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2 (1928)
Entstehung
Seite
248
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GERVINUS 248

Geheimes Preußisches Staatsarchiv Berlin Rep. IX F 2 a, Fase. 37und 38; Rep. 77 II Gen. 20, Bd. 2, Nr. 464, und Gen. 40; Rep. 77 ^Spec. F 9; Rep. 89, 18 B. — Sächsisches Hauptstaatsarchiv DresdenLocat. 2423 vol. II, 2424 vol. III und 4604 vol. 12. — StadtarchivDresden B XVII 361° (Index verbotener Bücher). — ThüringischesStaatsarchiv Gotha M (13) 47.—Akten des Kuratoriums der UniversitätGöttingen( in der Universitätsbibliothek), Akten Polizei Spec, Polizei-aufsicht (Aufenthalt verschiedener verdächtiger Personen) Vol. II, i- 7-■— Staatsarchiv Hannover Des. 9 Büchernachdruck Nr. 3. — Staats-archiv Königsberg Rep. 99 B 63 (Kuratorium der Universität). —Ratsarchiv Leipzig Tit. 46, Nr. 30 und 54. — Thüringisches Staats-archiv Meiningen R. 954. — Vom Weimarer Staatsarchiv nahm ich,vielleicht voreilig, an, daß dort nichts neues mehr über Fichte zuholen sei. Und irgendwann muß man ja auch Schluß machen!

Literatur: „J. G. Fichte, Briefwechsel. Kritische Gesamtaus-gabe", herausgegeben von Hans Schulz, Leipzig, Haessel 1925*2 Bände; dazu „Fichte in vertraulichen Briefen seiner Zeitgenossen",gesammelt und herausgegeben von Hans Schulz, Leipzig, Haessel1923, zwei überaus verdienstliche und musterhafte Quellenwerke,ohne die eine Untersuchung wie die obige völlig unmöglich ge-wesen wäre; auf sie gehen fast alle Briefzitate usw. zurück. —„Briefe von und an Friedrich von Gentz", herausgegeben von Wit-schen, München und Berlin 1909. — „Unbekannte Schriftstücke zuFichtes Atheismus-Streit", herausgegeben von M. Wundt undTh. Lockemann (in „Blätter für Deutsche Philosophie", herausge-geben von Hugo Fischer, Leipzig und Berlin 1927, Band 1). — Fürdie Zensurgeschichte der „Reden an die deutsche Nation" sind be-nutzt die bekannten Veröffentlichungen von Lehmann in den„Sitzungsberichten der K. Gesellschaft der Wissenschaften" zu Göt-tingen 1895 und von Granier in der Sonntagsbeilage zur „VossischenZeitung" 1905.]

GERVINUS, GEORG GOTTFRIED (1805—1871).

Der berühmte Historiker Gervinus war einer der „Göttingel"Sieben", die 1837 gegen den Staatsstreich des Königs Georg vonHannover und die Aufhebung der Verfassung protestierten, ihresAmtes an der Universität Göttingen entsetzt wurden und innerhalbdreier Tage das hannoversche Land verlassen mußten. Die übrigenwaren die Brüder Grimm, Dahlmann, Albrecht, Ewald und Weber.Der Vorfall machte ungeheures Aufsehen und bedarf noch eineraktenmäßigen Monographie.

Gervinus arbeitete damals an seinem Hauptwerk: „Geschichte derpoetischen Nationalliteratur der Deutschen", worin er zum erstenmaldie Literatur in die gesamte politische und kulturgeschichtliche Ent-