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Geschichte des Zuckers, seiner Darstellung und Verwendung, seit den ältesten Zeiten bis zum Beginne der Rübenzuckerfabrikation : ein Beitrag zur Kulturgeschichte
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Sechzehnter Abschnitt.

788). Nach Leber (S. 103) kann man annehmen, dass der Wertdes Geldes die nachstehenden Vielfachen des jetzigen betrug:

im 8. Jahrhunderte 11

„ 9. „ 8

„ 10. „ 8

„ H.

„ 12.

„ 13. „ 6

„ U. „ 6

„ 15. ,, 6

im 1. Viertel des 16. Jahrhundertes 6

<*• ii ii

3- ii ii

4

Ä 11 11

17. Jahrhunderte

18.19.

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NachMas-Latrie ist der Faktor für das 10., 11., und 12. Jahrhundert8 — 7, und für das 13. und 14. Jahrhundert nimmt er 6 an (I, 29;II, 87); Rogers hinwiederum erklärt, 8 sei der kleinste zulässigeMultiplikator für das 14. Jahrhundert, und für den Beginn desselbenhabe man noch 12 einzusetzen (I, 415 und 259).

Was die für die Bewertung des Zuckers besonders wichtigenMünzen anbelangt, so ist betreff Venedigs zu erwähnen, dass esdaselbst in der Zeit von 1250—1350 dreierlei Lira gab (s. Douetd'Arcq und Wailly, bei Yule II, 533ff.): 1. Lira dei Grossi (Libra.Denar. Venet. gross.) = 10 Golddukaten = etwa 75 Mark Gold-wert, eingeteilt in 20 Soldi zu 12 Denari; 2. Lira ai Grossi (L. d.V. ad gross.) = 1 / 2 Golddukaten = etwa 3,75 Mark Goldwert;3. Lira dei Piccoli (L. d. V. parv.) = 1 / s (später nur 2 / 7 ) Gold-dukaten = etwa 2,50 (später 2,15) Mark Goldwert. Es gab fernernoch die venetianische Mark Silber == 44 Mark, und die venetia-nische Goldzechine = 7,50 Mark Goldwert, eingeteilt in 18 Grossi,wobei jedoch auch Grossi zu nur e j i dieses Nennwertes im Umlaufwaren. Ein florentinischer Gulden hatte etwa 9,45 Mark, ein ägyp-tischer Goldbesant etwa 11 Mark Goldwert. Frankreich besassdenLivre tournois von 18,04—20,26 Francs, und den Livre parisis von22,55—25,33 Francs Silberwert, eingeteilt in 20 Sols; Thomas(s. Yule I, 88) fand durch Wägung von Münzen König Ludwigdes Heiligen (1226—1270) und Philipp IV. (1285—1314) fürden Livre tournois 17,70—18,14 Francs Silberwert, es besass also,bei einem Verhältnisse des Silbers zum Golde = 1:12, ein Livretournois damals etwa 15 Mark, und eine französische Mark Silbersetwa 60 Mark Goldwert. Nach Leber (S. 262) begann die Wert-differenz zwischen dem Livre tournois und parisis schon zur ZeitPhilipp I. (gest. 1108) und erhielt sich bis auf Ludwig XIV.;meist waren 4 L. p. = 5 L. t., doch schwankte dieses Verhältnis

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