107. 185. 336, s. 222. — Johans Truchsess v., kilchherre ze Rittlingen, Rüdlingen 107 u. Anm. 1. — Johans (Svsadus?) der Truhsäss von D., Ritter, Herrn Johansen sei. Sohn 338. 395. 456. Siegel beschrieben 338. ■— Hans der trugsess v. D., genant Brak, Ritter 503. — Ulrich der Truchseß v., Ritter 405. — Kloster zu D. s. Katharinenthal. Dietenthal (B.A. Wolfach), Tietental 2. Dietmar, Herr 235. Dietmar von H........., Edelknecht 370. Dietzelhain s. Detzeln. Digke s. Teck. Dittishausen (B.A. Neustadt), Tuttishusen, Tittis- hausen, Dittißhaußen 9. 33. 53. 531. 576. — Ernfrid v. 33. — Haug v., Ritter 9. 590. Dochingen s. Dauchingen. Dockenburg s. Toggenburg. Döggingen s. Deggingen. Dominicanerordens-Kloster s. Neidingen. Donau (Fluss), Tüuowe, Thünowe, Thonauw, Töuowe, Tünow, Tünöw 181. 219. 248. 282. 369. 436. 452. 529. Donaueschingen (B.A.St.), Eschingen, Tunaw- eschiugen, TünnäwEschingen, Esginga. Esslingen 298. 326. 406 u. Anm. 2. — die bürg 406. — Donauquell, wag hinder der bürg 406. — Flurnamen 406. — der kellerine gut v. E. 298. — Johannes, Johans, Hans v. E. 13. 25. 38. 58. 311. 466. 479. Siegel erwähnt 25, Anm. 1. Siegel beschrieben 479". dessen Tochter Katherine 311. — Rudolf Fölling v. E. 31. — Walther der Keller v. E. 44. — Esschinger höf- zu Pforren 466. — vgl. auch Eschingen. Donberg, der 261. Dornstetten (O.A. Freudenstadt), Dornsteten, Donrsteten, Dornesteten, stat 42. 114. 229. — Kirche 4. 60. 110. 254. — phaf Ciinrat der lütpriester 4. Dresselbach (bei Schluchsee, B.A. St. Blasien), Trehselbach 399. Dressideler, Nielaus der D. von Oesterreich, Ritter 405. Dreszher, Conrat des D.s Sohu, Edelknecht 195, Anm. a, 8. Dürbheim (O.A. Spaichingen), Hainrich derDurbe- haimer 592. Durmenzze, Dürniezze s. Dürrmenz. Dürrheim (B.A. Villingen), Dürrehein, Dürrehain, Dvrrehain, Dürrehein, Dürrhain, Dürrhan, Dorf u. Bann 26. — saut Blesins, sant Blasins lvte vnd gvte 3. 15. 1 ftüTiitisrnfc raTiriiiiimiiifciiinliiBi ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 411 ^ätiMimM SH-58 * I ' : - Dürrheim, Kirche 40. — Zehnten 554. Jochims Zehnten 486. Wvlen- zehnten 40. — Cüntz Türhaimer 298. — Vli Türhaimer 298. Dürrmenz (O.A. Maulbronn), Turmentze, Dür- menzze, Dürmezze, Burkart v. D., Ritter 195, Anui. a, 6. — Friderich v. D. 195, Anm. a, 6. Siegel beschrieben 195, Anm. a, 6. — Fllte V. D. 195, Anm. a, 6. — Gerlach v., Edelknecht 179. 194,. Anm. a, 2. 195, Anm. a, 6. Siegel beschrieben 179, Nr. 3. — Hainrich v. 195, Anm. a, 6. Durach = d'Urach s. Urach (Thal, B.A. Neustadt). Durbehaimer s. Dürbheim. Durchhausen vgl. Hausen unter Lupfen. Dusslingen s. Deisslingen. Dutlingen s. Tuttlingen. Dyetiuger, Hainrich der D., Burger zu Rötwil 512. Eberlin, Hainricus 560. Ebersberg (zerstörte Burg zwischen Freienstein u. Schollenberg , im Züricher Amte Einbrach), Ebersperg, Peter v. 355". — Virich v., Edelknecht 447. 479. Ebersolbrunnen 399 u. Anm. 28. Ebersperg s. Ebersberg. Eberstein, Graf Heinrich v. 194, Anm. b, i. Siegel beschrieben ebendort. Ebersweier (B.A. Offenburg), Ebersvilre, capella 394. Ehingen (O.A. Balingen), Johans v. E. Tochter Anne 529. Ebler, Frank der E. 456. Eekbach (im Jostthal, B.A. Neustadt) 92. Eckerich (Eckerhof, B.A. Offenburg?), Johannes v., Ritter 176", Anm. l. Edelman, Claus 553. Egbettingen s. Ewattingen. Egbrehtz gass 536. u. E. brugel 536. 537. Egelingen s. Eglingen. Eger, Hofgericht 534. Egeshaimer, Hainni, Burger zu Vilmgen 544. Egger, Claus der E. v. Brägen 426, Anm. 2. Eglendal 399 u. Anm. 28. Eglingen (O.A. Münsingen), Egelingen, Rvdolf v. 5. Eglisau (am Rhein, im zürichischen Bezirk Bu- v lach), Owe am Rin 384. Ehenheim s. Ober-Elinheim. Eher, Heinrich der E. 44. Ehingen (wohl eher bei Rottenburg, als B.A. Engen), Burkart v. E., der Lange 506. Ehingen (abgeg. Burg bei Rottenburg), Marqwart v. 287, s. 182. 187. Siegel beschrieben 287, S. 188. Ehrenberg (Ruine bei Heinsheim, B.A. Mosbach), Ernberg, Johannes 11. Heinricus, frater eius 11. 20. canonici Argentin. Eichberg (B.A. Wolfach), Aiberch 12. Eichhalden (bei Mühlenbach, B.A. Wolfach), Aichhalden, Aichalden, Cüntzlin, Cunrat v. 255. 264. Eichhof s. Aicha. Eichstegen (O.A. Saulgau), Aichstegen, Hof zu A. 276. Eigge (wohl Aicheu, B.A. Bonndorf) 399. Einbach (B.A. Wolfach), der 449. — Rflpreht v. 156. Einsichshein s. Ensisheim. Einsiedeln, Kloster, Abt Nicolaus 381. Eisteige s. Aistaig. Eitlingen s. Aitlingen. Ellenwiller (zerst. Ort bei Rappoltsweiler, Ober- Elsass), Ellewile, Ellenwilr 115. 116. Ellerbach, Elrbach s. Erbach. Elsass, Alsatia, Elsas, Elsazz, Elzsass 75. 185. 217. 502. 533—535. — Johannes lantgrauius Alsatie 11. o — Johans, Landgraf Virichs sei. Sohn in niedern Elsasse 291. Elsässer, der 402. Elzach (Fluss Elz), die Elzach 287, S. 182. Elzach (B.A. Waldkirch), Eltzagh, Eltzach, Eltza 287, s. 180. — Bürger v. 256. — Cvnrat, Contz v. E., Burger zu Wolfach 509. 556. — Hans sei. v. E., Burger von Villingen 301. Elzsass s. Elsass. Eman, Eberlins des Emans elichü wirfcenn Anna und ihre Kinder Hans, Heinrich und Hans 355. Einbrach (im zürichischen Bezirk Bulach), Emen- rach, Propst zu 384. Emingen in der Bare s. Hochemmingen. 52* T r 412 OßTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Emiugeri vff eggeu s. Emmingen ab Egg. Emmendingen (ß.A.St.), Enmettingen 134. Emmingen ab Egg (B.A. Engen), Emingen vff eggen 404. Emmingen s. Hoehemmingen. Emminger, der 436. Ems (in Graubündteu), Emtze, Virich v., Ritter 386. Siegel beschrieben 386. Ende, Wilhelm von 90. - Berschins Gut zu Ende 151. Engelhardsweilen s. Engelsweilen. Engeilender s. Engländer. Engelsweilen (im thurgauischen Amte Weinfel- den), Engelhardsweilen 239. Engelthal (bei Hallwangen, O.A. Freudenstadt), Engeltal, Kloster 110 u. Anm. i. Eugen (B.A.St.), Maß 494. — St. Martinskirche in Altdorf bei Engen, lüt- kilche ze sant Martinn 494 u. Anm. l. — — Capplan herr'C. der Teuger 494. — — Grabstein Peters von Hewen 494, Anm. l. Engländer, Engellender, die 373 ri. Anm. l. 398. Enkeusteig 399, Anm. 31. Enker, Ber. der E., Edelknecht 176 d u. Anm. 1. — Berhtolt Enker 188. Siegel beschrieben 188. Enmettingen s. Emmendingen. Ensisheim (Oberelsass), Ensesheim, Enseshein, Eusizhein, Einsichshein 147—149. 185. Entelbvchin 35. Entgasten 399. Enzberg (O.A. Maulbronn), Entzberg, Enzeberg, Conrad, Cünrat Rummeler v. E., Edelknecht 176°. 179. Siegel beschrieben 176\ 179, Nr. 2 u. Nr. 16. — Conrat v. E., gen. v. Hehanriet, Edelknecht 195, Anm. a, 5. Siegel beschrieben ebendort. Eplisberg (Epplinshof westl. von Fischerbach, B.A. Wolfach) 96. Eppenberg (im solothurnischen Amte Ölten), Hain- rich v. 336, s. 222. Epplinshof s. Eplisberg. Eptingen (im Basler Bezirk Waidenburg), Concz Sporer v. E. 235. — Peterman v. E. 2S7, s. 182. 187. — bruder Wernher v. E., comendur der hüser ze Basel, ze Mülhusen vnd ze Sultz 355 a . Erbach oder Ellerbach (O.A. Ehingen), Elrbach, Burkart v. E., genant Ytel Elrbach 406. Ergenzingen (O.A. Rottenburg), Aergaezingen, Ergäzingen 197 u. Anm. 2 u. 3. 213. — Abreht v. E. 197, Anm. 2. Ergew, Ergöwe s. Aargau. Eriskirch (an der Schüssen, O.A. Tettnang), Glasfenster in der Marienkirche 456, Anm. i. Erlbach (bair. B.A. Rothenburg a. d. Tauber), Erlebach 584. Erlicher, Haintz E. vs der Vra 426, Anm. 2. Ernberg s. Ehrenberg. Erstem (zwischen Strassburg u. Schlettstadt), Oer- stein 186. 437. Erstfelden oder Örschfelden (Canton Uri), fürsten- berg. Wappen 591. Ertzinger, Cünrat der E., Burger zu Rötwil 512. e Erzingen (B.A. Waldshut), Ärzingen, Hvg v., u. Fridrich, sein Sohn 50. Eschach (B.A. Bonndorf), Eschhain, Eschain 23. — Heinrich Kirchherr v. 179. — Eberli v. E., burger v. Friburg 165. " Eschau (B.A. Wolfach), Eschowe in dem Kintzi- gertale 519. Eschbach (B.A. Wolfach), Espach, Eschpach 96. Eschhain s. Eschach. Eschingen (wahrscheinlich Donaueschingen), Stef- fan v. E., Bürger zu Vilingen 266. — s. auch Donaueschingen. Eschingen (wohl Wuteschingen, B.A. Waldshut) 261. Eschiuger, Hainrieh der E. 180. Eschowe s. Eschau. Eschpach s. Eschbach. Esel (von Dürrheim?), Cünrat Esel der alte 346. — Cüenczli Esel der junge 347. Siegel beschrieben 347. Esginga s. Donaueschingeu. Eslingen s. Esslingen. Espach s. Eschbach. Esschingen s. Donaueschingen. Esslingen (B.A. Donaueschingen), Eslingen 393. Esslingen (O.A.St.), Ezzelingeu, Esselingen 63. 80. 473. — Margred, Johansen sei. von E. Witwe 279. Ettenheim, Hejmi v., Burger zu Strassburg 515. Etter, Burkardus 559. Ettingen s. Oettingen. Evingen s. Oefingen. ■ *K ••■■.■'"*"■■■" S • ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 413 dm Ewattiugen (B.A. Bonndorf), Egbettingen, Johanns sei. der Kirchherr v. E. 121. Eyfringen s. Oefingen. Ezzeliugen s. Esslingen. Vademer, Fademer, Hainrich der V. v. Brägen 403. 426. Vätter-Samblung, Kloster, s. Villingen. Faimingen s. Feimingen. Falkenstein im Höllenthal (Schwarzwald), Valken- stein, Falckenstein, Valkenstain, Valchenstain, das Thal 477. — die von F. 92. — Anna, Tochter Johans v. V. 494, Anm. 3. — Cün, Chün von V., Ritter 218. 243. 387. 390. 412. 447. 474. — Demut, Schwester Cüns v. V. 218. 243. — Dietrich v. V. 399. 447. 461. Diether, Siegel beschrieben 508. — Gregor v. V. 243. — Güte Snewli von Wisenegg, eheliche Wirthin Chüns v. V. 243. — H(einricus) de 579. — Johans v. V., Ritter 287, s. 1S2. m. 346. 347. 386. 412. 494, Anm. 3. Siegel beschrieben 287, S. 188. 412. Falkenstein bei Schramberg (O.A. Oberndorf), Valkenstain, Valkenstein, Falkenstain, Valck- henstain, Falckhenstein: — Aigelwart, Eygelwart, Aigelwarth, Aygelwart v. 44. Ritter 107. 257. 273. 2 75. 354. 38S. 389. 550. 595. — Bentz v. 595. — Bertholt der alte v. 5. — Berhtolt v., Ritter 273. 287, s. 182. 186; 550. Siegel beschrieben 287, S. 187. — Cvnrat, Conradus, Cvnrat, Conrat v. 5. 273. Ritter 11. 44. des Ramstein ist 235. — bruder Chunrat v. V. , comendur des hus ze Riuow 355". — Egenolf v. V. von Ramstein 475. — Eglof v. 98. — Elisabeth freiin v. Falkenstein s. Fürstenberg, ' Elisabeth. — Elßbeth v. Bernbach, Ehefrau Aigelwarts v. V. s. Bärenbach. Falkenstein, Erkinger v. 273. — Erkinger Aygel v. V., Ritter, ein vriger herre 273. — Erkinger Aigelwart v. V., Hofrichter zu Rot- wil 197. Siegel beschrieben 197. — Jacob V. 550, Anm. 1. — Richart v. 273. Falkenstein (a. d. Donau, O.A. Sigmaringen), Valkenstain an der Tönowe, Feste 369. Vasan, Vasant, Fassent, Vasand: Herr Vasant 12. — Hartman Vasan, Ritter 70. — Hertewig Vasant, Ritter 72. 310. — Jobans, Hans Fassent, Vasant, Vasand, Edelknecht 96. 176". 279. 309. 310.'408. Siegel beschrieben 176 b , 5. 279. dessen Ehewirthin Anne von Buwenburg s. Baumburg. Vasend, Clauß, v. Risolfingen 553. Vaser, der 298. Fassent s. Vasan. Vege, Cfintze 287, s. 182. m. Vegelin s. Weilersbach. Feimingen (zerfall. Burg am 1. Ufer der Donau bei Lauingen), Faimingen, Gert v. 428. Feldberg, der (im Schwarzwald), Veitberg 399. Veldenz, Georig v. 75. Feldkirch (in Vorarlberg), Veltkilch, Veitkirch, statt 232. 532 u. Anm. l. — Burger zu 123. — Grafschaft 463. — grauff Rudolf von Montfort, herr ze Veitkirch s. Montfort. Feldsee; der (am östl. Abhänge des Feldberges im Schwarzwald), der Veltse 399. Vellergraben (bei Wolfach im Kinzigthal), der hin der 563. Velletürlin (im oder unweit des Kinzigthals) 246. Velsaberg, . . der ältere 80. Velsenberg, Conrad sei. 329. — Dittricb, Dyetrich v. 329. 406. Siegel beschrieben 406. — Dyetrichs von Velsemberg von Gisingen ehel. Hausfrau Clar die Schulthaissin v. Wolfach 573. Siegel beschrieben 573. Velsenberger, Dietrich V. und dessen Hausfrau Katheriue v. Eschingen 311. — Haiuz V. 311. Veit- s. Feld-. Vende, Henman, Bürger zu Sultz 361. \ I 1 m£ I 414 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Verenbach, Verenbächli, Ferinbächli s. Vöhren- bach u. Föhrenbäcble. Verli oder Verlin, Cünrafc 38. Fermbach, Vernbacb s. Vöbrenbacb. Ferre, Hainrieh der F., amman ze Burgion 345. Vrstenberek s. Fürstenberg. Verwellenboll (wohl verschrieben), Mühle zu 127. Vesenberg s. Usenberg. Vetter, Vetter, Otto, Otte der V., Otto dictus Vetter, civis in Vilingen 15. 35. 41. 61. — Wernher vnde sin svn Otte 585 u. Anm. l. Vetter-Saniblnug, Kloster s. Villingen. Fiesh, Claus 25. Vietbronnen 113. Vilingen s. Villingen. Vilkint, Cimrat, gesessen in Lyna 426. Villingen (B.A.St.), Vilingen, Vylinge, Philingen, Vylingen, Vilingin, Stadt 7. 14. 15. 17. 31. 32. 40. 41. 43—49. 51. 54. 55. 62. 73. 76. 77. 89. 111. 112. 124. 129". 130. 131. 142. 143. 115. 147 u. Anm. i. 148. 162—164. 183. 185. 198. 204 u. Anm. l. 209. 223. 242. 295. 301. 319. 389. 402. 403. 406. 420. 426. 441, Anm. i. 471. 473. 477. 479. 486. 496. 503. 531. 539. 550. 578. 579. 585 u. Anm. l. 592. 594. vetus villä, die alte stat ze V. 18. 19. 203. 209\ — Bürger, Schultheiß , Bürgermeister, Rath u. Gemeinde v. V. 7. 14. 15. 26. 35. 41. 43. 48. 49. 51. 61. 73. 76. 77. 89. 95. 118. 120. 123. 124. 129\ 130—132. 142. 143. 145. 146. 147, Anm. l. 148. 149. 162—165. 183. 198. 204 u. Anm. i. 207. 223. 266. 301. 348. 352. 385. 402. 403. 423. 441. .477. 486. 494. 496. 501\ 004". 539. 540. 544. 554. 569. 572. 576. 579. 582. 592. 594. die vierundzwainzig 14. 131. — Kirche 117. 122". 129". 147. altar in honorem st. Katharinae et beati Nicolai juxta altare st. Michahelis archangeli 203. 209". — — chorherr, Kircbherr Grave Gebhart v. Fur- stenberg s. Fürstenberg. ■— — Kirchherr Cünrafc von Stuzlingen 209". — — pfaffe Johans von Lyehtenfels, Johannes de Liehtenuelz, incuratus 117. 203, Anm. l. --------Phaff Haus Ywan, Helfer zu V. 524 u. Anm. I. --------ecclesie rector Cvnradus comes de Fivrstem- berg s. Fiirstenbero-. Villingen, sacerdotes Bertoldus et Johannes dicti Hainburgen 129". — nüwe close ze saut Nicläwese bi Vilingen, Capelle 17—19. 582. — — swester Katherine, Anne, Hailwige u. Meh- thilde 17—19. — Klöster: Bickenkloster 582. — — der Vetter- u. Kürnegger-Sambluug 592. — — von Nvwenhvsen, st. Ciaren Ordens zu V. 41. — — samenung von Walthvsin 585 u. Anm. l. — decanatus 122". — Dinghof zu V. 294. — Verfassung 14. 131. — Gericht 14. vf dem graben 592. — Johanniter 15. 18. 26. 31. 32. 40. 44—46. 87. 105. 109. 198. 209. 355". 471. 477. 539. 540. 554. 559. --------Egen de Fürstenberg comes, commenda- tor vicarius commendse in Villingen s. Fürstenberg. --------brvder Lvtfrit, ain priester 15. — Juden 126. — Maß 43. 402. 572. — Münze 25. 51. 66. 7.0". 92. 117. 121. 147. 180. 181. 343. 486. 504". 572. 592. — Rietor 477. — Schulmeister Herman v. Hailtbrunnen 512. — Schulthaiss, Cvnrat der 15. Cunradus sculte- tus 582. --------Hainrich der s. 29. — — Otte der s. selig u. sine brüder 592. — sorores 579. — Spital: Siechen- u. Armenspital 592. — Zoll 477. 569. — Zünfte 131. 132. Vintzel, Johannes 560. Virste (von Firstemberg bei Oeschingen, O.A. Rottenburg am Neckar), Ernst v. 497. Firstenberg s. Fürstenberg. Fischbach (nördl. vom Schluchsee, B.A. St. Bla- sien), im Vischbach 399. Vischer, Berhtolt der V. 25. — Cimrat der V., Hansen des V. sei. Sohn von Nidingen 548. — Heinrich der V. von Zarten 243. — Hans, Johannes der V. 136. 156. -- Johans der V. von Nidingen 436. 548. 1 mm fflffiljflfi ORTS- UND PERSONENVERZE1CHNI3S. 41t Vischer, Wernher der V., burgor v. Friburg 165. Fischerbach (B.A. Wolfach), Vischerbach 12. — das Thal V. 96. — Tobellin von V., der jung 96. — Tobellin von V. 96. Visibrot, Jobannes, der Mezzier von Friburg 129. Viswan, Hainrich, v. Gütmettingen 25. Fivrstenberc s. Fürstenberg. Flehingen (B.A. Bretten), Flyeingeu, Eberliart Gibel V. 194, Anm. b, 2, c. — Jobans v., Edelknecht 176 1 '. Siegel beschrieben 176''. Flieher, Egnolf der F. 561. o Vlieher, Vlrich der V., gesessen ze Swenningen 32. Florenz, Gulden von Florencie, Florentze, Florentiner, Florener, Florin, Florentaner, Floren 225. 299. 355". 364. 396. 413. 416. 426. Flyeingen s. Flehingen. Fochencz, Cunrat, Burger zu Ratolfcell 349. Vockenhausen (abgeg. Ort südl. v. Mönchweiler, B.A. Villingen), Vochinbvsin, her Heinrich v., vnde sin svn Kvnrat 585 u. Anm. i. Vogelli, dictus 559. — Hainrich V. 553. Vöhrenbach (B.A. Villingen), Verenbach, Vern- bach, Fermbach, Ferenbach, Stadt 1. 51. 62. 331. 516. — burger, schultheiss, rath u. zwelf richter 516. — decanatus 122*. — ecclesia 62. 516. — — Ber. sacerdos incuratus in V. 48. — — Burchardus » » » » 62. — pratum dictum div Owe situm apud villam Verenbach 1. — des pfaffen owe 516. — Wernher u. Johans v. F., die Metzger, Gebrüder, Burger zu Vilingen 402. 403. Föhrenbächle (Zinken von Langenschiltach, B.A. Triberg), Verenbächli, Ferinbachli 164. 352. Foselius Lehen zem veld 420. Vofvrhim s. Vorhech. Voget, Vogt, Claus, Clawes, der V. 70. 246. vnd Friderich sin bruder 70. — Cvnrat der V. zem alten Wege 447. Vogteli 82. Volkartes gart 298. Volkenswiler (abgegang. Ort an der Straße von Villingen nach Vöhrenbach, wo noch Gelände Volgersweiler), Rvdolf v., Burger zu Vilingen 61. Volkmar, V.s Tochter 299. Voller, der 261. Vorhech, Vofvrhim, Rudolf v., Edelknecht 195, Anm. a, io. Siegel beschrieben ebendort. Vogt, Heinrich der V. 295. Frässeli, Fräzseli, Frazeli s. Fresseli. Franchenfurt s. Frankfurt. Frank, Vlrich, v. Vttenhouen 456. Frankenstein, Conrat v., Domherr zu Strassburg 20. Frankfurt, Franchenfurt 126. Frauenfeld (im Thurgau), Frowenfeld , Fröwen- uelt, Frawenfeld, Stadt 185. 336, s. 222. — Johans, Johanns v. F., Ritter 336, s. 222. 405. — Leutpriester zu F. 372. Frech, Beiitz 494. Freiburg im Breisgau, Friburg im Brisgmvc, in Brisgowe, Vriburg, Freyburg, Friburg, Fry- burg, Friburc 6. 27. 37. 51. 56. 68. 86 u. Anm. 1. 89 a . 95. 101 — 103. 129. 134. 135. 165. 189. 235. 264. 287, s. iso. 317. 323. 373. 396. 412. 413. 416. 437. 4l0. 447. 458. 461. 469. 471. 475. 477. 4S9. 495. 497! 500. 513.'öl4. Siegel beschrieben 165. ■— Bürger, Burgermeister, Schultheiß, die Vierundzwanzig u. der Rath 27. 56. 68. 86. 102. 129. 165. 183. 235. 264. 287. 308. 317. 319. 323. 325. 335. 340. 346—348. 360. 367. 387. 395. 399. 407. 412. 413. 416. 437. 440. 461. 475. 496. 500. — Kirchen: Dominikaner- oder Predigerkirche 226. 379. — — Maltheser- oder Johanniterkirche 379 u. Anm. 1. --------Münster 226. — Grafen: Adelheid von Urach u. Freiburg s. Urach. --------Anna comitissa de F., domiua de Wartenberg, Anne Grafen Hainrichs sei. von Vriburg eheliche Wirthin 34. 37. ;)<). 46. 50. 108. 112. Siegel beschrieben 37. 46. — — Anne zu Friburg (geb. v. Signau, Gem. des Grafen Konrads IL von F.) 291 u. Anm. 1. 292. --------Konrad IL, Cunrat, Conrat, Conradus 00- mes senior de F. 6. 57. 85, Anm. 1. 89'. 95. 124. 135. 166. 226. 249. P5Ü ffi'lW Mb £3 ' ■ ' HHtllil 416 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Frei bürg, Grafen: Egen I. 6. (30.) — — Egen IL, Herr zu Friburg, Landgraf in Brissgew 291 u. Anm. i. 292. 387. 394, Anm. 2. 461. 476. 482. 489. --------Verene v., Gera. Heinrichs IL v. Fürstenberg s. Fürstenberg. — —■ Friedrich (Sohn Konrads IL), Fridrich grafe Friderich, herre ze Friburg.166. 226. 287, S. 182. 184. 186. 347. Siegel beschrieben 287, s. 187. dessen Gemahlin Anna, geb. v. Hach- berg 226. --------Heinrich, Hainrich v. 37. 39. 50. 108, Anm. 1. 112. •— — Margarethe, Heinrichs von Freiburg-Badenweiler Tochter 392, Anm. l. --------das freiburgische ? Wappen in der Wohnung des Ritters Wisso zum Loch in Zürich 30. — Johanniter 26. 100, Anm. 2. 101—103. 134. 135. 341. 355 a . Siegel beschrieben 341. — Maß 399. — Münze 23. 24. 37. 56. 119. 235. 242. 243. 247. 287, s. 180. 181. 319. 320. 323. 347. 391. 399. 416. 447. 461. 475. 479. 484. 502. 508. 516. 553 (Rappen u. Stehler). — Stadtrecht 264. 458. Freiburg im Uechtland, Friburg in Oechtlanden, Fryburg in Yechtland, Stadt 185. 186. Freising, Bischof Albrecht, Abreht, Graf zu Hohen- berg 312 u. Anm. l. 334. 397. Frentzeli, Bürger v. Wolfahe 205. Fresseli, Fräzseli, Fräzeli, Fresseli, Frässeli, her F. 29. — Virich 174. 215. 240. von Fürstenberg 594. Siegel beschrieben 240. 594. Freudenstein (O.A. Maulbronn), Freüdanstein, Ra- fan gen. v. 195, Anm. a, 3. — Wilnhelm gen. v. 195, Anm. a, 3. Freyburg, Friburg s. Frei bürg. Fricker, Thoman, v. Zurzach 566. Frid- s. Fried-. Yrie, der 261. — Berhtolt des Frien Gut 24. — Haini der V. 261. Friedenweiler (BA. Neustadt), Fridemviler, Fri- denweiler, Fridenwiller, Fridenweiller, Kloster st. Henedicten Ordens 9. 33. 53. 92. 111. 119. 121. 127. 140. 