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Der ewige Tag
Entstehung
Seite
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Ein alter Schädel flattert aus der Gruft,Mit einem feuerroten Haar beschwingt,Das um sein Kinn, hoch oben in der Luft,Der Wind zu feuriger Krawatte schlingt.

Die leere Grube lacht aus schwarzem MundSie freundlich an. Die Leichen fallen umUnd stürzen in den aufgerissenen Schlund.Des Grabes Platte überschließt sie stumm.

II.Die Lider übereist, das Ohr verstopftVom Staub der Jahre, ruht ihr eure Zeit.Nur manchmal ruft euch noch ein Traum, der klopftVon fern an eure tote Ewigkeit,

In einem Himmel, der wie Schnee so fahlUnd von dem Zug der Jahre schon versteint.Auf eurem eingefallenen TotenmalWird eine Lilie stehn, die euch beweint.

Der Märznacht Sturm wird euren Schlaf betaun.Der große Mond, der in dem Osten dampft,Wird tief in eure leeren Augen schaun,Darin ein großer, weißer Wurm sich krampft.

So schlaft ihr fort, vom Flötenspiel gewiegtDer Einsamkeit, im späten Weltenfod,Da über euch ein großer Vogel fliegtMit schwarzem Flug ins gelbe Abendrot.

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