Histor. Handschriften in Folio Nr. 109. 43
des „durch Unglück von Anfang und zu Ende mangelhaft gewordenen erdenOriginalexemplars. 1 '
Vollständigere Exemplare mit Bedikation, Vorwort, Einleitung etc. s. unterFol. nr. 699 und 707.
Nr. 106 begreift den andern Teil: Chorographia. Diesen Teil, das
eigentliche Landbuch, machte W. rar dem.geschichtlichenfertig und widmete
ihn (10.112. Okt. 1591) dem Erzherzog Ferdinand von Österreich.
Besseres Exemplar: Fol. nr. 317. Die Wappen sind dort eingemalt,
während hier bloss eine Beschreibung derselben gegeben ist.
Nr. 107. Württembergisches Landbuch nach dem Alphabet*). DiesenBand bekam üffenbach 1717 im Tauseh von dem Esslinger Dr.jur. Burger-meister von Deizisau mit der Notiz, dass gegenwärtiges „authentische wurt-tembergische Landbuch sonst nur von dem engeren Äusschuss als arcanumStatus' verwahrt werde, doch habe er es ex bibliotheca prineipis Ludomcierlangt." Die Urkunden im Anhang, welche zum Teil dem 17. Jahrh. an-gehören, verweisen dieses Landbuch in eine spätere Zeit, als die Wollebers ist.
*) Es sind vielmehr zwei Alphabete: 1) Städte, Dörfer u. s. w. 2) Klöster.
Nr. 108. Historia und Zeittbuech, des weitberiembten christlichenund hochlöblichen Fürstenthumbs Württemberg Anfang, Ursprung undHerkomen weilund aller bewissten Herren Graven und Hertzogen zueWürttemberg u. s. w.
Wolleber hat hier Landbuch und Chronik in magerer Bearbeitungund noch ungetrennt gegeben. Er widmete diese Arbeit mittels Zuschriftvom 8. Aug.' 1585 dem Landgrafen Ludwig von Hessen und seinerFrau Hedwig, einer Tochter Herzog Christophs von Württemberg. DerZuschrift zufolge ist sie eine Erweiterung einer kürzeren „ Wirtembergi sehenHistorie", welche W. dem Herzog Ludwig von Württemberg übergebenwird aber selbst wieder durch spätere Ausarbeitungen überholt, üffenbachHess vorliegenden Band durch einen Amamiensis abschreiben „ex ipsmsauthoris autographo elegantissimo et ab honoratissimo amico quodam bene-vole concesso."
109.
Pap., XVII. Jahrh,, SOG S. Pappbd.
Wolfgantj Zacher's Chronicon Weiblingense d. i. der uralten weyl. könig-lichen Statt Weiblingen Herkommen.
Der Verfasser dieser Chronik war in den JJ. 1638-43 Untervogtin W. (zugleich Stadtschrtiber bis 1641) und förderte als solcher kräftig