BISMARCK-NATIONAL-DENKMAL o WETTBEWERB
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Löwen (Fig. 107). Einen mehr heraldisch stilisierten Löwen hat Fr. Beyer, Berlin, gewählt(Nr. 81, Taf. 62, Fig. 108) und in noch mehr architektonisch gelöster Gestalt Steinmüller,Magdeburg (Abb. 28). Architekt Roeckle in Verbindung mit K. Wiedmann, Frankfurt a. M.,geben einen monumentalen Adler, der einschließlich Sockel etwa 58 Meter Höhe hat (Nr. 137,Fig. 109, 110). Die Form des Denkmals soll uns aus dem Alltagsleben herausführen. Dermächtige, turmartige Aufbau über-ragt die umliegenden Höhen undwächst organisch aus der Fels-masse heraus. Der Festplatz hatdie durch das Gelände gegebeneEiform erhalten. In dem Denkmal-sockel ist eine kuppeiförmige Ge-dächtnishalle ausgespart. An demEntwurf sind auch die BildhauerStock und Hub in Frankfurt a.M.beteiligt gewesen. Einen Riesen-adler bringt auch der EntwurfNr. 104 (Motto: „Deutsch bis
ins Mark"). Der deutsche Aar Abb.28. Tesaxaloquuntur(Nr. 242.) Arch.M. SteinmüUer, Magdebury.
am Rheine soll ein Wahrzeichen des geeinigten Deutschland und zugleich ein ewiger Mahnerzur Einigkeit sein. Vor dem Adler stehen zwei Männer, die Hand sich reichend. Sie sollendie Einigkeit von Nord und Süd verkörpern. Die Höhe des Adlers beträgt 45 Meter, dieHöhe der Sockelhalle 15 Meter. In dieser wird Bismarck sitzend dargestellt. Dahinter befindetsich ein großer, von gewaltigen Steinpfeilern eingefaßter Hof als Festplatz.
Solcher Art sind die Vorschläge, die von deutschen Künstlern für das Nationaldenkmalauf der Elisenhöhe gemacht wurden. Am deutschen Volke ist es, daraus den Besten zuwählen, aber dabei auch mit Dankbarkeit und Hochachtung aller derer zu gedenken, die ihrKönnen und Wollen nach Kräften für die große Aufgabe eingesetzt haben. In der Geschichteder deutschen Denkmalkunst wird dieser Wettbewerb unvergessen bleiben.
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