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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1509.

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kingen verkaufen dem Grafen Wolfgang zu Furstenberg, Landgrafen zu Bore, oberstemHauptmann und Landvogt in Elsas und der Ortnow, und dessen Erben den Kirchen-satz zu Rynselfingen (sie) a ) im Costentzer Bisthum, den sie und ihre Vordem bisherbesessen, um 70 gute fl. rhein. in Gold, worüber sie quittiren.Geben am samstag noch den Winachtfyrtagen 1510 1 ).

Die Siegel der Aebtissin (beschädigt, roth; spitzoval, unter gothischem Baldachin der hl. Fridolin mitdem Abtstabe, zu dessen Linken das Skelett 8 ); unter dem Sockel Schild mit 1 breiten Querbalken; die Um-schrift auf geschlungenem Bande größtentheils abgeschliffen), und des Capitels (bräunlich ; gänzlich abgeschliffen).

Perg. Or., zur Zeit der Benützung im Besitze des mittlerweile verstorbenen Hrn. Dekans PfarrersHaid in Lautenbach.

a) So zweimal in der Urkunde.

1) Da Graf Wolfgang 1509, Dez. 31. gestorben ist, ergibt sich, dass der Schreiber der Urkunde dasJahr mit dem Weihnachtstage begonnen hat.

2) Diese Darstellung des hl. Pridolin beruht auf der von der vita Fridolini (Mone, Quellen zur bad.Gesch. I, 15) mitgetheilten Sage.

1509, Dez. 31.481, Tod und Leichenfeierlichkeiten des Grafen Wolf gang von Fürstenberg.

Als man noch Cristi vnsers lyeben herren gepürt gezalt hatt funfzehenhundertvnd zehen jar, ist der wolgeporn herr, herren Wolfgangen graffen zu Furstenberglöblicher vnd säliger gedachtnüß noch langer vnd schwarer kranckhait, ime Venedigerland vberkomen, vff sant Siluesters tag zwuschen newn vnd zehend noch mittemtagzu Ortemperg von dem lyecht diser weit verscheiden, dem der allmechtig gott gnedigvnd barmhertzig sein wolle. Von a ) dem der conuent hat ain gülden stuck zu ainemmeßgebant, das ander gulde stück hat fröw Elizabet von Furstenberg, sein elichergemahel, geboren von Suhnß.

Gleichzeitige Aufzeichnung auf Vorsetzblatt VIII. des Neidinger Anniversarienbuches von 1494. Donau-eschingen. Denselben Todestag nennt die restaurirte Todtentafel des Grafen in der Gruftkircbe des fürstlichenHauses zu Neidingen. S. die Abbildung auf der folgenden Seite.

a) Das folgende von anderer doch gleichzeitiger Hand.

Graf Wolfgang.......ist von kaiserlicher Majestät wegen im leger vor Ba-

dowa kranck worden 1 ), in ainer roßbar harvß gefürt vnd zu Ortenberg mit tod ver-gangen vff den lechsten tag, genant der nüw jars aubendt, vmb die 9 stündt vormitnacht, do man noch zalt im 9. jar vnd vff märdes (sie) im 10. jar zall anfienge etc.

Gleichzeitiger Eintrag von Andres Kötz im Lehensurbar von 1500, p. 175. Donaueschingen.

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