Histor. Handschriften in Folio Nr. 707. 708. 305
die Chronik aus Kaiser Sigmunds Zeit, wie sie Th, v. Kern inden Chroniken der deutschen Städte Bd. 1 S. 344 ff. herausgegeben hat,aber mit vielen Auslassungen einerseits und eigentümlichen Zusätzen, Ein-schaltungen und Veränderungen andererseits. Mit dem J. 1439 brichtdieser Faden ab. Die JJ. 1448—73 bieten selbständige Aufzeichnungen,die sich nur selten mit den von Kern herausgegebenen Jahrbüchern des15. Jahrh, (ebendort Bd. 10 S. 118 ff.) berühren. Die Handschrift istdurchgängig von Einer Hand gesehrieben.
707.
Pap., XVIII. Jahrh., 418 Bl. (wobei nicht mitgezählt 46 Bl.
Widmung, Vorrede, Einleitung, Register u. s. w.). Lederbd.
Früher im Besitz von Prof. Willi. Chph. Tafinger in Stuttgart, ging diese Handschriftdurch Kauf an Stadtpfarrer L. Fr. Hei/d in Markgröningen über und kam aus dessen
Nachlass in die Bibliothek.
David Wollebers Würtembergisclie Chronic.
Diesem kurzen Titel folgt auf dem nächsten Blatt der längere, wel-chen Fol. nr. 699 führt. Im übrigen ist gegenwärtiges Exemplar demanderen vollkommen gleich, auch in der Ausschmückung durch gemalteWappen.
708.
Pap., XVII. Jahrh,, 128 Bl. Pappbd.
Als frühere Besitzer sind vorn eingetragen: Friedr. Ludw. v Janowiz 1663, Ober-kriegsrat v. Landauer 1816. Letzterer schenkte das Manuskript 1844 dem würlt. Alter-tumsverein, von welchem es die Bibliothek 1872 überkam.
Des Fürstenthumbs Wirtemberg alte Geheimbnussen, auch wievil Grav-
schafften, Herrschafften, Clöster, Stette, Schlösser und Dörffer zu solchem
Fürstenthumb Idiomen und erkaufft worden.
Ohne Titel; der Titel ist her übergenommen aus Q. nr. 161. Letzteresist eine vollständigere Kopie desselben Werks. Die dort gegebene nähereBeschreibung des Inhalts passt auch auf gegenwärtige Handschrift; nurfehlt hier, was dort auf Bl. 10'-23. 73'—74. 76. 179 steht.Vergl. auch Fol. nr. 583, Bl. 187—225.
Haudsclir. d. k. üff. Bibl. Stuttg. I, 1. 20