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1 (1890) Die Handschriften in Folio
Entstehung
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ffistor. Handschriften in Folio Nr. 166. 167. 75

k. k. Hofbiblioth. in Wien Bd. 1 S. 720). Sein Buch über das Stutt-garter Schiessen ist zuerst näher besprochen worden im Journal von undfür Deutschland 1786 S. 331 ff. und hiernach in Vulpius' KuriositätenBd. 9 S. 231 ff., viel eingehender aber eben nach unserer Handschrift vonL. Uhland, in der Einleitung zur llafliugschen Ausgabe von Fischartsglückhaftem Schiff S. XXXI ff (Uhlands Schriften 5, 301 ff. vergl. 2,577). Es giebt noch andere Handschriften dieses Buches, zwei in Heidel-berg (nr. 325. 836 in Wilkeus Gesch. der Ileidelb. Büchers.), je eineim germanischen Museum zu Nürnberg, in der Hofbibliothek zu Wien(nr. 7633 = hist. prof. 101 s. Chmel a. a. 0. S. 715f., eingesehen vonBfister, Herzog Christoph 2, 158 ff.) und in der Hof-und Staatsbibliothekzu München (Cgm. nr. 906 s. den gedr. Katalog Bd. 5 S. 151 und Augsb.Allg. Zeit. 17. Juli 1881 nr. 108 S. 2806).

Über dieses Schiessen und die Beschreibungen, die es erfuhr, vergl. Ch.F. Stalin, wirt. Gesch. 4, 700. Ein anderes Stuttgarter Schiessen, das vomJ. 1571, ist beschrieben in Fol. nr, 152 und 207. Eine Beschreibung desSchiessens von Ulm 153G , durch Flexel in Versen abgefasst, mit Abbildungenvon Fahnen und Wappen, findet sich unter den neuen Erwerbungen des Bri-tish Museum als nr. 20000. s. N. Arch. d. Ges. f. alt. deutsche Geschichts-kunde Bd. 10 (1884) S. 106.

166.

Pap., XVIII. Jahrh., (V Bl. Ungebunden.

[Carl Ernst Gottfried Kuhn, Modist in Urach], Memorabilia in der Kirche

zu Urach.

167.

Pap., Ende des XVI. Jahrh, 211 Bl. Papierdecke.

Früher der fürstlichen Bibliothek in Mömpclgard gehörig.

[David Wolleber], Beschreibung dess weitberümten hochlöblichen christlichenFürstenthumbs Württemberg gefertigt den 20. Julii A. 1598.

Biese Handschrift stimmt fast durchaus im Text überein mit Fol.nr. los, nur ist die Ordnung öfters geändert. Die Geschichte der Grafenund Herzoge von Württemberg, welche dort den Schluss bildet, fehlt hier.