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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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NACHTKAGE.

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127ff, Jan. 21. — März 21.

Piacenza.

586. Die Martis 21. raensis Januarii domnus comes Ubertinus de Lando pro se et

parte extrinseca de Placentia compromisit se in dominos canzalerium et comitem Hen-ricum de Fustiberch et primicerium Mediolani tanquam in arbitros, et Piacentini in-trinseci similiter; et die sabbati 13. mensis Marcii predictus comes Ubertinns cumaliis de parte sua intravit in civitatem Placentiam, ubi receptus fuit honorifice, etdie Lune 21. mensis Marcii in domo communis Placentie, ubi mint conscilia, presenti-bus partibus tullerunt dicti arbitri sententiam inter ipsas partes.

Annales Piacentini Gibellini, Mon. Germ. Script. XVIII, 562.

1280, Juni 13. Auf der Lauhe des Johanniterhauses

zu Rottweil.587. Bruder Heinrieb von Fürstenberg Zeuge in der Urkunde, worin Rudolph der

Münzer, Heinrich Gyray und Berchtold von.Bezinwiler sich mit den Johannitern vonRotweil wegen einiger Güter vertragen.

Diz geschah 1280 an dem donerstag in der Pfingstwochen vf der loben desvorgenantez husetz vor imbiz.

v. Langen, Beiträge z. Gesch. der Stadt Botweil, 1821, S. 428.

1280, Juli 3.

(Jonstanz.

588. Thesaurarius und Herr de Breisach, des Costanzer Domstifts Domherr und des

Bischofs zu Costanz Verwalter, beurkundet und bestätigt, dass die Frau Meisterinund der Convent zu Fridenweiller st. Benedicti Ordens einen ihnen zugehörigen Wald,die Scholach genannt, in der Pfarrei Vrach gelegen, mit Zustimmung des edlen GrafenHeinrich von Fürstenberg als Schirmherrn ihres Klosters und mit Einwilligung desRegenten und Pfarrherrn der Kirche in der Vrach hergegeben haben, „das man den-selben ausrichten und erbauen möge", in der Weise, dass der halbe Theil des Zehntensvon allerhand Früchten und Gewächs, von Vieh und was die Inwohner in besagtemWalde erbauen werden und können, dem Kloster, die andere Hälfte der Kirche zuVrach zufallen soll, sowohl was zu diesem Walde gehörig als was hinfort noch aus-gerodet werden soll, und dass die Inwohner und alle, die sich in diesem Walde nochniederlassen werden, gehörige und rechtmäßige Pfarrkinder der Pfarrei Urach sein sollen.