180. 247 u. Anm. i. 269. 2S6. 588. 590. Friedenweiler, Hartmann der Propst v. 33. — der hof von F. 298. Friedingen (a. d. Donau, O.A. Tuttlingen), Fri- dingen, Hainrich v., Ritter 107. 349. Siegel beschrieben 349. Friedrichshafen s. Buchhom. Frischi, Nycolaus 560. Frischnau (mündet unweit Elzach in die Elz), die Frischennach 287, s. 182. Vrislenheim, frater Theodericus 581, Anm. 2. Fritschi, Stephanus 560. Vroburg, Elizabeth von V. , Herzog Luczmanns von Tecke eheliche Wirthin 152. Frod 494. — Cuni Frod u. siu wip 494. Frowelers Gut 24. Frombach (B.A Wolfach), Fronbach 420. Fiwenfeld s. Frauenfeld. Frowenlib, Claus, v. Risolfingen 553. Früe, Bertschi der F. 298. Friiie, Burkart 179. Frundeck s. Krowel. Fryburg s. Freiburg. Fuchser, Itten gilt des Fuchsers 111. Füetzen (B.A. Bonndorf), Füzerin, die 592. Fülling, Rudolf, v. Eschingen 31. Fürderer s. Ravensburg. Fürstenberg (B.A. Donaueschingen), Vrsten- berck, Fivrstenberc, Fuirstenberc, Vürstenberg, Fürstenberg, Fvrstenberc, Fvrstenberg, Fivrsten- berch, Fvrstenberc, Fivrstemberg, Fürsteuberg, Fürstemberg, Furstenberch, Furstenberch, Für- stenberk, Fürstemberg, Fürstemberg, Fursten- perg, Vürstenberg, Furstenberch, Fürstembergc, Fürstemberg, Fürstemberg, Fürstenberg, Firstenberg, Fursteuwerch, Fürstenberg, Vürstin- berg, Fürstemberg, Wersteynberk, Wristeynberg, Vristenberg, Fustiberch: ~ Berg, Burg u. Stadt 13. 29. 36. 38. 66. 187. 247. 316. 324. 326. 330. 343. 349. 384. 414. 426. 434. 436. 441. 448. 452. 454. 460. 466. 470. 485. 509. 516. 528. 529. 531. 559. 560. Siegel der Stadt abgebildet 36. — Burg F. s. auch Neufürstenberg. — Bürger u. Schulthaissen 13. 36. 66. 185. 260. 282. 401. 436. 448. 452. 454. 504 tt . 594. — Grafen, die graven v., die v. 204. 237. 268. 284, Anm. 2. 312. 400. 547. zwen grafen v. I OETS- UND PEßSONBNVEßZETCHNISS. 417 289. viri spectabiles de F., grof v. 220. die von Fürsteuberg von Haslach 542. Herrschaft, Haus v. 38". 243. 264. 304. 473. 474. 481. 573. Fürsteuberg, Grafen: Adelhait, Odelhait, geb. v. KrenMngeu, Gem. Hugs v. Fürstenberg- Haslacb 261. (318.) 320. 323. 324 u. Anm. l. 343. (439.) --------Adelheid, Adelhait, Adelheit von Griessen- berg, vidua graf Diethelms de Tockenburg, Gemahlin des Grafen Konrad v. Fürsteuberg 191. 224. 248 u. Anm. 1. 315 a . 336 u. Anm. i. 342. 356. 357. 365. 375. 409. 415. 417. 418. 442. S. 395. Siegel beschrieben 315". dereu eheliche Tochter Clemeute s. Toggenburg. — — Adelhait, Adelheid, gräfenu v. F., geborn von Hohenloh, Gemahlin Heinrichs IV. v. F. 434. 560. --------Adelhait, Adelheid, (Hugs v. F.-Haslach Tochter) Gem. graf Friderichs von der Höhen Zolre 438. 471. 517. 518. 552. Siegel abgebildet 517. — — Adelheid s. auch Udelhild. — ■— Anna (Tochter Friedrichs I. v. F.), Gem. Hanemanns (Johans) v. Geroltzeck 20. 42. 91. 114. — — Auna (Tochter Egens v. F.-Haslach), Gem. Walthers III. v. Geroldseck 120, Anm. l. 186. 245. — — Anna nata de Mvntfort, vxor GSzonis co- mitis de Fvrstenberg 226. Grabstein abgebildet 226. — — Anna gräfenu von Muntfort, frowe ze Fürstenberg (Gem. Heinrichs III. v. F.) 133? 414. 431. 456 u. Anm. i. 494, Anm. i. Glasge- mälde zu Eriskirch 45G, Anm. 1. --------Auna (Tochter Heinrichs IV. v. F.), Gemahlin des Grafen Walraf III. von Thierstein 501, Anm. 1. --------Anna geb. v. ?, Gemahlin des Grafen Johans von Fürstenberg? 501 u. Anm. — — Anua (Tochter Heinrichs III. v. F.), Nonne, priolin, in Neidingen 384, Anm. l. 414. 524, Anm. 1. --------Beatrix (Tochter Heinrichs IV. v. F.), Gem. 1. Heinrichs v. Mümpelgart, 2. Rudolfs v. Werdenberg 567 u. Anm. 2. 574. :--------Katherine (Tochter Heinrichs III. v. F.), Gem. Peters Herrn v. Hewen 494 u. Anm. 1—3. II. F ü r s t e n b e r g, Grafen: Konrad, Cunrat, Chün- rat, Sohn Heinrichs I., Domherr, körherre zu Constanz u. Kirchherr zu Villiugen, rector ec- clesiae in Dornstetten 4. 13. 16. 18. 19. 24. 28. 29. 31. 44. 45. 53. 60. 64. 71. 111. 302, Anm. 1. 590. dessen tohter Katerine ze Friden- wiler 111. --------■ Kourad, Conradus, Cunrat, Cvuradus, Kvn- radvs (Sohn Friedrichs I.) , canonicus ecclesie, decanus maioris ecclesie Argentinensis, rector ecclesie in Dornstetten 11. 13. 20. 23. 28. (29.) 38. 44. 53. 65. 71. 94. 110, Anm. 1. 154. 184. 253. 254. Siegel beschrieben 13, abgebildet 38. Grabstein abgebildet 253. — — Konrad, Cunrat, Cvnrat, Chvnrad, Kunrad, Chüurat, Conrat, Conrat, Conrad, Conrat, Cunrat (Sohn Heinrichs IL), Herr zu Fürsteuberg, Herr zu Wartenberg, Laudgraf in Btire 154. 161. 181. 187. 191. (194 u. Anm. a, b.) (195 u. Anm. a.) 209. 212. 213. 215. 216. 219. 222. 224. 232. 234. 236. 239. 243. 247 u. Anm. l. 248 u. Anm. i. 249. 251. 258. 260. 266. 267. 269. 270. 275. 276. 283. 287, s. 182. ise. 290. 293. 295. 296, Anm. 2. 297. 29S. 303. 304. 306. 311. 314—316. 323. 330, Anm. l. 331. 334. 336. 338. 342. 343. 345 u. Anm. i. 348—351. 353 u. Anm. i. 355—357. 359. 362—365. 368. 369. 375. 382. 387. 388. 390. 392—394. 399. 404. 405. 409. 410. 413. 415. 416. (417.) 418—420. 422. 424. 425 u. Anm. l. 426. 434. 436. 437. 488 u. Anm. i. 559. 593, Anm. l. 594". Siegel abgebildet 161. 212. 219, beschrieben 209. 315\ — — Konrad, Cuurat, Cunrat (Sohn Heinrichs IV.) 488 u. Anm. i. 546. 563. 569 — 571. — — Kunigunde, Künguude, Küngunt, Küni- guuie (Tochter Heinrichs III. v. F.), Gemahlin Walthers von der Hohenklingen 364 u. Anm. i. 480.' — — Cuno (im Kloster Thannheim als Seliger verehrt), ex familia Fürsteubergica, Silentiarius dictus 302, Anm. i. — — Egen, Ecken, Egene, Egon, Eggeu (Sohn Heinrichs L), lantgraue in Bare, Herr zu Wartenberg 2. 3. 5. 7. 8. 14-17. 21. 26. 27. 31. 32. 35. 38". 40. 41. 43. 49. 51. 55—57. 59. 61. 67. 68. 70. 72. 73. 75—77. 84—86. 89. 89 a . 98. 106. 109. 111. 113. 117—119. 122. 124. 129". 142. 143. 147. (148.) 158. 190. 53 I 418 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. PI 227. 592. dessen Söhne 142. 143. Siegel abgebildet 14. Fürstenberg, Grafen: bruder Egen, Egeno, Egno, Egouo, Egenolph (Sobu Egens v. F.-Has- lach), Johanniter, commendator vicarius conimen- dae in Villingen, Comthur des Hauses zu Wuerz- burg? (wohl Vriburg), zu Friburg, zu Villingen, zu Sletzstat, zu Clingenowe 31. 87. 88. 93. 100—103. 105. 109. 113 u. a™. i. 115. 116. 134. 135. 137. 171. 206. 225. 288. 300. 337. 341. 355\ 379 u. Ann,, l. Siegel beschrieben 102. 134. 300. Abbildung des Grabsteins erwähnt 379. --------Egen (Sohn Heinrichs IV.) 546. 563. 569. — — Egenolph statt Egen 288. — — Elisabeth, Elizabet, Elsebete (Tochter Heinrichs I. v. F.), Gem. I. Bertholds v. Falkenstein. II. collateralis Gotfridi comitis de Tuwingen 10. 21. 47. 63. 98. 104. ihr Sohn Wilhelm u. ihre übrigen Kinder 63. ihre Söhne Wille- helii, Heinrich u. Gögtfride 104. Siegelbeschreibung erwähnt 10. Siegel beschrieben 104. — — Elsbet (Tochter des Grafen Heinrich v. F., Herrn zu Haslach), Klosterfrau 343. — — Verene, Frene, geb. Gräfin v. Freiburg, Gem. Heinrichs H. v. F. 46. 94. (107?) 108. 112. Siegel beschrieben 46, abgebildet 94. — — Verena, geb. Markgräfin v. Hachberg, Gemahlin Egens von Fürstenberg (117.) (379.) .— — Verena v. Hachberg, Gem. des Grafen Heinrich V. v. F. 528, Anm. l. --------Verena, Frene, Veren (Tochter Heinrichs III. v. F.), Pfalzgräfin von Tuwingen, genannt Schärerin, Gem. Grafen Konrads IL v. Tübingen 42S. 453. 490. 498. 501, Anm. i. 524, Anm. i. 531. 541. 545. Siegel beschrieben 453. --------Verena, Ferena (Tochter Heinrichs II. v. F.), Nonne zu Neidingen 234 u. Anm. 2. — — Verena (Tochter des Grafen Hans von Fürstenberg-Haslach?) 501, Anm. j. --------Friedrich L, Friderich (Sohn Heinrichs I.) 4. 11. 20. 25. 53. 71. F.s sei. Kinder 590. — — Friedrich, Friderieus, Friderich, Fridrich (Sohn Friedrichs I.) 11. 13. 20. 23. 28. (29.) 38. 44 (Johamviterbruder zu Villingen) 71. Siegel abgebildet 13. 38. --------Fridrich, Friderich (Sohn Heinrichs IV.) 546. 551 u. Anm. l. 555. Fürstenberg, Grafen: Gebhard, Gebehardus, Gebehart, Gebhart, Gebehard, Gebhart, Eberhar- dus, Eber, (irrig), Gebchardifs (Sohn Heinrichs L), rector ecclesie in Grvningen, chorherre ze Co- stenze vnd kylcherre ze Vilingen vnd ze Pför- ren 1. 4. 13. 16. 21. 29. 31. 44. 45. 48. 62. 95. 98. 111. 117. 124. 129". 147. 203. 208. 209". Siegel abgebildet 13. 111. — — Gottfried v. Urach, v. F. s. Urach. — — Götz oder Gottfried, Götze, G6cz, Gozz, Gotfrid, Gotzo, Götz, Götze, Gotfrid, Gotzlin, Gotzze, GStfrit, Gera (Sohn Egens v. F.-Haslach) 89. 111. 120. 122". 124—126. 129". 130 — 132. 138. 145—148. (149,) 153. 158. 162 —165. 170. 172. 173. 175 u. Anm. i. 176a-d, u. Anm.. l. 177. 179. 182. 188—190. 192. 194 u. Anm. a, b. 195 u. Anm. a. 198. (202.) 206. 211. 214 u. Anm. 1. 217. 218. 221. 225 u. Anm. 1. 226. 228—231. 233. 244. (320.) 4 59. Siegel abgebildet 125, beschrieben 198. Grabstein abgebildet 230. ■— — Hans s. Johans. --------Heinrich L, Henricus 586. 588. 589. S. 395. — — Heinrich (Sohn Heinrichs I. ?) de Wer- steynberk, Henr. de Wristeynberk, Heynricus, Henricus de Vristenberg, Großpräceptor der Johanniter in Deutschland, Böhmen, Polen u. Mähren 581 u. Anm. l. 2. 583. 584. 587. Siegel beschrieben 584. --------Heinrich II. , Hainrich, Hainricus (Sohn Friedrichs L), herre ze Fürstenberg, Landgraf in Bare 4. 6. 9. 11—13. 20. 22—25. 28. 29. 33. 34. 36—39. 42. 44. 46. 50. 52— 54. 58. 64 (irrig). 65. 66. 69. 71. 74. 79—83. 85. 89. 90. 92. 94. 96. 97. 99. 107 u. Anm. l. 110. 112. 114. 121. 123. 124. 127—130. 136. 139—141. 144. 150 u. Anm. l. 154—157. 159. 160. 161 u. Anm. i. 166. 167. 174. 179—181. 183. 185. 187. 193. 194 und Anm. a, b. 195 u. Anm. a. 196. 197 u. Anm. 2. u. 3. 199—201. 205. 207. 209. 210. 234. 243. 329. 388. 590. 591. Grabstein abgebildet 210. — — Heinrich III. , Hainrich (Sohn Heinrichs IL), Herr zu Fürstenberg, Landgraf in Bare, 133? 154. 181. 187. (194 u. Anm. a, b.) (195 u. Anm. a.) 209. 215. 223. 234. 235 u. Anm. 4. 236. 240. 247 u Anm. 1. 249. 250. 252. 258. 267. 268, Anm. 2. 276. 280—283. 286. 287, amiffi ftgl te ^ m i ORTS- UND PERSONENVEßZEICHNISS. 119 s. 1S2. iso. 289, Anm. 293. 295—29S. 302, Anm. l? 303. (304.) 311. 315. 316. 322—324. 330 u. Anm. i. 331. 334. 336, s. 224. 338. 343. 349—351. 353 u. Anm. l. 359. 364. 368. 381. 385. 387. 388. 390. 392. 399. 401. 406. 409 u. Anm. 3. 428. 431. 501, Anm. 1. 593 u. Anm. 1. 594. dessen eheliche Kinder, die Klosterfrauen sind zu Nidiugen 384. Siegel abgebildet 187. 234. Grabstein abgebildet 210. Fürstenberg, Grafen: Heinrich IV., Henrich, Hainrich, Heynrich (Sohn Heinrichs III.), herre ze Fürstenberg, Landgraf in Bare, Herre zu Haselach 409. 413. 414. 416. 420. 424. 425, Anm. i. 427. 429. 431. 434. 435, Anm. l. 436, 437. 441. 443—448. 452. 454. 460—462.463 u. Anm. i. 466—470. 472—477. 479. 480. 482. 483. 485. 487. 492. 500. 501, Anm. l. 501°. 503. 504". 505. 507—509. 511-514. 516. 517. 519—522. 524. 525. 526 u. Anm. 2. 527. 528 u. Anm. ]. 529—531. 532 u. Anm. i. 533 — 541. 543. 544. 546—550. 551 u. Anm. l. 553. 554. 556—566. 568—570. 572. 574—576. 595. dessen Söhne 517. Siegel abgebildet 409. 1 --------Heinrich V., Hainrich (Sohn Heinrichs IV.) 527. 528, Anm. l. 539. 531. 546. 551. 563. 569—571. ■--------Heinrich VI. (Sohn Konrads v. F.-Wol- fach), Graf v. Fürstenberg, Herr zu Haßlach 491, Anm. 2. — •— Heinrich, Hainrich (Sohn Egens v. F.- Haslach) 15. 16. 27. 31. 220? Siegel abgebildet 15. — — Heinrich, Hainrich (Sohn Götzens v. F.- Haslach), Graf v. F., Herr zu Haslach 133? 175. (195 u. Anm. a.) 231. 233. 235, Anm. 1. 238. 241—244. 246. 249. 256. 271. 273. 274. 277. 279. 287. 288. 294. 299. 300. 308—310. 313. 332. 333. 343. 347. 348. Siegel beschrieben 279. — — Heinrich, bruder Conrats (irrig) 64. — — Hermann Egon (irrig) 113, Anm. l. — — Herzelande, Loveline, Lowelin, Lowelin, Hercze Lauwede, Herczelande (Tochter Götzens o v. F.-Haslach), eliche vrowe Virichs von Ra- poltzstein 299. 370 u. Anm. l. --------Hng, Haüg, Hiig (Sohn Götzens v. F.- Haslach), Graf von F., Herr zu Haslach, Herr zu Sindelstein (195 u. Anm. a.) 233. 235, Anm. l. 242. 244. 246. 256. 261—263. 268, Anm. 2. 271. 273. 274. 277. 279. 285. 287. 294. 299. 301. 302 n. Anm. i. 307. 308. 313. 317—321. 32.! — 325. 32S. 331—333. 335. 339. 340. 343. 344. 346—34S. 352. 360. 361. 366. 367. 371 und Anm. 1 u. 2. 373 u. Anm. 1. 374, Anm. 1. 380. 383. 386. 391. 395—397. 402. 403. 407. 408. 411. 412. 421. 423 u. Anm. l. 420. 430. 432. 433. 435 u. Anm. l. 438 u. Anm. i. 439. 440. 450. 457. 464. 491. Siegel abgebildet 279. 320. Fürstenberg, Grafen: Johanna v. Signau, Witwe des Freiherrn Ulrichs von Sclnvarzenberg, Gemahlin des Grafen Johans von F. 265. 267. 272. 278. 293. 305. 327. 334. Siegel abgebildet 267. — — Johans, Johannes, Hans v. (Sohn Heinrichs IL), canonicus ecclesie Argentinensis, Herr zu Wolfach u. Huseu, Landgraf in Bare 154. 181. 187. (194 und Anm. a, b.) (195 u. Anm. r.) 209. 215. 223. 234—236. 248. 249. 255. 257. 258. 265. 267. 271. 272. 275. 278. 283. 284. 287, s. 182. 186. 291 u. Anm. i. 292. 293. 296, Anm. 2 297. 298. 303. (304.) 305. 311. 315. 316. 322. 327. 329. 330, Anm. i. 331. 334. 335. 338. 354. 358. 368. 372. 373 u. Anm. l. 376—378. 387—390. 392. 398. 399. 593 u. Anm. l. Siegel abgebildet 187. 267. 298, beschrieben 209. --------Hans (Sohn Heinrichs IV.) 546. 563. 569. --------Johans (Sohn Heinrichs V.), Herr zu Fürstenberg u. Landgraf in Baure 550, Anm. l. — — Johans, Johannes, Hans, Johann, Jehaus (Sohn Egens v. F.-Haslach) 89. 106. 111. 122°. 124—126. 129°. 130—132. 145—148. (149.) 151 — 153. 158. 162 — 165. 168—170. 175. 176 a-d. 177. 178. 182. Siegel beschrieben 125. ■— — Johann, Johannes (Sohn Götzens v. F.- Haslach), Graf v. F., Herr zu Haselach (195 u. Anm. a.) 246. — — Johans, Hans (Sohn Hugs v. F.-Haslach), Herr zu Hasla 426, Anm. 2. 433. 438 u. Anm. 1. 440. 443. 449—451. 457 u. Anm. 1. 458. 459. 461. 465. 469. 471. 475. 478. 481 u. Anm. 1. 483. 484. 486. 489. 493. 495 — 497. 499. 501 u. Anm. 502. 504. 506. 510. 511. 513. 515. 517. 518. 523. 526, Anm. 2. 534. 535, s. 351. Siegel beschrieben 438. 451. 506. — — Johannes coines de F., filius carnalis et legitimus Hugouis comitis de F.-Haslach, cle- ricus, praesentatus ad ecclesiam in Herboltz- heilU 371 u. Anm. 2. 374 u. Anm. 1. 53* luv ■ ü Wm ü I 420 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Fü rsteuberg, G r afeu: Irmengard, Irmeugart, Gräfin von Werdenberg, Gem. Heinrichs von Fürstenberg-Haslach 133? 332. 333 u. Anm. l. — — Loveline, Lowelin s. Fürstenberg, Herzelande. — — Margaretha, Margarethe (Tochter Heinrichs II. v. F.), eheliche Wirthin des Grafen Hugo von Montfort 232. 368. --------Martha (Tochter Friedrichs I. v. F.), Nonne, Priorin zu Neidingen 234 u. Anm. l. --------Mechtild (Tochter Heinrichs III. v. F.), Nonne in Neidingen? u. Amtenhausen 384, Anm. 1. 525 u. Anm. 1. — — Sophie, Sofphye gräffin von Zollre, Gem. Heinrichs IV. von F. 444. — — Sophia, Sopfya (Tochter Heinrichs IL v. F.), conuendtfrow zu Nidingen 259. --------Udelhilt, Vdelhildis, Vdelhilt, Vdelhilt, Adelheit, Gräfin von Wolfach, Witwe Grafen Friderichs von Fvrstenberg 11. 12. 20. 22. 28 n. Anm. i. 139. 427. Siegel beschrieben 28. --------Udelhild, Adelheidis, Vdelhilt, Vdelhilt (Tochter Heinrichs IL v. F.), eheliche Frau Heinrichs von Blümenegg 259. 399. 455 und Anm. i. Siegel abgebildet 399. • — — Virich v. (irrig) 510. --------Wolfgang 487. — — Schreiber der Grafen 9, Anm. Andreas Kötz 210, Anm. 1. 409, Anm. 3. 456, Anm. 1. --------Conradus notarius comitis Hugonis 371, Anm. 2. 374, Anm. 1. — — Wappen, das fürstenbergische 400. 494. Anm. i. 582, in der Wohnung des Ritters Wisso. zum Loch in Zürich 30, im Thurme zu Erst- felden 591. Fürsteneck (Burg, B.A. Oberkirch), Fvrstenecke 11. 20. 22. Füsli, der alt 559. Fiizerin s. Füetzen. Fuirstenberc s. Fürstenberg. Fulhaber, Herr, Ritter s. Mönsheim. Fumeltot, Cünrat 261. .Funke, Cunrat 136. Fürstenberg, Fvrstenberc s. Fürstenberg. Furtwangen, . . . von 235. Fustiberch s. Fürstenberg. Vylinge s. Villingen. Gächbach s. Gechbach. Gaechingen s. Gechingen. Gächlingen (Canton Schaffhausen), Gähtlingen 182. Gahtbach s. Gechbach. • Gähtlingen s. Gächlingen. Ganser, Berchtolt, fry lantrichter in der Bär 566. Ganter, Sifrid der G., Sifrit Ganter 255. 264. Gasser, Herman, v. Risolfingen 553. Gauangelloch s. Angelachen. Geben, Frantz Geben Sigenstein, Sygstein von Friburg 461. 476. s. auch Sygstein. — her Steffan G. 287, s. 182. 187. 396. Siegel beschrieben 287, s. 188. •— Herr Steffan Geben, Ritter von Friburg 335. Gebenin, die 592. Gebhart, Hanns G. in der Wolfach 487. Gebräche, Gebreche, Gebrechtsthal, Gebrichen s. Prechthal. Gebsenstein (Ruine bei Hilzingen im Hegau), Gepzenstayn, Johans v. 29. Gebüre, Gebure, Gebür, Bürger ze Friburg: — die Gebürine ze Friburg 319. — Berhtolt der G., Berhtolt Gebür 287. 308. 340. 412. — Hauman Gebüre, Berhtolt des Gebüren sei. Sohn, Burger von Friburg 412. — Johans der G., Hans Gebur von Friburg 235 u. Anm. 2. 287. 308. 340. 346—348. 412. dessen elichü wirtin Elisabethe die Kotzin s. Kotzin. Gebur, Haus der G. von Gysingen 544. — Haus von Blümberg, genannt der Gebur, s. Blumberg. Gechbach (nördl. Seitenthal der Kinzig, B.A. Wolfach), Gehtebach, Gehtbach, Gahtbach, Gächbach 174. 215. 287, s. 180. 449. 499. 520. Gechingen (O.A..Calw), Gaechingen 10. 47. Gehtebach s. Gechbach. Geisingen (B.A. Donaueschiugen), Gisingen, Gysingen, Stadt zu G. 161. 181. 248. 283. 375. 409. 425. 441. 462. 524. 528. 544. 557. 573. 593 u. Anm. i. Siegel beschrieben 123, abgebildet 557. — Berg dez Beschaidens Büchel bi Gysingen 505. — die bürg, gelegen vor der statte u. die müli vnder der selben bürg an der Thünowe 248. — Garten bi st. Walpurg kilchen 505. e — du gass ze G. von der Ödenschür vucz ze dem Bärfrid 409. I ORTS- UND PERSONEN VERZEfCHNISS. 421 Geisingen, Maß 544. — die müli ze Wiler (der Name ist jetzt nicht mehr gebräuchlich) an der Thünöwe ob Gisin- gen (unter dem Wartenberg) 181. 248. 444. — priolin der sammmg zu G. 505. — Schultheiß, Burger u. die Zwölf 123. 269. 426. 436. 524, Anm. l. 544. 557. — der zehenden ze G. 444. — Chvnrat von G. 50. — Chünrat der Burger von G. 123. — Veren v. G., Hansfrau Hartmanns v. Huser- bach 429. — Hainrich, Berhtold, Cünrat u. Johans, Gebrüder v. G., Söhne Cünrats sei. 187. Siegel beschrieben 187. ihre Mutter Frau Engeln. 187. — Johans der Burger von G. 50. — Margaret v. G., ehel. Wirthin Johans Bussen, Burgers zu Vilingen 441. — Nicolaus sacerdos dictus Miiller de G., rector ecclesie in Svnthusen 112. — Rüdolfus sacerdos dictus Muller de G. 34. Geispolzheim (Nieder-Elsass), Geisboltzheim, Cvne v. 20. Geisslingen (B.A. Waldshut), Giselingen, Cünrat v. 136. Gelbach (Seitenthal der Oberwolfach) 354. 388. 389. Geldolphus, Franz, Johannitergroßpräceptor 581. Gemmingen (B.A. Eppingen), Gemingen, Conrat V. G. 195, Anm. a, 3. — Dyetrich, Dyetter v. G., Edelknecht 195, Anm. a, 4 u. 5. — LlIZZ V. G. 195, Anm. a, 3. — Virich V. 194, Anm. b, 2, a. — Virich v. G., gen. der Sewer 195, Anm. a, 3. Genanne, Heinrich 246. Gengenbach (B.A. Otfenburg), Gengembach, Genginbach 335. 432. 526. — burger v. 267. 327. — Kloster 96. 246. 481 u. Anm. l. 491. --------Aebte: Stephan 481 u. Anm. l. 491. Siegel beschrieben 481, Anm. l. 491. Walther 96. — Herman Schultheiss v. G. 179. Siegel beschrieben? 179, Nr. 8. — Herr Johannes, Schultheiss v. G. 176 d . Genschazes Gut 24. st. Georgen panner, schwäb. Rittergesellschaft zum 551. Gepeler, Hänni der G., gesessen in Vra 426. Geptenhusen (abgegangener Ort, Flur bei Baldingen, B.A. Donaueschingen) 112. Gepzenstayn s. Gebsensteiu. Gerdrudis 62. Geroldseck (Ruine, B.A. Lahr), Geroltzeeke, Ge- rolzegge, Gerolzeck, Geroltzegge, Gerolzecke, Ge- rolczecke, Geroltsegge, Gerolsecke, Geroltesegge, Geroltzegke, Hohengeroltzeck, Geroltzege, Ge- rolczegg, Geroltzekk, hersclmft v. 70. — die drei Herren v. G. 373. — ... G. v. Tüwingen 235. — Anna, Gem. Hauemanns v. G. s. Fürstenberg. — Anna, Gem. Walthers III. v. G. s. Fürstenberg. — Cünrat, Conrat v. G., Herr zu Sulz 521. 522. —■ Georius de G., Gerie v., Junker Gorie v., Gerye v., George v. G. genannt von Tüwingen, Herr" zu Geroltzegke 245. 249. 287, s. 182. 186. 334. 335. 421. 432. 435 u. Anm. l. 443. — Gundolf v. 245. — Haneraann , Hanman, Johans v., Freier 20. 42. 65. 114. 