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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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in die stat ze Haselach geben ane dez ratez willen, wisen vnd wissen oder eins teilsvnder in. Waz ouch die selben burger vnd die stat ze Haselach rehte, friheite vndgewonheite von inen vorgenden herren gehebt hant, nach dem alz die zweifer dezratez, die denne zu den ziten sint, by iren eiden sagent, da by sullent su ouch hin-nauchin ewekliche bliben. Waz ouch jeman verschuldet oder vnzuht tut, flühet er zuHaselach in eins zweifers hus, der sol friden han, alle die wile er dar inne ist. Wazouch ein burger ze Haselach tut, den sullent wir weder vohen noch binden, noch yman sime libe noch gute nit vallen noch daz nemen danne mit dem rehten, alz dennedie burger ze Haselach erkennent vnd alz ir reht ist. Louffet ouch jeman in einsburgers hus ze Haselach vnd krieget mit dem burger, waz ym do der burger tut, dazbessert der burger nit; schleht ouch ein burger ein büben, er bessert ez nit; kriegetouch ein vzman mit eime burger ze Haselach, verschuldet ez der vzmau, ob ym derburger üt darvmbe tut, daz bessert er nit. Wrde ouch vnser ebener vnd knehte de-heiner jeman üt schuldig ze Haselach, daz sol man vns clrie verzehen nehte clagen,vnd rihten wir im denne nüt in den drin vierzehen nehten, so mag man in dar nachin der stat ze Haselach darvmbe behaben. Sol ouch jeman vor der stat deheimeburger ze Haselach üt, darvmbe mag in der burger in der stat wol behaben. Dieburger vnd die gemeinde ze Haselach sullent vns jerlich geben zehen marg lotigessilbers vnd nit anders weder mit vberstüren noch mit burgschaften noch mit deheindingen vnd söllent zu vnserre notdurft mit reisen dienen vnz also, daz ir jegelicheran der ersten naht ze Haselach an siner herbergen sin möge. Wenne ouch je einherre abegot ze Haselach von todez wegen, so sullent die burger ze Haselach sineneltesten elichen sun ze herren nemen vnd sol der selbe elteste elich sun vorhinsuueren ein liplichen eit mit vferhebter hande, gelert gegen den heiligen, den bürgernund der gemeinde gemeinlich der stette ze Haselach, riehen vnd armen, truwe vndworheit ze haltende vnd ze leistende, alz ein herre ze Haselach sinen bürgern billichehalten vnd tun sol, vnd daz er inen disen brieff vnd alle ire briefe vnd rehte, friheitevnd gewonheite lassen vnd inen die besseren vnd in deheinen weg suuecheren sollenoch welle, schlehteklich vnd vngeuorlich, vnd sol ynen ouch dez sinen brieff geben,besigelt mit sime anhangenden ingesigel, vnd wenne er daz getüt, dar noch söllent ymdie burger alle ze Haselach, die obe sehzehen joren sint, hulden vnd suueren, sinereht vnd gewonheit ze haltende vnd ze tüude getruwekliche vnd erberlich, alz daz vonalter har kommen ist. Wer ouch je herre ze Haselach ist, der sol nieman in die statnoch bürg ze Haselach weder tagez noch nahtes nit lassen, weder heimelich nochoffenlich, der den bürgern oder jeman ze Haselach sunder oder samment schedelichoder vnerlich sie. Vnd sullent ouch wir vnd alle vnser erben vnd nachkomen, noch

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