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1 (1890) Die Handschriften in Folio
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264
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264 Histor. Handschriften in Folio Nr. 619.

Hugo XII. r. M. (gest. 1564) hinterlassenes „Yerzeiclmus Herkomens derGrafen von Montfort" eingerückt (El. 41—47 und wiederholt 57'—63').

Der übrige Inhalt des Bundes hat nicht direkten Bezug auf jeneErbfolge, wohl aber auf die Geschichte der Montfort überhaupt und bietetteils annalistische Aufzeichnungen dieses Haus betreffend (so aus den JJ-1310—1483 Bl. 49'—52, aus den JJ. 1290—1473 Bl. 101 — 116, aus denJJ. 1408—44 BL 133), teils Auszüge aus Wappenbüchern (Bl. 58' ff.),Anniversarienbüchern (Bl. 136'—139), Turnierbüchern (Bl. 139'—144'),Chroniken (Bl. 52'. 79. 306ff.) und anderen Werken, teils Abschriftenaus Epitaphien (Bl. 71—74. 135) mal lureutarieu ( Mo ntfortische Kunst-mal Raritätenkammer Bl. 269—275), teils genealogische und historio-graphische Ausarbeitungen über das Haus Montfort (von Baminger Bl. Soft-,vonWolfg. Lazius Bl. 119 ff., oon einem Ungenannten Bl. 123 ff., vonGraf Hugo X. von Montfort, gest. 1491, Bl.l29ff.). Einen grösseren'Baum nehmen Briefe und Urkunden ein, welche die Herrschaften undGüter der Montfort, ihre Stadt Tettnautj und die von ihnen gestiftetenKlöster") betreffen; sie sind durch den ganzen Hand zerstreut, finden siehaber in grösseren Massen Bl. 146ff. und (aus dem Langenargener Archiv)Hl. 287 —302. Interessant sind Briefe des Christoph Zorn von Duuzen-heim, welcher oon öypem aus Lösegeld für gefangene Mitpilger beizutreibenund den Grafen Hugo XfL v. Montfort für ein armes Franziskatierklosterin Nikosia zu interessieren sucht, das den wunderthätigen Leichnam einessei. Joh. v. Montfort birgt (Bl. 83-97; vergl. Bl. 117 — 119).

Gegenwärtige Handschrift wurde benutzt und Urkunden daraus entlehntvon Vanolti, Gesell, d. Grafen r. Mordfort und Werdenberg; cf. p. VII undsonst oft; ferner kannte sie aus Mitteilungen von O.St.B. Heyd Böhricht,deutsche Pilgerreisen 188!) S. 245 ff.

*) Hieher gehört auch Bl, 250 ff. Jac. Manlius de origine et fundatione mo-nasterii Brigantinensis.

619.

Pap., XVIII. Jahrh., 152 S. Ruck und Eck in Pergament.

Aus der Geh.-Bcds-Iiegistratur.

Christian Friedr. Sattlers, herz, württ. Archivars, Beschreibung des Wappen-kleinods des hochfürstlichen Hauses Würtemberg. 1740.

Dem Herzog Karl gewidmet und mit 79 zum Teil gemalten heraldi-schen Figuren geziert.

Dasselbe auch oben Fol. nr. 436.