245, Anm. i. 338. Siegel beschrieben 338. — Hannemann, Pfarrer in Dornsteten 254. — Hainricus de G., her Heinrich v., Heinrich v. G. genannt von Tüwingen, Herr zu Geroltzeeke 245. 249. 287, S. 182. 186. 435 u. Anm. i. 443. Siegel beschrieben 287, s. m. — Heinrich v. G. von Lare 287, s. 182. 186. 2S8. 443. 469. Siegel beschrieben 287, s. 187. — Henseli, Johannes v. G. 347. Siegel beschrieben 347. — Junker Henseli v. G. sei. 386. — Hermannus de, canonicus Argentin., dümherre vnde korbyschof zu Strazburg 11. 158. — Herman (irrig für Hanman) 245. — Susanne v. Rappoldstein, Gemahlin Walthers des alt. v. G. 288. — Walther Herr zu G., dominus Waltherus de G. 75. 125. 176", Anm. l. 179. 245. 249. 297. 428. Siegel beschrieben 125. 176 J , Anm. l, Nr. 3. — Walther v. G., herr zu Hohengeroltzeck, herre zu Sultz 91. 114. 120. 124. 235. 245. 254. 287, s. 182. 186. 444. 575. dessen Söhne u. Töchter 245. Siegel beschrieben 287, S. 187. 444. — Walther der ältere v. G., Herr zu Lahr 288. Wm « I . "- ■>■?£>' I 422 ORTS- UND PER30NENVERZEICHN1SS. I Geroldseck, Walther lierr v. G. vnd Schwanow 186. — Walther v. G. von Tüwingen 145. — Wilhälra v. 245. Geruuge Hans, Frau Diemüten Sohn 136. — Haintz Gerung von Balclingen 505. — s. auch Neidingen. Gesess (Hof im Kirchzarter Thal) 243. Gespring, das lang 399. Gessler, Herrnan G., Bürger zu Sultz 361. Gesvvigenbach, Hans 497. Getgingen irrig statt Deckingen 216, Anm. b. Geuetterli, Hainrich 336, s. 222. Gezlingen s. Gösslingen. Gibel, Eberhart s. Flehingen. Giego, Waltherus dictus G. 582. Giel, Heinrich v. Glattburg 382. Giesseli 536. Giger, Cüntzli der G. 298. Gipchen, Gipken s. Ippichen. Gir, Johannes s. Ullenburg. Girsberg (bei Rappoldsweiler im Oberelsass), Girs- perg, Henselin v. 370. Giselingen s. Geißlingen. Giselmatte 96. Gisingen s. Geisingen. Glarus, das nieder Amt zu G. 185. Glasbach (Seitenthal von Vorderlangenbach, nördlich von Vöhrenbach, B.A. Villingen) 147. Glasbach, Hainrich G., gesessen in Vra 426. Glaser, Clewi 399. Glaserloch 399, Anm. 20. Glaswis 399. Glatt (in Hohenzollern) s. Neuneck. Glattburg (Canton St. Gallen), Heinrich Giel v. :!82. Glaz s. Lomersheim. Gloter (Glotterbad u. Glotterthal, B.A. Waldkirch) 101. Gnanne, Henni, Burger zu Haslach 478. Goberg, Rudolf, burger ze Schafhvsen 157. 319. GSler, Ravan der G. s. Ravensburg. Göschweiler (B.A. Neustadt im Schwarzwald), Gösserswiler, Gösterswiller 82. 298. Göslingen s. Gösslingen. Gösserswiler s. Göschweiler. Gösslingen (O.A. Rottweil), Gezlingen, Göslingen, ecclesia 249. — Kirchensatz und Güter 202. Gösterswiller s. Göschweiler. Gogenberg 399. Gol oder Gole, Hainrich der G. 25. Goldast 349. Goldast, Culdast, Hainrich, Vicar, Chorherr, Dekan der Stift zu Costentz 512. 525, Anm. 2. Goldenberg (im zürcherischen Amte Änderungen), Goldenberg, Egbreht, Egbrecht v., Ritter 52. 107. 336, s. 222. 405. Gossingen (abgeg. Ort bei Neidingen, B.A. Donaueschingen), Gossinger Bach 193. Grabs (bei Werdenberg), Grapps, müli 574, s. 378. wingarten 574, s. 377. zechend 574, s. 378. — Grappserberg (bei Grabs) 574, s. 378. Granegge s. Steinegg (Amt Steckborn). Grapps s. Grabs. Grat, Hainrich, burger zu Vilingen 592. Grebern, Greberen (Greffern, B.A. Bühl?), Berh- tolt v. 179. — Herr Berthtolt von Sneit, genant von Grebern, Ritter 335. 491. — Tarne v. 179. — Wernher v. 481. 491. Gregorianische Partei 577. Greifenstein (abgeg. Burg bei Holzelfingen, O.A. Reutlingen), Grifenstein, Eberhardus de 11. Grein, Heinrich der G., burger v. Friburg 165. Gremiß, der, fürstenbergischer Amtmann 561. Griesheim (B.A. Offenburg), Grissehein, Kirche zu G. 103. Griessenberg (im Thurgau), Griezzenberg, Grie- ßenberg, 239. 422. -— die vesti 409. . — Adelheid v., Gemahlin Konrads v. Fürstenberg s. Fürsten berg. — Heinrich v. G. 52. — Lütolt, Leutolt v., ritter 107. 191. 224. 248, Anm. 1. 336, Anm. 1. Grifenstein s. Greifenstein. Griffense, Herman von Landenberg von Griffense, der ältere, s. Landenberg. Grinhart, Wernher 41. Grissehein s. Griessheim. Gropp 72. Großweier (B.A. Achern), Croschewilre, Kroswilr, Kroschwilr, Heinrich v. 459. — Ludowig v., Edelknecht 179. 459. Siegel beschrieben 179, Nr. l. JMSlötfl i ■HT^ffi^Sii■^nlrtl^KTil7^W'^ ^ ^ "■""—■« wi&iää® ORTS- UND PERSONENVBRZBICHNISS. 423 von Grunburg Grünburg (bei Unadingen, B.A. Donaueschingen), Grünburg, Grunburg, die Grünburger 562. — Cünrat von, u. dessen Tochter Anna 24. — Johans von Blflnienberg Blumberg. Grünenkrut s. Grünkraut. Grüningen (B.A. Villingen), Grvningen 147. — ecelesia 62. — H. villicus residens in G. 48. — die maierin von G. 592. — Pfarrlierr, s. Fürstenberg, Graf Gebbard. — Widemhof u. Kirchensatz 31. — vgl. auch Truningen. Gruninger, Berhtolt, Edelknecht 176 d . Grünkraut (O.A. Ravensburg), Grünenkrut, Phaff Hainrich Lütfrid, Kirchherr zu G. 431. Grünburg s. Grünburg. Gündel, Rüde der G. 285. Gungling, Hans, v. Wolfach 449. — vgl. auch Jüngling. Gütersbach, der ? Mittersbach? (unweit des Har- mersbachs, B.A. Offenburg) 167. Guggenbühel, Hainrich der G. 401. — Henni der G. 401. — Jäkli G., genannt von Tengen, Bürger zu Fürstenberg 401. — Virich 260. Gultzegg am Wasgew (wohl irrig für Geroltzegg), die Herren v. 373, Anm. l. Gundelfiugen (a. d. Lauter, O.A. Münsingen), Gvndelvingen, Gundolfingen, Wappen 494, Anm. ]. — Desenharts freiherrns v. G. dochter Brigita 297. — Heinricus de, canonicus Argentin. 11. —• Job aus y. 334. — Schweigger freiherr v. G., genannt der edler 297. — Swigker v. G. von Degenegg, Ritter 541. — bruder Virich v., comendur des hus ze Rin- uelden 355". . Gvngenbvhel, Hainrich 66. Guntran in Villingen 582 (Anm.). Gvt- s. Gut-. Gurtwiler, Johans der G. 261. Gurk, Bischof v. 373. Gutach (die Wutach von ihrem Ursprünge am Feldberg bis Neustadt), die Güta 399. Gutach (Fluss, entspringt im B.A. Triberg), die Güta 433. Gütemtingeu s. Gutmadingen. Gutenburg (B.A. Bonndorf), Gvtenburg die bürg 319. — Hugo v., Freiherr 405. o — Virich v., ein Freier 50. Gutenrode (abgeg. Ort, B.A. Emmendingen) 57. Gütkorn, Bürger v. Husen 156. Gutmadingen (B.A. Donaueschingen), Gütmettin- gen, Gütmottingen, Guotmütingen, Gümatingen, Gütmattinge u, Gütemtingen, Gütmatingen, Güt- temtingen, Dorf 161. 187. 234. 260. 266. 324, Anm. i. 330. 444. 456. 470. — Kircbe 234. — vischentz ze G. 444. — Flurnamen 234. — des Gölren Gut zu G. 25. — Zehnten: Aitlinger Zehnten 330. Laienzehnten 420. — '■ Hainrich, ein Edelknecht v. 25. 317. Siegel beschrieben 25. — Heinrich Gütmatinger, Hainrich der G. 287, ö. 182. 187. 323. Siegel beschrieben 287, S. las. — Spün v. G. s. Spün. Gybechen, Gypchen, Gypkeu s. Ippichen. Gyr, Herr Johans G. s. Ullenburg. Gyray, Heinrich 587. Gysingen s. Geisingen. H. vxor coiondam Hermanni dicti vf dem aigen 62. Habsburg (Burg im Kreise Windiscb, Canton Aargau), Habspurg, Habespurg, grof v. 220. — Graf Götz (irrig Görg), Gottfried v. 360. 367. 405. --------Hans, Johans v. 262. 296 u. Anm. 2. 360. 373. — — Hans v., der junge, Grafen Rudolfs sei. Sohn 542. --------Rudolf v. 52. 360. 367. 405. 542. --------Rudolf von Habsburg (-Laufenburg) 483. Habseck (Wald bei Hubertshofen, B.A. Donaueschingen), Habsekke 54. Habspurg s. Habsburg. Hach, Henni v. 392. Hachberg s. Hochberg. Hacke s. Hagge. Wm I 424 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Hadamerspach, Hademarsbach, Hadmersbach s. Harmersbach. Hadstat s. Hattstadt. Hachingen s. Hechingeu. Hägelli, Claus v. Gengeubach 327. Haemevli, Hemerli, Hemerli, Bvrcart H., der bvr- ger maister (v. Villingen) 15. 41. 43. 76. — Haus und Steifen Hemerlin u. ibre Geschwister 274. Häringshof s. Liutoldshof. Härlispach s. Herlinsbach. Hartwig, Bertschi, gesessen in Vra 426 u. Anm. 2. Häuenli, Walther 298. Hafner, Haiui der H., Bürger zu Fürstenberg 452. — priester her Johans der H., Hainrich dez Hafners sun von Fürstemberg 434. Hag, Bude 574, s. 378. Hagen in der Nordera 447. Hagenau i. Elsass, Hagenow, Haginowe 167. 305. 373. 578. Hagermanin, die 261. Hagge, Hägge, Hacke, Albrecht Hacke, schült- heiss zu Eotwil 235. ■—■ Bernhart, der Burgermeister 61t Haginowe s. Hagenau. Hagna s. Hagnau. Hagnar, Johans 261. Hagnau (Zinken bei Krenkingen, B.A. Bonndorf), Hagna, Johans v. 261. Hagsbach (Zinken bei Mühlenbach, B.A. Wolf ach), Hagsp'ach 277. 310. — Thal H. 279. 309. 408. 495. Hahberg, Hahperg s. Hochberg. Haiti- s. Heid-. Hailhaps gut 537. Hailigenberg s. Heiligenberg.. Hailtbrunnen, Meister Herman v., Schulmeister zu Vilingen 512. Hainbvrg, Hainburge, Hainburg, Heinbürge: — Bertoldus dictus H., sacerdos de Vilingen 129". — Burkardus dictus H. de Vilingen, laycus 129*. — C. dictus H., civis in Vilingen 48. — Cvnrat der H., Cünrat H. 15. 61. 76. 348. — Ha'nricus dictus H. de Vilingen, laycus 129". — Hainrich (Sohn Cvnrats) 6]. 120. — Hugo sacerdos, dictus H., rector ecclesiae in Dochingen, Herr Hug der H., Kirchherr zu Touchingen 203. 209". Hainbvrg, Johannes dictus H, sacerdos 129". — Hans H., Siegel beschrieben 558. — Hans der H, Burger zu Vilingen 569. Haindingen s. Hondiugen. Hairenberg s. Hornberg. Halden (wohl Haldenhäusle, B.A. Wolfach) 481. Hall, Her Münze 156. 584. Hallau (Canton Schaffhausen), Hallowe 182. Hallwyl (im aargauischen Bezirk Lenzburg), Hal- wil, Halwilre, Johans v., Ritter 185. — Rudolf v. 52. Halmersbach s. Harmersbach. Haltingen (B.A. Lörrach), Laienzehnten u. Kirchensatz 225 u. Anm. 1. Halwil, Halwilre s. Hallwyl. Hammerbach 167, Anm. a. Hangen, Jacelins H. tohter Ann 494. Hannenbach, der (unweit des Hannersbachs, B.A. Offenburg) 167. Happach (B.A. Wolfach) 556. 563. Harczer, Hartzer, Hainrich, Heinrich, Virich vnd Rudolf die H., gebrüder, burger ze Costencz 409. 440. Harenberg s. Hornberg. Harmersbach (Ober- oder Unter - Harmersbach, B.A. Offenburg, Seitenthal der Kinzig), Hademarsbach , Hadamerspach, Halmersbach, Hadmersbach, Hademersbach, Hademorsbach 167. 305. 358. 376—378. — der voget, die gesworn u. die gemeinde des tales zu H. 376. — Heinrich v., Heinriches Rüdolfes sei. Sohn, Burger von Woluach 129. — Johannes v. 129. — Johannes Rudolf v. 129. Harthain, Zehnten zu Risolvingen, den man nennt zu H. 576. Hartzer s. Harczer. Haslach (Seitenbach der Wutach, mündet östlich von Unterlenzkirch), dv Hasela 83. 399. Haslach (B.A. Wolfach), Hasela, Haselach, Haseiahe , Haßlach, Hasslach, Haselache, Haslau, Haselo, Haseloch, Haseiahe in Kentzingental, in Kinzegental, stat 26. 86. 145. 147, Anm. 148. 170. 175 u. Anm. l. 176 a und d. 177—179. 188. 194 und a, b. 214 u. Anm. l. 218. 246. 277. I .,v/v-:'t. ;1 . i - ;; 'j L .:^i;;^iö:i;'!äii^^'i- : . ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 425 287. 300. 313. 331—333. 352. 371 u. Am», l. 411. 438. 478. 511. 513. 514. 517. 518. 523. 526 u. Anm. 2. 533—535. 549. Burg, Schloss 331—333. 527. 530. 538. Haslach, Bürger v. 72. 246. 309. 458. 478. 513. 514. 549. 571. — Kirche 158. 506. Grabsteine: der Gräfin Anna v. Fürstenberg, geb. v. Montfort 226. angeblich der Gräfin Anna, Gem. Johans v. Fürstenberg 501. des Grafen Götz von Fürstenberg 230. u. angeblich des Grafen Johans v. Fürstenberg 178. 501. — —• Kilchherr Herr Nicolaus Bökler s. Bockeier. — voget Claus von Buchorn, Clawes Büchorn, Ciauwes der Vogt 70. 227. 246. 277. --------Cvnrat Stadeler 506. — garten in der Nvwen stat 277. — Heinrich, Hug, Johans, Grafen von Fürstenberg, Herren zu Haselach s. Fürsteuberg. — Münze 70. 72. — Schultheiß u. der Eath 96. 513. 549. 571. — Johannes Schultheiss, Johans der Schultheiss, Hans Schulthesz v. H., Edelknecht 1.76*, Anm. l. 279. 287, s. 182. 187. 300. 309. 335. 408. Siegel beschrieben 176 a , Anm. l, Nr. 9. 279. 287, s. 188. 300. — Stadtrecht 458. — zolle vnd vngelt 513. 514. — Zweifer 246. 458. 513. 549. 571. Haslerin, Elizabeth 559. Hattingen (B.A. Engen), Vogt v. 593 u. Anm. l. Hattstadt (Cant. Rufach, Oberelsass), Hadstat, Hatstat Simmvnt, Ritter, u. Cünrat von Hat- stat, sein Sohn 396. — Werli v. 235. Hagg, Ortliep 494. Hausach (a. d. Einzig, B.A. Wolfach), Husen, Hußu, bürg vnd stat 156. 196. 409. 561. 568. — Bürger v. 156. Johans v. Husen 246. — Kirchspiel 449. — geriht an der offen strase 275. — graf Hans von Fürstenberg, herr zu Wolfach und Husen s. Fürstenberg, Graf Johans. — Zoll zu H. 293. Hausen (a. d. Mündung der Aitrach in die Donau, Nebenort von Kirchen, B.A. Engen), Husen, Husen an der Aytra, Dorf 444. 557. — Kelnhof 557. IL Hausen (im Killerthal in Hohenzollern) s. Husen. Hausen ob Verena s. Husen u. Hausen unter Lupfen. Hausen unter Lupfen (Durchhausen oder Hausen ob Verena, O.A. Tuttlingen?) 207. Hausen vor Wald (B.A. Donaueschingen), Hvsen, Husen in Bare 326. — kelnhof 128. — Kirche 128. — Hainrich der keller v. H. 128. Hauserbach (B.A. Wolfach), Huserbach 196. 420. 429. — Hof in dem H. 462. — Frantz v. H. sei. 462. — Hainrich v. H. sei. 462. — Hartmann v. H. u. dessen Hausfrau Veren v. Gisingen 429. — Herrman v. H. sei. 462. Hechingen (Hohenzollern), Hächingen 552. — Rudolf v., pedagogus 184. Hegenin, Hegening, Conrad, Johans u. Götze, Gebrüder, Conrad Hegenins sei. Söhne 205. —• Fritsche der Hegening 205. Hegenlin, Claus, burger v. Gengenbach 267. Heguin 298. Hehauriet s. Enzberg. Heidburg (zerfallene Burg, Zinken des Dorfs Hof- stetten, B.A. Wolfach), Heideburg, Heydeburg, vesti, bürg 287. 331—333. 340. 412. Heidelberg (bei Bischofszeil im Thurgau), Haidel- berg, Conradt v., Ritter 107. Heidenhofen (B.A. Donaueschingen), Haidenhoven 61. — Hermannus rector ecclesie in H. 112. Heiligenberg (B.A. Pfullendorf), Graf Albreht vom Hailigenberg 236. Heinbürge s. Hainbvrg. Heinleshof s. Welscheusteiuach. Heinrich der amman 70. 72. Heiny, Hans, in der Wolf ach 487. Helfenstein (abgeg. Burg O.A. Geislingen), Helfen- stain, Helfinstein, Helfinstain, comites Ebir- o hardus et Vlricus de 578. — Graf Virich v. 81. 580. Hellrigel 494. Helt, Kvnrat der H. 585 u. Anm. l. Hemerli, Hemerlin s. Haemerli. Hemmendorf (O.A. Rotenburg), Johanniterhaus 93. 100. 54 fe.«8sSw-.- I 1 5 I 42G OETS- UND PEESONENVEEZEICHNISS. IG» Hemmenhouer, der 345. Henau (a. d. Thur bei Niederuzwyl), Hennow 488. Henuins Lehen im Loch 420. Hennow s. Henau. Hensler, Rudolf der H. 566. Herblingen (im schaffhausenschen Landgericht Reyath), Herbeiingen, Hainrich v. 319. Herbolzheim (B.A. Ettenheim), Herboltzhain, Her- beltzhain, Herbotzheim, Herboltzeim, Herboltz- heim, Herboltzhein, Herbolczhen, Herboczheim, Dorf 318. 319. 323. 328. 339. 344. 391. 423. 457. 475. 515. — ecclesia parrochialis in H. 371 u. Anm. l u. 2. 374 u. Anm. 1. --------Fridericus rector eccl. 371, Anm. l. — — Pfarrer Johannes de Fürstenberg s. Fürstenberg. — Flurnamen 391. — Schultheiß und die Zwölfer 391. — Jeckelinus filius quondam Nicolai Sculteti senior is de Herboltzeim 339. Herdern (B.A. Freiburg), H. juxta Friburgum, Herderen 89". 218. 243. 474. 500. 543. Herdern (im thurgauischen Amte Steckborn), Jacob der Bettler (irrig Rettier) zu H. 107 u. Anm. l. Herlinsbach (bei Hausach a. d. Kinzig), H&rlispach 563. Herr, Burgbar 111. Herrenalb (O.A. Neuenbürg), Alba, monasterium 10. 47. Herrenberg (O.A.St.) 453. 545. — Herrschaft 490. 498. Herrenzimmern s. Zimmern. Herrun stein (im Kinzigthal) 125. Herter, Hainrich der H. 298. — Peter Herters sei. Tochter Elisabeth 363. Herting, Johaus, von der Nüwenstat 447. Hertwig, der alte H. 156. — Cunin H., Bürger von Husen 156. Herwig, Haini 261. Herzogenweiler (B.A. Villingen), Hertzogenwile 147. Hesse 494. Hesselings gut 261. Hesserin, die 298. Hetzel, Rudolf 111. Heuberg (bei Rosenfeld, O.A. Sulz) Hoberg 231. Heudorf (B.A. Stockach), Hewdorf, Hainrich v., Ritter 107. Hewen (Hohenhewen bei Engen), Hewen: — Ann v. 4'J4. — Anne v. Montfort, Gem. Hans v. H. 494. — Benedieta v. 52. — Burkart Herr von H., tüuprobst, später Bischof, ze Chostentz s. Constanz. — Katherine, geb. v. Fürstenberg, Gemahlin Peters v. H. s. Fürstenberg. — demente, eliche frow Hainrichs v. H. 409. — Hainrich v. Hewen 409. 447. 494. — Heinrich v., Bischof zu Constanz s. Constanz. — Hans v., Ritter 479. 494. Siegel beschrieben 494. — Peter v., frii, Ritter 287, s. 182. 186. 319. 336, s. 222. 338. 364. 395. 424. dessen sune 424. Siegel beschrieben 287, s. 187. Grabstein abgebildet 494. — Rudolf v. 52. — Ruodolf v., der junge, herr Ruedolfs söhn, Ritter 107. Heydeburg s. Heidburg. Hildrizhausen (O.A. Herrenberg), Hiltratzhusen, gelegen in dem Schainbuch, Dorf u. Kirche 428. Hiltebrant 44. Hilteger, civis in Vilingen 579. Hiltratzhusen s. Hildrizhausen. Hilwer, Pfaff, zu der obern kirchen in der Wolfach 487. Hinterhäusermoos 399, Anm. 21. Hintschingen (a. d. Donau, B.A. Engen), Hüng- sehingen, Dorf 444. vischentz 444. Hirt, Jacob der Hirte u. dessen Brüder Peter u. Burkart, weiland Hainrich des Webers sei. Söhne von Eslingen 393. Hitmishusen s. Milpishaus. Hochberg (Burg, B.A. Emmendingen), Hahberg, Hachberg, Hähperg 134. grof v. 220. Wappen 379. — fraw Agnes v. H. (Tochter Markgrafen Heinrichs II.) 113. 115. 116. — Anna s. Freiburg, Grafen. — Verena v., Gem. Egens u. Verena, Gem. Heinrichs V. v. Fürstenberg s. Fürsten berg. — Markgraf Hans v. H. 469. 475. --------Heinrich, Hainrich v. 7. 27. 49. 55. 57. 68. 86 u. Anm. 1. 113. 124. 227. --------Heinrich v. H., Herr zu Kenzingen 321. I esii^i|^iiS^|w^< ORTS- UND PERSONENVERZE1CHNISS. 427 Hochberg, Markgraf Bruder Hermann, Meister des Ordens im obern Land, Hochmeister zu Teutschland St. Johannis Ordens 93. 1G0. 106. 113, Anm. 1. --------Hesse v. 490. 542. --------Otto, Othe v., Herr zu Röttelu 171. 225. 390. — — Rudolf, Rudolf, Rudolf v., Herr zu Rötteln 27. 171. '225. — — Rudolf v., Herr zu Rottellein und Susem- berg 482. 489. 528 u. Anm. i. — — Bruder Rudolf, Rudolf y., Commenthur zu Rheinfelden 113 u. Anm. l. 115. 116. 134. 135. 137. — Johannes Wolfram von Hachberg, Dienst- u. Burgmann der Markgrafen v. H. 57. Hochemmingen (B.A. Donaueschingen), Emingen in der Bare, Emmingen 50. 123. 444. — die von E., closterfrow Vflen Hof 419. Hochfirst (Berg südw. v. Neustadt), Hohenfirst 399. Hochuelden, Voltzo de 11. Hoberg s. Heuberg. Hodorfer, Hainrich von Risolfingen 553. Hohen Zolre, graf Friderich von der H. s. Zollern. Hofbachs gut 261. Höfen (im thurgauischeu Amte Weinfelden), Conrad der Hofer zu Höfen 422 u. Anm. i. Hofstetteu (B.A. Wolfach), Hofstetten 300. Hofwart, Schwager Bertholts Goler, geu. v. Ra- fansperc, Edelknecht 195, Anm. a, 4. Hofweier (B.A. Offenburg), Hofwiler, Hovewiler, Hofewiler, Hofewilre, Hufwiler, Prohnhof 272. 278. — Albrecht v. H., Edelknecht, Heinrichs Sohn ü. dessen Gattin Adelheit 358. — Conrat, Cünrat v. 235. 287, 8: 182. 186. Siegel beschrieben 287, s. 188. Hohegge, die 399. Hohenbach (zwischen der Unterkirnach u. dem Brigachthal), vallis Honbach 35. Hohenberg (zerstörte Burg unweit Rottweil), Ho- henberc, Hohemberg, Hohemberg: — Graf Albrecht, Albreht 59. 228. --------Albrecht, Bischof von Freising und Graf zu H. s. Freising. — — Biirgi v., der junger 114. --------Burcart (IV.) v. 42. 93? — — Heinrich v. 236. Hohenberg, Graf Hug v. 236. --------Rudolf, Rudolf v. 42. 59. 81. 93, Anm. i. 100. 114. 124. 145. 147. 168. 169. 312. 433. Hohenclingen (bei Stein a. Rh.) s. Clingen. Hohenfels (im hohenzollerischen Amte Wald), Hohenuels, Cünrat v. 146. Siegel beschrieben 146. Hohenfirst s. Hochfirst. Hohengeroltzeck s. Geroldseck. Hohenheweu s. Hewen. Hohenklingen (zerf. Burg bei Stein a. Rh.) s. Clingen. Hohenlohe, Hohenlbh, Hohenloch, Adelhait v., grafen Hainrich von Fürstemberg eliche frow s. Fürstenberg. Hohenrapoltzstein s. Rappoldstein, Altenkastel u. Altenkasten. Hohenrein (bei Ermatiugen, Thurgau), Honrein, Johanniter 355". Hohenstein, Fridrich v., Ritter 535, s. 353. — Rudolff v., Ritter, vicztum 535, s. 353. Hohenstoffeln s. Stoffeln. Hohental, Cünrat 246. — Friche, Bürger zu Hasela 309. — Frick 421. Hohenuels s. Hohenfels. Hohenzollern (O.A. Hechingen) s. Zollern. Holle, Fluss bei Schliengen 171. Holtz s. Im Holtze. Holtzbach 256. Homberg (zerst. Burg im baseischen Bezirk Sis- sach), Graf Wernher v. 591. Homburg (bei Stahringen, B.A. Stockach), Homberg, Honberg, Honburg: — Burkart v. (Schurl?), Ritter 338. Siegel beschrieben 338. — Conrat, Cünrat v., Ritter 107. 336, s. 222. 338. 503. Siegel beschrieben 338. — Hainrich v., Ritter 107. — Rudolf v. 287, s. 182. m. Siegel beschrieben 287, s. 188. O •— Virich von H, genannt von Stoffen 338. Siegel beschrieben 338. Homessinger, Markli der H. 522. Honbach s. Hohenbach. Honberg, Honburg s. Homburg. Hondingen (B.A. Donaueschingen), Haindingen 38. 