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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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NACHTRÄGE.

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Vom Siegel der Ausstellerin, das an gelber Seidenschnur hängt, ist nur ein kleines Bruchstück erhalten.

Perg. Or. Villingen, Bickenkloster. In Bd. I ist dieselbe Urk. als Nr. 390 nach einer beglaubigtenCopie von 1762 gedruckt.

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1241, Febr. 7. Salem.

580. Comes Egino de Vrah Zeuge einer „presente abbate Bertoldo de Salem" voll-

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zogenen Schenkung des Grafen Vlrich von Heltinstain d. j. an Kloster Salem.Facta est hec donatio in Salem anno 1241 (sie) *) 7. idus Februarii.

Salemer Copialbuch, II, p. 69. Karlsruhe.

1) Da Graf Egino V. von Urach 1236 oder 1237 starb, ist entweder der Name dieses Zeugen oderdas Datum der Schenkung im Copialbuche nicht richtig. Berthold von Urach aber (f 1242) wurde nicht vor1239 Abt von Salem (vergl. Bd. I, Nr. 403 u. 406, Anm. 1), so dass der Fehler in dem Namen des 'GrafenEgino liegen dürfte. Oder sollte sich unter den Söhnen Eginos V. auch ein nur hier erwähnter Egino be-funden haben?

1255 (?), Febr. 4.

Ujest.

581. Bischof Thomas von Breslau urkundet einen Vergleich ') mit dem Großpräceptor der Johan-

niter in Deutschland, Böhmen, Polen und Mähren, Heinrich de Wersteynberk 2 ), über Zehnten, welchezwischen dem Vorgänger des Präceptors, Franz Geldolphus, und dem Bischöfe streitig waren. Pridienon. Febr.

Codex dipl. Silßsiae, VII, 45, 46 nach dem Or. mit dem Siegel des Bischofs und des Capitels imGroßprioratsarchive der Johanniter zu Prag.

1) Am selben Tage und Orte ratihabirt Bruder (Henr.) de Wristeynberk, Präceptor etc. die obigeUrkunde. Cod. dipl. Silesiae, VII, 46 nach dem Or. im ßreslauer Domarchive.

2) Ob dieselbe Persönlichkeit mit dem in Bd. I, Nr. 458, 467, 469, 473, 475 u. 538 zwischen• 1266 und 1279 auftretenden Bruder, Präceptor und Commendator Hainricus de Furstenberg ? Dessen Zuge-hörigkeit zum schwäbischen Hause Purstenberg lässt sich nach seinem Namen Heinrich, nach seinem Auftretenin Schwaben und nach den engen Verbindungen, welche die Grafen von Fürstenberg damals mit dem Johan-niterorden unterhielten, kaum bezweifeln. Schon die ältere Stammtafel des Hauses und Stalin, Wirt. Gesch.III, 600, haben ihn als Sohn Heinrichs I. einreihen zu müssen geglaubt. Dafür spricht, dass Heinrich I. siebenKinder hatte (Bd. I, Nr. 540), von denen ohne den Johanniter Heinrich nur sechs bekannt wären, und dassohne ihn die Kinder Heinrichs I. die einzige Generation des fürstenbergischen Hauses im Mittelalter bildenwürden, in welcher der Name Heinrich nicht vertreten ist. Auch die Zeit der bisher bekannten Urkundendes Johanniters Heinrich, 1266—1279, stimmte zu dieser Annahme. Sie ließe sich jedoch nicht mehr aufrechthalten, wenn die obigen Urkunden richtig datirt und auf dieselbe Persönlichkeit zu beziehen sind. Denn daHeinrich I. 1239 noch unter Vormundschaft steht und keinesfalls vor 1225, wahrscheinlich um 1228 geborenist (s. Bd. I, Nr. 393, Anm. 1), kann ein Sohn desselben nicht bereits 1255 die Würde eines Johanniterprä-ceptors bekleiden. Man würde in diesem Falle zu der Annahme gelangen, dass der Johanniter Heinrich nicht

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