Die Schiffer an den Rudern sind verdorrt,Als Mumien schlafen sie auf ihrer Bank.Und ihre Hände sind wie Wurzeln langHereingewachsen in den morschen Bord.
Ihr Schifferzopf wand sich wie ein BarettUm ihren Kopf herum, der schwankt im Wind.Und auf den Hälsen, die wie Röhren sind,Hängt jedem noch ein großes Amulett.
Er ruft sie an, sie hören nimmermehr.Der Herbst hat Moos in ihrem Ohr gepflanzt,Das grünlich hängt und in dem Winde tanztUm ihre welken Backen hin und her.
II.Dich grüßt der Dichter, düsteres Phantom,Den durch die Nacht der Liebe Schatten führt,Im unterirdisch Ungeheuern Dom,Wo schwarzer Sturm die Kirchenlampe schürt,
Die lautlos flackert, ein zerstörtes Herz,Von Qual durchlöchert, und die Trauer kranktIm Tode noch in seinem schwarzen Erz.An langen Ketten zittert es und schwankt.
Sein roter Schein flammt über Gräber hin.An dem Altare kniet ein Ministrant,Zwei Dolche in der offnen Brust. DarinNoch schwält und steigt trostloser Liebe Brand.
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