Des goldenen Tages Brücke spannt sich weitUnd tönt wie einer großen Leier Ton.Die Pappeln rauschen mit dem TrauerkleidDie Straße fort, wo weit der Abend schon
Mit Silberbächen überschwemmt das Land,Und grenzenlos die ferne Weite brennt.Die Dämmerung steigt wie ein dunkler BrandDen Zug entlang, der in die Himmel rennt.
Ein Totenhain, und Lorbeer, Baum an Baum,Wie grüne Flammen, die der Wind bewegt.Sie flackern riesig in den Himmelsraum,Wo schon ein blasser Stern die Flügel schlägt.
Wie große Gänse auf dem SäulenschaftSh)t der Vampyre Volk und friert im Frost.Sie prüfen ihrer Eisenkrallen KraftUnd ihre Schnäbel an der Kreuze Rost.
Der Epheu grüßt die Toten an dem Tor,Die bunten Kränze winken von der Wand.Der Tod schließt auf. Sie treten schüchtern vor,Verlegen drehend die Köpfe in der Hand.
Der Tod tritt an ein Grab und bläst hinein.Da fliegen Schädel aus der Erde SchoßWie große Wolken aus dem Leichenschrein,Die Barte tragen rund von grünem Moos.
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