Vorrede.
XIII
benutzt, teils, wo dies nicht mehr möglich war, unter denNachträgen aufgeführt wurden. Endlich habe ich noch dankenddie Mühewaltung und das Entgegenkommen der Universitäts-und öffentlichen Bibliotheken in Altenburg, Berlin, Breslau,Dresden, Freiburg i. Br., Göttingen, Halle, Hamburg, Jena,Leipzig, Strassburg, und Stuttgart, anzuerkennen, welche mirdurch Jahre hindurch die gewünschten zahlreichen "Werke,darunter oft wertvolle und kaum ersetzliche, auf das Bereit-willigste zur Verfügung stellten.
Ich habe mein Buch, abgesehen von einzelnen Andeu-tungen und Hinweisen, nur bis zum Beginne der Rübenzucker-industrie geführt. Die Geschichte dieser letzteren ist erstenseine rein technologische, und hätte sich deshalb, sowie ihresgrossen Umfanges wegen, in den Rahmen der gewählten Dar-stellung nicht mehr gut einfügen lassen; sie könnte zweitensohne sehr zahlreiche und kostspielige Abbildungen dem Ver-ständnisse nicht näher geführt werden; endlich ist sie auch,zwar noch nicht in vollständiger "Weise, aber doch in ihrenHauptzügen, bereits bearbeitet, und stellt keine so völligeterra incognita dar, wie jene der ferneren Vergangenheit.Obschon nun also mein Buch nicht unmittelbar an die jetzigeZeit und ihre praktischen Ziele anknüpft, so hoffe ich doch,dass die Darstellung der Entwicklungsgeschichte der Fabrika-tion, des Zuckerhandels, und des Zuckerverbrauches in früherenJahrhunderten, auch dem auf der Höhe der Gegenwart stehendenZuckerindustriellen von Fach, ein besonderes Interesse dar-bieten wird; der „Verein für die Rübenzuckerindustrie desdeutschen Reiches" hat sogar eiu solches in hervorragendemMaasse bekundet, indem er mein Buch im Voraus für seinesämmtlichen (ungefähr 400) Mitglieder subscribierte, und da-durch den buchhändlerischen Erfolg desselben sicherte. Essei mir vergönnt, meinem aufrichtigen Danke für einen soungewöhnlichen Beweis von Vertrauen und Wohlwollen, auchan dieser Stelle Ausdruck zu geben.
Halle a. S., Ostern 1890.
Der Verfasser.