456. 560. — kilcherre Hug von Almeshouen 438. 54* §1 j : ■ SS M '■- ■■-. ■; v SS g {■; ■>■•■■ I 428 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. n Houdingeu, lantag bi H. 566. — die win täferre 414. Honfirst, Berg bei Scbluchsee 94. Honman, Cläs 506. Honrein s. Hoheurein. Hopfau (O.A. Sulz), Hopfowe, Heilwig, Berhtolts des Maiers Tochter v. H. 91. Hoppler, Andres u. Eberhart die H. 336, s. 222. Horb (O.A.St.), Horwe 42. — Bürger v. 80. 222. 564. 565. — brtfder C. v. 15. — Hain rieh v., comnientvr brvder 15. Horburg (bei Colmar), Walter v. 113 u. Anm. 1. Horenberg s. Hornberg. Horgen (O.A. Rottweil) 241. Horheim (B.A. Waldshut), Horhain 261. Hörn, das (beim Hochfirst, B.A. Neustadt im Schwarzwald) 399. Hornberg (B.A. Triberg), Horenberg, Horemberg, Harenberg, Hairenberg: — Burg Altenhorenberg, Altenhorenburg, bürg genant diw alt Horenberg 168. 169. 228. 312. — Brüne v. 189. — Brünli, Brünlin v. H, Ritter 335. 348. — Klaiubrunn, Clenbrün, Hein Brun v., Ritter 388. 389. 433. Siegel beschrieben 389. — Friderich v., freier Herr 89. 308. 354. Siegel beschrieben 308. — Fryderich, Fridrich v. 354. 388. — Hanneman, Hanman v., Edelknecht 386. 412. 432. Siegel beschrieben 412. — Hans v., Ritter 497. — Heinrich, Hainrich v., Ritter 287, S. 182. 186. 348. 354. 388. 426. 432. 433. 443. 447. 497. Siegel beschrieben 354. — Wernher v., Ritter 189. 335. .426. 432. 443. Hornstein, Ludwig vnd Herman v., Ritter 503. Horwe s. Horb. Hofstetten s. Hofstetten. Höhenloch s. Hohenlohe. Hönuirster (die H., deren Hof vielleicht auf dem Hochfirst bei Neustadt lag), Burkart und Hainrich die hingen H. 298. Hovewiler s. Hofweier. Hübers äkker 574, s. 378. Hübscherman, die 298. Hübschman, Temeli, Damme 287, S. 182. 187. 308. Siegel beschrieben 287, s. 188. Hvffelin, Reinbolt, ritter vnd scheffel zv Stracz- burg 106. Hüfingen (B.A. Donaueschingen), Hvuingen, Hu- vingen, Hvfingen, Hvfingen, (irrig Hüningen,) Hüvingen, Hüffingen, Huffingen, Stadt 13. 128. 204, Anm. 1. 216. 235. 270. 298. 315. 316. 319. 323. 3S5. 426. 455. 485. 492. 503. — Bürger v. 270. — das dort' 315. — Feste 270. 315. 316. 485. 492. — Zehnten: der Bärzehnten 455. der Laienzehnten 503. — Anna, Günthers von Hüfingen Tochter 572. — Bentze, Bencze v. H. 287, S, 182. 187. 346. — Bertholt v. 227. 274. — Burchart der techan v. 44. — Burchart, brvder Hainrieb s des schvlthaizen v. H. 128. — Katerina s. Lucie. — Cvnrat, Cünratv., Ritter 3. 15. 29. 32. 274. 348. — Cimrat der Schultliais, Cüntzli Schulthais v. H, Edelknecht 403. 406. 426. Siegel beschrieben 426. — Cünrat in Sewe, gesessen zu H. 199. — Günther v. 572. — Hanman de H. 84. — Heinrich der Schulthesse v. 44. Hainrich der schvlthaiz v. 128. — Lucie de H., Luzige, Wittwe des Ritters Berh- told von Hüvingen, soror Jo. de Bondorf et Katerina, Katerin, filia eius 84. 227. — Vrsele, Tochter Cvnrats v. H. 3. Hülwer von Wolfach 520. Hüngschingen s. Hintschingen. Hüningen irrig statt Hüuingen 204, Anm. 1. 216, Anm. a. Hüplinsbach, Hüplinzbach, der (unweit des Har- mersbachs, B.A. Offenburg) 167 u. Anm. a. Hürningen s. Hürrlingen. Hürrenbrunnen u. Hürrenhof 399, Anm. 29. Hürrlingen (B.A. Bonndorf), Hürningen 261. Hürus s. Schönau, Rudolf v. Huf fingen s. Hüfingen. Hufwiler s. Hofweier. Hug im.....411. Hvfingen s. Hüfingen. Hui wer, Georg der H. v. Gipken 561. Humbele, Johannes s. Staufenberg. R ^ SB»& ^P^^^^^^^i^^g^^^^P^ ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 429 Hunschwiler (bei St. Petersholz im Weilerthal, Elsass), Hunwiler, Hunwiller, Hilclebrand v. 483. •— Tiedmar v. 483. — der junge v. 594\ Hürmetteli, das 399 u. Anm. 29. Hüter, Joheins 264. Husen (wohl Hausen ob Verena, O.A.. Tuttlingen), Cfini v. 494. Husen (wohlfHausen im Killerthal, bei Burladin- [J> gen im Hoheuzollerischen), Dorf 471. Hvsen s. Hausach, Hausen (bei Kirchen, B.A. -Engen) u.'. Hausen vor Wald. Huser, Burghart der H. 111. — Johannes der H. 156. Huserbach s. Hauserbach. Jacobs, Johans 261. Jäger, Herman der J. sei. von Dutlingen 306. Jäger s. Spät. Jäheier, Meister Ott der Jäheier v. Constanz 239. Yechtland s. Uechtland. Jegerin, Anne die J. 277. Jestetten, Elizabeth, Burkarts sei. Tochter v. J. 304. Iherusalem, Spital v. 44. 4 5. Illingen (B.A. Rastatt), Diether v. L, Edelknecht 195, Anm. a, 8. Yme, Berchtol, Burgharu. Eberlin 111. Im Grund, Cüntz i. G. in der Vra 426, Anm. 2. Im Hof s. Snewli. Im Holtze, Hug im Holtze, Edelknecht 457. s. auch Schneit, Hug. Im Loch, Hof bei Wolfach 420. Immen dingen (B.A. Engen), Ymmadingen, die bürg 304. — Frau Ann v. Y., weil. Hainrichs Späten sei. Hausfrau s. Spät. — Hainrich v. 50. 304. dessen Hausfrau Elizabeth v. Jestetten 304. — Haintz v. I. der alt 436. — Virich v. Y. 406. Im Thurn, Wilhelm im Turn 336, s. 222. — Wilhelm in dem Turn an dem Rintmarkt, burger ze Schaf husen 319. In dem Hove s. Snewli. In der Bund, Virich in der B., vogt ze Costentz - 345. In der Scharten, Paulanerkloster s. Thannheim. Ingersheim (ehem. Burg bei Kleiningersheim, O.A. Besigheim), Ingershein, Gerlach (oder Gerhart?) v. I., Edelknecht 195, Anm. a, 15. — Herr Rügger Lezzirn v. 173. — Rvgker der Letscher v. I., Ritter, u. Heinrich von Seibachen, sein Bruder 195, Anm. a, 15. Ingris grübe 399. Jochelirms, C, et H. frater eius 579. Jochen, Johans J. Hof zu Sindelstein 438. Johanniteror-den 93. 100. 106. 113. 116. 134. 135. 137. 141. 144. 160. 171. 243. 300. 337. 341. 355*. 379. 539. 540. 581 u. Anm. 1 u . 2. 583. 584. 587. s. Villingen u. Freiburg. Johans ... 261. Johans im bach 261. Johans zürn Brunnen 261. Jordan 402. Ippichen (in der Gemeinde Kinzigthal, B.A. Wolfach), Gybechen, Gypchen, Gipchen, Gypken, Gipken 509. 556. 561. 575. Burg 575. — Alber v. 155. 174. 215. 264. — Aulbreht v. u. dessen ehel. Weib Cläre v. Snellingen 575. Siegel beschrieben 575. — Gerie v. 575. Siegel beschrieben 575. Ippinger, der I. 298. Irsingen (baier. B.A. Mindelheim), Vrsingen vff der Wertach 81. Irslingen (O.A. Rottweil), Vrselingen, Vrslingen 190. — Herzog Rainhart v., Ritter 336, s. 222. — Rainolt v., Ritter 338. dessen Tochter Anne 338. Siegel beschrieben 338. Isemburg s. lsenburg. Ysenberg s. Usenberg. Isenboltzow (Gemarkung Neidingen) 436. lsenburg-(O.A. Horb), Isemburg, Cvnrat sei. v. L. ein freier 80. — Hiltbot v. 80. Isenmann, Fritschi, Jacobes sei. Sohn des Isen- mannes 156. Isny, Ysniu 473. Italienische Feldzüge 58. 591. Ytalige, Ytellige Haller 552. 595. Juden 126. 271. 287, s. 183. Jüngling, Paulus, v. Woluach 499. — vergl. auch Güngling. Jvstinger, Hainrich der J., Burger zu Rotwil 61. Junkherr, Bertschi, v. Risolfingen 553. H im I 430 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Justingen, Ausheimus marshalcus iniperii 578. Ywan, Phaff Haus Y. v. Gysingen, Helfer zu Vilingen 524 u. Anm. i. Lachen (B.A. Wolfach), Hof L. 481. Lacheier, Lecheler, Lecherer, Lecheler , Lächler, Chünrat, Sohn Walters des L. 123. — Cünrat der L. 539. — Hani, Walters des Lechelers sei. Sohn von Vilingen 164. — Heinrich der L. sei. 539. 540. — Johans der L. von Obereschach 164. — Walther der L., Burger v. Vilingen 7. 15. — Walther der alte L. u. Walther sein Sohn 61. — Walther der L. sei. 164. — Walther der Lecherer, Schultheiß zu Vilingen 123. — Walther der L., Heinrich des L. sei. Sohn von Vilingen 539. 540. Länge, die (Höhenzug südl. von Neidingen, Gutmadingen, Geisiugen im Donauthal), eiu Holz au der Lengi ob Gisingen 187. Läntzburg s. Lenzburg. Lahr (B.A.St.), Lare, Lar, Lor, Lär, die Herren v. 373, Anm. 1. — Heinrich von Geroltzegge von Lare u. Walter der ältere von Geroldseck, Herr zu Lahr s. Geroldseck. — Winkler in L. 528, Anm. l. Laimmeli, Cvnrat der jüngere L., Burger von Horwe 80. — Hvg, Burger v. Horwe 80. Lampertswyl (bei Schwarzenbach a. d. Thur, Cantou St. Galleu), Heinrieb Suter v. Lam- perschwyl, genannt Adelberg 362. Landegg, Hanman Schnewli v. L. s. Snewii. Landenberg (im Züricher Amte Winterthur), Lan- deuberch, Hermau v., Ritter 185. — Herman v. L. von Griffense, der ältere, Ritter 301. s. auch Breitenlandenberg. — Rudolf v. L. 461. Landesberg s. Landsberg. Lando, Ubertinus de 586. Landolt, Hainrice, v. Rotwil 494. Landoltes gut von Balghain 494. Landsberg (abgegang. Schloss bei Wintzenheim, Oberelsass), Landesberg, Landesperg, Landsperg, Burkart Räweser v., Ritter 535, s. 353. Landsberg, frbw Gertrud v. 515. — Haneman v., Ritter 535, S. 353. Lang, Alberchtus 559. — Cünrat. von Munolfingeu 562. — Rudolf, Cünrat u. Wernher die Langen 562. Lange, Berhtolt der Lauge von Schonberg 255. Ber. der L. 264. Langenbach (bei Vöhrenbach von Norden in die Breg mündend, B.A. Villingen), das tal L. 147. Langenbach (bei Wolfach im Kinzigthal), Langebach, der L. 407. — Alber L. 174. 215. — Cünrat L. 264. — Heinrich u. Alber Langebach, gebrüder, Hein- riches seligen svn von L., burger ze Wolfach 155. Langenhard (zerf. Burg bei Zell im Züricher Amte Winterthur), Langenhart, Johans. v. L., vogt ze Rapreswile 355°. Langenordnach (B.A. Neustadt), Nordera 447. Langenschiltacb (B.A. Triberg), Schiltach, Langen- schilta 164. 294. 352. Langenstein (B.A. Stockach), Langenstain, die von 54. — Hug v. 136. 592. Siegel beschrieben 592. Langenstainers Gut 24. Lanzenhofen (wahrscheinlich abgegang. Burg bei Schiggendorf, B.A. Ueberlingen), Lantzenhoffen, Lantzenhouen, Lanzenhofen, die von 250. ■— Johans der Tusser v., Edelknecht 426. 445. — Rudi v., Edelknecht 406. 426. 445. 447. — Rudolf u. Hans v. 504". Siegel beschrieben 504°. Lar, Lare s. Lahr. Laufen (bei Schaffhausen), der obere und niedere Loufen bei Schafhusen 380. Laufen (bei Schaffhausen), Loffen, Hainrich der vogt v. L. 336, s. 222. Laufenburg, Graf Rudolf von Habsburg (-Laufenburg) s. Habsburg. Laupen (Canton Bern), Loupen bi Berne 220. Lar s. Lahr. Lecheler, Lecherer s. Lächeier. Leheman 72. Leheumans Matte 255. Lemp, Berhtolt L., Burger zu Wolfach 568. OßTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 431 Lemp, Henni, Burger zu Wolfacli u. dessen Söhne Hainrich, Jacob und Claus 5G3. Lempe, Cünrat 264. Lengi s. Länge. Lentzkilck s. Lenzkirch. Lenzburg (im Aargau), Läntzburg, Stadt 185. — Johann Schultheiß von Lenzburg, Schreiber Herzog Albrechts von Oesterreich, Handzeichen 315\ Lenzkirch (Ober- u. Unter-Lenzkirch, B.A. Neustadt im Schwarzwald), Lenzkilch, Lentzkilch, beide Dörfer das nider vnd das ober 83. 144. 399. 400, Anm. 1. ■— Kirchensatz 82. — Gericht u. Grenzbeschreibung 83. — Johanniterstift, Brüder u. Schwestern 141. 144. 160. — Stollenhof zu L. 82. — tal ze L. 144. — Lentzkilchers gut 261. Leoffingen s. Löffingen. Letscher s. Ingersheim. Leutkirch, Lubkilch 473. Lezzirn, Rugger s. Ingersheim. Lichtenberg (Cant. Lützelstein, Niederelsass), Lichtenberg, Liechtenberg, Lichtemberg, Cun- rad herr zu 535, s. 353. — junkher Johans herr zu 535, s. 353. — Johaus v., bischoue von Strazbürg s. Strass- burg. — Ludwig Herr v. 373. — Sigmund Herr v. 373. Lichteneck (bei Kenzingen), Liehtenecke, die Feste 291 u. Anm. l. 292. — Graf Konrad von Tübingen, Herr zu L. s. Tübingen. Lichtenfels (bei Leinstetten in Hoheuzollern), Lyehtenfels, Lietenfels, Liehtenfels, Liehtenuelz, Liechtenfelz, Liehtenfelz, Lichtenveilz: — Angnes von Almshofen, geb. von Lyehtenfels s. Almenshofen. — Bence v. 122. — Brvn v. 122. — Dieme v., Edelknecht 450. — Volmar v. 122. — Güte v. L., ehel. Wirthin Walthers v. Sneite 491. — Hainrich v. 122. Fl v. ■ M \ :• i h I ' Lichtenfels, Herman v. 122. 214. 235. — pfaffe Johans v., Johannes de Liehtenuelz, incuratus in Vilingen 117. 203, Anm. l. •• Siegel beschrieben 203, Anm. i. Lichtenstein (Schloss O.A. Reutlingen), Liehten- stain, Lychtenstain, Bruder Ger v., Comthur st. Johansordens 144. 198. Lichtenthai (bei Baden), Lucida vallis, Kloster 253. — Grabstein des Grafen Konrad v. Fürstenberg 253. Liebenfels (im thurgauischen Amte Steckborn), Herman v., Ritter 107. Liebermau der wisse 592. Liebezele s. Zünde, Hvgo. Lieblos, Ulrich der L. s. Büttikon. Liechten-, Liebten- s. Lichten-. Lienz s. Limps. Lietenfels s. Lichtenfels. Limmat, Fluss, die Lindemag 52. Limps (wohl Lienz im st. gallischen Bezirk Rheinthal), kornhoff u. kelnhof ze L. 574, s. 378. Liuach (Seiteuthal der Breg bei Vöhrenbach, B.A. Villiugen), vallis Lina, Liuach daz tal, Lyna, Lina 1. 62. 120. 147. 235, Anm. 3. 426 u. Anm. 2. Lindau, Lindowe 473. Lindemag s. Limmat. Linder, Bentz 564. — Haintz der L., Burger zu Horwe 222. 565. — Lutz L. von Horw, der Maler 564. — Martha die Linderin von Horw, Hainczeu sei. des Linders Tochter 565. Linderiiien gutli 509. Linders gut 298. Lindowe s. Lindau. Linsy, Cünrat, der Vogt 553. Linz (in Oberösterreich), Lintz, Lyncz, die Mautt zu L. 211. 350. Lippiner, Hahn 574, s. 378. Lippner, der 574, s. 378. Liutoldshof, später Häringshof, nun Käshof (bei Pfaffenweiler, B.A. Villingen), curia Lutoltz- hofe, Lütoldeshof 67. 76. Löffingeu (B.A. Neustadt), Leoffingen, Loffingen, stat 24. 29. 92. 127. 455. 528. — Bürger v. 127. 447. — der Kirchherr v. 92. — Eberle der Maier v. 33. — Maß 92. 298. rar m'- p 432 OßTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 3Ba Lönberg, Ulrich u. Hainrich v. L., Gebrüder, Burger zu Costeutz 418. Lonhiger, Hainrich der L. 261. — des Loningers gut 261. LSseli, Losly, Dyetmar, Burger zu Vilingen u. dessen eheliche Wirthin Frau Elsbeth, Elz von Betmaringen 486. 554. Loselin, Herman, Edelknecht 370. Lomersheim (O.A. Maulbronn), Lomershein, Heinrich Glaz v. L., Edelknecht 195, Anm. a, 8. Lomi, Hainrich, Burger zu Geisingen und seine Töchter Catharine und Margarethe 269. Lor s. Lahr. Lorsch bei Worms S. 395. Lothringen, Luthvingen, Herzogin Margred v. 370, Anm. 1. Lober, Körat der L. 585 u. Anm. l. Loufen, Loffen s. Laufen. Loupen s. Laupen. Lubkilch s. Leutkirch. Lucern s. Luzern. Lucida vallis s. Lichtenthai. Luczelstein s. Lützelstein. Ludewigs akker 261. Lülli, Claus, vs der Lina 426, Anm. 2. Lülli, Hans, v. Sulgen 446. Lüp, Frantz 500. 543. Lütdolt, Hainricus 560. Ltitfrid, Phaff Hainrich Lütfrid, Kirchherr zu Grünenkrut 431. Lüti, Lütolt, Cuni, v. Spaichingen 494. Lütisburg (a. d. Thur im st. gallischen Bezirk Untertoggenburg), Lütispurg, Pfarrei 363. Lütisloh (abgeg. Hof bei Horheim, jetzt Horhei- mer Höfe?, B.A. Waldshut), Lutizlo, vogtay ze L. 261. Lütokleshof s. Liutoldshof. Lütolt s. Lüti. Lützelstein (Niederelsass), Luczelstein, Heinrich graue zu 535, s. 353. Lunkhofen (im aargauischen Amte Bremgarten), Lunghofen 315". Lupfen, Lvphen, Lvpfeu, Luppfen (Berg) 207. — .... von L. 235. — Brun v. S. 395. — Conrat v. 595. — Junker Eberhart von Lupfen, Landgraf zu Stulingen, freier 375. Lupfen, Eberhart v. L., des Stvlingen ist 447. — Hainrich von Lupfen von Stuelingen, Ritter 479. — Heinricus de, decanus Argentin., her Heinrich v., der tvndechan 11. 20. — Jörg sei. 595. Luthriugen s. Lothringen. Lutizlö s. Lütisloh. Lutoltzhof s. Liutoldshof. Luzern, Lucern 186. Lycht-, Lyeht- s. Licht-. Lyna' s. Linach. Lyncz s. Linz. Mäczinne in gassen 406. Maeger, Haintz M., H. der M. 494. Mähren, Morauia 581 u. Anm. 2. Magdeburg, Albertus archiepiscopus 578. Magdenau (im st. gallischen Bezirk Untertoggenburg) , Maggenow, Kloster des h. Ordens von Cytel 382. 442. 488. — Äbtissin Adelhakl 442. Katharina 382. 488. # Magenbuch (bei Ostrach, O.A. Sigmaringen), Ma- genbüch, Albrecht v. M., deß Valkenstain ist 369 u. Anm. 1. Maggenow s. Magdenau. Maguntia s. Mainz. Mahtilt, swester M-, hern Ottin sailigin elich wir- tinne u. deren Bruder Johannes 585 u. Anm. l. Maienhaim s. Mauenheim. Maier, Maierin, Maiger, Mayer, Mayger, Meiger, Meigerin, Meyer, Meyger, Meygerin: — Bentz der Maier, Bencz der Mayger 222. 565. — Berhtolt der Maier 41. 91. 261. — Burkhart der Mayer, Ritter 336, s. 222. — Cünrat der Maier 261. Cünrat dez Maiers gut 261. — Eberhart der Maier 97. — Eberharts sei. des Maigers von Trossingen eheliche Wirthin, Hiltpurg v. Almeshouen 136. — Eberle der Maier v. Löffingen 33. — Eberli der Maier 74. — Georie s. Hainrich u. Georie. — Hainrich der Maier 15. 261. — Hainrich der Maier von Trossingen 403. — Hainrich u. Georie die Maiger v. Trossingen, Edelknechte 426. Siegel beschrieben 426. WSä I SB» ff | '■ f ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 433 Maier, Hans Mayer 553. — Henselin Meiger von Kurenberg s. Kürnberg. — Johaus der Maier vnd sin brüder ze Aicbain 261. — Jolians der Maier, Burger zu Fürstenberg 454. — Johans der Maiger an der Winterbaldeu 426. — Rudolf Meyer, Bürger v. Zürich 172. — Virich Maiger 574, s. 378. — des Meygers Gut v. Büchorn 151. — dicta Maierin 112. — Sophia dicta Meigerin, Sophye die Meygerin, Aebtissin des Klosters zu Wunnental s. Wonnenthal. Maiger s. Maier. Mailand, Meielan 58. — Mediolani priinicerius 586. Mainheim s. Mauenheim. Mainz, Moguntia, Maguntia, provincia 249. — archiepiscopus 67. — concilium Maguntin. 67. — mainz. Stuhl 528, Anm. l. Malterer, Frau Gisele die Maltererin von Friburg u. ihre Kinder 399. — 'Johans der Malterer sei. 447. 464. — Martin Malterer, Maltrer, Ritter 447. 502. Siegel beschrieben 508. Marbach (Schloss bei Wangen, B.A. Constanz), Marpach, Diethalm, Diethaln v., Ritter 146. Marchdorf s. Markdorf. Marggraue, Johans 246. Mariahof, Kloster s. Neidingen. Mariazell (O.A. Oberndorf), Zell 41. Markdorf (B.A. Ueberlingen), Marchdorf, Conra- dus de 374 u. Anm. 1. Markwart, Wernherus 559. Marpach s. Marbach. Marschalk, Marschalch, Marschalckh, Claus, Clauß, Edelknecht 462. 487. 537. 557. 561. 568. Siegel beschrieben 536. — Johans, Hans, Edelknecht 429. 462. Siegel beschrieben 429. Mauchen (B.A. Bonndorf), Muchain, Muchan 261. 501". Mauenheim (B.A. Engen), Mainheim, Maienheim 39 u. Anm. 4. Maugwyl (im Kreise Wyl, st. gallenschen Bezirks Gossau), Mogwille 355. Mayer, Mayger s. Maier. II. Meckhingen, Meckingen s. Möggingen. Mediolanum s. Mailand. Megelli, Chünrat, Burger zu Vilingen 123. Meielan s. Mailand. Meiger, Meigerin s. Maier. Meinwart, Cvnrat, Ritter 495. 500. Meistershein (Meißenheim, BA. Lahr?), Johannes de 374, Anm. ]. Mekken, Cünratus dictus M. 62. Meilingen (im Aargau), Stadt 185. Melmachers Wiese zu Phefficon bei dem Bach 381. Memmingen, Reichsstadt 473. Memminger, Cüncz, v. Zurzach 566. Mencingen s. Menzingen. Menshain, Menshein s. Mönsheim. Mentelli vs der Lina 426, Anm. 2. — Bertschi M., gesessen zu Schönowe 426. Menzingen (B.A. Bretten), Mentzingen, Mencingen, Rajfeli, Rafan v., Edelknecht 176°. 194, Anm. b, i. Siegel beschrieben 176, o, 1. Mererin, Mererin, die 61. 277. Meringer s. Möhringen. Merklingen (O.A. Leonberg), Gozze v. 195, Anm. a , 9. Mesenar, Diehter der M. 585 u. Anm. l. Messkirch (B.A.St.), Messkilch, Wernher v. Zimmern, herr ze Messkilch s. Zimmern. Mettenberg (B.A. Bonndorf) 261. Mettingen s. Obermettingen; Metzi v. Willer 298. Metzingen (O.A. Urach) 114. Meyer, Meyger, Meygerin s. Maier. Mezzier, Mezzyer, von Friburg und Wolfach 129. — Johannes der M. ze dem Swerte, burger v. Friburg 165. Michelnbach (wohl Michelbach, B.A. Gernsbach), Syfrid, Syfrit v., Edelknecht 176 c . 194, Anm. b, 4. 195, Anm. a, io. Siegel beschrieben 176°, 7. Milenbach, Milnbach s. Mühlenbach. Milpishaus (O.A. Saulgau), Hof unter Küngsegg genannt Hitmishusen 446. Minner, Burkardus 559. Mintzenbach, Weltin v. 20. Mistelbrunn (B.A. Donaueschiugen), Mistelbrvnnen 54. Mittelbergheim (Cant. Barr, Niederelsass), Bergheim, Cuono der junge v. 27. Mittelweiler (B.A. Wolfach), Thal zu Mittelwiler bei Haselach nidewendig Hofsteten 300. 55 ffimk Hü ] -j.... ;, aw Il n 434 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Mifctersbach V, der, Gütersbach? (unweit des Har- mersbachs, B.A. Offenburg) 1G7, Anm. a. Mittmels akker gelegen in Schikken 574, s. 378. Möggingen (B.A. Constauz), Meckbingen, Meckin- gen, Friedrich v. 107, Anm. i. — Hainrieb v., Ritter 107. — Jobans v. 107. Möhringen (B.A. Engen), Möringen, Stöckeli v., Ritter 5. — Hainrich der Meringer, vogt ze Ah 494. Mömpelgard, Mümpelgart, Beatrix, Gemahlin Heinrichs v. M. s. Fürstenberg. T- Graf Heinrich v., Herr v. Orbe, Orba 567, Anm. 2. — Heinrietta de 567. Mönchweiler (B.A. Villingen), Münchenweiler, Dorf u. Kirchensatz 73. Mönsheim (O.A. Leonberg), Menshein, Menshain, Albreht Röfeli v. M. 195, Anm. a, 9. — Cunrat Schopheli v. M., Ritter 195, Anm. a, 9. — Cunrat der Smogerer, Smöggerer v. M. 194, Anm. a, 3. 