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1 (1890) Die Handschriften in Folio
Entstehung
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102
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102 liistor. Handschriften in Folio Nr. 219. 220.

Schluss der Staufenzeit die Geschichttierzählung selbständig wird.. ZweiDrittel des Ganzen sind dei\ Zeit von Kaiser Maximilians Regierung biszum schmalkaldi scheu Krieg gewidmet.

219.

Pap., XVII. Jahrh., 11 Hl. Ungebunden.

Oesterreichische Denkschriften.

1. Discursus von dem jetzigen Kriegs- u. Rebellionswesen in Ungarndurch Herrn Zachariasen Gcitzkhofler, Ritter .... verfast u. der Kay. Mt.d. 5. Jun. 1605 präsentirt.

2. Ausschuss von den Catholischen (wie sie sich nennen) in Oester-rcich etc. zu derselben Reformation d. d. Jun. 1606.

(Denkschrift einer Vereinigung von Katholiken in Niederösterreich.)

Die erste dieser Denkschriften ist gedruckt in: Drey politische Discursdes .... Herrn Zach. Geitzkofflcrs s. I. 1619. 4". u. wieder s. I, 1620. 4°. DasDatum ist im Druck nicht 5., sondern 25. Juni.

220.

Pap., XVI. Jahrh., 322 131. Pappbd, Ruck und Eck in

Pergament.

Aichmanniana.

Unter diesem Titel sind 2 Arbeiten des Kanzlers Dr. Mart. Aich-mnnn (vergl. zu Fol. nr. 90) zusam menge fasst:

1. Sein erstes Gutachten in Sachen der Universität Tübingen anHerzog Ludwig erstattet d. 27. Apr. 1593, gleichlautend mit Cod. hist.Fol. nr. 90 und Cod. jurid. Fol. nr. 196, aber während sonst dieses Gut-achten ganz fortlaufend geschrieben ist, sind hier der historische und derräsonuierende Teil, in welche es zerfällt, als zwei unter demselben Datumeingegebene Berichte behandelt und durch ein Indexblatt, von einander(jetrennt. Der historische Teil hat die Seitennummern 1 — 267, derräsonuierende die Blattnummern 220—304 (wo ist 1 — 219?); Bl. 301'bis 304 bilden einen Anhang, enthaltend Schriftstücke, welche die Durch-beratung des Aichmannschen Gutachtens bei der höchsten Begierungsbehördebetreffen.