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Der ewige Tag
Entstehung
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DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

Wie Feuerregen füllt den OzeanDer schwarze Gram. Die großen Wogen türmtDer Südwind auf, der in die Segel stürmt,Die schwarz und riesig flattern im Orkan.

Ein Vogel fliegt voraus. Sein langes HaarSträubt von den Winden um das Haupt ihm groß.Der Wasser Dunkelheit, die meilenlos,Umarmt er riesig mit dem Schwingenpaar.

Vorbei an China, wo das gelbe Meer

Die Drachendschunken vor den Städten wiegt,

Wo Feuerwerk die Himmel überfliegt

Und Trommeln schlagen um die Tempel her.

Der Regen jagt, der spärlich niedertropftAuf seinen Mantel, der im Sturme bläht.Im Mast, der hinter seinem Rücken steht,Hört er die Totenuhr, die ruhlos klopft.

Die Larve einer toten EwigkeitHat sein Gesicht mit Leere übereist.Dürr, wie ein Wald, durch den ein Feuer reist.Wie trüber Staub umflackert es die Zeit.

Die Jahre graben sich der Stirne ein,Die wie ein alter Baum die Borke trägt.Sein weißes Haar, das Wintersturmwind fegt,Steht wie ein Feuer um der Schläfen Stein.

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