195, Anm. a, 9. Siegel beschrieben 195, Anm. a, 9. — Dyetrich Röfifelm v. M. 173. — Eberhart v. M., Ritter 195, Anm. a, 8. . Siegel beschrieben 195, Anm. a, 8. — Fulhaber v. M., Ritter 195, Anm. a, 9. •— Hainrich der Kirchherr, Heinrich gen. Kirch- herre v. M., Edelknecht 194, Anm. b, .3. 195, Anm. a, 8 u. 15. Siegel beschrieben 195, Anm. a, 8. Möringen s. Möhringen. Moriin, Albreht, d. a. u. d. j., Edelknechte 176 d . Siegel beschrieben 176 d , 7 u. 8. — Heinrich M. und Albreht sein Bruder 205. Moguntia s. Mainz. Mogwille s. Maugwyl. Molsheim, Walther 72. Montferrat, Monteferrato, Cvnradus marchio de 578. Montfort, Muntfort, Montpfort, Wappen 494, Anm. l. — Anna, vxor Gozonis comitis de Fvrstenberg s. Fürstenberg. — Anna, Gemahlin Heinrichs III. v. F. s. Fürstenberg. — Anne v. M., Gem. Hans v. Hewen 494. — Cunrat v. M., herre ze Bregentz 444. Siegel beschrieben 444. — Friclrich, Friderich v. 90. 99. Montfort, Hainrich v. M., herre ze Tettnang 444. 456, Anm. l. Siegel beschrieben 444. — Hug, Hugo v. 90. 99. 232. 368. — Margaretbe, geb. v. Fürstenberg, eheliche Wirthin des Grafen Hugo v. M. s. Fürstenberg. — Rudolf, Rudolf, Rudolf v. M., herr ze Veitkirch 232. 368. 463 u. Anm. l, — Rudolf v., Dompropst zu Cur 90. 99. — Ulrich, Virich v. 90. 99. 232. — Wilhelm v. 90. Morauia s. Mähren. Morhart, Cunrat 155. Mortenauwe, Mortenowe pagus s. Ortenau. Mortgass, Rudi 494. Most, Hans in der Lina 426, Anm. 2. Muchain s. Mauchen. Muchamer, Jobans der M. v. Gütmattingen 266. Muchan s. Mauchen. Mvge, Walther 61. Mühlbach (Bach im O.A. Sulz), der Mülbach 231. Mühlenbach (B.A. Wolfach), Münbach 2. Mühlenbach (mündet bei Haslach von Südost in die Kinzig), der Mülebach, Milenbach 125. 277. Mühlingen (zwischen Saig u. Lenzkirch, B.A. Nfeu- stadt), Mülinen 399. Mülbach, Mülebach s. Mühlbach u. Mühlenbach. Mülhausen i. E., Mülhusen, Stadt 373. — Johanniter 355". Müliers s. Müllerswald. Mülinen s. Mühlingen. Müller, Cunrat der M. 261. — Eberhart M. 553. — Gotfrid der M. v. Zürich, Ritter 338. Siegel beschrieben 338. — Haini, der M. 261. — Hainrich 574, s. 378. — Johannes, Edelknecht 176 d . — Nicolaus, sacerdos, dictus M. de Gisingen, rector ecclesie in Svnthusen 112. Müllerswald (bei Hofstetten, B.A. Wolfach), Müliers, Mvliers, gut ze M. 70. Meieramt zu Mvliers 287, s. lso. Müllheim (B.A.St.), Mülnhein, lüpriester 392. Mülner, Gotfrid der M. 355 a . Mvlnheirn, Mülnhein (elsäss. Geschlechts), Johannes von, ritter vnd scheffel zu Straczburg 106. Siegel beschrieben 106. — Liitokl v. u. dessen Frau Anna 482. ^^^^mM^^^M^^^^, ORTS- UND PERSONENVEßZErCHNISS. 435 Mülnhein s. Mülllieim. Mümpelgart s. MÖmpelgart. Münch, Hanneman der M. 235. München, Munichen 228. Münchenweiler s. Mönchweiler. Münchwille (wohl Münchweilen im thurgauischen Amte Tobel), Johans v. 336, S. 222. Münsingen (im Amt Konolfingen, Cantou Bern), Burchart der Senn v. Münsingen. 52. Münster (Oberelsass), Stadt 373. Münsterlingen (im Thurgau), Münsterlingen, Kloster 365. Münzer, Rudolph der M. 587. Mvzin, Mectildis dicta M. 582. Mvliers s. Müllerswald. Müller, Rfidolfus, sacerdos, dictus M. de Gisingen 34. Mundelfingen (B.A. Donaueschingen), Mvnolfingen, Mvnelfingen, Dorf 562. Zehnten 50.3. — Hainrich v., Ritter 566. Munichen s. München. Mvnolfingen s. Mundelfingen. Muntfort s. Montfort. Munzingen (B.A. Freiburg), Mvnzingen, Munczin- gen, Grosse Volmar v., Freiburger Bürger 102. — Heinrich v., Bürgermeister von Friburg, Siegel beschrieben 86 u. Anm. 1. — Hug v., selig 21S. — Johans v., der Romer, Ritter, u. dessen eheliche Wirthin Frau Demut 218. Murbach (Cant. Gebweiler, Oberelsass), Mvrbacen- cis abbas 373. — Abt Heinrich 271. --------Hugo 578. Mure 315 a . Murnhart, Johannes, u. sein Vater Heinrich der Mezzier, Burger v. Woluach 129. Mussbach (B.A. Emmendingen), Musbach 57. Mutscheller, Heinrich 227. 246. — Johans 246. • ' Mutzer, Reimbolt, Edelknecht 176''. Nagellin 406. Neckar, Necker 213. Negelli, Egbrecht 336, s. 222. Neidingen (B.A. Donaueschingen), Nidingen, Ny- dingen, Dorf 13. 280. 281. 324, Anm. 1. 434. 548. Neidiugen, Bann 193. — Kelnhof 13. — Kirchensatz 13. — Kloster, Bredier ordens, sant Dominicus ordeus Vffen Hove ze Nidingen, Vf Houen, Vffen Höfen zu N, Vff Hoff, Vf Hof, Vff Höfen bei Nidingen unter Fürstenberg, später Mariahof bei N. 13. 25. 36—38. 39 u. Anm. 4. 54. 66- 69. 74. 97. 136. 161 u. Anm. 1. 187. 193. 199 —201. 210. 212. 219. 234. 240. 259. 280— 282. 330 u. Anm. 1. 343. 384 u. Anm. 1. 385. 401. 409, Anm. 3. 414. 419. 434. 436. 441. -148. 452. 454. 524 u. Anm. l. 555. 560. Siegel beschrieben 161, Anm. 1. — — Bruder Berhtolt der Phister von N. 74. --------Bruder Berhtolt, Schaffner des Klosters 136. — — Herr Hans von Tänhau. Caplan 280. — — Klosterfrauen Berhte u. Katherine v. Al- meshouen 136. Schwester Katherine v. Almes- houen u. deren Schwestertochter Hailine 240. — — • — Hayle von Bern 448. — — — Katheriue v. Blümenegg 455. — — ■—■ die von Emmingen 419. — — — Anna v. Fürstenberg s. Fürstenberg. — Flurnamen 193. 199. 212. 219. 282. 436. 452. — gebvren, gebursami, Burgerschaft v. 36. 282. 436. — Gericht 13. — Maß 44. 112. 181. 260. 280. 281. 298. 501". 505. 559. 560. — Burkart der Nidinger 66. — Cvnzzi von Nidingen, burger v. Friburg 165. — Gerung von Nidingen 193. 212. — Hainrich der Nidinger, schulthaiss ze Fvrsten- berg 25. 66. — Johannes Nidinger 560. — die Schrötere v. 31. Neifen, Heinrich v., S. 395. Neipperg (O.A. Brackenheim), Niperg, Engelhart gen. v. N., Ritter 195, Anm. a, 7. Neuenbürg, Graf Eberhard, Eberhardt, Eberhart v., Ritter 93. 107. 338. Siegel beschrieben 338. — Mangolt, Chorherr zum Dome zu Costentz s. Constanz. — Wolfran v. 479. Nendingen an der Tünöw (O.A. Tuttlingen) 529. — Jungfrau Anne von N., gesessen zu Husen an der Aytra 557. 55* t ■ ■• «es? ܧSH li 436 ORTS- UND PERSONENVEKZEICHNISS. •tSb Nenzingen (B.A. Stockach), Nentzingen 494. Nerers, Vrsull, Cünrat Nerers wip 494. Neu-Bluraberg, Eberhart von Blümberg von der nüwen Blümberg s. Bluniberg. Neu-Eichhof s. Aicha. Neuenburg (im Gauchathai, B.A. Donaueschingen), Nüwnburg, Nüwen bürg, Johans von Blümen- berg, genannt von der Nüwnburg s. Blumberg. Neuenburg am Rhein (B.A. Müllheim), Nuwen- burg, Nüwenburg im Brisgow, Nüwenburg 27. 185. 390. — Johanniterhaus 171. — Münze 392. Neufürstenberg (Burg in Trümmern bei Hammer- eisenbach, B.A. Neustadt), bürg Fvrstenberg 496. Neuhausen (B.A. Villingen), Nvwenhvsen, Nüwe- husen, Kloster, St. Ciaren Ordens (seit dem Brande v. 1300) gesessen zu Vilingen in der Stadt 41. — Hof zu N., genannt der Seihof, Kirchensatz vnd daz gesäße, da daz kloster waz 160. Neuneck (O.A. Freudenstadt), Nvwenegge, Nüwen- ecke, Nüwenegke, Nüweneg, Nüwenegge, Nü- wenueg 153. — Alber v. 229. — Burkhart v. 451. — Cvnrat von Burberg, Sohn der von N. s. Burgberg. — Voltze v., Ritter 451. — Voltz, Folze v. N., genannt von Glatte, deß Glatt ist, zu Glat seßhaft, und dessen eheliche Frau Anne von Pfullingen 197 u. Anm. 2 u. 3. 213. 229. — Voltz v. N. der Spiser, genannt der Spyzer 197 u. Anm. 3. 213. Siegel beschrieben 197. — Hainrich 451. o — Virich v., Edelknecht, Sohn Herrn Voltzen v. N. 451. Neustadt (B.A.St. im Schwarzwald), Newenstatt, Nüwunstat, Newstatt, Nüwenstat 53. 223. 277, Anm. i. 477. 528. Siegel beschrieben 447. — Bürger v. 447. — der Priester von der N. 92. — Cvnrat, der schulthaisse von der N. 83. Neuweier (B.A. Bühl), Newilre, Cvnrat von Bach von Newilre s. Bach. Newenstatt s. Neustadt. Newilre s. Neuweier. Nidau (Canton Bern), Nidowe, Nydowe, comes de 220. — Graf Rudolf v. 185. Nider- s. Nieder-. Nidingen, Nidinger s. Neidingen. Nidowe s. Nidau. Nidrenbächi (wohl Bächi im st. gallischen Bezirk Rorschach) 488. Nieder-, Nider-: — Niederbach (B.A. Wolfach), Nydernbach 481. — Nider Baldingen s. Unterbaldingen. — Nieder-Brunberg, Hof zu 362. --------s. auch Brunberg. — Nieder-Elsass s. Elsass. e — Niedereschach (B.A. Villingen) s. Ascha. — Niderhofen, Walthers gut von N. 111. — Niderlenzkilch s. Lenzkirch. — Nidermettingen s. Untermettingen. — Niedernau (O.A. Rottenburg) s. Owe. — Nidernywa (im Kirchzarter Thal) 243. — Nider Tobel, Cünraten eheliche Wirthin von nideren Tobel 91. Nießli, Bartholomä N., Bärtheli Nieseli, Vogt zu Schwarzenbach 362. 382. Nigra Silva s. Schwarzwald. Nill (B.A. Wolfach) NÜ1, Höfe zu N. 96. Nimburg (B.A. Emmendingen), Nvnburg, die Feste 291 u. Anm. i. 292. Niperg s. Neipperg. Nivrenberg s. Nürnberg. Noppenau s. Oppenau. Nordera s. Langenordnach. Nordheim (O.A. Brackenheim), Northein, Luzz u. Dyeterich v. N., Edelknechte 195, Anm. a, 14. Siegel beschrieben 195, Anm. a, 14. Nordrach (bei Gengenbach, B.A. Offenburg) 450. Northein s. Nordheim. Novus molendinarius, Heinricus, dictus N. de Vilingen et Mectildis uxor eius 582. Nuferli, Jegkeli, Schultheiß zu Herboltzheim 391. Nvgeburnen, des leben 159. NÜ1 s. Nill. Nvnburg s. Nimburg. Nürnberg, Nivrenberg, Landgericht 483. — Burggraf Friderich 168. 169. Nüszbach s. Nussbach. Nvw- s. Neu-. W&EmMmm 0ET8- UND PERSONENVEßZEICHNISS. 437 Nunna, die 494. Nussbach (B.A. Oberkirch), Nvsbach, Nüszbach 20. 154. — ecclesia IL 154. 394. Nuw- s. Neu-. Nycolaus, Herr N., Schaffner des Bischofs von Strasburg 366. Nydernbach s. Niederbach. Nydingen s. Neidiagen. Nydowe s. Nidau. Nyesslin, Bartholome 345. Oberauffhain s. Aufen. Oberbach (B.A. Wolfach), Oberenbach 4SI. Oberbaldingen (B.A. Donaueschingen), das obere Baldingen 290. s. auch Baldingen. Oberbatzenheid s. Batzenheid. Ober-Elmheim (Niederelsass), Ehenheim, Ober- Ehenheim, Stadt 373. — Seiehof 535, s. 361. — Berthold Schenk v. E., Edelknecht 535, s. 3 53. Oberenbach s. Oberbach. Oberäscha, Oberäschach s. Obereschach. Oberaha s. Aha. Obereschach (B.A. Villingen), Oberäscha, Oberäschach 164. 539. 540. e — s. auch Ascha. Oberharrnersbach s. Harmersbach. Oberjesingen (Filiale von Kuppingen, O.A. Herrenberg), Uesingen bei Cuppingen, Dorf u. Kirche 428. Oberkein, Dietter v., Edelknecht 195, Anm. a , 14. Siegel beschrieben 195, Anm. a, 14. Oberkirch (B.A.St. im Renchthal), Obernkirchen, Obernkirch 11. 20. — capella 394. Oberkirnach s. Kirnach. Oberlenzkirch s. Lenzkirch. Obermettingen (B.A. Bonndorf), Mettingen 261. Oberndorf (bei Oberkirch), capella 394. — Frauenklause 85. Oberndorf (O.A.St. am Neckar) 16. 152. 202. 233. 322. Obernkirch, Obernkirchen s. Oberkirch. Oberöwisheim s. Öwisheim. Oberrindal s. Rindal. Oberschäffolsheini s. Schaftolsheim. Oberuffhain s. Aufen. Obenvaugen s. Wangen. Obervvolfach (B.A. Wolfach), Kirche zu der O. 536. 537. 568. — das Thal zu der O. 398. — Untervogt, Zwölfer u. Gemeinde 536. 537. 568. Obrieth, Obriethern, Vlrich v. 107 u. Anm. l. Ochsenstein (Burg bei Reinhardsmünster, Canton Mauersmünster, Nieder-Elsass), Ohsenstein, Ohs- senstein, die Herren v. 373, Anm. l. — Johans v., dechan zu Straßburg 377. — herrn Johanneses hof von O. s. Strassburg. — Otte v. 145. 147. Oechtland s. Uechtland. Oefingen (BA. Donaueschingen), Evingen, Eyfrin- gen, Dorf 444. — ecclesia 34. — Petrus, rector 34. e e Oler, Johans der 0. 156. Orschfelden s. Erstfelden. Oerstein s. Erstein. Oesterreich, Osterrich, Österrich, Austria, Osterich 191. 270. 581, Anm. 2. — die Herrschaft zu 0. 373, Anm. l. 405. 473. 502. 566. — Herzöge von Osterrich, Stir, Steyr, Kernden, Krain 185. 204, Anm. l. 220. 251. 263. 315". 405. --------Albrecht, Albreht 142. 143. 145. 147 u. Anm. 148. 149. 162. 170. 192. 204, Anm. 1. 237. 242. 270. 289. 301. 312. 331. 594 a . dessen Brüder 142. 143. 145. 147 u. Anm. 148. . 162. dessen Kinder 331. dessen Schreiber Johann, Schultheiß von Lenzburg 315". --------Albrecht (Bruder Rudolfs IV.) 350. 353 u. Anm. 1. 404. 405. 424. 532. Anm. 1. — — Albrecht s. Deutschland. dessen Sohn Herzog Fridric vnd sine brflder 29. --------Friderich 29. 350. 353 u. Anm. l. — — Leopold, Lüpolt, Lupoldus 52. 58. 79. 81. 138. 150. — — Leupolt, Lüpol, Lupolt, Lütpolt 350. 353 u. Anm. i. 404. 424. 463. 472. 503. -- — Otto, Otte 170. 192. 204. 211. --------Rudolf, Rüdolff IV 350. 353 u. Anm. i. 372. dessen Kanzler Johann, Schultheiß von Lenzburg 315 a . SÜSS? I 43S ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS8. rfiStSro Oettingen, Ötingen, Ettingen, grafen v. 268. — — Ludewig u. Friderich, Gebrüder 206. 217. Öwisheim (Ober- u. Unter-Öwisheim bei Brucb- e e sal), Owensheim, Owenshein, Anwenshain, Au- wenshein: — Bertholt, gen. v. A., Edelknecht 195, Anm. a, 2 u. 12. Siegel beschrieben 195, Anm. a, 12. — Conrat Stoer v. A., Edelknecht 195, Anm. a, 12. — Künlin, Kün v., Edelknecht 179. 194, Anm. b, 2,d. 195, Anm. a, 12. Siegel beschrieben 179, Nr. 4. — Johans v., Edelknecht 194, Anm. b, 2, b. 195, Anm. a, 2. — LÜtfrit V. A. 195, Anm. a, 7. ■— Rudolf, gen. V. A. 195, Anm. a, 2. — der lange Trigel, gen. v. A. 195, Anm. a, 2. — Virich v., Edelknecht 176 d u. Anm. i. 179. 188. 194, Anm. a, 5. 195, Anm. a, 14. Siegel beschrieben 176 d , l. 188. — Wigand, gen. v. A. 195, Anm. a, 2. Offenburg (B.A.St.), Offenburch, Offemburg, Offm- borg, Otfenburc 145. 148. 175, Anm. l. 526. — H. de 579. — Hainrich von Offenburg, Burger zu Vilingen, dessen eheliche Wirthin Margaretha uud ihre Kinder Cvnrat, Hainrich, Katherina u. Margaretha 198. — Winkler in 0. 528, Anm. i. Ohsenstein, Ohssenstein s. Ochsenstein. Ohtvridiugen s. Opferdiugen. Olspach s. Ortenberg, Johans v. Oinnium Sanctorum monasterium in Nigra Silva s. Allerheiligen. Opferdingen (B.A. Bonndorf), Othvridingen, Oht- vridingen 23. üppenau (B.A. Oberkirch), Noppenau, capella 394. Orbe, Orba s. Mömpelgard, Heinrich. Ortenau, die, pagus Mortenowe, Mortenauwe 11. 20. 75. Ortenberg (B.A. Offenburg), Ortemberg, Ortten- berg, Cünrat v. 0., eines Ritters Sohn 151. — Cünrat v. 0., den man spricht Süselman 334. Siegel beschrieben 334. . — Erckenbolt, Erkenbolt, Erkembolt v. 0. Ritter, 96. 176°. 214. — Johans von Ortenberg, den man spricht Olspach, Edelknecht 334. — Mtehthilt, Rudolfs sei. von 0. eheliche Wirthin, Onnrads sei. von Tengen Tochter, u. Cunrad, Sophie, Virich, Katerine, Berthold u. Adelhaide, ihre Tochtermänner u. Töchter 74. Osterbach (im Kinzigthale) 155. Osterbach, Jacob 246. Osterich, Osterrich s. Oesterreich. Osthouen, Egelolfus de, vicedominus 11. Othvridingen s. Opferdingen. Ottin, hern 0. sail. elich wirtinne Mahtilt 585. Otto, dominus, et filius eius 579. Ondingen s. Undingen. Öw, Owe s. Reichenau. Owe am Rin s. Eglisau. Owe (Niedernau, O.A. Rottenburg?), Volcker v., Schultheiß zu Wolfach, Sohn Herrn Hainrichs v. 0., Ritters 487. Päpste: Clemens V. 67. 107, Anm. i. — Clemens VI. 249. — Johann XXII. 133. 147, Anm. l. Paldeke s. Baldegg. Paldign s. Baldingen. Paulusorden, st., Siegel beschrieben 307. ° — bruder Virich, Provincial in deutschen Landeu 302. 307. — — Johannes, Johans, Vicari u. Prior 302. 307. — Kloster s. Thannheim. Peter, Petersgut zu Wultertingeu 200. — Cum Peters Wiese zu W. 221. Petershausen (bei Constanz), Petridomus, monasterium ordinis st. Benedicti 150. — abbas Diethelmus 107, Anm. i. --------Vlricus 150. — monachus 107, Anm. i. Peterzell (O.A. Oberndorf), Petricella, ecclesia 249. Peyer, Sigehart der P. 56. Peyern s. Baiern. Pfäffikon am Zürichersee, Phefficon 381. Pfaff-, Phaff-: — Phaffe, Henni u. Hügelin, Gebrüder, Edelknechte 370. — Phaffenlab, Cvncze, Cvnrat 106. — — Hesse 106. — Pfaffen thal (gegen Kirchen ziehender Thaleinschnitt der Länge, im Donauthal), ein Holz, genannt die Halde in Phaffental 187. — Pfaffenweiler (B.A. Villingen) 76. U ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 439 Pfirt (Oberelsass), Phirt, Herrschaft Pfirt 353, Anin. 1. — Graf Virich v. 138. Pfohreu (B.A. Donaueschingeu), Phorren, Pforren, Pförren, Pforen, Dorf 44. 46. 74. 97. 161. 209. 401. 559. — ban 66. 559. — Bereubrvgel 66. — Kirche, Kirchensatz 44—46. 117. 209. 559. — kylcherre graue Gebehart von Fürstembergc s. Fürstenberg. — Flurnamen 559. —■ die Geburschaft gemeinlich zu P. 97. — Wilclenmvli 66. — die win täferre 414. — Zehuten 448. Zehnten vom Esschinger Hofe zu P. 466. Geruugs Zehnten 524, Anm. l. Rünne Zehnten 507. Pfortzheim 517. Pfullendorf 363. Pfulliugen (O.A. Reutlingen), Frau Anne von Pf. s. Neuneck. Pfuugen (im züricherischeu Amte Winterthur) 251. Pfyster, Virich der P., Schultheiß zu Gisingen 557. Phaff- s. Pfaff-. Phefficon s. Pfäffikon. Phettensheim, Wernher v. 106. Philliugen s. Villingen. Phirt s. Pfirt. Phorren s. Pfohreu. Piacenza, Placentia 586. Pilops, zechend an P. 574, S. 378. Placentia s. Piacenza. Plieniugen (O.A. Stuttgart), Bleningen 104. Polen, Polonia 581 u. Anm. 2. Porta, Johannes de, decanus ecclesie maioris Con- stantiensis s. Constanz. Prämonstratenserordenskloster s. Allerheiligen. Prag, Praga 263. 523. 583. Praitenlandenberch s. Breitenlandenberg. Prassberg (Ruine an der untern Argen, O.A. Wangen), Brastberg, Wilnhelm von, u. Vrsele sin frowe 3. Prechthal (B.A. Waldkirch), Gebrechtsthal, Thal zu Gebrichen, Gebreche, Gebräche 360. 367. 484. 502. 542. Predigerorden- r bredierordensklöster s. Kathari- nenthal, Neidingen, Reuthin, Rottweil. Prischer, Prisger s. Breis gau. Raboltstein s. Rappoldstein. Raczenhusen s. Rathsamhausen. Räcz geren (Gemarkung Neidingen) 436. Radolf'zell (am Untersee, B.A. Constanz), Ratolf- zelle, Ratolfcell 338. — Burger zu R. 349. Reebesin, Cunrat, Eberhart und Trutwin, Gebrüder, Burger von Rotwil 16. Rädersdorf (Cant. Pfirt, Oberelsass), Ratolsdorf, Ludwig v. 387. Rätich, Hainrich, gesessen zu Schönowe 426. Räweser s. Landsberg, Burkart. Rafansperc s. Ravensburg (B.A. Eppingeu). Raginus 579. vgl. auch Reginus. Ramensperg, Ruedolf v., Ritter 107. Ramschwag (an der Sittcr, Canton St. Gallen), Ramswag, Burckhart v. 107, Anm. l. — Gebhardt, Ritter 107. — Virich v., Ritter 107. Ramsperg, Margarete v. 121. — s. auch Ransberg. Ramstein (B.A. Triberg), Ramstain, Ramsteu 235. 475. — Bertolt v., der ritter, Ber. miles de 70. 84. — Burkart, Burkhart v. 255. 411. 430. 450. — Burekart v. R. zu Wiler 96. — Küuratt v. 96. — Dietrich v. 255. — Hainrich v., dessen eheliche Wirthin Agnes und Kinder 255. — Heinrich v., Edelknecht 255. 411. — Hans, Johans v., Edelknecht 469. Siegel beschrieben 506. 573. — Hans v. R. zu Wiler 96. — Lügart v. 255. — Frau Meige v., Witwe Aberlis des Schultheißen von Wolfach 520. — Tamme, Damme v., Edelknecht 430. 450. — Thamme v., Thammen v. Rainstein sei. Sohn 96. — Walther v. 255. Ramswag s. Ramschwag. Randegg (B.A. Radolfzell), Randegge, bürg 364. — Hainrich v., Ritter 76. 107. I 440 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Randegg, Hainrich v. R., des du bürg ze Randegge ist 364. Siegel beschrieben 364. — Heinrich v. R., vogt ze Schafhußen 503. — Johans v., Ritter 336, S. 222. 225. Randenburg (zerfall. Burg südl. von Beggingen, Canton Schaffhausen), Ritter Egbrecht von Randenburg, Schultheiß zu Schafhusen 380. — Friderich der Schulthaiss, genant von R., Ritter 319. Ransbach, wohl Rassbach, Nebenort von Löhningen, B.A. Waldshut 261. Ransberg (bei Magdenau im st. gallischen Bezirk Untertoggenburg), Ramsperg 382. Rapolcz- s. Rappold-. Rapoltshof zu Sedorf 303. Rapperschwyl (am Zürchersee, Cant. St. Gallen), Rapreswile 355". Rappoldstein (im Ober-Elsass bei Colmar), Ra- poltzsteiu, Rapoltstein, Raboltstein, hohen Ra- poltzstein, Rapolczstein, die Herren v. 370. 373, Anm. 1. — Anshelmus de 11. — Brvne, Brun zu R. 370. 483. — Hainricus de 249. — Herczelande, Lowelin von Fürstenberg, Gem. Virichs v. R. s. Fürstenberg. — Johans zu R. 370. — Johans von R., der alte 235. — Margred, geb. Herzogin von Luthringen, Gem. Virichs v. R. 370, Anm. 1. — Susanne v. 288. o' — Virich, Virich v. R., zu R., zu der hohen Rapoltzstein 235. 287, S. 182. 186. 299. 