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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1430.

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Die Siegel der Junker Melchior von Blümnegg, der auch zu dieser Schenkung seine Einwilligunggegeben hat, Heinrich von Rümlang und Heinrich von Erczingen fehlen.

Perg. Or. Donaueschingen. R.

a) 1438 die 29. mensis Julii vicarius Hainrici episcopi Conatantiensis in spiritualibus generalis domui inGrunwald eccleaiam praedictam incorporat, statuens, ut semper presbyter idoneus ad eandem episcopo praesentetur.Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel desselben, a. a. 0.

1) 1450 st. Gergen tag [Apr. 23.} vergleichen sich Prior und Konvent des Gotteshauses in demGrünwald mit Genehmigung des Provinzialkapitels ihres Ordens mit den Leuten der „kirchhery" zu Capellbei und ob Lenczkirch wegen der Kirche daselbst, die ihrem Kloster mit der Lehenschaft, gen. ius patro-natus, zugehört, und wegen ihres Gottesdienstes also: Sie versehen die Kirche an allen Sonn-, Zwölf-boten- und Feiertagen und je an zwei Wochentagen mit einer Messe und holen, falls eine Messe an einemdieser Tage wegen „unwandelbar wetter" oder aus anderer Ursache ausfällt, diese nach. Sie versehen diePfarrleute mit allen Sakramenten. „Wenn dz kompt, dz gross vnd vnwandlig sehne koment, oder ob öchain gemainer tod kern, wie vil dz geschieht", so müssen sie die Leute mit einem Priester versehen, der zuCapell bei ihnen „dar vmb, dz sy in dester bass zu ir gewarsamy habint", so lange, als es die Notdurfterfordert oder bis die Leute sie dieser Pflicht entlassen, haushäblich ist. Sie haben die Leute wegen desWiddums bei dem alten Herkommen, doch den Rechten der Kirche unschädlich, zu belassen und das Pfründe-haus in ziemlichen Ehren zu haben. Sie sollen am Grossen Donnerstag in Cappel zu der Nacht Mettehalten und ebenso, falls sie, die Klosterherren, das thun wollen [, an etlichen Hochzeiten. Die Kirche sollensie mit gutem Fleisse versehen, solange sie dessen von Costancz und ihrem Orden Vergünstigung haben.Sie nehmen die Nutzung der Kirche in allen gewöhnlichen Dingen, grossen und kleinen Zehnten. Perg. Or.mit den Siegeln des Provinzials der Paulaner, des „geistlichen vatters" der Aussteller, (Bruchstück 0 HB)und des Junkers Balthaser von Blümnegg (27 mm D, IV C, Wappen bekannt; ..balbl... Don blumneg); dasdes Klosters Grünwald fehlt, a. a. 0.

1430, Nov. 13.

J99 t Hanns von Hornstayn zu Schaczberg zu Wiiliiingen und Margaretha Swärtzin,

sein eheliches Weib, verkaufen der edlen Frau Annan von Gundelfiugen, Steffans vonGundelfingen sei. Tochter, zu Büchow ihr rechteigenes Dorf Emerfelt bei Langen Enslingenmit einzeln genannten Leuten und Gütern, Gerichten, Vogteien, Zwingen und Bannenund allen andern Zugehörden um 1220 fl. Rh. Landeswährung. Die Zinsen, die vonden Maiern der Güter 1 Meile von Emerfelt, wo die Käufer es heischen, zu gebensind, betragen zusammen 6 # 9 ß 10 h, 9\ Malter, 2 Scheffel und 6 Viertel Korn,27 1 | 2 Malter und 6 Viertel Haber (alles Menger Mass), 16 Schultern, ö 1 ^ Viertel und5 Eier, 27 Herbsthühner und 15 Fastnachthennen. Den „buwe" zu Emerfelt, denihnen die Maier bauten, müssen dieselben „abschniden vnd infiiieu". Auch mussjeder Maier, der Ross und Karren hat, dem Dorfherrn wöchentlich von st. Martins-tag bis zum März 1 Karren voll Holz führen, jährlich 1 Tag mähen, 2 Tage düngenund was sie mähen, heuen und einführen. Wen man in den 2 zugehörigen Hölzernvon vßhowentz wegen" pfändet, der giebt 5 ß h. Die Verkäuferin , die auf dem Land-VI. 39