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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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303
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1430. 3

von Villingen gen Triberg, von Triberg gen Husen an der Wolfach, von Husen genRypoltzowe, dannen gen Kniepoß, dannen zn der Newenburg, dannen gen Pfortz-heim, dannen gen Bretheim, dannen gen Gartach unter Lünenburg, dannen genSchweygern, dannen gen Heylprunn, dannen gen Halle und herwiderum gen Gmündund über die Alb wider gen Ulm". Alle die in diesem Schirm sind, sollen demgräflichen Keller zu Tübingen jährlich je 5 ß h geben.

Geben zu Stuetgarten an donrstag nach st. Ulrichstag 1429.

Das Or. siegelte der Aussteller. T.

Würtemberg. Vierteljahrshefte 9, 262.

1) 1463 am unschuldigen Kindlenstag [Duz. 28.] wird obiger Freiheitsbrief durch Graf Ulrich undGraf Eberhard den altern von Würtemberg im wesentlichen erneuert. Die Grenzen des Kreises wie oben,a. a. 0. 263. T.

2) 1448 montag nach Misericordie [Apr. 8.) heisst es über die Grenzen dieses Kreises in einer

Erklärung zweier alter Kessler: „Und der kreis facht an zu Ulm und gat uf.......unz gen Ripolzau

zu dem kloster und gat darnach gen Knieboß zu dem kloster und gat darnach die Murg ab unz gen Giens-pach und da dannen gen Herrn Alb zu dem kloster, darnach zu der Newen Burg,...........a. a. 0. 263.

T.

1430, Aug. 14.

j^97 t Hainrich von Sunthusen zu Vilingen vermacht seiner ehelichen Hausfrau

Anna Rösshöpterin wegen ihrer lang gethanen Liebe und Treue und seinen Kindernvon ihr seinen Kirchensatz und sein Eigengut zu Haidenhoffen, all sein Gut zußusen-hain, seinen eigenen Hof zu Sunthusen, gen. der von Landemberg Hof, und all seinanderes Gut, das er jetzt hat oder noch gewinnt. Sterben die Frau und seineKinder ohne eheliche Leibeserben, so fällt all sein Gut an seine rechten und aller-nächsten Freunde, die Wappensgenossen von Schild und Helm sind.

Geben vff Vnser lieben Frowen aubend zu mittem Ougsfcen, als si zu himelemphangen ward, 1430.

Die Siegel des Ausstellers und seiner (Vetter Aulbreht von Nüwnegk, Rudolf von Blümberg undHansen von Sunthusen zu Meringen plattgedrückt.Perg. Or. Stuttgart.

1) 1380 zinstag nach st. Agthen tag [Febr. 7.] giebt Hans von Sunthusen „von der alten" 1 MalterKernen Zins aus seinem eigenen Hofe zu Haidenh8fen zu seinem und seiner Vordem Seelgeräte an st. Lyen-harts Altar in dem Münster zu Vilingen. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (27 mm D, IV A 2,Wappen bekannt; f S'. IOHIS . DE. SVNTHVSE) und seines Sohnes Hainrich (27 mm D, IVA 2, Wappenbekannt; f S'. HATRICI . DE SV ... . SE). Villingen.

2) 1385 dunrstag nauch st. Mathyas tag [März 2.] verkauft Hans von Sunthusen von der Altensunt-husen sein eigenes Gütlein zu Haidenhoffen, das 3 Scheffel Kernen und 3 Scheffel Haber Nidinger Mass,

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