370. Siegel beschrieben 287, S. 187. Eappoldsweiler (im Oberelsass), Rapolczwilr, Stadt 370. — Bürger v. 370. — Schaffener in der obern stat ze R. 370. Rapreswilre s. Rapperschwyl. Rassbach s. Ransbach. Rat, der (zu Nidingen) 193. Ratenfels (Rothenfels, B.A. Rastatt?), Albrehtus Kaseus de R. s. Kes. Rathsamhausen (bei Ottenrod, Canton Rosheim, Niederelsass), Raczenhusen, Gerotheus v., Edelknecht 535, s. 353. Ratolfcell, Ratolfzelle s. Radolfzell. Ratolsdorf s. Rädersdorf. Ravensburg (O.A.St.), Rauenspurg 473. Ravensburg (Schloss bei Sulzfeld, B.A. Eppingen), Rafansperc, Rafansperg, Bertholt Goler, ein Edelknecht, gen. v. R. 195, Anm. a, 4. — Fürderer, gen. Goler, Edelknecht 195, Anm. a, 5. • •— Rafan der Goler, Rafan Goler, gen. von R. 194, Anm. a, i. 195, Anm. a, 5. Siegel beschrieben 195, Anm. a. 5. Rechberg, bruder Walther v., comendur des hus ze Vilingen 355 a . Rechberg (B.A. Waldshut), Rehberg 261. Rechgraben s. Rehpach. Reckenbach, Conrat v. 283. — Heinrich der R. 410. — Hainrich R., Schulthaiß zu Gysingen 436. — Reckenbachers svn 406. Regensperger, der R. 298. — Herman R. 298. Reginus 582. vgl. auch Raginus. Reglins, Bärschi 261. Rehberg s. Rechberg. Rehpach (Rechgraben westl. v. Fischerbach, B.A. Wolfach), das Tbal 96. Reichenau im Bodensee, Reichenawe, Awe, Owe, Augia, Augia maior, Ow, Richunow, Ow, Ri- chenOwe, Aw, Kloster st. BenedictenOrdens 107 u. Anm. l. 150. 286. 320. 409. — Abt 248, Anm. l. 503. — — Diethelm 67(?). 107 u. Anm. l. 150 u. Anm. l. --------Eberhardus, Eberhard v. Brandis 238. 286. 320. Siegel beschrieben 320. --------Wernher 546. — Propst Rvmo 150, Anm. 1. Reichenberg (zerst. Schloss bei Bergheim, Cant. Rappoltsweiler, Ober-Elsass), Richenberg 113. — Graf Volmar v. 116. — Walter v. 113. 115. 116. Reichenstein (zerstörte Burg im baseischen Bezirk Birseck), Richenstein, Bruder Johannes v., Corn- thur des Johanniterhauses zu Freiburg 134. 135. 137. Reichenweier (Cant. Kaisersberg, Oberelsass), Ry- chenwiler, Stadt 373. Reichersdorf a. d. Vils (Baiern), Reychestorf an der Vils 204. Reiffenberg (ehem. Burg oberhalb Thalheim, O.A. Tuttlingen), Riffenberg, Rifenberg, Rieffenberg, Riuenberg, drei Brüder v. 207. |j|||Pfij|gp!| ORTS- UND PEKSONENVEKZEICHNISS. Ul Eeiffenberg, Hugge, Hug v. 13. 23. 29. — Ulrich v. 415. 559. Reinack (im aargauischen Bezirke Kulm), Rinach, Markwart v. 355 a . Reinboldelin, Reiubolt, Ritter 20. Reinicha, Humen s. Rench. Reischach (iu Hohenzolleru bei Wald), Rischa, Ryscha, Rischach: — Adelhait sei. v., ehel. Hausfrau des Dyetrich Rünne sei. 507. — Eberlin v. S. 395. — Johanns, Johans, Hans v., Ritter 247. 336, s. 222. 447. 477. — Hans v., Edelknecht 447. — Haus v. 461. S. 395. — Wezzel, Wetzel v., Ritter 76. 592. Siegel beschrieben 592. — — Schvlthaisse ze Fvrstenberg 36. Reiselfingen (B.A. Bonndorf), Risolfingen, Risol- vingen 553. — Cünrat Schulthaiss v. 553. — Zehnten, den man nennt zu Harthaiu 576. Remchiugen (jetzt Remchingerhof, B.A. Durlach), Conrat v., Edelknecht 194, Anm. a, 4. 195, Amn. a, 13. Rench, Reinicha flumen 11. Renus s. Rhein. Reterspacher val 399. Rettehabere, Johannes 44. Rettier wohl irrig statt Bettler, s. Herdern. Reüfeli, Rovflin, Eberhart, Edelknecht 195, Anm. a, 13. Siegel beschrieben 195, Anm. a , 13. Reuthe (B.A. Stockach) s. Rüti. Reuthin (O.A. Nagold), Rüty bei Wiperg, Kloster, Predigerordens 545. Reuthin (O.A. Oberndorf), Rüti, Ruti, Abreht v. 287, s. 182. 186. Siegel beschrieben 2S7, s. 188. — Reiuher, Reinhart, Rainhart v., Ritter 16. 235. 338. Siegel beschrieben 338. Reutlingen, Rütlingen, Rütlingen 81. 473. Rexingen (O.A. Horb), Johanniterhaus 93. Reychestorf s. Reichersdorf. Rhein, Rin, Renus, Ryn 186. 371, Anm. i. 380. 384. 513. 549. — Rheinfall 380, Anm. i. — Pfalzgraf Rüpreht von Beigern s. Baiern. Rheinau (Kloster im zürcherischen Amte Andel- fingen), Rhenaugia, Rinöwe: II. Rheinau, abbas 107, Anm. l. --------Virichs v. Eitlingea Bruder 174. 215. — Johanniter 355\ — der Schultheiß v. R. 174. 215. — Eberhart von Rinöwe, schulthais ze Wiuter- thur 336, s. 222. — Walther von R. Marienleben 417. Rheinegg (unweit der Mündung des Rheins in den Bodensee, Cant. St. Gallen), Rinegge, Mai- ster Wernher von R., korherre ze st. Stephan ze Costeuz 123. Rheinfelden, Rinuelden, Stadt 185. 494, Anm. 3. —• Johanniter 113. 355". Rhenaugia s. Rheinau. Rieh- s. Reich-. Rickenbach (im Kreise Sirnach, Canton Thurgau), Rickhenbach 356. 357. 362. Ried (O.A. Tettnang), Rieth, Friderich vom, Ritter 107. Riedböhringen (B.A. Donaueschiugen), Riethbe- ringeu, Rietberiugen 69. 546. — der Schiner zehende 560. Rieffenberg s. Reiffenberg. Riepbüer s. Rüppurr. Rietberiugen s. Riedböhringen. Rieth s. Ried. Riethain, Johans 298. Riethberingeu s. Riedböhringen. Rietheim (B.A. Villingen), Riethein 274. Rifenberg, Riffenberg s. Reiffenberg. Rin s. Rhein. Rinach s. Reinach. Rindal (Ober- oder Unterrindal bei Lütisburg|im st. gallischen Bezirk Untertoggenburg),|Rintal, der Hof im R. 363. Rinegge s. Rheinegg. Ringsheim (B.A. Ettenheim), Riugeshein, Heinri- cus, plebanus ecclesie parrochialis in R. 374 u. Anm. 1. Rinöwe s. Rheinau. Riutal s. Rindal. Rinuelden s. Rheinfelden. Rippoldsau (B.A. Wolfach), Rippoltzow, Rip- peltzowe 521. 561. Rippoltsried (Nebenort von Mettenberg, B.A. Bonndorf), Rippoltzrieth 261. Rischa, Rischach s. Reischach. Reiselfingen. 56 Risolfingen s ■'■;-;. '<■ mm3b. m m ■.-■■■<-■.■■.■-■..'.•-■■ 11-J ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Ritter, Rytter, Cun der R., gesessen zu Schönowe 426. Ritter, Henni R. vs der Lina 426, Anm. 2. Rittlingeu, Johans der Truehsäfi, kilehherre ze R. s. Diessenbofen. Riuenberg s. Reiffenberg. Rockunbach s. Roggenbacb. Roden, der (unweit des Harmersbacbs, B.A. Offeu- burg) IG'7. Rodenbvrg s. Rotbenburg. Roderin, die 154. Roder, Jobans der R. und Arbegast, desseu Bruder, Edelknechte 195, Anm. a, 13. Röder v. Hobenrod, Heintzmän Bube 195. Siegel beschrieben 195. ■ Röfeli, Roffelin, Albreht u. Dyetrich s. Mönsheim. Rötelen, Rotellein s. Rötteln. Rötenberg s. Rötheuberg. Röthenbach (B.A. Neustadt), Röttenbach 119. Röthenberg (Nebenort von Mettenberg, B.A. Bonndorf), Rotenberg 261. Rotin, Elizabeth die R. u. ihre Kinder 144. Rötteln (B.A. Lörrach),! Rotellein, Rötelen, Herren zu R. s. Hochberg, Markgraf Otto u. Rudolf. Röttenbach s. Röthenbach. Roggenbach (lag westl. von Villingen), Rockenbach, Rocginbach 49. 55. 578. — Rockhenbach, Heinrich 372. Roggwyl (im thurgauischen Bezirke Arbon), Rogg- o Aville, Virich v., stettamman ze Costencz 409. Siegel bescbriebeu 409. Rohrau (O.A. Herrenberg), Rorow, Burg 100. Rohrdorf (B.A. Messkirch), Rordorf 80. Rohrdorf (O.A. Horb), Rordorf, R. im Gow 222. 564. — Laienzehnten 565. Rom 133. 158. der stül zu Rome 513. — kunig Karle u. cheyser Lvdwig von Rome s. Deutschland. Römerin, Demut die R. 243. Rordorf s. Rohrdorf. Rorer, Vli 494. Rorow s. Rohrau. Rosenfeld (O.A. Sulz), Rosenfelt, Rosenveit, die stat 231. — Wernher v., Ritter, Vogt zu Tuwingen 561. Rosenharz (zerfallene Burg bei Bodnegg, O.A. Ravensburg), Werniz v. 276. Rosenveit s. Rosenfeld. Rosheim (Niederelsass), Stadt 373. Roswangen, Chunrat v., Propst zu Clingenowe 123. Rot, her Egbrecht, aber her Egbrecbt, die Roten, rittere 336, s. 222. Rote, Friderich und Egeli Rote 287, s. 1S2. 187. Siegel beschrieben 287, s. 188. — Hainrich, der R. 66. Rotenburg a. N. s. Kottenburg. Rotenbvrg, Hiltbolt, Bürger v. Zürich 172. Rotenmünster (O.A. Rottweil), Rottenmünster, Kloster 207. 241. 589. Rothenburg a. d. T., Rodenbvrg 584. — Johanniter 584. — Otto pistor in R. et vxor eius Hadewig 584. Rothenfels (B.A. Rastatt)? s. Ratenfels. Rothenstein (O.A. Bottweil), Ulrich v. 589. Rotman, der R. gilt 261. Rottenburg a. N., Rotenburg 138. — ze der Nüwenstat ze R. 81. Rottenmünster s. Rotenmünster. Rottweil, Rotwil, Rottwil, Rotweil, Rotwil, Röt- wil 5. 16. 61. 235. 248. 261. 294. 303. 314. 317. 324. 429. 451. 473. 512. 528. 587. 595. — Bürger v. 5. 16. 35. 40. 61. 68. 348. 423. 451. 494. 512. 55S. — Bürgermeister 61. — Kirchherr Albrecht v. Bütelspach 512. — Kloster, Prediger Ordens 507. — Hofgericht u. Hofrichter 197. 248. 261. 284. 317. 324. 336, s. 223. 483. 528. Siegel beschrieben 197. 248. 324. — Hofrichter Erkinger Aigelwart von Valken- stein 1971 --------Cünrat von Wartenberg u. Wildenstein s. Wartenberg. — Johanniter 587. — lantgericht 336, s. 222. — Münze 5. 13. 190. 388. 445. 506. — Recht 16. — Schultheissen 16. 235. 512. — — Jacob der Schulthaisse 5. Rovflin s. Reüfeli. Rtter (sie), Cunradus 582. Rudolf, Conrad Rudolfs sei. Töchter 382. Rudi, Ciain 559. Rüdigers, Cuni 261. — Rudi 261. II HV i OßTS- UND PERSONENVEKZEICHNISS. 44 3 Rüdigers gut 261. Rudis erben in vronhof 392. Rüdlrngen, Johans der Truchsäfi, kilcliherre ze R. s. Diessenhofen. Rudlinger, Hainrieh der R., vogt ze Fröweuuelt 336, s. 222. Rufeli 196. Rüppurr (B.A. Karlsruhe) Riephuer, Anaolt Phawe von R., Edelknecht 195, Anm. a, 7. ■— Reinhart u. Heinrich, Brüder, gen. v. R. 195, Anm. a, 7. Rüsin, die alt 559. Rüti (wohl Reuthe, B.A. Stockach) 494. Rüti s. Renthin (O.A. Oberndorf). Rutiners äkker 574, s. 37s. Rütlingen s. Reutlingen. Rüty s. Reuthin (O.A. Nagold). Rufach (Ober-Elsass) 370. Rugschüch, Rugschüh, Erharts sei. Witwe Mag- dalene 475. — Sifrit, Burger zu Kenczingen 391. 475. Rummeler, Cuurat, v. Entzberg s. Enzberg. Runsengraben (B.A. Wolfach), Rüczengraben 481. Runstal (abgeg. Ort B.A. Villingen), Rvnstal, Rudolfus' conuersus in R. 582. Rvlenderlin, Olberech, ritter vnd scheffel zv Stracz- burg 106. Siegel beschrieben 106. Rümberg 563. Rünne, Dyetrichs ehel. Hausfrau Adelhait von Rischa 507. Rüst 432. Riist, Cflntzeman zem R., Edelknecht 370. Rvve 41. Rupsch, Vli 574, s. 378. Ruße, Cunrat der R. 231. Ruti s. Reuthin (O.A. Oberndorf). Rychenwiler s. Reichenweier. Ryn s. Rhein. Ryscha s. Reischach. Rytter s. Ritter. Saal (im zürcherischen Bezirke Einbrach), Sala, Albrecht v. 336, s. 222. Sabaudia s. Savoyen. Säckiugen (B.A.St.), Sekingen 185. Säligman, dictus der S. 559. Safey s. Savoyen. Saig (B.A. Neustadt), Seig, Seigge 83. 399. Saigen brunnen (Gemarkung Neidingen) 436. Sailer, Johans der S., gesessen in Vra 426. Sala s. Saal. Salczeman s. Salzmau. Salem, monasterium, Cysterciensis ordinis 1. 48. 62. 580. — abbas Bertoldus s. Urach. Saler, Virich s. Winterthur. Salm, Johans graue zu Salmen 535, s. 353. Salzburg, Eberhardus archiepiscopus 578. Salzfass, Burchart Saltzefasse, Ritter 233. / — Peter Salzzuass 344. / — Steimar Saltzuaß 179. Salzman, Cünrat Salczeman, der Saltzman 227. 246. — Eberhart u. Hans Salczman von Risolfingen 553. — Heinrich der junge Saltzman 246. — Frau Nese die Saltzmenni sei. 421. Salzzuass s. Salzfass. St. Agnes, Kloster s. Schaffhausen. St. Blasieu, Kloster, St. Blesine, St. Blesien 24. 50. 123. 399. — saut Blasins lvte vnd gvte ze Dvrrehain 3. 15. Sant Diechat, Peter v., Schultheiß zu Colmar 534. St. Gallen, Stadt 185. 473. — Abt 503. — — Geori 356. — Kloster 356. — Virich v. St. G., Burger zu Baden 123. — Virich v., Burger zu Veltkilch 123. St. Georgen (B.A. Villingen), St. Georien, St. Gerieu in dem Swarzwalde, Kloster 5. 35. 87. 121. 139. 512. — Abt Berchtold 31. Eberhart 451. Hainrich 512. Virich, Virich 121. 139. — Conventsherreu Ulrich und Berchtold die Decken 139. ■— Siechenhaus 139. St. Martinshof (an der Einzig, bei Hausach B.A. Wolfach), hou ze sante Martin 12. 255. Sarach (B.A. Wolfach), Wald uf dem berge zu Sarey 246. — Hof zu Sare 481. Sargans, Graf Rudolf von Werdenberg-Sargans s. Werdenberg. 56 ' ü I 1] i .','1 Wk I '"■-"■: -■■■>:■"■■■ ■'■■■■■••.-•.'■■ r 444 OETS- UND PEESONENVEEZEICHNISS. Sarwürker, Peter, burger zu Schaffliuseu 566. Sattelbogen, der 399. Satteler, der 298. Saulgau (O.A.St.), Sulgen 446. Saussenburg (Schlossruine bei Malsburg, B.A. Müllheim), Susemberg, Susenberg, Markgraf Rudolf v. Hachberg, Herr zu Rotellein u. Susemberg s. Hochberg. Savoyen, Sabaudia, Safey, comes 220. Schälklingen s. Schelklingen. Schaifhauseu , Schafhusen, Schafusa, Schaffhusen, Schaufhusen, Schaffhusen, Stadt 107. 185. 204, Anm. i. 270. 319. 323. 338. 352, Anm. 2. 359. 364. 375. 404. 405. 409. 426. 472. 503. 553. 566. 574, s. 379. — Bürger, Schultheißen, Räthe v. 157. 319. 336, s. 222. 347. 359. 380. 404. 405. 553. 566. — der Kawerschin ze S. 397. — Kloster zu St. Agnes in Seh. 294. — Kloster" Allerheiligen, gotzhus ze Allen Hailigen von Schafhusen, Abt Johans 182. — Gericht u. Rath 270. 375. — Münze 29. 94. 140. 261. 298. 304. 315. 326. 330. 406. 553. — Schultheiß, Egbrecht, Egebreht, Egbreht der S., Ritter 270. 287, s. iS2. ise. 364. 375. Siegel beschrieben 287, S. 188. 364. — ■— Egebreht der S., der junge 348. — — Friderich der S., Ritter 107. — — Friderich der S., genant von Randenburg, Ritter s. Randenburg. — — Johans, Hans der Schultheiss v., Ritter 395. 503. — Spital ze S. 157. Schaftolsheim, Oberschäffolsheim (bei Strassburg), Schaftolczlieim, Johans v., Ritter 535, s. 353. Schafusa s. Schaffhausen. Schainbnch s. Schönbuch. Schala s. Schollach. Schalggsburg, Schaltzburg s. Zollern, Graf Friderich: Schamel, phaffe Shamels gut s. Überbecken. Schapbach (B.A. Wolfach), Schappach 563, Anm. l. — kilche bei S. 329. Schappel, Lienhart, Schultheiß zu Rotwil 512. Scharta, du S., in der Scharten s. Thannheim, Paulanerkloster. Schauenburg (abgeg. Schloss bei Gaisbach, B.A. Oberkirch), Schowenburg, Heytz v., Ritter, genant Burggraffe 504. Siegel beschrieben 504. Schaufhusen s. Schaffhausen. Schelklingen (O.A. Blaubeuren), Schälklingen, Graf Hainrich v. 81. Schellenberg, Bentz v. 492. 503. dessen ehel. Hausfrau Guete von Blomberg s. Blumberg. Schemberli, Peter, Bürger in Sultz 361. Schenk, Eberhart, Siegel beschrieben 493. 506. Schenk, Heinrich der S. 592. Schenkke, Hainrich der S. 13. Schenrobeli, Anshelm, Burger zu Strassburg 515. Scherer, Cuni 399. Schermans Gut zu Loffingen 455. Scherzinger, der 349. Schieggenbühel 256. Schiggendorf (B.A. Ueberlingen), Schivgindorf 426, Anm. 1. Schikken, des Mittmels akker, gelegen in S. 574, S. 378. Schildwende (B.A. Neustadt), Schiltwendi 447. Schilt, Johannes S., Ritter 20. Schiltach (B.A. Wolfach), Schiltacher Steig 513. 549. — s. Langenschiltach. Schilteck (O.A. Oberndorf), Schiltegge, Johans, Ritter v. u. Johans dessen Sohn 59. Siegel beschrieben 59. Schiltwendi s. Schildwende. Schindeler, Johans der S., Rilun dessen eheliche Wirthin und ihre Kinder 144. Schindler, Welti 399. Schiuhütz gut 574, s. 37s. Schivgindorf s. Schiggendorf. Schlaf, Conrat v. 58. Schlaft (bei Hechingen), Slatt, Dorf 471. Schlaft, B.A. Staufen? s. Slat. Schlaffer, der 494. Schlegelholz, Slegelholcz, Slegelholtz, Bertholt S. u. sein Weib 151. — Erkenbolt 484. Schlettstadt (im Elsass), Sletzstat, Slettstat, Stadt 373. — Johanniter 300. 355°. Schlicher, Johans der S. zu Gümatiugen 260. Schliengen (B.A. Müllheim), das Wasser Holle bei S. 171. Schiig s. Slig. 1 HflMI ■Hl I M&Ssaf m > ORTS- UND PERSONENVERZEICHNTSS. 445 - s ■ ' ' IS ' Schluchsee (B.A. St. Bksien), Schlühse, Sluchsee 94. 399. — der kof zem S. 399. ■—■ Eberli Slvchsamer, Bürger ze Loffingen 447. Schlup, Hans 494. Schlupf, Hans S., der alte 494. Schmit, Henni der S. 264. Schneit, Hvg v., genannt Hvg im Holcz u. dessen Frau Thorotea 495. s. 'auch Im Holtz. — Walter v. 96. s. auch Sneit. Schuellingen (B.A. Wolfach), Snellingen, Schneiingen 256. 430. 450. Burg 125. Gericht u. Vogtrecht 519. — Cläre v., ehel. Weib Aulbrehts v. Gipchen 575. — Gripping v. 125. Siegel beschrieben 125. — Heinrieb v., Ritter 96. 125. 176, b und d, Anm. l. 188. 214. Siegel beschrieben 96. 176", 2. 214. — Johannes, Hanß v., Edelknecht 96. 125. 175, Anm. l. I76 a , Anm. i. 411. 519. Siegel beschrieben 176 d , Anm. 1. Nr. 7. — Rudolf, Rüdolfus miles de Snellingen 84. 125. 411. 430. 433. 493. Siegel beschrieben 2. — Wigerich, Wiricb, Wigrich v. S., Edelknecht 125. 176 b . 235. Siegel beschrieben 125. 176 1 ', 6. Schnewelin, Schnewli s. _ Snewli. Schobli, Henni 568. Schoblin, Henni, Burger zu Wolfach 536. Schoblinen gart 298. Schobiis gut 509. Schönau, Rudolf v., genannt der Hürus, Ritter 405. Schöuberg (von Schönberg, B.A. Lahr oder B.A. Offenburg ?), Berhtolt der Lange s. Lange. Schönbuch (Wald zwischen Tübingen, Herrenberg, Böblingen u. Waidenbuch), der Schain- buch 428. Schönenbach (B.A. Villingen) s. Schönnowe u. Schonowe. Schöneubrunnen (abgeg. Ort B.A. Emmendingen) 57. Schönenstain, Johans 107. Schoni, Hainrich 57J, s. 378. Schönnowe, daz tal, Schonnow (wahrscheinlich Schönenbach, das obere Bregthal zwischen Furt- wangeu und Vöhrenbach, B.A. Villingen) 147. 235. Schonowe, Schonowe, eher Schönenbach (B.A. Villingen) als Schonach (B.A. Triberg) 120. 426 u. Anm. 2. Scholach s. Schollach. Scholei, Friderich 70. Scholer, Wernber, Ritter 299. Scbollach (B.A. Neustadt), Schala, Scholach, Thal gen. :S. 235, Anm. 3. 447. 508. Wald, die S. gen. 588. Schonach (B.A. Triberg) s. Schonowe. Schonnow s. Schönnowe. Schöpfe s. Vnder Schöpfe. Schopheli, Cunrat, s. Mönsheim. Schopper, der 399. Schorndorf (O.A.St. an der Rems) 424. Schott, Johans S. v. Stoffenberg s. Staufenberg. Schottenkloster in Constanz s. Constanz. Schowenburg s. Schauenburg. Schriber, Jobans, v. Rufach 370. Schroter, Wernber des S. sei. Tochter, Hans Bi- gells sei. Frau 281. Schrötere, die, v. Nidiugen 31. Schvbeli 159. Schuber, Cbuni 392. Schuldner, Heini 392. Scbultbaiss, Schultheiß, Schvlthesse, Scultetus, Schvlteiz, Schvltbeiz: — H. scultetus 579. — Hainrich der schulthais 298. — her Otte der S. vnde sin brvder Heinrich der S. 585 u. Anm. 1. — Schultbaissen, die S. 298. — s. Villingen, Gengenbach, Haslach, Herbolzheim, Hüfingeu, Neustadt, Reiselfingen. Rottweil, Schaffbausen, Wolfach. Schüler, Friderich der S. 70. Schühnaisters gart 298. Schurl s. Homburg, Burkart v. Schuttern (B.A. Lahr), Schuttren 245. Schwaben, Swaben, Swevia, Swoben 75. 204, Anm. i. 220. 405. 467. 473. — Swevi 204, Anm. 1. Schwäbische Rittergesellschaft zum st. Georgenbanner s. Georgen panner. Schwanau (abgeg. Burg bei Gerstheim unweit Erstem, Niederelsass), Schwanow, Schwannowe 186. Schwandegg (im zürcherischen Bezirke Andelfm- gen), Nicolaus v., Ritter 405. Schwandorf (B.A. Stockach), Swandorf, Swaindorf, "''''' , ' B&BBHHHS .'.*** mmms I MO ORTS- UND PERSONEN VERZEICHNIS. SssasSa U Konrad v. u. dessen Gemahlin Agues v. Alms- hofeu 593. Schwandorf, Johiins v. 50. — Weniher v., u. seine eheliche Frau Anne 161. .Siegel beschrieben 161. Schwaunow, Schwannowe s. Schwanau. Schvvarbar, Ruland S., houptraan 186. Schwarzburg, Swarzburg, Swarczburg, bnuler Abreht, Albrech v., Johannitermeister in deutschen Landen 135. 137. ■— Graf Günther v. Schwarzenburg s. Deutschland, Kaiser u. Könige. Schwarzenbach (bei Boms, O.A. Saulgan), Swar- zenbach, Hof bei Sulgen 446. Schwarzenbach (a. d. Thur, im st. gallischen Bezirk Untertoggenburg), Swarczenbach 488. — Burg 342. — Vogt zu S. 362. 382. Schwarzenberg (verfallene Burg 1 St. südl. von Waldkirch), Swartzenberg, Suartzenberg, Anna v. Zymern, ehel. Hausfrau Viridis v. S. 595. — Hans v., Johans zu S. 347. 469. — Ulrich Freiherr v. 265. 272. 595. Schwarzenburg s. Schwarzburg. Schwarzwald, Wald, Swarzwald, Shwartzwald, Nigra Silva, Swartzwald, Swarczwalt 68. 121. 141. 249. 394. 424. 447. 477. Siegel »des Waldes« beschrieben 447. Schweidnitz 523. Schweizer, Switzer, die 220. 510. Schwende oder Schwendi (zwischen Lenzkirch und Schluchsee), Swendi 399. Schwenden (B Ä. Wolfach), Swendi 493. Schwenningen (O.A. Rottweil), Swauningen, Swen- ningen, Sweningen, Sweningen, S. bei Vilingen, Dorf 5. 16. 32. 550 u. Ana,, i. — gebvre 109. — Johanniterhof zu S. 109. Schwenningen (auf der Hard, B.A. Messkirch), Dorf u. Burg 273. — Kirchensatz 273. — der nider Kelnhof 273. Schwertzen (B.A. Waldshut), Swerzun, Swertzun 261. Scotorum monasteriuni extra muros Constant. s. Constanz. Scultetus s. Schulthais. Sebach, Burekart, Burger zu Wolfach 536. Seber, Steber, Johannes der S. 107 u. Anm. l. Sebwangen s. Seewangen. Sedellach, Benze 163. Seedorf (O.A. Oberndorf), Sedorf 303. — Fritze v. S. u. dessen Schwester Agnes 303. — Rapoltzhof 303. Seewangen (Nebenort von Mettenberg, B.A. Bonndorf), Sebwangen 261. Seig, Seigge s. Saig. Seiler, Abreht 246. Sekingen s. Säckingen. Seibach (B.A. Rastatt oder Seelbach B.A. Lahr?), Heinrich v. S., der ältere 195, Anm. a, l. — Heinrich v. S., der jüngere 195, Anm. a, l. Siegel beschrieben 195, Anm. a, l. — Heinrich v. Seibachen, Edelknecht, Bruder Rvgkers des Letschers von Ingershein 195, Anm. a, 15. — Otto, Otteman Kircheire, Herr Heinrichs v. Seibach, eines Ritters, Sohn, Edelknecht 176 d u. Anm. l. 188. 195, Anm. a, i. Siegel beschrieben 176 d , Anm. I. Nr. 2. 195, Anm. a, 1. Seliger, Herman S. der alte u. Hermau, sein Sohn, Burger von Rapolczwilre 370. Seilenberg, Nibelung v., Ritter 535, S. 353. Selz (Niederelsass), Stadt 373. Senipach, Stadt 185. — Schlacht bei S. 510. 511. Senn, Burchart der S. s. Münsingen. Seppenhofen (B.A. Neustadt im Schwarzwald), Seppenhouen 92. 247. 