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Geschichte des Zuckers, seiner Darstellung und Verwendung, seit den ältesten Zeiten bis zum Beginne der Rübenzuckerfabrikation : ein Beitrag zur Kulturgeschichte
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Der Zucker zur Zeit der Kreuzzüge.

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vorkommt, so z. B. in der gegen 1694 verfassten „Histoire generaledes drogues" des Pometius (Pariser Ausgabe von 1735; I, 101 ff.)-Aus der arabischen Form „Sukkar", welche nach Littre(«Wörterbuch" II, 2, 1067) den Übergang des A im indischenQarkarä (Prakrit: Sakkarä), in das U, wie wir es auch im Worte„Zucker" vorfinden, vermittelte, haben sich die Ausdrücke fürZucker in allen europäischen, und auch in mehreren asiatischenSprachen entwickelt. Wir finden: Zucchero im Italienischen,Acucar (vom arabischen al-sukkar oder assukkar) im Spanischen.Assucar und Acuquare im Portugiesischen, Zehär im Wallonischen(üiez, „Wörterbuch der romanischen Sprachen" I, 347), Cucreund Chuchre im Pronvencalischen (Francisque-Michel a. a. 0.),Chucre, Cucre, Ssucre und Sucbier im Altfranzösischen (Littre a. a. 0.;Ducange VII, 644b, wo auch die bildliche Redensart „sprechenmit einem Honigmund und einer Zuckerzunge, bouche en mieler,langue suchier" angeführt ist), und Sucre im Französischen. ImAlthochdeutschen heisst es Zucura (Grimm, „Grammatik" II, 122),im Mittelhochdeutschen Zuker und Zukker, im MittelniederdeutschenSucker (Schiller und Lübben, „Wörterbuch" IV, 459), im Vlä-mischen Zocker (Weigand, „Wörterbuch", Giessen 1881; II, 1194),im Altnordischen Sykr (Graff, „Althochdeutscher Sprachschatz" V,631), im Deutschen Zucker, im Holländischen Suyker, im DänischenSukker, im Schwedischen Sokker, im Englischen Sugar. In denmittelalterlichen lateinischen Schriften und Übersetzungen kommensehr mannigfaltige Formen vor, z. B.:

Chuchra

Sucorum

Zocra

Zucrum

Chuchrum

Sucrum

Zucara

Zuckirum

Chucrum

Sucurum

Zuccarum

Zucura

Sucara

Zaccarum

Zuccura

Zucurium

Sucarium

Zaccharum

Zuchara

Zukerum

Succarum

Zachara

Zucharum

Zukkerum

Sucharum

Zacharia

Zucra

Zukurum

Die russische Sprache besitzt das Wort Ssachar, die polnischeCukier, die litauische Cukorus, die ungarische Czukor, die mongo-lische Schicker, die tibetanische Schakara (Ritter 312 ff.); aus dempersischen Schakar oder Scheker, und dem arabischen Sukkar, istauch wohl das armenische Schachara und Schukar, sowie das tür-kische Scheker hervorgegangen. So weisen die Bezeichnungen, dieheute fast auf der ganzen Erde üblich, und täglich in jedermanns.Munde sind, allseitig auf die Sprachen jener Völker zurück, beidenen einst die Wiege der Zuckerbereitung stand: der Inder, Perserund Araber.