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1496-1497.
bis der manat voll auss komt, den ich hets hin nach nit gut bey den aydgenossen; aber wens euer mainigist, so will ich dagegen sein vnd euer gnaden berichten, was die mainig (?) ist."
*• 1496, Nov. 2. (mittwuch post Omnium sanctorum), Augspurg; Ott von Ebbingen: Der Graf werde
sich erinnern, wie ihn kaiserliche Majestät wegen seiner Schuldforderung abgefertigt; die vier Eegenten zuInsprugk haben ihn darum auf Arigenter Casius Hagkeney verwiesen und da dieser Ausflüchte machte, habeer ihn zusammt seiner Armuth in Zorn bewegt und es seien heftige Reden gefallen. Der Graf möge sorgen,dass kaiserliche Majestät darüber die Wahrheit erfahre und ihn, falls Casius ihn verklage, zu gnädigem Ver-hör kommen lasse.
g- 1496, Nov. 4. (frytag nach Allerheiligen tag) Dürsteden; Cristoff Markgraf zu Baden und Graf zu
Spanheim, empfiehlt dem Grafen den Albrecht von Seideneck, der am königlichen Hofe in Dienst ist, einen derSöhne seines Amtmannes zum Nuweneberstein, Philipsen von Seideneck, Erbküchenmeisters des hl. römischenReichs. Er höre, dass der Junge fromm und geschickt sei, sich auch ziemlich und wohl halte. Der Graf mögediese Fürbitte „nit für ein gemeyne hofbete, sunder vß gantz genedigem vnd geneigtem willen langende achten."
h. 1496, Nov. 14. Bortenaw; Symon von Hungerspach, königlicher Majestät Schatzmeister General: Die
Regenten haben einen Theil des Geldes, so er zur Bezahlung der Schulden etlicher Kaufleute jetzt auf Lieht-messfrist brauche, zu ihrer Nutzung genommen. Bittet auszuwirken, dass ihm dafür die 2000 fl. ausgeant-wortet werden, welche die Landschaft in Crain der königlichen Majestät zur Romreise zu leihen bewilligt.Der von Rechperg solle ihm den Brief durch einen gewissen Boten senden. Königliche Majestät schreibe ihmtäglich vielen Leuten Geld zu geben; er könne aber nicht einmal das bezahlen, wofür er sich verschriebenhabe, „wan ich meins empfangs nit halbn tail zu gebrauchen hab, sunder die regenten alle gult vnd den gmainphening ob vnd vnder der Enns auch Steyrmarch, was ausserhalb Awsse ist, mitsambt der vrbarstewr zu iremregiment, auch bezallung etlicher schulden durch den camerschreyber zu empfahen verordnet haben."
i- 1497, Jan. 3. (dinstag nach Oircumcisionis), Mecheln. Albrecht, Herzog zu Sachsen, Landgraf in Do-
rnigen und Markgraf zu Meissen: Der reitende Bote, den er königlicher Majestät zugeschickt, sei noch nichtzurückgekehrt, auch keine Antwort auf sein Schreiben eingetroffen. Er sende jetzt einen neuen Boten, dessenrasche Abfertigung bei königlicher Majestät der Graf befördern möge.
k. 1497, Jan. 22. (sonntag nach Sebastiani), Lucemburg. Cristoff Markgraf zu Baden und Graf zuSpan-
heym: Bittet seinem nach Rom gesandten Boten auch schriftliche Förderung an den Papst und etliche Cardi-näle zu geben, auch bei königlicher Majestät auf fürderliche Abfertigung hinzuwirken.
1- 1497, Jan. 24. (dinstag nach Agnetis). Erchinger Herr zu Swarzenberg an seinen Schwager: Bittet
nicht zu vergessen, dass er ihm beim Abschied versprochen habe, bei königlicher Majestät auszuwirken, dassauf deren Empfehlungschreiben der Herr von Nassa in fördere gegen Herzog Philipsen. Königliche Majestäthat „den einigen meinen sone mir zu gefallen auß gnaden einen zettel verzaichnuß einer nominacion gelossen."Bittet, daran zu denken, „ob got von himel auß gnaden fugt zu künftiger zeit die keyserlich kronung, damitmeins sons nominacion auff die zwen stieft Lüttig vnd Wurczburg furgengig, als sich gepurt, in register ge-schriben wurde."
m - 1497, Febr. 3. (frigtag nah Purificationis Marie), Nortlingk. Heinrich Herzog zu Meekelnburgk, Fürst
zu Wennden, Graf zu Szwerin, der Lande Rostock und Stargard: Schickt ihm seinen lieben getreuen RathSteffen von Bulow „myt etlichem vnserm gewerb." Der Graf möge demselben glauben wie ihm, dem Herzog,selbst.
n - 1497, Febr. 12. (vff Allermanfasnacht), Heidelberg. Philips Pfalzgraf bei Rine, Herzog in Beyern,