Hietor. Handschriften in Folio Nr. 617. (518. 263
•». Bl. 10. Wann die newe Statt Rottenburg angefangen und wiedieselb nach und nach ervveytert und aufferbawt worden.
Der Text erinnert an Lutz v. Lutzenhardts Chronik von Rottenburg(s. Beschr. des OA. Bottenburg'S. 119. 26. 147), ohne aber ganz mit dieserübereinzustimmen. Weitenäuer (s. die". OA.Beschr. S. ISO) scheint derUrheber der Bandbemerkungen zu "ein; vergl. Bl. 1 „Mein Traditionbuch"mit dem Titel (/es a. a. 0. citierten Weitenauerschen Werks. Die Bilderkehren wieder in Gärts Beschreibung der Grafschaft Hohenberg (Fol. nr.'138. Q. nr. 240).
617.
Pap., XVII. Jahrh,, 29 Stücke in einem Faszikel.
Aus der älteren Konsistorialregistratur im J. 1847 abgegeben.
Schreiben an Georg Friedrich Herrn zu Heydeck oder in dessen Angelegen-heiten 1601—1604.
Die meisten dieser Briefe schriet) Dr.jnr. Joh. Bapt. Bunin ausStrassburg, später aus Onolzbach, wo er in markgräflich-brandenburgische
Dienste getreten war. Heydeck bekleidete verschiedene Posten an verschie-denen Orten, war auch zeitweise (1603. 1604) am Stuttgarter Hof, Seinfrüherer Hofmeister Baum lieferte ihm Neuigkeiten und bediente ihn inGeld- und Geschäftssachen. Der Inhalt der Briefe ist fast durchaus pri-vater Natur.
618.
Pap., XVI. Jahrh,, 321 Bl. Ruck und Eck in Lcder.
Aus dem Nachläse des Hofdomänenrats c. Gok zu Stuttgart erkauft 7. Dez. 1841).
Allerley Schrifften und Documenta die Genealogiam, auch den uhralten gräf-lichen Stammen der Herrenn Graffen von Montfort betreflfendt.
Diese Sammlung ist schön, alier wenig korrekt von Einer Hand ge-schrieben. Sie wird eröffnet durch ein Schreiben Georgs III. r. Montfort-Brcgenz, worin er den Kaiser für sich mal seine vier Brüder um Beleh-nung mit der Herrschaft Montfort-Tettnang bittet, nachdem mit Ulrichv. Montfort-Tettnang im J. 1574 letztere Linie ausgestorben. Dem Er-weis ihrer Ansprüche dienen die darauf folgenden Genealogien und einerechtliche Deduktion. Zur weiteren Stütze derselben wird ein von Graf