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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1386.

vnser gesinde vnd diener, noch nieman der vnsern die burger noch gesessen lüte zeHaselach sunder noch samment weder an iren liben noch gütern, an iren wiben,töhtern vnd kinden nit besuueren noch in dehainen weg bekümbern, smehen, nochynen vnlust noch vnfüge tun. Were aber, daz wir oder vnser erben oder nachkomen,herren ze Haselach, dise vorgescriben ding alle vnd ir jegeliches sunder lieh nüt vestevnd stete hieltent getruweklich vnd vngeuarlich vnd da wider tetent, wenne daz be-schehe, so söllent die vorgenanten burger von Haselach irre eide genczlichen lidig sinvnd mögent dar nach, obe sü wellent vnd wenne sü wellent, einen andern herren nemenvnd dem hülden, ane vnser vnd vnserre erben, nachkomen vnd mengelichez Widerredevnd irrunge. Alle dise vorgescriben dinge vnd ir iegeliches sunderliche hant wir derobe genannt grofe Heinrich gelobt für vns vnd vnser erben vnd nachkomen war vndstette ze haltende vnd ze habende vnd ze tande, getruweklich vnd vngeuarlich bydem eide, so wir har vmbe gesuuorn hant mit vferhebeter bände, gelert gegen denheiligen, vnd bindent ouch her zu alle vnser erben vnd nachkomen schlehteklich onealle geuerde. Haruber verzihen wir vns aller helfe vnd schirme, friheite, briefen,gnaden von dem stüle zu Rome, von künigen vnd keysern, die wir jetze hant oderhar noch erwerben möhtent, wir oder jeman von vnsern wegen, da mitte wir widerdise vorgescriben ding alle oder ir eins besunder getiin möhtent nun oder harnoch indehein weg, ane alle geuerde. Vnd daz dis allez wor, veste vnd stete blibe, so hanwir zu eime merren gezügniße vnd zu eime steten vesten worheite vnser eygin inge-sigel an disen brieff geton henken vns zu besagende aller vorgescribener dinge.

Vnd wart dirre brieff geben vff sant Martins tag dez heiligen bischofez dez jors,da man zalte nach Cristus gebiirte tusent clruhundert ahtzig vnd sehs jar.

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Karlsruhe.

1386, Dez. 6. . '

514. Graf Heinrich von Fürstenberg gelobt der Stadt Haslach in Jahresfrist von König

Wenzel einen Freiheitsbrief zu erwirken.

Wyr graffe Heinrich von Furstenberg, herre zii Haselach, tunt kunt allen den,die disen brieff sehent oder horent lesen: alz vns die burger vnd die gemeinde zeHaselach zu irme rehten II herren enpfangen vnd genommen hant, da vergehent wir,daz wir denselben vnsern burgern gelobt vnd verheissen hant, vnd gelobent vnd ver-heissent ouch mit disem briefe by dem eyde, so wir II harvmb gesuuorn hant mit

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