Histor. Handschriften in Folio Nr. 196. 197. 198. 93
196.
Pap., XVII. Jahrh., 363 El. Pappbd.
Gehörte früher (1661) dem Herzog Friedrich von Württemberg-Neuenstadt, später dem
Oberrat.
David Wollebers Beschreibung des Fiirstenthums Württemberg.
Der Text dieser Handschrift stimmt wörtlich überein mit dem vonlol. nr. 167, aber die einzelnen Abschnitte erscheinen in ganz verschie-dener Aufeinanderfolge. Die Rubriken Grafschaft Mömpelgard und Ele-cordt (Hincourt) finden sich bloss hier, nicht auch in Fol. nr. 107.
F
197.
Pap., XVI. Jahrh., 324 S. Lederdecke.
Jakob Frischlins Grunndtliche u. warhafftige Geschichten von Uhrsprung,Anfang u. allt Herkhommen der .. . Graven zue Württemberg vom J. Chr.775 der Zeit Caroli M. biss auf unsser gegenwertig Zeit in 3 unnder-schidlichen Büechern, erstlich mit lateinischen heroischen Versen u. mitteutschen Reymen beschriben.
Es ist in diesem Band bloss die deutsche Reimchronik und vondieser auch nur das erste bis zum Tod Graf Ulrichs des Vielgeliebtenreichende Buch enthalfen. Voraus geht eine Widmung an den Prinzen(nachherigen Herzog) Johann Friedr ich von Württemberg, der damalsnoch in Tübingen studierte (1594'") bis 1600), eigenhändig unterschriebenvom Verfasser. Fürstliche Porträts und Wappen sind da und dort ein-geflochten. Ohne diese Zuthaten und mit anderem Titel findet sich diesesBuch auch unter Fol. nr. 158 und 703.
*) Der anderswoher entlehnte Kupfertitel mit dem Jahr 1591 darf nicht beirren.
198.
Pap., XVIII. Jahrh., 131 BL + 426 S. Pappbd., Huck und
Eck in Pergament.
I. Bl. 1—131. Das sich selbst erkennende Sachsen. Geschrieben in den
ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts unter August dem Starken;politischen und nationalen 1 ;onomischen Inhalts; offenbar Gegenstück zudem in der Dresdner k. öffentl. Bibliothek befindlichen „sich selbst