445. 553. Sermenzer (Neuenburger Geschlecht), Berhtolt der S. v. Nuwenburg 27. Sevogel, Johans S., der alte, v. Basel 299. Sewe, Gut im Sewe 11. Cünrat in Sewe, gesessen zu Hüfingen 199. Shamel s. Schamel. Shwartzwald s. Schwarzwald. Sibenhertz, Henman, Bürger zu Sultz 361. Sicheuberg s. Siegenberg. Sickingen (B.A. Bretten), Reinhart v., Ritter 195, Anm. a, 4. Siedelbach (B.A. Neustadt), Sidelbach 92. Siegenberg (Flur südöstl. von Neidingen gegen Gnadenthal), Sichenberg 193. Sifrit, Hainricus 559. Sigenowe s. Siguau. Sigenstein s. Geben u. Sygstein. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 447 :V: 1 v : Siges, der 592. Signau (im Canton Bern), Sygenowe, Sigenowe, Signowe, Wappenschild 267. — Anna v., Gem. des Grafen Konrads IL v. Frei- burg s. Freiburg. — Anne v. S., Gem. des Herzogs Herman v. Teck 322. — Johanna v., Gem. des Grafen Johans v. Fürstenberg s. Fürstenberg. — Ulrich, Freiherr v. 2G5. Sindelstain s. Zindelstein. Sinkingen (bei Fischbach, B.A. Villingen), Sun- chingen 147. — Abreht der Svnchinger 287, S. m. ist. Siegel beschrieben 287, s. 188. — Albreht ron S., der älter, Edelknecht 426. Sinzheim (bei Steinbach, B.A. Baden), Svnenshein, Hainrich v. S., der junge, Edelknecht 195, Anm. a, io. Siegel beschrieben 195, Anm. a. 10. Slat (Schlatt, B.A. Staufen ?), Volzce v., Edelknecht 176\ Slatt s. Schlatt (bei Hechingeu). Slegelholcz s. Schlegelholz. Slettstat, Sletzstat s. Schlettstadt. Slig, Schiig, Cnnrat S., Burger zu Costentz 422 u. Anin. 1. Slvchsamer, Slüchse s. Schluchsee. Slflchti 399. Smid s. Smit. Smiclin, Adelhait S., priolin der samnung zu Gy- singen 505. Smidinvn, Burkart der S. 66. Smit, Bertsch 298. — Clawi der S., gesessen zu Schonowe 426. — Heinrich, Hainrich der S. 156. dessen Witwe Margaret die Smiden von Huserbach und ihre Kinder Walther, Hainrich, Johannes, Hartmann, Friderich und Margret 196. — Vli, gesessen in Vra 426. Smitte, Johans der S. 261. Smogerer, Smoggerer, Cunrat der S. s. Mönsheim. Snegans, Hans 298. Sneit, Sneyt, Berthtolt von S., gen. von G rebern s. Grebern. — Damme, Tamme v. S., Schultheiss zu Zelle 421. 450. — Walther v. S. u. dessen eheliche Wirthin Güte v. Lichtenveilz 491. Sneit s. auch Schneit. Sneiter, der S., Grafen Hugs v. Fürstenberg Diener 344. — Haus S. 481. — Johans der Sneitter von Nbrdracb, Edelknecht 450. Snellingen s. Schnellingen. Snewli, Snewelin, Schnewelin. Schnewli: — Snewli Bernlape, Cunrat Snewelines sei. Sohn, Ritter, v. Friburg 56. Schultheiss von Friburs:, Siegel beschrieben 86 u. Anm. l. — Cünrat S., der Schultheiß 396. 461. — Cvnrat Dieterich S. zu Freiburg, Ritter 86 u, Anm. i. 134. 135. 137. 399. — Dieterich S. 461. — Haneman Snewli, Schultheiss von Friburg, Ritter 387. 500. — Hainrich Schnewelin 111. — Johans S. 399. — Peterman Snewli 287, s. isr. Siegel beschrieben 287, s. iS8. — Sneweli Im Hofe, Ritter 412. — Sneweli in dem Hove, Bürgermeister zu Friburg 86. Siegel beschrieben 86, Anm. i. —• Hesse Sneweli im Hof von Friburg, Ritter 387. 395. 399. 409. 412. Siegel beschrieben 412. — Hanman Schnewli von Landegg, Ritter 569. — Hans Oswald zum Wiger, Johann Snewlins zum Wiger sei. Sohn 461. — Hanman Snewlin von Wisnegg 383. — Johans Snewelin von Wisenegge 287, s. 182. ist. — Johans S. von Wiseneggs Tochter Gute 243. Sneyt s. Sneit. Snider, Cristiue, Bertschins des Sniders Tochter von Gütinattingen 266. Sniderin, Katberine die S. 298. Snürrer, der S., Edelknecht 195, Anm. a, 12. Soserli, Riidinus 559. Solothurn, Solotern, Stadt 185. Sonthof s. Sunthein. Spät, Spete, Spät, Frau Ann die Spätin, Frau Ann von Ymmendingen, weil. Hainrichen Spaten Ehefrau 419. 425. deren Sohn Hainrich u. Tochter Gut 425. — Burkarte, Burchart S., Ritter 153. 195, Anm. a, 11. Siegel beschrieben 195, Anm. a, 11. — Clöwi, Bürger ze Loffingen 447. ,-■ ■ m S ..... ^^ 448 OETS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 2s?8iSa Spät, Hainrich Spät, Sohn Hermans des Jägers sei. von Dutlingen 30G. — Hainrich der Jäger, genannt Spät 529. Siegel beschrieben 529. dessen Hausfrau Anne v. Ehingen 529. — Merkeli S. 153. Spätzi T Burkart S., der goltschniit, burger ze Co- stentz u. dessen fro Güte 345 u. Anm. i. Spaichingen (O.A.St.) 494. tal 494. Spangol, brvder Ber. der S. 15. Spehtzhart (abgegangeues Dorf auf der Markung Beureu bei Hechingen) 471. Spet, Spete s. Spät. Spiess, Spiezz, Hainrich , stattschriber zu Schaff- husen 566. Spindler, Cüuradus 559. Spinler, Paulus S., Burger von Friburg u. desseu eheliche Wirthin Magdalene 475. Spiser s. Neuneck. Sporer, Concz, v. Eptingen 235. Spuunin, swester Gerin 25. Spün von Gütmettingen 25. Spüune Hof 25. Spyzer s. Neuneck. Stad s. Am Stad. Stadeler, Cvnrat S., Vogt ze Haselach 506. Stähelin, Bürger zu Villingen, Staehelli, Stehelli, Stehelli, Stähelli, Steheli, Stähele, Stahellin, Stehli, Stecheli: — B., Berctoldus, Berhtolt 579. 582. 585. — Conrad, Burger zu Villingen 207. 576. Siegel beschrieben 576. — Cunrat, Burgermeister zu Vilingen 569. — Conrad, Schultheiss zu Vilingen 539. — Gosoldus 582. — Hainrich (Bruder Hugos) 73. — Hug, Hvgo, dictus S., scultetus, Hvg, Hvg S. der Schvlthaisse 5. 15. 35. 41. 61. 73. Staheleg, Stahelekke s. Stallegg. Stain- s. Stein-. Stalleg, richtiger Stahlegg (verf. Burg im Wutachthal unweit Löffingen, B.A. Neustadt), Stahelekke, Stahelegge, Staheleg 319. — Albreht und Hans di S. von Risolfingen 553. — Hug u. seine eheliche Wirthin Anna 24. — Johans vou Blümenberg, genannt von Staheleg s. Blumberg. Stan s. Stein a. Rh. Starke, Bertoldus, dictus S., famulus comitis Gebe- hardi de Fvrstenberg 48. Starnegk? wohl irrig für Stainegk s. Steinegg (Amt Steckborn). Statz, Statzz, Stazz, Cuntz, ze Friburg 322. 323. 325. 383. — Rudolf Statze, Statzze, Ritter, v. Friburg 348. 407. Stauten (B.A.St.), Steifen, Stopken, jungherr Diet- helm v. 56. — Gotfrit v., Ritter 103. — Johannes v. 103. — Wer. de 579. Staufenberg (B.A. Offenburg), Stoffemberg, Stoffenberg, Stöffenberg, Bernhart Stolle v. S. 491, Anm. 2. — Bertholt Stolle 195, Anm. a, n. — Cunrat Stolle von, zu S., Edelknecht 195, Anm. a, ii. 308. Siegel beschrieben 308. — Johans, Hans Stolle von S. 195, Anm. a, u. 491, Anm. 2. — Johannes Humbele v. S., Edelknecht 176\ Siegel beschrieben 176*. — Johans Scbott v. S. 179. — Reimbolt v., Ritter 176". Stazz s. Statz. Steber s. Seber. Stehler (wahrscheinlich Constanzer) Pfennige 392. 399. 448. 466. 544. 553 (Friburger oder Schauf- huser Währung). Stecbeli, Stehelli s. Stähelin. Steiermark, Stir, Styr, Steyr s. Oesterreich, Herzoge. Steig (zwischen Neustadt und dem Höllenthal) 399. Stein a. Rh., Stan 107. Steinach (an der Einzig, B.A. Wolfach), Stenach, Steynach, TüscbenSteinach, Dorf 287, s. iso. »81. 335. 481. 491 u. Anm. 1. — kilchspel 430. 450. — Johannes, dictus Korg, rector ecclesiae in S. 374, Anm. 1. — Vogtei 481 u. Anm. 1. Steinegg (abgeg. Burg bei Hüttweiler im tbur- gauiseben Amte Steckborn), wohl irrig Granegge n. Starnegk, Hainrich v., Ritter 107 u. Anm. i. (vgl. Mone, Zeitschr. XI, 417.) — Stainegge, Rudolf S. eheliche Wirthin Mahtilt u. ihre Kinder 144. Steinfurt s. Steinsfurth. II i ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 449 Steinhofen (O.A. Hechingen), Stainhofen 552. Steinhülben (bei Trochtelfmgen in Hohenzollern), Stainhüli, Dietrich v. 80. Steinrnar, Johans 246. Steinsfurth (B.A. Sinsheim), Steinfurt, Lütfrit v., Edelknecht 195, Anm. a, 12. Siegel beschrieben 195, Anm. a, 12. Steisslingen (B.A. Stockach), Stüzlingen, Cünrat v., ein freier Herr, Kirchherr zu Vylingen 209\ Stenach s. Steinach. Stetter, Adelheid, Heinrich ihr Sohn u. ihre beiden Schwestern 382. Steynach s. Steinach. Steyr s. Steiermark. Sthokelin von Kapelle s. Kappel. Stir s. Steiermark. Stockburg (B.A. Villingen) 73. Stöckeli, Bitter, s. Möhringen. Stöffenberg s. Staufenberg. Stökelin, Arnolt 44. — Ber. 179. Stokli, Adelhait, Hainrich Stoklis Tochter von Gütteintingen, Franken des Eblers von Vtten- houen eheliche Wirthin 456. Stophen s. Staufen. Stoer, Conrat, s. Öwisheim. Stoffeln (Hohenstoffeln, B.A. Engen), Stofeln, die von 29. — Albrecht v. 107. — Cünrat v. 364. Siegel beschrieben 364. o • Stoffen, Virich von Homburg, genannt von Stoffen s. Homburg. Stoll 402. Stolle s. Staufenberg. Stotz, Kourad, v. Freiburg 360. Stofen s. Staufen. Stoffemberg s. Staufenberg. Straczburg s. Strassburg. Strasberg (zerfall. Burg bei Büren, Canton Bern), Strasperg, Stratzberg, Strazberg, Strasseberg, Adelheit Gräfin zu S., Herrn Walters von Hor- burg Gemahlin 113 u. Anm. l. — Elsbeth v. 437. — Graf Immer, Imer, Ymer, Ymmer v. 387. 392. 413. dessen Mutter Margarethe 392, Anm. 1. Strassburg, Argentina, Strazburg, Straczburg, IL Strasburg, Stroßburg, Strasburg, Sträßburg, Strasburg, Stadt 11. 20. 79. 184. 271. 291. 373. 398. 547. die von 186. Strassburg, Bischöfe 319. 323. 334. --------Berhtolt (IL) 271. 291 u. Anm. l. 292. --------Fridericus, Friderich 11. 20. (22.) --------Friedrich IL, Fridericus 465. 467. 511. 515. 523. 526. 527. 530 u. Anm. i. 533—535. 538. 549. Siegel beschrieben 538. — — Johans 145. 150 u. Anm. l. u. 2. 154. --------Johann IL, v. Lichtenberg 318. 328. 331. (366.) (373.) 376—378. — Bisthum, dioecesis 154. 272. 443. 535. 538. — Bürger v. 20. 327. 421. — Dom, ecclesia, Stift 11. 89". 184. 377. 523. --------archidiaconus Ludevicus de Tierstein 371. 374, Anm. 1. — — canonicus Rvdolfus de Talmessingen s. Thalmessingen. — ■-------Cvnradus de Fürstenberg s. Fürstenber» 1 . — — dechan Johans v. Ohsenstein 377. --------tvmeherren 11. 20. 158. 377. -------------Friderich von Zolre 184. 518. — — — Johannes cornes de Fvrstenberg s. Fürstenberg. — — dümprobest Johannes v. Kyburg 377. — Gericht, das geistliche 154. — hern Johanneses hof von Ochsenstein des kör- bischoffes 20. — judex curiae Argentinensis 184. 272. 278. 339. 377, Anm. 1. — Mmize 11. 155. 175 u. Anm. 1. 176 a. b. c. d. u. Anm. i. 179. 196. 214. 246. 253. 256. 267. 272. 279. 309. 327. 335. 341. 354. 358. 366. 408. 430. 432. 449. 450. 478. 481, Anm. l. 487. 491. 493. 499. 536. 537. 561. — Rath u. Meister v. S.. 106. 184. 465. 467. 515. 526. 527. 530. 535, S. 351. — Ritter u. Schöffen zu S. 106. — scultetus Zorn s. Zorn. Strasseberg, Stratzberg, Strazberg s. Strassberg. Strasburg, Strazburg s. Strassburg. Strazburger, Virich, v. Offenburg, Edelknecht 175 u. Anm. 1. Streitberg (S. im O.A. Riedlingen oder Strittberg bei Amrigschwand, B.A. St. Blasien?), Jungfrau Anna v. S., Jungfrau der Verene v. Fürstenberg 453. 545. 57 1 450 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Stroßburg s. Strassburg. Strub, Jacob 553. Stvdengast 157. — Abreht und Frau Angnes die Studengestinen sei. (von dem Herrenhause auf der Landzunge zwischen dem Ueberlinger- und Untersee) 281. — Hanrieb und Vlricb die Studengaiste, Bitter 281. — Vlricus, Virich Studengast 468. 479. 494. Stübli, Haini 494. Stügarten s. Stuttgart. Stühlingen (B.A. Bonndorf), Stulingen 553. — Junker Eberhart von Lupfen, Landgraf zu St., des Stvlingen ist, Hainrich von Lupfen v. St. s. Lupfen. Stulz, Stvlze, Cünrat der S., Burger zu Botwil 16. 61. Stümminan, die 298. Stüzlingen s. Steisslingen. Stügarten s. Stuttgart. Stuppis, Johans 261. Stuttgart, Stügarten, Stügarten 254. 424. 541. Styr s. Steiermark. Suantipor s. Swantibor. Suartzenberg s. Schwarzenberg. Sünchiugen, Abreht der Sünchinger s. Sinkingen. Svnenshein s. Sinzheim. Sunt, Heintz der S. von der Nuwenstat 447. Süselman s. Ortenberg, Cünrat v. Sulgen s. Saulgau. Sulz (bei Schapbach, B.A. Wolfach), die S„ gelegen in dem Kinzgetal, die Sultz 311. 573. — das thal in der Sultz 329. Sulz a. Neckar, Sultz, Sulz am Necker, Siilcz 65. 213. 231. 332. 333. Siegel beschrieben 361 u. Anna. 1. — Graf Herman v. 235. 287, s. 18,2. 186. Siegel beschrieben 287, s. 187. — Walther u. Cünrat von Geroltsegge, herren ze Sultz s. Geroldseck. Sulz (im Ober-Elsass, stidl. v. Kolmar) 361. Siegel beschrieben 361. — Johanniter 355". Sulzbach (südl. Seitenbach der Kinzig), Siilzebach 125. Sulzbach (B.A. Wolfach), Fritschi und Jobannes v. 156. Sulzer, Rudolf, vogt ze Kyburg 336, s. 222. Sumpfohren (B.A. Donaueschingen), Sumphorren, Sumphorren, Sumpforren, Sumphorren 454. — brüder Bertschis gut zu S. 298. — die widern ze S. 298. -r- Zehnten 503. 504\ Suntgau, Suntgowe, Suntgöwe 185. Sunthausen (B.A. Donauescbingen oder Ruine S. zwischen Geisingen und Engen), Svntbusen, Sundthausen, villa, dorf 112. 244 u. Anm. 1. 409. 444. 525. S. 395. die neue S. S. 395. — Kirche, ecclesia 112. 525 u. Anm. 2. --------Nicolaus sacerdos dictus Müller de Gisin- gen, rector ecclesie 112. — pratum die Clainheige 112. — Zehnten 555. — Berhtoldus de, miles 112. — Berhtolt, Berhtoldus, Sohn Haiurichs 61. 112. Siegel beschrieben 61. — Hainrieb, Sohn Hainrichs sei. armiger 6.1. 112. 244. Siegel beschrieben 244. — Heinrich v. S. 395. — Herman v., Ritter 13. 61. Siegel beschrieben 61. — Mähthilde des Sunthusers Tochter von dem oberen Baldingen 290. Suntheim (Theil von Aufen B.A. Donaueschingen?) 406, Anm. 2. Sunthein, jetzt Sonthof (bei Zepfenhan, O.A. Rottweil) 406, Anm. 2. — Albreht v., Edelknecht 176 d , Anm. 1. Siegel beschrieben 176 d , Anm. 1, Nr. 8. Svntbusen, Sunthuser 's. Sunthausen. Sursee, Surse, Stadt 185. Svsadus s. Diessenhofen, Johans. Susemberg, Susenberg s. Sausenburg. Suter, Heinrich-s. Lampertswyl. Svter, Svter, Jeckli, in der Nordera 447. — Johannes der S. 44. 46. — Rudi der S. 261. — S.s. Hof 209. Swaben s. Schwaben. Swaindorf, Swandorf s. Schwandorf. Swanningen s. Scbwenningen. Swantibor, Herzog zu Stetin, Herzog zu Suantipor aus Pomern, kaiserl. Hofrichter 528 und Anm. 1. Swar- s. Schwär-. Sweningen s. Scbwenningen. WwOT^wwjai OETS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 451 Swendi s. Schwende u. Schwenden. Swenningen s. Schwenningen. Swerster, Johans, Bürger v. Zürich 172. Swerzun s. Schwerzen. Swevi, Swevia s. Schwaben. Swigensfcein (im oder unweit des Kinzigthals) 246. Switzer s. Schweizer. Swoben s. Schwaben. Sycke, Eberhart, burger v. Strazburg 20. Sygenowe s. Signau. Sygstein, Frantz 407. — s. auch Geben. Taelingen (der abgeg. Ort Dellingen bei Aldingen oder Deilingen, O.A. Spaichingen ?) 494. Tagershain s. Dagersheirn. Tainingen s. Thuningen. Talbach s. Thalbacb. Talrnessingen s. Tbalmessingen. Tanhain, Tänhan, Tanhaimer s. Thannheim. Tanne s. Altthann. Tannegge s. Thannegg. Tater, Rudolf der T. 111. Teck, Tegke, Deck, Tekke, Digke, Dicke, ein hertzog v. 245. — Elizabeth von Vroburg, Herzog Luczmanns v. T. eheliche Wirthin 152. — Friderich, Fridericus v. 152. 249. — Hermann v. 286, s. 182. ise. 292. 322 (Herr zu Oberndorf). 372. 397. Siegel beschrieben 287, s. 187. — Ludwig, Lvdowig, Ludewicus, Lutzman v. 145. 147. 152. 168. 169. 249. — Walther von der Digke, Dicke 435. 443. Teggingeu, Tegginger s. Deggingen. Tegke, Tekke s? Teck. Tengen s. Thengen. Tennibach s. Thennenbach. Tettingen s. Dettingen. Tettnang (O.A.St. nördl. vom Bodensee), graf Hainrich v. Montpfort, herr ze Tettnang s. Montfort. — graue Wilhelm v. 107. Teutsch- s. Deutsch-. Thalbach, Talbach 399. Thalheim (O.A. Heilbroun), Dalheiu, Dietter v., Ritter 195, Anm. a, 4. .Thalmessingen (L.G. Greding, Mittelfranken?), Talmessingen , Rvdolfus de, canonicus ecclesie Argentinensis 11. Thana, Thanen, Thanhain s. Thauuheim. Thannegg (Burg im Wutachthal, B.A. Bonndorf) T Tanuegge, Junker Fridrich v. T. seßhaft ze Bolle 553. — Hug v. T. sei. 448. — Johans v. 41. Thannheim (B.A. Donaueschingen), Tanhain, Tauben, Thanhain, Tannhaim, Tanheim, Tauhau, Thanen prope Doneschingeu, Thana, Thanheiu, Tauhan, Dorf 111. 323. 343. 426. — Paulanerkloster in der Scharten oder Thannheim gelegen in dem Wald, gen. du Scharta 302 u. Anm. i. 307. Siegel beschrieben 307. — Adelhaidis vidua dicta de T. 48. — Berhtolt, Berchthold, Berthold v. 41. 44. 348. Burger zu Vilingen 61. 76. — Bvrchart v. 585 u. Anm. l. — Claus Tanhaimer 298. — Cünrat, Conrad v. 76. Burger zu Villingen 207. — Hans v. T., caplan des Klosters Nidiugen 280. — Johannes v. T., burger zu Villingen 76. — Johans v. T., Burgermeister zu Vilingeu, dessen eheliche Wirthin Elisabeth u. ihre Kinder Lucie u. Anne 504". — Rudolf v. 163. Thannheim (O.A. Hechingen), Tanhain 552. Theiningen s. Thuningen. Thengen (B.A. Engen), Tüengen, Tengen 401. 456. — Cunrad v. T. sei. 74. — Cünrat v. T., Propst zu Emeurach u. dessen Bruder Johans 384. — Hainrich v. 107 u. Anm. l. — Hanman v., Sohn Johans 384. Siegel beschrieben 384. — Johans v. 287, s. 182. 186. 384. Siegel beschrieben 287, s. 187. 384. dessen Frau Anne geb. v. Wartenuels 384. — Rudolf v., Freier 338. 348. 424. Siegel beschrieben 338. — Cünrat der Teuger, capplan 494. o — Hainrich der Teuger, Virich u. Hans sin sün 494. 57* ■ il 1 452 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. Thengen, Tengershof in dem Dorf zu Vnodingen 121. Thenuenbach (B.A. Emmendingen), Thennebach, Tennibach, Kloster 49. 55. 227. 578. — Aebte 528, Anm. l. Johans zu T. 278. Tbetwanc s. Dettwang. Tbiengen (B.A. Waldshut), Tungen, Thungen, wingarten 261. — Johans von Krenckingen, Freiherr zu Thungen s. Krenkingen. Thierberg (O.A. Balingen), Tierberg, Tiersperg, Tyerberg, unus de T. 204, Anm. l. — Conradt v., Ritter 107. — Jacob v. 179. — Johans v. 163. — Hans v. 558. — Hans v., Herrn Johansen sei. Sohn von der Wilden-Tierberg 539. — Wigerich, Herrn Heinrichs Sonn v. T. u. dessen Schwester 125. Thiergarten s. Unterhölzer. Thierstein (Canton Solothurn), Tiersten, Tierstein, Tierstheiu, grof v. 220. — Anna v. Fürstenberg, Gemahlin Walrafs III. v. Tb., s. Fürstenberg. — Anna v. ?, Gemahlin des Grafen Johans v. Fürstenberg 501, Anm. l. — Herman v., Domherr zu Strassburg 20. — Ludewicus de T., arcbidiaconus ecclesiae Ar- gentinensis 371. 374, Anm. l. — Graf Walraf v. T. 287, s. 182. 186. Siegel beschrieben 287, s. m. — — Walraf v. T., der junge 235. --------Walraf III. v. T. 501, Anm. l. Thonauw s. Donau. Thorberg, Peter v., Landvogt der Herzoge von Oesterrich in Schwaben, Aargau u. Thurgau 405. Thvczemelande, in, s. Deutschland. Thüengen irrig statt Clingen 107. Thungen s. Thiengen. Thuningen (O.A. Tuttlingen), Tbeiningen, Tai- ningen, Tuningen, Tunningen, Berhtolt v. 123. — Chvnrat v. 50. —• Cünrat v., Burgermeister zu Vilingen 539. — Hainrich v. T., Burger zu Vilingen 352. — Welti v. 44. — Bernhart der Tunninger, Hansen des T., eines Burgers zu Vilingen Sohn, u. dessen ehel. Hausfrau Anna v. Hüfingen 572. Thuningen vgl. Truningen. Tbünowe s. Donau. Thurgau, Thurgowe, Thurgew, Thurgowe, Thurgowe 185. 301. 405. — Landgericht in T. 336. 566. Thußnik, Benescb v. 523. Tichtler, Eberhart der T. von Zurzacb 566. Tiefenau (B.A. Baden), Tiefenowe, Tyeffenowe, Andres v., Edelknecht 153. — Fritscbe v., Edelknecht 153. 195, Anm. a, n. — Jacob v., Edelknecht 153. 195, Anm. a, n. Siegel beschrieben 195, Anm. a, n. — Wernher v., Edelknecht 153. Tier- s. Thier-. Tietental s. Dietentbal. Tigesheim, Johans gen. T., Edelknecht 334. Tissendorf, Henricus de T., canonicus Curiensis 107, Anm. 1. Titisee (bei Neustadt im Schwarzwald), Tittense, Titise, Tittise 141. 399. Tittisbausen s. Dittishausen. Tobellin, Tobellin von Viscberbacb s. Fischerbach. Tochingen, Tochinger s. Dauchingen. Tockenburg s. Toggenburg. Todnacb (im thurgauischen Amte Weinfelden), Totnach, Totnay, Tottnay 239. 365. Todtenberg (B.A. Wolfach), Tottenberg 481. Tobellin s. Tobellin. Toldelin, Elyzabeht dicta T. 18. Toggenburg (Canton St. Gallen), Tokenburg, Tockenburg, Dockenburg, grafen v. 268. Wappen 494, Anm. 1. — Diethelm, Dyethelm v. 224. 336, s. 224, 225 u. Anm. i. 342. S. 395. dessen Wittwe Adelheid von Griessenberg, Gemahlin Konrads von Fürstenberg s. Fürstenberg. deren eheliche Tochter Clemente geb. v. Toggenburg, elicbe frow 1. Virichs von der Hohenclingen, 2. Hain- richs von Hewen 356. 357. 409 u. Anm. l. — Friderich, Fridrich v. 52. 81. 336. 342. — Alt-Toggenburg (bei Gähwyl im Kreise Kirchberg, Canton St. Gallen), die alte T. 356. 357. Tosters (bei Feldkirch in Vorarlberg), die Feste ZU T. 232. 368. 463 u. Anm. 1. 532 u. Anm. 1. Totnach, Totnay s. Todnach. > 1 ORTS- UND PERSONENVERZEfCHNISS. 453 Tottenberg-s. Todtenberg. Tottnay s. Todnach. Tochingen, Touchingen, der Tochiuger s. Dau- chiugen. Tonowe s. Donau. Treger, der, vs dem Trehselbach 399. Trehselbach s. Dresselbach. Triberg (B.A.St. im Schwarzwald), Tryberg, Herrschaft, Burg U. Stadt 168. 