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1 (1890) Die Handschriften in Folio
Entstehung
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101
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Histor. Handschriften in Folio Nr. 217. 218. 101

217.

Pap., XVII. Jahrh.; die Paginierung'beginnt (anschliessend an

was?) mit ß. 241 und endigt mit S. 1153. Gemalte Wappen

und Stammbäume. LLolzbd mit Lederüberzug.

-Als frühere Besitzerin ist vorne Benigna Christina Commerellin eingeschrieben.

David Wolleber, Der ander Theil Chorographia. Württemberg des hoch-löblichen Fürstenthumbs in Schwaben Herrschafften, Herzogthumb, Grave-schafften, Statt, Märckt. .. Ursprung, Anfang, Stifftung und Herkommen

u. s. w.

Den ersten Teil zu diesem Exemplar bildet der von derselben Hand ge-schriebene Kodex Fol nr. 609. Eine geringere Handschrift vom andern Teils. unter Fol. nr. 106.

218.

Pap., XVI. Jahrh., 356 Bl. Holzbd mit Leder bezogen und

gepresst.

Cronica und kurtze Verzaichnus allerley Sachen, so sich in der Welt hinund wieder, fürnemblich zue Augspurg von Zeitt an derselben Erbauungverloffen und zuegetragen haben.Nach der Schlussschrift hat der Presbyter und Cetterarius des Klosterss - Ulrich und Afra in Augsburg Frater Johannes Mer ekle dieseChronik auf Befehl seines Abts Jak. Köplin zwischen dem 13. Aug. unddem 25. Nov. 1573 abgeschrieben. In demselben Kloster ist die Chroniknach verschiedenen Anzeichen auch verfasst worden. Sie hat mit der vonp lac. Braun, Notit. de codd. monast. S. Udalr. et Afr. T. 4 p. 42ff.beschriebenen die Anfangsworte, mit der von P. v. Stetten, Gesch. v. Aiajsb.Vorbei: I nr. 32 genannten das Endjahr 1548 gemein, scheint aber mitkeiner von beiden identisch zu sein. In den älteren Partien ist SigmundMeisterlin zu Grund gelegt. Vergleicht man den von Ramminger ver-anstalteten Druck der Meisterlinschen Chronik (1522), so findet man, dassunser Manuskript mit den Eingangsworten des zweiten Buchs von Meisterlinbeginnt. Von da lässt sich ein fast wörtliches Ausschreiben des M.schenTextes bis Buch IV Kap. 15 Anfang verfolgen, jedoch so, dass einzelneKapitel (H } IQ. III, 8. 9. IV, 1. 9) ganz ausgelassen, andere sehr ab-gekürzt sind. Grössere Einschaltungen machen sich erst vom elften Jahr-hundert an bemerklich, sie werden immer bedeutender, bis endlieh mit dem