306 Histor. Handschriften in Folio Nr. 709. 710. 711.
709.
Pap., XIX. Jahrh., 11 Bl. Ungebunden.
Vom Statist. Landesamt.
Topographische Übersicht der merkwürdigsten Höhlen der schwäbischen
Alb und ihrer Umgebungen, dem württ. Alterthumsverein übergeben von
Hofdomänenrath [Karl Friedr. v.J Gok. 1843.
710.
Pap., XVIII. Jahrh., 18 Bl. Pappbd.
Vom württ. Altertumsverein.
Johann Martin Rebstock, Devastata nunc, olim vero munitissima et illustris-sima Wurtembergia oder Schauplatz des heutiges Tags mehistens in völ-ligem Abgang und Ruin ligend-, vor vielen Seculis aber wohlbefestigten
Württembergs.
Diese Beschreibung der Schlösser und Burgen Württembergs ist ineiner undatierten Zuschrift dem Herzog Karl [Eugen] gewidmet. Verf.kann nicht der Pfarrer dieses Namens sein, welcher im J. 1699 eine kurzeBeschreibung des Landes Württemberg veröffentlichte und 1729 starb, nach-dem er zuletzt die Pfarrstelle in Zell bei Aichelberg bekleidet hatte. Dennin der Handschrift kommen die Jahreszahlen 1736 und 1746 vor; derselbehatte aber einen Sohn gl. N., welcher in des Vaters Leichenrede als „Prac-ticus metallurgia', chimice et chirurgiw in Stuttgart" charakterisiert wird.Die Handschrift hat erhebliche Zusätze aus neuerer Zeit, zum Teil be-zeichnet mit A. S. = Aug. Segffer, Hof hupf er Stecher, gest. 1845.
711.
Pap., XVIII Jahrh,, 21 Bl. Papier decke.
Hofdomänenrat v. Gok übergab diese Handschrift 1843 dem württ. Altertumsverein,von diesem ging sie an die Bibliothek über.
Geschichte des ehmaligen Frauenklosters Lichtenstern.
Die Ursprünge (Bl. 1. 2) sind erzählt mit den Worten Besolds,Virginum sacrarum monimenta p. 423 — 426; das Weitere (Bl. 3 — 7) stimmtwörtlich mit einer Lichtensterner Aufzeichnung, von welcher Fol. nr. 310eine Abschrift ist. Bl. 10—21. Zeichnungen von Wappen aus dem Kloster.