169. 228. 312. — Burkard v. T., Ritter 88. Trigel, der lange, s. Öwislieim. Trossingen (O.A. Tuttlingen), Trossiugen, Häuzeli e v. T., sein Bruder Vli, seine Mutter Frau Kat- terin und seine Schwester Eisbette 240. — die Maiger v. T. s. Maier. Trostberg (bei Aarau, Canton Aargau), Rudolf v. 52. Truningen (vielleicht Tuningen oder Gruningen), H. villicus de T., civis in Vilingen 48.. Tryberg s. Triberg. Tübingen, Tuwingen, Tuwingen, oppidum et ca- strum 8. 10. 561. — Grafen u. Pfalzgrafen: Chunrat v. T., genannt der Scherer 428. dessen eheliche Hausfrau Gert von Faimingen s. Feimingen. — — Chunrat, Cünrat v. T., genannt der Schae- rer, der Scharer 428. 489. 490. 498. 501, Anm. l. 531. 541. Siegel beschrieben 484. dessen eheliche Hausfrau Vrene v. Fürstenberg s. Fürsten- ber g. dessen Tochter Margarete 490. — — Konrad v. T., Herr zu Lichteneck 501, Anm. 1. — — Elizabet, collateralis Gotfridi comitis de T. s. Fürstenberg. — — Gottfrid I., Gotfridus, Goetfridus, Götgfride de 8. 10. 21. 47. 63. 104. dessen Kinder 63. --------Gogtfride, Götze 104. 236. — — Heinrich 104. --------Hugo 589. — — Virich der Scherer 428. --------Wilhelm IL 63. 104. 236. — — Walther, George u. Heinrich v. Geroltes- egge genennt von Tuwingen s. Geroldseck. Tüengen s. Tengen. Tüfel, Lütolt der 298. Tungen s. Thiengen. Türckheim (bei Colmar), Türgenshein, Türkheim, Stadt 373. Türckheim, Herman v., Edelknecht 370. Türhaimer s. Dürrheim. Türmentze s. Dürrmenz. Tüscheli, Bertschi 298. TüschenSteinach s. Steinach. Tüselingen, Tüslingen, Tvselinger s. Deisslingen. Tuwingen s. Tübingen. Tunaweschingen s. Donaueschingen. Tuningeil, Tuninger s. Thuningen. Tunowe s. Donau. Turn, Wilhelm in dem T. s. Im Thurn. Turner, Rudolf der T. 407. Turow, die (im Thurgau) 442. Tuser, Johans der T. s. Lanzenhofen. Tutenstein s. Dautenstein. ,• Tutlingen s. Tuttlingen. Tuttishusen s. Dittishausen. Tuttlingen (O.A.St.), Tuttelingen, Tutlingen, Dut- lingen 39. 290. 306. — Jacob v. T., gesessener seldere von Friburg 165. Tuwingen s. Tübingen. Tyeffenowe s. Tiefenau. Tyerberg s. Thierberg. Tyrol 472. Vberach s. Überauchen. Vberbekken s. Überbecken. Übelbach (B.A. Wolfach), Vbelbach 159. Überauchen (B.A. Villingen), Vberach, curia 67. Überbecken (Hof bei Wolterdingen, B.A. Donau- e eschingen), Vberbeckon , Vberbekken, Vber- beken 31. 323. — predium dictum phaffe Shamels gut 48. Überlingen (B.A.St.), Viberlingen 473. Uechtland, Oechtland, Yechtland 185. 186. Vdelhilten gut 574, s. 378. Uehlingen (B.A. Bonndorf), Vlingen 261. Vesenberg s. Usenberg. Vlingen s. Uehlingen. Vra s. Urach. Vrselingen s. Irslingen. e e Vsemberg, Vsenberg s. Usenberg. Uesingen s. Oberjesingen. Vtcher 298. Uffen Hove s. Neidingen. mm** 454 ORTS- UND PERS0NENVERZEICHN1SS. Uffheim, Vfhein s. Aufen. Viberlingen s. Ueberlingen. Ujest 581. Ullenburg (B.A. Oberkirch), Vllemburg, Johaus Gyr, Johannes Gir v. V., Ritter 176, c und d. Siegel beschrieben 176, o, 3 und d, 4. Ulm, Ulma, Vlm 11. 473. — ecclesia 150. — Diethelm seelig kilchherr ze Vlme 107. — swester Mehthilt, der von Vlme swester toh- ter 17. Uuadingen (B.A. Donaueschingen), Vnodingen, Vnnadingen 180. 460. — Tengershof im Dorf zu V. 121. Under- s. Unter-. v Undingen (O.A. Reutlingen), Ondingen, Eberhart v., vnde sin brflder 4. Ungarn, Vngern 551. — ungerische Münze 438. 447. — Königin Agnes v. 115. 116. 315". Vnnadingen, Vnodingen s. Unadingen. Unteraha s. Aha. Vnderauffhain s. Aufen. ' Unterbaldingen (B.A. Donaueschingen), inferius Baldingen 112. das nidere Baldingen 290. s. auch Baldingen. Unterbatzenheid s. Batzenheid. Unterhölzer (Wald Thiergarten bei Wartenberg), holtz Vnderholtzer 46. Unterharmersbach s. Harmersbach. Unterkirnach s. Kirnach. Unterlenzkirch s. Lenzkirch. Untermettingen (B.A. Waldshut), Nidermettiugen 261. - Uuteröwisheim s. Öwisheim. Unterrindal s. Rindal. Vnder Schöpfe, Peter, v. Costentz 359. Vnderuffhain s. Aufen. Unterwangen s. Wangen. VI, der 553. Vlreberg, der 399. O Vsinberg s. Usenberg. Urach, die (westl. Seitenthal der Breg, B.A. Neustadt), Vra, Durach 51. 147. 426 u. Anm. 2. 477. 496. — Kirche, Pfarrei 588. — Vra steige 496. Urach (zerfall. Burg bei Lenzkirch, B.A. Neustadt), bürg zu Vra, . Turn Vra S3. 399. 400, Anm. 1. Urach (zerfall. Burg bei der O.A.St. Urach), Vra, Vrah, Grafen: — — Adelheid, A. comitissa de Vra et de Fri- burc 579. --------Berthold III., Abt zu Salem 580. --------Konrad, Cardinal 301, Anm. l. --------Egino IV. oder V.? 578. --------Egino V.V 580. --------Egino (Sohn Eginos V.?) 580, Anm. ].. — — Gottfried v. U., v. Fürstenberg, Pfarrherr v. Villingen, Siegel beschrieben 582? 585 u. Anm. 1. — — urachisches Wappen 400, Anm. 2. Vrsingen vff der Wertach s. Irsingen. e Usenberg (zerst. Burg, B.A. Eninienclingeii), Vsen- e / o berg, Ysenberg, Vsemberg, Vesenberg, Vsin- e berg, der von V. sei. 328. — Friedrich, Friderich .v. 287, s. 182. 184. 186. 288. 348. Siegel beschrieben 287, s. m. — Hesse Herr v. V. 461. 469. Siegel beschrieben 469. — Hug Herr zu V. 135. — Johaus v., freier Herr, Ritter 308. 348. Siegel beschrieben 308. — Rvdolfus de 578. Uttenhofen (B.A. Engen), Vttenhouen 456. Wädenschweil (am Zürchersee), Wediswile, Johanniter 355\ Wäheli, Hans 298. Wsehingen s. Wehingen. Wäkerlins Matte 255. Walhin, die 298. Wällinger, Eberhart, Burgermeister 61. Wälti 559. Wamingen s. Wehingen. Wagner, Margarethe, Cünrats des Wagners ehel. Wirthin v. Gütemtingen u. ihre Kinder 470. Wailter, Hainrich dez Wailters gut 261. Wakerbolt, Johans, Bürger v. Zürich 172. Wakkers hoff 574, .s. 378. Wald s. Schwarzwald. Waldau (B.A. Freiburg i. B.), Waldowe 147. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. 455 Waldburg (O.A. Ravensburg), Waldtpurg, Walt- purch, Berchtolt, truchsäß v., ritter, u. dessen fraw Elsbeth von Bodman u. docbter Anna 98. — Otte, Trubseiss v. W. 285. Waldenere, Ritter Bercbtold 225. Waldesier, die 528, Anm. i. Waldbausen (B.A. Donauescbingen), Waltbvsin 286. • — samenvng v. W. s. Villingen, Klöster. Waldkirch (im Elztbale), Waltkilcb. 56. 379, Anm. l. Waldowe s. Waldau. Waldsbut, Waltzhut, Stadt 185. Waldsperg (vom Copisten verschrieben ?), der von 92. Waldstein (B.A. Wolfacb), Waltstain, Waltstein, Walstein, Anderes, Andres, Andreß v., Edel- knecbt 430 u. Anm. l. 450. 478. — Anna v. 73. — Hug v. 12. 96. — Tarne v., Edelknecht 2. 176 a , Anm. l. Siegel beschrieben 176 d , Anm. i, Nr. iL dessen Frau Lugart und Tochter Gerdrut 2. Waldtpurg s. Waldburg. Walpott, der älter, Edelknecht 176". — Hartman Walpotte, Edelknecht 176'\ Anm. l. 179. Siegel beschrieben 176 d , Anm. i, Nr. 6. 179, Nr. 7. Walstein s. Waldstein. Walter, Bertholt W., des Maigers sei. Sohn von Horwe, u. dessen eheliche Wirthin Anne 80. Walther, Grafen Egens von Fürstenberg Keller 86. Waltbvsin s. Waldhausen. Waltkilcb. s. Waldkirch. Waltkvn, Eberhart, Burger zu Vilingen 61. Waltpurch s. Waldburg. Waltsnider, Hainrich der W., Burger zu Vilingen 385. Waltstain s. Waldstein. Waltzhut s. Waldshut. Wando, Berctoldus 582. Wangen (Ober- u. Unter-Wangen, B.A. Bonndorf) 553. Wangen, Reichsstadt 473. Warenberg (abgeg. Burg südl. von Villingen) 147. Wart (im zürcherischen Amte Winterthur), Freiherren v. 251. Wartenberg (B.A. Donaueschingen), Wartemberg, 34. 37. 94. 140. 157. 224. 304. 418. Wartenberg, die vesti, bürg 234. 248, Anm. l. 375. 444. — die zwo vestinan W., die nüwe vnd die alte 409 u. Anm. 2. — Anna domina de, s. Freiburg. — Conrad v. 39, Anm. 4. Cünrat v., ein vrie hof- rihter ze Rotvvil 248. 261. 317. 324. 336, S. 223. Courat von Wildenstain, lantrichter vffen dem hoff ze Rotwil 284. Siegel beschrieben 324. — Friderich v., Ritter 290. 426. Siegel beschrieben 290. •— Hainrich v. 290. Siegel beschrieben 290. — Oswalt v., Ritter 290. 364. 426. 576. Siegel beschrieben 290. 576. — Oswalt von Wartenberg, genannt von Wildenstain 369. — Grafen Courat u. Egon, Herren zu Fürstenberg, Herren zu Wartenberg s. Fürstenberg. Wartenberg (Burg zwischen Kaiserslautern u. Winnweiler?), Courat v., Edelknecht 176 d , Anm. i. Siegel beschrieben 176 d , Anm. l, Nr. 10. Wartenfels (im solothurnischen Bezirk Gösgen), Warteuuels, Anne v. 384. Waseneck (bei Oberndorf a. Neckar), Wassenegge 152. Wasgau, Wasgew 373, Anm. l. Wassenegge s. Waseneck. Watertinger 298. Watterdingen (B.A. Engen) 157. Weber, Hainrich der W. 393. Wediswile s. Wädenschweil. Wehingen (O.A. Spaichingenj, Wamingen, Wse- niugeu, Wenigen, der von Wenigen, Ritter 92. — Berth. de W. S. 395. — Hainrich v. 16. o — Virich v. Wasningeu, Ritter 80. Weibels matte 399. Weigheim (O. A. Tuttlingen) 87. Weiherschloss (zur B.A.St. Emmendingen gehörig), Feste, die man nennt der Wyer 134. 137. — s. Snewli zum Wiger. Weil die Stadt (O.A. Leonberg), Wil 473. Weiler (Mühle auf Geisinger Gemarkung, unter dem Wartenberg), Wiler s. Geisingen. Weiler (nördlich von Dittishausen bei Löffingen, B.A. Neustadt), Wyller, Weyler 127. 298.590. Weiler (bei Haslach, B.A. Wolfach), Wiler, Willer ensit der Kinczigen 96. 277. ■ ■■■<■?:■■■■?•*.-.:• 456 OETS- UND PEKSONENVERZEICHNISS. I Weiler bei Mariazell (O.A. Oberndorf), Wiler bei Zelle 41. Weilersbach (B.A. Villingen), Wilerspach, Cün- rat W. 348. — Heinrich W., dem mau spricht Vegelin, Edelknecht 348. Weilheim (B.A. Waldshnt), Wile, Walthers win- garte von Wile ze Tungen 261. Weinfelden (im Thurgau), Kirchensatz zu W. 191. 594°. Weissenau (O.A. Ravensburg), Augia minor, Alb- augia, abbas 67 (?), 107, Anm. l. Weissenburg (abgeg. Schloss bei Roggenbach, B.A. Bonndorf), Wissenburch, jvnchherr Diethelm von W. 128. — Cünrat von Krenkingen genant von Wissenburg s. Krenkingen. Weissenburg i. Elsass, Stadt 373. Weitemule, Weytenmül, Weyteniule, Sdislaw, Stiß- law, Sdisalaw von der W., Landvogt im Elsass 533—535. Weiterdingen s. Weitterdinger. Weitingen (O.A. Horb), Witingen S. 395. — Voltze der Lamp von W. 80. Weitterdinger (von Weiterdingen, B.A. Engen), Hainrick der W., Burger v. Löffingeu 127. Wellenberg (bei Frauenfeld im Thurgau), Otto v. 251. Welschenordnach (Seitenthal der Gutach, B.A. Neustadt), Welschenorna 92. Welschensteinach (B.A. Wolfach), Welschensteina 84. 227. — Heinleshof zu W. 341. Welti 559. Wenigen s. Wehingen. Werceburg s. Würzburg. Werdenberg (im st. gallenschen Bezirk Sargans), Werdemberg, vesti, bürg vnd statt mit dem sew 574, s. 377. nrali 574, s. 378. — grafen v. 268. — Albrecht v., der alte 326. — Albrecht v. W., der elter, her ze Bludentz 574, S. 379 u. 381. — Albreht vom Hailigenberge s. Heiligenberg. — Beatrix, elichu frow Rudolfs v. W. s. Fürstenberg. — Eberhard v. 288. 332. 333. Siegel beschrieben 332. Werdenberg, Heinrich v. 332. 333. 574. — Hainrich (Bruder Rudolfs) 574, s. 379 u. 381.1 — Hug (Bruder Rudolfs) 574, s. 379 u. 381. — brüder Hug v., comendür ze Bübinkon, Bü- binkon, Wediswile, Honrein u. Byberstein 134. 135. 355". — Irmengard, Gem. Heinrichs v. Fürstenberg- Haslach s. »Fürstenberg. — Rudolf, Rudolf, Ruedolf v. 81. 90. 107. 237. — Rudolf v., Hainrichs säl. sun 574. — Sophie, Gem. Eberhards v. W. 288. — Wolf v., Comthur zu Hemmendorf 100. Werdin, Irmengard 241. Wernher 159. Wernhers des widemers wirtin 44. Wernling, Geri 261. Wersteynberk s. Fürstenberg. Wessenberg (zerfall. Burg im aargauischen Bezirk Brugg), Anne v., Gem. Diethelns v. Blümberg 298. Wetze], Hainrich 66. — Werli, Edelknecht 370. Weyler s. Weiler. Weytemule s. Weitemule. Wichenstein s. Wittichen. Widechen s. Wittichen. Widemar, Cünrat der W. 261. Widemer, Bertolt der W. 111. Widenrain 399 u. Anm. 28. Widensol, Widensohl (Cant. Andolsheim, Ober- elsass) 113. Wiehsser, Wiehser, Johans der W., burger ze Schafhusen 287, s. 182. 187. 319. 347. Siegel beschrieben 287, s. 188. Wien, Wienn 211. 237. 242. 312. 350. 463, Anm. 1. 594\ — Münze 192. 211. Wiesneck (bei Buchenbach, B.A. Freiburg), Wise- negg, Wisnegg, Wisenegk 447. 477. — Snewli v. W. s. Snewli. — Johans Burkart v. W. s. Burkart. Wiger s. Weiherschloss. Wigere, Syfricl 179. Wil s. Weil die Stadt u. Wyl. Wildberg (O.A. Nagold), Wiperg 545. Wilde, Burkart der W. 568. Wildeck (bei Irslingen, O.A. Rottweil), Hug v., Ritter 16. H^^M OETS- UND PEKSONENVEßZEICHNISS. 457 Wildenmvli s. Pfohren. Wildenstein (a. d. Donau, B.A. Messkirch), Wil- denstain, Conrat von W., lantrichter vifen dem hoff ze Rotwil, u. Oswalt von Wartenberg, genannt von Wildenstain s. Wartenberg. Wildenthierberg (O.A. Balingen), Wilden-Tierberg, Johans sei. von der W. 539. Wile s. Weilheim. Wiler s. Weiler. Wilerspach s. Weilersbach. Willer, Burchart 298. Willer s. Weiler. Wilmar, Alber 264. Wiluelingen s. Wülfliugen. Windeck (zerfall. Burg bei Waldmatt, B.A. Bühl), Windeg, Reinbolt v., sei. 464. Winfelden s. Weinfelden. Wiukler 528, Anm. l. Winmarin, die 494. Winterbach (B.A. Waldkirch), Cüntz v. 287, s. 182. 187. Siegel beschrieben 287, B. 188. Winterhalden (wohl einer der beiden Winterhaltershöfe, B-A. Neustadt), Johans der Maiger an der W. 426. Winterstetten (O.A. Waldsee), Wiutirstetin, Cvn- radus de 578. Winterthur, Winterture, Stadt 185. 336, s. 222. — Rudolf der Schulthais v. 336, S. 222. — Eberhart von Rinowe, schulthais ze Winterthur 336, s. 222. — Virich Saler v. 287, s. 182. m. Siegel beschrieben 287, s. 188. Wintirstetin s. Winterstetten. Wiperg s. Wildberg. Wirich, Hvg W., Ritter 20. Wirt, Wirth, Cünrat der Wirt 16. — Hainrich der Wirt, Burger zu Rotwil 451. — Hans der Wirt von Muchan 501". — Jacob der Wirt der Schulthaisse 16. — Sifrit der Wirth 205. ■— Virich der Wirt, Burger zu Rotwil 451. Wirtemberg (Burg auf dem Rothenberg bei Cann- statt), Wirtenberg, Wirtanberg, Wurtemberg, • Herrschaft 443. — Graf Eberhard, Eberhart 81. 114. 254. 332. 333. 424. 443. 498. 541. 333. --------Eberhardus junior 567 II. Siegel beschriebeu Wirtemberg, Graf Eberhardus senior 567. --------Virich, Virich 138. 194, Anm. b, 3. 229. 231. 236. 332. 333. Siegel beschrieben 231. --------Vlrich (Sohn Eberhards) 114. 498. --------Vlrich (Sohn Ulrichs) 114. Wirth s. Wirt. Wirtschaft, brvder C. W. 15. Wisenegg, Wisneg s. Wiesneck. Wissenburch s. Weissenburg. Wisso, Ritter 30. Wiße, der 157. Wißkap, Eberlin, v. Strasburg 421. Witechenstain s. Wittichen. Witenowe s. Witznau. Witingen s. Weitingen. Wittenweil (im thurgauischen Amte Tobel), Wit- tenwille, Jacob v. 336, s. 222. Wittichen (B.A. Wolfach), Witechenstein, Wide- chen, Wichenstein, Burg 65. — Kloster 213. 293. Siegel? 197, Anm. 3. Witznau (Zinken bei Berau, B.A. Bonndorf), Witenowe, müli 261. Wlterdingen s. Wolterdingen. Wolfli, Chüni 392. Wolfach, die, Seitenfluss der Kinzig 536. 537. — Güter u. Lehen in der W. 563. 568. Wolfach (an der Kiuzig, B.A.St.), Woluahe, Wolu- ache, Wolfahe, Wolua, Woluach, Wolfa, Woluah, W. im Kintzgental, Stadt 4. 12. 22. 28. 110. 155. 159. 174. 255. 257. 258. 267. 296, Anm. 2. 334. 398. 409. 427. 429. 487. 536. 537. 558. 561. 570. 575. Siegel abgebildet 536. — Burg 334. 409. 487. die obere Burg 536. 537. 568. — capellen sant Nicolaus u. sant Katherinen 159. — Bernhart, Vogt in der W. 487. — Graf Johannes von Fürstenberg, Herr zu Wolfach s. Fürstenberg. — Gräfin Adelheit von W. s. Fürstenberg, Udel- hilt. — Herrschaft 12. — Höfe bei W. 420. der hoff vor der. bürg 487. — Münze 12. 28. 329. — Phaff Hilwer zu der obern kirchen in der Wolfach 487. — Friderich, der Schriber v. 156. — Schultheiß, Rath, Richter, die Zwölf und Bürger 28. 129. 155. 159. 205. 255. 264. 267. 58 Sil»? m \ Mi« . ■ fsSä ■ ■. ■ ,i: '"' ■■■■ «91 mmm. m Eässa 1SBE1 IS» ■r ■HH eNKsSsSSS :ss WM 458 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNISS. • 327. 398. 449. 487. 499. 509. 520. 536. 537. 556. 563. 568. 570. Wolfach, Schultheißen, Abrecht S., Aberli der S. 499. 520. 573. dessen Tochter Clär die Schult- haissin 573. Siegel beschrieben 573. —.— Friderich, der Schultheiss v. 156. 174. 205. 215. 264. — — Johannes der schultheisze v. 20. — Stadtrecht 264. — Zoll 267. 293. Wolfartsweier bei Durlach 195, Anm. a, l, Anm. l. Wolffurt s. Wolfurt. Wolfram, Johannes, v. Hachberg s. Hochberg. Wolfurt (bei Bregenz), Wolffurt, Egloff v. 400, Anm. 1. — Virich v., Ritter 447. 479. Wolterdingen (B.A. Donaueschingen), Wltertiugen, Wultertingen, Dorf 43. 200. 201. 323. 343. 402. 403. 426. — Kirche 221. 426. 438. — Flurnamen 221. Wolua, Woluach s. Wolfach. Wonnenthal (Zinken der Stadt Kenzingen, B.A. Emmendingen), Wunnenthal, monasterium or- dinis Cisterciensis, gravves ordens von Ziteils 272. 278. — abbatissa Sophia dicta Meigerin, Sophye die Meygerin 272. 278. Wristeynberg s. Fürstenberg. Wrmlingen s. Wurmlingen. Wülflingen (bei Winterthur), Wiluelingen, Cuono comes de 577. Würzburg, Werceburg 100? 137. Wullenstetten, grave Wilhelm von Kirchberg und Wullenstetten s. Kirchberg. Wulterdingen s. Wolterdingen. Wunnenthal s. Wonnenthal. Wfita s. Wutach.- Wur s. Kupfersmit. Wurmlingen (O.A. Tuttlingen), Wrmlingen, Maß 494. Wutach (Fluss im Schwarzwald), die Wüta 83. Wuteschingen (B.A. Waldshut) s. Eschingen. Wyer s. Weiherschloss. Wyl (Stadt im Canton St. Gallen), ze Wil in der stat 355. 363. 382. 442. — Burger 418. — Wiler mess 355. Zabern 465. Zähringen, Zeringen, Zaringia, Herzoge v. 400. — Bertholdus dux 578. Zän, ciuis dictus Z. (in Villingen) 129*. Zaringia s. Zähringen. Zarten (a. d. Dreisam, B.A. Freiburg) 243. Zell am Harmersbach, Zell, Zelle 335. 358. — Schultheissen 421. 450. 491, Anm. 2. Zell s. Mariazell. Zeringen s. Zähringen. Zimberholz s. Zimmerholz. Zimbern s. Zimmern. Zimerman, Cünrat der Z. von Seppenhouen 553. Zimmerholz (B-.A. Engen), Zimberholtz 494. Zimmern (a. d. Donau, B.A. Engen) 444. Zimmern (zerfall. Burg Herrenzimmern tiei Rottweil) , Zymeren , Zimmer, Zymbern, Zimbern, Zymern, Anna v., Gem. Virichs v. Swartzen- berg 595. e —_— — Vdelhilt grafin von Wolfa vnd ir swester von Zimmern 28, Anm. l. — Wernher, Wörnher v., vrie, Ritter 44. 98. 136. 181. 267. 284. 297. 338. 369 u. Anm. l. 595. Siegel beschrieben 338. dessen 1. Frau Anna v. Waldtpurg 98. dessen 2. Frau Bri- gita v. Gundelfmgen 297. — Wernher v. Z., herr ze Messkilch 444. Siegel beschrieben 444. Zindelstein (an der Breg, B.A. Donaueschingen), Sindelstain, Sindelstein 302. 323. — Burg 331. 438. — Johans Jochen Hof 438. — Graf Hug v. Fürstenberg, Herr zu Sindelstein s. Fürstenberg. Ziteils s. Cistercienser Orden. Zolr s. Zollern. Zofingen (Canton Aargau), Zovingen 52. 185. Zoley, Johans 246. Zoli, Johans 506. Zoller, Oonrat der Z. 72. Zoller, Heinrich Z., dessen Bruder Cvnrat und Schwester Margreta 256. Zollern (O.A. Hechingen), Zolr, Hohen Zolre, Zolr, Zolrre, Zorr 518. — Grafen: Adelheit v. Fürstenberg, Gem. Friedrichs v. Z. s. Fürstenberg. — — Friderich von Zolr von Schalgsburg (Friedrich der jüngere gen. v. Merckenberg) 81. illiiMiik« ORTS- UND PERSONENVEEZEICHNISS. 459 ■ ■ Zollern, Grafen: Friderich von Zolr, Herr zu Sehaltzburg der jüngere, Ritter 338. Siegel beschrieben 338. --------Friderich Zolr der Ostertag (I.) 81. 184. — — Fryderich von Zolre (gen. Ostertag IL), conmentür des hus ze Vilingen 471. 477. 539. 540. Meister st. JohansOrdens in Tütschen landen 554. 559. Siegelabbildung erwähnt 471. — — Friderich der Swartzgräf (der alte) 471. — — Fridrich von Hohenzolr der Schwarze Graf 552. --------Friderich von Zolre, Domherr zu Straßburg (gen. der Strassburger) 184. — — Friderich, Fridrich von Hohenzolr, düm- herre, Chorherr zu Straßburg (Sohn des Strass- burgers) 518. 552. — — Friderich, Fritz von der Hohen Zolre (der ältere) 471. 517. 518. 552. Siegelabbildung erwähnt 471. --------Ostertag (III.) d. alt. 471. 518. 552. Siegelabbildung erwähnt 471. --------Ostertag (IV. d. jung.) v. Hohenzolr 552. — — Sophye gräffin v., eliche frow graff Hain- richs von Fürstenberg s. Fürstenberg. Zorn, Nycolaus dictus Z., her Niclawes Zorn, scultetus Argentineusis 11. 20. Zorr s. Zollern. Zovingen s. Zoflngen. Zuber, Hainrich der Z. 592. Zünde, Conrat und Ottbilie, sin elichv wirtinne 70. — Friderich 72. — Hug, Hüg, Hvgo, dictus Zvnde de Liebezele 86. 173. Siegel beschrieben 173. Zürich, Zürich, Zvrich 30. 52. 172. 185. 289. 494, Anm. 3. — Burgermeister, Rath u. Bürger 172. 296. 338. — Mlche, probst her Brun Brun 355". — Maaß 92. — Münze 52. — Wohnung des Ritters Wisso zum Loch in Z. 30. Züttel 406. Zug, Zuge, Stadt 185. Zurzach (im Aargau), 566. — Verenakirche 216. Zymbern, Zymeren, Zymern s. Zimmern.